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Schoa^
Die indirekte Einmischung in Spanien.
Eine Verlautbarung aus dem Unterausschuß des Nichteinmischungsausschuffes
wert sei, daß auch im Schoa-Gebiet die eingeborene Bevölkerung diese Strafaktion der italienischen Kolonnen tatkräftig unterstützt habe.
»WennIsrael herrscht..."
Oie Verbrechen des Judentums in Spanien.
hauptet, folgt der religiösen Beeinflussung eines Samuel oder Levi.
der in London, in Paris, in Neuyork als hundertprozentiger Weltmann und „harmloser Geschäftsmann" auftritt und seine Zerstreuung bei Banketts
letzte Möglichkeit weiteren Widerstandes im a-Gebiet zusammengebrochen sei. Bemerkens-
Rotary-Klubs sucht."
peinliche Gerichtsatten.
Bolschewistenhäuptlinge beschließen Aktenvernichtung.
London, 23. Dez. (DJIB.) Der Unterausschuß des Nichteinmischungsausfchus- ses trat, wie vorgesehen, zur Behandlung des gesamten Bereiches der Nichteinmischungsfrage am Dienstagnachmittag in London zusammen und tagte bis in die späten Abendstunden, lleber die Sitzung wurde folgende Mitteilung ausgegeben:
Der Unterausschuß hatte telegraphische Inhaltsangaben der Antworten vorliegen, die von den beiden Parteien in Spanien bezüglich der Einrichtung eines Systems der Ueberwachung zur Durchführung des Nichteinmischungsabkommens übermittelt worden waren. Der Unterausschuß kam überein, daß diese Dokumente dem Hauptausschuß zur Erörterung vorgelegt werden sollen, und zwar in der Sitzung, die am Mittwochvormittag stattfinden soll. Der Unterausschuß kam weiter überein, den Hauptausschuß aufzufordern, den verschiedenen Regierungen einen Bericht über die Einzelheiten des planes für die Errichtung eines Ueberwachungs- f y st e m s in Spanien zu übermitteln, den sie von ihren technischen Beratern erhalten hatten, damit die verschiedenen Vertreter eine endgültige Entscheidung hierüber zum möglichst frühen Zeitpunkt in Besitz haben.
Der Unterausschuß erhielt Berichte von einer Anzahl von Vertretern über die Haltung ihrer Regierungen zu der geplanten Ausdehnung des Nichteinmischungsabkommens, damit dieses nicht nur die direkte Einmischung, sondern auch die indirekte Einmischung erfaßt, wobei besonders Bezug genommen wurde auf die Frage des Eintreffens ausländischer Staatsangehöriger in Spanien, um Dienst im Bürgerkrieg zu tun. Anschließend folgte ein allgemeiner Meinungsaustausch, im Verlaufe dessen die Vertreter ankündigten, daß sie ihren Regierungen sofort über die allgemeine Linie der in der Sitzung zum Ausdruck gebrachten Ansichten berichten würden. Der Unterausschuß kam inzwischen überein, technische Unterausschüsse einzusehen, die sofort die verschiedenen Seiten der indirekten Einmischung prüfen sollen, um technische Vorschläge für die Ausdehnung des Abkommens vorzubreiten, damit diese Fragen erfaßt werden.
Der Unterausschuß einigte sich, dem Hauptausschuß zu empfehlen, daß dieser den Regierungen
nung in allen kolonialen und halbkolonialen Gebieten.
Zwar geschehe viel zur Bekämpfung des Kommunismus durch die Regierung Niederländifch-Jndiens doch fei das nicht genug. Es fei vor allem wichtig, die im Ausland errichteten kommunistischen Zersetzungszentren, deren Tätigkeit sich auf Nieder- ländisch-Jndien richte, mit Hilfe internationaler Polizeiaktionen unschädlich zu machen. Völlig unzulässig sei, daß selbst in Holland solche Zersetzungsmittelpunkte bestehen können. Dagegen müsse die Regierung .mit den schärfsten Maßnahmen vorgehen.
Trotzki auf dem Wege nach Mexiko.
Oslo, 23. Dez. (DNB.) Der norwegische Justizminister bestätigte am Dienstagabend in einer Unterredung mit einem Vertreter des „Telegram- byraa", daß Trotzki und feine Frau Norwegen verlassen haben, um sich nach Mexiko zu begeben.
