?sE
Wirtschaft
wurde
es wieder freundlicher.
Banknoten.
Devisenmarkt Berlin
— Frankfurt o. 2JL
5.25
6,15
11
17.25
8.85
=i'
5g‘
25,8 ’2,9
2,7 .25
retten einige entzückende Liedchen, di« gut gefielen. Ilse Jahn vom Stadttheater Gießen erfreute mit mehreren schelmischen, voikstümti -en Liedern zur Laute und hatte sich schnell die Sympathie der Zuhörer erobert. Sämtliche Darbietungen der Künstler und Künstlerinnen wurden begeistert ausgenommen. Wan kann dem Club und seinem ersten Vorsitzenden zu dem Mute, auf dem Lande gelegentlich des Stiftungsfestes mit Künstlern aufzuwarten, nur gratulieren. Der Erfolg war zweifellos ein großer.
4% Oesterreichn-he (Solorente . . 4,20% Ockterretchtlchr Süberrente 4% CefterretoMe Ginbettlidie Renre
4% Ungarftche Solbrente ....
4% Ungartiche 6taat»rcntee. 1610 4%% oe4(ll. von 1913
4% Ungarische Kronenrcnte
4% Türkische Zollanleihe von 1911
4% Türkische Bagdadbabn-Anl Serie l
4% vettzl. Serie II
5% Rumänisch, verein b Rente von 1903
4%% Rumänische öeretnt). Rente von 1913 ..........
4% Rumänische vereint». Rente
25.7 '3.13
24.4 2,55 6,45
6.5
11.13
17,75
8.8
28.7
5.4
Rückiritisabsichien des Treichsbankpräsidenten Or. Schacht
Berlin. 7. Wär;. (IVTB. Eigener Drahlberichl.) Reichsbankpräsident Dr. Schacht gab heule im Zentralausschuh der Reichsbonk bekannt, daß er die erforderlichen Schritte getan habe, um eine vorzeitige Beendigung seines Dienst- vertrages herbeizuführen. Der Grund zu diesem Entschluß liege in seiner Auffassung vom Haager Schluhprotokoll. Dr. Schacht wird jedenfalls solange im Amt verbleiben, bis über die Dahl seines Rachfolgers Entscheidung getroffen werden kann.
Oiskontermäßigung der Reichsbank.
Berlin. 7. Wärz. (WTB. Eigene Drahlmel- dung.) Die R e i ch s b a n k hat den Diskont- f a h von 6 auf 5,5 und den Lombardzinsfuh von 7 auf 6,5 o. h. mit Wirkung vom 8. März herabgesetzt.
Oiskoniermäßigungen.
London, 6. März. Die Bank von England hat den Wechseldiskontsatz um V» Proz. von 41/? auf 4 Proz. herabgesetzt.
Stockholm, 6. März. Die Schwedische Reichsbank setzte den Diskont von 41/. auf 4 Proz. herab.
Kopenhagen, 6. März. Die Dänische Ration albank setzt ab 7. d. M. ihre Di8- kontrate von 5 auf 4'/r Proz. herab.
Amsterdam. 6. März. (WTB.) Die Niederländische Dank Amsterdam hat den Wechseldiskont mit Wirkung ab 7. März von 4 Proz. auf 3l/t Proz. herabgesetzt.
Keine Diskontherabsetzung in Neuyork
Neuyork. 6. März. (WTB.) Die Aeuyorler Dundesrcscrvebank hat auch heute ihren Diskontsatz unverändert auf 4 Proz. belassen. Eine Diskontermäßigung der Dundesreserv.bank in St. Louis ist gleichfalls nicht erfolgt.
zum fälligen Rückspiel. Das Vorspiel endete 1:1 in Garbenheim. Der Ausgang des Spieles ist offen.
Arbeiter-Turn- und Sportbund
Am kommenden Sonntag wird Watzenborns erste Mannschaft gegen die erste Mannschaft W i e - secks in Wieseck das Rückspiel austragen, hier dürfte es den Gästen nicht wieder gelingen, einen Ueberraschungssieo zu erzielen; sie werden sich wohl mit einer Niederlage abfinden müssen.
