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Oberheffen
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Das bekannte große Motorradrennen „Rund um Schotten", das im letzten Jahr wegen Neuherstellung der Strecke ausfallen mußte, wird am 21. Juli
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bi« Jugendführer feien zu großen Aufgaben ver- pf!4iq *t. Die Leibesübung begnüge sich nicht mit Dein Schulung des Körper allein, sie erfasse viel- mnlrl bewußt den ganzen Menschen und erreiche hnnkmch eine Erziehung zu Charakter. Diir Fußballspieler müsse im besonderen über Mut, ErM-ossenheit, Einsatzbereitschaft, Gehorsam, Unter» orlümingsbereitschaft, usw. verfügen. Es gebe ja au:d) raum eine sportliche Hebung, bei der diese Elitzeitchaften in ihrer Gesamtheit so hervortreten, wiiiL Heim Fußballspiel. Alle die erwähnten Tugen- beirt iiüssen im einzelnen, wie in der Mannschaft buHnfjlOas Band der Kameradschaft umschlossen sein. Jnl hm er Gemeinschaft sei nur der Sieg zu er- ririge. Diese Gemeinschaft sei aber wiederum nur ZUII «reichen durch Unterordnung und äußerste DiWiin. Disziplin sei nicht nur äußere Haltung, fomWi Ausdruck des Pflichtgefühls. Pflichtgefühl rois>ieium baue sich auf aus der Verantwortlichkeit betir !lfolksganzen gegenüber.
r E-r nationalsozialistische Staat fordere Leistung unDristlosen Einsatz. Beides sei ohne Disziplin nicht wdci. Disziplin bedeute Selbstbeherrschung. Nur
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US dem Cebffl unter sdienslmänW mafifforpi
L Einzug der Götter in Walhall von Wagner.
L Steuermannslied (gesungen vom Sängerchor JR. Gießen) von Schuger.
!. Alte deutsche Treue! Ein Kranz deutscher Sol- datenmärsche von Frantzen.
! Der Badonviller Marsch (Musikkorps und Sängerchor) von Fürst.
V Zwei Märsche mit Spielleuten.
Den Sängerchor leitet Unteroffizier Dietrich.
Preisklasse M.
Tv. Holzheim II — To. Wetzlar-Niedergirmes Hf Tv. Krofdarf II — To. Münchholzhausen II.
Jugendklasse.
To. Atzbach — Tv. Münchholzhausen.
Handball ihre Spielstärke konstant erhalten und
Der Gchneelauf im Tv. 1846.
Mit einer sehr gut besuchten Zusammenkunft in • urn^a?e begann die dieswinterliche Tätigkeit tn der Abteilung der Schneeläufer. Im ersten Teil n?r£r?a^e5°.r^nun9 öab der Obmann, Dr. Loh, Aufschluß über die in diesem Winter geplanten Veranstaltungen, über die Stellung der DT.-Schnee- laufer innerhalb der Fachschaft Skilauf im RfL., über Fahrten in die Schneelaufgebiete des Vogelsbergs, des Westerwaldes und der Rhön, die zu bedeutend ermäßigten Preisen durchgeführt werden können. Zu dem Kapitel Unfallversicherung erfuhr man, daß jeder Läufer gegen einen kaum nennens- roerten Beitrag eine Versicherung zu günstigen Bedingungen eingehen kann. Da Dr. Loh auch gleichzeitig den Schneelauf im Turnkreis Lahn-Dill betreut, konnte er Einzelheiten über die Gründung von Abteilungen in anderen Turnvereinen, Mitgliederzahl usw. berichten, die eine gute Entwicklung des Turnerschneelaufs für die nächste Zukunst im Lahn-Dillkreis erwarten lassen. Mit der eingehenden Pflege dieses Zweiges der Leibesübungen in der DT. wird eine verstärkte Lehrarbeit notwendig. Die Lehrkräfte hierfür zieht sich die Tur- nerschaft in ihren alljährlich stattfindenden kostenlosen Lehrgängen heran, von denen wieder zwei zu Beginn des kommenden Jahres die Schneeläufer aus allen Gauen im Allgäu zusammenführen. Auch der Gießener Turnverein hat dazu zwei seiner Läufer gemeldet. Die so ausgebildeten Lehrkräfte werden auch vom Deutschen Schiverband anerkannt, nachdem man sich über eine einheitliche Laufschule geeinigt hat.
