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Die indirekte Einmischung in Spanien.

Eine Verlautbarung aus dem Unterausschuß des Nichteinmischungsausschuffes

wert sei, daß auch im Schoa-Gebiet die eingeborene Bevölkerung diese Strafaktion der italienischen Kolonnen tatkräftig unterstützt habe.

»WennIsrael herrscht..."

Oie Verbrechen des Judentums in Spanien.

hauptet, folgt der religiösen Beeinflussung eines Samuel oder Levi.

der in London, in Paris, in Neuyork als hun­dertprozentiger Weltmann undharmloser Geschäfts­mann" auftritt und seine Zerstreuung bei Banketts

letzte Möglichkeit weiteren Widerstandes im a-Gebiet zusammengebrochen sei. Bemerkens-

Rotary-Klubs sucht."

peinliche Gerichtsatten.

Bolschewistenhäuptlinge beschließen Aktenvernichtung.

London, 23. Dez. (DJIB.) Der Unteraus­schuß des Nichteinmischungsausfchus- ses trat, wie vorgesehen, zur Behandlung des ge­samten Bereiches der Nichteinmischungsfrage am Dienstagnachmittag in London zusammen und tagte bis in die späten Abendstunden, lleber die Sitzung wurde folgende Mitteilung ausgegeben:

Der Unterausschuß hatte telegraphische Inhalts­angaben der Antworten vorliegen, die von den bei­den Parteien in Spanien bezüglich der Einrichtung eines Systems der Ueberwachung zur Durchführung des Nichteinmischungs­abkommens übermittelt worden waren. Der Unterausschuß kam überein, daß diese Dokumente dem Hauptausschuß zur Erörterung vorgelegt wer­den sollen, und zwar in der Sitzung, die am Mitt­wochvormittag stattfinden soll. Der Unterausschuß kam weiter überein, den Hauptausschuß aufzufor­dern, den verschiedenen Regierungen einen Bericht über die Einzelheiten des planes für die Errichtung eines Ueberwachungs- f y st e m s in Spanien zu übermitteln, den sie von ihren technischen Beratern erhalten hatten, damit die verschiedenen Vertreter eine endgültige Entschei­dung hierüber zum möglichst frühen Zeitpunkt in Besitz haben.

Der Unterausschuß erhielt Berichte von einer Anzahl von Vertretern über die Haltung ihrer Re­gierungen zu der geplanten Ausdehnung des Nichteinmischungsabkommens, damit dieses nicht nur die direkte Einmischung, sondern auch die indirekte Einmischung erfaßt, wobei besonders Bezug genommen wurde auf die Frage des Eintreffens ausländischer Staats­angehöriger in Spanien, um Dienst im Bürgerkrieg zu tun. Anschließend folgte ein allge­meiner Meinungsaustausch, im Verlaufe dessen die Vertreter ankündigten, daß sie ihren Regierungen sofort über die allgemeine Linie der in der Sitzung zum Ausdruck gebrachten Ansichten berichten wür­den. Der Unterausschuß kam inzwischen überein, technische Unterausschüsse einzusehen, die sofort die verschiedenen Seiten der indirekten Einmischung prüfen sollen, um technische Vorschläge für die Aus­dehnung des Abkommens vorzubreiten, damit diese Fragen erfaßt werden.

Der Unterausschuß einigte sich, dem Hauptaus­schuß zu empfehlen, daß dieser den Regierungen

nung in allen kolonialen und halbkolonialen Gebieten.

Zwar geschehe viel zur Bekämpfung des Kommu­nismus durch die Regierung Niederländifch-Jndiens doch fei das nicht genug. Es fei vor allem wichtig, die im Ausland errichteten kommunistischen Zer­setzungszentren, deren Tätigkeit sich auf Nieder- ländisch-Jndien richte, mit Hilfe internationaler Polizeiaktionen unschädlich zu machen. Völlig unzu­lässig sei, daß selbst in Holland solche Zersetzungs­mittelpunkte bestehen können. Dagegen müsse die Regierung .mit den schärfsten Maßnahmen vor­gehen.

Trotzki auf dem Wege nach Mexiko.

Oslo, 23. Dez. (DNB.) Der norwegische Justiz­minister bestätigte am Dienstagabend in einer Un­terredung mit einem Vertreter desTelegram- byraa", daß Trotzki und feine Frau Norwe­gen verlassen haben, um sich nach Mexiko zu begeben.