Gießen 1b hat auf dem Trieb die Ib-Mann- schaft W i e s e ck s zum Rückspiel zu Gast. Das Vorspiel konnten die Gäste mit 10:0 Toren für sich entscheiden. Ob es ihnen am kommenden Sonntag wieder gelingen wird, Sieger zu bleiben, ist sehr zu
oezweifeln, da Gießen zu diesem Spiel alle verfügbaren Reserven heranholen wird.
Vorher stehen sich die Jugendmannschaften beider Vereine gegenüber. In diesem Spiel dürften die Platzbesitzer Sieger bleiben, zumal sie über die körperlich stärkere Mannschaft verfügen.
Die Kampfrichter für Leichtathletik werden am kommenden Sonntagoormittag in Krofdorf ihre Frühjahrstagung, verbunden mit Prüfung für Kampfrichter in Leichtathletik, abhalten.
Der Freie Turn- und Sportverein Wieseck hat für Sonntag einen Dereins-Gerätewett- kampf zwischen Launsbach und Wieseck vorgesehen. An jedem Gerät werden je eine Hebung, sowie eine Freiübung gewertet werden.
Kunst und Wissenschaft.
Leonhard Franks „Bruder und Schwester".
Leonhard Franks Roman „Bruder und S ch w e ft e r", den wir bereits ausführlich gewürdigt haben, erschien soeben, wie wir einer Mitteilung des „Börsenblattes für den Deutschen Buchhandel" entnehmen, im 21. bis 30 Tausend. Das Buch wurde bisher in sieben Sprachen Übersetzt. (Insel-Verlag zu Leipzig.)
Büchertisch.
— Dr. med. Hans Balzli: Kunst und Wissenschaft des Essens, Gesundheit und Vo kswohlfahrt durch basische Ernährung, Bd. Il: Nahrungsmi.tellehre, Ernährungstherapie, Kü- chentechnck und Speisenbereitung. Vermag Otto Reichl, Darmstaor. Preis 24 Mk. (21.) — Hier spricht ein Arzt, der das wissenschaftliche und praktische Ernährungsgebiet von Grund auf kennt und die Crnährungsmöglichkeiten jahrelang am eigenen Körper ausprobiert hat. Die Nahrung, für die Baizli eintritt, entspricht der neuesten Erkenntnis der Crnährungsforschung. Die Nährstoffe kommen ebenso zu ihrem Recht wie die Mineralien, die V^amine und die Geschmacks- stosse. Dabei verst.ht es Dalzli gegen Einseitigkeiten, Tlebertreibungen und Sektiererei energisch Front zu machen. Das Buch ist besonders den Frauen und Müttern gewidmet, denen der häusliche Herd anvertraut ist, aber auch Hauswirt- schafts.ehrerinnen und Diätschwestern werden es mit Gewinn studieren.
— Die Handelshochschule. Lehrbuch der Wirtschaftswissenschaften, herausgegeben von Professor Dr. Schmidt, Frankfurt a. W. Industrie-Verlag Späth & Linde, Berlin W10. — Von dem hier schon mehrfach angezeigten Sub» skriktionswerl liegen die Lieferungen 66 bis 69 vor. Damit wird in Band l das Kapitel „Handelsgeschäfte" von Geheimrat Burchard, Frankfurt a. M., au Ende gebracht, das Kapitel „Sozialpolitik" des zweiten Bandes von Professor Günter, Gießen, fortgesetzt, das Kapitel „Wirtschaftsgeographie" des vierten Bandes von Professor Leiter, Wien, begonnen und schließlich begonnen noch mit dem Kapitel VI des dritten Bandes „Zivi'prozeßrecht" von Professor de Boor. Frankfurt a. M.
— Steuererlaß und Steuerstundung von Hans Schäfer, Bücherrevisor. Dries- muster für den Verkehr mit den Steuerbehörden, zweite, erweiterte und verbesserte Auflage. Verlag Karl Zelenh & Co., München 23. Brosch. 1.85. (69.)
