186. Jahrgang
Eichener Anzeiger
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Berlin, 19. Okt. (DNB.) Die N S K K. schreibt: Als der Führer in Nürnberg die großen Ideen des Vierjahresplanes verkündete, als er die Grundsätze entwarf, die dem deutschen Volke eine neue wirtschaftliche Lebensbasis geben werden, da erklärte er: „Die Ausführung wird mitnationalsozia- listischer Energie und Tatkraft erfolgen/ Energie und Tatkraft, sie waren das Geheimnis der nationalsozialistischen Erfolge, sie werden es auch künftig sein. Ebenso wie damals, als der Führer seinen ersten Vierjahresplan verkündete, so folgt auch diesmal der großen Planung die zielbewußte Durchführung unmittelbar auf dem Fuße. Nach altem und bewährten Grundsatz des Nationalsozialismus ist einem Manne die Aufgabe und die Veranwortung übergeben worden, einem Manne freilich, der feine Entschlossenheit und Tatkraft nicht erst unter Beweis zu stellen braucht. Generaloberst Göring hat als Nationalsozialist und alter Getreuer des Führers schon manche große staatsmännische Aufgabe sowohl vor der Machtübernahme wie nachher mit der ganzen Kraft seiner Persönlichkeit in Angriff genommen und gelöst. Nunmehr ist er vom Führer erneut in einer entscheidenden Frage der deutschen Zukunft an verantwortungsvollster Stelle an gesetzt worden. Es ist eine große Aufgabe, die Hermann Göring übertragen wurde. Der nationalsozialistische Gedanke von der Arbeitsgemeinschaft der Nation, der in dem vergangenen Jahre in Deutschland zum
Leben erweckt worden ist — jetzt wird er unter ent- schlossener Führung und unter zielbewußtem Einsatz der Kräfte in der entscheidungsoollsten Frage der deutschen Zukunft seine Bewährungsprobe abzulegen haben.
Wir wissen es: Auch dieses Ringen, das Ringen um den neuen Vierjahresplan wird wieder ein Sieg werden. Ein Sieg vor allem aber auch deshalb, weil das deutsche Volk mit starkem Ver- trauen dem Führer und seinem Beauftragten Hermann Göring ein lebendiger Helfer sein wird bei dem Werk, das wiederum dient dem Wohle und der Kraft der Nation. Und nicht umsonst wird die nationalsozialistische Partei und ihre Gliederungen in der Verfügung jes Führers besonders genannt und hervorgehoben: Sie, die politische Führungsorganisation der deutschen Nation, wird in vorderster Front stehen beim Kampf für dieses Werk, sie wird stolz und freudig ihrem alten Vorkämpfer und Frontgenossen, dem Nationalsozialisten Hermann Göring helfen, die ihm vom Führer übertragene nationalsozialistische Aufgabe zur Tat werden zu lassen. Wieder ist ein Ruf an Deutschland ergangen und wieder wird unser deutsches Volk zeigen, daß es ihn hört. Es wird mit Disziplin, mit Tat und Ein- s a tz dem Führer für seine große Idee und ebenso für seine energischen und zielbewußten Entschlüsse Dank sagen.
sitzt er neben der Frau des Oberleutnants und ich halte ihm meinen Erinnerungsreoolver aus dem
u versehen.
Berchtesgaden, den 18. Oktober 1936.
Der Führer und Reichskanzler (gez.) Adolf Hitler."
