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Kreis Schotten.

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' 11061 cr^e Skispringen am Zugspihplatt.

«Es ist soweit! Am Totensonntag wurde die erste

iyer Haselwandter (Klasse 2) mit Note 210.

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W- Fortsetzung.

(Nachdruck verboten.)

Imveise nicht die Bestleistung des Tages zeigte, weitaus bester Springer war der junge Ganni-

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s die Springer der Klassen 1 und 2. Auf Grund iner sicheren Haltung erhielt Sörensen in Klasse 1 mt zweimal 32 Meter und Note 207,4 die beste Kotss. Dann folgten Toni Bader (Partenkirchen) und

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am Wettbewerb um den Großen Preis von Süd­afrika, der in Johannesburg ausgetragen wird und voraussichtlich auch an dem Autorennen in Kap­stadt teilnehmen. Neben den beiden Rennwagen nimmt der HapagdampferHanau" einen soge­nannten Garage wagen der Auto-Union mit, der die Ersatzmotore, den Räderpark sowie die vvll-

Ligend. - wieder viele Di?"

er kann der Bön Baumschulen nrc'

Zur Beteiligung an den großen Autorennen südafrikanischen Union sind am Samstagnachmittag die Wagen von Europameister Bernd Rose- meyer und von Ernst von Delius auf dem DampferHanau" der Hamburg-Amerika-Linie verladen worden. Die deutschen Rennfahrer werden

Wie der Pressewart des Fachamtes___

h u f mitteilt, stehen nunmehr die beiden norwegi- scen Amateur-Trainer, die in den deutschen Ski-

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ymalzsiedereienzintersportoeranstaltung der Wintersportzeit 1936/37 i|«, die preisafl n Schneefernerplatt auf der Zugspitze durchge- l orten sowie W fchrt, die einen erfolgversprechenden Auftakt für Umfang herM.; tefes Jahr bedeutet. Das Wetter war ausgezeich- nt. Trotzdem die Zähl der Teilnehmer an diesem tuditionellen Eröffnungsspringen beschränkt war, iirzeichnete die Liste doch 69 Namen, darunter auch tat Norweger Randmod Sörensen, der überraschen-

Wege im Nebel.

Roman von Käthe Mehner.

(Copyright by Aufwärts-Berlag, Berlin SW 68.)

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austen Ware eM . die, Güteklasse in ind m diesem M

aeiffer erläuterte die in einer Vorstandssitzung verbreiteten Vorschläge über die Abwicklung der SZisausstellung, die von den Mitgliedern einftim» angenommen und zur Durchführung an die er telnen Ausschüsse weitergegeben wurden. Der- cnrführer Philipp appellierte an alle Mitglie- v mitzuhelfen, um eine mustergültige Ausstellung d"chzuführen. Nachdem noch einzelne Angelegen­en ihre Erledigung fanden, wurde die Versamm- in üblicher Weise geschlossen. Auf der v Süddeutschen Geflügelschau vom 6. bis 8. No- Mber in Würzburg konnte das Mitglied Heinrich q^hl auf feine fünf Französischen Sagbetten drei- A sehr gut 1, einmal sehr gut und einmal gut

wurde befanntgegeben. In über 100 Lehrstunden wird den Teilnehmern die Kenntnis der Buchfüh­rung, des Wirtfchafts- und Handwerksrechts, der Geschichte des Handwerks, des Steuerwesens, Zah­lungsverkehrs, Sozialversicherung, Volk und Staat und dergleichen vermittelt. Die Lehrgänge finden im Gewerbeschulsaal statt und dauern bis etwa Mitte März.

x Schotten, 21. Nov. In der hiesigen Turn­halle wird eifrig für die große landwirt­schaftliche Ausstellung und Heimat­schau gearbeitet, die am 2. Dezember eröffnet wird. Die großen Räume der Halle eignen sich für die Ausstellung, die hier sehr gut zur Wirkung ge­langt, ausgezeichnet. Im Rathaussaal fanden un- ter Leitung der Landesbauernschaft die vorberei­tenden Besprechungen statt. Die Gewerbetreibenden, Handel und Handwerk von Schotten hatten am Don­nerstagabend in derKrone" eine Besprechung, um eine gemeinschaftliche Werbung aus Anlaß des Bau­erntages und zugleich für das Weihnachtsfest durch­zuführen. Ein Schaufensterwettbewerb findet statt und weitere wirksame Reklamen werden veranlaßt. Auch einige städtische Angelegenheiten wurden be­sprochen.