— Im Märzheft der Zeitwende (C. H. Becksche Verlagsbuchhandlung, München) zeichnet „Die musikalische Situation von heute" Wolfgang von Barte.s mit Geist und Temperament, bei aller Kritik nicht ohne Optimismus und positive Wertung des Neuen. Neben modernen Erscheinungen, wie der „Dreigroschenoper" und dem „Lehrstück" wird auch der populäre Wusikbelrieb im Rundfunk und Tonfilm kritisch durchleuchtet. Mau merkt, daß hier ein Musiker spricht, der selbst ganz in den Dingen drinsteht. Während sich dieser farbige Situativnsbericht stellenweise geradezu amüsant liest, wirkt wahrhaft erschütternd das Blld, das Johannes Schleuning „Vom Todesringen der deutschen Dauern in Sowjetruhland" entrollt. Der Sturm der Entrüstung über die Vergewaltigung der religiösen Grundrechte des Menschen durch die Sowjetregierung, der heute die gesamte zivilisierte Welt ergriffen hat, wird durch diese Schilderung seelischer und körperlicher Not und brutaler Unterdrückung in vollem Almfang gerechtfertigt. Die Reihe der Aufsätze wird unterbrochen durch den neu beginnenden Roman Anna Schiebers „Das große Ich", der von packender seelischer Tiefe ist und in einer traumhaft-visionären Weise erzählt wird. Aus den Randbemerkungen heben wir hervor „Wandlung in der Jugendbewegung" und den Bericht über „German Bestelmehers Landkirchenbauten". der durch fünf Bilder der evangelischen Kirche zu Prien am Chiemsee illustriert wird.
* Der Großhandelsindex im Monatsdurchschnitt Februar. Die für den Monats- ■ durchschnitt Februar berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamtes ist von 132,3 im Vormonat auf 129,3 ober um 2,3 o. H. gesunken. Die Indexziffer für die Hauptgruppen stellten sich für Agrarstoffe auf 116 (121,8), für industrielle Rohstoffe und Halbwaren auf 126,7 (128,3) und für industrielle Fertigwaren auf 154,6 (156).
* 15prozentige Entschädigung der F a v a g a k t i o n ä re? — Regreßpflicht des Aufsichtsrats. Die Mitglieder des Aussichtsrats der Frankfurter QI [gemeinen Ver- sicherungs A. G. haben sich bereit erklärt, den Aktionären ein Angebot zu machen, wonach unter ■ der Voraussetzung der restlosen Bereinigung der ganzen Angelegenheit 60 Mk. je Aktie' gezahlt werden sollen; das sind etwa 15 Proz. Der Deutsche Ak.ionärvcrein glaubt, den Aktionären die Annahme dieses Angebots empfehlen zu sollen und rechnet damit, daß der demnächst erscheinende Revi ivnsbericht eine Haftpf icht der Aufsichtsratsmitg.ieüer nicht verneinen wird. Diese Annahme findet ihre Bestätigung durch den von der Revisionskommission der Favag in der nächsten Woche zu erstattenden Bericht, an dessen Schluß gesagt wird, daß die Verantwortlichkeit von Vorstand und Aufsichtsrat als gegeben zu betrachten fei.
Borliner Börse.
Berlin, 7. März. Die Hoffnung, daß die gestrige Londoner Diskontsenkung, obwohl Neu- York diesem Beispiel nicht gefolgt war, in Berlin eine Ermäßigung der Reiu-sbanksütze für Diskont und Lombard nach sich ziehen würde, wirkte sich schon vormittags, allerdings nur rein stimmungsmäßig, aus. Man nannte freundlichere Kurse, wartete aber den weiteren Gang der Dinge ab, und es wurden nur wenig ülmsätze getätigt. Zu den ersten offiziellen Notierungen kam es dann fast durchweg zu K u r s - besserungen bis zu 2 Prozent, die in erster Linie auf Deckungen der Spekulation zurückzuführen waren. Außerdem wirkten die festen Auslandbörsen, die Diskontermäßigungen in Amsterdam und Stockholm, die Nichtbestätigung der diversen, an der gestrigen Börse umlaufenden Gerüchte, die Erfo glofigkeit der gestrigen Aktion der Kommunisten usw. gün'lig, währerck) die üneinigteit der Parteien über das Finanzprogramm der Regierung und der Rückgang der Ruhrkohlenförderung etwas zur Zurückhaltung mahnten. Stärker befestigt eröffneten (Siemens plus 4 Prozent, Schultheis plus 3,75 