SJ.4pori
gesunken.
Kreistreffen der Evangelischen Zrauenhilsen
nichts anfangen konnten, während Frohnhausen burdi gutes Stürmersviel zu d'm hoben Siege kam.
1900, in der Aufstellung: Fischer: Zeiler, Lippert; Erhard, Mank Garth: Schellhaas, Enders, Jäger, Günther, Schäler, konnte nur in der Zeit befriedigen, da die Elf vollständig war. Nach dem Aus- scheiden Zellers verlor die Mannschaft jeden Zusammenhang, zumal verschiedene Spieler nicht mit dem nötigen Ernst bei der Sache waren. Frohnhausen hatte das Schwergewicht im Sturm. Die fünf Spieler ließen nicht locker, wenn sie einmal den Ball in den Strafraum gebracht hatten und schossen aus allen Lagen. Auch die Läuferreihe hat gebührenden Anteil an dem Sieg. Sie fand neben der Abwehrarbeit noch genügend Zeit, den Sturm tatkräftig zu unterstützen.
Frohnhausen II — 1900 II 1:2.
Lange Zeit brauchten beide Mannschaften, bis sie einigermaßen Ordnung und Fluß in ihr Spiel bringen konnten. Als dies gelungen war, hatte sich die Spielzeit stark ihrem Ende zugeneigt, und man hatte sich bereits mit einem torlosen Verlauf abge- funden, als in den Schlußminuten noch das oben- stehende Resultat zustande kam.
Nach Wiederbeginn schien es zuerst, als sollten die Platzbesitzer einen hohen Sieg erringen. Immer wieder waren sie im Strafraum des Gegners, aber sie verstanden es nicht, gebotene Gelegenheiten auszunutzen. Dann leiteten die Gäste durch chren Mittelläufer einen Angriff ein. Der Rechtsaußen gab zum Halbrechten, und dieser schoß den Ausgleich. Von jetzt an änderte sich das Bild des Spieles. Die Burger kämpften jetzt hart und sehr eifrig. Aber noch einmal hatten die Platzbesitzer die Gelegenheit, den Sieg zu erringen. Szponick ging durch und wurde im Strafraum gelegt. Den fälligen Elfmeter schoß er selbst an die Latte. Kurze Zeit später waren die Burger wieder im Strafraum der VfBer, und bei dem entstehenden Gedränge legte der Halbrechte an dem herausgelaufenen Balser vorbei den Ball zum Halblinken, der zum Siegestor einschoh.
DfB.-R. 2. — Burg 0:4.
Die 2. Mannschaft trat mit 10 Mann an und verlor auch noch 2 Spieler durch Verletzungen. Die Burger konnten einen verdienten Sieg erringen.
Gpielvereiniguug 1900 Gießen.
Frohnhausen — 1900 Liga 6:0.
Das war eine Ueberraschung, die 1900 gestern in Frohnhausen erlebte! Man hatte den Blauweißen nur geringe Aussichten eingeräumt und ziemlich sicher mit einem Sieg der Frohnhäuser gerechnet. Daß er jedoch so eindeutig ausfallen würde, hatten die wenigsten erwartet. Zu berücksichtigen ist hierbei allerdings, daß 1900 in der 25. Minute Zeiler durch Verletzung verlor und die restliche Spielzeit mit nur zehn Mann durchstehen mußte.
Das Spiel hatte trotz des nassen Bodens ein äußerst schnelles Tempo, und die Situationen wechselten rasch ab. Beide Torwächter wurden gleich auf harte Proben gestellt. Besonders Fischer wurde durch verschiedene scharfe Schüsse des gegnerischen Jnnensturmes geprüft, und als er sie ziemlich gut bewältigte, glaubte man, daß bei ihm alles in Ordnung fei. Doch wenig später, als Schäfer einen Gegner angriff, lief er unnötig aus dem Tor, fo daß der Ball über ihn hinweg ins Tor ging. Das zweite Tor fiel kurz darauf durch einen Strafstoß von der Strafraumgrenze. Nach der Pause hatte 1900 die Hoffnung, daß sich einmal die Möglichkeit ergeben könnte, daß man auf dem Frohnhäuser Platz bergab dem Spiel noch eine Wendung geben kann. Doch auch dies war ein Trugschluß, denn die Dränier schnürten die Blauweißen jetzt vollständig ein, und nur vereinzelt kamen sie noch vor das gegnerische Tor, wo sie mit den vier Stürmern
kreis Bübingen.