Nach der Osloer ZeitungTidens Tegn" wurde Trotzki, bevor seine Aufenthaltsbewilligung in Norwegen ablief, an Bord eines norwegischen Dampfers geführt, der nach Mexiko bestimmt ist. Die Bewachung seiner Wohnung wurde aufrecht­erhalten, um seine Abreise zu verheimlichen. Trotzki wurde von einem Polizeioffzier be­wacht, der darauf achten sollte, daß der alte Ver­schwörer vor seinem Abzug nicht ohne Genehmigung telegraphierte. Das Schiff, auf dem sich Trotzki befindet, wird seine Reise ohne Zwischenlan­dung durchführen.

Moskau wühlt auch in Holland und Niederländisch -Indien.

Komintern arbeitet als illegale Organisation.

Salamanca, 23. Dez. (DNB. Funkspruch.) Unter der UeberschriftWenn Israel herrscht..." untersucht der frühere Direktor einer Madrider Rechtszeitung in einem Leitartikel der in Sevilla erscheinenden ZeitungA B C", die Ur­sachen der tragischen Ereignisse in Spanien. Mit der Ueberzeugungskraft eines Mannes, dessen Freunde und Verwandte zum größten Teile von den Bol­schewisten ermordet wurden, schildert der spanische Journalist die Machenschaften des internatio­nalen Judentums.

Spanien führe nicht allein einen Kampf gegen das U n t e r m e n f ch e n t u m, das sich aus den Winkeln aller europäischen Großstädte in Madrid zusammengefunden habe, so erklärt der Verfasser, und auch nicht allein einen Kampf gegen den sowjetrussischen Bolschewismus, son­dern vor allem auch gegen das Weltjudentum, das von jüdischen Geheimkomitees geleitet werde.

Juda habe sich Rußland bemächtigt. Jetzt falle es über Spanien her, das es bis aufs Blut ausfaugen wolle, da es nicht Kraft genug habe, das Land zu erobern.

In diesem Zusammenhang kennzeichnet der spa­nische Journalist das Verhalten einer gewissen bürgerlichen" Weltpresse, welche den Kommunis­mus zwar nicht geradezu offen unterstützt, aber die Erfolge der spanischen Nationalisten verschweigt, sie alsRebellen" bezeichnet und ihre Politik be­wußt in zweifelhaftes Licht setzt. Bei näherer Un­tersuchung könne man in allen Fällen feststellen, daß derartige Zeitungen sich in jüdischem Besitz befinden. Wahrscheinlich würden sie heute bereits mit dem Golde finanziert, das aus spanischen Banken gestohlen wurde. So hätten die National-Truppen bei der Einnahme von San Sebastian in dem Schreibtisch des geflüchteten Bolschewisten-Gouverneurs einen ver­traulichen Brief des Direktors der englischen Zei­tungNews CH r o ni cle" gefunden, in dem dieser sich bereiterklärte,die Erfolge der Roten in Spanien" zu propagieren.

sicherte jedoch offiziell, Italien denke gar nicht daran, den Besitzstand im Mittelmeer zu ändern und die Balearen zu besetzen. Diese offizielle Zusicherung wurde von Eden im englischen Unterlaufe bekannt- gegeben, und nun lag einem englisch-italienischen Mittelmeerabkommen kein Stein mehr im Wege. Wenn auch die Einzelheiten dieses Abkommens noch nicht feststehen, so dürste doch wohl die Vor­arbeit schon sehr weit vorgeschritten sein. England erkennt also zugleich mit Frankreich, das bei den direkten Verhandlungen mit Italien ausgeschaltet ist, Italiens neue Stellung an und hofft dagegen, daß Italien Englands Dölkerbundsfront verstärken

in der Rekordzeit von 75 Tagen vollzogen worden, obgleich gewisse Fachleute dafür Monate und Jahre ansetzen zu müssen glaubten.

Stomp a" hebt hervor, daß die Anerkennung gleichzeitig mit dem Einzug der italienischen Trup­pen in den äußersten Ortschaften Westabessiniens erfolge. Alle trügerischen Hoffnungen und Lügengewebe der Anhänger des Negus seien mit der Eroberung von Gore und Gambella und mit der Gefangennahme von RasJmru zusam­mengebrochen. Loglscherweise müßten jetzt weiter Schritte folgen, um alle Zweideutigkeiten zu beseitigen, besonders auch im Völkerbund. Man müsse daher die Entwicklung der politischen Lage mit lebhafter Spannung verfolgen.

