Keine Redensarten
und keine leeren Versprechungen aber staunend niedere Preise kennzeichnen unseren diesjährigen
INVENTUR-AUSVERKAUF
der vom 4. bis einschließlich 18. Januar 1930 dauert. Wir verkaufen während dieser Zeit einen großen Teil unserer Warenvorräte
weit unter Selbstkostenpreis!
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trägt, versteht Tag vorher, können. — —
Nun hängt
auf Rettung umhertrieb. Gs ist zu erwarten, daß dieser bedeutsame Vortrag sehr starkes Interesse finden wird. (Siehe heutige Anzeige.)
damit wir alles überschauen der kleine Kalender an seinem er dick und prall. Aber er wird
Unsere 5 Schaufenster sagen Ihnen all das, was in den letzten Tagen hinter den Kulissen vor sich gegangen ist: Preise nennen wir hier nicht, aber wir wissen, daß unser Ausverkauf dclS Stadtgespräch G 16 ß6IIS sein wird
Feuer- und Brand-
Schäden
in Kleidern. Wäsche und Teppichen werden in 3 bis 4 Tagen tadellos repariert Kunststopferei König
Gießen, Walltorstraße 18, Tel. 736
zeichnen.
Daß man schon am Jahresanfang die wichtigen Tage, wie die Geburtstage der Verwandten, die Vorladungen zum Gericht, die Ferien usw. ein» sich von selbst, aber immer einen
Entwicklungsgang noch einmal „schwarz auf weih". Es wird für sie sicher eine große Freude sein, besonders die eingeklebten Bilder, vom ersten Tage bis zur Schulentlassung, werden immer wieder betrachtet werden. Sie finden in dem Buch eine Probe ihrer ersten Locken, die Bemerkung, an welchem Tage das erste Zähnchen durchkam, die ersten Geh- und Sprechversuche, der Schulanfang, die erste Schrcibübung, die Schulzeugnisse usw.
All das können wir so nebenbei für unsere Kinder aufbewahren, wenn wir nur an einigen Abenden das kleine Zettelchen vom Abreißkalender nehmen und uns darauf einige Sähe auf-
SCHMUCKER
GIESSEN
sehen sein.
Das Jahr 1930 wird das dritte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts abschließen. Hoffen wir, daß es unser Vaterland, und damit auch uns, aufwärts führt und manche trübe Stunde der vergangenen Tage vergessen läßt. W.
Daten für Donnerstag, 2 Januar.
1582: Eröffnung der Universität Würzburg; — 1801: der Schriftsteller Johann Caspar Lavater in Zürich gestorben; — 1858: der Schauspieler I. Kainz zu Wie^elburg in Ungarn geboren; — 1921: der Maler Franz von Defregger in München gestorben.
Gietzener Wochenmarltpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 130 bis 180; Matte 30 bis 35; Käse (10 Stück) 60 bis 140; Wirsing 15 bis 20; Weißkraut 10 bis 15; Rotkraut 15 bis 20; gelbe Rüben 12 bis 15; rote Rüben 12 bis 15; Spinat 25 bis 35; Unterkohlrabi 8 bis 10; Grünkohl 20 bis 25; Rosenkohl 40 bis 45; Feldsalat 100 bis 120; Tomaten 60 bis 90; Zwiebeln 10 bis 15; Meerrettich 50 bis 80; Schwarzwurzeln 40 bis 60; Kartoffeln 4Vr bis 5; Aepfel 10 bis 15; Dirnen 10 bis 15; Dörrobst 30 bis 35; Honig 40 bis 50; junge Hähne 120 bis 130; Suppenhühner 100 bis 120; Gänse 110 bis 140; Rüsse 50 bis 80; das Stück: Tauben 70 bis 90; Kisteneier 17 bis 18; frische Landeier 19 bis 20; Blumenkohl 50 bis 100; Salat- 35 bis 40; Endivien 15 bis 40; Oberkohlrabi 10 bis 15; Lauch 5 bis 15; Rettich 10 bis 20; Sellerie 10 bis 40 Pfennig; der Zentner: Kartoffeln 3,80 bis 4; Wirsing 10 bis 12; Weißkraut 7 bis 8; Rotkraut 10 bis 12; Aepfel 10 bis 12; Dirnen 8 bis 10 Mark.
