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Bunter Abend der Hausgehilfen
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Dazu
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Wir stehen mitten im Weihnachtsgeschehen mit seinen Heimlichkeiten und Ueberraschungen, und die Vorbereitungen zum Fest bestimmen den Inhalt unserer Feierabendstunden. Doch dies darf uns nicht hindern, sondern es soll uns vielmehr immer wieder daran erinnern, auch an die Weihnachtstage des Volksgenossen neben uns zu denken. Es ist bisher viel getan worden, um jedem Deutschen seine Weihnacht auszurichten.
Allein im Gau Hessen-Nassau sind über 170 000 Weihnachtspakete zusammengekommen.
Viel Freude ist schon damit gespendet worden und wird weiter gespendet werden. Aber es ist noch nicht im entferntesten alles getan, was getan wer-
kann und muß, um das Ziel zu erreichen: Ein fröhliches Weihnachtsfest aller Volksgenossen.
lich an der Ecke Plockstraße und Seltersweg, um überall mit zwei oder drei Weihnachtsliedern den Zuhörern Freude zu machen.
Von dort aus ging es dann geschlossen zur Aula des Gymnasiums, in der das offene Singen stattfand, zu dem sich leider allzuwenige Teilnehmer eingefunden hatten. Von der Decke des Raumes hing ein großer Adventskranz, der mit vielen Kerzen besteckt war, die weichen Schimmer verbreiteten. Auch hier wurden gemeinsam vom Lobedachor und den Teilnehmern des Abends einige Lieder gesungen, die zum Teil von Musikinstrumenten begleitet wurden. Die Abendstunde wurde zu einer feinen Feier, die allen Teilnehmern viel gegeben hat. Der Leiter der Stunde, Lehrer Siegler, wies erneut darauf hin, daß es darauf ankomme, selbst mitzusingen und nicht nur singen zu hören. Der Schritt zur Tat falle vielen sichtlich schwer. Aber in diesem offenen Singen würden ja keine Leistungen verlangt, die nicht jedermann erfüllen könnte. Der Lobedachor werde sich in seinen Bemühungen, den Kreis derer, die mitsingen, immer größer zu gestalten, nicht irre machen lassen.
Die eifrige Singschar ließ es sich nicht nehmen, nach der Singstunde in der Aula des Gymnasiums noch einmal an verschiedenen Stellen im Zentrum der Stadt zu singen.
Kein Fisch darf lebend verkauft werden.
Der Reichs-Tierschutzoerband teilt mit: Weihnachten und Sylvester werden besonders viel Fische, vor allem Karpfen, in den Handel gebracht. Der Reichs- Tierschutzbund in Berlin, die Spitzenoertretung des deutschen Tierschutzes, macht darauf aufmerksam, daß es nach der preußischen Verordnung über das Schlachten von kaltblütigen Tieren vom 28. April und 11. September 1933 verboten ist, Fische im Kleinoerkauf lebend an den Käufer abzugeben. Die Fische sind vor der Abgabe an den Käufer nach vorheriger Betäubung mit sofort sich anschließender Blutentziehung zu töten. Die Betäubung hat durch wuchtige Schläge auf den Kopf oberhalb der Augen (Kopfschlag) mittels eines genügend schweren und geeigneten Holzstückes zu erfolgen. Darauf ist sofort die Wirbelsäule direkt hinter dem Kopf zu durchschneiden oder der Kopf vollständig abzutrennen.
Diese Bestimmungen gelten nicht für den Verkauf von lebenden Fischen an Gaststätteninhaber, sofern der Transport und die Aufbewahrung der Fische in geeigneten Behältern mit frischem Wasser stattfinden und die Tiere gleichfalls in der oben vorgeschriebenen Weise betäubt und geschlachtet werden.
Es gilt ja nicht allein die Rot zu lindern, sondern die Menschen sollen an diesem, in uvdeutschem Volkstum verwurzelten Fest Freude und Zufriedenheit finden in gegenseitigem Verstehen.
Deshalb bittet dich das WhW. am 23. Dezember 1934 nicht um eine unpersönliche Gabe. Ein klein wenig Weihnachtsstimmung sollst du an diesem Tage in die einfache Stube eines wartenden Volksgenossen zaubern helfen.