Oie Söhne des Nas Kassa hingerichtet.

Rom, 23. Dez. (DNB.) Bei der im Gebiet von Schoa vorgenommenen systematischen Säuberungs­aktion waren die beiden Söhne des Ras Kassa, Dedjas Averra und Dedjas Asfa Wossen, in italienische Gefangenschaft geraten. Beide wurden in Ficce, 100 Kilometer südlich von Addis Abeba, hin gerich tet.

In unterrichteten italienischen Kreisen wird be­tont, daß mit dem Tode dieser beiden besonders feindlich einge st eilten Bandenführer

Amsterdam, 22. Dez. (DNB.) DerT e 1 e graaf" lenkt die Aufmerksamkeit auf die kom­munistische Gefahr in Holland und Niederländisch-Jndien. Das Blatt erin­nert daran, daß die berüchtigte PKJ. (Kommunisti­sche Partei Niederländisch-Jndiens) zwar nach den Revolten des Jahres 1927 aufgelöst und verboten worden ist, daß sie aber

als illegale Organisation und Sektion der Ko­mintern nach wie vor besteht.

Diese unterirdische Partei strebt im Zusammenhang mit der EPN. (Kommunistischer Partei der Nieder­lande), die gleichfalls eine Sektion der Kommunisti­schen Internationale darstellt, die Errichtung eines Sowjetindonesiens" an.

Im Jahre 1934 wurde unter Leitung des Kom­munisten Roestam in Holland das Auslands­büro der in Niederländisch-Jndien verbotenen PKJ. gegründet. Zweck dieses Büros ist der weitere Ausbau der allgemeinen kommunistischen Organi­sation in Niederländisch-Jndien. Von hier aus werden kommunistische Zersetzungsschriften nach Nie­derländisch-Jndien gesandt, wo sie in den Gewerk­schaften der Eingeborenen, an Arbeitslose, Frauen und Jugendliche verteilt werden. Ferner ist das Büro bestrebt, alle außerhalb Nicderländisch-Jn- diens weilenden Indonesier für die kommunistischen Umsturzpläne zu gewinnen. In den Kreisen der KPJ. wird jetzt nach der Errichtung eines Zen­tralausschusses der Partei in Niederländisch-Jndien selbst gestrebt, damit die illegale Wühlarbeit inten­siver betrieben werden kann.

In der letzten Zeit mehren sich die Berichte Über das Einschmuggeln kommunistischer Hetz­schriften in malaiischer Sprache nach Nieder- ländifch-Jndien. Diese Schriften werden meist als äußerlich völlig unverfänglicheReklame­hefte" bekannter Firmen getarnt. So konnte kürzlich eine große Anzahl von angeblichen Werbeschriften" einer bekannten Waschmittel­fabrik beschlagnahmt werden, deren Inhalt lediglich aus kommunistischem hetzmaterial bestand.

Nach dem Verbot der PKJ. wurde durch aus Niederländisch-Jndien geflüchtete eingeborene Kom­munisten dieRepublikanische Partei Jndonesia" (PARI) gegründet. Diese Partei verfolgt dieselben revolutionären Absichten wie die PKJ. und hat eine große Anzahl von kommunistischen Zellen in Niederländisch-Jndien gebildet. Von der PARI aus werden vor allem die in Holland studierenden jun­gen Eingeborenen aus Niederländisch-Jndien im Sinne Moskaus beeinflußt. Unter Decknamen, so weiß derTelegraaf" zu berichten, werden diese jungen Leute als Mitglieder der Roten Hilfe, ober ähnlicher kommunistischer Verbände eingetragen.

Angesichts dieser dauernden Bedrohung Nieder- ländisch-Jndiens durch Moskau fordert derTele­graaf" energische Abwehrmaßnahmen. Das Blatt schreibt, das Auge Moskaus bleibe auf Niederländisch-Jndien gerichtet, auf den so ver­lockenden Indischen Archipel mit seiner leicht beein- lußbaren, wehrlosen Millionenbevölkerung.