Bornotizen.
— Tageskalender für Donnerstag. Lichtspielhaus Bahnhofstraße: .Indizienbeweis" und „Ich hab für Sie ein bischen Sympathie". — Astoria-Lichtspiele: „ Frauengasse von Algier" und .Der geheimnisvolle Spiegel".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Morgen, Freitag, 3. Januar, wird die Legende „Tobias Wunderlich" zum ersten Mal wiederholt. Dieses Volksstück hat bei feiner Erstaufführung großen Beifall gefunden. Beginn 20 Uhr. — Für Sonntag, 5. Januar, ist nachmittags, 15 Uhr, das Märchen „Das tapfere Schneiderlein" angeseht, abends 18.30 Uhr wird die ausgelassene Posse „Kyritz- Pyritz" wiederholt. — Die Intendanz hat für den 30. Januar Paul Wegener zu einem einmaligen Gastspiel verpflichtet. Als Reueinstudierungen sind Ridleys „Der Geisterzug" und Sheriffs .Die andere Seite" vorgesehen.
— 1. Gießener Billard-Club. Samstag, 4. Januar, Generalversammlung im Caf6 Amend. — Siehe heutige Anzeige. _ „
— Der Goethe-Bund hat für feinen nächsten Vortragsabend am kommenden Sonntag Prof. Dr. Franz Dehounet zu einem Lichtbilde rvortrag über seine Erlebnisse auf der Nobile-Nordpolexpedition eingeladen. Sieben Wochen verbrachte Prof. Dehounek mit einem Teile der Schiffbrüchigen auf der Eisscholle, die inmitten des treibenden Eises zweihundert Kilometer in diesen bangen Wochen des Wartens
Aus der Provinzialhauptstadt
Gießen, den 2. Januar 1930.
Oer neue Kalender.
EH ist für mich immer beinahe ein feierlicher Augenblick, wenn ich am Morgen des ersten Januars den alten, leer gewordenen Abreißkalender von der Wand nehme und dafür den neuen befestige. Ehe er aber seinen Platz an der Wand bekommt, gehe ich gedankenvoll noch einmal die einzelnen Tage durch. Ist so ein Abreißkalender nicht wie ein verschlossener, mit hohen Mauern umgebener Garten? Oder birgt sich hinter der Umzäunung gar eine Wildnis? Wir wissen es nicht. Niemand kann in die Zukunft schauen.
Aber als gutes Zeichen sehe ich den Spruch des ersten Tages an. (Es ist ein ganz kleiner Kalender, der für jeden Tag ein Blättchen hat, unter der Zahl steht ein Sprichwort, die Weisheit eines Dichters, oder sonst irgendein Zitat.) Auf dem ersten Blatt lese ich also: „An Gottes Segen ist alles gelegen." Ja, so war es im alten Jahr, und so wird es auch im neuen sein. Wir können uns nur dem großen Weltenlenker beugen und müssen das hinnehmen, was er uns sendet.
