Einzelbild herunterladen

S.Upori

Erneuerung des deutschen Rechts

Kußball des Sonntags

Auf Einladung des Kommandeurs unseres Ba­taillons sprach am Freitagabend im Offiziersheim in der Aeughauskaserne vor den Dinieren der Standorte Gießen und Marburg und einem gro­ßen Kreise geladener Gäste der Gießener Universi- tätsprosessor Dr. Bley über das ThemaE r - Neuerung des deutschen Rechts".

darum, das Judentum auszuscheiden, weil es für das deutsche Volk fremd und mit unserem Blut unver­einbar sei. Diese Abscheidung des Judentums bringe natürlich gewisse Härten mit sich, aber sie sei not­wendig für das deutsche Volk, denn für uns seien

Erster Grundsatz müsse sein, die nordische Rasse zu pflegen. Was heute an wahrer menschlicher Kul­tur auf der Erde vorzufinden sei, sei arischer, nor­discher Herkunft. Wenn der nordische Mensch aus- geschaltet würde, so würde in absehbarer Zeit au unserer Erde tiefstes kulturelles Dunkel herrschen. Der Arier sei der Kulturbegründer. Deshalb müsse das Blut der nordischen Rasse nicht nur er­halten, sondern vermehrt werden. Davon hänge Sein oder Nichtsein des deutschen Volkes ab. Re­gulierbar sei die Erbmasse nur von der Ehe­schließung her. Hier gelte es Einfluß zu nehmen. Voraussetzung für irgendwelche Einflußnahme sei die Erkennung der Erbanlagen der Ehegatten.

Der Staat habe nicht die Absicht, die Freiheit der Gattenwahl zu beschränken. Der Staat habe aber die Möglichkeit, eine Gruppe von in allen Tei­len besonders geeigneten Menschen auszuwählen und ihr unter bestimmten Voraussetzungen die Wahlfreiheit zu lassen. Der Staat könne also Aus­lesegruppen schaffen.

Da die Gattenwahl vom TNanne ausgehe, müsse die Heranwachsende männliche Jugend so erzogen werden, daß sie den rechten Blick für wertvolles Frauentum bekomme.

unter der Führung Adolf Hitlers, der in be­wundernswerter Weise und Sicherheit immer den

deutsche Volk nicht finden, denn sie kannte ja nur die EinAelperlönlichkeit. Auf diesem Baden erwuch­sen in der Wirtschaft die Jnteressentenverbände, im polnischen Leben die Klassen.

Demgegenüber hat der Nationalsozialismus das Volk gefunden; er geht nicht vom Staate aus, sondern vom Volke. Das Volk ist ihm eine naturgegebene Gröhe, während dem Liberalis­mus das Volk nur eine juristische Gröhe war.

Der Redner kam sodann auf den R a s s e g e d a n- k e n in der Neugestaltung des Staates und des Rechts zu sprechen, behandelte hierbei in aroßen Zügen die grundlegenden Merkmale der Rallen- politik und betonte nachdrücklich, wer den Ge­danken der Rasse nicht anerkenne, könne in keiner Weise Nationalsozia­list sein. Die Geschichte beweise klar und ein- dringlich, daß durch die Herrschaft des nordischen Menschen Kulturen und Reiche geschaffen wurden, daß nur auf diesem Wege die wertvollsten volklichen und ideellen Güter der Nation erschlossen werden könnten. Auch im Recht und seiner Wissen­schaft mülle der Rallegedanke die maßgebliche Stel­lung erbalten. Im Recht des deutschen Volkes müsse der nordische Geist zum Ausdruck kommen und ge- pfleat werden um eine klare Scheidung von den ralleiremden Menschen herbeizuführen. Es gehe jetzt

Rasie und Volkstum ein höherwertigerer Begriff als der einzelne Jude. Die Lösung aller dieser Aufgaben werde nach strengem Rechtsgesichtspunkt vor sich gehen, der Boden des Rechts werde hierbei in keiner Weise verlassen werden.

