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Ur. 287 Muster Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

5anirtag, 8. Dezember (934

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Brigade führer Herrmann, der Hand- ball-Fachamtsleiter, hat einen Ausruf erlassen, in dem er allen Handballfreunden für ihre tatkräftige Hilfe anläßlich des Opfertags der Handballer Dank und Anerkennung ausspricht.

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Der Männerturnwart der DT. Schnei, der, Leipzig, der mit der Festlegung der Pflichtübungen für den Geräte-Zwölfkampf bei der Berliner Olympiade beauftragt war, hat diese nun ausgearbeitet und dem Olympia-Komitee oorgelegt.

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Die Skizunft Ruhestein im württern- bergischen Schwarzwald hat Ludwig Lantschner, einen Läufer aus der berühmten Tiroler Ski- Familie, als Skilehrer verpflichtet.

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16 6 Teilnehmer wird Norwegen für die Olympischen Spiele 1936 nach Berlin entsenden.

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Die erste. Mannschaft des Turnvereins Wieseck zum rückständigen Spiel der Borrunde in Krofdorf zu Gast. Wiefeck muh für zwei seiner besten Stür-

viel Siegeswillen mitbringen muß, wenn sie auf dem kleinen Platze gegen die aufstrebenden Gast­geber bestehen will.

Die zweite Mannschaft tritt mit viel Ersatz und wenig Sieaesaussichten in Allendorf (Lahn) zum Verbandsrückspiele an.

Kurze Sportnotizen.

Eine deutsche National-Box staffel startet am 13. Dezember in Frankfurt gegen eine Staffel des Gaues Südwest und am 15. und 16. Dezember in Völklingen bzw. Saarbrücken gegen Auswahlmannschaften der Saar.

= Steinbach, 8. Dez. Am gestrigen Freitag­abend fand im Saale desEinhorns" eine Kund­gebung der NS. - Frauenschaft Stein- b a ch statt, zu der auch die Evangelische Frauen- hilfe eingeladen und erschienen war. Bürgermeister und Ortsgruppenleiter Rink leitete die Kund- gebung; nach kurzer Begrüßung erteilte er das Wort dem Redner des Abends Pg. Michel (Gießen). Dieser sprach über die Aufgaben der Frau im Dritten Reich und besonders über ihre Mithilfe beim Winterhilfswerk und bei der Bekämpfung der Hetzereien. Nach den mit Beifall aufgenommenen Ausführungen schloß der Ortsgruppenleiter die Kundgebung in üblicher Weise.

Lieh, 7. Dez. Der Ortsring Lich des ReichsbundesVolkstum und Heimat" veranstaltete gestern in Gemeinschaft mit dem Zweigverein Lich des VHC. einen Hei­ni a at b e n d imHolländischen Hof". Der Orts­ringführer, Rektor Erb, begrüßte die Erschienenen und gedachte in seiner Begrüßungsansprache zweier deutscher Helden, des greisen Feldmarschalls des Weltkrieges von Mackensen, der an diesem Tage sein 85. Lebensjahr beendete, und des preu­ßischen Freiheitskämpfers, Major Freiherr von L ü tz o w , dessen Todestag sich am gleichen Tage zum hundertsten Male jährte. Zu Ehren dieser beiden Helden wurden die LiederDer Gott, der Eisen wachsen ließ" undWas glänzt dort im Walde" gemeinsam gesungen. Stiftsdechant Kahn (Lich) sprach dann in etwa einstündigen Ausfüh­rungen über das ThemaSitten und Gebräuche". Der Vortragende schilderte anschaulich das im deutschen Volk fest verwurzelte und auch heute noch in Hebung stehende Brauchtum und dessen Ursprung, sprach u. a. über die Entstehung der Gebräuche am Martinstag (11. November), Ändreastag (30. No- vember), Nikolaustag (6. Dezember),in den Klöpp- lernächten (vor Weihnachten), ferner über die Ein­führung des Weihnachtsfestes in den christlichen Ländern, das seinen Ursprung in einem Fest der Römer (Fest der Saturnalien) habe, und die (Ein- sührung des Tannenbaumes als Weihnachtsiest- baum, über die Herkunft des Weihnachtsgebäcks und ähnlichem, erklärte den BegriffZwischen den Jahren" und ging noch auf manche, in unserer Gegend herrschende Sitte ein. Lehrer a. D. Ja- k o b berichtete im Anschluß hieran über verschie­dene Gebräuche und Sitten, die er in seiner Heimat und an feinen verschiedenen Wirkungsorten kennen- gelernt hatte, lieberG'sane" (Gesundbeten) und ähnliche Gebräuche sprach in seiner bekannten, hu­morvollen Art zum Schluß noch Lehrer Games.