Nach der Osloer Zeitung „Tidens Tegn" wurde Trotzki, bevor seine Aufenthaltsbewilligung in Norwegen ablief, an Bord eines norwegischen Dampfers geführt, der nach Mexiko bestimmt ist. Die Bewachung seiner Wohnung wurde aufrechterhalten, um seine Abreise zu verheimlichen. Trotzki wurde von einem Polizeioffzier bewacht, der darauf achten sollte, daß der alte Verschwörer vor seinem Abzug nicht ohne Genehmigung telegraphierte. Das Schiff, auf dem sich Trotzki befindet, wird seine Reise ohne Zwischenlandung durchführen.
Moskau wühlt auch in Holland und Niederländisch -Indien.
Komintern arbeitet als illegale Organisation.
Salamanca, 23. Dez. (DNB. Funkspruch.) Unter der Ueberschrift „Wenn Israel herrscht..." untersucht der frühere Direktor einer Madrider Rechtszeitung in einem Leitartikel der in Sevilla erscheinenden Zeitung „A B C", die Ursachen der tragischen Ereignisse in Spanien. Mit der Ueberzeugungskraft eines Mannes, dessen Freunde und Verwandte zum größten Teile von den Bolschewisten ermordet wurden, schildert der spanische Journalist die Machenschaften des internationalen Judentums.
Spanien führe nicht allein einen Kampf gegen das U n t e r m e n f ch e n t u m, das sich aus den Winkeln aller europäischen Großstädte in Madrid zusammengefunden habe, so erklärt der Verfasser, und auch nicht allein einen Kampf gegen den sowjetrussischen Bolschewismus, sondern vor allem auch gegen das Weltjudentum, das von jüdischen Geheimkomitees geleitet werde.
Juda habe sich Rußland bemächtigt. Jetzt falle es über Spanien her, das es bis aufs Blut ausfaugen wolle, da es nicht Kraft genug habe, das Land zu erobern.
In diesem Zusammenhang kennzeichnet der spanische Journalist das Verhalten einer gewissen „bürgerlichen" Weltpresse, welche den Kommunismus zwar nicht geradezu offen unterstützt, aber die Erfolge der spanischen Nationalisten verschweigt, sie als „Rebellen" bezeichnet und ihre Politik bewußt in zweifelhaftes Licht setzt. Bei näherer Untersuchung könne man in allen Fällen feststellen, daß derartige Zeitungen sich in jüdischem Besitz befinden. Wahrscheinlich würden sie heute bereits mit dem Golde finanziert, das aus spanischen Banken gestohlen wurde. So hätten die National-Truppen bei der Einnahme von San Sebastian in dem Schreibtisch des geflüchteten Bolschewisten-Gouverneurs einen vertraulichen Brief des Direktors der englischen Zeitung „News CH r o ni cle" gefunden, in dem dieser sich bereiterklärte, „die Erfolge der Roten in Spanien" zu propagieren.
sicherte jedoch offiziell, Italien denke gar nicht daran, den Besitzstand im Mittelmeer zu ändern und die Balearen zu besetzen. Diese offizielle Zusicherung wurde von Eden im englischen Unterlaufe bekannt- gegeben, und nun lag einem englisch-italienischen Mittelmeerabkommen kein Stein mehr im Wege. Wenn auch die Einzelheiten dieses Abkommens noch nicht feststehen, so dürste doch wohl die Vorarbeit schon sehr weit vorgeschritten sein. England erkennt also zugleich mit Frankreich, das bei den direkten Verhandlungen mit Italien ausgeschaltet ist, Italiens neue Stellung an und hofft dagegen, daß Italien Englands Dölkerbundsfront verstärken
in der Rekordzeit von 75 Tagen vollzogen worden, obgleich gewisse Fachleute dafür Monate und Jahre ansetzen zu müssen glaubten.