Prozent, Schubert & Salzer und Salzdetfurth je plus drei Prozent, Dessauer Gas und Polyphon je plus 2,5 Prozent. Auf die Nachrichten von einem günstigen Fortgang der Verhandlungen einer ®e- meins<yaftsarbeit Hapag, Norddeutscher Lloyd verringerte sich die Spanne zwischen diesen beiden Werten beträchtlich. Hapag gewannen 1,5 Prozent, während Norddeutscher Lloyd um 0,25 Prozent pachgaben. Ganz vereinzelt waren auch kleine Rückgänge zu beobachten; jedoch nur bei Bayerischer Vereinsbank und Berliner Maschinen, sowie Schlesische Zement betrug der Abschlag 1 Prozent. Deutsche Anleihen waren unverändert. Aus änber geschästslos. Erste Anatolier schwächer. Der Pfandbriefmarkt war noch unentwickelt. Der Geldmarkt war weiter erleichtert. Tagesgeld 6 bis 8,5 Prozent; die übrigen Sätze waren unverändert. Nach den ersten Kursen blieb die Stimmung freundlich; man wurde jedoch später, als die Bestätigung der Diskontermähigung recht lange auf sich warten ließ, sehr nervös, so daß sich Abschwächungen ergaben, die zirka 1 Prozent betrugen. Siemens verloren 3 Prozent. Man wollte aus der Verzögerung der Z.n'ralauls ußsitzung der Reichsbank Wilsen, daß man sich über die Spanne zwischen dem Diskont- und Lombardsatz noch nicht einigen konnte. Als jedoch bekannt wurde, daß der Diskontsatz und der Lombardsah um je 0,5 Prozent auf 5,5 bzw. 6,5 Prozent ermäßigt worden sei,
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
1)intcr 6en Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletz, belchlosienen Dividende an. - Reichsbankdiskont 6 o. H., Lombardzinsfuß 7 v. H.
Oberheffen.
Landkreis Gienen.
8 Alten-Bufeck, 5. März. Am gestrigen Dienstag konnte Altbürgermeister W. Körber bei bestem körperlichen Befinden und geistiger Frische seinen 8 5. Geburtstag begehen. Zur Feier dieses seltenen Festes hatte sich außer seinen Familienangehörigen eine große Zahl Gratulanten ein gefunden, die dem hochverehrten und allseitig beliebten ehemaligen Orts)berhaupt ihre besten Wünsche darbrachten. Abends brachte der Gesangverein „Germania" dem alten Herrn als seinem einzigen noch lebenden Mitbegründer und nunmehrigen Ehrenpräsidenten ein Ständchen dar, wobei Vorsitzender Nicolai in herzlichen Worten die unwandelbare Treue und Verehrung, die der Gefeierte genießt, zum Ausdruck brachte. Der Gefeierte dankte in längerer, packender Rede für alle ihm an diesem Tage auf8 neue entgegengebrachten Beweise der Liebe und Anhänglichkeit und schloß mit einem Hoch auf das deutsche Lied und seine Sangesbrüder. Im Anschluß daran verlebte man noch einige angenehme Stunden fröhlichen Beisammenseins, wobei auch einige Lieblingschöre des Gefeierten aus vergangenen Tagen zum Vortrag gebracht wurden.
* Lang-Göns, 4. März. Am Samstagabend feierte der Motor-Sport-Club Lang-Göns 'n der hiesigen Turnhalle sein diesjähriges <31., tu gsfest. Unter seinem rührigen Vorsitzenden Dr. ..-ed, Schäfer hat der Club in der kurzen Zeit seines Bestehens sich auf eine ansehnliche Höhe gebracht. Das Programm des Abends, recht sinnvoll zusammengestellt, zeigte, daß der Club keine Mühe und Arbeit gescheut hatte, um alle Festgäste zufrieden zu stellen. Tanzlehrer B ä u l k e und Frau aus Gießen zeig- tin in gefälliger Art moderne Tänze, die viel bewundert wurden; ebenso ernteten beide mit einigen Grotesken und Humoresken verdienten Beifall. Luise Decker (Gießen) sang ausOpe-
* Rhein. Hypothekenbank, Mannheim. In der gestrigen Aufsichtsratssitzung wurde beschlossen, der G.-V. die Verteilung der Vorjahrsdividende von 10 Prozent auf die Stammaktien vorzuschlagen. Die im Jahre 1929 ausgegebenen jungen Aktien sind zur Hälfte dividendenbercchtigt. Der Reingewinn einschließlich des Vortrages aus dem Vorjahre beträgt 1 608 050 Mk. 2m neuen Jahr hat ,ich der Pfano- briefabsah bisher sehr lebhaft gestaltet.
