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Wirtschaft

der

haben bis zur Decke, war in dichten Tabaksqualm gehüllt, den vier kartenspielende Männer vorn am Tisch aus Mund und Pfeifen bliesen; die Fen­ster waren nach alter Gewohnheit alle gut geschlos. sen; die Stubenwärme mochte etwa 22 Grad be­sagen haben. In dieser überheizten, tabakrauchigen Stube mit ihrer völlig verbrauchten Luft lag in einer Wiege am Ofen ein etwa acht Monate altes, hörbar röchelndes Kind, tief im Federbettchen ringe- mummelt, während auf der Ofenbank drei kränk­lich aussehende Kinder im Alter von 2 bis 5 Jah­ren saßen.

etwa 3 v. S). zurück, wobei Realisationen der Spe­kulation eine Rolle spielten. Im Verlaufe erfolgten Rückdeckungen und eine gewisse Erholung.

Aktien lagen uneinheitlich. Meist gebessert waren Montanwerke, wo Gelsenkirchen' 0,75 v. K, Phönix 0,90 v. H., Mannesmann 0,65 und Harpe- ner 0,50 v. H. anzogen. Besonders fest lagen Schiff­fahrtswerte, die für Hamburger Rechnung in größe­rem Umfange aus dem Markte genommen wurden. Rordd. Lloyd gewannen 2 v. H., Hapag 1 v. H. Don sonstigen Transportanstalten lagen Allg. Lokal und Kraft 1,50 v. H. höher, dagegen Reichsbahn-DA. 0,25 v. H. niedriger.

Der Verlauf brachte bei relativ lebhaften Um­sätzen meist Befestigungen um durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H., so bei Montan- und Elektrowerten. Siemens plus 1,50 v. H., ferner AG. für Verkehrs­wesen plus 2 v. H., Aku plus 1,65 v. H., Holzmann plus 1 v. H., anderseits aber Scheideanstalt nach Minus-Ankündigung 3 v. H. schwächer. Schiffahrts­werte setzten ihre Aufwärtsbewegung stärker fort, Hapag bis 32,50 v. H. (insgesamt plus 5 v. H.), Rordd. Lloyd bis 33,50 (insgesamt plus 4,75 v. H.). Die Börse schloß meist zu den höchsten Tageskursen. Am Kassamarkt waren neben einigen Jndustriewer- ten, besonders wieder Hypothekenbankaktien gesucht und teilweise bis 2 v. H. fester.

Reichsanleihen und späte Reichsschuldbuchforde­rungen zogen bis zu 0,50 v. H., Reichsmark-Obliga- tionen etwa bis zu 2 v. H. an. Der Pfandbriefmarkt hatte etwas ruhigeres Geschäft bei ziemlich gut be­haupteten Kursen. Einzelne Liquidationspfandbriefe etwas fester. Äon Kommunal-Obligationen die der Frankfurter Institute 0,50 v. H. niedriger. Stadt­anleihen konnten sich meist noch befestigen, Länder­und Staatsanleihen wiesen nur geringe Verände­rungen auf. Von fremden Werten lagen Schweiz. Bundesbahnen bis zu 5 v. H. schwächer.

Tagesgeld weiter leichter, Satz 3,25 v. H. nach 3,50 v. H.

Frankfurter Buttermarkt.

Frankfurt a. M., 6. Jan. Das Buttergeschäft beschränkte sich weiterhin nur auf die Deckung des notwendigsten Bedarfs. Deutsche Butter ist im Ver­hältnis zur Nachfrage ausreichend angeboten, wäh­rend aus dem Ausland nur wenig Ware zur Ver­fügung steht, da die Kontingente meist erschöpft und

i bißchen Rücksicht auf meistens anwesende Kinder, 1 d. h. lüftet öfters für ein paar Minuten und 1 die Bäuerin sorge dafür, daß die kleine Jugend des Abends bald ins Bett, aber, falls es die Verhältnisse gestatten, in einen anderen geheizten und gemüt­lichen Aufenthaltsraum gebracht wird.

