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Partei. Dreier Xa« ^rauenversommlung der !<8tt Clara Air ü ^VPel teilten sich den 8. Parteitag ' A bem l't beide teil" ? ivrach zurrst en Partertog betauet, mtralvorstandes. Ferner grußungsabend im Har- BnnBaum berichtete n Verlaus des Partei- .im Wen« Auz? pirnbaum berichtete E'che Kundgebung der chrer Appel berichtete ie Enthüllung des Ernst- mit der der AeichSpartci- 'ürdigcn Abschluß gcsun- l Ausführungen beider Sei,all, und es lnüpste lussprache an.

nMal- undZeichrn. stet uns: In der @oah.- J und Sonntag eine Lus- Zeichenarbeiten der Nid- e- und Schillerschut: vorn E-Kassen statt. Ans gro- ßeorbnet, laßen in Mengen he unter Leitung der jrode, entstanden sind. . ist die neue Lehrmethode, ngsgabe vosl und gan: be erischcn Begabung fre u ediglich die Richtung tcc si. in Pastellfarben gehaltene . geometrischer Aufteilung iisom, dos b.Schutiahr in Gebrauchsgegenständr des r Natur und aus dem 8c r wurden flächige und p!a- ür Daphne, wenn meine , mich *9« i1. Sie nicht eben Daphne ir leid - ich Me. &u' - ich bin zwar Mg. unverschämt sein. Dir * seiner Erregung Herr

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stische Ornamente in Aquarellfarben gezeigt, ferner recht gut gezeichnete Naturstudien. 9m 8. Schuljahr wird das Gelernte praktisch verwendet: Schöne Stickmuster, einfache Druckarbeiten, Linolschnitte und in Spritztechnik ausgeführt« Buntpapiere. Bon den E Klassen sah man schon reifere Arbeiten, schöne Stilleben in Aquarell, Naturstudien, in Tusche ge- zeichnete Ornamente, selbst angesertigte und bemalte Papierlampenschirme und hübsche Transparente. Den Abschluß bildeten perspektivische Zeichnungen und Blätter der darstellenden Geometrie. Die Aus­stellung hat gezeigt, daß unter sachkundiger Leitung auch die Schülerinnen der Volksschule beachtliche Leistungen hervorzubringen vermögen.

Der Kaufmännische Verein und Ortsgewerbeverein veranstaltete am Samstag seinen sechsten und letzten Vortrag sür dieses Winterhalbjahr. Der Verein hatte, hier­bei wieder gut gewählt, wie bei seinen srüheren Dorträgen. Kapitän von Senden führte an Hand vieler herrlicher Lichtbäder durch den RiesenschnelldampscrBremen" auf einer Fahrt von Bremen nach Deuyork. Der Redner Der- stand cs. in meisterhafter Weise zu zeigen wie trotz aller feindlicher Schikane deutscher Fleiß es zuwege gebracht hat. daß Deutschland heute wieder die beslauSgestatteten und schnellsten Schisse auf bem Meere hat. Die zahlreiche^ Lichtbilder zeigten zuerst den Bau des R(esen- dampserS in Bremen in seinen ungeheueren Aus­maßen. Dann folgte eine große Anzahl Bilder, welche die wunderbare Inneneinrichtung vor Augen führte. Zuletzt kamen Bilder vom Leben und Treiben an Bord. Mit köstlichem Humor verstand es der Redner, die reiche Dilderserie zu erläutern und Erlebnisse seiner 39jährigen Tätigkeit beim Lloyd mitzuteilen. Herr von Senden wandte sich zum Schluß an die Zu­hörer. besonders an die Iugend, sich voll und «anz an der Aufbauarbeit des deutschen Dater­andes zu beteiligen. Reicher Beifall zeigte, daß der Vortragende durch seine lebenswarmen Aussührungen die Besucher voll und ganz be­friedigt hatte. _______________

Vortrag über unsere früheren Kolonien. Der Evang. Arbeiterverein, der 6Dang Bund und der Wartburgoerein veranstalteten am Sonntagabend im Markusiaol einen Vortragsabend. Postinspektor Mohr sprach überUnsere fr ü h e- ren Kolonien". Er erläuterte zunächst die Entstehung von Kolonien, die in der Errichtung menschlicher Siedlungen im Urland ihren Ursprung sanden, zeigte den Ausbau dieser Siedlungen, die Umstellung von Handel und Wandel, die Ent­wicklung der Seefahrt und die Unterjochung der Völker. 9n seinen weiteren Aussührungen beschäf­tigte er sich mit der wirtschaftlichen Bedeutung der Kolonien (Lieferung von Rohstoffen, Absatzgebiet für Erzeugnisse des Mutterlandes, Auswanderungs- Möglichkeit und damit Herabsetzung der Arbeits- losenziffer) und wies dann auf die in den Kolonien geleistete Kulturarbeit hin. An Hand von Lichtbil­dern führte er die Besucher im Geiste durch unsere srüheren Kolonien (Deutschostasrika, Südwcstafrika, Kamerun, Togo, sowie die Südseeinseln), erläuterte das Klima, die Fruchtbarkeit, Naturschönhcitcn und Derkehrsmoglichkeiten dieser Kolonien und wies auf die außerordentlichen Gefahren und Strapazen hin, denen unsere Schutztruppen ausgesetzt waren

Oberhessen.

Landkreis Gichcn.

