König
Lieber 2 Minuten später zu Bett, als einen Abend ohne Chlorodont/
4’-: .
Wahrheit eines Herzens.
Kommunistische Propaganda in London
Der nachstehende Bericht wurde am Sterbetage König Georgs geschrieben, wenige Stunden vor seinem Tode. Die Schilderung gibt das menschliche Verhältnis zwischen dem Herrscher und seinem Volk wieder.
Das hohe schmiedeeiserne Tor, das den weiten Hof vor dem Buckinghampalace gegen die Denkmalsfreiheit und den großen Grünplatz von St. James Park abfchließt, wirft in der winterlichen Sonne nur ein blasses Spiegelbild auf die Quadersteine des Gehsteiges. Wie auf den Stufen einer Schattenleiter steigt auf ihm hüben und drüben j e ein Horfeguard-Posten des Königs auf und ab, vorbei an der schmalen Pforte für Fußgänger, wo sich der Gitterschatten mit plötzlichem Schwung verbreitert, vorbei an der kandelabergeschmückten doppeltorigen Einfahrt, die jetzt immer geschlossen ist, denn der König ist nicht da, vorbei an der zweiten Pforte und noch ein Stückchen weiter hinauf, bis zu der abgezirkelten Stelle, wo ein geheimer Befehl ihn umzukehren heißt. Gerade vor der Mitte des hohen Doppeltores treffen sich die beiden Pelzbemützten, zum Verwechseln gleich bis auf den gesammelten Ausdruck ihrer jungen Soldatengesichter, die um einen Schatten ernster
Partei zu retten.
H e r r i o t hat als Staatsminister des Kabinetts Laval durchgehalten, bis der Haushaltsplan für 1936 unter Dach und Fach gebracht war und bis beide Kammern die Gesetze gegen die Kampfbünde verabschiedet hatten. Inzwischen vermochte er seinen Einfluß auch auf die Außenpolitik geltend zu machen. Nachdem er auf diesen drei Gebieten zum größten Teil erreicht hat, was er wünschte, sehnt er sich nun nach persönlicher Freiheit, um. vor den Wahlen mit seinen Gegnern abzurechnen. Er ist in den letzten Monaten die Zielscheibe sehr heftiger Angriffe von Links und Rechts gewesen und will als ungebundener Politiker diesem Feldzug begegnen. Gleichzeitig ist er sicherlich ganz froh über die günstige Gelegenheit, aus einem Kabinett ausscheiden zu können, dessen Politik wenig volkstümlich ist, und sich außerdem dem Vorsitz einer Partei entziehen zu können, die nach seiner Ansicht auf Kosten ihrer Unabhängigkeit zu stark in das unübersichtliche Fahrwasser der Volksfront geraten ist.
Dem ehemgligcn Ministerpräsidenten D a l a - di er fällt die Aufgabe zu, seine Partei in die Wahl zu führen. Obwohl er dem linken Flügel an- gehört, wird er die S e l b st ä n d i g k e i t der radikalsozialistischen Partei solange als möglich wahren; wenn es aber um eine Entscheidung zwischen rechts oder links gehen sollte, wird er sicherlich zur Volksfront halten. Zunächst aber muß sich noch der Vorhang nach dem letzten Akt des verwickelten Regierungsdramas senken, und dann wird es gelten, einen Nachfolger für den unermüdlichen Kämpfer Laval zu finden. Eine erneute Betreuung Lavals ist unwahrscheinlich, da die Radikalsozia- : listen ihn persönlich ablehnen. Bleibt also eine : Verlegenheitslösung bis zu den Wah- i len.
Moskau, 21. Jan. (DNB.) Die Tatsache, daß die ganze Welt im Zeichen der Trauer um den dahingeschiedenen englischen K ö n i g steht, hat die Komintern nicht daran gehindert, eines anderen Toten zu gedenken und mit seinem Todestag auch in England ihre Propaganda zu betreiben. Die Sowjetamtliche Taß berichtet aus London, daß in verschiedenen Bezirken der Stadt von den Kommunisten Versammlungen einberufen wurden, in denen des 12. Todestages „des großen Genius der Weltrevolution", Lenin, gedacht wird. Die Agentur zitiert ein englisches kommunl- stisches Blatt, das am Todestag des eigenen Königs mehrere Artikel über das Leben und die internationale Bedeutung Lenins veröffentlicht. Danach
sind, diese.Tage, wo der König krank liegt.
