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Vornan von ^Rainer Melden
UlHti'errechtsschutz: Fünf-Türme-Verlag, Halle (S.)
ISLfartlefcung. Nachdruck verboten!
Ijistreß Borgloh weiß doch, daß ich kein Wort bä alter sage!" versicherte Lizzi. „Ich habe ja schon arr!.'!" Geheimnisse für Mistreß Borgloh gewahrt."
LDsis haben Sie, Lizzi! Sie sind ein gutes Mäd- dy E'' sagte Eva schnell. Sie griff in ihr Krokodil- täiiiicien, das vor ihr auf dem Toilettentisch lag, rteihr eine Pfundnote heraus und steckte sie Lizzi 3111. Liefe knickste erfreut.
Lbflll ich Mistreß Borgloh weiter behilflich sein?" fr«w. sie.
in — danke"! Ich habe erst noch ein paar BW zu schreiben, Lizzi! Klopfte es da nicht? Slmift denn?
■ Bie kleine Zofe lief an die Tür und öffnete sie. , |Öcr Diener bringt eine Depesche, Mistreß Borg- lair
leie nahm durch den Türspalt das zusammen- ge jdtflte Papier, legte es auf einen Silberteller, Scjrtuf einem Tischchen nahe der Tür stand, und brnji • das Telegramm ihrer Herrin.
ißjc Borgloh öffnete:
„Sm Mister Borgloh, Lizzi! Er kommt in zwei Stuten an und bringt einen Freund mit."
|5ir schönes Gesicht verzog sich unmutig:
Ute dumm! Ich wollte heute vormittag gerade Mi ri-iner Schneiderin. Das neue Reitkleid sitzt ncic ücht so, wie ich es möchte. Nun muß ich das veurtzZben. Wenn Mister Borgloh einen Freund mitermgt, muß ich selbstverständlich da fein. Sagen Siü-mten an, daß man für um ein Uhr den Lunch rück: Man soll ein Gedeck mehr auflegen. Im Übbtzm kann das Menü bleiben. Die Köchin möchte nw^ii Scotts telephonieren, man möchte uns als 23'W?ife ein paar Langusten herüberschicken. Be- ftcttir: Sie außerdem frische Blumen beim Gärtner, urntfirgen Sie dafür, daß alles schön und ordent- lioihif. Sagen Sie auch Mister und Mistreß Var- kirui Bescheid, ich bäte sie, den Lunch mit uns und Mliei Borglohs Freund einzunehmen. Und richtig, benf:ü"-n Sie das Auto, ich werde Mister Borgloh ab.M-m!"
>ü Stunden später fuhr das Auto mit Eva B^bOH zur Bahn. Eva sah bezaubernd aus. Sie trix cn weißes Seidenkleid, mit einer eng geschnit- tewi Bmofingjacfe, die die zarte Schönheit ihrer Fi Icechervorhob. Um den Hals hatte sie einen kost- ba ir^ Weißfuchs. Sie ging auf ihren hochhackigen, wen Lederschuhchen federnd auf dem Bahnsteig auif.ifo ab, genoß wiederum die Bewunderung der Vlückürgehenden.
Endlich kam der Zug aus Harwich an. Eva schaute sich um. Es war ein ungeheures Menschengewühl. Denn heute zum Samstag kamen aus den umliegenden kleinen Städten sehr viele Leute nach London. Vor allem waren es viele Geschäftsreisende, die mit dem Wochenende ihre Tournee durch England beendet hatten.
Eva schaute rechts und links. Sie konnte in keinem der Abteile ihren Mann erkennen. Da hörte sie sich von hinten angerufen.
„Guten Tag, Eva!" klang Friedrich Borglohs Stimme etwas zitternd.
Eva wandte sich um. Hinter ihr stand Friedrich neben einem mittelgroßen, eleganten Herrn mit klugem, bartlosem Gesicht.
„Oh, Friedrich", sagte sie und lächelte so liebenswürdig wie immer, wenn sie vor Dritten mit ihrem Mann zusammen war. „Wie geht es dir, Darling? Ich habe dich ja gar nicht gesehen."