Darum spende du, deutsche Hausfrau, am Vortage des Festes etwas von deinem Weihnachtsgebäck und -kuchen. Der verbleibende reichliche Rest wird dir und den Deinen bei dem hellen Lichtschein des Tannenbaumes um so besser munden.
Du, deutsche Hausfrau, denke deshalb an den 23. Dezember!
oo Eberstadt, 20. Dez. Der hiesige tziu- gerverein hielt dieser Tage eine ftitglicto Versammlung ab. Der Vereinsführer H. N. Brn der hieß die Kameraden willkommen. KaM:.
Das Frauenamt der Deutschen Arbeitsfront „Fachgruppe Hausgehilfen" veranstaltete in Verbindung mit der NS. - Gemeinschaft „Kraft durch Freude^ einem Bunten Abend im Cafe Leib, der außerordentlich stark besucht war und einen sehr schönen Verlauf nahm. Der Gedanke, dem helfenden Menschen im Haushalt, den Stützen der Hausfrau, in einer Zeit schwerer Arbeiten vor dem Fest durch einige frohe Stunden, losgelöst von den Alltagssorgen neue Anregung zu schaffen und ihnen die' Volksgemeinschaft bewußt werden zu lassen, fand hier eine sehr gute Verwirklichung. Mitglieder des Musikzuges der SA.-Standarte 116 sorgten für die musikalische Ausgestaltung des Abends. Ortsfach- schaftswalter Otto Zotz, der Leiter dieses Abends, konnte in seinen Begrüßungsworten der Freude über den zahlreichen Besuch Ausdruck geben. Mit Stolz sagte er, daß die Fachgruppe der Hausgehilfen eine der regsten Gruppen in der DAF. ist. Hieraus sprach
pg. Mann, Frankfurt a. Main, über die Aufgaben der Hausgehilfen und darüber, was eigentlich der Nationalsozialismus für die Berufsgruppe der Hausgehilfen getan habe. Der Redner erinnerte daran, daß der Marxismus in die Reihen der schaffenden Menschen das Minderwertigkeitsgefühl getragen habe. Damit hat der Nationalsozialismus aufgeräumt. Früher war vom Berufsstand der Hausgehilfen niemals die Rede. Es haben wohl viele Organisationen bestanden, die ür die Hausgehilfen etwas tun sollten, evtl, auch tun wollten, aber nie positive Arbeit leisteten. Im Gegenteil, 1930 wurde der Tarif gekündigt und alle Ansprüche, die ihnen von rechtswegen zustanden, ind ihnen verloren gegangen. Das ist jetzt anders geworden. Die Hausgehilfen sind in einer Organi- ation zusammengefaßt und zum Berufsstand erhoben worden. Jetzt ist ein neuer Manteltarif ge- chaffen und bereits am 15. Dezember d. I. im Reichsgesetzblatt veröffentlicht worden, so daß demnächst darüber überall zu lesen sein wird. Eingereiht in die große Front der schaffenden Menschen, in die DAF., wird die DAF. sie stützen und für sie eintreten. Wir wollen aber nicht vergessen, daß der Einzelne auch Pflichten hat. Wir müssen nun daran gehen, die Brücke zu schlagen zu den Hausfrauen. Ihre sozialen Rechte bleiben gewahrt aber wir uchen vor allem die Volksgemeinschaft. Zwar sind in dieser Hinsicht noch viele Wünsche offen, aber wir wollen durch fachliche Weiterbildung mithelfen an der Lösung dieser Aufgaben. Wenn das einzelne Mädchen dann das Diplom erhalten hat, kann es darauf pochen, daß es in ihrem Fach durchgebildet .
Deutsche Hausfrau, vergiß den 23. Dezember nicht!
1804: der englische Staatsmann Benjamin Disraeli Earl of Beaconsfield, in London geboren (gestorben 1881): — 1853: die Schriftstellerin Isolde Kurz in Stuttgart geboren.
Ortsbauernführer-Versammlung in Gießen.
