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Nr. 5 Erster Blatt

M. Jahrgang

Samstag. 6. Januar 1954

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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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Bei den Verunglückten, die trotz stundenlangem i Suchen mit Tauchern noch nicht geborgen werdens

Anhaltende Mtschastsbelebung im Dezember

werden.

ber auf der ganzen Linie an geh alt en

3n englischen politischen Kreisen wird, demDaily

137 457 im Dezember 1933 gestiegen.

eine üuivviuiim«a; em« r*- diese auch nicht mehr vier, sondern drei oder

wenn

Befriedigung in London

Uebereinstimmende Auffassung der Bermittlermächte.

langsam ab, und man hofft, im Laufe des heutigen Tages in das Elektrizitätswerk vordrinaen zu ton­nen. Für die Bewohner von Urbeis besteht keiner­lei Gefahr mehr. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht geklärt. Man zieht zwei Möglichkeiten in Erwägung: Entweder handelt es sich um einen Konstruktionsfehler im Zuleitungskanal oder aber um ein falsches Manöver während der Zuleitung des Wassers zum Kraftwerk. Der Bauwert des Kraftwerkes betrug 100 Millionen Francs. ,

jemanden, vor allem gegen Deutschland, aggressiven Charakter trüge. Die amtliche Mitteilung der Telegraphen-Agentur der Sowjetunion ist da­her durchaus richtig; und ebenso richtig ist die Ver­lautbarung des Deutschen Nachrichtenbüros. Die deutsche Regierung hat niemals der polni­schen Regierung irgend welche Pläne über eine trrit-oriale Aufteilung des Baltikums unterbreitet.Gazeta Polska"

die sich in Sicherheit bringen konnten, haben bei dieser Gelegenheit auch die Mutter eines verun­glückten Vorarbeiters gerettet, die erst am' Tage vorher zum Besuche ihres Sohnes eingetroffen und im obersten Stock des Wasserkraftwerkes unter­

en unterrichteten französischen Kreisen erklärt man, daß es sich bei dieser Berechnung wahrschein­lich um ein Mißverständnis handele. Die Herab­setzung der Kontingente auf 25 v. S). fei nicht end­gültig und schließe die Möglichkeit gewisser An­pa sungen nicht aus. Der deutschen Abordnung sei vor ihrer Abreise nach Berlin eine Liste überreicht worden, die eine genaue Aufstellung der von Frank­reich neu zu kontingentierenden Artikel enthalte. Da die französische Regierung entschlossen sei, diese Vorschläge aufrecht zu erhalten, würde ein Teil der zur Verhandlung stehenden 75 'v. H. wiederan Deutschland zurückkehren, vorausgesetzt, daß die Reichsregierung keine Gegenmaß­nahmen treffe.

Deutschland an erster Stelle im Rückgang derArbestslosiakeit

die beiden --------------

scheu Deutschland und Frankreich in beinahe völliger Uebereinstimmung über die Ansichten einer befriedigenden Abrüstungs­regelung befunden, und Simon habe sich die Zu­stimmung des Duce zu der britischen Ansicht ge­sichert, daß das Abrüstungsproblem dringender sei als die Frage der vötkerbundsreform. Ls sei wahrscheinlich, daß Italien nicht vor dem Sommer öffentliche Resormvorschläge über die Völkerbunds­

frage formulieren werde.

Die pariser Denkschrift.

Weitere Mitteilungen aus englischer Quelle

erklärt weiter, daß dank gemeinsamer ernsthafter

~ 1 ' Reibungspunkte zwi -

Erste Schritte.

Die Dame Politik hat die Schwelle zum neuen Jahr mit nervöser Hast überschritten und hier schon in den ersten Januartagen eine Betriebsamkeit ent« öltet, die seltsam absticht von der aus den Tagen )es Weihnachtsfestes nachwirkenden Ruhe früherer Jahresbeginne. Tagtäglich melden die großen lieber- chriftzeilen der Zeitungen eine neue politische Sen- ation, die in geruhsameren Zeitläuften für einen Monat hinreichend Stoff gegeben hätte. Am Neu­jahrstag eine französische Abrüstungsdenkschrift in Berlin, dann der britische Ministerbesuch in Rom, Reoolverattentat in Rumänien, Roosevelts Kongreh­botschaft Über den wirtschaftlichen Wiederaufbau der Union, russisch-polnische Paktpläne im Nahen Osten und damit auch das Satyrspiel aus den unteren Regionen menschlicher Irrungen und Wirrungen nicht fehlt: der Bayonner Leihhausskandal, der in Frankreich, dem klassischen Land der großen poli- tisch-finanziellen Korruptionsfälle vom Panama­skandal bis zur kaum erst vergessenen Affäre der Madame Hanau, die öffentliche Meinung leiden-

Das WerschwemmungsunBü bei Kolmar

Oie Opfer noch nicht geborgen. Oer Damm hält stand.

