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rungen in Druckautomaten, die Verwendung von Gummiklischees, Reproduktionsapparate sowie Zu­behörteile im Betrieb vorgeführt. Auch die D r u cf- farbenindustrie und die sonstigen Material­lieferindustrien zeigten ihre neuesten Erzeugnisse.

Die AbteilungDeutsche D r u ck k u n st 1936" wartete mit neuen typographischen und drucktechni­schen Erzeugnissen der drei Herstellungsverfahren, des Hoch-, Tief- und Flachdrucks, auf. Zwei Grundgedanken stützen die Ausstellung, sowohl die erzieherische als auch jugleich die wer­bende Absicht in der möglichst eindringlichen

Form der Veranschaulichung des Endprodukts. Die Druckkunstausstellung soll einmal eine zeitgemäße Leistungsschau darstellen, dann auch dem Nachwuchs im Gewerbe an die Hand gehen mit vorbildlichen Druckleistungen und schließlich den Verbraucher zu einer guten Drucksache hinfüh- ren. Die Ausstellung gliedert sich klar nach den ein­zelnen Sachgebieten und ist unterteilt nach der Grundlage der verschiedenen Druckverfahren. Im Gegensatz zu früher ist die Ausstellung mehr nach der typographischen Seite und weniger nach dem gebrauchsgraphischen Bild hin orientiert.

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die im Rahmen der 94. Versammlung der Gesellschaft deutscher Naturforscher und Aerzte in Dresden stattfand, stand die Gründung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene. Aufgabe dieser Gesellschaft soll es, wie bereits berichtet, sein, alle auf dem Gebiete der Hy­giene tätigen Kräfte mit dem Ziele zusammen­zufassen, das Rüstzeug für die vorbeugenden tech­nisch-praktischen Maßnahmen auf dem Gebiete der öffentlichen Gesundheitspflege zu schaffen. Mit der Führung der Gesellschaft wurde der Präsident des Reichsgesundheitsamtes, Prof. Dr. Reiter, be­auftragt. Prof. Supfle (Dresden) sprach über die Beziehungen zwischen Wohnung und Gesundheit. Die Aufgaben und Wirkungsgrenzen der Ernährung stellte Prof. F l ö ß n e r dar. Dann folgte ein Vor­trag vor Prof. H a a g e n (Berlin) über das Krebsproblem. Prof. Haagen erklärte, daß die Frage der Entstehung der Krebskrankheit nicht durch die Suche nach der Ursache allein gelöst werden könne. Der Krebs sei vielmehr das Produkt eines Komplexes biologischer Vorgänge, von denen bis­her nur wenige so weit bekannt seien, daß sie künst­lich zur willkürlichen Erzeugung von Tumoren nach­geahmt werden könnten. Die Erbforschung habe schon ergeben, daß einer der wichtigsten zur Krebs­entstehung erforderlichen Faktoren erbgebun- d e n sei. Dies dürfte auch für den Krebs beim Menschen zutreffen.

DOM.-Schulung

auf dem Reichssportfeld.

Die streispropaganbaleiter tagen in Wiesbaden

Die Propaganda des Gaues Hessen-Nassau erhält die neue Zielsetzung.

Aalmsorscher- nnd Aerzte-Tagung in Dresden

Staatsrat Sauerbruch über die neue Heilkunde. Das Krebsproblem. Dem Andenken von C. G.Carus.

beidenkriegsführenden Parteien" das V. Ar­meekorps unter General der Infanterie Geyer (rot) und das IX. Armeekorps unter General der Artillerie Doll mann haben in ihrer Mehrzahl die ihrer Ausgangslage entsprechenden Stellungen erreicht.

Für den Sonntag war Ruhetag angeordnet. Die großen Herbstübungen sind kein vorher in allen Einzelheiten festgelegtes Gefecht, sie lassen vielmehr den Entschlüssen der Führer weitestgehenden Spiel­raum. Sie sollen eindeutig der Ausbildung der Truppe und ihrer Führung in einem Verbände dienen, der nach seiner Größe und dem Einsatz der Waffengattungen völlig erst- und einmalig ist.