Als der Führer vor wenigen Wochen auf dem Parteitag der Ehre in Nürnberg verkündete, daß durch einen neuen Vierjahresplan die deutsche Wirt- chaft in ihrer Rohstoffversorguna von )em Zwang zur Einfuhr aus dem Ausland freigemacht werden solle, erklärte er: „Die Ausführung wird mit nationalsozialistischer Euer- gieund Tatkraft erfolgen. Die Betrauung des Ministerpräsidenten Generaloberst Göring mit der einheitlichen Leitung aller Kräfte des deutschen Vol- kes und der straffen Zusammenfassung aller einschlägigen Zuständigkeiten in Partei und Staat zur Durch- ührung des neuen Vierjahresplans gibt die Gewähr )afür, daß das Wort des Führers in Nürnberg zur Tat werden wird. Der e r st e 1933 verkündete Vierjahresplan ist schon vor Ablauf der ihm gesetzten Frist erfolgreich verwirklicht worden. Die Arbeitslosigkeit wurde beseitigt, die deutsche Wirtschaft wieder aufgebaut und darüber hinaus die Wehrfreiheit des deutschen Volkes wiederhergestellt. Wenn nun in dem zweiten Vierjahresplan die Wirtschaft zur Erfüllung ihrer großen Aufgaben bei dem Bezug ihrer Rohstoffe vom Ausland unabhängig gemacht werden wird, dann erfordert diese Aufgabe den restlosen und geschlossenen Einsatz des ganzen deutschen Volkes. Die schon so oft erprobte Energie des vom Führer mit weitgehenden Vollmachten ausgestatteten Ministerpräsidenten G o - ring ist die beste Bürgschaft dafür, daß ohne Umschweife und ohne bürokratische Hemmungen das ganze Volk, Erzeuger und Verbraucher, Betriebsführer und Gefolgschaft in sinnvoller und bereitwilliger Zusammenarbeit zu gerneinsa- mem Handeln zusammengefaßt wird,
deren Leichen man —..... - ...
blieb, sie zu bssgraben. Hier und dort aufgeblähte Kadaver von Mauleseln und Pferden, zum Teil noch an der Deichsel umgestürzter Wagen. Alles verrät die eilige Flucht der Roten, die sich durch das Umgehungsmanöver der Nationalen plötzlich im Rücken bedroht gefühlt hatten. Es blieb ihnen kaum Zeit, die Telefonleitungen zu zerstören, die eine oder andere wichtige Brücke zu sprengen. Die Pioniere hatten jedoch in wenigen Stunden Notbrücken angelegt, sodaß der Vormarsch kaum
Ministerpräsident Göring vom Führer mit der Durchführung des Vierjahresplans beauftragt.
föbf denn sie bildete vor wenigen Tagen nocy oie
Straße' verbrannte^Kraftwagen, verlassene Tanks, schengerippe liegen. Gefallene und Erschossene,
nicht gerecht. „Die Ausführung wird mit national; sozialistischer Energie und Tatkraft erfolgen", hat der Führer selber gesagt. Auf diese Energie und Tatkraft kommt es an. Indem der Führer Hermann Göring bestellt hat, hat er d e n Mann der stärksten Energie und Tatkraft, über den die Bewegung nach dem Führer verfügt, hinter den Vierjahrplan gestellt. Das deutsche Volk kennt Hermann Göring. Es vertraut ihm, wie sein Führer ihm oer- traut In der Gestalt des Führers hat der Zu- kunftswille des deutschen Volkes Gestalt gewonnen. Das Vertrauen des Volkes darauf, daß es sich seine freie und gerechte Wirtschaft schafft, kristallisiert sich aus dem Vertrauen in die Energie und die Umsicht des Parteigenossen Göring. Dem Parteigenossen Göring ist der Befehl erteilt: „In vier Jahren muß Deutschland in allen den Stoffen vom Ausland gänzlich unabhängig sein, die irgendwie durch die deutsche Fähigkeit, durch unsere Chernie- und Maschinenindustrie sowie durch einen Bergbau selbst beschafft werden können." Nachdem dieser Befehl Parteigenossen Göring gegeben worden ist, wissen mir: „I n v i e r I a h r e n w ir d D e u ts ch- l and wirtschaftlich unabhängig sem.
Verzögerung erlitt.
Während wir in die Tajo-Niederung herabsteigen, erwächst vor uns die hoch auf einem Felsplateau gelagerte Stadt mit dem Alkazar, dessen heldenhafter Widerstand und nicht minder heldenhafte Befreiung die Bewunderung der Welt hervorgerufen hat. Der Verteidiger des Alkazar, Jose Mario Moscardo, führt mich durch die halbverschutte- ten Säle und Gänge der einst so stolzen Burg und erzählt von Kampf, Entbehrungen, Leid und endlichem Sieg. Sein Gesicht ist grau und faltendurchfurcht. Seinen eigenen Sohn, der sich bei der Belagerung in den Händen der Roten befand, hat er als Blutopfer geben müssen. Hin und wieder pfeift eine Gewehrkugel, peitscht eine Salve jenseits des Tajo, wo noch einige versprengte Rote stch festgebissen haben und erbitterten aber aussichtslosen ^Widerstand leisten. . ..