Kreis Alsfeld.

. Homberg, 22.Nov. Die Kaninchen­züchter der Kreisfachgruppe der Kreise Alsfeld und Lauterbach veranstalten vom 27. bis 29. November im Saale desFrankfurter Hof" dahier eine Kreissachgruppenschau. An dieser Schau werden sich über 200 Züchter der oben erwähnten Kreise mit ihren Tieren beteiligen. Dabei sollen auch aus Kaninchenfelle gefertigte Pelzwaren und Hüte gezeigt werden.

Wenn nur dieses auffällige Haar nicht wäre! Hundertmal hatte es ihr schon Erfolge und ylü- hende Bewerbungen eingetragen. Jetzt aber hatte sie es verwünschen können, so verräterisch war es, so sehr mußte es hier die Aufmerksamkeit auf sich ziehen!

Plötzlich bemerkte sie, wie wieder eine kleinere Gesellschaft durch die Glastüre ins Innere des Vor­raums Einlaß fand. Vielleicht konnte sie sich diesen Leuten unauffällig anschließen! Schnell trat sie zu­rück, hielt sich wie absichtslos dicht hinter chnen, betrat dann so geschützt den aroßen, sonst verschlos­senen Gesellschaftssaal desThüringer Hofes", der schon voll von plaudernden, fröhlichen Menschen war, die sich dem Vergnügen des angekündigten Tanzes hingeben wollten.

Als fei sie vom allzuhellen Licht geblendet, hielt Olga die Hand gegen die Augen und sah sich dabei forschend um. Dort in der Glasveranda, abseits vom Tanztrubel, und durch hohe Gewächse gegen den Saal hin stellenweise sogar verdeckt, schien der richtige Platz für sie zu sein!

Während sie sich langsam dorchin wandte, glitten ihre Augen schnell durch den Saal, jedoch war von Sanna und Gerhard auch jetzt noch keine Spur zu sehen! Wenn sie nun doch nicht kamen?!

Ihre Erregung stieg. Wie, wenn ihre Reise nun umsonst gewesen wäre? Aber der Ober hatte es ihr ja soeben mitgeteilt, daß Gerhard in der Waldklause" wohnte! Sicher mußten beide im Laufe des Abends noch kommen! Sie wußte es doch, wie gern Janna tanzte!

In der Veranda war es noch nicht sehr besetzt. Ohne Mühe fand Olga einen bequemen Platz, von dem aus sie den Saal gut Überblicken konnte, ohne selbst gleich gesehen zu werden.

Gerade ihr schräg gegenüber war ein Spiegel angebracht, durch den sie auch die rückwärtige Seite des Raumes mit der Eingangstüre gut im Blick­feld hatte. Wenn Gerhard und Janna also ein- traten, konnten sie ihrer Beobachtung nicht mehr entgegen!

Aber da,--was war das?

Als sie gerade für einen Augenblick die Tanzfläche ins Auge faßte, auf der sich nach Beendigung des Tanzes die Paare soeben trennten, sah sie plötzlich Gerhards hohe Gestalt vor einer der entfernteren Nischen stehen! Anscheinend, um einem der an den

_Das ist eigentlich da drüben los?", deutete sie auf !ie höfliche Frage des Zimmerkellners auf das .gegenüberliegende Haus.

Der Thüringer Hof" veranstaltet heute abend 'Inen Winterball zur Eröffnung der Ski-Saison.

Erstaunt sah Olga auf.

So groß ist derThüringer Hof"? Uebrigens, uoch eine Frage, Herr Ober! Kennen Sie zufällig einen Herrn Dr. Brand, der drüben logiert?"

Einen Herrn Dr. Brand? Nein, kenne ich nicht! Mer halt, doch! Mein Kollege erwähnte den Na- nen kürzlich! Der Herr soll gut Ski laufen. Soviel ±t) weiß, ist er allerdings nicht imThüringer Mf", sondern in derWaldklause", weiter oben am Lecg, abgestiegen! Nur die Mahlzeiten nimmt er it imThüringer Hof" ein. Wenn ich Ihnen viel- ^^cht mit einer Bestellung dienlich sein darf..."