Der völkischen Erhaltung und Förderung diene vor allem auch die Neugestaltung unseres Vo- denrechts, wie es jetzt schon im Lrbhofrecht zum Ausdruck komme. Auf der gleichen Linie liege die allmähliche Ausschaltung aller lebensun­wertigen Elemente durch entsprechende 2Nah- nahmen der Gesetzgebung (Sterilisation usw.) Der Redner kam dann auf die Erfordernisse des

Hanau 93 Borussia Fulda SC. 03 Kassel Kurhessen Kassel VfB. Friedberg Hessen Hersfeld Spielverein Kassel Spoxt Kasiel Kurhessen Marburg Chattia Kassel

Die Ergebnisse der Bezirksklasse.

Von den angesetzten fünf Spielen der Bezirks­klasse der Gruppe Oberhessen mußten zwei Spiele ausfallen. Der Waldlportvlaß ließ eine Austragung des Kamkes gegen Bad-Nauheim nicht zu und die Gäste mußten unverrichteter Sache abziehen. Auch den vielen erschienenen Zuschauern blieb nichts anderes übrig. Das Sviel Ockershausen gegen Butz­bach konnte auch nicht ausaetragen werden. Die Ergebnisse der übrigen drei Spiele:

Marburg G"rmania Spielvereinigung 1900 3:1.

Weblar Lallar 8:0.

Watzenborn-Steinberg Groß-Karben 5:1.

Gpielver-einiqung 1900 (Hießen

Germania Marburg 1900 Giehen 3:1 (1:1).

Die Spielausfälle in der Gruppe Oberhessen be­wiesen, daß die Sportplätze mehr Schlittschuhbahnen aleichen als Fußballfeldern. Auch der Germanen- Platz in Marburg war vereist. Es wurde aber et- was Sand in die Tore gestreut und das Treffen Germania gegen 1900 wurde durchgeführt. Bei den Gießenern hatte man in Anbetracht des mehrfachen Ersabes, kaum eine Aussicht auf Sieg. Der Verlauf des Spieles bewies aber das Gegenteil. Die Blau­weißen fanden sich schnell zusammen und diktierten den Spielverlauf. Das Schlußdreieck war sehr sicher. Mittelläufer Heilmann beherrschte das Mittelfeld. Der Angriff der Gießener war schwach beseht. Es mangelte vor allem an der Schußkraft. 1900 Gießen war bis zum Wechsel bestimmt zwei bis drei Tore besser. Während Germania in bester Aufstelluna an­trat, hatte 1900 nur Balser; Zeiler, Lippert: Grün- wald, Heilmann, Heinbach; Luft, Günther, Schmelz, Victor Schlarb (den seitherigen Torwart) und Koch zur Verfügung. Das Spiel stellte an die Körper­beherrschung der Spieler große Anforderunaen. Das Treffen wurde sehr fair ausgetragen. Schiedsrichter Boß (Wallau) leitete ausgezeichnet. Mit dem An­stoß entwickelte sich ein spannendes Spiel. Die flachere und genauere Zusammenarbeit der Gieße- n»r wirkte llch recht vorteilhaft aus. Nach etwa zehn Minuten Spieldauer blieb Lust nach Kamps mit

Zur Anwendung solcher Mittel sei der Staat nicht nur berechtigt, sondern sogar verpflichtet, wenn der rassische Aufbau unseres Volkes garantiert werden olle.

Die SS. sei die Schutzgarde des Führers; sie sei auf dem Grund der Treue und des Gehorsams dem Führer gegenüber auf geb aut. Der SS.-Mann habe vor der Eingehung einer Verlobung die notwendi­gen Voraussetzungen zu einer begrüßenswerten Ehe nachzuweisen. Er habe ferner den Nachweis zu er­bringen, daß er vom beruflichen Können her im- tande ist, die erforderlichen wirtschaftlichen Unter­lagen für eine Ehe beizubringen.

Die SS.-Nlilglieder müßten sich einer eingehen­den raffenbiologifchen, charakterlichen, gesund­heitlichen und sittlichen Untersuchung unterziehen.

