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Reichsgericht In der für derartige Fälle grund­legenden Entscheidung (Band 64 der Relchsgerichts- entscheidungen, Seite 423) sich ausdruckt, der Fall, wenndas gewollte und nur versehentlich falsch beurkundete Datum aus dem sonstigen Inhalte des Testaments erkannt werden kann. Es kommt also daraus an, datz sich die unrichtig- Datierung, sowie auch das richtige Datum aus dem Inhalt des Testa­ments selbst ergibt, mögen auch die Tatsachen die in dem Testament angegeben sind, einen Schluß aus die Zeit der Errichtung nur >n Verbindung mit anderweit zu ermittelnden Tatsachen gestatten: zum mindesten ist die Verwertung solcher Ta achen zu- zulassen, welche bei den rm den Verhältnissen >m allgemeinen vertrauten Testamentsbeteiligten, ins­besondere bei den nächsten Angehörigen des Erblassers offenkundig sind, und über die daher kein Streit zwischen den Beteiligten zu entstehen pflegt.

In dem hier der Entscheidung des Kammerae- richts zugrunde liegenden Falle hatte der Erblasser in dem eigenhändigen Testament seine Ehefrau Jy geb. K." erwähnt und als Ort der Errichtung angegeben. Die sich hiernach aus dem Testa­ment ergebende Tatsache, daß der Erblasser zur Zeit der Errichtung mit H. geb. K. verheiratet war, und daß er sich damals in W. befand, lassen unter Um­ständen sichere Schlüsse auf das Jahr der Errich­tung zu. Wenn nämlich der Erblasser, wie dessen Witwe behauptet, die zweite Ehe mit H. geb. K.

erst im Jahre 1921 geschlossen hat, sowie wenn er erst im Jahre 1929 nach W. verzogen ist, so ergibt sich hieraus, daß das Testament nur im Jahre 1929 und nicht schon im Jahre 1919 errichtet sein kann. Die hiernach zur Ermittlung des Jahres der Er­richtung heranzuziehenden Tatsachen sind im vor­liegenden Falle überdies auch solche, die bei den Testamentsbeteiligten als offenkundig im obigen Sinne anzusehen sind und über die daher ein Streit zwischen ihnen schwerlich entstehen dürfte. Aus alle­dem ergibt sich, daß, sofern die anzustellenden Er­mittlungen die vorerwähnten, von der Witwe an­gegebenen Tatsachen bestätigen, die unrichtige Da­tierung als für den Bestand des Testaments un­schädlich angesehen werden kann, vorausgesetzt, daß sie nur auf einem Versehen beruht. Daß letzteres der Fall ist, wird, sofern sich keine besonderen An­haltspunkte für das Gegenteil ergeben, im Zweifel anzunehmen sein.

Zusammenfassend kann nach diesem Urteil des Preußischen Kammergerichts festgestellt werden, daß ein eigenhändiges Testament trotz versehentlich un­richtiger Datierung dann gültig ist, wenn sich die unrichtige Datierung, sowie auch das richtige Datum aus dem Inhalt des Testaments selbst ergibt, mögen auch die Tatsachen, die in dem Testament ange­geben sind, einen Schluß auf die Zeit der Errich­tung nur in Verbindung mit anderweit zu ermit- telnoen Tatsachen gestatten.

Wirischast.

Wochenbericht

vom Frankfurter Produktenmarkt.