0 Nidda (Kreis Büdingen), 28. Sept. Dieser Tage wurden die A e p f e l öer Stadt versteigert. Zahlreiche Kaufliebhaber trieben die Preise in die Höhe. Die schwache Mittelernte fand flotten Absatz. Es wurde die verhältnismäßig hohe Summe von knavp 1400 Reichsmark erzielt. Die Preise waren uneinheitlich. Maßgebend waren Sorte und Qualität. Der Zentner Tafelobst am Baum stellte sich immerhin auf 10 bis 12 Reichsmark. Im allgemeinen konnte man feststellen, daß auf Bäume mit
Ernst Pein, Nieder-Bessingen, 3. Pr.; Rudolf Haber- mehl, Ruppertsburg, und Wilhelm Holzapfel, Stein- heim, je eine Anerkennung.
J Jüngere Kühe: Rudolf Schmidt, Weickarts- Hain, 1. Preis; derselbe 2.P.; Ernst Pein, Nieder- Bessingen, 2. Pr.; Ludwig Prinz, Muhlsachsen, 3. Pr.; Rudolf Habermehl, Ruppertsburg, 3.Pr.; Karl Ke- blowski, Nieder-Bessingen, 3. Pr.: Ernst Pein, Nieder-Bessingen, und Wilhelm Bruck, Nieder-Bes- fingen, je eine Anerkennung.
Kalbinnen: Ludwig Prinz, Muhlsachsen,
1 Preis- Wllhelm Brück, Nieder-Bessingen, 2. Pr.; Rudolf Schmidt, Weickartshain, 2. Pr.
Rinder: Ludwig Prmz, Muhlsachsen, 1. Pr., Rudolf Habermehl, Ruppertsburg, 2. Pr.; derselbe 2. Pr.; Ernst Pein, Nieder-Bessingen, 3. Pr.; Ludwig Prinz, Mühlsachsen, 3. Pr.; Rud. Schmidt, Weickarts- am'u te n : Ludwig Prinz, Mllhl,--chsen Epr ; Karl Keblowski, Nieder-Bessingen, Epr.; Rudolf Schmidt, Weickartshain, 2.Pr.; Ernst Pem, Nieder- Bessingen, 2. Pr.
sen, Bellersheim, Ober-Widdersheim, Trais-Horloff, Utphe, Inheiden, Rabertshausen, Dors-Gill und Rod- Heim. Letztere Frauenhilfe wurde von Frau K r e u- der besonders begrüßt, well sie, neu gegründet, zum ersten Male bei einem Frauentreffen erschienen war.
Frau Rau (Klein-Linden) als Schrlftfuyrerm gab den Rechenschaftsbericht über das vergangene Berichtsjahr. Es fanden in diesem Berichtsjahr (1935) 5 Tagungen statt mit insgesamt 2530 Teilnehmern, gegen 2126 im Jahre 1934. Die Zusammenkünfte in 1935 waren in Saasen, Allertshausen, Heuchelheim, Hungen und Kirchberg.
Missionar Ruff richtete noch einige beherzigenswerte Worte an die Frauen. Für die kirchlichen Behörden sprachen Dankes- und Begrühungsworte Dekan Sattler (Wieseck) für das Dekanat Gießen, Dekanatsstellvertreter Dechant Kahn (Lich) für das Dekanat Hungen.
Hierauf hielt Frau Pfarrer Hoffmann (Offenheim bei Friedberg) den Hauptvortrag über das Thema: „Mütter helfen Gemeinden bauen". Ihre schlichten und starken Worte wußten die Gewissen aufzurütteln und überzeugend und zwingend aufzurufen für die hohen Pflichten und Aufgaben, die eine deutsche Mutter auf sich nehmen muß. Und wieder klang es hindurch in eindringlichen Worten, wie schon in der Predigt, daß die Mütter die tragenden Pfeiler eines Volkes find, und daß Priesterdienst im Geiste des Christentums nicht nur Gemeinden aufbaut, sondern das ganze Volk. Mit gespannter Aufmerksamkeit folgten die Zuhörer den wertvollen Ausführungen der Rednerin.