"Schon gut, nein, danke!" unterbrach Olga den Redefluß des Kellners, bat bann, einen leichten für sie herausschicken zu lassen.

Also Gerhard wohnte in derWaldklause ! Nahm .st die Mahlzeiten imThüringer Hof" ein! Natür- ch' Nur um Jannas willen! Nur um Sannas

Villen!__

Olga zitterte jetzt vor Erregung. Zum Zerreißen gespannt schienen ihre Nerven.

Nun war es ja auch mehr als Gewißheit, daß Erhard und Sanna an der Veranstaltung im Lijüringer Hof" teilnehmen würden!

. Kaum nahm sie sich noch Zeit, von dem sorg- Eig zubereiteten Abendbrot einiges zu sich zu ''khmen. Dann zog sie hastig das elegante, schwarz- J'bene Abendkleid über, nahm das dazu passende ,-?Pe um und befand sich schon im nächsten Augen- flirt auf der anderen Seite der Straße, wo ein t» Riesenlettern gemaltes Schild zum Winterball unlud.

, Vorsichtig betrat Olga das Vestibül, sah sekunden­lang in den großen Wandspiegel.

ui en als Wandertrainer eingesetzt werden sollen, ft. Es handelt sich dabei um Odd Anders en is Kongsvinger und Einar Garn bst aus Tront- Mm, die sich beide als Springer wie als Kombi- n: tionsläufer einen guten Namen machen konn­ten. Während die Norweger die Schulung unserer Eiertreter in den norwegischen Wettbewerben über- athmen, wurde für die Abfahrt- und Torläufe für einen zehntägigen Kurs der Tiroler Anton See - [: s gewonnen. Andersen und Gambst treffen bc-

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d. Schotten, 21. Nov. Die Vorbereitungskurse Kreishandwerkerschaft für die Mei- hrprüfungen im Handwerk nehmen in nächster boche ihren Anfang. Gestern sand zur Eröffnung in Kurse eine Sitzung in derKrone" statt. Etwa Gesellen, die den Meistertitel erwerben wollen, l-nben sich mit den Snnungsmeiftern ein. Kreis- linhroerfsmeifter Neumann, Schotten, begrüßte in Erschienenen und gab einen kurzen Rückblick wer den Werdegang des Handwerks und den W:e- hraufbau im Dritten Reich. Der harmonische Drei- fcng, Lehrling, Geselle, Meister ist wieder her- stellt. Kreishandwerksmeister S t ü h l e r, Gießen, d7 Vorsitzende der Meisterprüfungskommission für l erhessen, sprach dann über die Bedeutung und V Wichtigkeit der Meisterprüfungen und die Lhrkurse, in denen den werdenden Meistern das A.ftige Rüstzeug für ihren Beruf mitgegeben j röe. Der Meistertitel ist die höchste Ehre, die das fanbroerf zu vergeben hat. Der Stundenplan

Das Oberkommando des deutschen Heeres Int beschlossen, die Heeres-Skimeisterschaften 1837 in zwei Teilen zur Durchführung zu Hngen. Gemeinsam mit der deutschen Skirneister- föaft der Zioilläufer werden vorn 9. bis 14. Fe- Icuar in Altenberg (Sachsen) die Einzelwett- I e ro e r b e ausgetragen, die Langlauf, Spezial­sprunglauf, Lang- und Sprunglauf-Kombination und Spezial-Langlauf umfassen. In einem Stand- tört der Gebirgsbrigade werden außerdem in der

zweiten Februarhälfte Sonderwettbewerbe mit Mannschaftswertung durchgeführt. Für die Meister­schaften in Altenberg ist Voraussetzung, daß die Heeresangehörigen im Besitz eines Startpasses des Fachamtes Skilauf sind. Ferner sind nur Soldaten startberechtigt, die nach den Bestimmungen des Fachamtes Skilauf der Klasse 1 angehören. Sm 50-Kilometer-Dauerlauf können nur Läufer teilneh­men, die das 23. Lebensjahr vollendet haben.