Simons Rückkehr nach London.

Vordringlichkeit der Abrüftungsfroge.Völkerbundsreform nicht vor dem Gommer Frankreich über das römische Gespräch unterrichtet.

£ o n b o n, 6. Jan. (DRV. Funkspruch.) Rach der am Samstagnachmittag erwarteten Rückkehr des1 Außenministers, wird sich in ber eng.ischen Haupt­stadt wieder eine lebhafte politische Tätigkeit ent­wickeln. Am Montag wirb Simon bem von Coffie- mouth zurückkehreuden Ministerpräsidenten Mac- bona l b über feine Besprechungen in Rom Bericht erstatten. Line Sitzung bes Abrüstungs- ausfchusses des Kabinetts wird voraus­sichtlich für Dienstag ober Mittwoch einberufen

Rom, 5. Jan. (DNB.) Sir John Simon ver­ließ Rom um 12.15 Uhr. Am Bahnhof hatten sich zum Abschiod der Kabinettschef im Außenministe­rium, Baron Aloisi, der italienische Botschafter in London, Grandi, und die englische Botschaft in Rom eingefunden. Am Vormittag hatte Simon der Presse einen Bericht über die Lage gegeben. Daraus geht hervor, daß England 51 e Völker- dundsreform als eine Frage zweiter Ord­nung betrachtet. Das Abrüstungsproblem sei so wichtig und schwierig, daß man es nicht noch durch Hinzuziehung eines anderen Problems be­lasten dürfe. Nur wenn in der Abrüstung ein befrie­digendes Ergebnis zustandegekommen sei, könne man an die Reform des Völkerbundes Herangehen. Im übrigen gebe es zwei Möglichkeiten von Re­formen. Die eine gehe darauf aus, den beftehen- d e n Zustandzu stärken , die andere, ihn zu schwächen. Selbstverständlich komme für England nur die erste Art in Frage.

Was Simon nach diesen Ausführungen weiter über die Abrüstung zu sagen hatte, geht nicht über den bekannten Rahmen des englischen Standpunk­tes hinaus: Vermittlung zwischen der französischen und der deutschen Auffassung. Vorschläge seien nur dann zweckooll, wenn sie sowohl dem französischen als dem deutschen Stand­punkt gerecht würden.

Simon wird sich, wie bereits gemeldet, in Paris nicht aufhalten. Bor seiner Abreise hatte er jedoch eine Unterredung mit de m französi­schen Botschafter am Quilinal, de Cham- b r un, den er über seine Besprechungen mit Mus­solini unterrichtete. In französischen teilen zeigt

Warschau, 5. Jan. (DNB. Funkspruch.)G a - zeta Polska", das offiziöse Warschauer Organ, erklärt zu dem imDaily Herald" veröffentlichten Gerücht über polnisch-russische Verhandlungen in der baltischen Frage: Es gibt zwischen P o - len und der Sowejetunion keine 23 e Handlungen über einen neuenP a kt", der sich mit baltischen Angelegenheiten befaßt. Noch weniger gibt es in der diploma-

Bemühungen die. v .

schen Warschau und Moskau verschwun- den seien und das Gefühl für die Gemeinsamkeit der Interessen auf beiden Seiten der Ostgrenze gewachsen sei. Wenn die verhältnismäßig neue Tatsache einer Zusammenarbeit zwischen Palen und der Sowjetunion für einige Reporter noch die Quelle für sensationelle Meldungen seien, so fei es doch weniger begreiflich, daß die Haltung Po­lens gegenüber den baltischen Staaten Erstaunen Hervorrufe. Denn die wahre Unabhängigkeit dieser Staaten und die Aufrechterhaltung dieser Unab- hängigkett fei feit langem ein Hauptgrundsatz der

schaftlich erregt.