„Stomp a" hebt hervor, daß die Anerkennung gleichzeitig mit dem Einzug der italienischen Truppen in den äußersten Ortschaften Westabessiniens erfolge. Alle trügerischen Hoffnungen und Lügengewebe der Anhänger des Negus seien mit der Eroberung von Gore und Gambella und mit der Gefangennahme von RasJmru zusammengebrochen. Loglscherweise müßten jetzt weiter Schritte folgen, um alle Zweideutigkeiten zu beseitigen, besonders auch im Völkerbund. Man müsse daher die Entwicklung der politischen Lage mit lebhafter Spannung verfolgen.
Oie Söhne des Nas Kassa hingerichtet.
Rom, 23. Dez. (DNB.) Bei der im Gebiet von Schoa vorgenommenen systematischen Säuberungsaktion waren die beiden Söhne des Ras Kassa, Dedjas Averra und Dedjas Asfa Wossen, in italienische Gefangenschaft geraten. Beide wurden in Ficce, 100 Kilometer südlich von Addis Abeba, hin gerich tet.
In unterrichteten italienischen Kreisen wird betont, daß mit dem Tode dieser beiden besonders feindlich einge st eilten Bandenführer
Amsterdam, 22. Dez. (DNB.) Der „T e 1 e • graaf" lenkt die Aufmerksamkeit auf die kommunistische Gefahr in Holland und Niederländisch-Jndien. Das Blatt erinnert daran, daß die berüchtigte PKJ. (Kommunistische Partei Niederländisch-Jndiens) zwar nach den Revolten des Jahres 1927 aufgelöst und verboten worden ist, daß sie aber
als illegale Organisation und Sektion der Komintern nach wie vor besteht.
Diese unterirdische Partei strebt im Zusammenhang mit der EPN. (Kommunistischer Partei der Niederlande), die gleichfalls eine Sektion der Kommunistischen Internationale darstellt, die Errichtung eines „Sowjetindonesiens" an.
Im Jahre 1934 wurde unter Leitung des Kommunisten Roestam in Holland das Auslandsbüro der in Niederländisch-Jndien verbotenen PKJ. gegründet. Zweck dieses Büros ist der weitere Ausbau der allgemeinen kommunistischen Organisation in Niederländisch-Jndien. Von hier aus werden kommunistische Zersetzungsschriften nach Niederländisch-Jndien gesandt, wo sie in den Gewerkschaften der Eingeborenen, an Arbeitslose, Frauen und Jugendliche verteilt werden. Ferner ist das Büro bestrebt, alle außerhalb Nicderländisch-Jn- diens weilenden Indonesier für die kommunistischen Umsturzpläne zu gewinnen. In den Kreisen der KPJ. wird jetzt nach der Errichtung eines Zentralausschusses der Partei in Niederländisch-Jndien selbst gestrebt, damit die illegale Wühlarbeit intensiver betrieben werden kann.
In der letzten Zeit mehren sich die Berichte Über das Einschmuggeln kommunistischer Hetzschriften in malaiischer Sprache nach Nieder- ländifch-Jndien. Diese Schriften werden meist als äußerlich völlig unverfängliche „Reklamehefte" bekannter Firmen getarnt. So konnte kürzlich eine große Anzahl von angeblichen „Werbeschriften" einer bekannten Waschmittelfabrik beschlagnahmt werden, deren Inhalt lediglich aus kommunistischem hetzmaterial bestand.
Nach dem Verbot der PKJ. wurde durch aus Niederländisch-Jndien geflüchtete eingeborene Kommunisten die „Republikanische Partei Jndonesia" (PARI) gegründet. Diese Partei verfolgt dieselben revolutionären Absichten wie die PKJ. und hat eine große Anzahl von kommunistischen Zellen in Niederländisch-Jndien gebildet. Von der PARI aus werden vor allem die in Holland studierenden jungen Eingeborenen aus Niederländisch-Jndien im Sinne Moskaus beeinflußt. Unter Decknamen, so weiß der „Telegraaf" zu berichten, werden diese jungen Leute als Mitglieder der Roten Hilfe, ober ähnlicher kommunistischer Verbände eingetragen.
Angesichts dieser dauernden Bedrohung Nieder- ländisch-Jndiens durch Moskau fordert der „Telegraaf" energische Abwehrmaßnahmen. Das Blatt schreibt, das Auge Moskaus bleibe auf Niederländisch-Jndien gerichtet, auf den so verlockenden Indischen Archipel mit seiner leicht beein- lußbaren, wehrlosen Millionenbevölkerung.