Schmeling - Braddock im Februar?

Nach dem augenblicklichen Stand der Verhand­lungen um den vorgesehenen Kampf zwischen Welt­meister Braddock und dem Neger Soe Louis besteht die Möglichkeit, daß Braddock im Staat Neu- york suspendiert wird, falls der Vertrag für diesen Kampf unterzeichnet wird, ehe der Vertrag für den Titelkamvf gegen Schmeling unterzeichnet ist. Der Vorsitzende der Neuyorker Boxkommission, Phe­lan, erklärte dazu Sarnes Johnston, dem Leiter des Madison Square Garden, daß die Kommission nur daran interessiert sei, daß Braddock zuerst den Vertrag für den Kampf mit Schmeling unterschreibe und daß Braddock für diesen Kampf in bester kör­perlicher Verfassung sei. Johnston brachte nun aber eine vollkommen neue Note in die Verhandlungen. Er stellte sich auf den Standpunkt, daß, wenn sich Braddock im Februar in guter Verfassung befinde, um gegen Louis zu boxen, derGarden" fordern müsse, daß auch der Kampf gegen Schmeling bereits im Februar stattfinden könne; vorausgesetzt aller­dings, daß Max Schmeling mit der Vorverlegung des Kampfes vom Juni in den Februar einver­standen sei. Der Titelkampf käme dann im Februar imGarden" ober in Florida zum Austrag.

Deutsche Rennwagen nach Südafrika unterwegs.

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Güteklasse, de;»» überhaupt waren die Leistungen der Jungmannen niften Ware eM verraschend gut, sie standen Die Sprünge sicherer

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Die Amateur-Trainer tnch-n SIMM der deutschen Skiläufer, dem eine Zimit und gegen die s n bis $u eintaufc r Suwiberfjanbhi ini) 17 ber Utero )om 11. Dezemd

rits Anfang Dezember in München ein, um im jungen Baume w- (jau Bayern mit ihrer Tätigkeit zu beginnen. Ernschaftzui!"

DieHeeres - Skimeisterschaften 1931.

ständige Rennausrüstung enchalt. Der Transport wird von sieben Monteuren ber Auto-Union be­gleitet.

Jleue Höchstleistung mit dem Menschenkrastflugzeug.

Bei den neuen Versuchen mit dem seinerzeit in Frankfurt a. M. vorgeführten Menschenkraftslug- zeug gelang es auf dem Flugplatz Fuhlsbüttel in Hamburg dem Segelflieger Hein Hofmann (Offenbach), die bisherige Bestleistung um 37 Meter zu überbieten. Im ganzen wurden drei Flüge aus­geführt und von einem besonderen Fachausschuß auch amtlich konttolliert. Die beim dritten Flug erreichte Flugstrecke betrug nicht weniger als 427

Meter, während am 31. August auf dem Flugplatz in Frankfurt a. M. 390 Meter geflogen werden konnten.

Owens Professional.

Nunmehr ist auch der erfolgreichste Leichtathlet der Olympischen Spiele 1936, der Wunderläufer 3ejf6 Owens, den Lockungen des Dollars erlegen. Er, der Gewinner von vier Goldmedaillen, hat, wie aus Neuyork bekannt wird, einen Vertrag mit einer Filmgesellschaft unterzeichnet, der ihn verpflichtet, in einem Film sein läuferisches Können zu zeigen. Owens hat nach Unterzeichnung des Vertrages übri­gens mit bemerkenswerter Offenheit erklärt, daß er feit Beendigung der Olympischen Spiele bereits 50 OOO Dollar verdient habe.

Iußball-Gaumannschast un Kampf um den Reichsbundpokal.

Der Wettbewerb um den Reichsbund-Potal wurde am Sonntag in Angriff genommen. In den acht Vorrundenspielen gab es durchweg die erwar­teten Sieger. Den härtesten Kampf lieferten sich der Pokalverteidiger Sachsen und Bayern vor 25 000 Zuschauern in Chemnitz. Erst in der Verlängerung wurde das Spiel entschieden und von Sachsen mit 2:1 gewonnen. Eiberger wurde kurz nach der Pause des Platzes verwiesen. Die weiteren Sieger waren: Baden (8:0 gegen Württemberg), Mittelrhein (5:1 gegen Südwest), Westfalen (2:0 gegen Hessen), Niederrhein (3:2 gegen Nordmark), Brandenburg (2:0 gegen Pommern), Niedersachsen (2:1 gegen Schlesien) und Mitte (2:1 gegen Ostpreußen).