* Deutsche Telefon werke und Kabel- industrie A.-G., Berlin. Die G.-V. am 29. März soll den auf 112 612 (i. 93. 87 308) Mark erhöhten Reingewinn vortragen. Eine Dividende gelangt also wieder nicht zur Verteilung. Die Entwicklung im laufenden Geschäftsjahre wird in Anbetracht der allgemein schlechten Wirtschaftslage als befriedigend bezeichnet.
Frankfurter Börse.
Frankfurt, 7. März. Tendenz freundlich. Irn heutigen Vormittagsverkehr herrschte eine g e = wisse Ver st immun g. Man hatte mit einer Neuyorker Diskontsenkung mit aller Bestimmtheit gerechnet, da in Amerika die erstaunliche Geldmarkt- erleichterung dem gehegten Optimismus Nahrung bot. Die Ntchtermäßigung der Neuyorker Diskontrate verstimmte nicht allzu sehr, da ziemlich bestimmte Aussichten für eine Ermäßigung der Berliner Diskontrate einen Hoffnungsschimmer aufkommen ließen. Die Kulisse war aber abwartend, so daß das Geschäft infolge des anhaltenden Ordermangels immer noch keine Belebung erfahren konnte; obwohl der Zentralausschuß der Reichsbank um 11 Uhr einberufen wurde, war bis 13 Uhr noch nichts von einer Ermäßigung des Diskantes bekannt, so daß eine gewisse Unsicherheit sich der Kulisse bemächtigte, zumal eine hiesige Zeitungsmeldung schon von einer tatsächlichen Ermäßigung wissen wollte. Aber trotzdem war die Grund- stimmung verhältnismäßig freundlich und wider st andsfähig. Vor allem erhielt die Börse von dem Aufhören der Abgaben am Siernensmarkt eine Stütze. Aber auch die lebhafte und feste gestrige Neuyorker Börse, der Rückgang der Feierschichten im Ruhrbergbau und die Besserung des Stahleisengeschäftes beeinflußten die Börse günftig. In Spezialaktien schritt die Spekulation später zu Rückdeckungen, so daß gegenüber der gestrigen Abendbörse Besserungen bis zu 2v. H. eintraten. Irn Vordergründe standen Siemens, die 1,5 v. H., Schuckert, die 2,25 o. H. gewinnen konnten. AEG. lagen leicht gebessert, während Ehadeaktien, nachdem dieses Papier gestern stark gesteigert war, wieder geringfügig schwächer lagen. Am Chemiemarkt waren Farben mit plus 0,5 v. H. nur geringfügig höher. Arn Montanmarkt waren die Umsätze sehr bescheiden. Von Kaliaktien gewannen Aschersleben 2 v. H., Zellstoffpapiere waren bis 2 v. H. fester. Bankaktien waren uneinheitlich, doch hielten sich die Gewinne und Verluste die Waage. Renten still und uneinheitlich Im Verlaufe war die Tendenz luftlos. Die inzwischen bekanntgewordene Diskontsenkung der Reichsbank um 0,5 v. H. machte nur wenig Eindruck. Die Geschäftslosigkeit wirkte kursdrückend, vereinzelt wurden aber auch Gewinnmitnalnnen vorgenommen. Siemens waren stärker angeboten und verloren gegen den Anfang 3 o. Sy, doch machte sich auf dem ermäßigten Niveau wieder einige Nachfrage geltend. <5crjt lagen die Werte allgemein bis zu 1,5 v. H. schwächer. Am Geldmarkt war Tagcsgeld mit 6.5 o. H. unverändert. Arn Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1916 gegen Pfund 20,375, London gegen Kabel 4,8605, gegen Paris 124,21, gegen Mailand 92,81, gegen Madrid 40 40, gegen Schweiz 25,1425, gegen Holland 12,1240.
frranltun a. J/t.
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Anfang« Hure
'Datum
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von 1927 .....
87,5
—
d7.4
_
7% Deutsche Reichsanleihe
von 1929 . . .
97
—
97,7
_
Deutsche 21nl.-Ablö>.-Schuld mit
Auslot. Rechicn . . .