Auch tiek.ttagische Ereignisse find uns in diesen er­sten fünf Tragen des neuen Jahres nicht erspart ge­blieben. Noch steht in aller Erinnerung das furcht­bare Eisenbahnunglück bei Lagny, das mehr als zweihundert, in froher Feststimmung zum Heiligenabend heimwärts eilenden Menschen einen grauenhaften Tod brachte, und schon führt ein neuer schwerer Schlag der im Jahrhundert der Technik leicht zur Ueberheblichkeit neigenden Mensch­heit die Grenzen menschlichen Könnens und die Unvollkommenheit menschlicher Einrichtungen in er- schlitternder Weise zum Bewußtsein. Diesmal sind es unsere deutschen Volksgenossen an der nord- böhmischen Grenze, die ohnehin in einem schweren Kamps um die Erhaltung ihrer deutschen Kultur und die Wahrung ihrer politischen Rechte gegen eine rücksichtslose Unterdrückungspolitik des tschechi­schen Staatsvolkes von Sorgen bedrängt nun durch die entsetzliche Grubenkatastrophe im Os- seger Kohlenrevier furchtbar heimgesucht worden sind. Don den in den Unglücksschächten eingeschlossenen Bergleuten, die mitten in ihrer schweren Berufsarbeit von einem qualvollen Tod ereilt wurden, ist über die Hälfte deutschen Stam­mes, wahrlich Grund genug für uns alle, die wir im Reich wohlgeborgen unserer Beschäftigung nach- gehen können, den Hinterbliebenen der tapferen Vorposten des Deutschtums im vom Nationalitäten­kampf erfüllten Böhmen durch die helfende Tat zu danken für ihre Treue und ihr Opfer. Grenzland- deutsche sind es auch, die der Rohrbruch bei Kolmar betroffen hat Neun Todesopfer verschie­dener Nationalität sind zu beklagen, aber es scheint, als ob die eingeleiteten Maßnahmen die Natur­katastrophe rechtzeitig einzudämmen vermöchten, um die Gefahr einer Wassersnot von den bedrohten Dör­fern des Elsaß abzuwenden.

Die hohe Politik dreht sich wenigstens auf dem europäischen Schauplatz selbstverständlich nach wie vor um die deutsch-französische Der« ständigung zunächst in der Abrüstungsfrage. Der französische Botschafter in Berlin, _ Herr Francois-Poncet, hat nach feiner Rückkehr aus Paris noch am Neujahrstage in einer Bespre­chung mit dem Reichskanzler und dem Reichsauhen- minifter, eine Denkschrift, ein sog. Aide ms- mo i r e f e in er Regierung überreicht, das zwar bisher diplomatischen Gepflogenheiten entspre­chend nicht veröffentlicht worden ist, über dessen Inhalt indessen die Pariser Presse um so mehr zu orakeln weiß. Ein kleines Ränkespiel ging vorher. Man hätte in Paris gern gesehen, wenn England und Italien der französischen Denkschrift zugestimmt hätten und man dann in Berlin mit so etwas wie einer Einheitsfront hätte aufwarten können. Aber der Schachzug Paul-Boncours mißglückte, ja es schien, als ob sich England für eine Abschwächung der französischen Forderungen einsetzen wollte. Um dieser unerwünschten Einflußnahme zuvorzukom- men, mußte sich dann auf Weisung des Quai d'Orsay Botschafter Fran?ois-Poncet beschleunigt zur Ueberreid)ung der Denkschrift nach Berlin be­geben. Was die Pariser Presse über den Inhalt der Denkschrift ausplaudert, deutet darauf hin, daß Frankreich sowohl stur an dem sog. Simon-Plan vom 14. Oktober festhält, obwohl der Vater dieses Unglückskindes es am liebsten schon längst ver­leugnet hätte, wie auch an dem Grundsatz, daß alle deutsch-französischen Besprechungen, die man an sich nicht ohne weiteres ablehnen will, doch eines ! Tages wieder und nach französischen Wünschen 1 natürlich möglichst rasch in das große Palaver der l Genfer Abrüstungskonferenz einmünden, wo Frank- ' reich sich an der Seite seiner Verbündeten von der 1 Kleinen Entente irgendwelchen ganz unbegründet befürchteten Ueberraschungen gegenüber sicherer fühlt, als wenn es Deutschland allein gegenüber- treten muß und in England und Italien mehr Un­parteiische als Sekundanten in diesem deutsch-fran­zösischen Rededuell sehen muß.

Frankreich muh jedoch wissen, daß gerade dieser inzwischen auch in London fallen gelassene ®imon- Plan den Anstoß dazu gegeben hat, daß Deutsch- land am 14. Oktober dem Genfer Parkett den Rucken kehrte. Ihn wieder hervorzukramen, würde die glatte Ignorierung aller inzwischen von Deutschland er­gangenen Anregungen bedeuten. Man braucht sie im Einzelnen nicht zu kennen, im Grundsätzlichen laufen sie hinaus auf Verwirklichung des deutschen Anspruchs auf Gleichberechtigung und nationale Sicherheit, also Anpassung des gegenseitigen Ru- stungsniveaus entweder durch entsprechende 215- rüftung der hochgerüsteten Staaten oder, wen« dies den großen Militärmächten im Augenblick nicht tragbar erscheinen sollte, durch die Zuerken« nung eines Mindestmaßes an militärischen Defensiv­mitteln für Deutschland, auf das es mit Rücksicht

Oie deutsch-französischen Handelsberiehungen.

