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Pierre Laval versucht die Kabinettsbildung

Werden die Radikalen mitmachen? - Briand bleibt.

Sie licke hafte Aebeika-aftrvphe bei Mich

greiflich."

sind.

Was Chemiker vermuten.

Durch den schweren Nebel gebundene Giftgase von Fabriken.

Ein bekannter französischer Gelehrter vom In­stitut Pasteur, Trillot, der sich speziell mit der Erforschung der Nebelphänomene beschäftigt erklärt im .Matin", wahrscheinlich handele cs sich

Bildung«- ihrer Wirkung

Wien

l^Der'Frankfurter Zeitung" wird von dem Che- ' rr- - ___- w (Afnnnho'Rortmlhinfl Mit»

unsichere Einrichtungen, die alle Unbaren Er» fparnisse ohne weiteres verzehren wurden, mun ten an allen Hochschulen neu geschaffen werden, um das ausgefallene 2lrbeits,aA: zu ersetzen. Schon jetzt liegen in den Schwierigkeiten und Kosten die aus der vielfach ungleicharti­gen damit auf manchen Fachgebieten nicht zu­länglichen Vorbildung der Studie- renden erwachsen, ernste und unbehobene Sorgen. Das vierte Grundschuljahr ersetzt keines- Wegs die unterste Stufe der bisher neunstufigen Anstalten und kann nicht als Ersatz bezeichnet werden. Der Ernst unserer Lage verbietet der-

Pierre Laval.

gegeben, in der die Namen der Senatoren und Deputierten aufgeführt werden, mit denen er am Montag verhandelt hat. Die Liste enthalt die Namen fast aller führenden Parlamentarier, auch der Führer sämtlicher Rechtsgruppen. Lieber den Inhalt der Besprechungen werden keine nahe- ren Angaben gemacht. Laval scheint aber im all­gemeinen ein recht g ü nst i g esE rg e b n i erzielt zu haben. Besondere Bedeutung miß er der langen und herzlichen Unterhaltung nut seinem Freunde Tardieu bei, der ^ ange­sichts dcr Schwierigkeiten bereiterklart habe, ihm nach Kräften zu helfen, ohne irgendwelche Bvr- behalte dabei zu machen. Sowohl Tardieu als

zur Gehaltskürzung

WSN. D a r m st a d t. 8. Dez Der Gefarnt- vorftand des Hessischen Deamtenbundes ver- treten durch die Doriitzenden sämtlicher Facy- vcraände hat folgende Entschließungen gefaßt:

1 Dcr Beamtenbund ist auch heute toller bereit ange ichts der drückenden Not seinen Mit­gliedern Op'er für die Bolksgenplsen und den Staat nahczulegen Aber er widerspricht d e r A r t w e die Neichsregierung die Gehalter kürzen will D'e'e Kürzung wird den Staats- haushalt nicht gelund machen und nicht zur -an- kurüelung der Wirtschaft beitragen: denn sie nimmt einer großen Arbeitnehmerschicht die Kaufkraft und trägt so nur zur Lähmung dcr Wirttz-ball und zur Vergrößerung der Ar­beitslose G bei Dad-'rch müssen sich kur den St-at zwa g. üufig w der Ber uste d rch S euer- rückgänge cmfleltcn. D.e Gehaltskürzung ist rem -schematisch und daher unsozial Die Frei- grenze mit 125 Mark monatlich liegt viel zu tief Für die unteren und mittleren Beamten fehlt eine soziale Staffelung von 6 Prozent ab- . Werts Volkekreise und Berufsstände, denen eS " nachweislich weit besser geht als den Beamten, 7 bleiben von der Belastung frei.

2. Noch viel schlimmer ist das, was l n H effen jetzt geschehen soll: außergewöhnliche.Kurzungen der Anwärtergehälter, die eine Bermin- derung der Bezüge bis zu 49 Prozent bringt Herabsetzung des Wohnungsgc des für Unverheiratete auf die Halste, gleich­zeitig drohende Mieterhöhung, die den PreiS- senkungsbestrebungen zuwiderläuft, eine tief ein­schneidende B e f ö r d e r u n g s s p e r r e die ge­rade diejenigen besonders hart trifft, chi ^>ie das Leben die höchsten finanziellen Ansprüche stellt, eine weitere unerträgliche Herabsetzung der jetzt schon nicht ausreichenden Tagegelder. Alle diese Maßnahmen gehen weit über die Reichsmahnahmen hinaus und haben vielfach ganz verfchwindende finanzielle Auswirkungen zugun­sten des Staatshaushaltes. Kein anderes deut­sches Land plant solche Maßnahmen. Einzig und allein die hessischen Beamten sollen wieder eine verbitternde Ausnahmebehandlung erfahren.

