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über die kom -
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Sranrtun a. 2JL
Berlin
Sranffurf a. M.
Berlin
Oatum
80,75
Philipp Holz mann .... Zementwerk Heidelberg Tementwerk Karlstadt..
95,75
96,5
Vanknoten.
Die hinter den
81:
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192,5
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151,25
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Deut! Opfei SA, Wut
Werfers umflossen. Immer wieder brairsen die Heik- rufe empor, immer wieder ertönt Gesang. Einmal ist es das Deutschlandlied, dann wieder das fiorft- Wessel-Lied.
Ununterbrochen ziehen die feurigen Kolonnen vorüber. Stunde auf Stunde marschieren die schier endlosen Bataillone. Die Arme und Fackeln recken sich zum Himmel, die Fahnen senken sich vor Hindenburg und Hitler. Dazwischen fahren die Wagen des Tonfilms, die mit den Geifterflngern ihrer Scheinwerfer die Mauern der Menschen und die Mauern der Gebäude abtasten und den unbeschreiblichen Jubel dieser Nacht in ihre Mikrophone einfangen. Ergibt sich einmal zwischen den Marschkolonnen eine Lücke, schieben sich sofort jubelnde Menschenreihen ein. Zu 15 bis 20 untergefaßt, singend und marschierend im gleichen Schritt und Tritt. Es ist ein unbeschreibliches tief aufwühlendes Erlebnis für jeden!
54,40 (54,25), Rheinmetall mit 128,50 (127,75), da. gegen Hanfwerke Füssen mit 93 (93,50) und West, deutsche Kaufhof mit 33,50 (33,90). Schiffahrtsaktien lagen ruhig und unverändert.
Der Rentenmarkt lag still und wenig verän- dert. Altbesitz 109,75 (109,75), Kommunal-Umschul- düng 87,20, Zinsvergütungsscheine 92,90 und späte Schuldbuchforderungen 96,50. Etwa 1 v. H. fester lagen Goldpfandbriefe holländischer Abschnitte. Don fremden Werten notierten Ungarn Gold mit 9,05 (8,90) etwas fester.
Im Verlaufe war das Geschäft sehr ruhig und am Aktienmarkt bröckelten die Kurse vielfach etwas ab; die Grundtendenz blieb allerdings fest, zumal da kein Angebot herauskam und es sich bei den klei- nen Abgaben nur um Gewinnmitnahmen handelte. Harpener wesentlich stiller und etwa 113,50 nach 114,50, IG.-Farben gaben auf 151 (151,50), Aku auf 54,25 (54,40), dement Heidelberg auf 124,50 (124,75) nach. Am Kassamarkt waren Gebr. Roeder auf unsere Mitteilung über den Geschäftsgang weiter angeboten, Taxe 90 nach vorgestern 98 und einem letzten Kurs von 103. Auch Vereinigte Faß Kassel nach der kürzlichen Steigerung anqeboten, Taxe 4,5 (letzter Kurs 6 v. H.).
Arn Rentenmarkt traten keine Veränderungen ein. Pfandbriefe blieben behauptet, von Liquidationspfandbriefen Pfälz. Hyp. excl. Ziehung 101,50 (101). Stadtanleihen lagen meist unverändert, etwas fester 4,5 Mainz von 1926 93 (92,75) und 4,5 (6) Frank- furt von 1926 91,65 (91,25). — Tagesgeld etwas gefragt und 2,75 (2,50) v. H.
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Längst ist Mitternacht vorüber. Hindenburg und der Führer haben sich von den Fenstern zurückgezogen. Langsam leert sich die Wilhelmstraße. Fast die ganze Nacht hindurch brennen auf dem Wil- helmplatz zwei Riesenfeuer aus den Fackeln, die man dort zusammengeworfen hat. Es sind die Freudenfeuer, mit denen der Anbruch der neuen Zeit begrüßt wird. Ihr Widerschein glomm in den Augen aller derer, denen das Glück beschieden war, Zeugen dieser Nacht gewesen zu fein.