Pfarrer Steiner (Haufen), der Vorsitzende der Frauenhilfe Garbenteich, sprach dann ein kurzes Schlußwort, der Gemeinde Garbenteich und allen Helfern danken, die sich zur Ausgestaltung des Tages in den Dienst der Sache gestellt hatten, und wies darauf hin, daß es nun gelte, recht viel von all dem mitzunehmen, was an geistiger Kost geboten worden fei und es daheim zu verarbeiten und zu verwirk- lichen.
Mit dem gemeinsam gelungenen Liede „Zieht m Frieden eure Pfade" schloß die anregende und wertvolle Tagung.
I Garbenteich, 28. Sept. Am gestrigen Sonn- tag fand hier ein Kreistreffen der Evangelischen Frauenhilfen des Kreises Gießen statt. 582 Frauen hatten sich zu ernstem und stillem Besinnen zusammengefunden.
In der überfüllten Kirche predigte Missionar Ruff aus Frankfurt, der am Vormittag bereits in Hausen den Gottesdienst übernommen hatte. Der Redner wußte in seiner temperamentvollen Art die zahlreichen Zuhörer von Anfang bis Ende zu packen, indem er darauf hinwies, daß die Heiligkeit Gottes die christlichen Mütter unseres Volkes zu Priesterdienst verpflichte, als ein Damm gegen die das Christentum bedrohenden feindlichen Mächte. Durch solch heiligen Mütterdienst könne unser Volk bewahrt beiden vor dem Schicksal des alles zerstörenden Bolschewismus. Im Gottesdienst wirkte der Chor der Frauenhilfe Garbenteich mit, der im Vorsommer dieses Jahres gegründet worden war und unter Leitung seines Dirigenten Schäfer (Garbenteich) bereits erstaunlich gutes Können an den Tag legte.
Nach dem Gottesdienst waren die auswärtigen Teilnehmerinnen Kaffeegäste in den Häusern der Mitglieder der hiesigen Frauenhilfe.
Um 16 Uhr fand die Nachversammlung m den Sälen der Wirtschaft Lotz statt, die trotz ihrer Große kaum alle Teilnehmer fassen konnten. Der Frauenchor Garbenteich eröffnete die Nachversammlung mit einem Lied. Nach gemeinsamem Gesang eines Chorals begrüßte die Vorsitzende der Evangelischen Frauenhilfen des Kreisoerbandes Gießen, Frau Kreuder (Gießen) die Versammlung und dankte allen für ihre Anteilnahme an dem Werk, zu dessen Dienst die Frauenhilfe aufruft. Sie begrüßte auch die Vertreter der kirchlichen Behörde und stellte die Zahl der Anwesenden aus den einzelnen Frauenhilfen fest, die zu dem Teilbezirk ge- hören, der sich in Garbenteich getroffen hatte. Ein Zusammenkommen sämtlicher Bereinigungen des Bezirks zu einem Treffen ist wegen der großen Anzahl der beteiligten Frauen unmöglich. So sind in dem Bezirk, der fein Treffen hier veranstaltete, zusammengeschlossen die Frauenhilfen von Muschen- heim Birklar, Langsdorf, Hungen, Münzenberg, Eberstadt, Lich, Nieder-Bessingen, Garbenteich, Hau-
geringem Behang mehr geboten wurde, als auf solche mit vielen Früchten. Die enorm große Zwetschenernte erbrachte der Stadtkasse den Betrag von rund 1000 Reichsmark. Die Preise am Baum bewegten sich in mäßigen Grenzen, sodaß sich auch die minderbemittelten Volksgenossen reichlich mit Zwelschen eindecken konnten. Die über den Bedarf hinausgehende Zwetschenmenge wurde durch die vom Reichsnährstand eingerichtete Orts- sammelstelle aufgekauft und den Konservenfabriken, oder dem Industriegebiet zugeführt. Infolge der Preisfestsetzung in annehmbarer Höhe von 5 RM. je Zentner planen nun Landbesitzer Neuanlagen von Zwetschenbäumen, da vor einigen Jahren eine große Menge wegen geringem Erlös, ober wegen Altersschwäche beseitigt wurden.
Kreis Alsfeld.