Für die Orte des Hüttenbergs und der Krofdor- er Ecke fand gestern in Gießen eine Versammlung der Ortsbauernführer im Hotel Faulstich statt. Stabsleiter Fischer von der Kreisbauernschaft Wetzlar sprach über die Erzeugungsschlacht. Es müsse eine Mehrproduktion an Agrarerzeugnissen erfolgen, damit wir unabhängig vom Ausland werden. Heute spiele die Absatzfrage keine Rolle mehr wie früher im liberalistischen Staate, wo jede Mehrerzeugung einen Preisrückgang brachte. Durch die nationalsozialistische Marktordnung ist Vorsorge getroffen, daß der Bauer für alle seine Erzeugnisse einen gerechten Preis erhält. Wichtig ür die Mehrerzeugung ist, daß den Fragen der Fütterung,- der Düngung, dem Grünland und der Silofrage genügend Beachtung geschenkt wird. Einen weiteren Vortrag hielt der Landwirtschaftslehrer Dr. H e l f e r t von der bäuerlichen Werkschule Wetzlar Er sprach über die Haltung der Fruchtbarkeit des Bodens und über die Fütterung in bezug auf das wirtschaftseigene Futter. An beide Vorträge schloß sich eine Aussprache an.
Weihnachtssingen in unseren Straßen.
kreis Büdingen.
tz. Nidda, 19. Dez. Freudige gt6-
mung herrschte bei der am Sonntag von Frauenschaft dahier zu Ehren de n, NSV. betrauten alten Frauen und Manner
Krebse und Hummern, deren Fleisch zum Genuß für Menschen bestimmt ist, sind, soweit sie unmittelbar vor ihrer Zubereitung noch leben, in der Weise zu töten, daß sie einzeln in start kochendes Wasser geworfen werden. Das Hineinwerfen dieser Tiere in kaltes oder warmes Wasser und das als- ' bann erfolgende Aufkochen ist verboten, desgleichen
W e h r u m verlas sodann die neuen Verfüge« und gab umfassende Aufklärungen über die 0 Reserve II. Zahlreiche Kameraden zeichneten fc in die entsprechende Liste ein. Kamerad Mültz gab einen ausführlichen Bericht über die Tätigte: der Schießabteilung, die Mitgliederzuwachs » zeichnen konnte. Der Vorschlag des Kamerad W e h r u m , einen eigenen Schießstand zu baic and allgemeine Zustimmung. Zum Schluß geder Bürgermeister G ö r l a ch in kurzen Worten fr1 Führers. Mit dreifachem „Sieg-Heil", mit k Deutschlandlied und dem Horst-Wessel-Lied fanti k Abend sein Ende.
* Bellersheim, 19. Dez. Assessor 53er- Hard vom Landwirtschaftsamt Gießen hielt hina der Gastwirtschaft von Wilh. Kammer IV.bm Vortrag über Silobau. Er gab AufkliA über den dazu benötigten Futteranbau, übr'- Einsilieren des Futters und den eigentlichen!- des Silos. Der Vortrag wurde mit großem esse ausgenommen. Einige Landwirte faßten." Entschluß, im nächsten Frühjahr dem Bau *• Silos näherzutreten. — Durch die NSV. wurden' unserem Dorfe 42 Weihnachtspakete gti- melt, die an Volksgenossen in Offenbach zur!-’• teilung kommen. — Bei der Sammlung am I-' der nationalen Solidarität würbet
So standen sie zunächst an der Ecke Sonnenstraße und Schulstraße, sangen und bald scharte sich ein Kreis von Zuhörern um die Singenden. Andächtig lauschte man den einfachen Liedern, die mehrstimmig erklangen. Ueberall wurden die Fenster geöffnet und sicherlich freute sich jedermann über das feine Tun, über das Kurrendesingen, das in Gießen bisher kaum gepflegt wurde. Der Lobedachor nahm bann noch auf dem Marktplatz Aufstellung, dann auf dem Kreuzplatz und fchließ-
kenntmsvermögen entzogen sind, insbesondere das Kartenlegen, die Stellung des Horoskops, die Sterndeuterei, die Zeichen- und Traumdeutung, das Hellsehen und Pendeln.
