‘fr fr
Vi
uni> Schaft »meine ürFett. Rmdfleisch, 179 Halhx en pro 50 Höchstpreise) bis 105, C) > Schweine-
^er chster Preis ausverkauft.
teil.
ioline) un- r Äeit hörte erlach von imme einige )t unter den schuft öfters
)er 29jaf)rige; schen Hebung inneren Klinik nach
e Kirchen-' Familien- Lied leiteten ie/ degrühte bas ßeihnort . In unter« i der Chor lie allgemein nbs, 8u d"m bunwrvo't'n mnkte Pfar- forderte au', der wW nd Schwur", zum Führer Zum Mor- vonntags bot : vier Kim zur Taufe
M. Auf der lferes Dorfes Tochter des aus dem be- h r r a d. Das i so starke rr, daß nach Führung nach den hiesigen Trichino« Zullen müssen ^erdbuchbulle üngerer Bulle ßen behandelt
ioa.
Zamskagno^
12 )7
16 \1
14
10
!8
15
35
30
50
17
>4 n
>5 i5
12
13
16
7
18
42,15 0,138 3,053 54,94 46,90 12,3
5,425 16,425 169,4 19,64 0,719 5,666 61,83 49-0 11/175
63,44 81.18 34, 2
10,29
2,492
42,08 54,8« 12 285
16,38 169^8 61^
63/8<
irt fl«®*
ii.
r.99 Drittes Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Dienstag, 28. April 1936
0er Borentwurf zur Neugestaltung der „Liebigshöhe"
JE
Är
Ansicht der neuen Liebigshöhe von der Talseite her, mit großem Saal, überdeckter Veranda und Aussichtsturm. Daneben durch eine Pergola verbunden die alte Liebigshöhe, ohne den baufälligen großen Saal, als künftige Gemäldegalerie und Ausstellungsraum, beide verbunden durch den großen Liebig-Park.
Aus der Provinzialhauptstadt.
Briefe aus dem Dritten Reich.
Von jeher waren Briefe die lebendigsten Zeugen geschichtlicher Vorgänge oder menschlichen Erlebens. Wie arm wären wir, besäßen wir nicht den kostbaren Schatz der Briefe großer Männer und Frauen, in denen wir den Atem ihrer Zeit weit stärker spüren als in Geschichtswerken und Lebensbeschreibungen, die Ereignisse und Seelenregungen doch nur rückschauend widerspiegeln können.
Daß aber auch die Briefe unbekannter Männer zu Zeugen geschichtlicher und seelischer Bewegungen aufwachsen können, wissen wir, seit dem wir die Kriegsbriefe gefallener Studenten besitzen. Tief zu bedauern ist deswegen, daß unsere heutige Zeit nicht mehr brieffreudig ist und wohl auch nicht sein kann, weil ihr Pulsschlag zu schnell geht, um uns genügend Stunden besinnlichen Briefschreibens zu schenken.
Und trotz alledem! Auch heute noch werden Briefe geschrieben, die uns einen tiefen Einblick in die Zeit und das Erleben unseres Volkes geben. Wir müssen uns nur etwas Mühe geben, sie aufzustöbern, oder das Glück haben, daß sie uns unversehens in die Hände fallen wie zum Beispiel die rund hundert Briefe der „Hitler-Urlauber", die vom Hauptamt der NS.-Volkswohlfahrt in einem (unveröffentlichten) Umdruck zusammengefaßt wurden.
Es sind die Briefe jener Volksgenossen, jener alten SA.-Männer und ergrauten Arbeiter, denen Durch die Hitler-Freiplatz-Spende oft zum allererstenmal Gelegenheit gegeben wurde, „mit dem Schnellzug zu fahren" oder zu begreifen, daß es außerhalb ihres Arbeitsplatzes und ihrer engen Stockwerkwohnung noch ein „wunderschönes Deutschland" gibt.