Als wir weiterfahren wollen, um auf rückwärtigen Verbindungswegen hinter der Front C a c e - r e s zu erreichen, kommt ein Oberleutnant an den Wagen gestürzt und bittet, seine Frau mitzuneh- men. Beide haben zusammen mit ihrem 13iahrlgen Sohn die Belagerung des Alkazar mitgemacht. Die Frau muß aus dem Frontabschnitt zurück zu ihren Kindern, die bei Caceres bei den Großeltern wohnen Ihr Gepäck besteht aus einem Schuhkasten und einem Einholkorb; das ist der Rest ihrer persönlichen Habe. Die Wohnung ist ausgebrannt und ausgeraubt. Bevor wir starten, knöpft der Oberleutnant seine Revolver vom Koppel und reicht ihn mir mit den Worten „als Dank und Erinnerung — außerdem, man kann nicht wissen." Ich prüfe den
Anschlag haben werde.
Während unser Wagen seinen Weg zurucksucht bis Talaoera, von wo aus wir uns südlich halten und in der Tajoniederung bleiben, erzählt die Frau von den Erlebnissen der Belagerungszeit. „Als keine Hoffnung mehr schien", so berichtet fie sachlich, „haben wir den Kommandanten gebeten, daß man uns mit den Kugeln der Verteidiger erschießen möge, damit wir nicht in die Hände der Roten fielen. Aber wir leben und mein Sohn will Offizier werden wie sein Vater....."
Inzwischen ist es Nacht geworden Hinter T a l a- ö er a ist die Straße seltsam leer, obwohl stch kaum 10 Kilometer südlich, jenseits des Tajoufers Die Front entlangzieht. Eine allerdings in diesem Abschnitt sehr dünn besetzte Front, die jedoch überraschende Vorstöße roter Streifen nicht ausschlieht. Außerdem gilt die Bevölkerung in diesem Gebiet als rot. Einige Kilometer hinter dem Dorf Oropesa ist die Straße plötzlich zu zwei Dritteln mit einer Steinbarrikade gesperrt. Wir umfahren sie. Nach einigen hundert Metern eine zweite Barrikade Auch diese passieren wir. Dann aber steht quer zur Straße ein großer Lastkraftwagen der kein Durchkommen gestattet. Kein Posten zu sehen. Also im Rückwärtsgang vorsichtig zuruck, bei Der Mündung eines Feldweges gewendet und zuruck zu einem nahe am Wege gelegenen Bauernhaus. Der Carlistenleutnant, der unseren Wagen steuert, beordert eine Frau, die auf dem Hofe arbeitet, an den Wagen. Sie will von nichts wissen, hat nie eine Barrikade, nie einen Lastwagen auf Der Straße gesehen. An der Scheune und am Wegrand tauchen zwei Männer auf, Revolver heraus, „ma- nos arriba“ („Hände hoch")! Zögernd kommt der eine in den Lichtkegel unseres Scheinwerfers; auch er will von nichts wissen. Ob Gendarmen im Orte finD ? Jawohl. Schön, dann fahren Sie nut uns ms Dorf wenn aber keine Gendarmen dort find, ist die Kugel im Lauf für Sie bestimmt! Worauf er ausweicht, fo ganz bestimmt wüßte er es nicht, ob Gendarmen im Ort feien. Also werden mir uns hüten, hmem-
um auch dieser Aufgabe gerecht zu werden, die ebenfalls nur dem einen großen Ziel nationalsozialistischer Politik dient, dem deutschen Volke Unabhängigkeit und Sicherheit seiner friedlichen Aufbauarbeit zu schaffen. L.