Abreise des Führers ins Manövergelände.

Berlin, 20. Sept. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat sich heute zu den in der Gegend von Fulda stattfindenden großen herbstmanövern des Gruppenkom­mandos 2 begeben.

NSG.Front heißt ein Wille, heißt ein Ent­schluß, Front heißt viel und heißt eine Tat!", so sprach der Führer vor eben einer Woche in Nürn­berg zu den Männern der Deutschen Arbeitsfront, als er den großen neuen 4-Jahresplan erläuterte. Und diese Front steht! Sie steht hinter dem Führer und seinem Werk, einmütig auch im ganzen Gau Hessen-Nassau. Wenn wir heute zurückblicken auf die unerhörten Erfolge im nationalsozialistisch ge­ährten Deutschland auf allen Gebieten, so wissen wir, in welch hohem Maße an dem Erreichten der Einsatz, der auch die letzten Kräfte weckenden n a - tionalsozialistischen Propaganda be­teiligt ist. Für die Partei aber gibt es kein Aus­ruhen auf errungenen Lorbeeren, immer aufs Neue heißt es, durchstoßen durch Härten der breiten Mas­sen unseres Volkes; denn unsere Arbeit ist für das Volk und mit dem Volk müssen wir auch die neuen gewaltigen Aufgaben, welche der Führer in Nürn­berg verkündet hat, einer sicheren Lösung entgegen­führen.

Von diesen Gesichtspunkten getragen und von dieser hohen Aufgabe erfüllt war die große Kund­gebung, welche am Samstagnachmittag die ge­samten Kreispropagandaleiter aus dem Gaugebiet Hessen-Nassau und die Mitglieder des Gauringes für nationalsozialistische Propaganda im Paulinen-Schlößchen" zu Wiesbaden zu einer Arbeitstagung zusammenschloß. Gaupropa­gandaleiter, Parteigenosse Müller-Scheld, gab in einem fesselnden Ueberblicf anhand zahlreicher Beispiele aus dem praktischen Leben Richt­linien für den richtigen Einsatz der Propaganda, an die sich eine eingehende Aus-

Die Marktregelung für das graphische Gewerbe

Tagung des Deutschen Buchvruckervereins in Bad Ems.

spräche mit den in den einzelnen Kreisgebieten allein zuständigen Trägern der Propaganda an­schloß.

Am Sonntagvormittag fand die Tagung im klei­nen Saal des Kurhauses in Anwesenheit sämtlicher Gau- und Kreisredner ihren Fortgang. Hier knüpfte Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger an das große Erlebnis von Nürn­berg an, wo die NSDAP, wieder einen stolzen Rechenschaftsbericht über die Arbeit auch des letzten Jahres ablegen konnte. Die Bedeutung des alljähr­lichen Reichsparteitages aber liegt nicht allein in dieser Rückschau, sondern er dient dem Führer vor allem auch zum Aufzeigen der jeweiligen Aufgaben der Partei für den neuen Jahresabschnitt. Hier verwies der Gauleiter besonders auf die Worte des Führers über die Führerauslese, die mehr denn je ohne Rücksicht auf Herkunft, bisherige Le­bensstellung, Geburt und Vermögen, allein nach dem Maßstab der L e i st u n g, der er­füllten Gewissenspflicht und der Verantwortung vor dem Volksganzen zu erfolgen habe. Seine Worte waren ein einziges mitreißendes und glühen­des Bekenntnis zum Werk des Führers an feine alten und so oft erprobten Kampfgefährten, das in den Herzen aller Teilnehmer an dieser Tagung einen lauten Widerhall fand.

So steht der Gau Hessen-Nassau nach einheit­lichen Richtlinien ausgerichtet da, bereit, nach der abgeschlossenen Ruhepause in der nun beginnenden Winterarbeit sein gerütteltes Maß an der Siche­rung des Lebens und des Volkes beizutragen und den friedlichen Aufstieg unseres Volkes in jeder Weise zu sichern.