Es werde außerdem ein bestimmtes Mindestmaß körperlicher Leistung verlangt. Die SS.-Anwärter würden in dieser Hinsicht einer besonders strengen Prüfung unterzogen. Die erforderlichen Unterlagen ür den weiblichen Teil müsse der Hausarzt beb bringen. Für beide Teile seien außerdem Bürgen zu stellen. Der SS.-Mann, der sich verloben wolle, bedürfe hierzu der Genehmigung. Werde die Geneh­migung versagt, so stehe der Betreffende vor der

e . HcHUIIUIlCIl. II ^«I XJ---

-- brachte der Bataillonskommandeur,

nIWachter, in herzlichen Worten zum Ausdruck.

Versammlung der Fördernden Mglieder der SS

Aufgaben und Bestimmung der

In diesem Zusammenhänge wies der Vortragende vor allem auch auf den R e i ch s f e i e r t a g d e s 1 M a i hin, durch den das deutsche Volk zu einer geschlossenen Einheit gemacht wurde.

Am Schlüsse seiner etwa einftünbiqen Rede streifte der Vortragende unter dem Gesichtswinkel seines Themas noch einige Hauptfragen der Wirt­schaftsgestaltung, wie Erportwesen, Binnen­marktfragen usw., und hob abschließend die gewal- tige Bedeutung hervor, die dem nat'onalsozialisti- schen Gedankenaut bei der weiteren Neugestaltung des deutschen Rechts im Dritten Reich als maß­gebende Grundlage eigen ist.

Der Vortrag wurde mit lebhaftem Beifall aus­genommen. Den Dank der Zuhörer an den Redner - - ~ ------Major von

Die Punktekämpfe in Nordhessen.

Neue Siege von hancm und Friedberg.

Im Gau Nordhessen gab es am ersten Sonntag des neuen Jahres in der Gauliga im allgemeinen die erwarteten Ergebnisse. Lediglich der Sieg Kur- Hessen Marburgs mit 1:0 über Sport Kassel kam etwas überraschend, wenn man auch mit einer Ener­gieleistung der Marburger gerechnet hatte. Hanau 93 fertigte den Tabellenletzten und sicheren Abstiegskan­didaten Chattia Kassel mit 3:0 ab und führt nun­mehr die Tabelle allein an. Aber im Hintergrund taucht immer mehr Borussia Fulda auf, die diesmal beim Spielverein Kassel mit 3:0 siegreich blieb und heute schon nach Verlustpunkten gerechnet die erste Stelle einnimmt. Friedbergs l:0-Sieg über Kurhessen Kassel ist recht erfreulich.

Die Tabelle.

Der Vortragende ging von einer kurzen Rückschau auf den gewaltigen deutschen Umbruch durch die nationalfozialistrsche Revolution aus, die nicht einen Umschwung, sondern eine nationale Welten- wende gebracht habe. Dieser Wandel der Dinge durch den Nationalsozialismus habe seinen Aus­gangspunkt im Weltkrieg, denn draußen an der Front fei der vom Nationalsozialismus vertretene Gemeinschaftsgedanke zum ersten Male allen kämpfenden deutschen Volksgenossen einge-1 hämmert worden. Der Redner beleuchtete sodann die Epoche des Liberalismus. Er kam dabei zu dem

richtigen Weg gehe, sei beseelt vom Führerge­danken, im Gegensatz zu dem Parlamentarismus der überwundenen Epoche. An der maßgeblichen Herrschaft des Führergedankens ändere auch die Tatsache der Reichstagswahlen nichts, denn dabei habe es sich um nichts anderes gehandelt als um die Befragung des Volkes, der Gefolgschaft, die zum Führer gehöre wie der Führer zu ihr. Weiter be­tonte der Redner,

der deutsche Sozialismus Adolf Hitlers fei nicht identisch mit Wirtschaft, sondern er sei vor allem eine Frage der geistigen Haltung, im Gegen- sah zum Sozialismus des Marxismus und zum Kapitalismus.

Der SS.-Sturmbann IV/33 (SS.-Standarte) ver­einigte am Samstag eine stattliche Anzahl der För- dernden Mitglieder zu einer Versammlung im Caft Leib die mit flotten Weisen der Hauskapelle der SS' und mit herzlichen Worten der Begrüßung durch den Sturmhauptführer Nickel eingeleitet wurde. Sturmhauptführer N i ck e l wies darauf hm, daß der Abend den Auftakt einer Reihe von Vor­tragsabenden darstelle.