Westfalen-Hessen 2:0.

In Kassel stand der Gau Hessen im Vorrunden­spiel um den Reichsbund-Pokal vor 4000 Zu­schauern dem Gau Westfalen gegenüber. Die West­falen, die eine Elf ohne die bekannten Spieler von Schalke 04 geschickt hatten, landeten einen ver­dienten Sieg. Damit ist der Gau Hessen, dem man auf Grund der von Westfalen gemeldeten Mann­schaftsaufstellung immerhin einige Aussichten ein= geräumt hätte, bereits beim ersten Versuch auf der Strecke geblieben.

Vesksalens Elf war besser.

Die Westdeutschen kamen mit Stein (Aöntrop); Timpert I (Höntrop), Sindermann (Hersten); Maas- meyer (Tus. Bochum), Przetak (Höntrop), Andreas (Germ. Bochum); Timpert II (Höntrop), Berg (Schalke 04), Sylla (Rotthausen), Walden I (Rott­hausen), Gockel (Tus. Bochum) nach Kassel und holte sich einen knappen Sieg. Die Elf war kampffreu­diger als die Hessen. Sie zeigte die größere Kampf­freude, die größere Durchschlagskraft und auch das technisch bessere Können. Auf allen Posten war die Mannschaft gut besetzt, einen schwachen Punkt gab es nicht. Hervorzuheben sind durch Leistungen be­sonderer Art der rechte Verteidiger Timpert, die ge­samte Läuferreihe, die dem gleichen Mannschaftsteil der Heften klar überlegen war, der Rechtsaußen Timpert, Mittelstürmer Sylla und der Halblinke Walden.

Hessen-Elf schwach.

Die Heften mußten in letzter Stunde den verletz­ten Hanauer Außenläufer Reinhardt ersetzen und kamen mit Sonnrein (Hanau 93); Eufinger (Hanau 93), Lippert (Gießen 1900); Bechtold (Hessen Hers­feld), Engelhardt (Kassel 03), Eberwein (Kassel 03); Markert (Kassel 03), Schultheiß (Kewa Wachen- buchen), Bock (Hessen-Preußen Kassel), Beyer (Spv. Kassel) und Bonarü (Hessen Bad Hersfeld). Sonn- retn im Tore zeigte einige gute Paraden und verhin­derte eine höhere Niederlage. Die Verteidiger waren nicht gerade schlecht, zeigten aber auch fein über­ragendes Können. In der Läuferreihe überragte Engelhardt feine Nebenleute und im Angriff gefiel nur der Linksaußen Bonard, ber durch kraftvollen Einsatz manchmal Leben in den Angriff brachte und hin und wieder die Westfalen-Abwehr zu be­unruhigen wußte.

Die beiden Tore ...

Bis kurz vor ber Pause leistete Hessen harten Widerstand und zwei Minuten vor dem Pfiff Mr Halbzeit schoß ber Schalter Nachwuchsspieler Berg auf eine schone Vorlage von links den ersten Tref­fer. In der 27. Minute der zweiten Halbzeit unter­nahm Mittelstürmer Sylla einen erfolgreichen

Alleingang, der den Westfalen den zweiten und letzten Treffer einbrachte. Schiedsrichter Glöck­ner (Pirmasens) leitete den Kampf zufriedenstellend.

Gauliga-Handball-Ergebnisse

Kurheften Kassel führt weiter.

In Hessen verteidigte Kurchessen Kassel erfolg« reich die Tabellenführung. Die Kasseler waren in Wetzlar zu Gast und besiegten den Tv. 1847 mit 13:9 (8:4) Toren. Auch die Kasseler Turngemeinde, die an zweiter Stelle steht, war siegreich; sie ge­wann zu Hause über den Spielverein Kassel mit 12:7 (7:4). Durch diese Niederlage mußte der Spiel» verein seinen dritten Platz an Tuspo. Bettenhausen abtreten, der in Marburg dieKurhessen" mit 13:7 (7:4) besiegte. Tuspo. 86/09 Kassel hatte auch im sechsten Spiele kein Glück. Mit 12:7 (7:4) wurden die Kasseler von Jahn Gensungen geschlagen. Ta­bellenführer ist Kurhessen Kassel mit 10:0 Punkten vor Kasseler Turngemeinde mit 8:2 Punkten,Tuspo. Bettenhausen mit 8:4 Punkten und Spielverein mit 6:6 Punkten.

