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Henstag, 2v. November 1954

20. November

Erscheint Dienstag und Freitag.

Ur. 58

1934

Aur durch die Post zu beziehen.

7,50 RM.

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i 1883 bis Ostern 1887 Assistent bei dem 'imentalphysiker Professor Quincke in Heidel- Von Ostern 1887 bis zum Herbst 1892 wirkte 5 Assistent bei Professor Wiedemann arnPhy- chen Institut in Leipzeig, wo er sich im Som- 1887 habilitierte und im Sommer 1891 äußer­licher Professor wurde. Von Oktober 1892 Pern 1900 war er als Dozent des Physikali- Vereins zu Frankfurt a. M. tätig, am 1. April ging er als außerordentlicher Professor nach swald, wo er am 1. Juli 1901 zum ordent- Professor ernannt wurde. Am 1. April 1905 lahm er als Nachfolger von Professor Drude )rdinariat für Experimentalphysik und zugleich Ztelle des Direktors des Physikalischen Jnsti- der Universität Gießen, lieber ein Diertel- undert wirkte er in dieser Amtsstellung in barer Weise. Im Jubiläumsjahr 1907 war er i der Philosophischen Fakultät, vom 1. Oktober bis 30. September 1912 stand er als Rektor er Spitze unserer Landesuniversität.

zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen belehrten behandeln meist Probleme der Hydro- mik und der Optik, hier vornehmlich Fragen ünstlichen Doppelbrechung. Geheimrat König viele Jahre Herausgeber der Beiblätter der alen der Physik", weiter gab er eine Neu- «eitung von Drudes Physik des Aethers h.er- mb widmete seine Kraft besonders der Heraus- des Lehrbuches der Experimentalphysik von nel, das er von der 10. bis zur 30. Auflage

Vorprüfung . . . . ...........

Betriebsprüfung (Sauerstoff- und Wasserrücktritt sowie Wassermitreißen)

für Gebrauchsstellenvorlagen für Hauptvorlagen bis zu 30 cbm Gasdurchgang . . für Hauptvorlagen über 30 cbm Gasdurchgang . . . zusätzliche Prüfung einer zweiten oder dritten Größe einer im Zulassungsverfahren befindlichen oder bereits zugelassenen Bauart:

für Gebrauchsstellenoorlagen für Hauptvorlagen bis zu 30 cbm Gasdruchgang . . für Hauptvorlagen über 30 cbm Gasdurchgang . . .

a) b) c) d) e)

a) b)

0,10 eingeschoben:

25,

40,

60,

75,

100,

150,

2, 2, 5,

10, 10,

Lerzögerung zu entrichten.

3. Für eichamtlich behandelte Fässer, die von den Einlieferern zu dem ihnen vom Eichamt mitgeteilten Termin nicht abgeholt werden, werden Lagergebühren erhoben. Die Lagergebühren betragen je Faß

idolf Kutfchner.

Aber damit war es noch nicht genug. Mußte man von Studczynski nicht das Schlimmste befürch­ten? Vielleicht deutete er Robby gegenüber etwas von ihrer Beziehung zu Kutfchner an. Wie würde sie dann vor Robby Herman dastehen? Als eine falsche Kokette, die den einen Mann gegen den an- iberen auszutauschen suchte.

Freilich, auch Robby Herman hatte unrecht an iihr gehandelt. Er hatte ihr verschwiegen, daß er ^verheiratet war. Und jetzt erst kam sie zum vollen Bewußtsein ihres ganzen Unglücks.

Robby Herman war nicht mehr frei! An eine andere Frau gebunden! Tausendmal hatte sie sich ge­sagt, daß er nun und nimmer gleiche Gefühle für sie «hegen könnte, wie sie für ihn. Und doch, ihr zuckendes cherz spürte: über alle Vernunft hinweg hatte doch iin ihr ein süßer Glaube gelebt: der Glaube, daß »auch sie ihm etwas bedeuten könnte.