Dauernd untergrabe die kommunistische Inter­nationale die Grundlagen der Ruhe und Ord-

Genugtuung in Italien.

Mailand, 22. Dez. (DNB.) Die Umwandlung der Gesandtschaften Englands und Frankreichs in Addis Abeba in General­konsulate wird von der italienischen Presse mit Befriedigung kommentiert.

Popolo d ' I t a l i a" schreibt, diese Maß­nahme werde von der italienischen Oeffentlichkeit mit Genugtuung ausgenommen.Gazze11a del P o p o l o" bemerkt, die Tatsache der restlosen Besetzung Abessiniens sei so überzeugend, daß so­wohl England, als Frankreich zugeben müssen, daß von der Gespensterregierung von Gore keine Spur vorhanden sei und daß sie von der Einbildungs­kraft des Negus für den Völkerbund erfunden wurde. Die Befriedung Abessiniens fei

vorgetäuschteLuftangriff" hierbei 100 Tote und 180 Verwundete. Die Mehrzahl der Opfer sind katalanische Sozialdemokra­ten, die nach Ansicht der anarchistischen und kom­munistischen Gruppennicht radikal genug" sind.

Gegen dieVorherrschast derZuden in Polen.

Beschwerden im Sejm.

Kundgebungen in Ostoberschlesien.

Warschau, 22. Dez. (DNB.) In der Sitzung der Haushaltskommission im Sejm am Montag wurde besonders lebhaft die Judenfrage be­sprochen. Der frühere Legionär und Kavallerie- offizier Abg. Budzynski beklagte sich in der Aussprache über die Personalpolitik der Regierung. Zur Begründung wies der Abgeordnete darauf hin, daß eine Reihe einflußreicher Posten in der pol­nischen Presse und Diplomatie mit I u den besetzt sei. Juden seien die Inhaber der höhe­ren Stellen in den Redaktionen polnischer Zeitun­gen. Wenn die Regierung eine Pressekonferenz ein­berufe, so erschienen als Vertreter der polnischen Blätter überwiegend Juden. Daß die Vertreter polnischer Zeitungen in Deutschland jetzt keine Ju­den mehr seien, sondern Polen, sei weniger auf die Entwicklung in Polen, als auf die in Deutsch­land zurückzuführen. Die Abteilung für Außen­politik im polnischen Rundfunk fei mit drei Juden besetzt. Juden unterrichteten also die polnische Oeffentlichkeit über die politischen Vorgänge im Auslande. Wenn die Regierung, so fuhr der Ab­geordnete fort, ihre Personalpolitik nicht ändere, dann werde sie alle Polen zu Antisemiten machen, da derartige Zustände natürlich eine Reaktion Her­vorrufen müßten. Die Polen könnten nicht dulden, daß auf irgendeinem Posten ein Jude die polnische Kultur vertrete. Es sei höchste Zeit, Polen von der inneren Okkupation durch das Ju­dentum zu befreien.

Als ein jüdischer Abgeordneter dieser Darstellung widersprechen wollte, begegnete ein anderer polni­scher Abgeordneter seinem Vorstoß mit der Frage, ob der jüdische Vertreter etwa nicht wisse, daß unter den derzeitigen Verhältnissen in Polen nur noch ein Jude Rechtsanwalt ober Iourna - list werben könne. Der Sohn eines polnischen Bauern dagegen habe nicht einmal die Möglichkeit, sich ein Ladengeschäft zu gründen.

Am Goldenen Sonntag kam es in mehreren o st oberschlesischen Städten zu Kund­gebungen gegen die jüdische Ueberfrem- düng. Zahlreiche Mitglieder polnischer Vereini­gungen sammelten sich vor jüdischen Geschäften und forderten auf, Einkäufe nur bei Ariern zu tätigen. Gleichzeitig wurden in den Straßen Flugblätter verteilt, die den Boykott der jüdischen Geschäfte ver­langten. Besonders nachhaltig waren die Kundge­bungen vor den großen jüdischen Warenhäusern in Ka11owitz und Königshü11e. In mehreren Fällen griff die Polizei ein, die eine Anzahl Kund- geber festnahm.

Deutschland und Finnland.

Erfolgreicher Abschluß der Wirischaftsverhandlungen.