Obwohl bte Festpreise für Getreide mit Beginn des Monats November einen Aufschlag um 2 Mk. ver Tonne erfahren haben, hat sich das ersthändige Angebot, also das der Landwirtschaft, auf keinem Marktgebiet verstärkt. Man führt diese Tatsache dar­auf zurück, daß die Landwirtschaft mit aller Kraft ihre Feldarbeiten bei der noch verhältnismäßig günstigen Witterung zu Ende bringen will. Vor allem will man die Hackfrüchte schnell bergen. Aus diesem Grunde wird der Getreidedrusch gehemmt, so daß das Angebot weiter geringfügig blieb. So­weit hier und da etwas mehr Angebot vorlag, wurde es meist vom Großhandel angeliefert, und es handelte sich zumeist um Lagerware. Im ganzen gesehen hat die Landwirtschaft die Anordnung, die bis zum 31. Oktober Geltung hatte, wonach die Er­zeuger zur menschlichen Ernährung vom Roggen 30 v. H. und vom Weizen 25 v. H. der im Vorjahr ab gelieferten Mengen in den Verkehr bringen muß­ten, eingehalten und der Liefersoll ist seit Ernte­beginn durchaus normal gewesen. Seit dem 1. Nov. sind nunmehr seitens der Hauptvereinigung der deutschen Getreidewirtschaft die ablieferungspflichti­gen Weizen- und Roggenmengen bis Ende des Ernt-ejahres bekanntgegeben worden. Danach find bis Ende Dezember (seit Erntebeginn) insgesamt 60 v. H. Roggen und 50 v. H. Weizen abzuliefern,- im ersten Vierteljahr 1935 je 25 v. H., ab 1. April bis 15. Juni 15 v. H> Roggen und bis Ende Juni 25 v. H. Weizen. Die Weizenquote darf bis Ende des Jahres nicht überschritten werden. Die einzel­nen Hundertsätze können wohl gewandelt werden, doch darf sich das Gesamtliefersoll nicht ändern. Diese Anordnung bewirkt hauptsächlich, daß die .schnelle Ablieferung des Roggens gefördert, die des Weizens etwas gestoppt wird; dadurch werden auch die Angebotsschwankungen zum Teil ausgeschaltet.

Weizen war weit weniger angeboten, als in den letzten Wochen, und die Nachfrage hat sich et­was gebessert, was ohne Zweifel mit dem ebenfalls freundlicheren Weizenmehlgeschäft in Zu­sammenhang steht, wenn auch für letzteres die Nach­frage nach dem Monatswechsel wieder nachgelassen hat. Das Angebot in Roggen blieb bei guter Nachfrage gering, das Roggenmehlgeschäft wird weiterhin als schlecht bezeichnet, lediglich für den Januar-Termin waren einige Abschlüsse mög« lich. Für Futtergerste und Hafer, sowie für Futtermittel aller Art hielt die starke Nach­frage bei fast völligem Angebotsmangel an. Von Nauhfuttermitteln haben die Strohpreise eine merkliche Erhöhung erfahren. Die Lage am Kartoffelmarkt ist weiter ruhig.

Wochenbericht

vom Frankfurter Gchlachtviehmarkt.

Mit dem Monatsbeginn und angeregt durch die kühlere Witterung hat sich der Fleischabsatz etwas gebessert und beeinflußte dadurch den Frankfurter Schlachtviehmarkt in dieser Woche günstig. Hinzu kam, daß sich die Auftriebe in normalen Grenzen hielten, so daß sich allgemein glattes Geschäft ent­wickelte.

Am Großoiehmarkt genügte der Auftrieb von 1469 (1521) dem Bedarf, nach ruhigem Geschäft wurde nahezu ausverkauft. Die Preise blieben zu­meist unverändert, nur beste Ochsen, di-e ausrei­

chend aufgetrieben waren, gaben um 1 Mark nach. Kühe in besten Qualitäten waren für den Export stark gesucht, trotz des stärkeren Auftriebes konnten sie sich um 1 Mark bessern. Für Ochsen und Färsen war diesmal reichlich Weidevieh vorhanden, das aber nur wenig Kaufneigung fand.

Das Kälbergeschäft nahm bei leicht er­höhter Zufuhr (1275 gegen 1106) einen regen Ver­lauf, die Preise blieben unverändert.

Am Schweinemarkt genügte der um 370 Tiere geringere Auftrieb von 4498 Stück dem Be­darf, die Qualitäten haben sich noch nicht gebessert. Bei mittelmäßigem Geschäft verblieb geringer Ueberstand.

Am Schaf markt gaben die Preise nach ruhi­gem Geschäft um etwa 1 bis 2 Mark nach. Die Zu­fuhr war mit 359 um 52 Stück geringer.

Frankfurter Börse.

Alitlagsbörse: lustlos und schwächer.