Kreis Friedberg.

* Gambach, 8. Dez. Zum kommissa­rischen Bürgermeister unseres Ortes wurde Walther Buß von hier bestellt.

Kreis Bübingen.

tz. Nidda, 7. Dez. Der hiesige Zweigverein des VH C. unternahm, angeregt durch eine hohe Teilnehmerzahl an einer früheren Wanderung ins Blaue, wiederum einen solchen Ausflug, an dem sich 30 Personen beteiligten. Damit ist Schluß für dieses Jahr. Neben den für 1934 planmäßig vorge­sehenen 12 Wanderungen wurden noch vier weitere ausgeführt, die sich alle starker Teilnahme erfreuten. In Anbetracht verschiedener Umstände sieht man diesmal von einem Auszeichnungsfest ab und teilt die Auszeichnungen in einer einfachen Feier ge­legentlich der ersten nächstjährigen Wanderung in Bad-Salzhausen aus. Neuerdings hat man in einer gutbesuchten Wanderausschußsitzung den Wanderplan für 1935 aufgestellt, worin wieder neben 12 plan­mäßigen Wanderungen einigeins Blaue" vor- gesehen sind. Von den zwei in Aussicht genomme­nen Fahrten mit Kraftwagen soll eine nach der Edertalsperre führen.

| für starke^ itig ausgeart verstärkter Hi' nitten.invielf I Stoffen, mit m z_ Größte

Schmelz, Horz und Dörr das Spiel zu bestreiten.

Die Ligareservemannschaft ist spielfrei. Die dritte Mannschaft bestreitet das erste Rückspiel. Gegner ist Grünbergs zweite Elf. Diese Begegnung findet nachmittags auf dem Sportplatz an der Liebigs- höhe vor dem Gauhandballspiel statt. Die Hiesigen sollten den Sieger stellen.

Die erste Jugend hat die gleiche Elf des Lokal­gegners zu einem Gesellschaftsspiel vormittags ver­pflichtet. Die zweite Jugend bringt in Steinbach ein Punktespiel zum Austrag.

56. Teutonia" Watzenborn-Steinberg

Am morgigen Sonntag kämpfen drei Mannschaf­ten des FC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg auf fremden Plätzen um die Punkte. Die Ligamann­schaft fährt nach Naunheim und wird hier auf einen äußerst hartnäckigen Gegner stoßen, der sich wohl zu Hause Punkte kaum abnehmen lassen wird. Die zweite Mannschaft muß zum Punktekampf nach Lollar. Der Sieg der Teutonen in der Vorrunde auf eigenem Platz kann diesmal nicht als Maßstab angesehen werden, da Lollar seinerzeit nur neun Spieler zur Stelle hatte und Watzenborn-Steinberg im bevorstehenden Spiel stark ersatzgeschwächt an­treten muß.

Einen schweren Gang hat die Jugendmannschaft. Sie wird in Lich einer Jugenvmannschaft gegen­überstehen, die in den letzten Spielen beachtliches Können zeigte.

Die Spiele der Kreisklaffen im Bezirk Lahn-Dill.

Holzhausen Stockhausen (Lind, Wetzlar); Krvs-

letsch, Wetzlar); Wetzlar II Nauborn (Böcher, Gießen); Aßlar Büblingshausen (Wolf, Allen­dorf); Spfr. Wetzlar Tgde. Wetzlar (O. Rüspe- ler, Gleiberg); Burgsolms Werdors (Deibel, Gie­ßen); Leun Albshausen (Niersbach, Wetzlar); Vissenberg II Ulm (Bernhardt, Tiefenbach); Al­lendorf Wiefeck II (Bender, Fellingshausen); Lol­lar II Steinberg II (Schnabel, Wieseck); 1900 III gegen Grünberg II (Seitz, Heuchelheim); Alten- Buseck Treis (Schneider, Gießen); Wißmar ge­gen VfB. III (Grote, Mainzlar); Leun II Berg­hausen (Niersbach, Wetzlar); Tgde. Wetzlar II gegen Wetzlar III (Knapp, Werdorf); Oberbiel Wer- borf II (Trautmann, Büblingshausen); Rodheim gegen Heuchelheim II (Reuschling, Steinbach); Eh­ringshausen Burgsolms II (Wolf, Vissenbergl; Hohensolms Erda (Hunger, Wetzlar); Fellings­hausen Kinzenbach (Post, Wieseck).