Berlin, 5. Jan. (DNB.) Der deutsche Bot­schafter in Paris ist angewiesen worden, sich über die Neufestsetzung ber französischen Einfuhrkontingente zu unterrichten. Stati­stische Feststellungen ergaben, daß die Abstriche an der deutschen Einfuhr nach Frankreich ungefähr die doppelte Höhe dessen erreichen, was ur­sprünglich angekündigt worden war. Es werden nämlich nicht etwa 300 Millionen Francs abge­strichen, sondern ein Betrag, der sich auf etwa 600 Millionen Francs belaufen dürfte. Es ergibt sich nun für uns die Frage, w e lch e Ausgleichs- maßnahmen getroffen werden können, damit die deutsche Wirtschaft nicht zu schwer geschädigt wird. Denn es ist ganz selbstverständlich, daß die hohen französischen Abstriche die handelspolitische Lage außerordentlich beeinflußt haben.

gebracht worden war.

Mit einer Geschwindigkeit von 37 Metern in der Sekunde stürzten die Fluten den Abhang herab und prallten gegen die Mauern des Kraftwerkes. Der nördliche Teil des Gebäudes, in dem sich die Arbeiter befanden, wurde vollständig vernichtet. Während man anfänglich noch mit der Möglichkeit rechnete, daß auch der Staudarnrn brechen würde, gilt diese Gefahr jetzt als überstanden. Der Damm hat dem ungeheueren Druck der stundenlang heran- braufenben Wassermassen stanbgehalten. Nach bemJntransigeant" soll sich ber Sachschaben auf 10 Millionen Franken belaufen.

befonbere hat ber Kohlenbergbau infolge ber Kälte einen umfangreichen Absatz zu verzeichnen. In ber e i s e n e r z e u g e n b e n 3 n b u ft r t e trat, bebingt burch Weihnachtswocke unb Inventur, ein leichter Rückgang ein. Das Ausfuhrgeschäft konnte sich behaupten. Im R o h e i s e n i n l a n b s - qe schäft ist eine leichte Zunahme zu beobachten Die Eisen und Metall verarbeitende Industrie weist gegenüber dem Vormonat einen unveränderten Stand auf. Gemessen am Vorjahr ist die Umsatz­tätigkeit nicht unerheblich günstiger. Das Metall- g e s ch ä f t war im Berichtsmonat etwas lebhafter.

Die elektrotechnische Industrie war mit angemessenen Aufträgen versehen. In Texti­lien herrschte teilweise stärkste Nachfrage Insbe­sondere haben die umfangreichen UmformbcfteUun» qen zu größeren Neueinstellunaen geführt. In ber Ö e b e r i n b u ft r i c war bie Lage gegenüber ben Vormonaten mweränbert. Die Bauwirts ch a ft ist trotz bes vorübergehenben Kältewetters verhält­nismäßig günstig geblieben. Bis auf wenige Aus- nahmen war volle Beschäftigung ber Arbeitskräfte möglich. Der E i n z e l h a n b e l hat sich wesentlich gebessert. Besonbers bas S p e b i t i on s g e werde hat burch bas Weihnachtsgeschäft eine beachtliche Belebung erfahren. Die V e r k e h r s w i r t s ch a s t war allgemein belebt. Soweit bie Sinne n s ch l s r fahrt in Frage kam, war insofern em Stillstand einqetreten, als im ganzen Reich bie Ströme zelt- weise zugefroren waren. Im Außenhanbel waren bie Stockungen nach wie vor bebingt burch bie anhaltenben Schwierigkeiten. Trotzbem hat in einzelnen Jnbustriezweigen bas Auslands­geschäft etwas angezogen.