Neben diesen Hauptlehrgängen wird auch der Gau Hessen seine Schneeläufer an Weihnachten in einem Gemeinschaftslager in der Rhön und im Schwarzwald zusommenziehen, um sie vor allem im Hinblick auf Wettkämpfe in ihrem Sport zu fördern. Nach der Erledigung dieser organisatorischen und allgemeinen Fragen sprach der Lauf- roart des Vereins, Jüngst, über die Ausrüstung des Schneeläufers und gab an Hand von Lichtbildern einen Einblick in die Technik, aber auch in die Schönheiten des weißen Sports. Die anschließenden Trockenübungen gaben den Anfängern Gelegenheit, sich mit ihrem noch ungewohnten Sportgerät schon etwas vertraut zu machen.
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Die musikalische Oefamtleitung der Veransiakkung hat Obermusikmeister K r a u ß e.
Die Veranstaltung wird im Ausschnitt vom Reichssender Frankfurt a. M. übernommen.
Es ist zu erwarten, daß durch diese Darbietungen die Sammeltätigkeit aller derer, die sich am 8. Dezember in den Dienst der Allgemeinhett stellen, sowie auch die Gebefreudigkeit der gesamten Bevölkerung Gießens einen besonderen Ansporn erhalten wird.
wer sich selbst beherrsche fei frei. Nur wer sich selbst züaeln könne, könne Führer sein.
In diesem Sinne die deutsche Sportjugend zu erziehen sei die vornehmste Aufgabe auch im DFB. Der Jugendführer solle still und ehrenamtlich wirken. Die Jugendführer seien Pioniere. Die Staats» 1 Notwendigkeit der Leibeserziehung solle vom Jugend- 1 fuhrer in jedem Verein verbreitet und vertieft wer- - den. Der Verträge zwischen dem Reichssportführer - und der Reichsjugendführung beseitigten alle Zwei- . fei, Unklarheiten, Ueberschneidungen. Die gesamte [ Jugend stehe geschlossen da, als feste Einheit, als deutsche Staatsjugend. Der Sport fei als wichtiger Erziehungsfaktor anerkannt und bestätigt, er fei nicht mehr fortzudenken aus dem Aufbau unseres Volkes. Die Zielrichtung der Leibesübung fei in eine Bahn gelenkt, im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen geeint, erfüllt von deutschem Geiste, der die Jugend führt und lenkt. An alle Führer von Sporteinheiten würden durch die neue Aufgabe größere Anforderungen gestellt. Führertum sei dabei nicht etwa im Befehlen zu verstehen. Wer Führer sein wolle, müsse über das nötige Wissen verfügen, müssen können und wollen und gleichzeittg Kamerad sein. In der Gefolgschaft lerne der junge Mensch Gehorsam, Einsatzbereitschaft, Unterordnung. So solle auch eine Sportgemeinschaft in ihrem' Geiste gestaltet fein. Dazu bedürfe es aber der Erziehung und Schulung. Der Führer selbst müsse Vorbild fein. Wenn das in den letzten Jahren nicht immer der Fall gewesen sei, so müsse jetzt durch die Schulung, zunächst der Führer, erreicht werden, was nottue. Für die KreSsjugendführer ergebe sich die Notwendigkeit, daß sie bis in Kleinste orientiert seien, darüber, wie in den Vereinen schulungsmäßig gearbeitet werden müsse. Mit dem mahnenden Wort: „Der einzelne ist nichts, das Vaterland ist alles!" beschloß der Gaujugendführer seine von großem Ernst getragenen Ausführungen.
Fußballabieilung des Tv. Kinzenbach.
Zum letzten Verbandsspiel der ersten Runde tritt die 1. Mannschaft am Sonntag in Fellingshausen an. Der Gegner hat in den letzten Spielen manchen Punkt gesammelt und wird auch den Einheimischen zwei Punkte abknöpfen wollen. Die Mannschaft wird daher alles Können einsetzen müssen.
„Kurhessen" Kassel zum Handball- verbandsspiel (Gauliga) in Gießen.
In der nordhesstschen Handballgauliga ist für kommenden (Sonntag das Spiel 1900 — „Kurhessen" Kassel angesetzh Die Kurhessen waren vor Jahren schon einmal Gaste, auf dem 1900-Sportplatz. Sie erkämpften sich damals in schönem Spiel den Gaumeistertitel. Die Rdannschaft hat wie wenige int im Handball ihre Spielstarke konstant erhalten und wird daher für die Spieloereinigungsleute ein äußerst schwer zu nehmender Gegner sein. Der diesjährige Start der Kurhessen in die Verbandsspiele war zwar nicht ganz glücklich, inzwischen ist aber die Kasseler Elf wieder zu einer sehr entsprechenden Form aufgelaufen. In ihrem letzten Derbandsspiel tonnte sie das durch einen 10:5-Sieg über den spielstarken Tv. Kirchbauna dokumentieren. Die Gäste sind in der Hintermannschaft ganz ausgezeichnet besetzt, aber auch der Sturm versteht sich auf das Torwerfen. Welche Rolle werden die Einheimischen diesmal spielen? Zunächst wird es erforderlich fein, daß die notwendigerweise einzustellenden Ersatzleute einigermaßen ihrer Aufgabe gerecht werden. Zum anderen wird abzuwarten sein, wie sich die beabsichtigten Umstellungen, besonders im Sturm, auswirken.