51
51,05
50,9
51
Dcsgl. ohne Auslal.-Rechte . .
85
6.4
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3,4
8% Helt, itoltoftaal von 1929
(rüdsahlb. 102%)
85,25
—
85,5
—
Cberfjeifen Provinz • Anleihe mit
Ausloi.-Rechten
48.75
——
*
Deutsche Komm. Sammelabl.
Anleihe Gerte 1 . .
48.75
—
48,5
—
8% ,tranf|. Hyv.-Banl (tzoldpse.
XIII uniünbhar bis 1931
96,5
—
7% ixtanft. Hyp.-Bank Aoldpse
unkündbar bis 1032
.4,5
_
—
•
4y,% Rheinische Hnp.-Bank
Liuu. (tzoldpse.
81,9
—
—
—
8% Br. LandesvlandbrtetanstaU,
Psandbrtele R. 17
97
—
97
__
6% tßr LandespsandbriesanNalt,
ftomm.-Cbi. 31. 16
94,5
—
94
_
7% Br. LandespsandbrtesanitaU,
Pfandbriefe R. 10
89
—
89
_
A.E.G abg. yorttiege-Cbltgatto'
nen. rückzahlbar 1932 . . .
92
—
—
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Berlin
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Berlin
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Wniomi» Kurs
Votum
6. 3■
7. j
6. d.
7. 3
Dalum
6. 4.
7. 3.
6.,
7. 3.
\>aniburg«?lmen!a Pate, ... 7
Hamburg.Sildam.Dampfschiss 8
Hansa Damvychiss . . 10
iiorddeuttcher Lloyd.....8
Allgemeine DeutscheCredltansi. 10
Barmer Bankverein 10
Berliner HandelsgeleUjchost 12
Commerz und Prtvat-Bank 11
Darmstädter und Nationalhanl 12
Deutsche Bank und
$isconto O)efell|d)aft, . . . 10
Dresdner Bank......10
Reichkbank........12
A.E.G............8
Bergmann.........9
Clektr. Lteserung-getellschast 10
Licht und Kraft . 10
.leiten & Guilleaume . . 7%
GefeUschajl für Elektrische
Unternehmungen .... 10
Hamburger Cleltriiltät6-33ede 10
Rheinische Elektrizität ... 9
Gchlesijche Elektrizität. ... 10
Schuckert & Co...... . 11
Siemens & Halske.....16
Transravio . ........ 8
Lahmever S Co.......lf
Buderus ...... 6
Deutsche Erdöl . ...... 6
öilener Steinkohle ...... 8
Gelsenkirchener ...... 8
Harpener ........ 0
Hoesch Eisen. . ...... 6V« 3ne Bergbau.......10
Mlödnerroerte ...... 7
Köln-Reuellen...... . 7
Mannesmann-Röhren .... 7
Mansselder Bergbau . .... 7
Oberfchlel. Eilenbeoars .... 5
Cbertchlel KokSwerke .... 7
Pbönir Bergbau ... 6^
Rheinische Brauukohteu . . 10
Nheinstahl ....... 6
Rieheck Montan ...... 7,2
104.5
107
121
129
183
155
235.25
147
148
286
'62,5
167
126
172,5
249
■ 65,5
76,25
138
134
105.25
101,5
105
120 75
129
154,5
-
147
148,5
162,75
163,75
250.5
77
101.5
-
103.75
146 106,75 121,13 129,25
182 5 154.5
234
146.5 147.75
285
161.75
200,4
166
126
172 <31
165 185,13
246 9
167
75.75 101,5
139.75 137,75 133,75
108,5
249
104 106,5 104 5 ■04.5
100.13 •01,4
235
116
105
106.5
121
I2J
182
154.5
234
146 6
148.5
285,13
162,5
166,75
126.13
171.75
186.75
250,9
102
140
109,9
104,75
107
105,75
105
100.75
102,13
235
116,75
Bereinigte Stahlwerke .