3. Unter die Vorschrift des Absatzes I fallen nicht: a) der Handel mit Druckschriften, die sich wissenschaftlich, insbesondere kulturpolitisch, oder ablehnend mit dem Wahrsagen befassen oder die in fremden Sprachen erscheinen, wohl aber das gewerbsmäßige Verleihen derartiger Druckschriften, b) Vorlesungen und Vorträge über das Wahrsagen, die in von der Landespolizeibehörde hierzu zugelassenen Bildungsstätten veranstaltet werden.
Der Verkauf von Feuerwerkskörpern.
Die Polizei direktion Gießen teilt uns mit:
Wer Feuerwerkskörper feilhalten will, hat dies vor Beginn des Verkaufs der Polizeidirektion unter Angabe der vorhandenen Mengen und nähere Bezeichnung der Feuerwerkskörper anzuzeigen.
In Kaufläden darf der Vorrat 2,5 Kilogramm nicht übersteigen, und im Hause außerdem nicht mehr als 10, höchstens 15 Kilogramm, vorrätig gehalten werden. Die Aufbewahrung von Mengen über 2,5 Kilogramm muß auf dem Dachboden in einem abgesonderten Raum, welcher nicht mit einem Schornsteinrohr in Verbindung steht, erfolgen.
Knallkorken und sonstige Feuerwerkskörper dürfen in Kaufläden nur in verschlossenen Kisten aufbewahrt oder unter Glas ausgelegt werden und in jedem Falle möglichst weit entfernt von Oefen und Anfteckflammen.
Kanonenschläge und solche Feuerwerkskörper, die mit Abschußvorrichtungen abgefeuert werden müssen, dürfen in Verkaufsläden nicht aufbewahrt werden.
Vor Geschästsschließungen den Innungsobermeister unterrichten.
Das Staatspresseamt teilt mit: In allen Fällen, in denen die Kreisämter auf Grund von Feststellungen im Rahmen der Preisüberwachung vor die Frage gestellt werden, ob sie bei der Obersten Landesbehörde Antrag auf Schließung eines Geschäfts stellen sollen, ist der Ober- m e i st e r des betreffenden Handwerkszweigs von dem Vorfall in Kenntnis zu fetzen und ihm Gelegenheit zu geben, der Prüfung des beanstandeten Gegenstandes durch den Sachverständigen beizu- wohnen bzw. das Ergebnis kennenzulernen und alsdann zu dem Vorfall selbst Stellung zu nehmen. In Zukunft ist daher allen Anträgen auf Geschäftsschließungen die Aeußerung des zugezogenen Obermeisters anzuschließen. Durch vorstehende Anordnung darf eine Verzögerung des Verfahrens nicht eintreten. Das gleiche gilt auch für Fälle, in denen strenge Verwarnungen am Platze erscheinen, oder in denen nach der Einführung des Ordnungsstrafrechts Antrag auf Erlaß einer Ordnungsstrafe durch die Preisüberwachungsstelle gestellt wird.
Weihnachten rückt nun auf wenige Tage näher. In den Straßen unserer Stadt sieht es zwar wenig weihnachtlich aus, denn das, was uns Weihnachten erst so recht zum winterlichen Feste macht, der Schnee, ist uns bisher versagt geblieben. So spiegeln sich die hellerleuchteten Schaufenster nur im regennassen Asphalt.
In das Grau des gestrigen Abends fiel nun aber doch ein rechter weihnachtlicher Schimmer. Junge Leute, die Mitglieder des Lobeda-Chores des Reichsbundes Volkstum und Heimat im Ortsring Gießen, hatten sich zusammengeschart, ginge- :- geschlossener Gruppe durch die Straßen und .... ben da und dort stehen, um sich dann im Halbkreis um ihren Dirigenten, den Lehrer Otto Siegler, zu stellen. Ein schöner großer vergoldeter Stern, von einem Kinde oorausgetragen und während des Singens inmitten der Gruppe gehalten, begleitete die Singschar.
auch das Herausreißen des Darmes . Tiere tot sind.
Zuwiderhandlungen werden, sofern die Tot nach anderen Vorschriften mit einer höheren s bedroht ist, mit Geldstrafe bis zu einhundert^! Reichsmark, oder in schweren Fällen mit fdu zu zwei Wochen bestraft. ' '
Übertretungen bringe man unnachsichtlich zuständigen Polizeibehörde zur Anzeige. Jederw- ist dazu berechtigt.