Nun war alles vorbei. Er hatte sein Spiel mit iihr getrieben! Er hatte vielleicht geglaubt, eine illeichte Beute in der Unerfahrenen zu finden. Aber iba hielt sie inne Was war nur mit ihr? Hatten Sbenn bie bösen Worte Studczynskis auch sie selbst 'schon vergiftet? Wie kam sie dazu, dem geliebten !Manne auch nur einen Vorwurf zu machen? Hatte 3er irgendein Wort von Liebe zu ihr gesprochen? ^Irgend etwas getan, was sie berechtigen konnte, oauf seine Neigung zu hoffen? Nichts! Die Ereig- misse gestern abend gaben ihr keinerlei Recht, ihm 'Vorwürfe zu machen. Sein Verhalten war nur Diktiert worden von einem Mitleidsgefühl. Nichts »anderes hatte er in ihr gesehen als einen abge- oarbeiteten Menschen, zu dem er gut gewesen. Ver­mutlich würde er in jedem ähnlichen Falle genau so gehandelt haben.

Nein, wie schwer auch alles war, sie durfte es sich nicht leichter machen durch Vorwürfe gegen ihn. Der Fehler lag bei ihr. In doppeltem Sinne.

Denn auch die Sache mit Kutfchner hätte längst pur Klarheit kommen müssen. Hätte sie sich eher für ober gegen Kutfchner entschieben biefer Stub- -^nffi hätte ihr niemals den Vorwurf der Heu­chelei machen können.

Nun war bas eine wie das andere rettungslos Derwirrt

Geometer) betragen die Gebühren für:

a) Abgleichen der Gesamtlänge . . . . . ... - - b) Befestigen der Endbeschläge, für jedes Stück . . . c) Anfertigen der Einteilung und Befestigen der Schrau­ben ohne deren Zugabe, für jede Teilungsmarke . .

II. Hinter Abschnitt ß wird folgender Abschnitt C neu C. Sonstige eichamtliche Gebühren.

eine Kolbenwippe einen Satz Eichkolben für Gasmesser-Kubizierappa- rate

Bekanntmachung.

Betr.: Straßensperre-Aushebung.

Die Straßensperre auf der Provinzialstraßenstrecke HombergBüß­feld wird ab 17. November 1934 aufgehoben.

Gießen, den 13. November 1934.

Hess. Provinzialdirektion Oberhessen.

d) Prüfung von Abänderungen bereits geprüfter Bau­arten:

1. nach Maßgabe der eingereichten Unterlagen . . .

2. durch Betriebsprüfung

(Bemerkung: Eine teilweise Betriebsprüfung kommt erfahrungsgemäß nicht in Frage)

für Gebrauchsstellenvorlagen

für Hauptoorlagen bis zu 30 cbm Gasdurchgang .

für Hauptvorlagen über 30 cbm Gasdurchgang . .

Darmstadt, den 10. November 1934.

Ministerialabteilung III (Arbeit und Wirtschaft). k)r. K r a tz.

mals gehofft, ihn durch eine glänzende Stellung an ihre Firma jesseln zu können und vielleicht auch persönlich ihm näherzukommen.

Sein Entschluß, nach Deutschland zu gehen, hatte diese leise Hoffnung im Keime zerstört. Ab und zu hatte sie von ihm gehört. In Fachzeitschriften wurde sein Name immer häufiger als der eines Pioniers der Wissenschaft genannt.

Von feinen privaten Verhältnissen wußte sie nur, daß er noch unverheiratet war. Während sie nun zu arbeiten begannen, schweiften ihre Gedanken hin und wieder ab. Das passierte ihss .sonst eigentlich niemals. Aber jetzt muhte sie doch heimlich immer wieder ihn ansehen und feststellen: Rudolf Kutsch- ner war zwar älter geworden, aber er gehörte zu jenen Männern, die erst auf der Höhe ihrer Reife auch äußerlich vollkommen wurden. Er war in landläufigem Sinne kein schöner Mann, aber seine Stirn hatte sich im Laufe der Jahre immer geistvoller ausgeprägt. Die Gesichtszüge waren immer ausdrucksvoller geworden. Willenskraft und Klugheit standen in den Augen.

Der Mund aber verriet die ganze weiche Güte feines Herzens.

Dorothy mußte sich zwingen, ihre Gedanken im­mer wieder auf die Darlegungen Kutschers zu kon­zentrieren. Aber schließlich wurde sie von feinen kühnen Kombinationen und feinem geschäftlichen Weitblick doch mit fortgerissen.

Und bald arbeiteten diese beiden Menschen so vertieft und in so restloser Uebereinftimmung, als wäre ihr Gehirn von den gleichen Gedanken er­füllt.