Dauernd untergrabe die kommunistische Internationale die Grundlagen der Ruhe und Ord-
Genugtuung in Italien.
Mailand, 22. Dez. (DNB.) Die Umwandlung der Gesandtschaften Englands und Frankreichs in Addis Abeba in Generalkonsulate wird von der italienischen Presse mit Befriedigung kommentiert.
„Popolo d ' I t a l i a" schreibt, diese Maßnahme werde von der italienischen Oeffentlichkeit mit Genugtuung ausgenommen. „Gazze11a del P o p o l o" bemerkt, die Tatsache der restlosen Besetzung Abessiniens sei so überzeugend, daß sowohl England, als Frankreich zugeben müssen, daß von der Gespensterregierung von Gore keine Spur vorhanden sei und daß sie von der Einbildungskraft des Negus für den Völkerbund erfunden wurde. Die Befriedung Abessiniens fei
vorgetäuschte „Luftangriff" hierbei 100 Tote und 180 Verwundete. Die Mehrzahl der Opfer sind katalanische Sozialdemokraten, die nach Ansicht der anarchistischen und kommunistischen Gruppen „nicht radikal genug" sind.
Gegen dieVorherrschast derZuden in Polen.
Beschwerden im Sejm.
Kundgebungen in Ostoberschlesien.
Warschau, 22. Dez. (DNB.) In der Sitzung der Haushaltskommission im Sejm am Montag wurde besonders lebhaft die Judenfrage besprochen. Der frühere Legionär und Kavallerie- offizier Abg. Budzynski beklagte sich in der Aussprache über die Personalpolitik der Regierung. Zur Begründung wies der Abgeordnete darauf hin, daß eine Reihe einflußreicher Posten in der polnischen Presse und Diplomatie mit I u • den besetzt sei. Juden seien die Inhaber der höheren Stellen in den Redaktionen polnischer Zeitungen. Wenn die Regierung eine Pressekonferenz einberufe, so erschienen als Vertreter der polnischen Blätter überwiegend Juden. Daß die Vertreter polnischer Zeitungen in Deutschland jetzt keine Juden mehr seien, sondern Polen, sei weniger auf die Entwicklung in Polen, als auf die in Deutschland zurückzuführen. Die Abteilung für Außenpolitik im polnischen Rundfunk fei mit drei Juden besetzt. Juden unterrichteten also die polnische Oeffentlichkeit über die politischen Vorgänge im Auslande. Wenn die Regierung, so fuhr der Abgeordnete fort, ihre Personalpolitik nicht ändere, dann werde sie alle Polen zu Antisemiten machen, da derartige Zustände natürlich eine Reaktion Hervorrufen müßten. Die Polen könnten nicht dulden, daß auf irgendeinem Posten ein Jude die polnische Kultur vertrete. Es sei höchste Zeit, Polen von der inneren Okkupation durch das Judentum zu befreien.
Als ein jüdischer Abgeordneter dieser Darstellung widersprechen wollte, begegnete ein anderer polnischer Abgeordneter seinem Vorstoß mit der Frage, ob der jüdische Vertreter etwa nicht wisse, daß unter den derzeitigen Verhältnissen in Polen nur noch ein Jude Rechtsanwalt ober Iourna - list werben könne. Der Sohn eines polnischen Bauern dagegen habe nicht einmal die Möglichkeit, sich ein Ladengeschäft zu gründen.
Am Goldenen Sonntag kam es in mehreren o st oberschlesischen Städten zu Kundgebungen gegen die jüdische Ueberfrem- düng. Zahlreiche Mitglieder polnischer Vereinigungen sammelten sich vor jüdischen Geschäften und forderten auf, Einkäufe nur bei Ariern zu tätigen. Gleichzeitig wurden in den Straßen Flugblätter verteilt, die den Boykott der jüdischen Geschäfte verlangten. Besonders nachhaltig waren die Kundgebungen vor den großen jüdischen Warenhäusern in Ka11owitz und Königshü11e. In mehreren Fällen griff die Polizei ein, die eine Anzahl Kund- geber festnahm.
Deutschland und Finnland.
Erfolgreicher Abschluß der Wirischaftsverhandlungen.
