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FRANKFURT A. M.
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Eine Sensation!
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Gießen, im Oktober 1934
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Wolf Nefter&JacobiWerke
Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Menges XIL Familie Ludwig Schaum Familie Heinrich Schaum.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Katharine Launspach, geb. Becker Familie Ludwig Launspach III.
nebst allen Angehörigen.
T)te kueuje,
kSINGE
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen unsere hebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Tante
Frau Maria Schaum Wwe., geb. Faber
im Alter von 76 Jahren zu sich zu nehmen.
Ala Anzeigen-Aktiengesellschafi
Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen und Zeitschriften
Gießen / Sthulfivatze z
empfehlen in bekan nter Güte und Preiswürdigkeit
Reiskirchen (Kreis Gießen), den 2. November 1934.
Die Beerdigung findet Montag, 5. November, nachmittags 2 Uhr, statt
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Großen-Linden, Leihgestern. Garbenhelm, den 2. November 1934.
Die Beerdigung findet statt: Sonntag, den 4. November, nachmittags 2’/a Uhr.
Von den Jugendmannschaften ist die zweite gegen Großen-Buseck I hier tätig.
DfD.-ReichsSahn Gießen.
VfV.-Relchbahn II — Leihgestern I.
und zum Bauen
Abermann
Danksagung
Für die zahlreichen und wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme, die mir bei dem so schmerzlichen Verlustmeines lieben Mannes durch Wort, Schrift, Blumenspenden und ehrendes Geleit entgegengebracht wurden, sage ich hierdurch meinen herzlichen Dank
Elisabeth Pfannkuchen
JEodenmiintcl
für Herren und Knaben
Nordhessische Handball-Gauliga.
1900 tritt in Kassel gegen Tuspo. 86/09 an.
Zum vierten Gauligaverbandsspiel tut 1900s erste Mannschaft einen schweren Gang. Sie tritt in Kassel dem vorjährigen Staffelsieger, Turn- und Sportverein 1886/1909 gegenüber. Die Kasselaner haben wie die 1900er bereits 6 Pluspunkte, sind allerdings ein Spiel voraus. Man wird also mit Recht dem morgigen Spiel eine entscheidende Bedeutung beizumessen haben. Tuspo. Kassel stellt eine äußerst ausgeglichene Mannschaft ins Feld und wird alles daran setzen, die beiden wertvollen Punkte für sich zu retten. Die Spieloereinigungsleute werden sich daher in bester Form präsentieren müssen, wenn sie erfolgreich sein wollen.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
1900 (Liga) — Dillenburg (Liga).
Morgen setzt die Fußballabteilung der Spielvereinigung ihre Meisterschaftsspiele fort. Als Gegner der ersten Elf tritt die Reichsbahnsportvereinigung Dillenburg auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe an. Beim Vergleich der seither erzielten Resultate ist keineswegs ein Sieg der Gießener vorauszusagen. 1900 wird dieses Spiel in der zuverlässigen Aufstellung der letzten Spielsonntage bestreiten, wenn auch die Mannschaft etwas gehandicapt ist, da Lippert abermals, und zwar schon am heutigen Samstag, in der Gaumannschaft Nordhessen gegen Baden in Kassel mitwirkt und auch Heilmann ausfällt. Trotzdem setzt man in die Platzleute das Vertrauen, daß auch dieses Mal mit Ehrgeiz und Siegeswillen gekämpft wird, und vor allem bei dem früheren Spielbeginn alle Spieler rechtzeitig zur Stelle sind. Man darf den Gegner nicht unterschätzen, denn dessen 6:1- Sieg am letzten Sonntag in Bissenberg bedeutet doch recht viel. Als Spielleiter fungiert Schiedsrichter Reis- Niederflorstadt.
Dem Ligaspiel voraus geht das Treffen zwischen 1900 II und Lollar I. Nach dem letzthin immer schlechter werdenden Abschneiden der Blauweißen kann man auch gegen diesen Partner nicht mit Erfolgen rechnen.