Sodann sprach d-r Abt°ilunasl°it-r des Rasse- unb Sieblunqsumtes der SS., B-rl.n, Pg. Waches Zieqler (ber qleichzeiti« bem Stabe b-s Reichs- bauernführers angehört), über dch Aufgaben und besonderen Bestimmungen der SS. Semen Aus­führungen fei folgendes entnommen:

Die vergangene Epoche habe die Fürsorge für ben minderwertigen Menschen >n »erhangmsvollem Ausmaß in ben Vordergrunb gestellt dem rassisch wertvollen Teil unserer Vslksqemeinschast aber keinerlei wesentliches Augenmerk zngewandt. Um so n.ehr habe man heute bie Pslicht, d,e notwendigen Folgerungen aus dieser Sachlage zu ziehen.

Das wissen um die Vererbungsgesehe

verpflichte.

den gegnerischen Verteidigern Sieger unb erzielte mit flachem Schrägschuß die Führung für 1900. Schmelz konnte nach schönem Freispiel getäuscht den herausgelaufenen Torwart nicht bezwingen, auch Koch verfehlte tadellos freigestellt das sichere Ziel mehrmals. Kurz vor der Pause fiel aus einem Eck­ball der Ausgleich. Nochmals bot sich für die Blau­weißen eine große Chance, als alle Germanen eine Flanke von links verfehlten. Günther und Lust nutzten aber auch diese große Situation bei ver­lassenem Tor nicht aus. Halbzeit 1:1!

Erneut sah man nach Wiederbeginn eine aus­geglichene Begegnung, obwohl die Gießener Zu­sammenarbeit im Sturm schlechter geworden ist. Ein Fehler von Lippert, der sonst in bester Verfassung war, führte zum Führungstreffer für den Platz­verein. Die dadurch geschaffene Verwirrung führte zu aufregenden Szenen im Gießener Strafraum. Die brenzlichsten Sachen wurden gebannt, nur ein Fernschuß in die äußerste Ecke sand sein Ziel. Da­mit stand das Spiel 3:1 für die Marburger. Noch einmal war bann auch den Gießenern das Glück hold, als ein Germane aus nächster Nähe das Ziel verfehlte. Aber auch Schmelz schoß noch einmal den weit herausgelaufenen Torwart an unb fetzte einen weiteren Schuß aus nächster Nähe daneben. Ein Unentschieden wäre der gerechte Spielausgang ge­wesen.

Wißmar I 1900 II 3:3 (1:1).

Das Resultat kennzeichnet die beiderseitigen Leistungen. Auch hier waren viele Ersatzleute in den Reiben der Gießener, die zudem wieder einmal nur 10 Mann im Feld hatten. Der alatte Schnee- boden ließ kein richtiges Spiel aufkommen. Mit dem Schlußpfiff lenkte Kraft (1900) eine vom Tor­wart bereits verfehlte Flanke an die Latte unb ver­gab bamit den Sieg der Gießener.

,FE Teutonia"Watzenborn-Steinberg

Watzenborn- Steinberg Spv. Grohkarben 5:1 (2:0).

Im ersten Spiele der Nachrunde erkämpften die Teutonen einen überzeugenden 5:1-Sieg. Dor vielen Zuschauern wurde ein in jeder Phase hinreißender, fesselnder Kamps geboten. Trotz des teilweise ver­eisten Spielfeldes wurde in äußerst flottem Tempo gespielt, es sah aber am Anfang nicht nach einem so überzeugenden Siege der einen oder anderen Mannschaft aus.

Bis zur 30. Minute sah man völlig verteiltes Spiel. Ein verhängter Strafstoß aus 25 Meter Entfernung, vom Linksaußen getreten, brachte die Gastgeber in Führung. Großkarben war verblüfft, versuchte aber mit aller Energie gleichzuziehen. Durch befreiende Abschläge der Hintermannschaft brachten die Teutonen ihren Sturm wieder in den Gästestrafraum, und hier kam es zumHand". Der Elfmeterball wurde von Fett unhaltbar verwandelt.