< Alsfeld, 28. Sept. Unter dem Vorsitz von Oberlandwirtschaftsrat Dr. Wagner Gießen als Vertreter des Tierzuchtamtes Gießen der Landesbauernschaft Hessen-Nassau sand im hiesigen Rathaus eine Besprechung über die am 16. Oktober laufenden Jahres in Alsfeld ftattfinbenbe B e - zirkstierschau statt. An der Besprechung nahmen u. a. Vertreter des Kreisamts, der Stadtverwaltung, der Ortsbauernführer sowie der Stabsleiter des Kreisbauernführers und der Leiter der landwirtschaftlichen Schule Alsfeld teil. Nach den Darlegungen von Dr. Wagner dürfte die geplante Schau einen guten Erfolg versprechen. Es sind bis jetzt bereits 200 Stück Fleckvieh, 50 Stück Vogelsberger Rotvieh, 50 Ziegen, 25 Pferde, etwa 30 Schweine angemeldet. Für die Durchführung der Prämiierung stehen namhafte Preise zur Verfügung. Die Stadt Alsfeld stellt für die Veranstaltung chren Festplatz sowie die Feschalle und die Reithalle zur Verfügung. — Die in der vergangenen Woche hier durchgefuhrten beiden Verdunke- lungs ubungen können als gut gelungen bezeichnet werden. Während bei der ersten Hebung noch einzelne Mängel bei der Abdunkelung der Häuser zu verzeichnen waren, konnte bei der zwei-
Preußen.
Kreis Wetzlar
< Wißmar, 25. Sept. Der Kontrolleur H. Klinket tonnte in dieser Woche auf eine 25 j ä h- riqe Tätigkeit in den Buderus'schen Eisenwerken in Lollar zurückblicken. Der Hüttenarbeiter Albert Kraft von hier wurde in Wetzlar von einem herabstürzenden Kran getroffen und erlitt eine leichte Gehirnerschütterung Der Verunglückte wurde in das Wetzlarer Krankenhaus eingeliefert. — Die hiesige Gemeinde hat der NS- Frauen schäft den Ertrag einiger Zwetschen- bäume zur Verfügung gestellt.. Die Frauen kochen daraus Honig, der für das Winterhilfswerk bCOm©nr oh - Rechtenbach , 25. Sept. Der hiesige Kleinkindergarten, der von der NSV. betreut wird, feierte fein Sommerfest. Bürgermeister Langs- borf begrüßte die Erschienenen und führte dann aus, daß vor drei Jahren der Reichsnährstand $u- fammen mit der Gemeinde den Kindergarten ms Leben gerufen habe. Nunmehr sei dessen Betreuung an die NSV. übergegangen. Er wünsche, daß sich die weitere Arbeit des Kindergartens recht segensreich gestalten möge. Nach einem Vortrag des Posaunenchors hielt der Ortsgeislliche Pfarrer Harth eine kurze Ansprache. Kreisamtsleiter Pg. Freund wandte sich in seiner Ansprache an die Mutter. Frohe Spiele der Kleinen erfreuten jung und alt. Auch die Freude der Kleinen, die mit Brezeln beschenkt würben, war groß. Stützpunktleiter Bechtold dankte zum Schluß der Kindergärtnerin für ihre aufopfe- rungsDoUe Tätigkeit und schloß mit dem Gruß an den Führer.
, §6.Teuionia^ Watzenborn-Steinberg
Watzenborn-Steinberg I — Spo. Steinbach I 8:1 (4:1).
Die 1. Mannschaft vom Sportverein 1926 Stern- bad) kam am vorigen Sonntag zum zweiten Der- bandsspiel nach Watzenborn-Steinberg. Beide Mannschaften traten mit Ersatz an. Für jeden, der schon vor Spielbeginn auf einen hohen Sieg der Teutonen getippt hatte, waren die ersten 15 Minuten eine Ueberraschung nach der unangenehmen Seite hin. Beide Mannschaften kamen wiederholt gesahr- lich vor das Tor des Gegners, die Hintermannschaf, ten aber wehrten geschickt ab, wobei sich der kleine Rolly auf dem rechten Läuferposten der Teutonen ganz besonders bewährte. Den Steinbachern gelang es sogar durch einen unverzeihlichen Fehler des Tor- warts Haas und des Verteidigers Schmandt tue Führung an sich zu nehmen. Als sich der Sturm nach einer Umstellung besser verstand, blieben auch die Teutonen nicht torlos. Mit 4:1 wechselten die Mannschaften die Seiten. .