Frankfurt a. M., 9. Nov. Die Börse hatte auch heute wieder nur sehr kleines Geschäft. Die Kulisse übte im Hinblick auf den Wochenschluß weitere Zurückhaltung, zumal seitens der Privat­kundschaft die Interesselosigkeit am Börsengeschäft fortbestand. Günstige Meldungen aus der Wirtschaft, wie die starke Umsatzsteigerung bei der Adam-Opel- AG. Tmb bte vorteilhaften Abschlüsse bei Konzern­gesellschaften ber Hoesch-Köln-Neuessen, kamen ba- her wieber nicht zur Auswirkung unb blieben auf die Kursgestaltung ohne Einfluß.

Der Rentenmarkt war etwas beachtet und meist freundlich, auch die Umsatztätigkeit in den einschlägigen Werten war zeitweise etwas lebhafter. Im Vordergrund des Interesses standen zertifizierte Dollar-Bonds auf Gerüchte, wonach weitere Um­wandlungen in Reichsmark - Anleihen vorgesehen seien, ferner, daß die Besitzer von Dollar-Bonds thre Zinsen in Reichsmark erhalten sollen. Die Kurse dieser Werte erfuhren fast durchweg eine Erhöhung um 1 v. H. Lebhafteres Geschäft hatten auch späte Reichsschuldbuchforderungen mit 96,50 (plus 0,25 v. H.), daneben zogen Altbesitz und Kommunal-Um- schulduna um je 0,13 v. H. an.

Am Aktienmarkt eröffneten Farbenindustrie um 0,40 v. H., Deutsche Erdöl um 0,65 v. H. leichter. Von Montanwerten büßten Harpener 1,25 v. H., Klöckner 1,13 v. H., Phönix 0,40 v. H., Gelsenkirchen und Stahlverein waren behauptet, Rheinstahl 0,50 v. H. höher. Am Elektromarkt waren besonders Bekula mit minus 1,50 v. H. weiter gedrückt, auch Siemens gaben etwa 1,25 v. H. und Rhein. Elektro 1 v. H., ferner Schuckert und Gesfürel je 0,50 v. H. nach. Im einzelnen eröffneten u. a. Reichsbank 0,50 v. H. niedriger, Westdeutsche Kaufhof Kunstseide AKU., Moenus Maschinen und Hapag behauptet. Die ab heute zum variablen Handel zugelassenen Aktien der AG. für Feinmechanik, vorm. Jetter & Scheerer, Tuttlingen, eröffneten mit 55 v. H. un­verändert.

Im Verlaufe blieb die Börse außerordentlich still, und auf Grund der herrschenden Unlust bröckelten die Kurse zumeist weiter ab. Farbenindustrie gingen auf 137,25 nach 138,13 v. H. zurück, ferner gaben Mannesmann 0,65 v. H., Nheinstahl 0,50 v. H., Gesfürel 0,25 v. H., Zellstoffwerte bis 1 v. H. und Ilse Genuß 2,50 v. H. nach: Bekula waren dagegen etwa 0,75 v. H. freundlicher, auch Norddeutscher Lloyd waren nach schwächerem Beginn wieder mäßig höher. Die später zur Notiz gekommenen

Werte lagen überwiegend um 0,25 bis 0,75 v. H. niedriger.

Am Geldmarkt zeigte sich etwas Nachfrage, der Satz für Tagesgeld wurde um 0,25 auf 3,50 v. H, erhöht.

Abendbörfe geschäftslos.

An der Abendbörfe stagnierte das Geschäft fast vollkommen, und die zur Notiz gekommenen Pa­piere hatten meist nominellen Charakter. Die Stim­mung war unter dem Eindruck der günstigen Ent­wicklung am Arbeitsmarkt angesichts der stark vor­geschrittenen Jahreszeit wohl nicht unfreundlich, doch mangelte es weiterhin an Unternehmungslust, zumal die Zurückhaltung der Privatkundschaft an­hielt.

Im Vergleich zu den etwas erholten Mittags­schlußkursen traten keine nennenswerten Verände­rungen ein, Farbenindustrie lagen 0,40 v. H. freund­licher. Auch am Rentenmarkt herrschte fast völlige Geschäftsstille bei unveränderten Kursen. Von Groß­bankaktien gingen DD-Bank um 0,50 v. H. auf 70,25 vom Hundert zurück. Am Auslandrentenmarkt gaben 4proz. Schweiz. Bundesbahn von 1912 um 1 v. H. auf 178 nach.