Man komme nicht mit der bequemen Ausrede, dieschon an sich besser ernährten" Bauernkinder seien ja den ganzen Sommer über wieder an der guten, frisck)en Luft, und so könne ihnen der win­terliche Aufenthalt in rauchiger Stube nicht viel schaden; das holten sie wieder ein usw. Wer so spricht, nur um seiner Rauchleidenschaft zu fröhnen, versündigt sich an unserer ländlichen Jugend und so­mit an unserem gesamten Volk. Wer weiß, wie es um den allgemeinen Ernährungs- und Gesurrdheits- zustand unseres Landvolkes in Wirklichkeit bestellt ist er müßte vielerorts besser fein! der wird es begrüßen, wenn Fehler und Gleichgültigkeit in ber Erziehung unserer Landjugend aufgedeckt wer­den und alles getan wird, um unserem Landvolk die körperliche Tüchtigkeit zu erhalten und, wo sie nicht mehr vorhanden ist, ihm sie wieder zurückzu- erobern.

Gewiß, dazu sind auch größere Kochkenntnisse nötig. Die Bäuerin sollte dem Kochen viel mehr Zeit widmen können, damit die kostbaren Nähr­werte der Eigenerzeunisse noch gründlicher für den Selbstoerbrauch nutzbar gemacht werden können. Es gibt Landfrauen, um deren Tisch eine Schar kräftiger, pausbackiger, von lachender Lebenslust er­füllter Kinder sitzen, die beim Essen ordentlichein» hauen", gerade weil es die echte, derbe, bäuerliche Hausmannskost ohne jede Geschmackverkünstelung ist. Dann kommt man in das nächste Bauernhaus und sieht, obwohl dieselben Nahrungsmittel an Menge und Güte zur Verfügung stehen, bleiche, ma­gere, unluftige und zimperliche Kinder, die keinen rechten Appetit entwickeln und auch in der Schule nicht so recht vorwärts kommen. Geht man diesem Uebelstand auf den Grund, so entdeckt man gewöhn­lich schwere Fehler bei ber Zubereitung ber Speisen. Tritt zu allem hinzu noch Schlaf und Aufenthalt der Kinder in schlecht gelüfteten, raucherfüllten und überheizten Räumen, also in völlig verbrauchter ßuft, so treten die schweren, sog. Mangelkrankhei» ten und nicht selten frühzeitiges Siechtum bei den Kinder auf.

Das war natürlich eine sehr wenig leistungsfähige Vorrichtung. Reis hat verschiedentlich versucht, sie au verbessern; er hat auch im Jahre 1862 einen Fernhörer geschaffen, den er mit einem verbesser­ten Geber am 11. Mai 1862 bei Mitgliedern des Freien Deutschen Hochstiftes in Frankfurt a. M. vorgeführt hat. Mit diesem Hörer war Reis au dem richtigen Wege. Leider hat er diesen Weg nicht bis zu Ende verfolgt und fand so nicht die Lösung, auf die zwei Jahre nach seinem Tode Graham Bell kam.

Auch beim Geber war Reis von der richtigen Lö­sung nicht weit entfernt. Die Anordnung, die er be-

Mich packte die Wut über diese geradezu sträfliche Rücksichtslosigkeit und Gleichgültigkeit jungen Men­schenleben gegenüber, und ich sagte den Erwachsenen denn auch schonungslos meine Meinung, was zur Folge hatte, daß die Männer ihre Pfeifen beiseite legten und aufmerksam meinen Worten lauschten. Als ich nachher von ber hilflosen Bäuerin hörte, daß des Winters fast jeden Abend ihre Stube so verqualmt wäre, konnte ich ihr auch mit ziemlich großer Sicherheit sagen, warum ihre Kinder, worüber sie sich schon wiederholt bei mir beklagte, so blaß und kümmerlich aussehen und auch bas kleinste nicht recht gebeten will. Ihr hohlwangiger Mann war ein leidenschaftlicher Raucher, ber von morgens bis abends seine Pfeife am liebsten nicht einmal aus dem Munde nehmen möchte und, vor die Wahl zwischen Frühstück und Pfeife gestellt ohne Bedenken die Pfeife vorzieht. Und in der Tat' die Kinder dieser Familie sind in der Entwicklung ganz auffallend zurück, unzweifelhaft deshalb weil sie, besonders des Winters, Tag und Nacht sehr viel in schlechter Luft atmen mußten.