3. Die Beamtenschaft hat immer wieoer betont, daß sie mit allen Boltskreisen in Frieden leben will. Trotzdem hat die Hetze gegen das Berufs­beamtentum immer ungeheuerlichere Sormen an­genommen, ohne daß ihr von den maßgebenden Stellen mit dem notwendigen Flachdruck ent­gegengetreten worden wäre. Diese unverantwort­liche Hetze hat jetzt mit zu diesen druckenden einseitigen Maßnahmen geführt. Der Beamten­bund fordert deshalb seine Mitglieder auf, durch wirtschaftliche Selb st h t l f c Gegenmaßnahme^ zu ergreifen, wenn nicht eine durchgreifende Preissenkung eine Entlastung btl4n9U der Notlage des hessischen Staates wurde der hessische Steuerzahler bis jetzt nicht über den Neichsdurchschnitt hinaus be­lastet. Im Gegensatz hierzu hat man der hessi­schen Beamtenschaft immer wieder außergewöhn­liche Lasten auferlegt. Der Hefsische Beamten­bund lehnt deshalb nicht nur die Reichsmaß- nahmen, fondern mit ganz besonderer Entschieden­heit die sür Hessen geplanten Sondermahnahmen ab. Aus dem Gesichtspunkt der Reichseinheitlich­keit fordert er deshalb auch mit allem Nachdruck die sofortige Wiederher st ellung der vol­len Kinderzuschläge in dem gleichen Aus­maß, wie sie das Reich gewährt.

Gegen den Abbau der höheren Schule in Preußen.

miter Dr. Fremery folgende Vermutung mit- geteiltMir scheint die Ursache m den aus­gedehnten Schlackenhalden der Zink­hütte n zu liegen. Durch Beimischung von Kohle wird das Zink in den ^Pttcn ans Zinkoxyd reduziert und gasförmig abdeftilliert. Die dabei entfallendeir Rückstände, die auf die Halden kommen, enthalten unverbrannte Kohle, die vielfach bei beschränkter Luftzufuhr langsam zu Kohlenoxyd verbrennt. Dieses Gas entweicht in die Luft. Kohlenoxyd - spezifisches Gewicht 0,937 gegenüber Luft == 1 - ist farb - und geruchlos. Durch die schweren Nebel wird das Gas, das unter normalen Verhältnissen unschädlich m die Atmo­sphäre entweicht, durch Absorption und tniwb die Wassertröpfwen des Nebels g e b u n d e n. Es treibt mit den Nebelschwaden todbringend über menschliche Behausungen und die CßteptoeiDen. Daß Leute mit Lungen- und Herzaffektionen diesen Einflüssen am ersten unterliegen, ist be-

auch Senator Barthou haben ihm ihre Mit­arbeit angeboten. Laval wird am Dienstag­vormittag seine Verhandlungen fortsetzen und aeaen Mittag dem Staatspräsidenten Bericht erstatten Nach dem Verlauf der Deratun- gen kann damit gerechnet werden, daß ßtoat am Dienstag das Mandat zur ^eubilÄung des Ka­binetts endgültig übernimmt. Nach den Ver öffentlichungen am späten Abend w.rd folgende Zusammensetzung emes Kabinetts Laval W® tet- Ministerpräsident und Innenminister La Dal, Justiz Barthou, Aeußeres B r i and, Krieg Maginot, Finanzen Caillau?: öan- delsmar.ne Rollin, O es f entwiche Arbeiten

artige gewagte und kostspielige Experimente. Größere Einheitlichkeit im deutschen Bildungswesen an Stelle vermehrter Zer­splitterung, Arbeit statt pädagogischer Spielereien, Höchstleistung statt Aiveau- scnkung pädagogische Geduld und Ausdauer statt nervöser Neuerung und Anstetigkeit find Ford^ rungen der Stunde, zu deren Durchführung sich alle vereinigen müssen, denen die Zukunft unserer Iugend und damit der Nation am Herzen Hegt.

Aus aller Well

Explosion eines Bergungsdampfers.