U. a. notierten: Altbesitz 103,65, Schutzgebietsan­leihe 9,55, 6proz. Stahlverein 79, 5,5proz. Doung- anleihe 95,25, Commerzbank 68,25, Reichsbank 141,50, Rhein. Hyp. Bank 109,75, Harpener 104, Rheinstahl 87,65, Stahlverein 38,50, AKU. 58,13, Bekula 139, Scheideanstalt 208, Licht und Kraft 114,90, JG.-Farben 138,65, Gesfürel 106,25, Holz­mann 74, Junghans 59,75, Moenus 77,50, Schuckert 91,75, Reichsbahn-VA. 113,50, AG. für Verkehr 76,50, Hapag 27, Lloyd 29.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., Gemüse: Zufuhren all­gemein stark. Ueberangebot in Eskarol, Spinat und Wirsing. Nachfrage schleppend; für Blumenkohl, Rosenkohl, Kopfsalat und Tomaten guter Qualität befriedigend. Preise kaum verändert. Es notierten: Blumenkohl 15 bis 45, Eskarol 4 bis 8, Feldsalat groß 20 bis 25, klein 50 bis 60, Gewürze! Bün­del 25 bis 30, Karotten 3 bis 5. Kartoffeln, gelbe 50 Kilogramm 3,40 bis 3,60, Kohlrabi ober 3 bis 5, unter 3,5 bis 4, Kopfsalat 4 bis 10, Merrettich 20 bis 28, Römischkohl 5 bis 6, Rosenkohl 16 bis 20, Rote Rüben 3 bis 4, Rotkraut 5,5 bis 7, Sellerie je nach Größe 5 bis 30, Spinat 4 bis 5, Schwarzwurzel 12 bis 20, Tomaten Freiland 15 bis 25, do. Treibhaus 30 bis 35, Weißkraut 3, Wirsing 3 bis 4, Zwiebeln Gärtner 5,5 bis 6, Pfälzer 5,75 bis 6, Sachsen 6,5.

Obst und Südfrüchte: Ueberangebot in Aepfeln, da viele Sorten frühzeitiger genußreif find. Birnenangebot stärker. Nachfrage allgemein schlep­pend, nur in erstklassiger Ware befriedigend. Preise wenig verändert, doch eher etwas rückläufig. Für Aepfel und Birnen 1. Sorte liegen die Preise 20 bis 30 v. H. über ber Notierung. Es notierten: Aepfel I 12 bis 14, II 8 bis 10, Wirtschaftsäpfel 6 bis 8, Golbparmänen I 12 bis 15, Boskop I 12 bis 15, Graurenette unsortiert 8 bis 10, Schafnase 6 bis 8. Birnen I 12 bis 15, II 8 bis 10, Kochbirnen 4 bis 5, Vereins Dechant I 14 bis 15, Mollebusch I 14 bis 15. Erdnüsse 22 bis 24, Bananen, Kiste 12,5 Kilogramm 600 bis 650 Jam., Haselnüsse 35 bis 38, Kastanien 10 bis 18, Quitten 10 bis 12, Trau­ben 44 bis 60 holl., 26 bis 28 span., Walnüsse 30 bis 32, 30 bis 38 ital., 33 bis 37 rum., 27 bis 28 ruff.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 9. Nov. Das Geschäft nahm während dieser Woche einen sehr ruhigen Verlauf. Die Haltung ist weiter stetig, die Preise lagen gegen die Vorwoche unverändert. Deutsche Handelsklassen­eier sind kaum am Markt, weshalb auch keine Notierung erfolgte. Auch aus Holland kommen nur in ganz beschränktem Umfange Zufuhren herein, während Dänen und sogenannte Osteier reichlich« zur Verfügung stehen. Kühlhauseier fanden weiter- hin nur geringes Interesse. Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt a. M.: Deutsche Kühlhaus­eier Kl. S IIV2, Kl. A 11, Kl. B 10'/-, Kl. C 10, Kl. D 9 bis 9V4. Ausländische Frischeier: Holländer Kl. S 13V2, Kl. A 13, Kl. B 12'/-. Dänen Kl. S 13'/2, Kl. A 13, Kl. B 12'/2, Kl. C 12. Bulgaren, Rumänen und Jugoslawen 11 bis IIV2.