Es fallt mir nicht ein, dem Bauern das Rauchen verübeln zu wollen.Ein Pfeifchen in Ehren, wer kann's verwehren?" Verwehren will es niemand! Der Bauer braucht und will sein Vergnügen ebenso wie der Städter. Was ich zum Ausdruck bringen will, ist die dringende Mahnung an die Männer auf dem Lande: wenn ihr beim Kartenspielen nicht ohne Rauchen sein könnt, so nehmt wenigstens ein

bte neuen Verträge noch nicht in Kraft getreten sind. Die Preise waren gegen die Vorwoche un­verändert. Deutsche Markenbutter 145 bis 148, holländische und dänische Markenbutter etwa 148 bis 152 Mark. Die Preise sind Großhandelsver­kaufspreise und verstehen sich per 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M.

Frankfurter Cierrnarkt.

Frankfurt a. M., 6. Jan. Das noch in ber Vorwoche ziemlich lebhafte Geschäft kam in der abgelaufenen Woche fast zum Erliegen. Die Zufuh­ren sind weiterhin im Ansteigen begriffen, doch lagen die Preise ziemlich unverändert. Aus dem Osten sind die Lieferungen fast unterbunden. Es notierten in Pf. pro Stück frei Frankfurt a. M.: deutsche Frischeier Kl. 8 13'/», Kl. A 13, Kl. B 12, Kl. C IO1/». Holländer und Flandern Kl. S 13, Kl. A 12'/r, Kl. B ll'/r. Kl. C 10. Bulgaren ca. IOV2 Pfennig.

Frankfurter Schlachtviehrnarkt.

Frankfurt a. M., 8. Januar. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1539 Rinder (494 Ochsen, 110 Bullen, 480 Kühe, 451 Färsen), 466 Käl- ber, 194 Schafe, 4276 Schweine. Es kosteten: Ochsen 22 bis 31 Mark, Bullen 22 bis 30, Kühe 12 bis 28, Färsen (Kalbinnen) 21 bis 32, Kälber 20 bis 41, Hammel 20 bis 28, Schafe 16 bis 21, Schweine 42 bis 50 Mark. Marktverkauf: ruhig.

Südwestdeutscher ^undholzmarkt.

Gegenwärtig liegt am südwestdeutschen Rund­holzmarkt eine besonders große Nachfrage nach hoch­wertigen Forlen vor, auch Mastenhvlz war leicht gefragt. Lebhaft war das Geschäft am Laubstamm­holzmarkt, besonders für Rotbuche und Eiche. Der Schwellenmarkt verkaufte sich bei alten Preisen langsam aus, das rege Interesse für Papierholz blieb bestehen. Für Nadelstammholz ist ein stär­kerer Preisaufschwung in Südwestdeutschland einge­treten, so zogen Fichten und Weißtannen in südwest­deutschen Bezirken zwischen 20 bis 28 Prozent, in ber Rheinpfalz gegen 10 Prozent an. Die Steige­rungen bewegen sich in der Mitte wohl bei 15 bis 20 Prozent, eine Ueberfpannung der Preise bürste nicht oorliegen. Insgesamt ist bie Lage am Rund­holzmarkt für den Waldbesitz heute günstig zu be­urteilen.

Oie öffentlichen Lebensversicherungs­anstalten im Lahre 1933.

Die im Verbände öffentlicher Lebensversicherungs­anstalten in Deutschland zusammengeschlossenen, auf dem Territorialprinzip aufgebauten, öffentlichen Lebensversicherungsanstalten können in dem abge­laufenen Jahr auf eine Entwicklung zurückblicken, bie sich von der der letzten Krisenjahre wesentlich abhebt. Der Rückgang des Kapitalversicherungs­bestandes, der eines der besonderen Merkmale des Jahres 1932 war, ist im Jahre 1933 zum Still- stand gekommen. Die Antragseraebnisse haben sich gegenüber dem Vorjahre fortlaufend gebessert und erreichten bis Ende November eine Summe von 182,18 Millionen Mark gegenüber 174,17 Millionen Mark in der gleichen Zeitspanne des Jahres 1932.