Handball im Gau XII (Lahn-Dillkreis)
Die Fortsetzung der verbandsspiele.
Vezirksklasie.
Tv. Münchholzhausen — Tv. Lützellinden: Im Vorspiel mußte seinerzeit die Platzmannschaft eine klare Niederlage einstecken. Sie wird daher versuchen, den Spieß umzudrehen. Ob
dies gelingt, hangt ganz von der Kondition eines jeden Spielers ab.
Mtv. Gießen — Kurhessen Marburg: Gießen empfängt in den Marburgern eine in letzter Zeit stark nach vorn gekommene Mannschaft und hat bestimmt einen schweren Stand. Ein Sieg kommt nur dann in Frage, wenn die Mannschaft an die Form früherer Spiele anzuknüpfen vermag.
Preisklasse I.
Staffel I: Tv. Hochelheim — (Sporte. 05 Wetzlar: Die Gäste haben sich in letzter Zeit recht gut herausgemackt und werden den Platzbesitzern den Sieg schwer machen. Hochelheim sollte knapp gewinnen.
Tv. Hörnsheim — To. Krofdorf: Die Gäste haben in Hörnsheim noch nicht gewonnen und werden sich mächtig strecken müssen, falls ihnen an den Punkten etwas gelegen ist.
Tv. Atzbach — Tv. Groß-Rechtenbach: Auf eigenem Platz sollte Atzbach in der Lage sein, die Punkte für sich zu halten. Einen harten Kampf wird es trotzdem geben, denn die Gäste werden ohne weiteres nicht die Waffen strecken. Was die Platzbesitzer an Technik voraus haben, kann der Gast an Eifer und Wucht ausgleichen.
Staffel II: Tv. Alb ach — Tv. Heuchelheim: Heuchelheim stößt in Albach auf einen, wenn nicht gerade gleichwertigen, so doch zähen Gegner, der sich ohne Kampf bestimmt nicht ab fertig en läßt. Ein knapper Sieg der Gäste wird erwartet. Sollte jedoch die Platzmannschaft zu einem knappen Sieg kommen, so wäre dies auch keine große lieber» raschuna.
Tv. Holzheim — VfB.-R. Gießen: Trotz des eigenen Platzes muß sich Holzheim auf einen harten Kampf gefaßt machen, benn die Gäste sind nicht mehr die Mannschaft von ehedem und haben sich, wie die letzten Ergebnisse deutlich bewiesen, stark verbessert.
Tv. ßi cf) — Tv. Lang-Gons: Lich sollte hier wieder zu zwei Punkten kommen, wird aber trotzdem alle Kunst spielen lassen müssen. Obwohl die Gästemannschaft an Kampfkraft etwas verloren hat, stellt sie doch einen gefährlichen Gegner dar.
Preisklasse II.
Staffel I: Tv. Garbenheim — Tv. Cleeberg; Tv. Nauborn — Tv. Dutenhofen; Tv. Erda — To. Wetzlar II. In Garbenheim sollte ein sicherer Sieg für die Platzmannschaft zu erwarten sein. Dutenhofen und Wetzlar müssen kämpfen, wenn sie erfolgreich fein wollen.
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h; Staat gründlich aufgeräumt. Wohl gebe es • eute Spitzenkönner, aber sie seien die Schluß- ftc aie seiner festen Pyramide, die die gesamte deutsche Ju»«Q stelle.
Kundgebung
der 7!G-Frauenschast Leihgestern.
’gp Leihgestern, 6. Dez. Die hiesige N S. - Frauenschaft veranstaltete gestern abend im Saale „Zur Krone" eine gut besuchte Kundgebung, zu der Pg. Schulrat N e b e l i n g (Gießen) als Sprecher gewonnen war. Der BDM. sowie die Jungmädelschar trugen wesentlich zur Ausgestaltung der Veranstaltung bei. Die Führerin der Frauenschaft, Frau Will, begrüßte die anwesenden Volksgenossen, insbesondere Pg. Schulrat N e b e l i n g und dankte für den zahlreichen Besuch.