Sie schraken beinahe auf, als es klopfte. Das Geräusch kam von einer kleinen Tapetentür gegen­über dem Eingang zu Mistreß Kelveys Zimmer.

Oh", sagte Dorothy,entschuldigen Sie bitte, Mister Kutfchner das sind meine Kinder. Ich vergaß ganz. Ich hatte ihnen ja versprochen, mit ihnen auszufahren. Aber nun geht es natürlich nicht. Wir sind ja noch lange nicht fertig."

Sie öffnete die Tapetentür. Im selben Augenblick stürzten, wie zwei weiße Wollknäucl, zwei Kinder auf sie zu: ein kleines Mädchen dessen blonde Locken unter einem weißen Herrn.linmützchen her- vorguollen, und ein kleiner Junge mit braunem

Geheimrat Prof. Ör. König

75 Jahre alt.

bester Frische kann am heutigen Dienstag, vember, der Geheime Hofrat Professor Dr. r König, der langjährige Ordinarius für nentelle Physik und Direktor des Physikali- Jnstituts der Universität Gießen, seinen burtstag begehen.

eimrat König entstammt einer alten Kauf- jfamilie in Berlin. Er besuchte dort das Wer- jmnafium und studierte dann in Tübingen Berlin, war Schüler des bekannten Physikers »elmholtz, promovierte im Sommer 1882, ar- dann bei Helmholtz und war hierauf von

Bekanntmachung,

die Verordnung über die Herstellung, Aufbewahrung und Verwendung von Azetylen sowie über die Lagerung von Kalziumkarbid (Azetylen- Verordnung) vom 27. Februar 1924 (Reg.-Bl. S. 145) betreffend.

Vom 10. November 1934.

In Abschnitt A der Anlage E der vorbezeichneten Verordnung werden die Ziffern I b, II b und III durch nachstehende Regelung ersetzt:

nd Tag

für Fässer bis 210 Liter Raumgehalt

für Fässer bis 610 Liter Raumgehalt

für größere Fässer

Erfolgt die Rückbeförderung der Normale und Prüfungsmittel inrch den Antragsteller nicht spätestens an dem auf das Eichgeschäft fol­genden Tage, so hat der Gebührenpflichtige eine Z e i t ü b e r s ch r e i - ungsgebühr von 50 v. H. der vorstehenden Sätze für jeden Tag der

1. Für die Ueberlassung der von den Eichbehörden gestellten Normale und Prüfungsmittel für Neueichungen oder Prüfungen ohne Stempelung iiußerhalb der Amtsstelle werden Leihgebühren erhoben.

Die Leihgebühren betragen für:

ein Prüfgerät für Stoffmeßmaschinen einen Satz Meßflächen für Flächenmeßmaschinen . einen Eichkolben zu 100 Liter........

einen Eichkolben zu 200 Liter .... . . Gebrauchsnormalgewichte der Eichniederlagen, für je 1000 kg oder angefangene 1000 kg ...... einen Kontrollgasmesser für 3 cbm Stundenleistung einen Kontrollgasmesser für 15 cbm Stundenleistung einen Kontrollgasmesser für 30 cbm Stundenleistung

Verordnung bip Ausführung des Jagdstrafgefehes, insbesondere Anordnungen wegen der Hegezeit betreffend.

Vom 9. November 1934.

2tuf Grund des Art. 29 des Jagdstrafgesetzes vom 19. Juli 1858 / 19 August 1893 wird folgendes bestimmt:

I.

Die Ziffer 1 des § 2 der Verordnung, die Ausführung des Jagdftras- gesetzes, insbesondere Anordnungen wegen der Hegezeit betrefseno, vom April 1930 (Reg.-Bl. S. 41) erhält folgende Fassung:

Die Hegezeit für weibliches Rehwnd beginnt mit dem 1. Januar unb endigt mit dem 30. September."

II.

Diese Verordnung tritt mit ihrer Verkündung in der Darmstädter Zeitung in Kraft.

Darmstadt, den 9. November 1934.

Der Hessische Staatsminister: Jung.