„Oh, wir saßen ganz vorn in einem Wagen ziemlich dicht hinter der Lokomotive. Wir fuhren an dir vorüber. Du sahst nach einer anderen Richtung. Hier, liebe Eva, dies ist mein Freund, Doktor Wirton aus Utrecht."
Eva reichte Wirton freundlich die Hand:
„Ich freue mich. Sie zu sehen, Doktor Wirton. Sie leben in Utrecht?"
„Jawohl, Mistreß Borgloh. Ich bin Kunsthistoriker und habe mich für ein paar Jahre in Utrecht niedergelassen, um an der dortigen Universität eine Arbeit zu vollenden. Aber ich freue mich immer wieder, wenn ich für ein paar Tage in unser liebes altes England zurückkomme. Da mich Mister Borgloh so herzlich aufgefordert hat, habe ich die Gelegenheit gern benutzt, um mitzukommen. Ich habe am British Museum zu tun. Aber Borgloh meinte, bas hätte auch noch Zeit bis nach dem Lunch."
„Natürlich hat es das", sagte Eva lächelnd. Der elegante, gewandte Mister Wirton gefiel ihr. „Also bitte, kommen Sie! Ich habe als selbstverständlich angenommen, daß Sie bei uns speisen werden. Wir sind auch ganz unter uns. Nur meine Verwandten Parkins sind dabei. Es ist dir doch recht, Darling?" wandte sie sich schmeichelnd an ihren Gatten.
Friedrich Borgloh schien aus tiefen Gedanken auf» zusahren:
„Natürlich. Selbstverständlich ist es mir recht. Ich fürchte nur, unsere Unterhaltung wird Mister und Mistreß Parkins nicht sehr interessieren. Wir haben nämlich verschiedenes Fachliches zu besprechen."
„Aber wir werden trotzdem hoffentlich noch etwas Zeit finden, uns mit der liebenswürdigen Gastgeberin und ihren Verwandten zu unterhalten", meinte Wirton, mit einem scheinbar bewundernden Blick Evas schönes Gesicht streifend.
Bald fuhren die drei in dem Borqlohfchen Auto vom Bahnhof fort. Eva war in strahlender Laune. Die leichte Verehrung, die dieser Doktor Wirton chr
offentsichtlich erwies, gefiel ihr. Und so zeigte sie sich von der allerbesten Seite. Sie lächelte und scherzte, neckte Friedrich Borgloh mit seiner Schweigsamkeit.
„Er ist nämlich ein schwerfälliger Deutscher, Doktor Wirton, müssen sie wissen", sagte sie lachend. „Viel zu ernst und tief veranlagt für mich. Aber keiner kann ja aus seiner Haut heraus — nicht wahr?"
„Das wäre auch schade, Mistreß Borgloh", lachte Wirton. „Ich bin überzeugt, Borgloh findet Sie so, wie Sie sind, entzückend."
„Sie sind ein Schmeichler", lachte Eva und erhob scherzhaft drohend die Hand gegen Wirton. Der aber beugte sich schnell darüber und küßte diese.
„Nie im Leben habe ich mehr die Wahrheit gesprochen als jetzt, Mistreß Borgloh", beteuerte er.
Friedrich Borgloh saß stumm dabei. Dieses leichte Geplänkel zwischen Eva und dem Detektiv war ihm geradezu unheimlich. Was bezweckte Mac Lean eigentlich damit? Nun, vielleicht Evas Vertrauen zu gewinnen. Und das schien ihm in der Tat gelungen zu sein, denn als sie vor dem Borglohschen Hause anlangten, plauderten die beiden miteinander, als wären sie längst alte Bekannte.
Der Diener öffnete. Eva und die beiden Herren betraten die große Halle des Hauses. Mac Lean sah sich scheinbar bewundernd um.
„Herrlich haben Sie es hier, Mistreß Borgloh — für einen armen, kleinen Privatgelehrten, wie ich es bin, geradezu überwältigend. Darf ich mich einmal umschauen?" Er machte Miene, die Halle genau zu inspizieren.