LPD. Bad-Nauheim, 20. Sept. (Von unse­rem Sonderberichterstatter.) In der Frühe des Montag beginnen in einem Gebiet, das durch den Spessart, die hohe Rhön, die obere Fulda und die W e 11 e r a u begrenzt wird, die großen Herbstübungen des Gruppenkommandos 2 Kassel unter Leitung des Oberbefehlshabers der Gruppe, General der Artillerie Ritter von L e e b. Es handelt sich bei diesen Herbstübungen um die größten Manöver der durch den Führer geschaffe­nen neuen Wehrmacht, bei denen erstmalig wieder nach 23 Jahren in Anknüpfung an die Einrichtun­gen des alten Heeres mehrere Armeekorps zusammengezogen werden.

An den Manövern nehmen der Reichskriegsmini­ster und Oberbefehlshaber der Wehrmacht, die Ober­befehlshaber der drei Wehrmachtsteile, viele füh­rende Persönlichkeiten aus Staat und Bewegung, zahlreiche Vertreter der alten Armee und des Reichsheeres und eine große Anzahl von Militär­attaches der in Deutschland vertretenen Länder teil.

Die Hebungen beginnen am 21. September und dauern ohne friedensmäßige Unterbrechung bis zum 25. September. Die teilnehmenden Truppen der

Berlin, 19. Sept. (DNB.) In der Zeit 20. dis 26. September findet ein Kursus sämtliche U n t e r g a u f ü b) r e r i n n e n BDM. statt. In der Reichsakademie Leibesübungen auf dem Reichsspvrtfeld den 450 Teilnehmerinnen aus allen Gegenden Deutschlands unter Führung der Reichsreferentin des BDM., Trude Büttner, zur sportlichen und weltanschaulichen Schulung zusammengefaßt. Füh­rende Männer des Staates und der Partei werden in Referaten Auskunft über alle Gegenwartsfragen geben. Es werden auch die führenden Frauen Deutschland zu Wort kommen. So die Führerin des Deutschen Frauenwerkes, Frau Scholz. K l i n ck , die Führerin des Frauenarbeitsdienstes, Hanna Röpke, die Führerin der Arbeitsgemein- schäft nationalsozialistischer Studentinnen/ Inge Wolf, und die Referentin für Mädchenerziehung im Unterrichtsministerium, Reber-Gruber. In einer Feierstunde am 24. September im Kuppel- fan( der N-üchsakademie wird die westfälische Dich­terin Josefa Berens-Totenohl über den Muttergedanken sprechen und aus eigenen Werken lesen.

In Dresden fand die Eröffnung der 9 4. Ver­sammlung derGesellschaft deutscher Naturforscher und Aerzte" statt. Neben mehr als 2000 Mitgliedern der Gesellschaft nahmen zahlreiche ausländische Vertreter der Wissenschaft sowie Ehrengäste aus Staat, Bewegung, Wehr­macht, Kunst und Wissenschaft teil. Reichsamtsleiter Dr. Bartels, der im Auftrage des Reichsärzte­führers und der Reichsleitung der NSDAP, sprach, wies auf das Interesse hin, das der National­sozialismus und insbesondere der Führer der Gesundheitspflege des deutschen Volkes entgegen­bringe. Neben die bisherigen Aufgaben der Heilung und Verhinderung von Krankheiten, träten die neuen der Erhaltung der Rasse und die Förderung der Erbanlagen.