Nach der Pause verschärftes Tempo! Die Gäste geben das Spiel keineswegs verloren, doch die Teu­tonen verhinderten durch zähen Einsatz jeden Er­folg. Auch war der Gästesturm von Pech verfolgt. Beide Verteidiger und Happel im Tor verstanden sich sehr gut und stoppten die wuchtigen Angriffe immer wieder. Endlich gab es wieder einen weiten Abschlag; Lang, erstmals als Mittelstürmer, stand auf der Lauer, legte den Ball vor. Ein (Bäfteuertei- hioer gab auf den Tormann und dieser ließ ben Ball unter den Händen ins Tor rollen. Durch Selbst­tor 3:0! Die nun folgenden Minuten sahen die Gäste wieder verstärkt im Angriff. Der neu für den ver­letzten Wehrum eingestellte Verteidiger Schmandt,

nationalsozialistischen Total itäts- staates zu sprechen, wobei er hervorhob, daß ber totale Staat bie gewachsene G e - meinschaft aller beutschen Menschen _____________________ ..... darstelle. Er legte hierbei bie Beziehungen zwi- Eraebnis, daß die liberalistische Politik in Staat schen dem Staat und dem deutschen Einzelmenschen und Wirtschaft geistig und moralisch nur einen \ dar und betonte, daß auch im totalen Staat die Trümmerhaufen erbrachte, der sich auch im Recht aus- freie Betätigung des Einzelnen durch- wirken mußte. Das Recht sei in jener Zeit ein Recht aus gegeben sei, insbesondere auch die Wissen- der Cliauen unb der Klassen geworden; nicht daß schäft und ihre Lehre nicht gehemmt würden, aber ber deutsche Richter ein Klassen- unb Cliguenrecyt überall dort, wo die nationalsozialistischen gepflegt habe, aber in der Rechtsauslegung Grundgedanken in Frage stünden, natür- und im Kampf um das Recht feien diese Ge- lich auch der Wissenschaft und der Kunst Grenzen sichtspunkte in den Vordergrund aeschoden worden, gezogen seien. Der nationalsozialistische totale Staat Die liberalistische Idee des Rechts konnte dasv - CK:;u----- f'rt-

Lysol, Salmiakgeist, Sublimatlösung u. bgL), ohne daß Vorkehrungen getroffen werden, durch die der Gefahr einer Verwechselung des giftigen Inhaltes der Gefäße mit einem Nahrungs- oder Genußmittel qorgedeugt wird. Infolge dieses auf Unkenntnis und Unachtsamkeit, auf Gleichgültigkeit oder Rücksichts­losigkeit zurückzuführenden Verfahrens sind schon häufig Personen, die aus Versehen aus solchen Flaschen getrunken haben, schwer erkrankt oder ge­storben. Ebenso wie es Gifthändlern verboten ist, Gifte in Trink- oder Kochgefäßen ober in solchen Flaschen ober Krügen abzugeben, deren tform ober Bezeichnung die Gefahr einer Verwechselung des Inhalts mit Nahrungs- oder Genußmitteln herbei­zuführen geeignet ist, muß auch demjenigen, der giftige Flüssigkeiten im Besitz hat, um sie im Haus­halt oder Gewerbe zu verwenden, schon im Hinblick auf seine zivil- und strafrechtliche Verantwortlichkeit dringend empfohlen werden, die gleiche Vorsicht bei ihrer Aufbewahrung obwalten zu lassen.

Bornotrzcn.

Tageskalender für Montag: Ge­sellschaft für Erd- und Völkerkunde, Frauenbund der Deutschen Kolonialgesellschaft, 20.15 Uhr, Neue Aula, Lichtbilderoortrag von Dr. Paul Rohrbach überAfrika 1933 und die deutsche Kolonialfrage". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Heute Nacht gehts los". Deutsche Stenografenschaft, 19 Uhr, Pestalozzischule, Wernerwall, Eröffnung eine» An­fänger-Lehrgangs.

Aus dem Stadttheaterbüro wird mitgeteilt: Morgen, Dienstag, Wiederholung des LustspielsDer Herr Senator" von Schönthan und Kadeldurg. (Siehe heutige Anzeige.)