Es folgen die einzelnen Tagesblätter, die Werktage schwarz, für die Arbeit, die Sonntage rot. Werden sie uns alle rot und rosig erscheinen? Es wird wohl auch da öfters trübe fein, und die schwarze Farbe wäre angebrachter. Aber was sollen schon jetzt die dunklen Gedanken? Wir blättern weiter: Januar, Februar und März, werden sie wieder solch grimmige Kälte bringen, oder wird der Winter milder sein? Ganz spät, erst am 20. April, erscheint diesmal das Osterfest. Werden bis dahin die Veilchen blühen, oder noch Schneeglöckchen läuten? Ein altes Sprichwort sagt: „Grüne Weihnachten, weiße Ostern." Doch wird es in diesem Jahre dazu wohl nicht kommen. Mai, Juni: Pfingsten ist da. Juli, der Ferienmonat, August, der uns die reife Frucht bringt, schon sehen wir im Geiste die rüstigen Schnitter an der Arbeit; September und Oktober, die Erntezeit ist da. Dann folgen der Nebel- rnonat und das Weihnachtsfest. Am Ende steht dann, wie auch vorgestern, auf dem letzten Blatt: Silvester, der letzte Tag!
So geht ein Jahr nach dem andern dahm. Wir stehen nun am Anfang. Wir haben uns dies und das vorgenommen, wir wollen manches anders machen, als 1929. Aber was sind Entschlüsse, was Pläne von Menschen ersonnen? Wir kommen immer wieder auf das erste Blatt zurück, auf dem da geschrieben steht: „An Gottes Segen ist alles gelegen."
Aber unter dem Spruch ist noch ein wenig Platz. Es steht da näml ch: Rotizen. Soll dieser Daum immer leer bleiben? Ich denke, nicht! Wenn wir am Abend ein Blättchen abreißen und dabei den Spruch für den nächsten Tag lesen, ist doch immer noch ein wenig Zeit, um die Frage zu stellen: Hast du den heutigen Tag auch recht genützt? War es ein froher oder ein trauriger, hast du Freud oder Leid erlebt? Sieh, dafür ist dann der Raum da. Ein paar Worte oder auch Sätze genügen, um irgendeine Tatsache, irgendein Erlebnis festzuhalten. Diese Zettel werfe ich nicht weg, ich lege sie sorgfältig in einen Umschlag. Am Ende des Jahres habe ich dann eine kleine, aber ganz schöne Uebersicht über das letzte Jahr. An Hand dieser Blättchen, es brauchen gar nicht viel zu sein, kann ich das Jahr, das nun vergangen ist, noch einmal überblicken, kann mir Rechenschaft geben über das Erreichte und neue Pläne schmieden.
Und ihr Eltern, die ihr kleine Kinder habt, bei denen doch eigentlich jeden Tag „etwas passiert", für euch ist dieser Abreißkalender auch da. Ein paar Stichworte darauf, was heute euer Bub oder Mädel wieder „verbrochen" hat, oder wie sie sich weiter entwickeln. Bon Zeit zu Zeit kann man diese Sätzchen erweitern und in ein besonderes Büchlein — es braucht keineswegs in Leder gebunden zu sein, ein einfaches Notizbuch genügt vollkommen — eintragen. Ich habe für meine Kinder solche Hefte angelegt und will sie durchführen, bis sie dereinst selber ins Leben treten. An ihrem Hochzeitstag oder bei anderer Gelegenheit bekommen sie dann ihren eigenen
* Der I ahresw echsel vollzog sich in unserer Stadt erfreulicherweise in ruhigen und geordneten Formen. Die Jahressch.ußgottes- dienste am Silvesterabend waren in sämtlichen Kirchen so stark besucht, daß man nur von einer Ueberfüllung der Gotteshäuser sprechen kann. Das Abbrennen der Feuerwerkskörper war namentlich in der Mitternachtsstunde, besonders beim Wechsel der Stunde und dem Geläute der Glocken sehr stark, erfreulicherweise ging aber die ganze Knallerei ohne Unfall vorüber. Die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz hatte verstärkten Dienst auf der Sanitätswache eingerichtet, die Hilfe der Sanitätsmannschaften wurde aber nur zweimal in Anspruch gekommen, und zwar einmal von einem Manne, der bei einer Prügelei einige Blessuren am Kopfe erlitten hatte und nach dem Verbinden sich zum Arzt begeben konnte, das andere Mal zum Transport eines bei einer Schlägerei in Alten- Buseck sehr erheblich am Kopfe verletzten jungen Mannes nach der Chirurgischen Klinik. Die Polizei und die Feuerwache brauchten erfreulicherweise nicht in Tätigkeit zu treten. Man kann also mit dem Jahreswechsel 1929/30 zufrieden fein.