Die dritte Mannschaft kreuzt ebenfalls zu Hause, und zwar schon am Vormittag, die Klingen mit der ersten Elf des Turnvereins Londorf. Es ist die erste Begegnung der Gießener mit diesem Verein.
INH: WILHELM HO« N UND SOHN
sowie
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SINGER NAHMASCHINEN
AKTIEN GES E LLSCHAFT
Gießen, Marktplatz18
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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute abend 6 Uhr meinen guten Mann, meinen lieben Vater, Schwiegervater, Großvater, unseren lieben Bruder, Schwager, Onkel und Pate
Ludwig Launspach I.
im 71. Lebensjahre nach schwerer Krankheit zu sich in die Ewigkeit zu rufen.
Elegante
'tointer-OKäntel
Ulster und Paletots
Försterfamlkle. Grotzvaler war —- als ISIS die Rheinlande zu Preußen kamen — der erste preußische Förster im Soonwald. Er genügte nach seiner im Hochelheimer Pfarrhaus verbrachten Jugend und nach der ersten Ausbildung im Forstdienst beim Rheinischen Jäaerbataillon Nr. 8 in Wetzlar seiner Militärdienstpflicht, aus der er, wie von seinem Kriegsdienst 1866 und 1870/71, noch fesselnd zu erzählen weiß. Nach mehr als 50jähriger Dienstzeit in den wohlverdienten Ruhestand versetzt, hat er es sich nicht nehmen lassen, seine letzte, während des Weltkrieges verwaiste Försterei Dieblich an der Mosel erneut zu verwalten. Wegen seines urwüchsigen Humors und seiner hohen jagdlichen Eigenschaften war er bei den westdeutschen Förstern und Jägern eine allbekannte Persönlichkeit, der man bis zum heutigen Tage die größte Wertschätzung entgegenbringt.
Hubertustag 4934.
(3. November.)
Wenn der Wald sich verfärbt hat und der Westwind die Blätter von den Bäumen schüttelt, daß sie .herniedersinken und den Waldboden mit lauterem Golde zu bedecken scheinen, wenn im Herbstwald die Büchsen knallen, die Hunde läuten, das Jagdhorn klingt, dann feiern die Jäger alljährlich, uraltem Brauche folgend, ihr Fest, den Tag St.Huberti, des Schutzpatrons des Waidwerks. Zusammen mit seinen Waidgesellen soll man an diesem Tage jagen, so sagt es die Regel, und ist der Tag zu Ende, dann sollen gemeinsame Speise und Trank und der Klang froher Jägerlieder die Waidmänner vereinen. So pflegen auch an diesem Tage die jagdlichen Vereine ihre Mitglieder zusammenzurufen, um das Fest zu begehen und alten Bräuchen zu huldigen.
Ein „Fest" soll ein Tag der Sammlung unter einem bestimmten Gedanken, ein Tag des Rückblicks und des Ausblicks fein. Nie ist ein Hubertustag in den letzten Jahrzehnten mehr ein „Festtag" in diesem Sinne gewesen. Wenn das deutsche Waidwerk einzig In der Welt dastand, wenn sich in dem ganzen materiellen Getriebe der Zeit immer und immer wieder deutsche Männer zu selbstlosem Tun und Opfern für die Erhaltung unserer Wildstände zusammenfanden, dann ist es das nie wegzuleugnende Verdienst der zahlreichen deutschen Jagdvereine gewesen, diesen Geist gepflegt und für ihn gekämpft zu haben.
Dieser Rückblick drängt sich heute um so mehr auf, weil der Hubertustag für viele Waidmänner, die seither in gemeinsamem Rahmen wirkten, ein Ab- .chiednehmen bedeutet. Der größte deutsche Jagdver- ain, der Allgemeine Deutsche Jagdschutzverein, stellt nm 31. Dezember seine Tätigkeit ein, viele Vereine naben sich schon aufgelöst, andere benutzen den Hu- - vertustag zur letzten Feier, aber alle müssen sie am 81. März 1935 ihre Akten abschließen und damit ein stücf deutscher Jagdgeschichte beenden, das nicht übersehen werden kann. Es wäre -unwahr, wollte man leugnen, daß der Gedanke vielen wehe tut und ne der Rückblick in diesem Jahre nicht nur mit Freude und Stolz auf Geleistetes, sondern auch mit Wehmut erfüllt. Und doch wäre nichts verkehrter
Begrüßung. Dann wurden Me Knäbel an btS einzelnen Familien, die ebenfalls an der Bahn erschienen waren, verteilt. Die Knaben werden voraussichtlich fünf Wochen hier bleiben.