Frankfurter Vuttermarkt.

Frankfurt a. M., 9. Nov. Die Butterzufuhren blieben in frischer Ware im ganzen noch knapp, teilweise ist die Anlieferung, insbesondere aus Süd- deutschland, etwas besser geworden, unb man rechnet damit, daß sich die Erzeugung allgemein etwas bessern wird. Da anderseits die Nachfrage vom Konsum ruhiger geworden ist, war die Marktlage etwa ausgeglichen. Kühlhausbutter ist nach wie vor wenig begehrt. Die Preise blieben unverändert. Es notierten in RM. pro 50 kg frei Frankfurt a. M.: Deutsche Markenbutter 145 bis 148, feine deutsche Molkereibutter 143 bis 145, deutsche Molkereibutter 140 bis 143. Landbutter 125 bis 130. Dänische Butter 145 bis 148, holländische Butter 145 bis 150.

Mainzer Getreldemarkt.

Mainz, 9. Nov. Es notierten (Großhandels­preise je 100 kg loko Mainz) in RM.: Weizen 21,00, Roggen 17,00, Hafer 16,70 ab Station, Brau­gerste 19,75 bis 20,50, Jndustriegerste 19,25 bis 19,35, Malzkeime 15,75 bis 16,25, Weizenkleie 10,72 (Mühlenpreis), Roggenkleie 9,96 (Mühlenpreis)» Weizenfuttermehl 13,65 bis 13,75, Biertreber 17,00, Soyaschrot 13,00, Fabrikpreis ab südd. Fabrikstation, Trockenschnitzel. Allgemeintendenz: fest, Futter­mittel knapp angeboten.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 11. November. 24. nach Trinitatis.

Gießen. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Psr. Becker; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde; Pfr. Becker; 17: Pfarrvikar Balz. Johanneskirche. 9.30: Pfr. Ausfeld; 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde; Pfr. Ausfeld; 17: Pfr. Bechtolsheimer; musikalische Abendfeier; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal; Pfr. Müller. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Lic. Dr. Schlink; 10.45: Kinderkirche für die Luther- gemeinde; Lic. Dr. Schlink. Pelruskapelle. 9.30: Pfr. Trapp; 10.45: Kinderkirche für die Petrusde- meinde; Pfr. Trapp. Gemeindesaal (Liebta­straße 56). 14: Taubstummengottesdienst; Pft. Bech­tolsheimer. Wieseck. 9.30: Beichte; 10: Predigt- Gottesdienst; im Anschluß Feier des hl. Abend­mahls; Kollekte; 20: Gemeindeversammlung; Vor­tragWas geht in unserer Kirche vor?" Großen- Vuseck. 10.30: Gottesdienst; 11.30: Beichte und hl. Abendmahl. Oppenrod. 9: Gottesdienst. Gar­benteich. 13: Gottesdienst. Hausen. 10: Gottes­dienst; anschließend hl. Abendmahl. Steinbach. 9.30: Beichte; 10: Gottesdienst; anschließend Abend­mahl III; Kollekte. Atbach. 12.30: Gottesdienst. Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; 12.45: Kinder- gottesdienst. weder-Bessingen. 14: Stiftsdechant Kahn. Wahenborn-Steinberg. 19: Beichte; 19.15: Predigtgottesdienst, im Anschluß hl. Abendmahl der weiblichen Jugend. Klein-Linden. 9: Gottesdienst und hl. Abendmahl für alle; 11: Kindergottesdienst. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; 11: Beichte und Abendmahl der Burschen; 13: Kinderaottes- dienst, 1. Abteilung. Hungen. 9.45: Gottesdienst; 19.30: Gottesdienst zur Eröffnung der Winterarbeit der Frauenhilfe. Langd. 11.15: Gottesdienst. Langsdorf. 11: Hauptgottesdienft; 17: Kindergot- tesdienft. Bettenhausen. 9.30: Hauptgottesdienst. Birklar. 13.30: Hauptgottesdienft. Treis an der Lumda. 10: Hauptgottesdienft; 13: Kinder- gottesdienft. Kirchberg. 10: Gottesdienst; 11: Hl. Abendmahl für die Jugend von Lollar. Daubringen. 13.30: Gottesdienst. Lollar. 13.30: Gottesdienst. Mrberg. 9.30: Gottesdienst, an­schließend Alten-Abendmahl; Kollekte. Beitsberg. 11.30: Gottesdienst, anschließend Alten-Abendmahl; Kollekte.Harbach. 13.30: Gottesdienst; Abendmahl für die Verheirateten; Kollekte.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 10. November.