In der Nähe der Houat-Jnfel bei der Insel Belle Ile ist der italienische DampferArtiglio" e x p l o - d i e r t u n d g e s u n k e n. 14 Mann der Besatzung sind ums Leben gekommen, ferner wurden an der llnglücksstätte die Leichen Zweier Taucher gefunden. DerArtiglio" soll damit beschäftigt gewesen (ein^ ein Ünterseedoot. Wrack zu heben. N.ch der anderen Darstellung ist der ita ien,,che Dampfer über dem Wrack des im Kriege versenkten Fracht- dampfersLa Florence" der angebuch Munition geladen hatte gesunken Der ita­lienische DampferRoskro" befand sA ^ Augen­blick der Katastrophe in der Nahe des »Artiguo und konnte sieben Mann der Besatzung, die Ver­letzungen erlitten hatten, retten. Das Journal be­hauptet, daß der Kapitän des Artiglio nicht darüber-unterrichtet gewesen fei, daß der französische DampferFlorence", der tm Krieg von einem deutschen Unterseeboot versenkt worden war und dessen Wrack derArtiglio^sprengen sollte, eine Ladung Munition an Bord hatte. Er habe daher die Sprengung mit den üblichen P^imitinen Mitteln vornehmen lassen, ohne besondere Dorsichtsmaßnahmen zu treffen. DerAr­tiglio" habe u n m i 11 e l b a r u b erb <m ® ra e ft o p p t. Don den in der Nahe befindlichen Schiffen wurde beobachtet, daß darauf von Bord der Artiglio" sog. Wasserbomben gewor» f e n "wurden Eine solche Zombe durchschlug das Deck des Wracks und brachte die Munition zur Entzündung. Die Explosion war so ge­waltig, daß zugleich mit den Trümmern des Wracks und einer über 100 Meter hohen Wassersäule der Bergungsdampser in die Lust siog und vollkommen zertrümmert wurde.

Kirchenskandal umKameradschaftsehe".

In der protestantischen SkIohnsHrche i nN eu-

. y o r k kam es am Sonntag wahrend des Gottes­dienstes zu schweren Tumulten rn dei^n Mittelpunkt der frühere Jugendrichter Ben Lindsey, der Verfasser des auch ^Deutschland sehr bekannten Buches »K a m e r a d s ch a f t s- e h e" stand. Der Bischof Hanning s befaßte sich in seiner Predigt auch mit ber Tattgkeit Lindseys als Iugendrichter und insbesondere mit dessen schriftstellerischen Arbeiten. Lindsey könne nicht scharf genug abgelehnt werden, da er die Ehebrecher verteidige und Au^chwei- fangen aller Art das Wort rede. Nach Beendi­gung der Predigt verlangte Lindsey, der m der vordersten Reihe sah, man möge ihm Ge­legenheit geben, zu den Beschuldigungen des Bischofs Stellung zu nehmen. Diese Bitte wurde aber von der aus nahezu 3500 Personen bestehenden Kirchengemeinde durch laute Zu- und Protestrufe a b g e l e h n t. Als Lindsey dennoch reden wollte, wurde er unter Rufen wie »Werf t ihn hinaus",Lyncht ihn nut Gewalt aus der Kirche befördert. Nur dem Eingrei en der Polizei ist es zu verdanken, daß Lindsey kerne nennenswerten Verletzungen davontrug. Er wird sich wegen Störung des Gottesdienstes gerichtlich zu verantworten haben.

Oie Wetterlage. ______

Nie Llniersuchung.

Widersprechende Meinungen.

Brüssel, 7. Dez. (WTB.) Zur Untersuchung der Ursache des Massensterbens in der Gegend von Lüttich ist aus Anordnung der Königin em A U S - schuß von Professoren der U n , v ersi- täten in Brüssel und L ii t t i ch gebildet wor­den Der Ausschuß soll versuchen, die Faktoren fefb zustellen, bie die tödliche Wirkung des Nebels her- Dorqcrufen haben WieDingtiöme Siecle meldet, hat die veffnung der Leiche eines der Opfer erwiesen, baß ber Tob infolge Lungenent- z ü n b u n g eingetreten ist. Die Aerzte sehen darin einen weiteren Beweis für bie Behauptung, baß b c r Nebel allein bie Todesfälle verursacht habe. Ein nnberer Beweis wirb bann erblickt, baß bie bei ben Kranken angewanbte Beha n b l u n g bie erhoffte Wirkung gezeigt habe, was nicht ber Fall gewesen wäre, wenn die Krankheit aus em-- geatmete Giftgase zurückzusühren wäre Die G r u - ben Ingenieure, die an Ort und Stelle eine Untersuchung an gestellt haben sind dagegenuum Schluß gekommen, daß der Nebel durch Gase chemischer Fabriken vergiftet worden sei Sie machen darauf aufmerksam, daß es nur in Fabrikvierteln Opfer gegeben habe. Ent­gegen ben früheren Melbungen wirb müaeteilt, baß nod) einige Zintfabriken in Betrieb