Was sonst keinem Engländer im Traum einfällt, in diesen Tagen kommt es immer wieder vor: daß einer den Po st en stört, wenn er gerade in dem Augenblick auf seinem schnurgeraden Wachgange herankommt, wo jemand an die Tafel h e r a n t r i t t, auf der die regelmäßigen Bulletins über das Befinden des königlichen Kranken angeschlagen werden. Mehrmals am Tage geschieht dies, zu bestimmten Stunden, die jeder Londoner kennt und dann gibt es für Augenblicke ein Gedränge vor dem Eisengitter und die Posten müssen ihren Wachgang um ein Stück seitwärts verlegen. Aber auch in der Zwischenzeit ist vor dem Anschlag reges Kommen und Gehen, niemand geht vorüber, der nicht herangetreten wäre, den Hut in der Hand, um sich über das Ergehen seines Königs zu vergewissern.
Zu gewissen Stunden sammelt sich zwischen dem Denkmal und dem Gitter eine schweigende Menschenmenge. Da stehen sie miteinander, arm und reich, hoch und niedrig, Männer und Frauen, warten geduldig in der scharfen Luft des Januartages. Voller Teilnahme find die Gesichter, aber selbst in dem Augenblick, wo ein Mann der Palastwache den neuen Bescheid anheftet, wird unter diesen verschlossenen Menschen kaum ein
Wort laut.
Es ist kein Zweifel, die Londoner sind bedruckt darüber, daß ihr „King“ in seiner Kraykheit nicht bei ihnen ist. Es war doch anders damals, als er im Herbst 1929 zum ersten Mal so schwer darniederlag. Da wußte man doch, wozu man hier stand, man blickte unverwandt auf zu den Fenstern seines Palastes und irgendwie stärkte es das Gefühl der Verbundenheit, ihn dort oben zu wissen, nur wenig mehr als hundert Pards von jedem mitfühlenden und mitsorgenden Herz hier unten entfernt. Damals hat mancher von ihnen stundenlang hier gestanden, den Hut in der Hand, von dem immerwährenden inständigen Gedanken erfüllt, der King dürfe nicht sterben. Der Himmel war noch grauer als jetzt, oft verschlang der Novembernebel die Konturen des mächtigen Quaderbaues, der den kranken König barg, dennoch war Leben um den Palast Menschen kamen und gingen, Würdenträger und Militärs, Aerzte und Geistliche. Oft schwangen die Eisenqitter der Einfahrt auseinander, Kommandos ertönten halblaut, und ein Mitglied der königlichen Familie verließ den Palast im Wagen; dann hatte man Gelegenheit, durch ehrfurchtsvolles Heben des Hutes oder zurückhaltendes Winken mit dem Tuch oder auf sonst eine Weise sein Mitgefühl zu bezeugen. Sie sollten es ihm sagen, nachher, wenn er wieder genesen war, daß seine Londoner hier für ihr ausqeharrt und mitgesorgt hatten.
Als hätte'der gesammelte Wunsch der Tausende vor den Fenstern seines Krankenzimmers damals
Der Frontkämpfer.
Die englische Presse begrützt Eduard VIII.
Paris, Januar 1936.