Jugend- und Schülerspiele.

Spfr. Wetzlar Nauborn (Koob, Wetzlar); Spfr. Wetzlar Büblingshausen (Koob, Wetzlar); Nau­born Naunheim (Brück, Erda); Aßlar Ober­biel (Wolf, Allendorf); Lich Steinberg (Kaietsch, Wetzlar); Daubringen Steinbach (Hillebrecht, Großen-Buseck); Treis Großen-Buseck (Lotz, Launsbach).

Krofdorf wird vor eine schwere Aufgabe gestellt, denn Wieseck tritt dort an. Mit einem Siege Wiesecks ist zu rechnen, es liegt nur an Krofdorf, dafür zu sorgen, daß das Resultat nicht zu hoch ausfällt. Leihgestern fährt nach Grünberg, wo sehr schwer zu gewinnen ist, ein knapper Sieg Leih­gesterns ist immerhin möglich. Lollar hat Großen- Buseck zu Gast und wird versuchen, die im Vor­spiel erlittene Niederlage zu korrigieren, ob es ge­lingt erscheint jedoch fraglich. Lich empfängt VfB. II, eine Vorhersage ist wegen der Unbeständigkeit der VfB.-Mannschaft unmöglich. Allendorf spielt zu Hause gegen Wiesecks Zweite und wird versuchen, durch einen Sieg die Führung der Tabelle zu er­ringen. Steinbergs Zweite muß nach Lollar, ein

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großer An* eizende Mac' is je nach 6'c

L lympia Anwärter werden verpflichtet

Deutschlands Jugend rüstet zum Kampf gegen d Besten der ganzen Welt. Wohl vorbereitet wol- Iri unsere Kämpfer zu den Olympischen Spielen H86 in Berlin antreten. Trainingsgemeinschaften uw. sind gebildet worden, in denen unsere taten- ii.iteften und fähigsten männlichen und weiblichen E'vrtler gemeinsam üben und sich weiterbilden. <=i2 alle sollen nun in feierlicher Weise verpflichtet mben. Am Sonntag, 16. Dezember, wird die aus- _ «wählte Sportjugend in allen deutschen Gauen an- fr en m den Sälen der Rathäuser oder an anderen m-öigen Stätten sein und zu ihnen allen wird d,.ch den Rundfunk der Reichssportführer von Iichammer und Osten sprechen. Feierlich und eiwnnglich gestaltet wird der Tag der Verpslich- SJW sich in die Herzen der deutschen Jugend ein- pugen, anspornend wirken, höchste Einsatzbereit- M und einen unbeugsamen Kampfeswillen rnSen, um für Deutschland in dem friedlichen Rin­ge der Völker 1936 in Ehren zu bestehen. An jeder Zv|ammlung5ftätte wird einer der Sportler her- Dütreten und die Eidesformel vorsprechen, alle weiden die Verpflichtung schriftlich empfangen und

) Unterschrift geloben, sich im Sinne ihres ®125 zum Kampfe und Ehre des deutschen Vater- toroes vorzubereiten. Die Feier in Berlin, die der mchssportführer selbst vornimmt, wird über alle

Der gehen und soll gleichzeitig den Mittelpunkt örtlichen Verpflichtungen bilden. Das Pro- zrmm ist wie folgt feftgelegt:

> '--SO Uhr: Musikvortrag; 11.40: Vorspruch; 11^5: Ansprache; 12: Verpflichtung; 12.10: Schluß- vctt; 12.20: Musikvortrag; 12.30: Schluß.

iaeber die Verpflichtung der Gießener O l y m- kandidaten folgt Näheres an dieser Stelle.