„Ich gebe Ihnen später die Erlaubnis, das ganze Haus von oben bis unten zu besichtigen, Mister Wirton. Aber erst, denke ich, wollen wir unfern Lunch haben. Wenn Sie sich etwas erfrischen wollen — der Diener wird Sie führen."
Dann verabschiedete sie sich liebenswürdig von Mac Lean.
Auch Friedrich ging in sein Zimmer hinauf, um sich frisch zu machen. Er stand einen Augenblick still, hielt mit einer verzweifelten Gebärde die Hände an die Schläfen. Nebenan hörte er Eva trillern. Sie schien in glänzendster Laune zu sein.
War es möglich, daß ein Gesicht wie das Evas fo log, daß sie mit Verbrechern im Bunde war? Welch fürchterliche Wandlung war mit ihr Dorgegangen! Und wer hatte sie verschuldet? Es kostete ihn eine ungeheure Ueberwindung, den unbefangenen und aufmerksamen Hausherrn zu spielen. Aber er dachte immer an Mac Leans Warnung, daß kein Mensch vor der Zeit erfahren durfte, was gespielt wurde.
Nach einer Viertelstunde fanden sich in dem Wohnsalon des Hauses die Bewohner zusammen. Eva hatte ihre weiße Smokingjacke abgelegt. Sie trug zu dem weißen Rock eine weiße Bluse aus glänzender Seide, die eng um den Körper gewickelt schien und hinten im Rücken die zierliche Taille mit
Mittwoch, 12. Dezember 1934
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
nr. 290 vierter Blatt
Was gibt es Neues in der Medizin?
Von Or. med. p. Wölffel.
bmmerheizung und Gesundheit
1Chen Und MJ? (sobald die Zentralheizung zu arbeiten anfängt,
♦be,teoQuaiu/h wennt für viele Menschen eine kritische Zeit. Sie Pörnen die Luftveränderungen im Raum nicht ver-
I U. ° a!> rcaen, oder sie tragen der plötzlichen Erwärmung
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Daten für Mittwoch, 12. Dezember.
1838: der bayerische Feldmarschall Karl Philipp Fürst von Wrede zu Ellingen gestorben (geboren 1767); — 1865: der Reisende Karl Georg Schillings in Düren geboren (gestorben 1921); — 1933: der nationalsozialistische Deutsche Reichstag eröffnet.
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Rudolf Caracciola bei seiner Rekordfahrt auf der Berliner Avus, wo er mit feinem Mercedes-Benz-Rennwagen die bisherige Weltbestleistung über 5 Kilometer mit fliegendem Start auf 311,96 Stundenkilometer steigerte. Dieser Rekord ist ein internationaler Klassenrekord, also nicht mit dem absoluten Weltrekord zu verwechseln.
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2)?5 ist die eine Ursache der Gelbsucht. Sie braucht Niümsch nicht immer auf einer seelischen Erregung Bin brühen, sondern kann auch zum Beispiel im Ge- foÜ$(iDon Darmkatarrh auftreten. In diesem Falle falöut die Darmschleimhaut an der Mündungsstelle belle Botenganges an und verhindert so, daß die Glirlli in den Darm übertritt. Gallenstockung kann aber nud) auf entzündlichen Veränderungen in den
Umgängen ober auf ber Bilbung von Gallen- ftenmi beruhen. Bei Neugeborenen, bie plötzlich geijfoiüe eine Zitrone werden, hat diese Erscheinung mitiebr- eine andere Ursache, nämlich den Wechsel des BM eislauss. Gelbsucht ist aber nicht nur als Fsilgi.- oder Begleiterscheinung eines anderen Lei- dsinroanzusehen, sondern kann auch ihrerseits als er fies Anzeichen einer anderen Erkrankung, z. B. eiliRk-l ernsten Leberleidens gewertet werden.