X Wieseck, 31. Mörz. Am Sonntagabend sprach in der zahlreich besuchten Kirche der An­staltsgeistliche an der Zellenstrafanstalt Butzbach, Pfarrer Karl Wahl, über ..Gefangenenfür­sorge", mit Bildern auL den hessischen Straf­anstalten. 54 Bilder auf Filmostostreifen, meist eigene Aufnahmen aus den Anstalten in Butz­bach. Marienschloß, Mainz und Gut Hohenau unterstützten die Ausführungen, die Gemeinde- gefang eröffnete und beschloß. Dem Dank der Gemeinde für den Vortrag gab der OrtSgeist- liche Ausdruck: er zeigte sich auch in einer an­sehnlichen Kollekte für dieGefangenenfürforge.

I Bersrod, 1. April. Am Samstagabend fand auf Veranlassung des Kriegervereins

ein Lichtbil'dervortrag im Saale der Gastwirtschaft Decker statt. Rach der 'Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Heinrich Kut­scher Hl. hielt Oberst Kleinhans (Gießen) einen Vortrag über .Unser Heer". Der Redner gab zuerst einen Lieberblick über den Aufbau der Reichswehr und zeigte dann an Hand von Tafeln die Zusammensetzung einer Onfantcric- sowie einer Kavallerie-Division. Wie sehr un­sere Wehrmacht durch den Versailler Vertrag eingeengt ist, zeigte die Gegenüberstellung einer modernen Infanterie- bzw. Kavallerie-Tivifion, wie wir fie heute in anderen Ländern finden. Im zweiten Teile seines Vortrag- brachte Oberst Kleinhans einiges über die Ausrüstung sowie über das Leben und Treiben bei der Reichswehr, was durch zahlreiche schöne Licht­bilder veranschaulicht wurde. Allgemeiner Bei­fall dankte dem Redner für seine interessanten Au-tührungen. Es sprachen dann noch der De- zirksvorsitzende der .Hassia", Professor Krae- m c r, und Herr Albin Klein über Arbeit und Ziele der .Hassia". Allen Rednern dankte im Damen deS KriegervereinS Kamerad Deu- meier von Winnerod. Sehr zur Verschöne­rung des Abends trug der Gesangverein .Sängerkranz" bei, der unter Leitung seines Dirigenten M ö b u s mehrere stimmungsvolle Chöre zu Gehör brachte.

Steinbach, 29. März. Dieser Tage hielt der evangelisch - kirchliche Frauen- verein den gewohnten Schlußabend ab. der eine erfreuliche Beteiligung aufwies, die das Interesse bekundete, das man ihm in wach­sendem Maße entgegenbringt. Dach kurzer Be­grüßung der Versammlung durch den Ortsgeist­lichen und einen durch ein Schulkind gesproche­nen dichterischen Will omm hielt P arier Be cke r (Gießen» einen Lichtbildervortrag mit dem Thema .Hessische Bauern in R u ß l a n d". Ausgehend von der Qlot der deutschstämmigen Bauern in Rußland, die vor kurzem zu Tausenden die Sowjetrepublik ver­ließen, führte er in die Zeit Katharinas II..

die mit glänzenden Versprechungen viele Land- leute aus Helfen zur Auswanderung nach Ruß­land veranlaßte, die dort freilich gar nicht- vorfanden und unter unsäglichen Mühen und Leiden an der Wolga und in der Krim sich em­porarbeiten mußten, aber durch deutschen Fleiß und Gründlichkeit im Laufe der Iahrzehnte eine wohlhabende und zuverlässige Bevölkerungsschicht, die auch ihrem Deutschtum treu blieb, wurden. Schöne, zum Teil auch erschütternde (Hungers­not 1921), Bilder ergänzten seine warmen Aus­führungen. Es folgte dann eine kurze Ansprache der Dorsinenden, die auf die Aufgaben des Vereins binwces. nachdem ihr freundlicherweise vom Verein ein Blumenangebinde überreicht wor­den war. Deklamationen ernsten und heiteren Inhalts, von Schulkindern Porgetragcn, schlossen sich an, und gegen Ende erfreute Lehrer Mül - l c r durch humorvolle Rezitationen. Gemeinsame Gelänge und kurze Ansprachen auch von Männer- feltc bekundeten die vorhandene Harmonie. Mit großem Dank wurden auch die ausgezeichneten musikalischen Darbietungen eines jungen TnoS entgegengenommen, da- sich opferwillig in den Dienst der Sache gestellt hatte. Es war ein schöner Abend, der viel Befriedigung auSlöste, aber hoffentlich auch der Stärkung deS Vereins gedient hat.

Harbach, 1. April. Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung am Sonntag die Ver­pachtung des Kirchengutes, des sog. ..Heiligengutes", genehmigt. Die Verpachtung war am 27. Dezember v. I. erfolgt und wurde nicht genehmigt. Durch Dachverhandlungen mit den Pächtern unb teilweise zweite Verpachtung wurde der erste Erlös von 289 Mk. auf 325 Mk. erhöht. Der letzte PachterlöS von der Feld­bereinigung betrug 130 Mk. Durch die Zeldbe- rcinigung find der Kirchengemeinde große Aus­gaben entstanden, so daß der Mehrerlös sehr zu begrüßen ist. Ferner ist auf dem Kirchplatz durch Zuteilung eines Zipfel Landes eine Aufgabe ent­standen, die ebenfalls eine Ausgabe wegen der Einfriedigung bedingt.

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Herr Stadtbaumeister Hugo Maurer nimmt die anläßlich der Theateraufführung Die heilige Flamme" gefallenen beleidi­genden Aeußerungen gegen Herrn Lutz Weber, cand. ehern, in Alsfeld, mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück. Er er- klärt ferner, daß er die früher von ihm vertretene Auffassung, daß wegen einer bestimmten Person gepfiffen worden sei, nach Aufklärung nicht mehr aufrechterhal-

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