Preußen.
Ein alter Wetzlarer Jäger.
(D Wehlar, 2. Nov. Am Sonntag, 4. November, begeht ein bekannter ehemaliger Wetzlarer Jäger seinen 9 0. Geburtstag : Ludwig L u - <a s, der in Moselweiß bei Koblenz als ehemaliger Gemeindeförster im Ruhestand lebt und sich noch guter geistiger und körperlicher Rüstigkeit bis auf das leider verloren gegangene Augenlicht erfreut. Ludwig Lucas, dessen Bruder in Krofdorf Förster war und dessen Neffe, der in Wißmar im Ruhestand lebende und dort jahrzehntelang tätig gewesene Förster Wilhelm Lucas ist, entstammt einer alten
die Gäste um eine Niederlage nicht herumkommen. Die Ligamannschast ist am Sonntag spielfrei.
Teutonia" Watzenborn-Gteinberq
Am morgigen Sonntag trägt die Ligamannschaft auf eigenem Platze ein weiteres Verbandsspiel aus. Gegner ist die gleiche Mannschaft von Vissenberg. Die Gäste, die eine überaus gefürchtete Mannschaft ins Feld stellen, werden den Einheimischen einen Sieg wohl kaum ermöglichen, es sei denn, daß diese endlich wieder den früher so besessenen Eifer und unbeugsamen Willen zum Sieg in sich ausgenommen haben. — Vorher steht -die zweite Mannschaft ihrem stärksten Gegner in den diesjährigen Der- bandsspielen, der ersten Mannschaft von Garbenteich, im Punktekampf gegenüber. Zur Zeit führen die Einheimischen mit zwei Punkten vor Garbenteich die Tabelle an.
Die Jugendmannschaft kämpft gegen die Jugend des VfB.-R. auf dem Waldsportplatz in Gießen um die Punkte.
Nie Kreisklassenspieie des SonniaaS.
Einen spannenden Kampf wird es in Heuchelheim geben, wo Großen-Buseck zum Punktkampf antreten muß. Die letzten Ergebnisse von Großen- Buseck zeigten, daß die Mannschaft zu großer Form aufgelaufen ist, eine Voraussage ist aber unmöglich, da auch Heuchelheim zu kämpfen weiß. VfB. II hat Leihgestern zu Gast und wird sich anstrengen müssen, wenn die Niederlage nicht zu hoch ausfallen soll. Im Kampf 1900 II gegen Lollar wird es knapp hergehen, ein Unentschieden ist zu erwarten. In Lich treffen sich Lich und Wieseck, wo ein knapper Sieg Wiesecks nicht ausgeschlossen ist. Garbenteich muß in Steinberg gegen die zweite Mannschaft antreten, Steinberg wird sich die Führung nicht abnehmen lassen. Die zweite Mannschaft von Wieseck trifft in Lollar auf einen nicht zu un- terschätzenden Gegner, Lollar hat ein kleines Plus. Alten-Buseck wird Mühe haben, gegen Wißmar günstig abzuschneiden, während'VfB. III gegen Treis die im Privatspiel erlittene Niederlage wettmachen will. Ungewiß ist der Ausgang des Spieles 1900 III gegen Londorf. Krofdorf II empfängt Heuchelheims II und wird voraussichtlich knapper Sieger werden. Launsbach — Frankenbach ist eine klare Angelegenheit für den Platzverein, auch Rodheim wird Hohensolms ohne Sieg nach Hause schicken.
Sportverein 1920 Heuchelheim.
Heuchelheim I — Großen-Buseck I.