"VerlegungdesOberhessischenPro- vinzialtages. Die auf den 9. Januar anbe- roumte Sitzung des neugewählten Prooinzialtages der Provinz Dberßeffen, in der das neue Provinzparlament sich konstituieren und den Provinzialausschuß wählen soll, ist auf Samstag, 25. Januar, verlegt worden. Die bisher festgesetzte Tagesordnung bleibt bestehen, es kommt aber noch als weiterer und wichtiger Punkt der Antrag des Provinzialausschusses wegen der Gasfernversorgung zur Verhandlung.
*'* Reichsbahnpersonalien. Reichs - bahn-AsPirant Albert Kelp in Stockheim wurde zum außerplanmäßigen Obersekretär ernannt. Verseht wurden Dahnhofsinspektor Krause, Leiter des Bahnhoss Butzbach, von Butzbach nach Neuwied zum Detriebsamt 2, Lademeister Gustav Junker von Gießen nach Bad-Nauheim, De» triebsassistent Karl Volz und Zugschaffner Friedrich Viehmann von Wetzlar nach Gießen.
** Ehrung treuer Tierpfleger und Tierschützer. Trotz der mißlichen finanziellen Lage des Gießener Tierschutzvereins hatte der Vorstand beschlossen, auch in diesem Jahre Prämien für treue Tierpflege und wachsamen Tierschutz zu verleihen. Mit der Ermittelung wurde eine Kommission, bestehend aus drei sachverständigen Herren, betraut. Die Verteilung der Gaben wurde am zweiten Weih- nachtstage im Kaufmännischen Vereinshause vorgenommen. Ehe die Ehrengaben, fünf eingerahmte Diplome und eine Geldspende, den bewährten Tier- freunden überreicht wurden, hielt der zweite Vorsitzende, Lohnkutschereibesitzer Ludwig Haas, eine Ansprache, worin heroorgehoben wurde, daß noch andere Tierpfleger und Tierschützer der heutigen Ehrung würdig wären, aber leider hätte man sie diesmal aus finanziellen Gründen nicht berücksichtigen können. Diplome bekamen die Fuhrleute Ludwig Becker, Adolf Sa p per, Ludwig Hof- mann, Heinrich Kipper und Friedrich Maus; eine Geldspende der Flurschütz Karl Schön. Wer an der kleinen Feier teilgenommen hatte, schied mit dem festen Entschlüsse: im neuen Jahre dem Tiere die alte Treue!
** Dienstjubiläum. Am 1. Januar waren 25 Jahre verflossen, seit Frl. Marie Imhof In dem Haushalt des Rechtsanwalts Friedrich E n - gisch, hier, tätig ist. Die langjährige treue Arbeits- gemeinschaft ehrt sowohl die Jubilarin wie ihren Arbeitgeber in gleicher Weise.
•• Die Stadtkaffe Gießen veröffentlicht im heutigen Anzeigenteil eine Anmahnung der fälligen Steuern Auf die Dekcmnttnachung fei besonders hingewiesen.