um eine Vergiftung, hervorgerufen durch einen Nebel, der giftige Gase mit sich führte. Hüter normalen Umständen wurden die zahl­reichen giftgasartigen Produkte die aus den Schornsteinen der chemischen u n d M e tallfabriken ausströmten, m der Atmo­sphäre io verdünnt, daß sie ihre giftigen Eigenschaften verlören. Aber unter gewst,en atmosphärischen Bedingungen wie t t l g u n g der Luft mit Feuchtigkeit, n

niederdruck ufw. entstehen auf Niederschlage Nebel die die Giftgase mit sich fuhren und ihre Verdünnung verhindern. Das Vorhan­densein von Ammoniak in größeren Mengen begünstige anderseits auch das Entstehen von

Versammelten die Aufforderung richtete, morgen 21 Uhr mit allen ihnen erreichbaren sinnungsgenofsen zur D em on st r a 11on am Nollendorf-Plah '^uizufindemEse eine Kulturschande, so erklärte er, die kein Deut scher und kein Frontsoldat ansehen könne und werde, daß ein Filni. der den besten Soldaten aller Zeiten, den deutschen Front, oi baten, h c r u n t e r r e i ß e , überhaupt aufge­führt werden könne. Aber wan sei ,a gewohnt daß die deutsche Regierung dem Vo ke kern: Brot sondern günstigenfalls derartiae Kulturschandmale schenke Es sei eine Wurdelos i gleit. an der die Nationalsozialisten niemals teckhaben wurden, daß die Regierung diesen Film für gut weil er in Paris keinen Anstoß erregt habe. Er betonte, daß die Protestkundgebungen h lange durchgesührt würden, bis der Einspruch de Landes Sachsen gegen den Fllm, dem sich auch Thüringen und Braunfchw e t g angeschlossen hätten zur Wirkung gekomEn ev Nach den Kundgebungen losten sich die Masten auf und zogen in größeren und kleineren Trupps durch verschiedene Straßen ab. Am ^rckergrund- bahnhof Fehrbelliner Platz wurde die Sperve überrannt und Tausende von Personen, zum groß ten Teil ohne Fairkarten, stürmten di^ch die Sperre auf die Bahnsteige. Die elnfahrenden Zuge waren in wenigen Augenblicken fa überfüllt, daß mehrfach die Fensterscheiben eingedrückt wurden.

Wann greift die Regierung ein?

Berlin, 9. Dez. (TU.) Unter Bezugnahme au bie allabenblichen Kunbgebungen auf bem Nollen- borfplau gegen ben Kriegsfilm3m Westen nichts Neues" fordert bie »Deutsche Allgemeine Zeitung", baß sich bie Neichsregierung enblid) einmal um b i e f e D i n g e küm­mere unb dafür sorge, baß biefer Film a b g e setzt wirb. Die Polizei sei nicht dazu ba, bas Zentrum eines großen Bezirks ber Neichshauptstabt in ein Heerlager zu verwandeln, weil ein beliebiger Kinobesitzer einen Film spiele, ben Tausenbe von Menschen als eine Verhöhnung bes be u t- fchen Soldaten betrachteten unb ab» lehnten, gegen den höchste Dehörben bes Reiches Einspruch erhoben hätten unb ber t m Aus­land als ein Hetzfilm gegen Deutsch­land oorgeführt werde.

Oer Hessische Beamtenbund

Der Fabrikort (Engis bei Lüulch. In hem injoige eines überaus dichien Webels im Maasiai u 70 Personen gestorben sind.