D« Saar-Reise der Deutschla^driege

lie gegenwärtige Saarreise von 24 der besten jeijschen Kunstturner hat dort einen ungeahnten krUg gehabt. Noch selten sind Sportsleute aus )er Reich an der Saar mit solcher Begeisterung »4iuaenommen worden wie die Auserwählten der eichen Turnerschaft. Oft turnten die Besten, in lUiuen untergeteilt, zugleich an zwei bis drei oer- : tf)Oenen Orten und überall wurden die Send- s lMn des neuen Deutschland mit größtem Beifall > eclißt. Besonders in den Orten, in denen Sepa­rat een und Anhänger desStatus quo" am rüh- ligm sind, fanden die Darbietungen der deutschen Girier die größte Beachtung. Die Riege, die in ersetzten Tagen in Saarlouis, Neunkirchen, Hvm- tw. und Völklingen antrat, beendet am Wochen- enb ihre auch als nationale Mission anzusprechende 3i<i mit einigen Veranstaltungen im Warndt- g?K

+ Mainzlar, 7. Dez. In der neuen Schule dahier hielt die Ortsgruppe Lollar des Reichsluftschutzbundes eine Versammlung ab, zu der sich nicht nur die Mitglieder der hiesigen Gemeindegruppe, sondern auch eine größere An­zahl weiterer Ortseinwohner eingefunden hatte. Der hiesige Gemeindegruppensührer, Beigeordneter Wil­helm Schwarz III., eröffnete die Versammlung mit Worten der Begrüßung und wünschte dem Abend einen guten Erfolg. Darauf wies der Ortsgruppen- sührer Will (Lollar) auf die Wichtigkeit des zivilen Luftschutzes hin und forderte die anwesenden Nicht­mitglieder zum (Eintritt in den Reichsluftschutzbund auf. Dann hielt der Werde- und Schulungsleiter der Ortsgruppe Lehrer Eberle (Lollar), einen fesseln­den Lichtbilderoortrag. Er machte nachdrücklich auf die Gefahr, die Deutschland im Falle eines Krieges aus der Luft droht, aufmerksam und kennzeichnete die Aufgaben, die hieraus jedem einzelnen, der feine Heimat liebt, erwachsen. Der Redner wußte die Zu­hörer von der Notwendigkeit des zivilen Luftschutzes zu überzeugen. Seine Ausführungen wurden durch prächtige Lichtbilder, wozu der von der hiesigen Ge­meinde erst kürzlich neu an geschaffte Apparat be­nutzt wurde, aufs wirksamste unterstrichen. Zum Schluß zeigte der Vortragende noch einen zweiten Film, der in Humoristischer Weise die endliche Ueber- zeugung eines anfangs den Fragen des Luftschutzes gleichgültig Gegenüberstehenden schilderte. Der 2hif= forberung zum Beitritt leistete eine ganze Reihe der Besucher Folge. Ortsgruppenführer Will machte dann noch einige Mitteilungen über organisatorische Angelegenheiten. Die hiesige Gemeindegruppe, die der Ortsgruppe Lollar angegliedert ist, wird von folgen­den Männern geführt: Gemeindegruppenführer ist Beigeordneter Schwarz, dessen Stellvertreter Bürgermeister Kreiling und Werbewart Dresch­maschinenbesitzer Wagner. Es steht zu hoffen, daß auch in unserer Gemeinde sich alle Einwohner bis auf den letzten Mann dem Reichslustschutzbund an­schließen, zumal der Beitrag 1 Reichsmark im Jahr außerordentlich gering ist.

* Großen-Buseck, 8. Dez. Die N S. - G e - meinschastKraft durch Freude" veran­staltet am Sonntag, 9. Dezember, abends 8 Uhr. im Saale Wagner einen Volkstumsabend. Es werden durch die Laienspielschar Alsfeld zwei Hans-Sachs-Spiele aufgeführt. Der Lobeda-Chor im Reichsbund Volkstum und Heimat singt alte Volks­lieder. Musikalische Darbietungen umrahmen die Feier. Als Eintrittsgeld werden zur Deckung der Unkosten 40 Pf. erhoben, Erwerbslose und Not­standsarbeiter zahlen 20 Pf. Die Volksgenossen un­seres Dorfes und der umliegenden Ortschaften sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

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8 Bellmuth, 7. Dez. Die Schlußabrech­nung über die Feldbereinigung in unserer Gemeinde hat für den Normalmorgen einen Preis von 25 Mark für die beteiligten Besitzer ergeben. Die Feldbereinigung, bei der insgesamt 5000 Mor­gen Gemarkungsfläche in Betracht kamen, war feit 1926 im Gange.