Der vorzeitige Abgang hat sich in erträglichen Grenzen gehalten. Die Rückkäufe gehen bei den öffentlichen Lebensversicherungen langsam aber sicher zurück, und bei einer Reihe von Anstalten konnte festgestellt werden, daß das Vertrauen, welches die Neuordnung ber politischen unb wirtschaftlichen Verhältnisse und die Hand in Hand hiermit einher­gehende Wiederbelebung ber Wirtschaft im Gefolge hatte, auch die Versicherten zur Aufrechterhaltung oder Erneuerung ihrer Versicherungen bestimmt. Dor allem trifft diese Beobachtung für die freien Berufe, für den Handel und das Gewerbe zu.

Die Sterblichkeit ist günstig verlaufen. In den ersten drei Vierteljahren wurden rund 10 Millionen Mark für Sterbefälle in der Todesfallversicherung gezahlt. Seit der Stabilisierung der Währung sind über 75 Millionen Mark für Sterbefälle gezahlt worden.

Die öffentlichen Lebensversicherungsanstalten haben alle verfügbaren Mittel dem Kapitalmarkt zur Ver­fügung und sie in den Dienst des Mittelstands in Stadt und Land gestellt. An langfristigen Kapital­anlagen (Hypothekarkredite, Darlehen an öffent- liche Körperschaften, Wertpapiere, Policedarlehen) wurden in den ersten zehn Monaten des abgelaufe­nen Jahres mehr als 40 Millionen Mark zur Ver- ' fügung gestellt. Der Bestand an langfristigen Kapi­talanlagen beläuft sich bei den öffentlichen Lebens­versicherungsanstalten auf über 330 Millionen Mark. Zur Verbesserung der Lage des Hypothekenschuld­ners und zur Forderung der auf allgemeine Zins- senkung gerichteten Ziele der nationalsozialistischen i Regierung sind die Zinssätze für den gesamten ' Hypothekenbestand der öffentlichen Lebensversiche­rungsanstalten vom 1. Januar 1934 ab einschließ- : l'ch eines laufenden Verwaltungskostenbeitrages auf I 5,5 v. H. herabgesetzt worden. I

Die Entwicklung des abgelaufenen Jahres läßt e ein wesentlich günstigeres Bild erkennen als oorlc

Jahresfrist. Der Verlauf des Geschäftes bei den öffentlichen Lebensversicherungsanstalten im Jahre 1933 zeigt auch, daß der Pessimismus, der sich in den Vorjahren lähmend auf die Entwicklung der Wirtschaft legte, durch die Maßnahmen der national­sozialistischen Regierung überwunden ist. An seine Stelle ist ein von dem Vertrauen zu den Maß­nahmen der Regierung getragener Wirtschafts­optimismus getreten, und es läßt sich deutlich er­kennen, daß wir uns in einer steten Aufwärts­bewegung befinden.

* Die Indexziffer der Großhandels, preise für den 3. Januar ist mit 96,2 gegenüber der Vorwoche (96,1) um wenig verändert. Die In­dexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 93,2 (minus 0,2 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 89,5 (plus 0,3 v. H.) und industrielle Fertigwaren 113,9 (plus 0,1 v. H.), davon Pro­duktionsmittel 114,0 (plus 0,1 v. H.) und Konsum- aüter 113,8 (plus 0,1 v. H.). Für den Monatsdurch- chnitt Dezember 1933 stellt sich die Großhandels- Indexziffer auf 96,2 (plus 0,2 v. H.).

frankfurter Börse

Widerstandsfähig, später fester.

Frankfurt a. M., 6. Jan. Die Wochenschluß- borse setzte im großen und ganzen gut behauptet ein. Es erfolgten auf Grund der starken Steigerun­gen an den Vortagen zum Teil Gewinnverkäufe der Bankkundschaft und Realisationen der Mit­läuferschaft an der Börse, anderseits lagen jedoch auch wieder beachtliche Anlagekäufe vor.

Besonders blieben Renten unter Bevorzugung der Reichsanleihen fest. Immer noch ist es die Hoff­nung auf die baldige Konversion, und dann fand die Börse eine kräftige Stütze in der gemeldeten Neuordnung des Stickstoff-Syndikates und in den verschiedensten Wirtschaftsbericht-'n, die von weiterer Konjunkturbelebung sprechen. Die Altbesitzanleihe lag 0,38 v. H., Neubesitz 0,10 v. H. fester. Nicht ganz behauptet setzten späte Reichsschuldbuchforderungen ein, auch Stahlverein-Bonbs lagen 0,75 v. H. schwä- cher. Die Reichsmark-Obligationen fielen durchweg

Neulich, an einem Sonntagnachmittag, kam ich als bäuerliche Haushaltsberaterin in das Haus eines mittelgroßen Bauern. Beim Eintritt in bie niebriae

Bauernkinder im Tabaksqualm

Lon Marianne Dietrich.