Berlin, 22. Dez. (DNB.) Die seit einigen Wochen in Berlin geführten Verhandlungen über die Verlängerung des deutsch-finnischen Handelsvertrages und des deutsch-finnischen Ver- rechnungsabkommens sind heute erfolgreich zum Abschluß gebracht worden. Angesichts der günstigen Entwicklung des deutsch-finnischen Handels im ab- gelaufenen Jahre und des günstigen Kontostandes im Verrechnungswesen ist es möglich gewesen, bei der Verlängerung für das Jahr 1937 eine wesentliche Steigerung des beiderseitigen Warenverkehrs in Aussicht zu nehmen. Es ist bei dieser Gelegenheit auch gelungen, mit der finnischen Regierung Vereinbarungen über eine bedeutsame Erleichterung der Zollbehandlung für deutsche Kraftfahrzeuge und -teile derselben zu treffen, welche die Einfuhr deutscher Automobile aller Art nach Finnland künftig sehr erleichtern werden.
Durchgangsverkehr nach Ostpreußen.
Berlin, 22. Dez. (DNB.) In den feit längerer Zeit im freundschaftlichen Geiste zwischen dem polnischen und dem Reichsverkehrsministerium geführten Verhandlungen über die weitere Regelung de- Durchgangsverkehrs zwischen Ostpreußen und dem übrigen Deutsch- and ist am 22. Dezember 1936 eine voll* Einigung erzielt worden.
einen weiteren Bericht über die Ueberwachung von Flugzeugen, die auf dem Luftwege nach Spanien gelangen, unterbreiten soll, damit die betroffen en Regierungen dem Ausschuß ihre Bemerkungen hierzu zum möglichst baldigen Zeitpunkt übermitteln.
Der Unterausschuß kam überein, dem hauptaus- schuß gewisse Vorschläge zu unterbreiten, die darauf abzielen, daß die beteiligten Regierungen eine einheitliche Auslegung der Verpflichtungen geben, die sie durch den Beitritt zum Nichteinmischungsabkommen auf sich genommen haben.
Die nächste Sitzung des Unterausschusses wird am Dienstag, 5. Januar 1937, um 15.30 Uhr stattfinden.
50000 „Freiwillige" aus Frankreich.
P a r i 5 , 23. Dez. (DNB. Funkspruch.) „Echo de Paris" berichtet, daß mehr als 50 0 0 0 Freiwillige seit Beginn der Kämpfe in Spanien die französisch-spanische Grenze von Ce- bere nach Pvrt-Bvu (Nordostecke Spaniens) überschritten hätten.
Das gleiche Blatt gibt auch eine Meldung aus Tanger wieder, wonach die Bolschewisten von Perpignan im Fremdenviertel der Stadt ein Rekrutierungsbüro eröffnet haben.
Der nationale Heeresbericht.
Salamanca, 23. Dez. (DNB. Funkfpruch.) Die nationalen Truppen setzen ihren Vormarsch in der Provinz Cordoba erfolgreich fort. Nach dem Heeresbericht des Obersten Befehlshabers in Salamanca wurden am Dienstag von den Streitkräften der nationalen Südarmee die Orte El Carpio und Pedro Abad (etwa 28 bzw. 35 Kilometer östlich der Stadt Cordoba), sowie der Ort Villa Franca de Cordoba erobert. Die Bolschewisten hatten starke Verluste. Ihnen wurde viel Kriegsmaterial und zahlreiche Maschinengewehre abgenommen.
Im Norden wiederholten die bolschewistischen Truppen im Kampfabschnitt Villarreal in der Provinz Alava ihre Angriffe auf die von den nationalen Truppen am Montag eroberten Stellungen. Sie erlitten dabei große Verluste, ohne ihr Ziel zu erreichen. An der Front von Madrid wurde bei einem Luftkampf ein zweimotoriges bolschewistisches Bombenflugzeug abgeschossen.