Nach langem Hin und Her ist nun das Schicksal der Regierung Laval so gut wie besiegelt, wenn nicht ein Wunder geschieht. Der Vollzugsausschuß der R a d i k a l s o z i a l i st i s ch e n P a r t e i hat die Ideen und die Handlungsweise Lavals als unvereinbar mit dem Programm der Partei bezeichnet und außerdem seinen Abgeordneten einhelt- liches Vorgehen und A b st i m m u n g s z w a n g norqetorieben. Damit ist den radikalwzmlistisch-n Ministern ein weiteres Verbleiben im Kabinett unmöglich gemacht, und gleichzeitig sind der bisherigen Mehrheit Lavals in der Kammer die Stimmen der regierungsfreundlichen Nadikalsozialisten entzogen. Niemand weiß zur Stunde aber, ob das Schlußspiel innerhalb oder außerhalb des Par^ lamentes erfolgen wird, ob die Munster von sich aus zurücktreten werden, oder ob'die Radi- kalsozialisten eine allgemeine Plüsche A u s - spräche in der Kammer durchsetzen werden die ihnen Gelegenheit 6^ben wurde, das Kabinett zu stürzen. Unbekannt ist auch noch der Zeitpunkt, des an sich feststehenden Rücktrittes Henots
Man ist gewohnt, die französische Innenpolitik vor den Wahlen von taktischen Erwägungen beherrscht zu sehen. Aber was sich seit einigen Banaten innerhalb der Radikalsozialisten. absvie t da. verstehen selbst ihre Abgeordneten nicht. Allerdings bilden die Radikalsozialisten keine Partei irn üblichen Sinne, sondern eine ziemlich dehnbare politische Arbeitsgeme i n sch a f t, die weniger durch^
Schatten her Wahlen
Die Hegierungskrisis in Frankreich.
Don unserem v. G.-Äenchierstatter.
In der späten Nachtstunde zum Dienstag sammelte sich vor dem Buckingham-Palast in London eine große Volksmenge, um hier die neuesten Nachrichten über das Befinden des Königs zu erhalten. Er- greifende Szenen spielten sich ab, als gegen Mitternacht bekannt wurde, daß der König sanft entschlafen war. — Unser Bild zeigt das trauernde Volk vor dem in nächtliches Dunkel gehüllten Buckingham- Palast. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Wunder gewirkt, so ging die schwere Krankheit des Königs vorüber. Allerdings dauerte es lange Wochen, bis die Londoner ihren genesenen König wieder unter sich sahen, als die alte Traditionskarosse mit den sechs Schimmeln den König und die Königin zum Festakt vom Palast durch ganz London zur St. Pauls-Kathedrale fuhr. Aber welchen Jubel entfesselte der Anblick ihres wiedergeschenkten Königs, wie herzlich war das Interesse an seinem gesunden und frischen Aussehen. Ja, so wollte man ihn haben: Würdig und freundlich, erhöht durch den Schimmer der alten Traditionen, dennoch menschlich nah, als „ersten Gentleman seines Volkes", wie man ihn nannte. Der Fremde erstaunt immer wieder über die schlichte Selbstverständlichkeit, mit der der Engländer von seinem König spricht. Er ist ihm weder Abgott noch leere Repräsentationsfigur, irgendwie verkörpert sich in ihm der Glanz des British Empire, der Stolz dieser Nation, der den König noch mit dem letzten Bettler seines Landes verbindet.
Wenn man das weiß, versteht man das ehrliche und angstvolle, wirklich echte Mitgefühl, das jeden Engländer in dieser Zeit um den König bangen lieh. Man weiß, nicht Neugier oder Sen- s a t i o n s l u st hält sie auf den Platz gebannt, man fühlt das Aufatmen mit, das durch die vor dem Schloß harrende Menge geht, als Nachrichten kommen, die eine Hoffnung keimen lassen. „He will get throught“, er wird noch durchkommen, geht flüsternd durch die Reihen, man fetzt die Hüte auf und geht wieder an sein Tagewerk und wen es an der Westminster-Abbey vorbeiführt, der tritt wohl schnell hinein, um ein Gebet für Englands König zu sprechen: „God save the King!”
Volk und Herrscher.