* Auslandsauftrag f ü r b i e Siemens- Schuckertwerke. Die Siemens-Schuckertwerke haben für drei irländische Zuckerfabriken die ge- amten Luftpumpen und Kohlensäurepumpen ein­schließlich der zugehörigen Elektromotoren in Be­stellung erhalten. Es handelt sich um einen der bedeutendsten Aufträge dieser Art. Auf Grund der großen technischen Leistungsfähigkeit der Siemens- Schuckertwerke auf dem zuckertechnischen Spezial­gebiet wurde für diese Auslandsbestellung ein Preis erzielt, der dem zu leistenden Arbeitsaufwand ent­spricht.

treibende Geist, der seine eigene Erfindung nicht nur ersonnen und geschaffen, sondern sie auch, so­lange er die Kraft batu hatte, unermüdlich verbes- ert hat. Schon allein Der Gedanke, über Drähte zu sprechen, war damals etwas ganz Unerhörtes, und wir dürfen uns nicht zu sehr darüber wundern, daß eine physikalische Zeitschrift von hohem Rang Reis ihre Spalten verschloß, weil sie das Sprechen über Drähte für ganz unmöglich erklärte. Dieselbe Zeit- chrift hat übrigens auch die Aufnahme des Gesetzes über die Erhaltung der Kraft seinem Entdecker Ro­dert Mayer abgelehnt, das bis heute die uner- chütterte und wohl auch für immer unerschütterbare Grundlage der Physik bildet. Philipp Reis befand sich also in sehr guter Gesellschaft.

Das also war Philipp Reis, der Mann, der den Grund dazu gelegt hat, daß heute eines Menschen Stimme über den ganzen Erdball reicht, und der dadurch die Länder näher aneinander zu rücken be­gonnen hat.

sollte, weil die Berührungsstellen zwischen seinen Metallfedern sehr bald oxidierten und daher für den Stromübergang ähnliche Eigenschaften annah- men, wie sie Kohlestückchen haben.

Die Erfindung des Fernsprechers ist Reis viel­fach ftreitig gemacht worden, namentlich weil erst Graham Bell dem Fernhörer die Gestalt gegeben f)at, die er grundsätzlich noch heute hat. Aber die Erfindung von Graham Bell ist doch nur eine Ver­vollkommnung und eine weitere Durchbildung der Gedanken, die Philipp Reis nicht nur < ' ' ' dem die er auch in die Tat umgesetzt h'

Fernsprecher von Philipp Reis.

Links der Geber, rechts der Stricknadelempfänger von Page. Beim Geber oben waagerecht die schwin­gende Haut mit den Metallplättchen, links der Sprechtrichter zum Hineinsprechen.

nutzte, hatte den Nachteil, daß der Batteriestrom manchmal ganz unterbrochen wurde, so daß die Sprache schnarrte, während eine solche Vorrichtung, wie wir heute wissen, so gebaut fein muß, daß sie den Strom nie unterbricht, sondern ihn nur in seiner Stärke schwanken läßt. Hätte Reis statt der Metallfedern Kohlestückchen verwendet, so wäre er zweifellos der Erfinder des Mikrophons geworden, bas noch heute diese Aufgabe erfüllt. Aber darauf kam er eben leider nicht. Immerhin aber wirkte fein Geber nicht so unvollkommen, wie man denken

-bildung der Stube schlug es mich förmlich zurück: der Raum gehabt, son- glich einer Räucherkammer; anfänglich waren über . , u-,-v- )«t. Deshalb Haupt keine Gegenstände zu sehen; alles, vom Fuß-