Außergewöhnliche Ausgabe erfordert außergewöhnlicheMtel
Berlin, 20. Okt. (DNB.) Zu der Uebertragung der Durchführung des Vierjahrplanes an den Ministerpräsidenten Generaloberst Göring durch den Führer und Reichskanzler schreibt der „V ö l- k i s ch e B e o b a ch t e r" u. a.: Die Idee des Vierjahrplanes trägt in ihrer ungeheuren Größe den Stempel der Persönlichkeit, des Mutes und des Weitblickes des Führers. Das deutsche Volk hat den neuen Dierjahrplan richtig aufgefaßt: als einen entscheidenden Schritt zur Vollendung seiner politischen, wirtschaftlichen und nicht zuletzt sozialen Freiheit. So außergewöhnlich die Aufgabe selber ist so außergewöhnlich müssen auch die MittelzuseinerDurchführung sein. Der Aufgabe werden Verordnungen, Gesetze usw. allein
Alkazar entsichert vor.
In Oropesa ebenfalls kein Mensch auf der Straße. Wir biegen in eine Straße ein, die uhs zur Kommandantur führen soll, plötzlich kommen aus einem Seitenhaus mehrere Männer, versperren uns die Straße. Mit Zioilkleidung, Ballonmützen, keine Armbinden, kein Abzeichen. Sie umstellen unseren Wagen und wir haben nur das seltsame Gefühl, nun ist es aus, Rote! Der Carlisten- Leutnant hat feine rote Mütze vom Kopf gerissen, mir bereitet mein Revolver einige Verlegenheit. Aber die Spannung löst sich überraschend, in Der Haustür erscheinen einige Falangisten. Wir sind also bei einem nationalen Vorposten, der uns wiederum für Rote gehalten hatte. Erleichtert fahren wir weiter. Wenige hundert Meter später sind wir im Dorf, wo arabische Truppen, die Moros, zur Unterhaltung einen kleinen Umzug mit Musik veranstalten. Nie haben mir arabische Weisen so lieblich im Ohr geklungen. Ein Hauptmann der Araber, Spanier, mit einer Hamburgerin verheiratet, begleitet uns zum Kommandanten, der eine Patrouille zur Aufklärung der Lage bei den Barrikaden losjchickt und uns zur Weiterfahrt eine starke Eskorte zur Verfügung ^Wir setzen unsere Weiterfahrt fort, aber die Aufregung des Tages ist noch nicht beendet. Kurz vor Trujillos, als wir eine steile Serpentine emporklettern, werden wir aus einigen hundert Metern Entfernung von einer roten Patrouille beschossen. Die Eskorte ist weit noraus, hört nichts. Wir drehen die Scheinwerfer ab und heulen im zweiten Gang den ^erg hinaus was der Motor hcrgcben kann «°n den etwa 15 Schüssen trifft nicht einer unseren Wagen. Gegen vier Uhr morgens sind wir endlich inJaD^rcs' wo gute Freunde Hotelbetten für uns bereit haben, die ?n diesen Kriegszeiten in Spanien sehr knapp sind. Nach wenigen Stunden Schlafes wartet be-
Der Rann nationalsozialistischer Energie nnd Talkrast.
Die nationalsozialistische Korrespondenz zur Betrauung Görings.
die Uniformen das Straßenbild beherrschen.
Wir verlassen die Stadt, die durch das unselige Bündnis der baskischen Separatisten mit den roten zersetzenden Elementen eine traurige und für Spanien schicksalsschwere Berühmtheit erlangt hat. Denn, wenn die Basken sich zur Sache s des nationalen Spaniens bekannt hätten anstatt ; egoistische Sondervorteile durch Paktieren mit einem wortbrüchigen Marxismus anzustreben, wäre der Widerstand der Roten in Nordspanien seit langem gebrochen und die dort oben gebundenen be- , deutenden militärischen Kräfte für den Marsch auf , Madrid frei gewesen. Die Straße, die uns südwärts i führt, zeigt noch kaum vernarbte Spuren der Hefti- , gen Kämpfe gegen San Sebastian: gesprengte und notdürftig wieder hergestellte Brücken, zugeschuttete Minentrichter in den asphaltierten Straßen, zahllose Gewehreinschüsse an Den Häusern. Jetzt liegt die Front gegen Bilbao 30 km westwärts.