Vornokizen.
— Tageskalender für Freitag. theater: 20 bis 23 Uhr: „Der Freischütz". spielhaus, Bahnhofstraße: „Ich kenn dich' nickt 3 liebe dich ...". — Astoria-Lichtspiele, Seltern L „Auf Leben und Tod". — Reächskammer der bii-' den Künste, Gruppe Gießen: Turmhaus am 16 bis 18 Uhr, Weihnachtsausstellung.
— Stadttheater Gießen: Heute & Wiederholung der Aufführung „Der Freischütz! ter der Leitung von Wrebe - Stöver ralmusikdirektor, als Gast.
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* * Justizpersonalie. Am 4. Oktober »• wurde durch Urkunde des Herrn Reichsslattha.j in Hessen der Ministerialrat bei dem Hessilu Staatsministerium, Ministerialabteklung Ic. jjI siadt, Fritz Neuroth, auf Vorschlag der W Regierung mit Wirkung vom 1. Januar 193.5 U Präsidenten des Landgerichts der Provinz 6tür< bürg in Darmstadt ernannt.
** Weihnachtspostsendungen h«, Hauptzollamt. Die Amtsräume des L., Zollamts Gießen in der Liebigstraße sind am *, 24. und 25. Dezember jeweils von 9 bis 11 Zur Abfertigung von WeihnachtspostsendunqY öffnet.
* * 35 Jahre Fr i se u r g e schä ft > Der Friseur Karl Muhl, Bahnhofstraße 56, lm- am gestrigen Donnerstag, 20. Dezember, aut 4 35jähriges Bestehen seines Geschäftes zurückbliz
Oberhessen.
Landkreis Gießen.
* W i e f e cf, 21. Dez. Am heutigen Freitag, 21 Jl Zember, kann Herr Hch. Balthasar Wagner H selbst, in bester Frische seinen 6 0. Geburtsi. begehen. Der Jubilar war, wie bei dieser Qelecr heit noch bemerkt sei, am 24. September b. v\\ Jahre lang ununterbrochen beim V. und Wasserwerk Gießen tätig.
. Y Großen-Linden, 20. Dez. An 4 bäuerliche Bevölkerung und die sonstigen | eigentümer von Großen-Linden wurde jefo • • Teil des Kostenzuschusses zur remigung zurückerstattet. Dies war mr.• weil nach einem neueren Gesetz ein Prozents Betrag von feiten des Staates übernommen c den ist. Die Auszahlung, die je nach Erch Landbesitzes kleinere, aber auch recht erhE &- träge ergab, wurde als angenehme Stijnadtts« Überraschung empfunden.
17. Dez. durch die NS.-Frauenschaft 49 „
wurden 15 Weihnachtswunschzettel ausgeMs, viel Festkuchen gestiftet werden, ftehi 3ur. cl -L noch nicht fest. Es ist klar, daß damit eine '. zu unterschätzende Erziehung zur natwn Verantwortlichkeit geleistet wird. Man daN __ auch nicht vergessen, daß für die Leiter und er eine Fülle von selbstloser Hingabe m D: ' Zahlen steckt.
< Ettingshausen, 20. Dez. Frauenschaft veranstaltete im Rothaus . Advents- und Weihnachtsfeier. • waren die älteren Leute des Ortes und &!e,. jÄ: witwen eingeladen. Lehrer Simon Feier und hielt eine kurze Ansprache. Ra» gemeinsamen Lied und nach einer Kastzt.,^ trugen Mädels aus den Reihen des BDM- w vor. Heitere kranke Leute wurden mit Katz Kuchen in ihrer Wohnung bedacht, soweit 11 Feier nicht beiwohnen konnten. Nach Dan ten der Frauenschaftsleiterin für die nähme fand die eindrucksvolle Feier mit or n „Sieg-Heil!" auf den Führer und mit den g fam gesungenen ersten Versen des Ve und des Horst-Wesfel-Liedes ihren Abfchluv-
Vorsicht!
Die Maul- und Klauenseuche geht um!