Gießen. 16.30 unb 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 11. November. 25. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten; 8: Kommu­nion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Pre­digt; 16.30: Versammlung der Jungfrauen-Kongre- gation; 17.30: Christenlehre und Andacht. (Btün* berg. 9.45: Hochamt mit Predigt. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt. Lollar. 8.45: Messe mit Predigt; Ge­legenheit zur Beichte um 8 Uhr. Aidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 12. November.

Laubach. 7.30 Uhr: Messe.

Mittwoch, den 14. November.

Hungen. 7.15 Uhr: Messe.

Reu apostolische Gemeinden Gießen. Händelstraße 1 Ederstraße 13. Sonntag, den 11. November 1934.

Gottesdienste: 9.30 unb 16 Uhr.

Mittwoch, den 14. November 1934.

20.30 Uhr.

Vaptisten-Gemeinde.

11 Uhr: Kinbergottesbienst; 20.30: Prediger Falk.

Oefsentlicher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in bringende« Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer f bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Aerzte: San.-Rat Dr. Schliephake, Dr. Geyer.

Zahnarzt: Dr. Jäger.

Apotheke: Pelikan-Apotheke.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

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«Schluß«.

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8-11.

8-11.

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96.13

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95

95,4

103.65

103-65

103-65

103.9

95.9

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93

92-75

93

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101-13

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100-75

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92-75

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92-65

93

93

Banknoten.

94

94

94

94

94.75

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von 1911

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7,75

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1.2

7.75

7.5

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6% ehem.7% Di. Neichsanl. v. 1929 6%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablvs.-Schuld mit Auslos.-Rechten .............

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12................

&'4%, Hess. Landes-Hypotheken. _bank Darmstadt Ltaui.........

Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechlen .......

Sammelabi. An. .leihe Serie 1 mitAusios.-Rechten S°/° ehem. 8% Franks. Hyp.-Aank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1939 ö'/r% ehem. V/x% Franks. Hyp.. Bank-Liqu.-Pfandbriefe.....

W/o ehem. 4*/,% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ... 6% ehem. 8% Pr. Landespfand, briefanstall, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand, briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch. Verrechnungskurs..

k% Tüttische Zollanleihe

1% Türkische Bagdadbah« Serie I.............

4% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4*i% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 0. H . Lombardzinsfuß 5 v. H.

börse

9.11.

Frannun a.JJi.

Berlin

«Schluß­kurs

(Schluß«. Abend- böri'

Schluß- turs

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8.11.

9.11.

8.11.

9.11-

Mansfelder Bergbau.......

.. 0

77

76.5

77

75.5

Kokswerke ................

.. 0

93

92

Phönix Bergbau...........

.. 0

45.75

45-65

46-13

45.75

Rheinische Braunkohlen ....

. 10

214

214.25

215-5

214.5

Rheinstahl ................

.. 0

88-25

87-65

88-75

87-5

Vereinigte Stahlwerke......

.. 0

38.5

38,5

38-65

38-75

.. 0

12-25

12-25

12

11-5

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

111-65

111.5

110

Kaliwerke Westeregeln......

.. 6

-

111-9

110-25

Kaliwerke Salzdetfurth.....

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146

145

146

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I. G. Farben-Jndustne.....

7

138-5

138.65

138.5

138.25

Scheideanstalt.............

.. 9

209

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Goldschmidt ..............

.. 0

89

87-75

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Rütgerswerke .............

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38-25

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74

74

74-25

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Zementwerk Heidelberg ....

110-75

110.5

Cementwerk Karlstadt.......

0

133

133

Schultheis Payenhofer

.. 0

106-5

106-5

Alu (Allgemeine Kum.jeibe)

.. 0

.. 0

58-75 131

58-13

59

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131

45-4

45

45-65

45

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64

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63.25

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Daimler Motoren..........

