Ser Mer besuch! den Panzerkreuzer „Deuischland".
im Amateurboxen mit den Vorkämpfen ihren Anfang. Don den drei deutschen Boxern, die am ersten Tag bereits in den Ring gingen, sind zwei Siege und eine Niederlage zu melden. Ueberraschend kommt dabei vor allem die Niederlage des Berliner Weinhold im Fliegengewicht. Der Berliner lieferte seinem rumänischen Gegner Sandu eine schwache Partie und unterlag zum Schluß verdient nach Punkten. Im Federgewicht sorgte dagegen der deutsche Meister O. Kästner (Erfurt) für den ersten deutschen Erfolg. Seeberg (Estland) hatte gegen den Meister nie etwas zu bestellen und wurde glatt ausgepunktet. Ein erbauendes Gefecht lieferte auch im Halbschwergewicht der Berliner P ü r s ch. Lungu (Rumänien) hielt sich zwar recht tapfer, kam aber in der letzten Runde schwer ins Schwimmen und erlitt nach mehreren Niederschlägen eine Knockout-Niederlage.
14500m Höhenrekord im Flugzeug.
Eine geradezu phantastische Leistung vollbrachte der italienische Pilot D o n a t i, der auch in Deutschland von seiner Teilnahme am Europa-Rundflug bestens bekannt ist, mit seinem Caproni-Flugzeug. Donati stieg auf dem Flugplatz Montecelio in der Nähe Roms zu einem Höhenweltrekordversuch auf und erreichte dabei 14 500 Meter, so daß er den anerkannten absoluten Flugzeug-Höhenweltrekord des Franzosen Lemoine von 13 661 Meter um fast 900 Meter übertraf. Selbst der belgische Stratosphären- Forscher Prof. Piccard kam mit seiner luftdicht abgeschlossenen Gondel im Ballon nur 16 201 Meter hoch. Donati erzählte bei seiner Landung, daß er nach 14 000 Meter Höhe eine Temperatur von 56 Grad Kälte vorgefunden habe. Auf- und Abstieg dauerten 75 Minuten.
Düchertisch.
— Deutsche Arbeit im Vierfahres" plan, von Hans Achim Thiele und Kurt Göltzer. Mit Geleitworten von Reichsminister Göring, Frhr. v. Eltz-Rübenach, R. Walther Darrs, Dr. Schmitt und dem Führer der deutschen Arbeitsfront Dr. Ley. Mit 182 meist ganzseitigen Bildern auf 128 Seiten in Chamoiskunstdruckpapier. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i. O. Kartoniert 3,60 Mark. — (4) Ein Buch, aus dem in Bild und Wort Geschichte spricht. Es kündet von Not und Sieg eines Geschlechts, das dem Abgrund nahe war, und durch die Rettungstat eines begnadeten Führers wieder auf den Weg zur Sonne geleitet wurde. Der Totentanz einer abgelebten Zeit mit ihren Ereignissen und Gestalten zieht vorüber. Hier wird der grandiose Aufstieg offenbar, den Deutsch, land seit dem Januar 1933 genommen hat. Die Räder drehen sich wieder, die Essen sprühen, gewaltige Werke der Arbeit sind in Angriff genommen. Das neue Deutschland ist von dem Fluch der Arbeitslosigkeit befreit. Seine Menschen haben eine neue Zuversicht und einen neuen Glauben: Es geht unaufhaltsam aufwärts. Von diesem Glauben einen überwältigenden Eindruck zu vermitteln, ist das Verdienst des auch in bildlicher Ausstattung und textlicher Gestaltung wohlgelungenen Buches, für das die Reichsminister Göring, R. Walther Darrs, Frhr. v. Eltz-Rübenach, Dr. Schmitt und der Führer der deutschen Arbeitsfront Dr. Ley Beiträge zur Verfügung gestellt haben.
— Hans Gerhard: Mein bittersüßes Buch. Gedichte. 40 Seiten. Verlag Buchdruckerei Otto Jensen, Swinemünde. — Preis 1 Mark. (343).
Der R e i ch s k a n z l e r (X) stattete dem Panzerkreuzer „Deutschland" gemeinsam mit Reichswehrminister Generaloberst von Blomberg und dem Chef der Marineleitung, Admiral R a e d e r, einen Besuch ab.
Spielvereinigung 1926 Leihgestern.
Hochbetrieb in Leihgestern.
Am morgigen Sonntag herrscht auf dem Sportplatz der Spielvereinigung 1926 Leihgestern Hochbetrieb. Sämtliche Mannschaften sind auf dem Plan. Die 1. Mannschaft, die in der letzten Zeit eine Formverbesserung zu verzeichnen hat, hat sich die 1. Mannschaft des SV. Lollar zu einem Gesellschaftsspiel verpflichtet. Die Lollarer, obwohl sie eine Klasse höher spielen, werden um eine Niederlage nicht herumkommen. Die Blauweißen haben von der Frankfurter Eintracht an Technik viel gelernt. Man rechnet mit einem klaren Sieg der Platzbesitzer.