Handball: U900-Marburg 8:5.

Am gestrigen Totensonntag standen sich im Pflichtspiel die Mannschaften der Spielvereinigung 1900 und Turngemeinde Marburg gegenüber. Die Mannschaft der Blauweißen konnte das für sie wichtige Spiel es ging um die Beibehaltung der Tabellenführung gewinnen und zwar mit 8:5 Toren, (lieber den Spielverlauf berichten wir noch.)

Kurze Sportnotizen.

München 99 trug bei den im Leipziger West­bad durchgeführten Gruppenspielen um die deutsche Wasserball-Meisterschaft einen zweifachen Sieg da­von und steht nun zusammen mit Duisburg 98 be­reits in den Endkämpfen. Die Münchener besiegten Halle 02 mit 10:1 (5:0) und gaben anschließend Magdeburg 96 mit 6:5 (3:3) das Nachsehen.

Einen neuen Weltre kord mit stehendem Start stellte auf der Radrennbahn in Arcachon der Franzose F a u ch e u x auf. lieber V« Melle drückte er die bisherige Weltbestleistung um 4/io Sekunden auf 27,8 Sekunden.

Das Straßenrennen GenuaNizza über 198 Kilometer gewann der Italiener Rimoldi mit einer Gesamtfahrzeit von 5:09,33 Stunden vor feinen Landsleuten Bizzi, Jntrozzi, Romanatti, Servadei und Vietto.

Das 1 00-K ilo me te r-G e h e n in Mai­land wurde am Sonntag zum 24. Male entschie» der. Der Sieger von 1931 und 1933, der italienische Meistergeher Ettore R i v o l t a, zeigte sich seinen Gegnern überlegen und siegte in 10:29,15 Stunden vor feinen Landsleuten Tosca und Alziati.

10000 Zuschauer wohnten der Hamburger Eiskunstlauf-Veranstaltung bei. Unsere Olympiasieger Herber-Baier erhielten für ihr ausgezeichnetes Programm wieder reichen Beifall. Im Eishockey- spiel trennten sich die Zehlendorfer Wespen und eine Hamburger Mannschaft 1:1.

Josef Manger erreichte bei einem Kraft- fportabenb in Landshut im Dreikampf eine Leistung von 412,5 kg und blieb damit nur wenig hinter seinem Welttekord zurück, übertraf aber mit diesem Gewicht seine olympische Rekordleistung.

Leo Esser undJrmgard Ohliger, zwei Großen des deutschen Schwimmsportes, haben sich vermählt.

Hanau 9 3, ber Gaumeister von Hessen, wird am 22. November gegen den VfL. Neckarau ein

Tisch zurückkehrenden Paare Platz zu machen. Er mußte also, für die Beobachtungen ganz verdeckt, mit Janna an der rückwärtigen Wand der Nische gesessen haben! Und längst schon, noch ehe sie den Saal überhaupt betreten hatte!

Fest preßte Olga die Handflächen gegeneinander. Ihre Pulse flogen. Nun endlich war es soweit! Nun hatte sie Die beiden zusammen! Ahnungslos waren sie ihr ausgeliefert auf Gnade und Ungnade! Und sie dachte nicht daran, Gnade zu üben. Keine Bewegung, kein Blick sollte ihr entgehen!

Unauffällig rückte sie ihren Sessel etwas herum, so daß sie beide im Spiegel noch besser ins Blick­feld bekommen konnte. Da, jetzt konnte sie sie deut­lich im Spiegelbild nebeneinandersitzen sehen! Und noch mehr,--daß in diesem Augenblick Ger­

hard zärtlich seinen Arm um Jannas Schultern legte,--äußerlich scheinbar nur, um ihr den

beruntergegüttenen Schal zurechtzurücken, in Wirk­lichkeit aber...