Der Vorsitzende der Gesellschaft, Staatsrat Pro­fessor Dr. Sauerbruch, legte ein rückhaltloses Bekenntnis zur Mitarbeit am Werke Adolf Hit­lers ab. Die Neugestaltung Deutschlands verlange in besonderem Maße die Mitarbeit der Wissenschaft. Das vorige Jahrhundert habe man mit Recht als das naturwissenschaftlich-technische bezeichnet. Die Naturwissenschaft habe alles andere gewissermaßen aufgesaugt. Man habe die Einseitigkeit dieser Auf­fassung erkannt. Nichts wäre aber verhängnisvoller als eine grundsätzliche Abkehr von der naturwissen­schaftlichen Arbeit und Denkweise, die auch heute noch den einzigen Weg darstellten, das gesetzmäßige Wirken der Natur zu erkennen. Eine Krise sei nur dadurch entstanden, daß man die naturwissenschaft­liche Denkweise vielfach an unrichtiger Stelle an­wandte. Der Reinigungsprozeß komme hier bereits von innen heraus. Der Naturforscher habe noch große Aufgaben zu erfüllen. Er dürfe sich aber nie vermessen, mit seinen unzulänglichen Mitteln das Geheimnis des Lebens entschleiern zu wollen. Jeder gute Arzt habe schon immer gewußt, daß es außer der ratio noch etwas anderes gebe, und dieses ewig A e r z t l i ch e" gelte es wieder ans Licht zu ziehen. Die neue Heilkunde wolle Gutes und Wertvolles, was bisher geschaffen worden sei, der Allgemeinheit des deutschen Volkes wiederbringen und finde hierbei volles Verständnis der sogenann­ten Schulmedizin. Eine neue Heilkunde als etwas noch nie Dagegewesenes gebe es jedoch nicht, ebenso könne die Naturwissenschaft nicht aus- geschaltet werden, denn man brauche Kenntnisse von den Gesetzen des Lebens, die allerdings noch nicht das Leben selber bedeuteten. Die biologischen Rätsel könnten aber nur durch genaue Naturbeobach­tung erkannt werden.

Prof. Sauerbruch erinnerte dann an den Auftrag des Führers an die deutsche Wissen­schaft und dankte für das damit entgegengebrachte Vertrauen. Die Wissenschaft werde auch diesmal ihre Pflicht tun. Neben dem Dienst am Volk, der das Heiligste sei und bleibe, wolle sie Zeitloses mit Zeitlichem verbinden, mit Wahrhaftigkeit und Wahrheit suchen. Alt und Jung müssen Zusammen­arbeiten. Die Jugend habe ihren offenen Sinn, ihre unverbrauchte Kraft, ihre Sehnsucht und ihren Glauben einzusetzen. Diese müßten ergänzt werden durch das Können und Wissen der älteren Gene­ration.

Professor Dr. R. Z a u n i k - Dresden hielt den Sudhosf-Vortrag, dem er das ThemaCarus und sein Dresdener Kreis" zugrunde legte. Der langjährige Direktor der Dresdener Me­dizinisch - Chirurgischen Akademie, Carl Gustav C a r u s, der als Arzt, Biologe und als Maler Großes leistete, hat nicht nur auf dieGesellschaft deutscher Naturforscher und Aerzte", sondern auch auf das geistige Leben Dresdens großen Einfluß gehabt. 1827 wurde er Leibarzt des sächsischen Königshauses. Das Leben bei Hofe führte ihn mit vielen interessanten Persönlichkeiten zusammen.

Nach dem Vortrag ehrte Professor Diepgen, Direktor des Berliner Instituts für Geschichte der Medizin, Professor Dr. Zaun ick durch lieber- reichung der Sudhoff-Medaille. Anschließend wurde am Carus-Haus durch Staatsrat Prof. Dr. Sauerbruch die Carus-Gedenktafel enthüllt.

Im Vordergrund der Tagung der Hygieniker,

Lpd. Bad E m s, 20. Sept. Der Deutsche Buch­druckerverein eröffnete in Bad Ems seine Haupt- oerjammlung. In den Mittelpunkt der sachlichen Beratungen war die nun seit einem Jahr bestehende Marktregelung für das graphische Gewerbe gestellt worden. Der Vereinsvorsitzende A. Frisch (Berlin) begrüßte die große Zahl der Ehrengäste. Den Mitgliedern konnte er die Mitteilung machen, daß seit der eingeleiteten Ordnung für das gra­phische Gewerbe der Weg der Gesundung langsam aber sicher beschritten sei. Einigkeit und Zusammen­arbeit seien auch künftig noch die Voraussetzungen für die allerletzte Gesundung.