Nach dem Spiel der 1. Mannschaften spielt die 2. Mannschaft der Spielvereinigung gegen die gleiche von Lollar. Wer aus diesem Kampfe als Sieger hervorgeht, ist nicht vorherzusagen. Die Jugend hat nach ihren großen Siegen gegen Daubrin- gen und Wetzlar, die körperlich stärkere Mannschaft von Krofdorf-Gleiberg zu Gast und wird diese wohl mit einer Niederlage, wenn sie auch knapp ausfüllt, nach Hause schicken. Die Kleinsten, die den Reigen der Spiele eröffnen werden, werden in dem Namensvetter von Gießen keinen allzu großen Gegner finden.
Das Olympia-Stadion im Entstehen.
Im Anschluß an eine Pressekonferenz in Berlin, in der der Reichssportführer von Tschammer und Osten einen Rückblick über die Entwicklung des deutschen Sports im vergangenen Jahre gab und einige seiner Mitarbeiter über die kommenden Aufgaben, besonders über die Vorbereitungen zu den Deutschen Kampfspielen, sprachen, fand eine Besichtigung des Stadionsgeländes statt. Hier machte Reg.-Bau- meister Spanholz interessante Mitteilungen über die geplanten Baumaßnahmen. Das alte Stadion
wird völlig abgerissen, um einem gewaltigen Neubau Platz zu machen. Man sah bereits viele Arbeiter damit beschäftigt, die wertvolle Rasendecke ab- zutragen, die später für das neue Kampffeld Verwendung finden soll. Die Podbielski-Eiche, die gewissermaßen ein Wahrzeichen des alten Stadions war, wird leider nicht erhalten werden können, da eine Verpflanzung des Baumes erhebliche Schwierigkeiten macht und keine Gewähr gegeben ist, daß er weitergedeiht. Schon jetzt sind 180 erwerbslose SA.-Männer täglich in zwei Schichten tätig, um zunächst einmal eine zweite Laufbahn herzustellen, die bereits im Herbst zur Benutzung übergeben werden soll. Das neue Olympiastadion wird in etwa nordwestlicher Richtung vom alten Deutschen Stadion erbaut. Davor, genau im Norden, erhält das Schwimmstadion seinen Platz. Eine Riesenarbeit machen allein die Erdbewegungen aus, denn über Vt Million cbm von Erdmassen müssen bewegt werden. Der gärtnerische Schmuck auf der Rennbahn wird sorgsam gepflegt, um später wieder einen Platz zu erhalten. Die Rennbahntribünen werden abgerissen und auch die Betonplätze des alten Stadions fallen unter der Spitzhacke. Zwei neue Turnhallen find bereits im Bau, von denen die eine weichen, die andere harten Bodenbelag erhält; in dichter Nähe kommt das geplante Fernheizwerk zur Ausführung. Die Arbeiten schreiten rüstig vorwärts, in wenigen Monaten wird man sich von dem großen Werk, das nach dem Wunsche unseres Volkskanzlers Adolf Hitler, im Westen der Reichs- Hauptstadt ersteht, bereits ein klares Bild machen können.
Die Europameisterschaften der Amateurboxer.
Jrn ausverkauften Budapester Stadttheater nahmen am Mittwochabend die Europameisterschaften
Denkt an die Nation! Werdet Mitglieder der NSV!
Lollar, den 14. April 1934
2309D
grau gewi dem Holz
Rödgen, den 12. April 1934.
Die Beerdigung findet Sonntag, 15. April, nachmittags 21/, Uhr statt.
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UND DIE MODE
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Hergesol- Parkettwunder reinigt ohne Mühe schnell und
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Danksagung
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden unsrer lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank
Die trauernden Hinterbliebenen :
Familie J. Schmitt
Auskunft u. Prospekte durch die bekannten Uoydvertretungen u>
NorddeutscherLIoyd Bremen
nrachholz,1Wag
6.- 51 Jt Fein gehacktes Anmachholz,ISackl 51JC
Gestern abend entschlief sanft nach langem schweren, mit Geduld ertragenem Leiden unsere Hebe Mutter. Schwiegermutter, Großmutter Schwester, Schwägerin und Tante
FrauKath.WallbottWwe.,geb.Mattern
im 71. Lebensjahr.
Die trauernden Hinterbliebenen. Familie Ludwig Wallbott Familie Karl Reitz Familie Wilhelm Arnold V. Familie Georg Reitz II.
Leihgestern, Gießen, Steinberg, den 14. April 1934.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 15. April, nachmittags 3 Uhr statt
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Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Wilhelm Inderthal
Familie Karl Inderthal Wwe.
Familie Ludwig Schwalb
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Straße...»
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Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht,
daß heute nachmittag, 4V2 Uhr. unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter
Ich hab Dir
schon einmal gesagt
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Frau Katharine Inderthal
geb. Schwalb
nach langem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden im 90. Lebensjahr sanft in dem Herrn entschlafen ist.
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