Amtsverkündigungsblatt

für die Provinzialdirektion Oberheffen und für das Kreisamt Gießen

schöpf unter der kleinen Kappe. Und plötzlich das ganze Zimmer erfüllt von Lachen und schern, von süßen Kinderstimmen, in die die le Stimme der Mutter tönte.

ntschuldigen Sie, Mister Kutfchner, den lieber-

»rothy wandte sich zu ihm um. Ihre schwer- gen Züge waren plötzlich hell, von unnenn- m Glück erfüllt.

)ie kleine Gesellschaft ist etwas stürmisch. Aber iahen ihre Mutter so selten, daß sie es dop» aysnützen müssen. Ja, leider kann ich nicht ihren, Kinder", sagte sie, und umfaßte die Kin- zärtlich.Nicht traurig sein! Mutti kommt heute abend etwas zeitiger zurück und bringt euch etwas Schones mit."

Enttäuscht schaute der kleine Junge zu der Mutter auf, und in den blauen Augen des kleinen Mäd­chens schimmerten Tränen.

Die Nurse, die bescheiden im Hintergrund gestan­den hatte, kam herein.

Aber eine kleine Lady wird doch nicht meinen", sagte sie beruhigend zu dem kleinen Mädchen. Kommt nur, wir wollen Mutter jetzt nicht stören!"

Kutschner taten die enttäuschten Gesichter der Kin­der sehr leid.

Würden Sie gestatten, Mistreß Kelvey, daß ich an Ihrer Stelle mit den Kleinen fahre? Wir beide sind ja in einer Viertelstunde fertig. Wenn die Kinder solange unten warten wollen?"

Aber das kann ich doch gar nicht annehmen, Mister Kutfchner!"

Sie würden mir eine Freude machen, Mistreß Kelvey. Ich habe Kind sehr sehr gern! Wür­det ihr mich wohl mitnehmen?" wandte er sich an die Kinder.In Victoria-Street ist ein großes, neues Marionetten-Theater im Vorbeifahren habe ich es gesehen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mich dahin begleiten würdet."

Die Kinder schauten nun mit leuchtenden Augen zu Kutfchner auf.

Du darfst uns begleiten", sagte das kleine Mäd­chen mit der Miene einer kleinen Dame.Nicht wahr, Bob, wir erlauben es ihm?"

Bob sah prüfend in Kutschners Gesicht.

Ich denke, ja", erklärte er entschieden.

Aber nicht lange warten lassen", fügte das kleine Mädchen hinzu.Wie Bob neulich zu spät zum Frühstück gekommen ist, hat Mutter gesagt, daß man eine Dame nicht warten läßt."

Dorothy Kelvey lachte auf. Aber Kutfchner sagte ernsthaft, indem er die Hand des kleinen Mädchens küßte:Du hast ganz recht mit deiner Mahnung. Es wäre sehr unhöflich von mir, euch warten zu lassen Ich bin bestimmt in einer Viertelstunde un­ten."

Lachend und schwatzend entfernten sich die K'nder, an der Hand der Nurse.

(Fortsetzung folgt 1)

Bekanntmachung die Gebühren im Eichwesen betreffend.

Vom 8. November 1934.

Auf Grund des § 1 der Verordnung vom 23. März 1912 (Reg.-Bl. S. 213) zur Ausführung der Maß- und Gewichtsordnung vom 30. Mai 1908 (Reichsgefetzbl. S. 349) sowie der Eichgebührenordnung vom 24. Mai 1924 in der Fassung^ der Bekanntmachung vom 3. Mai 1930 Meichsgesetzblatt 1 Seite 153) sowie der Ersten Verordnung über Aende- cung der Elchgebührenordnung vom 22. Dezember 1932 (Reichsgesetzbl. 1 S. 1) und der Zweiten Verordnung über Aenderung der Eichgebüyren- urdnung vom 7. März 1934 (Reichsgesetzblatt I S. 181) wird folgendes bestimmt: *

Die Bekanntmachung vom 26. März 1912 (Reg.-Bl. S. 226) wird, wie folgt, geändert: .

I. 3m Abschnitt A ist zwischen Absatz 1 und Absatz 2 salgxnder neuer Absatz einzusügen: ...

Bei den aus einem Stück bestehenden Längenmaßen (Meßlatten für

der amerikanischen Metropole. Hier war keine Zeit, um zu träumen. Hier war alles bis zum Siede­punkt erhitzte Tätigkeit. Hier lebte man ganz der Gegenwart, hatte nicht Muße, dauernd rückwärts zu schauen.