Man muß einmal in diesen Briefen geblättert haben, um zu erfahren, was diese Hitler-Freiplatz- Spende für die Erneuerung unseres Volkes bedeutet. Wenn da ein Hitler-Urlauber schreibt, daß er „die Volksgemeinschaft zwischen Arbeiter und Geheimrat praktisch erleben konnte", so ist dieses Erlebnis mehr als ein kleiner Baustein für die kommende, vollendete Volksgemeinschaft. Wenn ein anderer Hitler-Urlauber schreibt, daß ihn „die deutsche Art der Gastfreundschaft froh gemacht habe"; wieder ein anderer begeistert von den deutschen Frauen und Mädchen in der Grafschaft Schlitz berichtet, die „ihre altüberlieferten Trachten tragen und allwöchentlich ihre Spinn- und Strickstuben halten", so schlägt da urplötzlich ein Blutserbe Wurzel, das für immer verdorrt wäre, gäbe es diese Hitler-Freiplatz-Spende nicht.
Auch die Berichte von der überreichen Verpflegung („ ... auch wurde ich gewogen, da sie an mich noch etwas anbauen wollten") beweisen, daß die Freiplatz-Spender wissen, wo vielen, vielen unserer Volksgenossen noch immer der Schuh drückt.
Vielleicht wäre es doch gut, diese „Briefe dankbarer Hitler-Urlauber" zu veröffentlichen, weil es die ersten Briefe aus dem Dritten Reich find, die ungeheißen und ungeschminkt aufzeigen, wie ein großer Führer die sittlichen Kräfte eines Volkes wieder wachzurufen und damit das Glück dieses Volkes zu schmieden vermag. Dr. By.
Vornoiizen.
Tageskalender für Dienstag.
NSG. „Kraft durch Freude": 20.30 bis 21.45 Uhr fröhliche Gymnastik und Spiele im Lyzeum; 17.30 bis 18.30 Uhr Kindergymnastik Frankfurter Straße 60 (Gartenhaus); 20 bis 21 Uhr und 21 bis 22 Uhr (nur für Frauen) Schwimmen im Volks
bad; 21 bis 22 Uhr Reiten, Reitschule Schömbs. — Stadttheater: 20 bis 22.30 Uhr „Schwarze Husaren". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Artisten". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Mazurka". — Oberhessischer Kunstverein (Turmhaus am Brandplatz): 17 bis 18 Uhr Ausstellung von Werken von Fritz Hei- dingsfeld-Danzig und P. A. Böckstiegel-Dresden.
„Schwarze Husaren" im Stadttheater.
Aus- dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Heute, von 20 bis 22.30 Uhr, geht erstmalig die Operette „Schwarze Husaren" von W. W. Goetze (nach einem Lustspiel von Leo Lenz) in Szene. Am Dirigentenpult: Ernst Bräuer. Die Spielleitung liegt in den Händen des Intendanten. Mit- wi'rkende: Damen: Henckell, Perry; Herren: Bley, Hub, Lindt, Lüpke, Nieren, Schorn, Dolck, Bodart a. G. 28. Vorstellung im Dienstag-Abonnement.
(schafft Jugendherbergen!
Reichswerbe- und Opfertag des Deutschen Iugendherbergewerkes.
Wie schon seit Jahren, führt auch in diesem Jahr der Reichsverband für deutsche Jugendherbergen einen Reichswerbe- und Opfertag durch, der von dem Reichsminister des Innern im Einvernehmen mit dem Reichsschatzmeister der NSDAP, für den 16. und 17. Mai genehmigt wurde.
Das gewaltige Ansteigen der Uebernachtungszls- sern der deutschen wie auch der ausländischen
Jugend in den deutschen Jugendherbergen hat den Mangel an solchen Heimen an vielen Orten fühlbar verstärkt. Mehr als 2000 Jugendherbergen hat der Jugendherbergsverband geschaffen, die für die ganze Welt vorbildlich geworden sind. Die Fahrt ist heute zu einem Bestandteil des Dienstes der Hitlerjugend erklärt worden. Dies hat zu einer verstärkten Belegung der deutschen Jugendherbergen geführt. Es ist daher notwendig, in Deutschland noch viele Jugendherbergen zu schaffen. Der Reichs- werbe- und Öpfertag am 16. und 17. Mai soll dem Reichsverband für deutsche Jugendherbergen die Lösung dieser Aufgabe ermöglichen.
Keine Redner tür den 1. Mai.