Dem Genuß des frohen Augenblicks völlig hin- gegeben, nichts ahnend von Olgas heimlichem Be­obachten, saßen Gerhard und Janna indessen in heißem Glücksempfinden beieinander. Sie hatten es untereinander ausgemacht, daß für diesen einen letzten Abend das Gespräch nicht durch traurige Gedanken an die Zukunft getrübt werden sollte.

Gerhard erzählte vor seinen Erlebnissen in den märchenhaft schonen, wenn auch gefahrdrohenden Fluhtalern des Amazonas, schilderte ihr die Wun­der des Urwaldes, die er trotz aller Strapazen, selbst auch trotz der entsetzlichen Fiebernächte und qualvollen Todesangst nach dem Absturz seines Flugzeuges niemals vergessen werde... und Janna horte ihm mit glühenden Wangen zu.

So verging ihnen die Zeit wie im Fluge, und mit heimlichem Bangen mußte Janna sich sagen, daß der schone Abend bald vorübergerauscht sein würde. Wie sie es nur ertragen sollte, schon morgen wieder von Gerhard getrennt zu fein?...

Aber da ergriff Gerhard liebevoll ihre Hand:

Nicht grübeln, Janna! Wollten wir nicht alles an diesem Abend vergessen, was uns stört und quält? Komm, laß uns lieber noch einmal tanzen!"

Gerade wieder setzte die Kapelle mit der sehnsüch- tigen Melodie eines langsamen Walzers ein.

Gerhard und Janna erhoben sich...

Nach außen hin unbewegt, innerlich aber kochend

vor Haß und Erregung verfolgte Olga sie von ihrem Platz aus, während beide, sich unbeobachtet wäh­nend, selbstvergessen den einschmeichelnden Klängen des Tanzes folgten.

Ganz fest yielt Gerhard Janna umschlossen, tief blickte er in ihre Augen, als wollte er sie nie mehr mit feinem Blick loslassen.

Spiegelblank war das Parkett. Das fttahlende Licht der unzähligen Lampen erhöhte die Stim­mung, ließ die kostbaren Toiletten der Damen voll zur Geltung kommen. Janna selbst, in ihrem herr­lichen, lachsfarbenen Abendkleid, erschien Gerhard schöner und begehrenswerter als jemals vorher.

So tanzten beide, weltentrückt, achtlos gegen die Menschen um sie herum, nur versunken im seligen Rausch des Dahingleitens, während Olga sie voller Eifersucht und Haß mit brennenden Augen beob­achtete und nicht mehr aus den Augen ließ.

Dabei verwünschte sie innerlich die Zeit, die nicht oorübergehen wollte. Ihr schienen die Stunden in qualvoller Langsamkeit zu vergehen! Von ihrem Platz sich zu erheben, wagte sie nicht. Zu leicht er­schien die Möglichkeit des Entdecktwerdens im letz­ten Moment! Den Raum jetzt schon zu verlassen war außerdem unbefriebigenb! Noch genügten ja die Beweise nicht! Sie mußte mehr wissen, vor allem erfahren, wohin sich beide am Ende des Festes begeben würden!

Den Kopf in dis Hände gestützt, tief in den Sessel zurückgelehnt, grübelte sie nach. Noch hatte sie ja nicht in Erfahrung gebracht, wo Jannas Zimmer sich eigentlich befand, dessen Lage zu ken­nen wichtig sein würde! Ob sie den Ober fragte? D.r würde ja orientiert fein!

Wieder überlegte sie, rief dann den Ober herbei.

Ich möchte zahlen!"

Der Ober rechnete auf, strich bann mit einer Verbeugung das reichlich bemessene Trinkgeld ein.

Schon ging er, da rief sie ihn wieder zurück.

Könnten Sie mir wohl noch eine Pastete brin­gen, Herr Ober? Oder ist es schon zu spät?"

Der Ober zögerte. Die Küche war in der Tat schon seit einigen Minuten geschlossen. Aber an« lehnen, bas war ja Torheit bei solchen Trinkgelbern!

Gewiß! Ich werbe versuchen, es noch möglich zu machen!"

(Fortsetzung folgt!)