Als einziges Blatt berichtet .Echo de Paris . daß Senator Laval bereits gestern ab^id in water Stunde dem Prä identen der Republik über den Stand seiner Verhandlungen zur Losung d.r Krise Bericht erstattet habe und daß man nut Sicherhe t die schnelle Bildung eines Kabinetts Laval vor- aus agen könne. Laval wünscht fem Ministerium unterMitarbeitderRadikale n zu bil­den. Wenn sie aber aus ihrem Standpunkt, em« bestimmte Partei auszuschlietzen besehen solltew würde er o h n e s i e regieren. Das Matt will auch schon solgende Persönlichkeiten als wa irschemliche Mitarbeiier Lavals von den Radikalen, falls sie sich zur Mitarbeit entschließen sollten, nennen können Daladier, Chautemp^ ^ueuille uiw Iouvenel Die Anwesenheit Daladiers im Kadi nett werde Laval eine sichere Mehrheit m der Kammer verschaffen, im Senat durfte er auf keine Sckiwierigkeiten stoßen. Auch nach dem Matm scheint es. daß die Verhandlungen Lavals so gut wie abgefchlos en sind. Die Marin-Gruppe soll bereit fein, mit den Radikalen susammenzuarbei- ten Das Blatt sagt de halb, daß das Schicksal des Kabinetts Laval einzig Und all ein vom Verhalten der Radikalen ab hange und fragt, werden sie eine Haltung elnnehmen, die die endgültige Verurteilung ieder republika­nischen Konzentration bis 1932 bedeutet und in- folgede'sen im Widerspruch mit der Abstimmung der Radikalen im Senat stehen wurde?

eine Kundgebung, in der einstimmig eine Ent­schließung gefaßt wurde, in der es heißt. Die Pläne, bie Ausbildungszeit an höheren cochulen von neun auf acht Jahre zu verkürzen, lassen es notwendig erscheinen, schon jetzt die gesamte deutsche Oeffentlid)tcit gegen einen Schritt auf- zurufen, der durch feine Folgen und die Eile, mit der er getan werden soll, für unser Bil­dungswesen von verhängnisvollster Wirkung sein wird. Eine Verkürzung des Lehrganges bedeutet eine Herabsetzung des Lehrzieles und eine auto» matlsöhe Senkung des Niveaus. Kostspielige und in

Das preußische Kultusministerium hat die For­derung des Finanzministers, den Lehrgang der höheren Schulen von neun Iahren a uf acht Iahrezuverkürzen, ausgegriffen und ernstliche Erwägungen über die allgemeinpoliti- schen finanzvo.itischen und sachlichen Folgen der Ärkürzung der Dauer der höheren Schule an- aestellt Der Verband der deutschen Joch schul en und der Deutsche Philo- sogenverband veranstalteten daraufhin ge­meinsam mit maßgebenden wissenschaftlichen und Derufsverbänden und mit der Reich «ar - beitsgemeinschaft von Elternbei- täten an höheren deutschen Schulen in Berlin

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* ^hnet o öraupein . M*normest (eichte- Os> y Mssioe oei> jlationtn stenenden Zah-

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Wettervoraussage.

Der südliche Teil ber Nordmeerstörung, welche bereits in ihrem Kern wieder Auffüllung zeigt, erstreckt sich weiter über das Festland. Nament­lich über Westfrankreich, dem Kanal, sowie Hol­land und Belgien prägen sich etwas höhere T^n- pcraturen aus unb Niederschläge treten auf. Die Staffel bieicr milderen Luft dürfte bis in unseren Bezirk in Erscheinung treten. Iedoch wird die Be- einftussiing nur vorübergehend sein, denn der Kaltlufteinbruch an der Rückseite kommt bereits im Tcmperaturbild über den britischen hüstln zum Ausdruck. Auch bei uns steht somit wieder kälteres Wetter bevor und die durch die Kaliluft l^rurfach­ten Niederschläge dürften vielfach als Schnee nie- ^A^us's'ichten für Mittwoch: Wechselnde Bewölkung mit Aufklaren. Schauer, teils als Schnee, kälter. . .

Lufttemperaturen am 8. Dezember: mittags 4,4 Grab Celsius, abends 2 Grab; am 9. Dezember, morgens 1,2 forab. Maximum 4,4 Grab, Minimum 0 1 Grab. Erbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 8 Dezember: abenbs 0,2 Grab; am 9. Dezember, morgens 0,6 Grab Celjius. Nieberfchläge 0,5 nun.

Paris. 9. Dez. (TU.) Der Prasideni hat den auch c bisherigen Arbeitsminister Pierre Laval mit arbeit der Bildung des Kabinetts beauftragt. Laval ge- oormi hört bem linken Flügel des Senats an, der zu keiner bestimmten Partei zählt. Laval hat nach Abschl"^' '""f 'T^crntiinaen eine (*rrnrung ab»

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