s Fauerbach, 7. Dez. Unsere Gemeinde bat zur Verbesserung der Wasserver­sorgung die Erschließung einer neuen Quelle in Angriff genommen. Dadurch wird dem Wasser­mangel der früheren Jahre abgeholfen. Bei den Str­eiten haben etwa 20 Einwohner unseres Dorfes für längere Zeit Beschäftigung gefunden. Die neue Quelle wird fast die gleiche Wassermenge liefern, wie die bisherige, der gemeinsamen Wasserversor­gung von Fauerbach und Oberlais dienende Quelle Der Wasserüberschuß soll in einem Brandweiher gesammelt werden. Die Kosten des Projekts sind auf etwa 16 000 Mk. veranschlagt.

Kreis Schotten.

rl Gedern, 5. Dez. Im Saale des Bergwirts. Hauses fand eine wohlgelungene und gut besuchte Schiller-Gedenkfeier statt. Sie war von

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darf Wieseck (Prinz, Albshausen); Grünberg ge­gen Leihgestern (Volkmar, Wetzlar); Lollar gege Großen-Buseck (Zutt, Wetzlar); Lich VfB. II (äi

sehr unbeständig zeigten, haben sich nun anscheinend gefunden und stellen eine äußerst kampfkräftige Mannschaft ins Feld. Die Mtv.er werden sich ge­waltig strecken müssen, wenn sie den einen zur Meisterschaft noch fehlenden Punkt erringen wollen. Dies sollte der zweiten Mannschaft des Mtv. durch­aus möglich fein, wenn sie an ihre gewohnten Leistungen anknüpft.

Mtv. I VfV.-Kurhessen Marburg I.

Nach diesem Spiel empfängt die erste Mann­schaft des Mtv. die gleiche des VfB.-Kurheffen Marburg. Die Kurhessen waren ursprünglich der Gauklasse zugeteilt, zogen aber ihre Mannschaft zurück und meldeten sie nachträglich zur Bezirks- klasfe. Die Spielstärke der Marburger entspricht der einer Gauklassenmannschaft, nach ihren letzten Spielen zu urteilen. Die Marburger werden noch ein ernstes Wort in der Meisterschaft der Bezirks­klasse mitreden. Den Mtv.ern sollte das ein An­sporn fein, gegen diesen zweifellos sehr starken Gegner wieder einmal nach den letzten beiden ent­täuschenden Niederlagen ein gutes Spiel zu liefern. Ein Unentschieden wäre schon ein Erfolg. Voraus­setzung hierfür ist aber, daß sich die Mannschaft und in der Hauptsache der Sturm zu einer Einheit findet und jedes eigennützige Spiel unterläßt.

Fußballabteilung des Turnvereins Wieseck.

1*OO dreimal in der 30-Bestenliste iJiee deutschen Leichtathletikverbanoes.

Ibis Fachamt für Leichtathletik im Reichsbund !Leibesübungen hat dieser Tage die offizielle der dreißig besten Deutschen für 1934 in den nen leichtathletischen Disziplinen oeröffent- Dadurch, daß die Aufstellung erstmalig die

*n der Aktiven und Vereine ohne Rücksicht auf Werbandszugehörigkeit enthält, kommt ihr in m Jahre erhöhte Bedeutung zu. Das spiegelt erster Linie in den Leistungsgrenzen wider.

Trenze nach unten insbesondere liegt auf allen (Siebten um ein Wesentliches höher als in den ft filzigen DSB.-Listen. Es konnten auf diese Mu nur wirkliche Könner in der Liste Platz füribn und mit der 30-Bestennadel ausgezeichnet njiedi-n. Von der Leichtatlethikabteilung der Spiel- ürtieiigung 1900 find es Feldwebel Otto Gugel (ll-Simp. JR. 15 Gießen) und Arthur Kilo. Erst- g nrmter ist ganz hervorragend placiert, nämlich irn Diskuswerfen an sechster Stelle mit einer Lei­st'm von 45,80 Meter und im Kugelstoßen an rinnner Stelle mit einer Leistung von 14,91 Me­te ir Kinen recht ehrenvollen Platz nimmt auch wpisin. Mit 43,90 Meter im Diskuswerfen ist er ajnl.. Stelle.