Berlin, 22. Dez. (DNB.) Die seit einigen Wo­chen in Berlin geführten Verhandlungen über die Verlängerung des deutsch-finnischen Han­delsvertrages und des deutsch-finnischen Ver- rechnungsabkommens sind heute erfolgreich zum Abschluß gebracht worden. Angesichts der günstigen Entwicklung des deutsch-finnischen Handels im ab- gelaufenen Jahre und des günstigen Kontostandes im Verrechnungswesen ist es möglich gewesen, bei der Verlängerung für das Jahr 1937 eine wesent­liche Steigerung des beiderseitigen Warenverkehrs in Aussicht zu nehmen. Es ist bei dieser Gelegen­heit auch gelungen, mit der finnischen Regierung Vereinbarungen über eine bedeutsame Erleichte­rung der Zollbehandlung für deutsche Kraftfahr­zeuge und -teile derselben zu treffen, welche die Einfuhr deutscher Automobile aller Art nach Finn­land künftig sehr erleichtern werden.

Durchgangsverkehr nach Ostpreußen.

Berlin, 22. Dez. (DNB.) In den feit längerer Zeit im freundschaftlichen Geiste zwischen dem pol­nischen und dem Reichsverkehrsministerium geführ­ten Verhandlungen über die weitere Regelung de- Durchgangsverkehrs zwischen Ost­preußen und dem übrigen Deutsch- and ist am 22. Dezember 1936 eine voll* Einigung erzielt worden.

einen weiteren Bericht über die Ueberwachung von Flugzeugen, die auf dem Luftwege nach Spanien gelangen, unterbreiten soll, damit die betroffen en Regierungen dem Ausschuß ihre Bemerkungen hierzu zum möglichst baldigen Zeitpunkt übermitteln.

Der Unterausschuß kam überein, dem hauptaus- schuß gewisse Vorschläge zu unterbreiten, die darauf abzielen, daß die beteiligten Regierungen eine ein­heitliche Auslegung der Verpflichtun­gen geben, die sie durch den Beitritt zum Nichtein­mischungsabkommen auf sich genommen haben.

Die nächste Sitzung des Unterausschusses wird am Dienstag, 5. Januar 1937, um 15.30 Uhr stattfinden.

50000Freiwillige" aus Frankreich.

P a r i 5 , 23. Dez. (DNB. Funkspruch.)Echo de Paris" berichtet, daß mehr als 50 0 0 0 Frei­willige seit Beginn der Kämpfe in Spanien die französisch-spanische Grenze von Ce- bere nach Pvrt-Bvu (Nordostecke Spaniens) über­schritten hätten.

Das gleiche Blatt gibt auch eine Meldung aus Tanger wieder, wonach die Bolschewisten von Perpignan im Fremdenviertel der Stadt ein Rekrutierungsbüro eröffnet haben.

Der nationale Heeresbericht.

Salamanca, 23. Dez. (DNB. Funkfpruch.) Die nationalen Truppen setzen ihren Vor­marsch in der Provinz Cordoba erfolgreich fort. Nach dem Heeresbericht des Obersten Befehls­habers in Salamanca wurden am Dienstag von den Streitkräften der nationalen Südarmee die Orte El Carpio und Pedro Abad (etwa 28 bzw. 35 Kilometer östlich der Stadt Cordoba), sowie der Ort Villa Franca de Cordoba erobert. Die Bol­schewisten hatten starke Verluste. Ihnen wurde viel Kriegsmaterial und zahlreiche Maschinengewehre abgenommen.

Im Norden wiederholten die bolschewistischen Truppen im Kampfabschnitt Villarreal in der Provinz Alava ihre Angriffe auf die von den nationalen Truppen am Montag eroberten Stellun­gen. Sie erlitten dabei große Verluste, ohne ihr Ziel zu erreichen. An der Front von Madrid wurde bei einem Luftkampf ein zweimotoriges bol­schewistisches Bombenflugzeug abgeschossen.