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Demnäi nehnieen zugehen.- halten bi unterbleib der Spar da deren Bevorzug' ist aber ! Wicklung beschleunu
ManSselder Bergbau .. Koks werke...........
Rheinische Braunkohlen Rheinstahl...........
Bereinigte Stahlwerke. Olavi Minen ........
Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth
Bolschewistische Vorposten im Herzen Europas.
Slowakischer Protest gegen das Militärbündnis mit Moskau.
Genf, 29. Jan. (DNB.) Der Vizepräsident des Slowakischen Nationalrates, Viktor Doorahak, hat dem Völkerbund eine Denkschrift überreicht. Die Denkschrift weist darauf hin, daß die Slowakei durch das sowjetrussisch-tschechische Militärbündnis zum Stützpunkt der Militärluftfahrt der Sowjetunion im Herzen Europas geworden fei. Damit feien die Wünsche der sowjetrussischen Luftfahrtfachleute erfüllt worden, denen die rund 1000 Kilometer lange Strecke von Minsk nach Berlin für den Ernstfall als zu gefährlich erschienen sei. Jetzt habe Sowjetrußland seine Luftstreitkräfte auf slowakischem Boden, von wo sie leicht Berlin, Warschau, Budapest
Am fort Hauptversc Eießen. zeige erficht SreitDiii
3nf< ureinüüiQe bis 1914 s 3af)r gemu Ich melden nuar 1936. ’ Spor
hc Die Ku Spiele ( PQIig in dc Hont, § und von 21
Regierungskn'sis in Griechenland
Das Programm der Beniselisten.
Athen, 29. Januar. (DNB.) Ministerpräsident Dernerdzis wurde vorn König empfangen und teilte ihm das amtliche Wahlergebnis mit. Gleichseitig unterbreitete er die R ü ck t r i t t s e r k l ä- rung der Regierung zur Erleichterung der Bildung einer neuen politischen Regierung.
Sophoulis, der Führer der Venife- listen, die aus den Wahlen mit 125 Abgeordne-
. 6* 126,75 , el - 12 218,25
16
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87
183,5
Aus aller Wett.
Der Seefeld-Prozeß.
Jrn Seefeld-Prozeß wurden am Mittwoch- Dormittag die Tatorte in Buchholz bei Schwerin be- sichtigt. Hier wurden seinerzeit nach langem Suchen die im Februar 1935 aus Schwerin verschwundenen Knaben Heinz Zimmermann und Hans Joachim Neumann als Leichen gefunden, nachdem man besonders abgerichtete Spürhunde aus Berlin hatte kommen lassen, die dann die Leichen unter Erde und Moos verscharrt auffanden. Seefeld bestreitet auch jetzt noch die Morde. Er ist aber um die Mordzeit auch von Leuten in Buchholz gesehen worden. Auf Grund einiger dieser Zeugenaussagen konnten die Mordstätten in lhrer ungefähren Lage schon ermittelt werden, lange bevor man etwas von Seefeld als dem mutmaßlichen Täter wußte.
Siemens - Schuckert nimmt Dividendenzahlung wieder auf. —S i e m e n s 6- Halske erhöht auf 8 (7) v. H. Die Auf
sichtsräte der Siemens & Halske AG. und der Sie- mens-Schuckertwerke AG. hielten am 29. Januar ihre Abschluß-Sitzungen ab, in denen das Ergebnis des Geschäftsjahres 1934/35 vorgelegt und genehmigt wurde. Die Siemens-Schuckertwerke AG. ist nach fünfjähriger Dividendenlosigkeit zum erstenmal wieder in der Lage, eine Dividende, und zwar in Höhe von 5 v. H., aus einem Reingewinn von 10 260 626 Mark einschließlich i. V. erzielten und üorgetragenen Gewinns von 1323 058 Mark zur Ausschüttung zu bringen. Hieraus sollen ferner 2 200 000 Mark der Sondereserve zugeführt werden, welche — für außergewöhnliche Risiken bestimmt
Bolfi'
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wS- ft' Mt an ^ungsstk Haninistra ssahlzeii
126,75
128,25
176, 125,75
und Wien erreichen könnten. Dem slowakischen Volk liege nichts ferner als die bolschewistische Idee. Es habe auch kein „tschechoslowakisches Nationalgefühl". Es fei gegen feinen Willen in diesen Zwitter st aat einbezogen worden, der auf der Lüge beruhe, daß die Slowaken Tschechen seien. Es lege deshalb nachdrücklich gegen die bolschewistische Ueberflutung Einspruch ein. Der Führer der größten slowakischen Partei, H l i n f a, habe Benesch seine Meinung über das Eindringen der Sowjets in die' Slowakei bereits mitgeteiit. Diesmal handele es sich aber nicht nur um die Slowakei, sondern um ganz Europa. Die bolschewistische Gefahr stehe nicht mehr vor den Toren Europas, sondern mitten in diesem Erdteil.