Eindrücke vor dem Gitter des Buckmghampalastes
Von unserem Or. B.-Berichierstaiier.
ein bestimmtes politisches Programm, als durch die Tatsache zusammengehalten wird, daß die Radikal- sozialisten in der Kammer eine Schlüssel- st e l l u n g einnehmen, von der aus die Geschicke der französischen Innen- und Außenpolitik entscheidend beeinflußt werden können. Ihre Stärke liegt in ihrer Zahl, und darum tun die Radikalsozialisten ihr Möglichstes, um eine Spaltung im eigenen Lager zu vermeiden. Nur so ist es erklärlich, daß die' Mehrheit der radikalsozialistischen Abgeordneten in engster Fühlung mit der sogenannten Abordnung der Linken, der parlamentarischen Vertretung der Volksfront, das Kabinett Laval in jeder Hinsicht bekämpft, während der rechte Flügel der Radikalsozialisten unentwegt für d i e Regierung stimmt. An sich wäre es logisch, daß diese Meinungsverschiedenheit zu einer Trennung fuhrt, aber das würde das politische Gewicht der radikal- ozialistischen Partei schmälern, und vor den Wahlen will niemand die Verantwortung dafür freiwillig übernehmen. v.e ,
Für die. verschiedene Einstellung der Radikal- sozialisten zum Kabinett Laval oder zur Volksfront sind nicht nur Gründe der politischen Anschauungen maßgebend, sondern auch wahlpolitische Berechnungen. Zahlreiche radikal- sozialistische Abgeordnete haben in ihren Wahlbezirken mehr Aussicht auf Erfolg, wenn sie sich auf die Mitte stützen, als wenn sie ausschließlich mit den Linksparteien ein Wahlgeschäft abschließen. Trotz der von vielen maßgebenden Radikalsozialisten
unterstützten Kampfparole der Volksfront gegen Laval hat also ein Teil der Anhänger Herriots dem Burgfriedenskabinett der Mitte die Treue bewahrt und kann sich darauf berufen, auch wenn Laval außerhalb der Kammer zum Rücktritt gezwungen wird.
Die innerpolitische Lage Frankreichs ist zur Zeit völlig verworren. Alles denkt nur an die Wahlen, und daher werden die Entscheidungen der einzelnen Gruppen der Oeffentlichkeit stets in einer Form gereicht, die den Verantwortlichen in den Augen der Wähler keinen Abbruch tun können. Darum hat die Krise, deren Grundlage auf dem letzten radikalsozialistischen Landesparteitag gelegt wurde, einen so schleichenden Charakter angenommen. Wenn Laval jetzt den kürzeren zieht, so nicht nach einem frischfröhlichen Kampf im Palais Bourbon, sondern nach langwierigen Verhandlungen, die sich hauptsächlich innerhalb der radikalsozialistischen Reihen abgespielt haben. Neben der Regierungskrise hat sich eine Krise der radikalsozialistischen Partei abgespielt, und man scheint entschlossen, den Burgfrieden zu opfern, um d i e Einheit der
„Daily Telegraph" erklärt, wenn der neue einen eigenen Charakter mit den besten Charaktermerkmalen seiner beiden Vorgänger verbinden könne, dann werde er einer Zukunft, die frische Winde und steigende Wogen bringen wird, mit Vertrauen entgegensetzen können. Sein größter Stolz bestehe darin, daß er ein Frontkämpfer gewesen sei. Seine leidenschaftliche Besorgnis für das Wohlergehen der Frontkämpfer habe ihn, ebenso wie sein starkes Mitgefühl für die unsrigen, Arbeitslosen und Armen dem britischen Volk teuer gemacht. Niemals zuvor habe England einen König gehabt, der, wie er, tapfer durch die Elendsbezirke der Großstädte und durch die vergessenen Straßen der arbeitslosen Bergarbeiter-Dörfer geschritten sei. König Eduards Thronbesteigung werde nirgends größere Hoffnungen erwecken, als in diesen Kreisen. Die konservative „Morn in g Post" schreibt, daß der König die britischen Soldaten in den Schützengraben kennen gelernt habe. Er habe die Armee gekannt, als sie beinahe die ganze Nation vertrat. König und Nation, die beide die große Erfahrung des Weltkrieges hinter sich hätten, feien daher in
London, 22. Jan. (DNB. Funkfpr.) lieber die Persönlichkeit König Eduards VIII. schreibt „Daily Mail"- ..Wir marschieren in einem neuen Zeitalter, nununuu — --- - , -
in dem sich die Jugend, die Männlichkeit und die „setzt Stalin setzt in glanzender Weise die S ch Einsicht des neuen Königs voll auswirken können." | fort, die Centn begonnen habe .