BfB.-Reichsbahn Gießen.

Meichsbahn (Liga) Sporfv. Metzlar (Liga). jM) einem mißglückten Start haben die Wetz­lar gezeigt, daß sie nicht nur ihre vorjährige F-'mi erhalten haben, sondern, daß ihre Mann- scksdi noch schlagkräftiger geworden ist. Die Gäste v feen über eine glänzende Hintermannschaft, in dessrtpe unverwüstlichen Gebr. Benner stehen. Das P p stück der Wetzlarer ist ihr Sturm, der von beirr Wohlgemuth geführt wird. Trotzdem gehen diN ÜfBer nicht ohne Chance in diesen Kampf. Gil cb der Erfolg des vorigen Sonntags sollte tbliU gezeigt haben, daß nicht Papierformen den Siip bestimmen, sondern daß der kämpferische Gl und der Mannschaftsgeist unbedingte Vor- aiuswungen eines Erfolges find. Gehen die Hei- mii hkn mit dem Willen zum Sieg in diesen schwe­re nr Sumpf, so sollte, da die Mannschaft bis auf Sei 3om in der Aufstellung des Vorsonntags spielt, eirn Imentschieden oder sogar ein Sieg durchaus imnfWeidje des Möglichen liegen.

VfR. Lich I VfV. Reichsbahn II.

zweite Mannschaft wird in Lich auf dem mrfJtecfjt so gefürchteten Gelände des VfR. einen sch p n Stand haben. Trotz des unglücklichen Er- geWis^s des Vorsonntages können die VfB.er den GDkiLern einen gleichwertigen Kampf liefern. Die drift» Mannschaft fährt nach Wißmar und kann, da« h« Mannschaft durch Neueinstellungen bedeu­test wrbeffert ist, auch von dort die Punkte mit näic Hause bringen. (Eine Niederlage würde eine Uslbü-Llschung bedeuten.

hpielvereinigung 1900 Gießen.

A iLigamannschaft setzt ihre Meisterschaftsspiele fvM uNesmal ist Sinn im Dillkreis Reiseziel und die.! 3 ?fjener werden auch dort auf einen Gegner ftotftn der nicht von Pappe ist. Unter Berücksichti- JWv c Oie Blaumeisen auswärts bis jetzt noch reu nl ?rbanösfpiel gewinnen konnten, rechnet man die'üßitl erst recht nicht damit, da der Gastgeber becKetel beim Vorspiel in Gießen einen außerordent lidpiei Kampfgeist an den Taa legte und erst nach harEii ^Gegenwehr mit 3:0 niedergerungen wurde. Deut Mfpielflub Sinn befindet sich körperlich in befrte: Verfassung und ist hierin den Gästen mit Besst^ntheit überlegen. 1900 muß mit einem ganz antte: (Eifer und Siegeswillen aufwarten, wenn auch3,swärts Punkte geholt werden sollen. 1900 Oiei^n beabsichtigt mit Schlarb; Zeller, Lippert; Mcvv, Hellmann, Heinbach; Wilhelmi, Hammer,

Arbeitsbeschaffung des FvrstamteS Grebenau.