Will die Gelbsucht so viele verschiedene Ursachen ofckröebeutungen haben kann, muß der Behandlung mnHlich erst eine gründliche Untersuchung voraus- ge|Eje Hausmittel sollten nicht bedenkenlos ange- nrm werden, sondern höchstens als Ergänzung zu belle ^ztlich verordneten Behandlung.
der Speisen mit den Geschmacksnerven allein aufzunehmen.
Wenn sich der Schnupfen aber nicht auf die Nasenhöhle beschränkt, sondern auch auf die Schleimhaut des Rachens, der Mandeln, des Gaumens oder der Zunge übergeht, dann ergreift er die dortigen Geschmackspapillen selber. Aber auch diese Erscheinung pflegt mit dem Schnupfen zu verschwinden.
Aasenbluten.
Kinder leiden manchmal unter Nasenbluten, was die Eltern aber nicht zu erschrecken braucht, wenn das Leiden nur selten auftritt und bald wieder aufhört. Häuft sich dagegen dieser Vorgang, und ist er mit erheblicherem Blutverlust verbunden, dann ist es ratsam, von einem Arzt die Ursache des Leidens aufklären zu lassen. Manchmal hat sich die Nasenschleimhaut entzündlich verändert, manchmal hängt die Blutung auch mit der allgemeinen Körperbeschaffenheit zusammen. Gewöhnlich zeigt sich bei stand bringen.
schwächlichen, blutarmen Naturen eine Neigung zum Nasenbluten. Diese Menschen pflegen unter den Blutungen mehr als andere zu leiden, da sie den Blutverlust nicht fo leicht ausgleichen können. Aber auch
Krankheiten der Fingernägel.
Viele im Haushalt tätige Frauen leiden an rissigen und zu weichen Fingernägeln. Diese Schäden entstehen durch die häufige Berührung mit Seife, Lauge ober anderen Wasch- und Putzmitteln. Auch Personen, die beruflich mit schädlichen Chemikalien zu tun haben, wie Photographen, Aerzte, Apotheker, Krankenschwestern usw., klagen häufig über rissige Nägel. Eine weitere Folgeerscheinung dieses Leidens ist die gesteigerte Fähigkeit, Krankheitskeime durch die geschädigten Stellen aufzunehmen. Andererseits greifen Krankheiten, die im Körper stecken, auch auf die Nägel über und machen sich dort bemerkbar. Verschiedene innere Krankheiten, Nerven- ober Stoffwechselerkrankungen, besonders aber Infektionskrankheiten, bie mit hohem Fieber verlaufen, können mitunter Furchenbildung und Rissigwerden der Nägel zur Folge haben. Die quer verlaufenden Furchen und Verdickungen, die im allmählichen Wachstum nach oben rücken, können durch Beschneiden bald beseitigt werden.
Leidet man unter längs verlaufenden Furchen und Riffen, bann hat man die Ursache nicht in einer Krankheit, sondern meistens in ererbter Anlage zu suchen. Vom Nagelgrund aus wird nicht immer die gleiche Nagelsubstanz gebildet. Dadurch entstehen weiche Stellen, die leicht am Rande einreißen.
Auch die Alterserscheinungen machen sich mitunter bei den Nägeln bemerkbar. Wenn das Nagelbett schrumpft, dann legt sich die Nagelplatte, die sich nicht in gleichem Maße verändert, in Falten. Daraus entstehen mit der Zeit Sprünge und Risse. Die Farbe der Flügel verändert sich dann ebenfalls. Sie werden grau oder graugelb, verlieren ihren halbmondförmigen Bogen am Nagelgrund und erscheinen recht unansehnlich.
Wo äußere Ursachen die Erkrankungen hervor- gerufen haben, hat man nichts anderes zu tun, als diese Ursachen zu beseitigen oder ihnen entgegenzuwirken. Zum Beispiel zieht man sich beim Hantieren mit Chemikalien Gummihandschuhe an und sorgt für besondere Pflege der Nägel. Man bürstet sie mit einer weichen Handbürste und mit fettender Seife, kürzt die Nägel regelmäßig, feilt sie am Rande und bedeckt sie nachts mit zehnprozentiger wässeriger Alaunlösung, der man 30 Prozent Glyzerin zugesetzt hat. Manchmal schreibt der Arzt — aber nur dieser! — eine Arsenkur vor oder man muß Pillen aus gewissen Hornsubstanzen einnehmen, denen ein günstiger Einfluß auf das Wachstum von Haaren und Nägeln zugeschrieben wird.