Noch feine Klärung der Lage.
Paris, 22. Jan. (DNB.) Ministerpräsident Laval hat nach seiner Rückkehr aus Genf nacheinander die meisten Mitglieder feines Kabinetts empfangen und sich mit ihnen über d i e politische Lage unterhalten. Staatsminister H e r - r i o t ist im Kraftwagen erst spätabends aus Lyon in Paris eingetroffen. Bisher sind keinerlei Entscheidungen über die weitere Entwicklung der Krise getroffen worden. Innerhalb des Kabinetts scheinen Meinungsverschiedenhei- t e n über die von Laval einzuschlagenden Wege zu herrschen. Ein Teil der Minister soll dem Ministerpräsidenten vorgeschlagen haben, im Hinblick auf die Entschließung des Vollzugsausschusses der Radikalsozialistischen Partei den Rücktritt des Kabinetts von sich aus zu erklären. Andere wiederum sollen Laval empfohlen haben, sich erneut der Kammer zu stellen.
Die Radikalsozialisten, die bei den letzten Ab- ftimmungen in der Kammer für die Regierung Üaval gestimmt hatten, sind auf Veranlassung des Abgeordneten Fribourg zusammengetreten. In einer Verlautbarung nehmen diese Abgeordneten gegen die Beschlüsse des radikalsozialistischen Vollzugsausschusses Stellung. Sie lehnen einen Regierungswechsel als unangebracht ab und wenden sich gegen die Einführung des Abstimmungszwan- g e s. Ein Regierungswechsel würde nur eine Zunahme der Schwierigkeiten herbeiführen, gegen die das Land kämpfe. Der Vollzugsausschuß habe am Sonntag eine Sitzung abgehalten, bei der es unmöglich gewesen sei, eine wirkliche Aufsicht über die Anwesenden und Abstimmungen abzuhalten. Diese Erklärung des rechten Flügels der Fraktion bestätigt die Gerüchte über ernste Meinungsverschiedenheiten.
„Volksfront" für den Klassenkamvf.
Eine Botschaft Dimitrofss
an die französischen Kommunisten.
Paris, 22. Jan. (DNB. Funkspruch.) Aus An- laß der Landestagung der kommunistischen Partei hat der Generalsekretär der Komintern D i m i - troff eine Botschaft an die französischen Kommunisten erlassen. Die offenen Worte dieser Botschaft sollten der französischen Oeffentlichkeit die Augen vor den Gefahren öffnen, denen sich Frankreich durch ein enges Zusammengehen mit der Sowjetunion aussetzt.
Die Erfolge, die die französischen Kommunisten, in ihrem Kampf gegen den Faschismus und Reaktion bisher errungen hätten, seien die Früchte eines Kampfes, der d i e proletarische Einheitsfront festigen, die Einigung der Gewerkschaften auf der Grundlage des Klassenkampfes verwirklichen und die Arbeitermassen in einer mächtigen Volksfront zusammenfassen wolle. Die französischen Kommunisten würden als wahre : Revolutionäre handeln, wenn sie sich kühl klar machten, daß das französische Proletariat unbedingt : eine stärkere und kämpferische Partei : auf ihrem Gebiet haben müsse. Eine der bringend - sten und unerläßlichsten Aufgaben sei, die Tausende - von neu hinzukommenden Anhängern im Geiste = Lenins und Stalins zu erziehen. Die kom- : muniftische „Humcmitö" stellt mit einem gewissen ) Stolz fest, daß Kriegsminister Fabry am Diens- ) tag vor der Kammer das Bestehen k o m m u n t • stischer Zellen in d e r französischen i Armee „habe zugeben müssen".