Wie die Kreisleitung Wetterau uns mitteilt, werden für den 1.211 a i keine Redner gestellt. Es wird nur die Rededes Führers übertragen.
Oie Zeuerwerkerlaufbahn im Heer.
Vielfach werden Soldaten erst während ihrer einjährigen Dienstzeit auf die Feuerwerkerlaufbahn aufmerksam, die für diese Laufbahn sehr geeignet sind, aber der Bestimmung der Bezugsoorschrift, die eine zweijährige praktische Tätigkeit in der Metallindustrie oder im Metallhandwerk vorschreibt, nicht genügen. Um den Ersatz an Feuerwerkern sicherzüftellen, können künftig auch geeignete Mannschaften des Beurlaubtenstandes, die im Anschluß an ihre einjährige Dienstzeit l3/< Jahr praktisch in der Metallindustrie oder im Metallhandwerk gearbeitet haben und sich spätestens l3/< Jahr nach Beendigung ihres Dienstjahres bei ihrem Stammtruppenteil auf ein weiteres Dienstjahr verpflichten, als Anwärter für die Feuerwerkerlaufbahn zugelaffen werden. Der Wiedereintritt hat zum 1. 7. des auf die Entlassung folgenden übernächsten Jahres zu erfolgen. Am Ende ihrer 12jährigen Dienstzeit sollen Wiederetngestellte in der Regel nicht älter als 35 Jahre sein. Die Wiedereingestellten leisten zwei Monate Dienst bei einer Truppenwaffenmeisterei und einen Monat bei Heeres-Feld- zeugdienststellen und den Abnahme-Kommandos.
NeueBestinirnungen über dieIörderung der Kleinsiedlung
DNB. Jrn Deutschen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger vorn Montag werden die neuen Bestimmungen des Reichsarbeitsministers über die Förderung der Kleinsiedelung vom 21. April 1936 veröffentlicht.
Durch die neuen Bestimmungen werden die für die Kleinsiedlung geltenden Verwaltungsvorschriften zusammengefaßt, dabei stark gekürzt, vereinfacht und so geändert, daß die Durchführung der Kleinsiedlung wesentlich erleichtert wird. So sind die Reichsdarlehen erheblich erhöht worden, die L a n d b e s ch a f f u n g i st erleichtert,- die Begrenzung der Baukosten ist aufgelockert, besonders auch für den Fall, daß den Siedlern erhebliche Barmittel oder unverzinsliche Wertdarlehen zur Verfügung stehen. Kinderreichen Siedlern kann unter bestimmten Voraussetzungen bis zu fünf Jahren ein erheblicher Zinsnachlaß auch für Reichsdarlehen zugestanden werden. Das Verfahren ist vereinfacht Entscheidung und Verantwortung in stärkerem Maße in die ausführenden Stellen verlegt. Solchen Siedlern, die bereits geeignete Siedlungsgrundstücke besitzen, sind wesentliche Verfahrenserleichterungen zugebilligt worden. Die Reichsregierung hofft, auf diese Weise die Hemmungen, die sich bisher der Durchführung der Kleinsiedlung mitunter entgegenstellten, im wesentlichen beseitigt zu haben, so'daß diese Maßnahmen nunmehr mit verstärkter Tatkraft zum Besten der schaffenden Volksgenossen fortgeführt werden können
Die öeutfdiß Rrbeildfront
^n;6.=6ßmdnf(haft.„firaft öürth freuöc"
Dolkslanzkreis.
Der Tanzabend am Mittwoch, 29. April, fällt aus. Für die nächste Woche wird der Abend noch bekanntgegeben. Angehörige der DAF., HI. und BDM. können an unserem Tanzkreis noch teilnehmen. Anmeldungen in der Kreisdienststelle, Schanzenstr. 18.
Heidelbergfahrer.