Die 1. Mannschaft des Spv. Heuchelheim erwartet am morgigen Sonntag die 1. Mannschaft von Gr.- Buseck zum fälligen Verbandsspiel. Die Gäste sind zur Zeit Tabellenzweiter und verfügen über eine technisch gute Mannschaft. Nach den seitherigen Leistungen zu urteilen, stellen die Großen-Busecker eine der beständigsten Mannschaften in der Gruppe. Auch die Einheimischen waren während der diesjährigen Verbandsspicle immer beständig. Der bevorstehende Kampf dürfte insofern interessant werden, als sich hierbei entscheidet, ob Heuchelheim weiter die Ta- bellenspitze innehält. Falls die Einheimischen den Sieger stellen, dürfte die Meisterschaft so gut wie sicher sein.
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als an diesem an sich verständlichen Gedanken haften zu bleiben. Denn jeder waidgerechte Jäger weiß, daß tatsächlich nur ein gewisser Teil der deutschen Jägerei der Träger und Erhalter der deutschen Jagd war, der andere, und zwar größere Teil aber der Nutznießer, der in seiner selbstherrlichen, egoistischen Art der waidgerechten Jägerei oft in stärkstem Maße entgegengearbeitet und geschadet hat, ohne «daß die jagdliche Gesetzgebung eine Handhabe gegen ihn geboten hätte.
Und nun eröffnet sich uns deutschen Waidmännern ein neues Bild, ein weiter Blick in die Zukunft deutschen Waidwerks. Der neue Staat hat im Gegensatz zum alten seine Verpflichtung zur Erhaltung unserer Wildstände erkannt und alle Maßnahmen ergriffen oder eingeleitet, durch die eine Erfassung aller Jäger gewährleistet wird, auch Maßnahmen, trie ungeeignete Elemente von vornherein aus der Jägerei ausschalten oder, wenn sie sich nicht umzustellen vermögen, in kürzester Zeit aus ihren Reihen ausscheiden werden. Die deutsche Jägerehre soll sich wieder rein erheben, der deutsche Jäger sich wieder fühlen dürfen als ein Bevorzugter, der die Waffe führen darf und dem die hohe Aufgabe anvertraut wurde, Wild und Waidwerk vor der Vernichtung und dem Untergang zu bewahren, und alle deutschen Jäger sollen eins sein im gleichen Fühlen und Wollen, eins auch im äußeren Rahmen, dem niemand mehr fernbleiben kann, weil er das Leben in der Gemeinschaft und deren erziehlichen Einfluß „nicht nötig" habe. Dieses Waidwerk aber wird fußen auf einem Jagdrecyt, einem Reichsjagdgesetz, auf dem Recht, für das wir gestritten, um das wir gerungen haben. So ist die Grundlage der deutschen Jagd nie fester gewesen denn heute. Und dessen wollen wir froh sein! Freudig blickt der deutsche Waidmann in die Zukunft, denn bald wird es überall in deutschen Wäldern und Feldern mit Fug und Recht heißen dürfen: Hie guet deutsch Weydewerk alle-
debe Dame, die diese Kette siebt, möchte sie besitzen. Größter Verkaufsschlager l - Wiederverkäufer gesucht. - Muster gegen Voreinsendung von RM. 1.50 mobD
Lfiaaer, Leipzig
Die zweite Mannschaft sollte sich endlich einmal aufraffen und Leistungen zeigen, die ihrer wahren Spielstärke entsprechen. Die Leihgesterner verfügen über eine Mannschaft, deren Stärke im Angriff liegt und die, wenn auch auf fremdem Platz den Sieger dieses Kampfes stellen wollen. Trotzdem sollte es den Hiesigen möglich sein, einen offenen Kampf zu liefern, dessen Ausgang als offen bezeichnet werden muß.
Die Dritte hat die Leute aus Treis zum Gegner. Bei gutem Willen und Energieaufwendung werden
Am 31. Oktober starb im Alter von 81 Jahren unser lieber
Reinhold Weicker
Apotheker in Allendorf a. d. Lumda
Im Namen der Angehörigem
Lina Weicker, geb. Weber.
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Die Einäscherung hat auf Wunsch des Verstorbenen in aller Stille stattgefunden.