Marvm verlieren wir bei Schnuvken den Geschmack?
Die entzündliche Schwellung der Nasenschleimhaut, gemeinhin Schnupfen genannt, hat verschiedene unangenehme Begleiterscheinungen. Das Geruchsvermögen leidet, was sich leicht aus dem Charakter und der örtlichen Begrenzung der Erkrankung erklären läßt.
Daß aber auch die Geschmacksempfindung bei Schnupfen leidet, muß den Laien schon eher wundernehmen. Wenn man aber die Geschmacksempfindung nicht nur auf die Geschmacksnerven allein zurückführt, sondern sie auch als Leistung der Geruchsnerven auffaßt, dann wird die Sache schon klarer. Wir vermeinen die Speisen ja auch zu „schmecken", wenn nur der Duft zu den Riechnerven emporsteigt und dort eine angenehme Empfindung hervorruft. Manche Speisen haben nämlich keinen eigentlichen „Geschmack". Man halte sich nur einmal die Nase zu und versuche, den Geschmack
ich Ms!! ind. Fernrufi
vollblütige Personen, die infolge einer Stockung des Blutumlaufs in den großen Hauptschlagadern an Schwindelgefühlen oder Kopfschmerzen leiden, bekommen häufig Nasenbluten, nur bringt es ihnen eher Erleichterung als Beschwerden. Natürlich soll man hier lieber nach der Ursache der Blutstockungen forschen als das Nasenbluten weiter tatenlos zu erdulden.
Um das Nasenbluten zu stillen, zieht man etwas kaltes Wasser durch die Nase hoch, dem man etwas Essig oder Zitronensaft beimischen kann. Es ist auch ratsam, mit Daumen und Zeigefinger die Nasenflügel an die Nasenscheidewand anzupressen, um die Bildung eines Gerinnsels zu beschleunigen. Auch ein in heißes Wasser getauchter und in die Nafenöffnung geschobener Wattebausch kann die Blutung zum Still-
litt geärgert hat, dann hat, medizinisch gesprochen, in seelische Aufregung störend auf die Körper- Jraonen übergegriffen und im Leberkreislauf eine ptöiatfje Stockung hervorgerufen. Die Galle ergießt i ch iann nicht mehr vollständig in den Darm, son- ) nitritt teilweise ins Blut über und bewirkt auf
lirmerbeheizung jelbft. Jrn allg, Unperatur zwischen 17 und 19 Grad betragen ijni im ganzen Zimmer gleichmäßig verteilt sein. e. , vfein' die Heizkörper zu sehr erwärmt, dann wird j webens nur die eine Seite des Körpers warm ge» im p " Mm, ober man bekommt zwar einen heißen Kopf, chgest t be kalte Füße. Auf diese Weise wird unsere eigene
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Sofinenstrak Spiel dche* undfa
Sinmeregulierung empfindlich gestört, und die iWte Folge ist eine Erkältung. Damit die Zimmer »^nächsten Morgen leicht zu erwärmen sind, lasse 11a sie deshalb auch nachts nicht ganz auskühlen. ; lif den Zustand der Luft muß ebenfalls geachtet
ipeuen. Vergiftungen durch Kohlenoxydgas sind $mriid)t so sehr selten. Man sehe also immer bar» cussdaß bie Defen regelmäßig abgestaubt werben, tkn bie Verbrennung von Staub an ber Außen- [iti stark geheizter Defen kann ebenfalls bie Bil- Kohlenoxybgas herbeiführen. Der Feuch- kzkitsgehalt ber Lust ist von großem Einfluß auf ipr körperliches Wohlergehen. Die Aufstellung Mn Wasserbehältern ist besonbers bei Zentral- jl’ijmg eine Notwenbigkeit. Da das Wasser unter Irnünöen ziemlich schnell verdunsten kann, ist für ileti'Nachfüllung Sorge zu tragen. Man sieht also, «lifjiman auch in der modern eingerichteten, mit äilei technischen Neuerungen versehenen Wohnung einte Handgriffe selber tun muß, um Temperatur U^dWuftfeuchtigkeit zu regeln. Man lasse sich aber mesi kleine Mühe nicht verdrießen, unser Körper
dir! dafür dankbar fein.