LPD. Die Maul- und Klauenseuche hat sich, wie das Staatspresseamt mitteilt, in der letzten Zeit wieder überraschend schnell ausgebreitet und wurde am 1. Dezember bereits in 14 Kreisen, 22 Gemeinden und 47 Gehöften des Reiches festgestellt. Die Gefahr eines Ueberspringens der Seuche auf weitere Gebiete ist groß. Es gilt deshalb, alle bewährten veterinärpolizeilichen Mittel anzuwenden und keine Kosten zu scheuen, um das Aufflackern der Seuche so rasch wie möglich zum Stillstand zu bringen bzw. einer Einschleppung in das seit vielen Monaten seuchenfreie Staatsgebiet vorzubeugen. Die Notwendigkeit der Versorgung der deutschen Bevölkerung mit eigenen tierischen Produkten läßt die einschneidendsten Maßnahmen berechtigt erscheinen, um die Seuche im Keime zu ersticken und aus den Viehbeständen fernzuhalten. Es ist deshalb die gesetzliche und moralische Pflicht aller Tierbesitzer, bie Behörden in ihrem Abwehrkampf zu unterstützen, die eigenen Viehbestände fortgesetzt zu beobachten, Vorsicht beim Einkauf von Klauenvieh walten zu lassen, unberufene Personen von den Stallungen fernzuhalten und bei den geringsten Verdachtserscheinungen der Ortspolizeibehörde, sowie dem beamtetene Tierarzt sofort Anzeige zu erstatten. Nur dann haben die Bekämpfungsmaßnahmen Aussicht auf Erfolg, wenn die ersten Ausbrüche der Seuche in ihrem Ursprung schnell erkannt und getilgt werden können, ehe eine Weiterverschleppung des Ansteckungsstoffes stattgefunden hat.
Der Kleinhandels-Karpfenpreis.
Der Zeitungsdienst des Reichsnährstandes teilt mit: Durch die Festsetzung eines Mindesterzeugerpreises für lebende Karpfen durch den Führer des Verwaltungsamtes des Reichsbauernführers ist die Preislage wiederhergestellt worden, «die im vorigen Jahre von allen Beteiligten sowie von den Verbrauchern und Behörden als angemessen angesehen wurde. Obwohl die Karpfenernte in diesem Jahre erheblich geringer ist, wird der Kleinverkaufspreis zu Weihnachten und Silvester genau der gleiche fein, wie im Vorjahre. Der Kleinhandel wird den Karpfen für 0,85 RM. je Pfund an die Verbraucher abgeben. Bei besonderen Ansprüchen der Kundschaft ist ein Preis bis zu 0,90 RM. je Pfund gerechtfertigt und angemessen.
Braugersten-Wettbewerb in Gießen.
Nach einer Mitteilung der Landesbauernschaft Hessen-Nassau wird im Rahmen der Erzeugungsschlacht 11. a. ein Braugersten-Wettbewerb in Gießen veranstaltet, der den Zweck verfolgt, die Bauern und Landwirte mit den Maßnahmen zur Qualitätserzeugung und den AnforSerungen, die an Qualitätsgerste gestellt werden, vertraut zu machen. Von den Bauern und Landwirten wird eine starke Beschickung der Schau erwartet. Für den Braugersten- Wettbewerb sind Proben im Gewicht von 5 kg einzusenden. Jeder Probe sind folgende Angaben beizufügen: Name und Wohnort des Einsenders, Sorte und Absaat der eingesandten Probe, Menge der verfügbaren Verkaufsware. Die Proben sind zu richten an die Bäuerliche Werkschule und Beratungsstelle in Gießen, Liebigstraße. Letzter Ein- fenbetermin ist Samstag, 19. Januar 1935. Die eingesandten Proben werden hinsichtlich ihrer Qualität bewertet, und die besten Proben mit Preisen ausgezeichnet.
ferner findet in Frankfurt a. M. ein Weizen- QuaUtats-Wettbewerb statt, zu dem Proben im Ge- mid)t von 10 kg an die Landesbauernschaft Hessen- Nassau, Frankfurt a. M., Bockenheimer Landstr. 25, bis spätestens zum 5. Januar einzusenden sind.
Daten für Freitag, 21. Dezember.