Der Fall Eberlein.
Die kornrnuniste Wühlarbeit in den französischen Kolonien.
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Das t ttaglich^ 91eichsbee sparunter lasse zur eine Eut! einlage > gesperrt bereits c lehen ett
Oie Industrie- unb Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
Benutzung der Worte Olympia, Olympiade, olympisch zur Wirtschaftswerbung.
Tarifordnung für die Hutindustrie im Deutschen Reich.
Bekanntmachung KP 95 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle betr. Kurspreise.
Antrag auf Zollerhöhung für Herrenhüte in Schweden.
Neue Vorschriften über die Herstellung von Vollgummireifen.
Genehmigungsfreie Mitnahme von deutschen Postreisesihecks ins Ausland.
Bekanntmachung KP 96 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle betr. Kurspreise. Einreiseerlaubnis für Fremde in Luxemburg. Einführung einer 2proz. Einfuhrabgabe in Brasilien.
Berlin, 29 Januar Amerikanische Roten..............
Öeiflllcbe Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, ä 1OQ Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Sloten.................
Ungarische Noten................
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Hamburg-Amerika-Pakei o Hamburg-Südam. Dampfschiff. o Norddeutscher Lloyd .........o
S’®,; für Verkehrswesen Akt. .. o Berliner Handelsgesellschaft ... 6 eommerj. und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto.
Gesellschaft.................
Dresdner Bank........ n
Reichsbank ............
Rhein-Mainische Börse.
TMttagsbörse freundlich.
Frankfurt a. M., 29. Jan. Den Erwartungen des Vorbörsenverkehrs entsprechend eröffnete der amtliche Verkehr am Aktienmarkt in überwiegend fester Haltung. Zu den ersten Kursen lagen Kauforders der Privatkundschaft vor, auch die Kulisse nahm in verschiedenen Spezialwerten Anschaffungen vor. Das Geschäft war bei steigenden Kursen ziemlich lebhaft, während es nach Festsetzung der ersten Notierungen merklich abflaute und auch die Kursentwicklung etwas uneinheitlich wurde. Sehr lebhaftes Geschäft hatten besonders Harpener b fL“ 'c bie auf 114,50 (112) anzogen, wobei lebhafte Kaufe einer Privatbank beobachtet wurden. Außerdem wurden Vereinigte Stahlwerke in größeren Beträgen gesucht mit 81,75 bis 81,50 (80,75) und ebenfo Rheinstahl mit 112,40 bis 112,75 (111,50), die übrigen Werte lagen voll behauptet. Lebhafter wa- ren ferner. Farbenindustrie mit 151,40 bis 151,50 (A5o1A?-5)/.(5d>eibean^alt 212 (211,50), Deutsche Erdöl 108,25 bis 108,75 (108,75). Am Elektromarkt fanden AEG. größere Nachfrage bei ö?,13 bis 3«,25 (36,90) 'erveIx<&eroannen Licht8-Kraft 0,75, Geffürel 0,90 liicx 0,75 D1 H' Siemens bliebe nmit 175,75 (176) nur knavp gehalten; man erwartet mit größtem Interesse das Ergebnis der Bilanzsitzung. Etwas mehr Geschäft hatten noch Daimler Motoren mit 98,50 (97,75) und Muag mit 80 (79,50), Deutscher Eisenhandel gewannen 2 v. H. auf 115,50, Moenus Maschinen 0,50 v. H. auf 83. Von Bauaktien stiegen Berger auf 123,13 (120,75), Holzmann auf 96 (95,50), auch dement Heidelberg fester mit 124,75 (124)- Sonst eröffneten u. a. Reichsbank mit 184,25 (183,50), AG. für Verkehr mit 105 (104,75), Aku mit