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Äecumulatoren-Fabrik......

1

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Mainkrastwerke Höchst a.®l..

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Süddeutscher Zucker.......

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186-5

186

186,5

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j-raniiui. u. )Ji.

Berlin

Schluß« furd

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9-11-

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8

8

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6-8

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7-05

6-85

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4-05

4.05

4-05

4,05

2 yt% Anatolier ..............

33.75

37-5

33-75

33-65

Hamburg-A merika-P aket _____ 0

26-75

27

27

27-13

Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0

24-75

24

Hansa-Dampfschifs........... 0

Norddeutscher Lloyd ......... 0

29

29

29

29-13

A.G. für Berkcbrswesen Akt. .. 0

78

76-5

77.75

77-5

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

95.25

95

95.25

95

Commerz, und Privat-Bank... 0

68-75

68 25

68-75

68-25

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschafi................ 0

71.5

70-25

71-5

70.5

Dresdner Bank.............. ö

73

72-5

72

72-5

Reichsbank ................ 12

141-5

141-5

141-5

A.E.G.................... 0

26.25

26-25

26-5

26.25

Bekula........... 0

140

139

140

139,25

Elektr. Lieferungsgesellschaft ... 6

99-5

99

99-5

99-5

Licht und Kraft . g

115

114-9

115

114-5

Felten & Guilleaume.....0

73-5

73

73-9

72-65

Gesellsch.f.Elektr.Unternehniuna. 5

107

106.25

107-13

106-25

Rheinische Elektrizität . ...... 5

98-4

99

99

Schuckert L Co........... 5

92-75

91-75

92,75

91-75

Siemens L Halske........ 7

136,25

134

135-75

134.25

Lahmeyer L Lo.............

117-75

118

Buderus ............... 0

84-5

82,9

84

83

Deutsche Erdöl ........... 4

101-75

101-9

102

101-5

Gelsenkirchener........... <j

58-25

58

58-4

58

Harpener..................ö

106

104

105.5

104-75

Hoesch Eisen-Köln-Neuessen .. 0

75

75

9Jfe Bergbau ............... «

141-75

146

141-5

Äse Bergbau Genüsse........6

119.5

117

118-75

117

Klöcknerwette ...............0

72-65

71,5

72-25

71-5

Mannesmann-Röhren........0

73-65

73-13

73-5

73-25

8. November

9.November

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Seid

I Arie

«Seid

Lrik

Buenos Lire.

0.641

0-645

0-636

0-640

Brüssel-----

58,17

58,29

58-17

58-29

Rio de Jan.

0,204

0,206

0-204

0-206

3,047

3,053

3-047

3-053

Kopenhagen.

55,55

55.67

55-38

55-50

Danzig.....

81,14

81,30

81-14

81-30

London .....

12-44

12-47

12-405

12-435

Helsingfors..

5 495

5.505

5-475

5-485

Paris ......

16-38

16.42

16-38

16-42

Holland ...

168-17

168-51

168-26

168,60

Italien.....

21-30

21-34

21-30

21-34

3auan ......

0,727

0-729

0-725

0-727

Jugoslawien

5-694

5-706

5-694

5,706

Oslo..... :

62-51

62-63

62-32

62-44

Wien.......

48.95

49-05

48-95

49-05

Lissabon....

11-29

11.31

11-25

11-27

Stockholm...

64.15

64-27

63-96

64-08

Schweiz ....

81.02

81-18

80-98

81-14

Spanten....

33,99

34-05

33-99

34-05

10-375

10-395

Budapest ...

Neuyott ...

2,488

2-492

2,489

2-493

Lettin,9.November

Geld

Lries

Amerikanische Noten..............

2,441

2,461

57,91

58,15

55-23

55.45

Englische Noten .................

12-37

12,41

Französische Noten...............

16-34

16,40

Holländische Noten...............

167-84

168-52

Italienische Noten................

21-03

21-16

Norwegische Noten ..............

62,16

62,40

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

_

Schwedische Noten...............

63-79

64-05

Schweizer Noten.................

80. fit)

81-12

Spanische Noten.................

33-85

33,99

Ungarische Noten................