Rach der Halbzeit ergab sich fast das gleiche Bild. Die Teutonen waren tonangebend, aber Zählbares wurde nicht erreicht. Beide Mannschaften litten unter dem Tempo der 1. Halbzeit. Eine halbe Stunde wurde gespielt, während Deuker im Tor der Gäste nicht zu schlagen war, bis dann endlich der Schwer» punkt überwunden wurde. In den letzten 15 Minuten tarnen die Teutonen noch zu weiteren vier Erfolgen, so daß das Endresultat mit 8:1 sicher- gestellt wurde.
Die Jugendmannschaft der Teutonen verlor in Gießen knapp mit 1:0 Toren.
Fußballklub 1926 Großen-Buseck.
Großen-Buseck I — Alten-Buseck I 7:2.
1. 3gb. Großen-Buseck — 1. 3gb. BfB.-R. 1:4.
Die 1. Jugend empfing die spielstarke 1. Jugend des RfD.-R. Gießen zum Freundschaftsspiel. Die Gäste hatten Anstoß, der aber von der Busecker Hintermannschaft abgestoppt wurde. Es entwickelte sich sofort ein schneller Kampf, der von den spiel- erfahrenen Gästen kurz vor Halbzeit zu einem Tor führte. Die zweite Halbzeit wurde mit einem schonen Tor der Gäste eröffnet, worauf die Einheimischen einen Gegentreffer erzielten. Den Rest der Spielzeit entschieden die Gäste mit noch zwei weiteren Toren für sich, so daß das Spiel verdient von VfB.-R. mit 4:1 gewonnen wurde.
Dann traten die aktiven Mannschaften aus dem Busecker Tal auf den Plan. Nach einem schonen 8:0-Sieg in Grünberg am vergangenen Sonntag, wurde heute der 2. Derbandsspielsieg sichergestellt. Nach langem Hin und Her erzielte der Rechtsaußen der Platzbesitzer den ersten Treffer, der aber kurz darauf von den Gästen erwidert wurde. Durch schone Kombinationen reichte es bis zur Halbzeit noch zu zwei schonen Toren der Einheimischen. Nach dem Seitenwechsel hatte Großen-Buseck das Spiel in der Hand, so daß mit drei weiteren und einem Gegentreffer der 7:2^5ieg sichergestellt wurde.
DfB.-Veichsbahn Gießen.
Niederlage gegen Burg.
Die Burger stellten eine Mannschaft ins Feld, die mit restlosem Einsatz bis zum Schlüsse kämpfte Ihr Torhüter hatte nur ab und zu Gelegenheit, fein Können unter Beweis zu stellen. Im übrigen stellte ihn auch der Sturm der Grunweihen vor keine unlösbare Aufgabe. Die Verteidigung erwies sich als schlagsicher. Die gefährlichsten Leute des Burger Sturmes waren der Halblinke und der Rechtsaußen. Diesem Gegner gegenüber brachten die VfBer folgende Mannschaft auf das Feld: Balser- Haupt, Knauß; Michel, Mund, Seufter; Bischoff, L. Schmidt, Heß, Fehling, Szpomck. Basier im Tor hielt gut. Haupt und Knauß waren die Stützen der Mannschaft. In der Läuferreihe uoer- ragte Feuster. Der Sturm zeigte erneut eine nicht zu überbietende Hilfslosigkeit. Leider war der Boden sehr glatt und beeinträchtigte die Leistungen.
Die VfBer hatten Anstoß, der aber von der gegnerischen Läuferreihe abgefangen wurde. Im Gegenangriff zeigten die Gäste ihre Gefährlichkeit. Ein wuchtiger Schrägschuß des Halblinken ging knapp über die Latte. Dann waren die DfB.er leicht im Vorteil. Auffallend war, daß beide Mannschaften weite Vorlagen bevorzugten. Als Szponick nach rechts flankte, schien das erste Tor für die Gießener fällig. Schmidt schoß unter die Latte, der Schiedsrichter pfiff, änderte jedoch feine Entscheidung und gab Niederwurf. Als die VfBer sich einmal^flach durchfpielten, erzielten sie chr Tor. An diesem Stand änderte sich bis zur Halbzeit nichts.