Kutschner fühlte sich beruflich ganz in' seinem Ele­ment. Jetzt erst konnte er so großzügig arbeiten, wie er es sich erhofft. Der Wagemut der Amerikaner war durch keinerlei Krisen zu dämmen. Schon inter­essierten sich befreundete Konzerne für die Fortschritte auf dem Gebiet der Farbenfilm-Photographie.

Besonders eine Konkurrenzfirma zeigte Neigung, mit Kutschners Firma zusammenzugehen. Merkwür­digerweise aber war der Chef dieser Firma eine Frau, Mistreß Dorothy Kelvey. Kutschner kannte sie schon. Sie war eine bekannte Chemikerin und in ihrer Mädchenzeit eine der bekanntesten Dozen­tinnen an einer großen amerikanischen Universität gewesen. Dann hatte sie sich mit Mister John Kel­vey verheiratet, ihn aber nach kurzer, glücklicher Ehe verloren. Allgemein hatte man angenommen, Mistreß Kelvey würde sich einen tüchtigen General­direktor nehmen. Aber sie selbst war ihr eigener Generaldirektor geworden.

Schon zu Lebzeiten ihres Mannes neben ihm tätig, nahm sie jetzt mit äußerster Energie die Lei­tung der Firma Kelvey in die Hand. Gestützt auf einen tüchtigen Mitarbeiter, gelang es dieser Frau, die Firma nicht nur zu erhalten, sondern noch wei­ter aufwärts zu führen.

Kutschner hatte seinerzeit, ehe er die Leitung seiner Firma in Deutschland übernahm, wegen einer Anstellung in den Kelvey-Werken mit der neuen Inhaberin verhandelt. Aber nach jahrelangem Aufenthalt in Uebersee hatte ihn die Sehnsucht nach der Heimat das Angebot Mistreß Kelveys ablehnen lassen.

Beide hatten voneinander einen sehr warmen und guten Eindruck gehabt. Sie waren sich vielleicht ein wenig ähnlich, ruhig, klar und gütig, wie sie waren, dabei von einer zähen Arbeitsfreude.

Um so großer war jetzt Kutschners Freude, als er geschäftlich mit Dorothy zu tun bekam.

Die erste Besprechung fand in Mistreß Kelveys Büro statt. Mit ausgcftrcckten::den kam Do­rothy Direktor Kutfchner entgegen. Ein freudiges

Inhaltsübersicht: Die Ausführung des Jagdgesetzes.Die Gebühren im Eichwesen. Verordnung über die Herstellung, Aufbewahrung und Verwendung von Azetylen, sowie über die Lagerung von Kalziumkarbid. Straßensperre. Verkauf von Kränzen und Blumen am ;

Totensonntag. Der Verkehr auf der Straßenbrücke über die Lahn im Zuge der Straße HeuchelheimAllendorf. Dienstnachrichten.

4. Als Kostenanteil für den Transport der Prüfungsgeräte bei der eichamtlichen Behandlung von Betriebsstoffmeßwerkzeugen und Nei­gungswaagen außerhalb der Amtsstelle wird eine Pauschgebühr von 1, RM. erhoben.

III. Im bisherigen Abschnitt C unter II, 3 wird hinter Buchstabe f neu eingefügt:

g) bei Dezimalbrückenwaagen für Austarieren der Waage 0,50 RM.

Die seitherigen Buchstaben g und h werden h und i.

IV. Die bisherigen Abschnitte C und D werden D und E.

§ 2.

Diese Bekanntmachung tritt am 15. November 1934 in Kraft.

Darmstadt, den 8. November 1934.

Ministerialabteilung 3 (Arbeit und Wirtschaft) des Hessischen Staatsministeriums. Dr. Kra tz.

Bekanntmachung.

Betr.: Straßensperre.

Wegen Ausführung von Gleisarbeiten wird die Provinzialstraße GrünbergLumda am Bahnübergang bei Lumda am 26. November 1934 für jeglichen Verkehr gesperrt.

Umleitung erfolgt über BeltershainStangenrod und umgekehrt.

Die aufgestellten Warnungstafeln find zu beachten.

Gießen, den 19. November 1934.

Hessische Provinzialdirektion Oberhessen.