ten als stärkste Partei hervorgegangen sind, und der mit der Regierungsbildung beauftragt werden dürfte, erklärte: Die beste Losung für das Land wäre eine große Koalition, aber leider stehen dieser Losung Schwierigkeiten gegenüber, da Kon - dylis hierzu nicht bereit zu sein scheint. Es bleibt somit nur eine kleinere Koalition möglich. Wenn ich vom König den Auftrag zur Regierungsbildung erhalte, werden meine Bemühungen auf eine Verständigung d e r politischen Parteien gerichtet sein. Es genügt grundsätzlich, wenn der Führer der Volkspartei, T s a l d a r i s, erklärt, daß er bereit ist, sich zu beteiligen. Dann wird sich auch eine Uebereinftim- mung in allen schwebenden Fragen erzielen lassen. Tsaldaris wird dem Lande damit einen wertvollen Dienst erweisen, der zur Versöhnung des griechischen Volkes führen wird.
Eine Koalitionsregierung, in der die Zusammenarbeit von Veniselisten, der Volkspartei von Tsal- dans und der Freisinnigen von Metaxas erreicht wurde, konnte positive Arbeit leisten. Wenn meine Bemühungen jedoch fruchtlos verlaufen sollten, so würde ich dem König nahelegen, die jetzige Kammer aufzulösen und Neuwahlen nach d e m M e h r h e i t s s y st e m durchführen zu lassen, da das Verhältniswahlsystem sich unfähig errate« fen t)at, dem Lande eine starke Regierung zu geben. Der Entschluß Venifelos', sich von der aktiven Politik zuruckzuhalten, fei endgültig und nicht rückgängig zu machen. Alle Parteien konnten nur eine einzige Außenpolitik führen. „Wir werden alle von Griechenland übernommenen Verpflichtungen einhalten." Die veniselistische Partei habe den B a l k a n p a k t unterstützt und nur durchgesetzt, daß Öie Haltung Griechenlands im Falle außerbalkanischer Verwicklungen Har feftgelegt werde.
In der Sitzung am Mittwochnachmittag wurde der Angeklagte Seefeld gefragt, ob er vor etwa zwei Jahren eine Injektionsspritze besessen habe, was Seefeld entschieden bestreitet. Ein Kri- minalbeamter, der den Angeklagten einmal in Wandsbek festnahm, bekundet aber mit Bestimmtheit, daß er bei Seefeld eine solche Spritze gefunden habe. Er habe angenommen, Seefeld sei Morphinist. Seefeld habe diesem Beamten erklärt, er brauche die Spritze zum Reinigen von Uhren. Dann wird Seefeld zu einigen S i t t l i ch k e i t s v e r. brechen vernommen, die erst in den letzten Tagen durch Zuschriften den Behörden bekannt wur- den. Er bestreitet diese Vorfälle ober behauptet, sich nicht mehr erinnern zu können. Eine nicht ganz klar gehaltene Zuschrift aus der Nürnberger Gegend berichtet von einem rätselhaften Verschwinden eines Kindes im Jahre 1928. Seefeld gibt auf Befragen zu, um jene Zeit in Nürnberg gewesen zu sein. Am Montag hatte sich bei den Lokalterminen in Ludwigslust ein Zeuge gemeldet, der ebenfalls den ermordenen Knaben T e s d o r f aus Grabow in Begleitung eines alten Mannes auf dem Jahrmarkt gesehen hat. Der Zeuge glaubt in Seefeld den alten Mann, der mit dem Knaben in Richtung der Mordstelle gegangen sei, wieder zu erkennen.
Der Knabenmord in Niederbexbach aufgeklärt.