i ten Hebung durch die Kontrolle festgestellt werden, daß die Verdunkelung der Stadt vollständig war. An der Kontrolle der ersten Verdunkelungsubung beteiligten sich auch Bezirksluftschutzführer Poppe lGiehen) und dessen Stabsleiter Schuchardt
*D b er - Ohmen, 28. Sept. Am Samstag wurde hier das Gemeindeobst versteigert. Die Preise lagen sehr unterschiedlich; je nach Qualität kostete der Korb Aepfel auf dem Baum von 75 Pf. bis 6,50 Mark. Im letzteren Falle kam ein besonders ausgesuchter Apfelbaum (von Blenheim) auf sage und schreibe 52 Mark. Ein Beweis daß gutes Tafelobst Einnahmen bringt, wahrend geringwertige Lokalsorten unrentabel sind — Die Nachfrage nach Zwetschen beginnt nachzulassen. Der Preis ist von 5 Mark auf 4,50 Mark pro Zentner
Viehmarkt in Hungen
Jünger- Bullen:
0 Hungen, 28. Sept. Der heute hier abgehaltene Ri n d v i e h - u n d F e r k e l m a r k t war trotz der ungünstigen Witterung außerordentlich gut be- fucht Es waren aufgetrieben: 124 Stück Großvieh Bullen Kühe und Rinder), 14 Fresser und Kälber und 523 Ferkel. Der Handel auf dem Ferkel- r f t war schleppend, es verblieb Ueberstand. Es kosteten bis zu sechs Wochen alte Ferkel 12 bis 15 Reichsmark, bis acht Wochen alte 16 bis 22, acht bis £hn Wochen alte 23 bis 26, zehn bis dreizehn Wacken alte bis zu 30 RM. An Rindvieh wurden verkauft: Rinder von 140 bis 250 RM., trächtige Ser oon 500 dis 700, Kühe 450 bis 750 RM Sur B r ä m i i e r u n g mar sowohl von dem Hessi- icken Fleckvieh als auch von der Vogelsberger Rasse Lanx hervorragendes Material aufgetrieben, fo daß d°e Pr-isrichte? keinen leichten Stand hatten.
O»e prämiierungserqebniffe.
Hessisches Fleckvieh.
21 smVmp r t. Kühe : Frdr. Bommersheim, Langs- datt. Gp.; Pani Sannenbnrg Hungen Emil Bausch L°ng-d°rs, i- -in-n ^ d^Ad°m H- n &
» s"rt, L°ng-d°r°l, Dito (beide Hungen). Hch. Köhler IN.. > chch SchmidU.. Eduard Fay. sämtliche Langedors), Karl Nathes, ie et^ro Weber. Langsdorf, Jüngere K h • szkiar VI (beide Langs-
rnersheirn, Otto Kohler I., derselbe, (sämtliche aus Langsdorf), je einen 2. Preis; Heinrich Kohler III., Langsdorf, K. Nathes, derselbe, Lich, K. Kohler III., Langsdorf, je einen 3. Preis.
Kalbinnen: Jak. Fay, Langsdorf, 1. Preis; Otto Kohler I., Ernst Dem, Hch. Kohler VI., (sämtliche Langsdorf), je einen 2. Preis; Hch. Schiel I., Will). Guth, (beide Langsdorf), je einen 3. Preis; Emil Bausch, Otto Kleinkurt, (beide Langsdorf), Gustav Schmalz, Hungen, je eine Anerkennnung.
dünnere Bullen: Friedr. Bommersheim, OA*rmRhnrf 1 PreisI Adam Hofmann, Eduard Fay, Ewi? Bauschs Amtlich °u- Langsdorf). f° -inen
Rinder: Adam Hofmann, Hch. Kohler III., (beide Langsdorf), je einen 1. Preis; Otto Lang, Otto Scharmann I., (beide Steinheim), Wilh. Guth, Hch. Köhler VI. (beide Langsdorf), je einen Pr.; Adolf Kuhl, Inheiden, Adam Hofmann, Eduard Fay, Frdr. Bommersheim, Karl Kohler III., (sämtliche Langsdorf), je einen 3. Preis; Otto Kleinkurt, Otto Kohler I., (beide Langsdorf), Karl Nathes, derselbe, Lich, je eine Anerkennung.
Familien: O. Kohler I., Langsdorf, Ehrenpr.; Ludw. Weber, Langsdorf, 1. Preis; Ad. Hofmann, Hch. Kohler VI., (beide Langsdorf), je einen 2. Pr.; Karl Nathes. Lich, Emil Bausch, Adam Hofmann, Hch. Köhler III., Eduard Fay (sämtlich in Langsdorf), je einen 3 Preis; Otto Kleinkurt, Langsdorf, eine Anerkennung.