Ctaoi Minen .....16’/,
Kaliwerke Aschersleben ... 1'
Kaliwerke Westeregeln ... 1<
Kaliwerke Salzdetlurtb ... 15
3. ®. AarbeivSnöuftrte ... 12
Dvnamit Nobel.......(-
Scheideanstalt........v
Goldschmidt ........5
Rütgerdwerke ........ 6
Metallgelcllschast.......8
PHUwv Holzmann......7
Zementwerk Heidelberg . . 10
Eementmerk Karlstadt. ... 10
Watch Ä ftrentag......8
Sckmltbets Patzenhoser ... 15
Cftroerte.........1?
Slku . . 18
Sternberg ...... . H
ZellstosI -Salbhof .... 18*/, Zellslosl Aschaskenburg ... IS Charlottenburger Walser ... 8
Dessauer Gar ..... 9
Daimler Motoren .....0
Deutsche Linoleum ......
Rat. Automobil ...... 0
CrenOein & floppe! ..... 0
Leonhard Tietz ...... 10
Sveneka ........
.rranksurter Maschine« .... 4
Gritzner . 6
Hevligenliaedt 0
Iunghans 6
Lechwerke.........8
Mainkraitwerke Höchst a. '31. 8
Miog 10
Gebr. Koedet ...... 10
Boigt S Haessner ...... 9
Süddeutsche Zucke» .... 10
96
212
215 358
163.65
147
69 76.25
108
96 126 25 141.5 J3 25
107-75
208 152
39 145
37 4.5
40 '06
107
131
117
218 153,25
1 12| 1 21 1 1 Kl 21 1 | 1 1 1 82। 1 |81 1 1 1 1 1 1 ' 1 1 • 1 1 1 1
cm cm rn cm
95 56-5 212 214 357.5
162,75
r9
76 107,5
96
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109 153,75
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74 157 333
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130
218 152,25
95,5
57 213 5
216 360.5
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69.25 76.5
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97
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108.4 153.5
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--ck 335
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130
Berlin, 6. Mckr,
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Ämeritanlikye Wotcn.....
4.166
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Belgische Noten .......
58.23
58 47
Dänische Noten........
111.78
H2.22
Englische Noten........
20,312
20.392
Franzöltsche Noten......
16.377
16.437
Holländische Noten .....
rtt lienische Noten......
i67,51
21.97
168,19
22,05
Norwegische Noten......
Deuilch-Scsterr,4100 Kronen
H1.75
112.19
58,80
59.04
Rumänische Noten......
2,465
2.485
Schwedische Noten......
H2.07
112.51
Schwester Noten.......
60 78
81.10
Spanische Noten.......
49.10
49 30
Tlchechoilowakische Noten . . Ungarische Noten
12.355
12,415
73.W
73.32
6. D.ckrz
7. Tldn
Bmllich. Notierung
Amtliche
Notierung
©cio
Bri.l
Gelb
Srtei
2tm't-Rott.
167,81
168 15
167.82
168 16
Bu n 'AireS
1,572
1,576
1.566
1.570
Brss. Antw.
58,315
58,435
58.315
58.435
Edristiania.
111.96
112.16
111.98
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Kop.'ndag.'n
112,01
112.23
112,02
112,24
Stockholm .
112,31
112.53
112,32
112.54
HeinngtorS.
10,526
10,546
10.52°
10.548
Italien. . .
21.91
21,96
21,92
21.96
London. . .
40.344
20.384
20,35
20 39
'.'ieupork . .
1,1865
4.1945
4 187
4,195
VoriS....
16,37
16,41
16 375
16.415
Schwei) . .
.0,895
ul 055
80.93
81 09
Spa i:n .
49,42
49,52
50-35
50,45
Japan .. .
2,068
2,072
2.064
2,068
Hio de Jan
0.474
0.476
0.482
0.484
Wien in D--
Ceft. abgeft
58,95
59,07
58.94
59.06
Prag . . .
12.402
12,422
12.405
12.425
•Bel trab . .
7,383
7,397
7.385
7.399
Budap.s». .
73,15
73.29
73,16
73.13
Bul arten
3,027
3 03c
3,032
3.038
Lissabon
1883
18.87
18,82
18.86
Dmn'g. . .
.1.34
bl.Su
81,34
81.50
Konst ntia.
1.785
1,789
1.784
1.788
Athen. . .
5.415
5.425
5.415
5.425
Canada
4,167
4,17*
4.167
4.175
llru uav .
3.686
3.694
3.696
3.704
Cairo . . .
20,86
20,90
20,863
20.903