Paris, 23. Dez. (DNB. Funkspruch.) Die ro­ten Machthaber in Valencia haben am Dienstagnachmittag in einemKabinettsrat" einen Beschluß gefaßt, der ein bezeichnendes Licht darauf wirft, aus was für Elementen sich ihre Anhänger­schaft zusammensetzt. Sie haben nämlich beschlossen, die Gerichtsakten über Urteile zu vernichten, die vor dem 19. Juli 1936, also vor der nationalen Erhebung, gefällt worden sind. Of­fenbar haben sie ein außerordentlich starkes Inter­esse daran, ihre eigenen Machenschaften und die Schandtaten ihrer Anhänger, deren Rädelsführer sich zum größten Teil aus notorischen Verbrechern zusammensetzen, einer späteren Nachprüfung zu ent­ziehen. Gleichzeitig haben die Bolschewistenhäupt­linge beschlossen, ihre politischen Gegner, die sie ge­fangen halten, inArbeitslager" zu überfuhren.

DieKonkurrenzkämpfe" in Barcelona.

Völlige Anarchie.

London, 23. Dez. (DNB. Funkfpruch.) Heber die anarchistischen Zustände in Barce­lona und die Zwistigkeiten der verschiedenen kom­munistischen Gruppen untereinander bringt der Daily Telegraph" heute einen höchst bemer­kenswerten Bericht seines Sonderkorrespondenten. Danach war dieser Tage in Barcelona unvermutet die Verdunkelung der Stadt ungeordnet worden, so daß die Bevölkerung an einen unmittel­bar bevorstehenden Luftangriff glaubte. Diese An­nahme wurde verstärkt durch die Tatsache, daß in mehreren Teilen der Stadt Gewehrschüsse ge­hört wurden. Nach einer Verdunkelung von 15 Mi­nuten Dauer wurde die Stadt wieder beleuchtet, und ein Rundfunksprecher machte die unbestimmte Mitteilung, daß dieGefahr" vorüber sei.

In Wirklichkeit hatte sich, entgegen den wider­spruchsvollen Behauptungen der marxistischen Presse von Barcelona, die teils von einemfeindlichen Luftangriff", teils von einerLuftabwehrübung" sprach, folgendes zugetragen: In letzter Zeit war die Gegnerschaft, zwischen den größeren Grup­pen der Anarchisten und K o m m u n i ft e n in­folge von Meinungsverschiedenheiten über die Ver­teilung der einträglicheren Pfründe im­mer bedrohlicher geworden, so daß eine dieser Grup­pen beschloß, unter dem Schutz einerLuftabwehr­verdunkelung" die Konkurrenz au vernich­ten. Nach demDaily Telegraph^ forderte der

Der Verfasser des Artikels zählt dann die­jenigen auf, die Hauptschuldige an den unglück­lichen Ereignissen in Spanien sind, und stellt fest, daß sie sämtlich Juden sind. Der eigentliche Diktator auf der roten Seite in Spanien sei der bolschewistische Jude Rosen­berg. Ihm zur Seite ständen der aus Kata­lonien stammende Jude Companys, die Jüdin Margarita Nelken, die früher in Deutschland ihr Unwesen trieb, und der Jude p riet o. weiter der Jude Dr. Ma r anon und unzählige andere mehr oder weniger rein­rassige Juden, die von den niedrigsten Instinkten beseelt seien. Diese hätten unter falschem Namen oder unterchristlichem" Deck­mantel Spanien besonders in den letzten fünf wahren geistig verseucht und materiell zugrunde gerichtet. Das plündern und Stehlen von Goldsachen, die zum handel geeignet seien, von Schmuck und Kunstwerken verrate die Ordnung dieses ganzen Sy st em s. 3n Toledo habe ein in solchen Dingen erfahre­ner ungarischer Jude die Gemäldesamm­lungen fortgeschleppt. Jüdische Rechts­anwälte versuchten den handel ihrer Rasse­genossen mit gestohlenen Volksgütern zu lega­lisieren.

Die Plünderungen von Kirchen, so stellt der Verfasser des Artikels fest, beweisen den inne­ren Zusammenhang zwischen Bolsche­wismus und Judentum. Wer den Kirchen feindlich gegenüberftehe, der gehe achtlos an den HeiksgMbildern vorüber; die rachsüchtige Wut aber, mit der die Kommunisten in Spanien die Kirchen stürmten, finde seine Erklärung nur in dem Fana­tismus der Rabbiner, deren Art christlicher Gesin­nung und christlicher Religion entgegengesetzt sei.

Wörtlich schließen die Ausführungen dieses spa­nischen Journalisten:

Der armstzlige Analphabet, der in Lastilien I oder Andalusien hölzerne Lhristusstatuen enf-