1369: Marienburg wird Sitz des Deutschen Ritterordens; — 1375: der italienische Dichter Giovanni Boccaccio in Certaldo bei Florenz gestorben (ge- boren 1313); — 1748: der Dichter Ludwig Hölty in Mariensee a. d. Leine geboren (gestorben 1776); —
ist und alle Arb>eiten kann. Dies muß in Zukunft der Hausfrau eine gewisse Achtung abnötigen und wenn bei der Arbeit Achtung hüben und drüben ist, muß die Verständigung Platz greifen.
Um eine gründliche Ausbildungsarbeit zu leisten, sollen in Zukunft Ortsgruppen mit mehr als 300 Mitgliedern aufgeteilt werden. Dadurch wird es auch möglich fein, diejenigen Hausgehilfen heraus- Zufinden, die noch nicht in der DAF. find.
Alle Hausgehilfinnen muffen eingegliederl werden in die große Front und dadurch eingeführt werden in die Welt des Nationalsozialismus, denn von dieser Weltanschauung her werden auch den Hausgehilfen große Aufgaben gegenüber ihrem Volke aufgetragen, die in ihrer ganzen Tiefe nur angedeuket werden können.
Die beste Einsicht wird die Hausgehilfin dann bekommen, wenn sie sich klar macht, welche Bedeutung für die Volksgemeinschaft allein die Werte sind, die beim Einkauf durch ihre Hände gehen. So stehen die Hausgehilfen jetzt nicht mehr allein, verzettelt in viele Organisationen, sondern sie sind ein wichtiges Glied der deutschen Volksgemeinschaft.
Hierauf übernahm Paul Nieren vom Stadttheater die weitere Leitung des Abends. Er fand ein dankbares Publikum. Noch bevor er sich Vorfällen konnte, wurde ihm ein stürmischer Empfang Zuteil. Er stellte schnell die Verbindung zwischen sich und den Zuhörern her. Nach der Festouvertüre sprach Frl. Marie Hahn in kleidsamer Schützer Tracht einen finnigen Gruß an den Führer und in einem von den Mitgliedern Dorr und Schlicht geführten Zwiegespräch über selbstgemachte Handarbeiten wurde in launiger Weise erzählt, wie man es bei den Weihnachtsgeschenken nicht machen soll. Zum Schluß wußte der Humorist Balzer Backes aus Frankfurt a. M. durch in hessisch-frankfurter Mundart gehaltene Vorträge die Stimmung zu steigern.
In der Pause wurden eifrig Lose verkauft, die durchweg schone und praktische Gewinne einbrachten. Die Ueberraschungen losten große Freude aus. Dann bereitete Paul Nieren den Höhepunkt der Veranstaltung vor. Zunächst sprach Frl. Hofmann in Mundart noch darüber, „Wai aner Parrer werd". §rl. D i e t m a n n und Frl. Hofmann trugen noch luftige Gedichte vor, die reiche Zustimmung fanden. Balzer Backes fang ein Loblied auf den „Handkäs". Seine Humoreske von der schonen Jugend fand stürmischen Beifall. Mit einfachen Mitteln war ein heiterer Unterhaltungsabend geboten worden.
Betrag von 90,02 Mark umb bei der jüngsten topfsammlung der Betrag von 29 !Dlar! ? spendet.
co Langsdorf, 20. Dez. Es ist an der Aü- )aß wir Bericht erstatten über die Leistungen un- eres Dorfes zum Winterhilfsw^rk d:- deutschen Volkes. An Naturalien bisher gespendet: Rund 270 Zentner KartosM. die Pfundsammlung ergab 150 Pfund. Dftmus nwi- den 130 Liter geliefert, dazu 20 Gläser Gelee. baren Sammlungen brachten folgende Ertrag Verkauf der Bernsteinnadeln durch das 3ungr£- 18 Mk., Eintopfgericht am 14. Oft. durch die D' Frauenschaft 54,90 Mk., Afterplaketten durch Bund deutscher Mädchen 16 Mk., Eintopfgerichtu ' 18. Nov. durch denselben 50,60 Mk, Holzplal" " am 2. Dez. durch das Jungvolk 14 Mk, Reichs-,' ammlung 5. bis 7. Dez. durch die ei>. ' 97,75 Mk., Tag der Nationalen Solidaruar 1 9 -Ttn-, s;„ mex A-t cme iMwMlt