ff. Grebenau, 7. Dez. Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit haben die Forstämter nicht un­wesentlich beigetragen. Auch das Forstamt Grebenau stand stark im Dienste der Arbeits­beschaffung. Im Jahre 1932 wurde von Forstmeister Dr. Barth, dem derzeitigen Amtsvorstand des Forstamtes Grebenau, mit der Einführung des Freiwilligen Arbeitsdienstes für die Aufgaben der Forstwirtschaft begonnen. In der Zeit vom Mai 1932 bis März 1933 wurden insgesamt fünf Maßnahmen durchgeführt, lieber 100 Arbeitsdienstwillige wurden etwa 20 Wochen beschäftigt. Geleistet wurden insgesamt 10 398 Tage­werke mit einer Forderungssumme des Reiches von 17 292 Mark. Sämtliche Arbeiten erstreckten sich auf den Wegebau. Daneben wurde im Januar 1933 auch mit Notstandsarbeiten begonnen. Von diesem Zeitpunkt ab wurden im Dienstbezirk des Forst­amts Grebenau sechs Maßnahmen durchgeführt. Beschäftigt wurden bei jeder Maßnahme etwa 30 bis 40 Mann, die jährlich 26 Wochen, zuletzt 39 Wochen arbeiten konnten. Geleistet wurden 16 277 Tagewerke. Die Förderungssumme des Reiches be­trug 45542 Mark. Das Forstamt als Träger der Arbeit bezahlte 12 596 Mark. Insgesamt kamen also für diese Maßnahmen 58 137 Mark zur Auszahlung. Die Notstandsarbeiten dienten der Chaussierung und Planierung von Waldwegen und Schneisen. 4,5 Kilometer wurden chauffiert, planiert wurden 3 Kilometer. Außerdem wurden 120 ha vergraste Kulturen gehackt und gereinigt. In den Jahren 1933 und 1934 wurden ferner rund 86 000 Mark im Dienstbezirk Grebenau an Löhnen für normale forst­liche Arbeiten oorausgabt. Insgesamt sind also durch das Forstamt rund 150 000 Mark in diesen zwei Jahren an Arbeitslöhnen unter die Bevölkerung gekommen. Durch restlose Zusammenarbeit aller beteiligten Forstbeamten war es nur möglich, die Durchführung dieser Arbeiten zu vollziehen und auch die Lohnverrechnungen, die meist Ueberstunden erforderlich machten, pünktlich zu erledigen.

Landkreis Gießen.

Unentschieden ist möglich. 1900 Dritte erwartet Grünbergs Zweite und wird den Gegner ohne Sieg nach Hause schicken. In Alten-Buseck tritt Treis an, wir rechnen mit einem sicheren Sieg des Gast­gebers. VfB. Dritte muß nach Wißmar und hat in diesem Spiel den stärksten Gegner vor sich, wird sich aber auch hier durchsetzen können. Heuchelheims Zweite trifft in Rodheim auf einen hartnäckigen Gegner, der erst nach schwerem Kampf sich ge­schlagen bekennt. Fellingshausen erwartet Kinzen­bach, doch ist Fellingshausen nicht stark genug, ge­gen den Tabellenführer aufzukommen.

Um die Zuaendgruppenmeisterschost (Gruppe Gießen).

Spiele am 9. Dezember.

Lich Watzenborn-Steinberg; Daubringen ge­legen Steinbach; Leihgestern Nieder-Ohmen; Treis (Lumda) Großen-Buseck; Krofdorf-Glei­berg Alten-Buseck; Wißmar Lollar (fällt aus).

Das Spiel in Lich gegen Watzenborn-Steinberg dürfte ein Sieg des Platzvereins werden. Lich ge­hört zur Zeit zu den beständigsten Jugendmann­schaften. lieber die Begegnung Daubringen gegen Steinbach kann nichts gesagt werden. Steinbach ist zu den letzten Spielen nicht angetreten. Nieder- Ohmen spielt in Leihgestern. Dieses Spiel sollte das interessanteste Treffen am Sonntag geben. Ob die Platzmannschaft den Sieg davontragen wird, ist sehr fraglich; Nieder-Ohmen ist sehr spielstark. Treis (Lumda) kämpft mit Großen-Buseck um Sieg und Punkte, beide Mannschaften sind gleichstark. Die besten Siegesaussichten liegen allerdings bei Treis. Beim Krofdorf-Gleiberg spielt die Jugendelf von Alten-Buseck. Das Spiel wird wohl Krofdorf- Gleiberg für sich buchen können. Wißmar Lollar fällt aus.

Handball im Männerturnverein (DT ).

Der kommende Sonntag sieht den Männerturn- verein Gießen wieder mit drei Mannschaften in der Verbandsrunde.

mto. Jugend Tv. Wetzlar-Niedergirmes Jugend.

Die Jugend des Männerturnvereins, als Meister iprer Gruppe, spielt gegen den Besten der anderen Jugendgruppe, Tv. Wetzlar-Niedergirmes. Bei der guten Form der Mtv.er müßte ein Sieg im Be­reiche der Möglichkeit liegen, allerdings darf der Gegner nicht unterschätzt werden.

Wlv. II Tv. hausen I.

Nach dem Jugendspiel treffen sich die erste Mann­schaft des Tv. Hausen und die zweite Mannschaft der Männerturner zum fälligen BerbanbsfpieL Das Vorspiel in Hausen gewannen die Mtv.er knapp mit 8:7. Die Hausener, die sich anfangs der Runde