Haben mir Deutschen alle Veranlassung, daran fest- ------ =-- v - - ö ö

auhalten, daß nicht der Amerikaner Graham Bett, sondern Philipp Reis aus Gelnhausen ber wirk­liche Erfinder des Fernsprechers ist. Es ist natür­lich sehr leicht, hinterher zu sagen, Reis hätte dies oder jenes besser machen sollen, aber nach dem da­maligen Stande der Technik war das kaum mög­lich. Es ist ja auch keiner von den zahllosen großen Physikern, denen Reis seine Erfindung vorgefuhrt hat, weitergekommen als er. Immer war e r der

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papiere.' angeführten Ziffern geben Oie Hohe bei zuletz, ve.chiosjenen Dividende an - Re.chsbankdiskoni 4 o H

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Schlud» iure

tfdflußf Uhnaa dSrse

Dahin

5.1

6-1

5.1

6 i

Datum

5.1

1 6 '

5-1

61

Dalum

5.i

4.1

5.1

% Deutsche sHeldwanleibe v 1927

% ehern.7% Tt.rRetdivanl d. 1929 6^1% öuunfl.iMnleihe oun 1930 Deutsche Anl.-Ablöl.-Schuld mit Auelvs.-Rechten

Desgl ohne Auslo,.-Rechte

«% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929

(rüdgahlb 108%)

6% peil UanDe6banl Darmstadt

Gold >R 12

6Vi% Hess LanbeS-Hypotbeken- bau, Darmstadt Via ul

vberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten

Deutsche Komm Sammelabl An­leihe Serie l mit Auslos.-Rechten 6% ehern 8% »Zranks Hyp.-Bank

Tvidvse 15 unkündbar bie 1935

< % ebem 7% Franks Hyp.-Bank ®ulovfe Ifl unkündbar bis 1936 W'o ehern 4'/.% .Zranks tzyp.- Bank'Liqu.-Pfandbriefe

6Vi% ebem 4ty% Rheinische

Hyp-Bank-lltau-Boldpse

% ebem 8% Pr llanveSpsand» oriefünftali, Pfandbriefe R ,9

% ebem 7% Pr Vandespsand- brieianftali, Pfandbriefe R io Eteuerautich BerrechnunaSkurS

4% Oetlerrelchiiche Hvldrente 4,20% Oesterreichische Silberrente

4% Ungarische Äoldrente

4% Ungarische Staatsrenre v 1910 4K% desgl. von 1913

6% abgeil Äoldmepkaner von 99 4% türkische Zollanleibe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie 1 ...................

95,5 '9,9

96

94,4 18.05

94,5

<3.75

93

94,13

94

94

3,6

93,5

4

94 96,4

16,5 0,80

5,05

4,8

1,75

6,4

5,35

6,5

95,5 99.90 95,13

94,9 18,55

94,25

93,75

92,5

93,65

94

94

93,9

94,25

94

94

96,5

17,25

5 4,80 4,90

5,3

95,13 '9,9

96

94,25 18.05

94.5

3.25

94,5

94

94 6,4

J,90 5,25 1.85

6,6 1,15

5 »4

95,13

100

95,5

94.75

118,35

94

94

94

96,5

19

5,20

7

4% desgl. Serie II

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/,%R>rmän.oereinb.Renteo.l9l3 4% Rumänische oeroinh. Rente .

Anatolier

Vamvurg.>AmerUa»Paket o

Hamburg-Südam. Dampfschiff 0 Han ja-Dampfschiff o

Norddeutscher Lloyd .. o A-G. für Berlebrswesen Akt. 0 berliner Handelsgesellschaft 4 Commerz- und Privar-Bank 0 Deutsche Bank und Disconto»