Paris, 23. Dez. (DNB. Funkspruch.) Die roten Machthaber in Valencia haben am Dienstagnachmittag in einem „Kabinettsrat" einen Beschluß gefaßt, der ein bezeichnendes Licht darauf wirft, aus was für Elementen sich ihre Anhängerschaft zusammensetzt. Sie haben nämlich beschlossen, die Gerichtsakten über Urteile zu vernichten, die vor dem 19. Juli 1936, also vor der nationalen Erhebung, gefällt worden sind. Offenbar haben sie ein außerordentlich starkes Interesse daran, ihre eigenen Machenschaften und die Schandtaten ihrer Anhänger, deren Rädelsführer sich zum größten Teil aus notorischen Verbrechern zusammensetzen, einer späteren Nachprüfung zu entziehen. Gleichzeitig haben die Bolschewistenhäuptlinge beschlossen, ihre politischen Gegner, die sie gefangen halten, in „Arbeitslager" zu überfuhren.
Die „Konkurrenzkämpfe" in Barcelona.
Völlige Anarchie.
London, 23. Dez. (DNB. Funkfpruch.) Heber die anarchistischen Zustände in Barcelona und die Zwistigkeiten der verschiedenen kommunistischen Gruppen untereinander bringt der „Daily Telegraph" heute einen höchst bemerkenswerten Bericht seines Sonderkorrespondenten. Danach war dieser Tage in Barcelona unvermutet die Verdunkelung der Stadt ungeordnet worden, so daß die Bevölkerung an einen unmittelbar bevorstehenden Luftangriff glaubte. Diese Annahme wurde verstärkt durch die Tatsache, daß in mehreren Teilen der Stadt Gewehrschüsse gehört wurden. Nach einer Verdunkelung von 15 Minuten Dauer wurde die Stadt wieder beleuchtet, und ein Rundfunksprecher machte die unbestimmte Mitteilung, daß die „Gefahr" vorüber sei.
In Wirklichkeit hatte sich, entgegen den widerspruchsvollen Behauptungen der marxistischen Presse von Barcelona, die teils von einem „feindlichen Luftangriff", teils von einer „Luftabwehrübung" sprach, folgendes zugetragen: In letzter Zeit war die Gegnerschaft, zwischen den größeren Gruppen der Anarchisten und K o m m u n i ft e n infolge von Meinungsverschiedenheiten über die Verteilung der einträglicheren Pfründe immer bedrohlicher geworden, so daß eine dieser Gruppen beschloß, unter dem Schutz einer „Luftabwehrverdunkelung" die Konkurrenz au vernichten. Nach dem „Daily Telegraph^ forderte der
Der Verfasser des Artikels zählt dann diejenigen auf, die Hauptschuldige an den unglücklichen Ereignissen in Spanien sind, und stellt fest, daß sie sämtlich Juden sind. Der eigentliche Diktator auf der roten Seite in Spanien sei der bolschewistische Jude Rosenberg. Ihm zur Seite ständen der aus Katalonien stammende Jude Companys, die Jüdin Margarita Nelken, die früher in Deutschland ihr Unwesen trieb, und der Jude p riet o. weiter der Jude Dr. Ma r anon und unzählige andere mehr oder weniger reinrassige Juden, die von den niedrigsten Instinkten beseelt seien. Diese hätten unter falschem Namen oder unter „christlichem" Deckmantel Spanien besonders in den letzten fünf wahren geistig verseucht und materiell zugrunde gerichtet. Das plündern und Stehlen von Goldsachen, die zum handel geeignet seien, von Schmuck und Kunstwerken verrate die Ordnung dieses ganzen Sy st em s. 3n Toledo habe ein in solchen Dingen erfahrener ungarischer Jude die Gemäldesammlungen fortgeschleppt. Jüdische Rechtsanwälte versuchten den handel ihrer Rassegenossen mit gestohlenen Volksgütern zu legalisieren.
Die Plünderungen von Kirchen, so stellt der Verfasser des Artikels fest, beweisen den inneren Zusammenhang zwischen Bolschewismus und Judentum. Wer den Kirchen feindlich gegenüberftehe, der gehe achtlos an den HeiksgMbildern vorüber; die rachsüchtige Wut aber, mit der die Kommunisten in Spanien die Kirchen stürmten, finde seine Erklärung nur in dem Fanatismus der Rabbiner, deren Art christlicher Gesinnung und christlicher Religion entgegengesetzt sei.
Wörtlich schließen die Ausführungen dieses spanischen Journalisten:
„Der armstzlige Analphabet, der in Lastilien I oder Andalusien hölzerne Lhristusstatuen enf-