Der Knabenmord in Niederbexbach (Saar) hat eine schnelle Aufklärung gefunden. Auf Grund verschiedener Anzeichen wurde als der Tat dringend verdächttg der 43 Jahre alte Otto Sticher aus Niederbexbach verhaftet. Nach mehrstündigem Verhör hat Sticher die Tat eingestanden. Der Mörder, Vater von sechs Kindern, ist' als Trinker und gewalttätiger Mensch bekannt. Am Abend der Tat war er in stark angetrunkenem Zustand in verschiedenen Wirtschaften gesehen worden. Als er sich mit seinem Fahrrad auf dem Heimweg befand, traf er unterwegs mit dem jungen Robert Dietz zusammen. Dieser soll ihm mit der Taschenlampe ins Gesicht geleuchtet haben. In seiner Wut darüber hat Sticher den Jungen dann geohrseigt, ihn weiter verfolgt und in einer Tannenschonung erwürgt.
3m Freiverkehr lagen Bamag-Meguin fest mit 64 (61), ferner Wayß & Freytag 95,50 (94,50), dagegen Growag 79 (79,50).
Abenbbörse freundlich.
An der Abendbörse herrschte in Erwartung des Ergebnisses der Aufsichtsrats-Sitzung bei Siemens eine abwartende, aber freundliche Haltung. Die Umsätze hielten sich in engen Grenzen, zumal Aufträge fehlten. Die Kurse erfuhren im Vergleich zum Berliner Schluß nur geringe Veränderungen. Kunstseide AKU. gingen auf schwaches Amsterdam auf 53,50 (54,25) zurück, andererseits waren von chemischen Werten Th. Goldschmidt mit 112,65 und Rutgerswerke mit 120,65 je 0,65 v. H. sowie Scheideanstalt mit 212,50 0,50 v. H. höher. IG. Farben lagen mit 151,25 unverändert. Elektrowerte lagen ruhig und auf der erhöhten Mittagsbasis gut behauptet, Montanwerte notierten teilweise 0,13 v. H. fester. Leicht rückläufig waren Eßlingen Maschinen mit 89 (90). Für Miag Mühlenbau bestand auf die voraussichtliche Wiederaufnahme der Dividenden- Zahlung mit 4 v. H. etwas Interesse, Taxe 87 Geld (86,50), Renten lagen sehr still und völlig unverändert. Von Stadtanleihen kamen 4Vt v. H. Mainz oon 1928 n. P. mit 92,50 (92,50) zur Notiz. Von Liquldationspfandbriefen notierten 5Vt v. H. Frank- futter Hyp. mit 101,70 (101,75).
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
.Frankfurt a. M., 30. Jan. (Vorbericht.) Um 10 Uhr #rar folgende Marktlage: Vorauftrieb: 45 Achsen, 43 Kühe), 632 Kälber, 113 Schafe, 460 Schweine. Es kosteten: Kälber: 25 bis 62 Mk Hammel 45 bis 50, Schafe 35 bis 42, Schweine 51 bis 57 SM. — Marktverlauf: Kälber ruhig, Hämmel und Schafe mittelmäßig. Schweine wurden zugeteilt.
Frankfurter Getreidebörse.
Paris, 30. Jan. (DNB. Funkspr.) Der „Jour" kommt auf den Fall des Sowjetagenten Eberlein zurück, dessen Prozeß in letzter Stunde aufgeschoben wurde. Das Blatt will jetzt die genauen Gründe kennen, die diesen Aufschub veranlaßten. Der Straßburger Untersuchungsrichter habe bei Eberlein jo wichtige Schriftstücke munistische Wühlarbeit
Frankfurt a. M., 29. Jan. Das Angebot ist noch nicht weiter angestiegen. Die Mühlen nehmen m rr onf das kleinere Vermahlungskontingent passende Weizenqualitäten nur noch mit 4 RM. jjanoelsfpanne auf. Das kleine Roggenangebot wird hauptsächlich von den Landmühlen getauft In öerfte ist das Angebot klein, auch die Nachfrage hat weiter nachgelassen, so daß die Preise nachgie- big sind. Hafer und Futtermittel liegen unverändert, ebenso Mehle.