Hoher kommt die Gelbsucht?
Sinn sich jemand tatsächlich einmal „grün ur
einem breiten Seidenband umgab. Die Bluse war ärmellos und am Hals ziemlich tief ausgeschnitten. In wunderbarer Weise und vollendeter Form blühten Arme und Hals aus dieser weißglänzenden Seide. Das feine Handgelenk trug immer einen Reif von Brillanten. Eine Kette von kleinen Brillanten, die wie Tautropfen blinkten und zitterten, lag um den schlanken Hals. Borgloh warf einen Blick auf diesen Schmuck und dann auf den Detektiv.
Aha, dachte Mac Lean, auch eines von den Schmuckstücken, die angeblich unecht sein sollen und in Wahrheit echt sind! Sie müssen eine ganze Anzahl Pfund Sterling gekostet haben. Derartige Summen kann selbst eine Eva Borgloh nicht so ohne weiteres frei machen! — Sein Verdacht wurde immer stärker.
Die beiden Parkins, denen der Gast vürgestellt wurde, kamen ihm ungeheuer liebenswürdig entgegen. Aber Mac Lean konnte doch feine Abneigung gegen diese beiden nur schwer verbergen. Das Gesicht des alten Parkins hatte etwas Verschlossenes und Lauerndes. Und um den Mund von Frau Parkins lag ein Zug, der nichts Gutes verhieß. Aber Mac Lean war gewandt genug, um diese Empfindung unter einer unbefangenen Freundlichkeit zu verbergen.
Bald saß man in lebhaftem Geplauder bei Tisch. Der Diener und das Stubenmädchen Lizzi reichten die Speisen, die ausgezeichnet zubereitet und tadellos angerichtet waren. Dazu gab es einen sehr guten Rheinwein und eisgekühltes Sodawasser.
Der einzige am Tisch, der schwieg, war Friedrich Borgloh. Es schien, als gehörte er überhaupt nicht dazu. Kein Unbefangener hätte eigentlich glauben mögen, daß er der Herr des Hauses war. Die Unterhaltung spielte sich ausschließlich zwischen Mac Lean und Parkins sowie Eva ab, ging über Friedrich Borgloh einfach hinweg.
Mac Lean fetzte seine anfängliche Taktik fort, Eva durch ziemlich unverhüllte Schmeicheleien für sich zu gewinnen. Eva sah ein paarmal ängstlich zu Friedrich Borgloh hinüber. Sie wußte, daß er sonst auf einen Flirt von ihr nicht sehr freundlich reagierte. Aber er schien überhaupt nichts zu bemerken.
"Aber Sie sind ja so schweigsam, Mister Borgloh", sagte zwischendurch einmal der Gast und hob sein Glas mit Rheinwein gegen Borgloh. „Wette, Ihnen steckt wieder eine neue Arbeit im Kopf."
„Ja, verzeihen Sie — in der Tat, ich bin unhöflich", sagte Friedrich Borgloh, wie zu sich kommend. „Ich bin wirklich mit meinen Gedanken schon ganz bei dem Kongreß. Ach, entschuldigen Sie, da fällt mir em, ich sollte ja unbedingt bis ein Uhr den Direktor des Tropen-Instituts anrufen, und nun ist es gleich eins. Sie entschuldigen mich! Wir sind ja ohnedies mit dem Essen fertig."
(Fortsetzung folgtl)