Ministerialdirektor Dr. Pohl überbrachte die Grüße des Reichswirtschaftsministers Dr. Schacht. Er hob die vorbildliche Arbeit des Deutschen Buch­druckervereins hervor, die größtenteils im Sinne des Ministers liege, weil der Verein auf wirtschaftspoli­tischem Gebiet eine Körperschaft darstelle, die alle zusammengehörenden Betriebe und alle zusammen­gehörenden Gewerbezweige einheitlich zusammen­gefaßt habe, ferner wegen der Zusammenarbeit des Vereins in der Marktordnung mit den Fachgruppen der Wirtschaftsgruppe, und weil eine gute Zusam­menarbeit mit der Deutschen Arbeitsfront im Sinne des Leipziger Abkommens hier festzustellen fei. ir hoffe, daß auch auf anderen Gebieten diese Zu­sammenarbeit erfolgreich werde. Auch Dr. S e e 11 ° g e r (Leipzig), der Leiter der Wirtschaftsgruppe Druck und Papierverarbeitung, unterstrich die er­folgreiche Zusammenarbeit. Nur dadurch konnte die Ogra" die schwierige Aufgabe lösen, das staatliche Neuerrichtungsverbot durch private Vereinbarungen abzulösen. Man hoffe auch mit der Ausdehnung der Ogra" auf die papieroerarbeitende Industrie Er­folg zu haben.

Professor Dr. L ü e r entwickelte dann den aus dem Sinn der Wirtschaft entsprungenen Begriff der Wirtschaftspfli cht. Im Rahmen der Bolks- gemeinfchaft trete die Wirtschaftspflicht grundsätzlich an die Stelle, die im liberalistifch-kapitalistlschen System das Erwerbsprinzip, das seinen Ausdruck im Rentabilitätsprinzip gefun­den hat, eingenommen habe. 21 u f Rentablll - t ä t könnte zwar auch heute n i ch t ver­zichtet werden. Die Wirtschaftspolitik gebiete un­ter Umständen sogar ein Streben nach größtmög­licher Rentabilität. Aber dieses Rentabilitatsstreben ei nicht mehr wirtschaftspolitisches Prinzip, son­dern nur noch wirtschaftspolitische Methode. Von jedem Volksgenossen wird ver­langt, seine wirtschaftlichen Maßnahmen so einzu­richten, daß der Volksgemeinschaft nicht nur vorübergehend, sondern auch auf die Dauer der größte D i e n ft geleiftet mirb.

Im Mittelpunkt der Sonntagstagung standen die fachlichen Beratungen über die Marktordnung. Nach Erstattung des Geschäftsberichtes wies der Vertreter der Reichsbetriebsgememschaft Druck, Pflug, das Buchdruckgewerbe darauf hin, daß neven der Wirtschaftspflicht auch die Sozial­pflicht bestehe. Diese erhalte und sichere uns den Arbeitsfrieden. Die Sozialpflicht müsse aber eigener Verantwortung entspringen und dürfe nicht künstlich durch andere Faktoren gezüchtet werden. Mit Freude könne man festftellen, daß das Druck-

Unser Bild zeigt den Vorbeimarsch der neuen Truppenfahnen vor dem Führer bei der Truppenparade bei Fritzlar. Links vom Führer der Oberbefehlshaber des Heeres Generaloberst Freiherr von Fritsch. Ganz links der Befehlshaber des Gruppenkommandos II, General der Artillerie Ritter von Leeb. (Presfe-Jlluftration-Hoffmann-M.)

Beginn der großen Herbstübungen.

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Kleine politische Nachrichten.