Gesellschaft ............ o

Dresdner Bank.............. o

Reichsbank .............. zg

A.E.G........... o

Bekula .......... .......Q

Sleta Lieferungsgesellschaft . 6

Vldu und Kraft 6

gelten & Guilleaume o

?J,ef.^iUnIetne6mun6 6 «beinifdje Elektrizität 6

»chuckert «Co <

Siemens L Halske... ...... 7

Lohmener L To.........V..IO

Buderus ............. 0

Deutsche Erdöl ............. 4

Gelsenkirchener ............ 0

Harpener ... 0

tzoeich Eisen-Köln-Reuessen . 0

Ilse Bergbau .... g

Ille Bergbau Genüsse ........ « Klocknerwerke ......... q

Mannesmann-RS br« ......^ y

i,55 4

3,3 ,7.6

27,5

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61,5

88

16

14,75 58,5

'67.5

6,5

123

-1,5

99,5

54,5

0,25

93

104 '48,5 '14,5

73 104,25 59,25

89

141

08,5

60

63.13

5,45 4

6,65 3,«0 27,75

32,5

33,5

64 88,25 46,25

55 59,5 167.5

27,9 123,25

91,5

99,4

54 90,75 92,13 104,5 149,5

115

73,75

104,5

60

90

108 60,4

63,75

5,3 0

3,25 27.9

27,4 22,5

'3,65

99.5

61

88

16

4,75 59,5

'67.5

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103 '48,5 114.5

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89

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08.5

60

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4

3,30

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25 17,65 33,75

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88

46,25

55 59,5 167.5

27 65

122,9

91

99,5

53,9 91,25 92,65

105

150 114.75

74,25 104,75

60

89,5

68,25 141

108

60,4

63,5

ManSfelder Bergbau........ 0

Kokswerke 0

Phontr Bergbau ......... 0

Rheinische Braunkohlen ..... 10

Rheinstal-,I 0

Bereinigte Stahlwerke........ 0

Liao, Minen 0

Kaliwerke Aschersleben........ 5

Kaliwerke Westeregeln........ 6

Kaliwerke Salzderfurtb _____ 7 V,

0- G. Aarben-IndusMe....... 7

ScheideannaU............... 9

Goldschmidt ............... 0

Rürgerswerke ............... 0

Metallgesellschaft...... 0

Philipp Hohmann .......... 0

Zementwerk Heidelberg ......0

Lern entwert Karlstadt ....... 0

Schultheis Payenhvsel .. 0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg 0

Zellstoff Waldhos .......... 0

Zellstoff Aschaffenburg ....... 0

Dessauer Gas 7

Daimler Motoren ........... 0

Deutsche Linoleum.......«... 0

Oren stein & Koppel ......... 0

Leonhard Tietz .......... 0

Lbave 10

6laumulatoren»RabrfI........ 0

Lonis-Gummi ...... 0

Gridnel...... 01

Mainkraftwerke Höchst 4

Süddeutscher Zucker .........8|

27,5

45,75

99.75

90

8,13

12,5

117 '19,5

156

12/,7b

192 9,25 53,9 68,5

10

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47

50,5 <6.75

37

16

144,5

186,25

21,7 I

188,75 1

29,25

46,75

199,5

89,75

38,75

11,75

113,75

117

154

127,75

189,5

48

54,5

68,75

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43

46,5

49,5

36.75

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47

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141,5

185,5

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n|

1881

77.75

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12

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69

96

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12,44

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12,45

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Budapest ...

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3,047

3,053

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Holland ...

'68,23

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68 58

168 92

Oslo ....

Kopenhagen.

68,28

68,42

68,63

68,77

60,69

60,81

60,99

61,ii

Llockholm

70,08

70,22

70,48

70,62

London

13,59

13,62

13,685

13,715

Buenos Aires

0,637

0,641

0,636

0,64Q

fleunort

2,642

2,64t

',677

,683

Brüssel.....

58,14

58,26

58.27

58,36

Italien ....

22,01

22,05

22,03

22,07

Paris .....

16,42

16.46

16,42

16.46

schwetz ...

81,07

81,23

81,17

81,33

Spanien....

34,57

34,63

<4,52

34,58

Danzig ....

81,52

81,68

81,49

81 .65

.3avan .....

0,817

0,819

0,819

0,821

:)ito de Ian.

Zugoslawten.

Lissabon ....

0,226

5,664

12,39

0,228 5,676 12,41

0,226

5,664

12,46

0,228

5,676

12,48

Vanknoten.

Berlin, 6-Januar

(Aeld

r Ttoel *

Amerikanische Noten..............

2,63

2,65

58,32

Belgische Noten ................

58,08

60,73

60,97

13 70

Englische Noten .................

13,64

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

16,38

168,16

21,91

68,46

16'14

Italienische Noten ..............

Norwegische Noten .............

'68 84 21,99 68.74

Deutsch Lesterreich, i 100 Schilling

Rumänische Noten .............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Dpanische Noten.................

70,31

80,99

34,38

70,59 81,31

Ungarische Not« ...............

34,52