Bei der am 10. Mai stattfindenden Heidelberg- fahrt wollen wir 1 bis 2 Wandergruppen zusammenstellen, die eine 4- bis 6stündige Wanderung ins Neckartal durchführen. Wer hat Lust, mitzuwandern? Meldung hierzu an die Kreisdienststelle Schanzenstraße 18. Der Fahrpreis für den Sonder- zug beträgt 4,20 Mark. An dem Sonderzng nach Heidelberg beteiligen sich auch die Kreise Alsfeld,
Luftbild vom Aufmarschplatz vor der Volkshalle mit der alten (rechts) und der neuen Liebigshöhe (links). Diese Bilder stellen den Vorentwurf nach den heutigen Gedankengängen dar.
Lauterbach, Schotten fowie der Kreis Friedberg. Anmeldungen auf dem vorgeschriebenen Formular müssen umgegend an die Kreisdienststelle, Gießen, Schanzenstraße 18, erfolgen.
Sperrung von Urlaubsfahrten.
Seit Samstag, 25. April, find alle Norwegenfahrten, mit Ausnahme der Fahrt vom 19. bis 26. Mai gesperrt. Wir bitten alle Volksgenossen, die sich für eine Nordlandreise interessieren, sich umgehend noch für die Fahrt am 19. Mai hier anzumelden. An dieser Fahrt nimmt die Regimentskapelle des Infanterie-Regiments 81 Frankfurt am Main teil. Es ist dies eine Vergünstigung, die uns zugestanden wurde und erheblich zur Erheiterung aller Teilnehmer beitragen dürfte. Außerdem ist seit Samstag die Urlaubsfährt 19/36 vom 8. bis 16. Juni an den Schliersee gesperrt. Anmeldungen an all die gesperrten Züge können nicht mehr entgegengenommen werden.
Gportamt „Kraft durch $reuöez'.
Heule folgende Kurse:
Kindergymnastik. Von 17.30 bis 18.30 Uhr, Frankfurter Straße 60, Gartenhaus.
Fröhliche Gymnastik und Spiele, Frauen. Von 20.30 bis 2145 Uhr, Lyzeum, Dammstraße 26.
Schwimmen. Von 20 bis 21 Uhr, Frauen und Männer, Volksbad; 21 bis 22 Uhr, nur für Frauen. Beide Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene.
Reiten. Von 21 bis 22 Uhr, Universitäts-Reitinstitut, Brandplatz.
Teuniskurfe.
Die Tenniskurse beginnen am 11. Mai. Folgende Uebungstage sind vorgesehen für Anfänger und Fortgeschrittene: Montags und Dienstags von 18 bis 19 und 19 bis 20 Uhr, Sonntags von 8 bis 9 und 9 bis 10 Uhr, außerdem können vormittags beliebig Uebungsstunden eingerichtet werden.
Die Kosten für den sechsstündigen Kursus betragen für Mitglieder der DAF- 4,80 Mark, für Nichtmitglieder 6 Mark. Hierbei werden Bälle und Schläger gefielt, die Platzbenutzung und Balljungengebühr ist ebenfalls in den Gebühren einbegriffen. Baldige Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle, Schanzenstraße 18, entgegen.
Für alle anderen Kurse, wie Reiten, Fechten, Schach, Kindergymnastik und Rollschuhlaufen werden noch Anmeldungen entgegengenommen.
Gießener Dochenmarktpreise
* G i e ß e n, 28. April. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,55 Mk., Landbutter 1,42, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 11, Klasse A IOV2, Klasse B 10, Klasse C 9V2, Klasse D 9, ungezeichnete 8, Gänseeier 30, Enteneier 9 bis 12, Weißkraut, das Pfund 15 bis 18, Rotkraut 18 bis 20, Gelbe Rüben 10 bis 12, Rote Rüben 10 bis 12, Spinat 10 bis 15, Römischkohl 12, Spargel 80 Pf. bis 1 Mk., Unterkohlrabi 8 Pf., Feldsalat 80 Pf. bis 1 Mk., Tomaten 40 bis 50, Zwiebeln 12 bis 14, Meerrettich 35 bis 70, Schwarzwurzeln 20 bis 35, Rhabarber 18 bis 25, Kartoffeln, das Pfund 5, 10 Pfund 45 Pf., der Zentner 3,70 bis 3,90 Mk., Aepfel, das Pfund 25 bis 35 Pf., Nüsse 48, Zwet- schenhonig 40 bis 45, Suppenhühner 85 bis 90, Tauben, das Stück 50, Salat 15 bis 25, Salatgurken 50 bis 65, Oberkohlrabi 20 bis 22, Lauch 5 bis 10, Rettich, das Bündel 30 bis 40, das Stück 5 bis 20, Sellerie 10 bis 35, Radieschen, das Bund 12 bis 15 Pf.