•* Vorsicht beim Verbrennen der Christbäume! Cs ist ein sinniger Drauch. den Christbaum noch längere Zeit nach Weihnachten bis in das neue Jahr stehen zu lassen. Man muß dabei aber auch bedenken, daß damit eine große Gefahr verbunden sein fanrt. Wenn der Weihnachtsduft das Zimmer füllt, der würzige, trauliche Tannenduft, dann denkt wohl kaum jemand daran, daß dieser Duft gleichbedeutend
ist mit der Explosionsgefahr der trockenen Tannennadeln und Zweige. Der Duft, den die Tannennadeln ausströmen, stammt von flüchtigen, wohlriechenden Oelen, die in Form allerkleinster und nur bei mikroskopischer Vergrößerung sichtbarer Tröpfchen in den Radeln enthalten sind. Werden die Radeln erhitzt, so sprengen die Oel- tröpfchen alsbald ihre Zellenwände und verbrennen sodann unter heller Flamme und dem bekannten leisen Krachen, das uns das Anbrennen eines Christbaumzweiges dann auch gewöhnlich rasch erkennen läßt. Sind aber die Radeln recht trocken, so kann das Verbrennen der Zweige auch recht böse Explosionen nach sich ziehen, nämlich dann, wenn man, wie das oft geschieht, die trockenen Zweige des Christbaumes im Ofen verbrennt. Denn in diesem Fall verbindet sich der aus dem Nadelholz entweichende Kohlenwasserstoff mit dem im Ofeninnem befindlichen Sauerstoff, wodurch Gase entstehen, die, wenn sie sich in größerer Menge bilden, sehr leicht und heftig explodieren. Man verbrenne daher immer nur kleine Mengen der trockenen Nadeln oder Zweige auf einmal und schiebe immer erst bann neues Astwerk nach, wenn das alte bereits verbrannt ist.
** Weihnachtsfeier der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen. Man berichtet uns: Der Reichsbund der Kriegsbeschädigten, Kriegsteilnehmer und Krieger- Hinterbliebenen, Ortsgruppe Gießen, beging am Samstag die diesjährige Weihnachtsfeier. Wie alljährlich, fo war es auch in diesem Jahre dem Vorstand gelungen, am Nachmittag wieder eine Bescherung der Kinder vorzunehmen. Es wurde insgesamt ungefähr 400 Kindern beschert; sie erhielten wertvolle Kleidungsstoffe und außerdem di- üblichen Zugaben an Konfekt usw. Dann fand noch eine Bewirtung mit Kakao und Brezeln statt, fo daß die Nachmittagsfeier einen wohlgelungenen Abschluß sand. Die Feier für die Erwachsenen sand am Abend statt. Eine ganze Anzahl Vertreter der Behörden hatte sich dazu eingefunden. Der 1. Vorsitzende Max Walldorf begrüßte mit einer kurzen, kernigen Ansprache. Er wies auf die gedeihliche Zusammenarbeit hin, die seither zwischen dem Reichsbund und den Behörden bestanden hat, und hofft, daß auch im neuen Iah» auf derselben Bahn weitergearbeitet wird. Der Vorstand hatte ein reichhaltiges Programm aufgestellt. Die theatralischen Vorführungen wechselten mit den Aufführungen von Berufsakrobaten ab. Ferner hatte sich der Gesangverein „Concordia" in den Dienst der Sache gestellt und verschönerte die Feier durch einige Gesangsoorträge. Den musikalischen Teil hatte die Kapelle des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold übernommen, deren Leistungen auf beachtenswerter Höhe standen. Die Feier war in allen Teilen wohlgelungen. Landeskirchenrat Bernbeck in der Kirche
vom Tode ereilt.
WSN. Darmstadt. 1. Jan. Wie soeben be» kannt wird, kam es am Sonntagmorgen in der Kirche zu Heppenheim zu einem tragischen Ereignis: Landeskirchenrat und Pfarrer i. R. Hermann Bernbeck wurde plötzlich durch einen Schlag ans all aus dem Leben gerissen. Landeskirchenrat Bernbeck stand im 68. Lebensjahr und hat sich als Seelsorger in seinen Gemeinden, wie als Landeskirchenrat und Mitglied der Landessynode um die evangelische Landeskirche bleibende Verdienste erworben. Seine Beisetzung findet in Okarben statt.
Platz, noch ist von Tag zu Tag abnehmen, und eines Tages wird auch bei ihm nur noch ein Bättchen zu