Der erste Teil des Abends wurde durch den BDM. und die Jungmädelschar bestritten. Mit einem Lied („Ich kenn ein' Hellen Edelstein") wurde das Programm eröffnet. Die im Verlauf des Abends vorgetragenen Lieder, Sprechchöre, Volkstänze und Tanzreigen, insbesondere die von den Kleinen gespielten Theaterstückchen, fanden den vollen Beifall der Zuhörer. Pg. Rektor Siegfried wies darauf hin, daß eine Tellersammlung zum Besten des Winterhilfswerks erhoben würde.
Pg. Schulrat N e b e l i n g sprach dann in sehr anschaulichen und verständlichen Ausführungen zuerst über das Thema: „Was ist nationalsozialistische Politik?" In den vergangenen Jahren, so führte er u. a. aus, habe jede Partei für eine bestimmte Klasse gesorgt, während die Nationalsozialisten um das Wohl aller Schichten des deutschen Volkes be-
Kahrplankonferenz in Nidda.
Auf Einladung der Industrie- und Handelskammer Friedberg fand am Mittwoch im Rathaus- faal zu Nidda eine Fahrplanbesprechung statt, zu der zahlreiche Vertreter der oberhessischen Kreisämter, Bürgermeistereien, Industrie- und Handelskammern und Verkehrsorganisationen erschienen waren. Handelskammersyndikus Dr. G Ö - b e l (Friedberg), der die Sitzung eröffnete und leitete, wies auf die Notwendigkeit der Verkehrs- oerbefferungen auf den Nebenstrecken hin. Im Hinblick auf die Erschließung des Vogelsberges feien auch bessere Zugoerbindungen zu schassen. Der Sachbearbeiter für Fahrplanfragen im Rhein- Mainischen Industrie- und Handelstag, Handels- kammerfyndikus Dr. R o e f e n e r (Darmstadt) entwickelte im einzelnen feine Pläne und erörterte vor allem die Strecken Gießen—Gelnhausen, Hungen—Mücke, Friedberg—Nidda—Schotten usw. Auch die für die Strecke Lauterbach—Stockheim—Vilbel geplanten Verbesserungen wurden besprochen. Aus der Versammlung heraus wurden zahlreiche Wünsche laut, die weiterversolgt werden. Vor allem wurde gefordert, daß Oberheffen, das vor dem Kriege auf den Strecken Gießen—Fulda und Gießen—Gelnhausen Eilzüge hatte, in den Eilzugverkehr eingeschaltet werde.
Kniverftfäf Gießen gegen Universität Marburg.
Ur die Deutsche hochschulmeisterschaff im Fußball.
m morgigen Samstag gelangt auf dem Sport- M der Universität das erste Vorrundenspiel um üeideutsche Hochschulmeisterschaft im Fußball zum tarag. Es stehen sich die Mannschaften der Uni- -er tat Gießen und der Universität Marburg gegen- itr. Wie der Kampf ausgehen wird, ist nicht vor- iw.ufagen, da die Mannschaften der Univertäten eviils einem starken Wechsel unterworfen sind.
Handball: Universität Gießen — Universität Marburg 8:5 (4:1).
!m Mittwoch spielte die Universität Gießen gegen liel Universität Marburg in Marburg das erste >pll um die Deutsche Hochschulmeisterschaft im .^aDball. Die Leistungen der Gießener Mannschaft loa-n im Allgemeinen besser, so daß Gießen als i ier. enter Sieger aus dem Spiel heroorgehen IpnRe. Der Sieg hätte sogar, den Leistungen ent» fbrgenb, hoher ausfallen muffen. Die Mannschaft Äser Universität Gießen spielte in folgender Auf- s-elling: H. Pfaff; H. Frey, E. Winter; Brück- jinani, K. Grünig, W. Herbert; Daune, Kissel, K. <Wt, K. Stein, P. Acker.
1|! Isfelbe Mannschaft spielt am Samstag, 8. Dez., tckszweite Spiel um die Deutsche Hochschulmeister- llbff gegen Würzburg in Würzburg. Uber den Ö'uüang des Spieles kann man noch nichts sagen.
HIB.-Gaujugendführer Vondran über ,<5porf im (Staat".