.J?5^notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W 13 207 W 16 210, W 19 214, W 20 216, Roggen R 12 170, R 15 173, R 18 177, R 19 177 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste — Sommergerste für Brauzwecke 225—230, Hafer —' Weizenmehl W 13 28,15, W 16 28,40, W 19 28 40
28,75, Roggenmehl R 12 22,45, R 15 22M R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Fracht-Aus- ?le«h- Weizennachmehl 17,00. Weizenfuttermehl 13,25—13,50, Weizenkleie W 13 10,65, W 16 10,80, d7 «V 11 00' W 20 11,10, Roggenkleine R 12 9,95, R, .10'15, R 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Muhlenstation. Sojaschrot m. M. 16,20, Palm- tuchen m. M. 16,80, Erdnußkuchen m. M. 18.30, Treber - Trockenschnitzel 8,92 Großhandelspreis ?? Fabrikstation, Heu 8,25, Weizen- und Roggen- stroh drahtgepreßt 3,60—3,80, gebündelt 3,50—3,80.
und für solche auch in früheren Jahren in Anspruch genommen — damit von zur Zeit 1 800 000 Mark auf den Stand von 4 00 000 Mark gebracht wird. Der von Siemens 8c Halske AG. ausgewiesene Reingewinn beträgt 11 621 387 Mark einschließlich des Vortrages von 3 366 337 Mark (im Vorjahre 9 627 982 Mark einschließlich 2 764 419 Mark Vortrag, nachdem vorweg 2 500 000 Mark aus einer Amerikafreigabe von Telefunken der Sonderreserve überwiesen worden sind. Der auf den 29. Februar e.inzuberufenden Hauptversammlung soll die Ausschüttung eines Gewinnteils von 8 v. H. mit 7 077 672 Mark, i. V. 7 v. H. mit 6192 963 Mark, wovon 1 v. H. in den Anleihestock fließt, vorgeschlagen werden. Es wird weiter vorgeschla- aen, aus dem Reingewinn der beiden Gesellschaften für die Errichtung und Erweiterung von Wohn- und Erholungsstätten der Gefolgschaft einen Betrag von 2 Millionen Mark bereitzustellen. Die Aufsichtsräte beider Gesellschaften stimmten ferner zu, daß an die Gefolgschastsmitglieder eine Abschluß- beteiljguna zur Auszahlung gebracht wird, welche — ohne Berücksichtigung des Vorstandes und der Prokuttsten — zusammen mit der Sonderzuwendung zu Weihnachten einen Betrag von insgesamt mehr als 5 Millionen Mark in Anspruch nimmt.
Schluß!. Mittag« bÜrfe
29 1
127
120
219
112,65
81,4
18,25
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120,25 193,5
4' 111,5
0 80,75
MU nistische Wühlarbeit in den französischen Kolonien beschlagnahmt, daß ihre Veröffentlichung unbedingt zu einem Bruch mit So wjetrußland geführt haben würde. Durch die Vertagung der Gerichtsverhandlung wolle man erreichen, zunächst die Ratifizierung des französisch-sowjetrussischen Abkommens durchzuführen, die n ach Bekanntwerd en der sowjetrussischen Pläne in den französischen Kolonien ein Ding der Unmöglichkeit würde.
Schluß- kurs
28 1
Schlußk. Abend« börse
29-1
Geio
2,417
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54,59
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Schluß« kurs
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6| 128 |
Buderus .......... .
Deutsche Erdöl .......4
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3*fe Bergbau Genüsse «
Klöcknerwerke ........ " 8
Mannesmann-Röhren ......0
Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
SchultheU Patzenbofer .......4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg.................. 5
Zellstoff Waldhof ............ 6
Bellftoif Aschaffenburg .......0
Dessauer Gas ............... 7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum...........8
Ctenftetn & Koppel ..........0
Westdeutsche Kaufhof.........0
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1 Accumulatoren-Fabrll....... 12
Tonti-Gummi............... g
Gritzner....... oi
Höchst'LÄ'."' 4
Süddeutscher Zucker........io|
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Goldschmidt ................5
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139 । 139
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130,75 l 132,75
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Jranffurt a.M.