Die Volkshochschule macht im heutigen Anzeigenteil darauf aufmerksam, baß ihre Kurse von heute ab wieder ausgenommen werden. Der KursDeutsche Musik" beginnt am Freitag, 12. Ja­nuar. (Siehe heutige Anzeige.)

*

* Die heutige öffentliche Sitzung des S t a b t r a t s, die um 18 Uhr im Stadt­ratsitzungssaale beginnt, wird sich, wie aus einer Nachtrags-Tagesordnung hervorgeht, u. a. noch mit

folgenden Vorlagen zu beschäftigen haben: Bür­gersteuer 1934, Erhebung einer Filialsteuer und einer Warenhaussteuer, Uebernahme eines Fehlbe­trages des Volkshallevereins, Errichtung von 14 Ein­familienhäusern durch die Stadt am Anneröder Weg, Verbesserung der Straßenbeleuchtung in der Frankfurter Straße, Aufnahme von Darlehen zur Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsbeschaf­fungsprogramms (Umbau ber Kläranlage, Fertig­stellung des inneren Ausbaues der Pestalozzischule, Gasrohrverstärkungen).

** Aufgerufene Zehnmarkscheine. Die vor einigen Tagen In einer Mitteilung des Reichs­bankdirektoriums zur Einlösung aufgerufenen Zehn- martfcheine sind nicht, wie in jener Meldung zu lesen war, die vom 11. Dezember 1924 datierten Scheine, sondern es handelt sich dabei um die Aus­gabe der Zehnmarkscheine vom 11. Oktober 1 9 2 4. Mit Ablauf des 31. Januar 1934 verlieren diese Scheine ihre Gültigkeit als Zahlungsmittel.

** Versendet kein Geld in gewöhn­lichen ober eingeschriebenen Briefen! Immer wieder läßt sich das Publikum dazu ver­leiten so teilt die Oberpostdirektion Darmstadt mit, bares Geld oder Wertsachen in gewöhn­lichen ober eingeschriebenen Briesen zu versenden. Es bietet hierdurch ungetreuen Elementen inner­halb und außerhalb der Postbeamtenschaft Anreiz und Gelegenheit, sich auf eine verhältnismäßig be­queme und leichte Weise Geld zu verschaffen. Den Schaden trägt in der Regel der Absender; denn wird der Geldinhalt der Briefe entwendet, so er­hält er bei gewöhnlichen Briefen Überhaupt keinen und bei eingeschriebenen Briefen nur dann Ersatz, wenn der ganze Brief, also der Brief mitsamt dem Geldinhalt, in Verlust geraten ist. Wird der Ein­schreibebrief dagegen nur seines Wertinhalts be­raubt, so zahlt die Deutsche Reichspost nach den Bestimmungen des Postgesetzes keinen Ersatz, Dar­um versendet kein Geld in gewöhnlichen oder ein­geschriebenen Briefen! Die einzig richtige Art, Geld zu verschicken, ist Postanweisung, Zahlkarte oder Geldbrief.

Wahl, auf die Eingehung ber Verlobung zu ver­zichten, oder aus der SS. auszutreten. Die Erfor­dernisse der Erhebungen über die Ahnen gehen bei einem SS.-Mann weit über jene hinaus, die ein Beamter beibringen müsse.

In engster Verbindung mit dem rassischen Pro­blem stehe das Problem der deutschen Siedlungs- polilik.

Es sei kein Zufall, daß der Reichsbauernführer zu- gleich der Chef des Rasse- und Siedlungsamtes fei. Für die Siedlung, insbesondere im deutschen Osten, könne nur der wertvollste deutsche Mensch in Be­tracht gezogen werden. Für alle mit diesen Fragen in Verbindung stehenden Arbeiten müsse eine breite Basis vorhanden sein. Wenn das Werk gelingen solle, so bedürfe es nicht nur aller ideellen Bereit­schaft. sondern auch der materiellen Grundlage. In diesem Sinne an der Erneuerung Deutschlands in weitschauendem Geiste mitwirken zu können, sei dankbare Aufgabe der fördernden Mitglieder der SS. (Lebhafter Beifall!)