** D i e Dien st stunden bei den hiesigen Gerichtsbehörden (Landgericht, Staatsanwaltschaft und Amtsgericht) find vom 2. Mai ab wie folgt festgesetzt worden: Montags bis Freitags von 7 bis 13 und von 14% bis 17 Uhr; Samstags von 7 bis 12% Uhr.
** Straßenherstellung im Stadtteil jenseitsderLahn. Von der Rodheimer Straße abbiegend in Richtung nach dem Gleiberger Weg und parallel mit der Krofdorfer Straße laufend wird zur Erschließung eines größeren Baugrundstückes eine neue Straße angelegt. Gegenwärtig ist man dabei, den Regen- und Schmutzwasserkanal anzulegen; im Anschluß hieran soll der neue Straßen-
Gesunde Jugend stellt die Zukunft des deutschen Volkes sicher! Stellt Freiplühe für Kinder im Rahmen der Kinderlandverschickung zur Verfügung!
körper aufgefüllt und befestigt werden. Es ist beabsichtigt, nach Fertigstellung an der neuen Straße Kleinwohnungen zur Ausführung zu bringen, wofür bereits mehrere Interessenten vorhanden sind.
** Verkehrsunfall. Gestern ereignete sich auf der Marburger Straße ein Verkehrsunfall. Ein Lastkraftwagen aus Bad-Nauheim geriet gegen einen Baum. Glücklicherweise wurde der Führer des Fahrzeuges nicht verletzt. Es entstand lediglich einiger Materialschaden.
** Diebstäh 1 e. Die Kriminalpolizeistelle Gießen berichtet: In einem hiesigen Betrieb wurden in der letzten Zeit zwei Damenarmbanduhren entwendet. (Beschreibung: 1. eine kleine silberne Damenuhr, innen am Gehäuse stark verkratzt, Armband zerrissen; 2. kleine silberne Damenuhr mit silbernem Gliederarmband und Sicherheitskettchen, auf dem Uhrdeckel befindet sich folgende Gravierung „Zum 16. Wiegenfeste W. Wenzel". — Aus einem Garten in der Frankfurter Straße wurde ein fchwarzlackierter Blumentisch gestohlen. Sachdienliche Mitteilungen erbittet die Kriminalpolizeistelle Gießen, Zimmer 5.
** Die Gießener Freiwillige Feuerwehr hielt — wie man uns berichtet — am Samstag im Restaurant „Aquarium" ihre diesjährige Jahreshauptversammlung ab. Anwesend waren 55 Kameraden. Brandmeister Koch eröffnete für den durch Krankheit verhinderten Ober-Brandmeister Wenzel die Versammlung. Er gab einen ausführlichen Bericht über die Tätigkeit der Wehr im ab- gelaufenen Geschäftsjahr. Gleichzeitig aedachte er der im verflossenen Jahre verstorbenen Kameraden; die Versammlung ehrte deren Andenken in üblicher Weise. Eine Anzahl über 60 Jahre alter Kameraden wurde einer Altersabteilung zugeteilt. Rechner H e i ß l er gab den Kassenbericht bekannt. Die Kassenoerhältnisse sind zufriedenstellend. Der Voranschlag für das laufende Geschäftsjahr wurde genehmigt. Die Verhältnisse der Sterbeunterstützungskasse sind als günstig zu bezeichnen; der seitherige Satz der Unterstützung bleibt bestehen. 8 Kameraden wurde für 25jährige Dienstzeit das übliche Geschenk von der Wehr überreicht. Durch Schreiben des Kreisamts Gießen ist die Wehr als öffentliche Wehr anerkannt. Brandmeister Koch wies nochmals auf den Landesverbandstag in Nieder-Olm hin und bat um rege Beteiligung. Mit dreifachem Sieg- Heil auf den Führer und Reichskanzler wurde die Versammlung geschlossen.