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4% desgl. Serie II............
9,65
9,4
9,85
_
6% Rumün. vereinh. Rente v. 1903
6,5
6,4
6,30
6,5
4k°^Ruman.vereinh.Rentev.l913
9,15
9,15
9,05
9,35
4% Rumänische vereinh. Rente ..
5,25
5,15
5,30
5,2
2 $4% Anatolier ..............
37,75
37,75
37,65
37,9
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 7N.
28-Zanuar
29.Januar
Amtliche Geld
Notierung 25rief
Amtliche Notierung
Geld 1 Brief
Buenos Atre Brüssel.....
Rio de Jan. Sofia ......
Kopenhagen. Danzig.....
London.... Helsingfors.. Baris ......
Holland ...
Italien.....
Japan ......
:lngoslawten Oslo..... _■
Wien......
0,679 41,93 0,139 3,047 54,86 46,80
12,285 5,415
16,39
168,59 19,85 0,717
5,654 61,69
48,95 11,15
63,34 80,77
33,97 10,28
2,458
0,683 42,01
0,141
3,053 54,96
46,90
12,315 5,425
16,43 168,93
19,89 0,719
5,666
61,81
49,05 11,17
63,46 80,93
34,03 10,30
2,462
0,680 41,91
0,138 3,047 54,85 46,80
12,285 5,415 16,39
168,61 19,85 0,717
5,654 61,67 48,95 11,15 63,33
80,84 33,97
10,28
2,465
0,684 41,99 0,140 3,053 54.95
46,90 12,315
5,425 16,43
168,95 19,89 0,719 5,666 61,79
49,05 11,17
63,45 81,00
34,03 10,30
2,469
Lissabon... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Brag.......
Budapest ...
Reuyork ...
Schluß« kurs
Schluß!. Abend« börse
Schluß« kurs
Schlußk. Mittag. börse
Datum
28.1
29-1.
28-1
29 1.
deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934
100,5
100,5
100,5
100,5
6%% Poung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
103,13
103,4
103,5
98
103,5
Auslos.-Rechten ...........
4l/»% Deutsche Reichspostschatzan
109,75
109,75
109,80
109,9
Weisungen von 1934, I.......
6% ehem.8°/o Hess. Bolksstaat 1929
99,9
99,85
99,9
—
(rückzahlb. 102%)...........
*V?% ehem. 8% Hessische Landes-
97,75
97,75
—
—
bant Darmstadt Gold R. 12...
6^2% schein. 4V»% Hess. Landes
96,4
Hypothekenbank DarmstadlLiaui
101,05
4^% ehem. 8% Darmst. Komm.
—
LandeSb.Goldschuldverichr. R.6
Oberhessen Provinz-Anleihe mtt
——
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
119,5
119,5
—
_
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4 54% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl
113,7
113,7
113,7
113,7
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
6%% ehem. 4y,% Franks. Hyp..
Bank-Liqu.-Pfandbriese.......
6y2% ehem. 4ya% Rhetnisckie
101,7
d
—-
Hyfl.-Bank-Ltqu.-Goldpfe.....
*yx% ehem. 8% Pr. Landespfand.
101,9
101,9
101,75
101,65
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
4)4% ehem. 7% Pr. Landcspfand-
97
97
briesanst., Gold Komm. Cbl.Vl
Steuergutsch.Berrechnungsk. 34-88
108?5
108^5
97 108,5
97
108,5
4% Oesterretchische Goldrente....
_
30,25
4,20% Oesterreichische Silberrente
1,2
1,2
1,25
4% Ungarische Goldrente.......
8,9
9,05
8,85
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
8,75
'8,8
8,85
4yt% deögl. von 1913..........
8,9
8 9
6% abgest. Golhmexikaner von 99
13,5
13,5
13,'60
9 13,6
4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe
Serie I....................
9,65
9,4
—
9,7
I