Im weiteren Verlaufe der Versammlung gelang­ten noch die bisher eingegangenen Mitgliedsbücher und Wzeichen zur Verteilung.

Oie Tagung der Kreisschwimmwarte.

Gauschwirnrnwart Sauer begrüßte um 10.30 Uhr die anwesenden Kreisschwimmwarte und über­brachte bie Neujahrsgrüße des Gauführers A n b r 6 (Hersfeld) und zugleich die Grütze des Gau-Ober- turnwartes Paul, der leider verhindert war, an der Tagung teilzunehmen. Der Gauschwirnrnwart gab sodann Aufklärung über die Aufgaben der Kreisschwimmwarte und betonte, daß vorläufig an den Richtlinien der DT. festzuhalten und der Breitenarbeit im Schwimmen ein besonderes Augen­merk zu schenken sei. Die Kreisschwimmwarte haben dafür zu sorgen, daß mit dem DSV. in kamerad- chaftlichem Einvernehmen gearbeitet wird, ohne jedoch die Eigenart der DT. anzutasten.

Für den Bäderbau im Gaugebiet haben sich die Kreisschwimmwarte besonders einzusetzen (haupt- ächlich in kleinen Orten) und haben den beab- ichtigten Bau von Bädern stets an ben Gau- chwimmwart zu melden. In den politischen Kreisen inb nach Möglichkeit Obleute einzusetzen, die sich )en schwimmerischen Belangen und dem Bäderbau besonders widmen müssen. Die Kreisschwimmwarte haben weiter die Aufgabe, in ihren Kreisen Werbe­veranstaltungen durchzuführen, für die DLRG. zu arbeiten und den Gauschwimmwart über alle Ge­schehnisse im Kreise auf schnellstem Wege zu unter­richten.

Eine lebhafte Aussprache entwickelt sich über bie Abnahme des Turn- und Sportabzeichens. Die Kreisschwimmwarte sind sich darüber einig, daß die Abnahme des Turn- und Sportabzeichens durch Mitglieder der DT. in strenger und genauer Weise durchgeführt werden muß.

Nach eingehender Beratung über verschiedene technische Fragen wurde der ® a u f d) m i m m ausschuß gewählt, der sich nunmehr aus dem Gauschwimmwart Sauer, Kreisschwimm- wart Döring (Gelnhausen) und Kreisschwimm» wart Zeller (Corbach) zusammensetzt. Der Fach­wort für Wasserfahren unb ber Obmann für Wasser­ball werden vom Gauschwimmwart noch ernannt. Nach einer weiteren Aussprache über Lehrgänge und Veranstaltungen im Jahre 1934 schloß der Gauschwimmwart bie Tagung mit dem Wunsche, daß im neuen Reiche und im neuen Gaugebiet mit unermüdlichem Eifer und turnerischer Begeisterung für die DT. gearbeitet wird.

Ottawa Ghamrocks siegen 4:0.

Zum dritten Male innerhalb eines kurzen Zeit- raumes trat am Donnerstagabend die kanadische Eishockey-Mannschaft der Ottawa Shamrocks in München gegen den deutschen Meister SC. Rießer» fee an. 4000 Zuschauer erlebten einen rassigen Kampf, der nach anfänglich tapferem Widerstand der Bayern mit einem 4:0-Siege (0:0, 2:0, 2:0) ber Kanadier endete.

Gchön-Nichli in Brüssel nur Zweite.

Die deutsch-schweizerische Kombination Schön» Richli hat ihre führende Position im Brüsseler Sechstagerennen, die sie fast drei Tage lang inne­hatte, doch nicht bis zum Schluß behaupten können. Nach aufregenden Jagden in der letzten Nacht und am Freitag gelang den Holländern Pijnenburg» Wals noch in der letzten halben Stunde über­raschend ein Rundengewinn, der ihnen ben Sieg einbrachte.

13

37:16

20:6

12

41:11

19:3

13

26:19

18:8

13

35:26

16:10

14

29:29

16:12

13

15:18

12:14

14

22:31

11:17

12

24:38

9:15

13

28:43

7:19

13

18:42

2:24