!Ds Anlaß der dieser Tage hier abgehaltenen Br-ejjugendführertagung des Bezirks Gießen im ieiodhen Fußballbund (wir berichteten darüber), ujugendführer Vondran (Gießen) einen u wissenden Vortrag über das Thema: „D e r E!prt im Staat". Seinen Ausführungen sei c^ides entnommen: Der völkische Staat habe sich n ch auf das Einpumpen bloßen Wissens einzu- st!M,-, sondern auch auf die Heranbildung fern» gijjfuner Körper. Der Sport sei nicht mehr Streben rucd) Publikumserfolg, nicht reine Körperlichkeit, amch»nicht Aeußerlichkeit, sondern vielmehr inten» fiilifk!Arbeit an der Vervollkommnung von Körper unö Heist jedes einzelnen. Leibeserttehung sei für dein aatspolitischen deutschen Menschen genau so rotdilp, wie geistige Schulung. Früher sei das ös^iniche Sportleben eingestellt gewesen aus wenige veqMerte Talente. Damit habe der nationalsozia-
Staffel II: Tv. Ruttershausen — Tv. Wißmar; Tv. Staufenberg — Tv. Lollar: Beide Begegnungen sind offen und werden zu spannenden Kämpfen führen. Enftprechend den bisherigen (Ergebniffen sollten knappe Siege für Staufenberg und Wißmar zu erwarten fein.
Staffel III: Tv. Hochelheim II — Tv. Grünin- gen; Mtv. Gießen II — Tv. Hausen. Offen ist das erste Spiel in Hochelheim, dagegen wird für Hausen iuny uer atreae < gegen die Zweite der Gießener Männerturner nicht nächsten Jahres wieder durchgeführt werden Vis viä zu holen jein. _ Meisterschaftslauf aller Klassen. Deutschlands erste
Staffel V: Tv. DurggemüiÄren — Tv. Alsfeld.' Fahrer werden wieder am Start fein.
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Vom Coffeinbebürfnie der Menschheit!
Dao kranke Herz wird mit den Blättern des roten Fingerhute gehellt. Der Hellinftlnkt von Mittel-Europäern hat öiefe Heilpflanze entdeckt. In den Mittelmeerländern spielt die gleiche Rolle die Meerzwiebel, schon die alten Ägypter mußten fie zu schätzen. Eine Nicßrourzel benutzten nordasiatische Sibirier, und die chinesischen Ärzte verwenden feit mehr als tausend Jahren die Haut von Kröten zum gleichen Zroedt. Der Hellinftlnkt bekam Logik durch die medizinische Winenfchaft, die In all’ dielen bewährten Volksmitteln die wirksamen Stoffe als unter sich allernächfte chemische Verwandte erkannte.
Noch zielsicherer arbeitete der Coffelninittnkt der gefunden Menschheit. Ein halbes Dutzend Pflanzen gibt es auf öer Erde, die dieses wertvolle Genußmittel enthalten; alle lind fie vom Inftlnkt gefunden worden. So der abeffinlfche Kaffeefirauch, die chinesische Teefiauöe, der Matebaum Paraguayte, die Kolanuß Äfrlkas; alle enthalten fie ein und denselben chemischen Rclnfioff, das Coffein, In identischer Form. Äuch die richtigen Umgangoformen mit den Rohfioffen wurden so empirisch in einer Weife ausgearbeitet, wie fie heute noch die befie ift. Daß man der ficin« harten Kaffeebohne mit dem fchroerfien Gefchfitze des Röfiens zu Leibe gehen muß, damit fie ihr Coffein an das heiße Waffer abgibt, wußten vor 1000 Jahren fchon die alten Äbeffinier; daß man Dagegen das Teeblatt wie ein rohes El behandeln muß, um nichts an ihm zu verderben, ift uralte Chinefenweisheit, und wenn die afrlkanifchen Neger Ihre Kolanuß roh kauen, fo ift das auch weiter Inftinkt, denn In der frlfchen Kolanuß ift das Coffein In einer Bindung enthalten, die eine befonders leichte Aufnahme in den menfchllchen Körper ermöglicht.
Von Der elementaren Macht und Größe des roohlmotlolerten Coffeinhungers öer Menschheit gibt Der WelthanDel mit Kaffee und Tee erft die richtige Vorfiellung. Der Weltkonfum in Kaffee im Durchschnitt der letzten Jahre beträgt 1,380 Milliarden Kilo, der gleichzeitige Teekonfum ca. 400 Millionen Kilo pro Jahr. Kaffee enthält ca. 1%, Tee ca. 2,5% Coffein. Die gesamte Menschheit konsumiert allo heutzutage In Form von Kaffee 13,8 Millionen Kilo
Menschheit bis heute nicht geschadet hat — im GegenteilI
J.J. Darboven, Hamburg 15
Coffein, in Form von Tee ca. 10 Millionen Kilo, Insgesamt allo 23,8 Millionen Kilogramm Coffein Im Jahre. Wollte man diele Coffeinmenge auf einen Haufen zufammenfchaufeln, so wäre es eih ganzer Berg von Coffein — der der
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