Vogelsberger Vieh.
Jüngere Bullen: Karl Keblowski, Nieder» | Bessingen, 1. Preis.
Aeltere Kühe: Karl Keblowski, Nieder-Bes- singen, 1. Preis; Ludwig Prinz, Mühlsachsen, 1. Pr.; Hermann Döll, Hungen, 2. Pr.; Rudolf Schmidt, Weickartshain, 2. Pr.; Ludwig Prinz, Mühlsachsen, 2. Pr.; Karl Keblowski, Nieder-Bessingen, 3. Pr.;
Handball im Sportkreis Gießen.
Mit dem gestrigen Sonntag, einem wegen des starken Regens nicht gerade schönen Spieltag, hat nunmehr auch die Gauklasse des Gaues Hessen, wohl als letzte im Reich, mit den Pflichtspielen begonnen. Die Spiele in den übrigen Klassen nahmen termingemäß ihren Fortgang. Die durch den Regen verursachten schlechten Platzverhältnisse ließen selten einwandfreie Spiele zu.
Bezirksklasse.
In der Staffel 5 der Bezirksklasse waren nur zwei Spiele angesetzt, von denen aber nur eines zum Austrag kommen konnte, weil zu dem Treffen Spo. 1900 Gießen — To. Münchholzhausen die Gäste ohne ersichtlichen Grund nicht antraten und damit dem Gegner die Punkte kampflos überließen. Im Spiel
lufpo Marburg — 2Mv. Gießen 16:6 (9:2) gab es eine Riesenüberraschung. Es war wohl bekannt, daß Marburg, wenn es seine Soldaten und Studenten zur Stelle hat, als äußerst spielstark angesprochen werden muh. Daß sich aber die Mtv.er in dieser Weise würden überfahren lassen, daran hatte niemand gedacht. Was Gießen den Sieg kostete, war nicht nur die ausgezeichnete Hintermannschaft und der wurfgewaltige Sturm der Platzmannschaft, sondern vor allem die Unentschlos- senheit und die Gleichgültigkctt der Gießener.
1. Kreisklasse.
Tv. Hörnsheim — Tv. Holzheim 6:3 (3:1).
Holzheim hat zwei wichtige Punkte verloren, und zwar nicht etwa durch den Schiedsrichter, wie fälsch- lich angenommen wurde, sondern durch die Hjlf-
losigkett im eigenen Sturm. Es mutete an, fünf Spieler zu sehen, die noch nie zusammengestanden hatten, so hilflos waren oft die Aktionen. Daneben verriet auch die Hintermannschaft bedenkliche Schwächen. Allerdings fehlte auch der bekannte Torhüter. Anders war es bei Hörnsheim. Die Mannschaft spielte wie aus einem Guß und wird mit dieser Leistung bestimmt noch manchen Sieg erringen.
Tv. Herborn — Tv. Ahbach 6:3 (4:1).
Wie gefährlich Herborn auf eigenem Platz ist, beweist das obige Ergebnis, das dem Spielverlauf entspricht.
Tv. Grüningen — Tv. Dutenhofen 3:6 (0:5).
Grüningen hatte seine komplette Mannschaft nicht zur Stelle, so daß der Sieg der Gäste zu verstehen ist. Das Spiel hätte sonst sicher ein wesentlich anderes Gesicht bekommen. Diese Tatsache soll aber keinesfalls die spielerische Leistung der Gäste schmälern. Sie waren gegenüber dem Vorsonntag nicht wiederzuerkennen und errangen einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg.
2. Kreisklassc.
Tv. Allendorf (Lahn) — Tv. hausen 3:11 (2:3).
Bis zur Halbzeit konnte sich Allendorf noch recht gut halten, ließ aber dann merklich nach Als schließlich noch Dispute aufkamen, fiel die Mannschaft vollends auseinander, so daß Hausen nach Belieben gewinnen konnte.
Tv. Wetzlar — Tv. Cid) 4:1 (2:1).
Lich trat zu dem obigen Spiel nicht vollständig an, so daß die Mannsck>aft dadurch schon im Nachteil war. Dazu kam noch eine schlechte Schieds-