London, 6. Jan. (DNB.-Funksvruch) Ueber den angeblich in bem französischen aide m&noire ent­haltenen Vorschlag, die französischen Lust- st e i t k r a f t e um 50 Prozent zu vermin­dern, melbetDaily Telegraph", daß die auf diese Weise aus bem aktiven Dienst zurückgezogenen Flugzeuge nicht zerstört, sondern zur Re- ferne g e ft e 111 werden sollen. Sie wurden daher als Reservemaschinen zur Verfügung blei- b e n. Außerdem ist das französische Angebot an­scheinend von der Annahme des gegenwärtigen sran- zösischen AbrüstungsplaneF durch die anderen Machte abhängig. Dieser Plan helft die S ch a f u n g einer internationalen Luft m a ch t vor, ein Gedanke, der von Macdonald und Simon be­reits als undurchführbar abgelehnt mürbem Em anderer französischer Vorschlag bietet eineK o n - vention gegen die L u f t b o m b a r b i e - r u n q" auf der Grundlage der Gegenseitigkeit an. Dieser Vorschlag würde den Ländern mit Kolomal- gebieten die Beibehaltung vonPollzeiflugzeugen für Bombardierungszwecke, aber nur jur den Ge­brauch innerhalb ihrer eigenen grenzen gestatten.

Der französische Plan beseitigt die sogenannten Probezeiten" für einleitende deutsche maßnahmen nicht, sondern mildert sie nur. Paris

zwei Jahre betragen würde aufrecht, während der Deutschland der Besitz von 15-Zentimeter-Ge- schützen, und 16-Tonnen-Tanks und Jagdflugzeugen nicht gestattet werden soll. Simons Bemerkung in Rom, daß Deutschland zurmoralischen Gleich­berechtigung und Rüstungsgleichheit" berechtigt fei, könnte zu der Annahme führen, daß England und Italien dieser besonderen französischen Forderung nicht zustimmen.

Auch Warschau dementiert.

Keine russisch-polnischen Paktverhandlun­gen über das Baltikum.

-Hl engujurv.. . hat. Demgegenüber fpieien Die m u« et ff er Stelle stehl dabei Deulscylano.

Telegraph" zufolge, große Befriedigung über bas 3roeigen eingetretenen Rückgangserschernungen kerne men hat bie Arbeitslosigkeit in Norwegen,

Ergebnis der Besprechungen Simons mit Mussolini > wesentliche Rolle. Die Gesamtlage ist .in jeder Weise ( . j)euseeianb tj «äftina Bolen und der

Berlin 5 Jan (DNB.) Auf Grund der Be- Vierteljahr 1933 geht hervor, daß sich die Lage auf richte ber be'utschen Jnbuftrie- unb Hanbelskammern, dem internationalen Arbeitsmarkt weiter g e - Handwerkskammern unb Wirtschaftsverbände ist bessert hat. Verglichen mit der gleichen Zeit des festzustellen, daß die Wirtschastsbelebung im Dezem- Vorjahrs ist in 20 Staaten ein Rückgang ber auf ber ganzen Linie angeb alt en ber Arbeitslosigkeit fesizustellen. An j bat. Demgegenüber spielen bie m vereinzelten ^^er Stelle steht dabei Deutschland.

befaßt. Noch weniger gibt es in ber biploma- pangigteu jei eu langem em

tischen Zusammenarbeit zwischen Polen unb ber polnischen Politik im Baltikum unb werbe bies auch Sowjetunion irgenb etwas, was gegen irgenb | bleiben.

Paris 6 Jan. (DNB.-Funkspruch.) Trotz aller konnten, handell es sich um brei Franzosen, brei IUU1U uiuuuWW xm ,.07,.^........u-o- Anstrengungen der Feuerwehr und des Militärs, Schweizer unb bret Italiener. Die belben Arbeiter,

man sich mit dem Ergebnis dieser Unterredung zu- e5 nic$)t gelungen, die Leichen der bei dem f4' " frieden und unterstreicht vor allem den verträglichen r20n qectern gemeldeten Ueberschwemmungs- Geist, den der Duce an den Tag gelegt habe, m- u n I ü cf in Urbeis ums Leben gekommenen neun dem er sich mit der Vertagung der R ef 0 r m ^gestellten des Wasserkraftwerkes zu bergen. Man bes Völker And es bis »ach einer Reg e»j bemül)t jetzt, den Wafferstanb bes Sees zu lung ber R üst ungsfrage einverstanden er- - ^en, um dadurch der G e f a h r e i n e s D a m m- tlärte. In der Rüstungsfrage sei em wesentlicher Druckes zu steuern. Die Wassermassen ziehen Fortschritt auf dem Wege der Abrüstung er- - - - *'-«- n£-

zielt worden in dem Sinne, wie Frankreich ihn in seiner letzten D e n k s ch r i f t an die Reichsregke- rung bargelegt habe.

(0enf. 5. Jan. (DRV.) Aus der am Freitag ver- mafinaom ,.lueln - öffentlidjten M r b e i t s I o f e n ff a f i fit t 6 e s 3n-

hölt feine Forderung noch einer ~ «national-» Arb-ft-amtr für da» fehle