Die Auslands-Organisation der NSDAP, wird die von ihr alljährlich veranstal­tete Reichstagung künftig in Stuttgart, der Stadt der Ausländsdeutschen, abhalten.

In einer feierlichen Veranstaltung im Hause des deutschen Generalkonsuls K riebe! in Schanghai, überreichte der deutsche Geschäftsträger Botschaftsrat Fischer dem chinesischen Finanzminister H. H. Kuna den Roten-Kreuz-Orden 1. Klasse mit Stern. In den Reden wurde die Bedeutung

geroerbe bezüglich der Erfüllung seiner Sozialpflicht gut abgeschnitten habe. lieber das Verhältnis des Buchdruckgewerbes zur Maschinenindu­strie erstattete Dr. Armin Würfel vom Wirt­schaftsamt eingehend Bericht. Seit vier Jahren wurden etwa 1000 Schnellpressen durch Verschrot­tung aus dem Markt genommen. Der Erweiterung der Leistungsfähigkeit der Druckereien sei auf die­sem Wege eine Mögl'cheit gegeben, die neue Markt­ordnung stehe keinesfalls der Leistungssteigerung des Gewerbes im Wege. Der Geschäftsführer des Vereins, Alexander B a r g o f ch , legte die Grund­lagen der neuen Marktordnung dar. Einmal bestehe die Verpflichtung zur Einführung einer Mindeftbuchhaltung, dann der Zwang zur Errech­nung der betriebseigenen Kosten. So wurde wirt­schaftspolitisch und auch betriebswirtschaftlich ein bisher nicht gekannter neuer Zustand geschaffen. Durch die letzte Anordnung vom 17.7.1936 wurde die Möglichkeit für die marktregelnden Verbände ge­schaffen, jeden Betrieb durch Sachverständige auf die richtige betriebseigene Kalkulation oder auf Richtpreisunterschreitungen hin nachprüfen zu lassen. Bargosch legte die seit dem Bestehen der Ogra" noch zu beobachtenden Mängel dar und for­derte im Sinne der Berufspflicht und -disziplin die Ordnung im eigenen Hause. Zur Durchführung der Marktordnung ist noch die Anpassung der Leistungsfähikeit der Betriebe an den ge­genwärtigen und zu erwartenden Auftrags­bestand notwendig. Wenn man schon für das Gewerbe keine allgemeine Arbeitsbeschaffung vor­nehmen könne, so werde man zum mindesten das eine einleiten, daß die vorhandenen Druckaufträge richtig verteilt, also die Aufträge über die Bezirksausgleichsstellen dezentralisiert wer­den. Nach der ersten Auswirkung derOgra" im Zusammenhang mit der Preisfrage werde nunmehr ein gewisser Zwang zur Rationalisierung und Spezialisierung der Betriebe eintreten. Auch das Eindringen in neue Arbeitsgebiete werde sorgsam vorbereitet. Sinn derOgra" sei es, das sinnlose, unwirtschaftliche Preisschleudern zu verhindern. In der Aussprache kam vor allem der Reichsinnungsmeister Forsberg (Ber­lin) zum Wort, der Die Unterstützung der Hand­werksbetriebe zusagte, aber gleichzeitig das Recht der Mitführung sowie der stärkeren Förderung der Kleinbetriebe forderte.

Eine Ausstellung

Deutsche Oruckkunst 1936".

Eine Ausstellung der im Buchdruckgewerbe ar­beitenden Maschinen und derDeutschen D r u ck k u n st" sind stehende Einrichtungen bei den Jahrestagungen des Deutschen Buchdrucksroereins geworden. Man erkannte, daß der Drang zur Er­weiterung der Mechanisierung und zur Erhöhung der Stundenleistungsfä- higkeit im graphischen Gewerbe von den Off­set- und Tiefdruckmaschinen ausgeht; aber auch von den anderen Maschinen her liegt der Zug zur produktiven Automatisierung und Me­chanisierung der Arbeitsgänge vor. So wurden auch über die Schau der Leipziger Messe hinaus Neue-

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