■ Heber Burgos, Dem Sitz Der nationalen Regierung, geht Die Fahrt nach Valladolid, der Stadt, in der Cervantes lebte, Columbus verbittert gestorben ist und wo heute General Mola, Oberkommandierender der Nordarmee, fein Hauptquartier hat. Aus feinen Darlegungen erwächst em Bild von dem strategischen Vorgehen der nationalen Truppen, die den Marsch auf Madrid Durchführen, unter möglichster Schonung eigenen Menschenmaterials. Die Eroberung T o l e D o s unD Die Entsetzung Des Alkazars ist für Diese Strategie ein Beispiel. Der General steht noch ganz unter Dem Eindruck dieser Waffentat, Die Den Siegeswillen Der nationalen Truppen ebenso gestärkt hat wie Die Moral Der Roten Durch Diesen Schlag Dagegen getunten ist. In Worten höchster Anerkennung spricht Der General von Dem nationalsozialistischen DeutschlanD, Das Den neuen Männern Spaniens in vielen Dingen VorbilD für Den Neuaufbau fein werDe. Und er dankt für Die moralische Hilfe, Die Deutschland und Die Deutsche Presse Der Sache Des nationalen Spaniens im Kampf gegen Den zerfetzenden Kommunismus leiste.
Das erste Ziel des nächsten Tages ist S a l a - m am c a. Ein eisiger Wind fegt über die weiten Einöden der kastilischen Hochebene Oft kilometerweit kein Baum zu sehen, auf 100 km Strecke nur zwei Ortschaften. In Salamanca treffen wir Die beiden Flugzeugführer, die in den letzten schweren Wochen der Alkazarbelagerung Lebensmittel für Die eingeschlossene Besatzung abgeworfen haben. Im Abwehrfeuer Der roten giafarhaerw^unb Dem roten Maschinengewehrfeuer sind sie nut ihren schweren Maschinen bis auf 50 Meter über dem Alkazar niedergegangen und haben aus den Bombenschächten besonders konstruierte Lebens- mittelkisten in den İs des Alkazars °b°°worem Wir lassen Den Frontabschnitt von Avila links liEn um über die Pässe der schneebedeckten Sierra de Gredos westlich von Avila Talavera d- la Reina zu gewinnen und um Toledo zu besuchen. Alle Namen der Orte, di- wir durchfahren, er chei nen uns vertraut, da he wochenlang n den Kriegs^ berichten genannt worDen smd. H h- ( Kriegsbild ernst und traurig, denn >n ,eder dieser Ortschaften ist erbittert g-kampft worden Kem Haus, das unbeschädigt wäre. In deni Doriern waren die Einzelgehöfte äu kleinen Festungen aus- gebaut, Schießscharten in Wohnhäusern und SMl hÄrÄ-aS-s
ÄÄ f°°gÜf'einz"Üricht°"n, wie Soldaten es
IM durch das nationale Spanien
Von unserem Noe-Sonderberichterstatter.
Unser Noe.-SonDerberichterstatter in Burgos hat Dieser Tage im Kraftwagen unD im Flugzeug eine große RunDreise Durch Das von Den nationalen Truppen besetzte Spanien unternommen, Die ihn von San Sebastian über Burgos, Valla- DoliD nach T 0 leDo unD von Dort über Eaceres nach Sevilla unD über S a - larnanca nach Burgos zurückführte.
Burgos, Den 8. Oktober 1936.
Kriegsschicksal unD moDernes Nachrichtenwesen bringen mit sich, Daß StäDte unD Ortschaften heute im Juptterlicht Der Oeffentlichkeit stehen unD morgen wieDer in Das Dunkel zurückgleiten, wenn Die Rohre Der Geschütze unD Die Zielapparate Der Bombenflugzeuge mit Dem Vorrücken Der Front neue Objektive amüfieren, Die Dann taufenDfältig in Den Kriegstelegrammen unD Aufsätzen Der Weltpresse erscheinen. Vorgestern Jrun, gestern San Sebastian, heute ToleDo, morgen vielleicht Bilbao, Huesca ober MaDriD. Aus Frontorten wirD Dann wieDer Etappe, so wie es heute San Sebastian ist. Noch sind Die Fensterscheiben im Hotel Maria Eriftina, wo 150 Offiziere von Den Roten hinge- morDet wurDen, nicht wieDer eingesetzt. Die Geschoß- einschläge in Den Mauern nicht verputzt unD schon nimmt Das alltägliche Leben seinen Lauf, gegen früher allerdings Dadurch unterschieDen, Daß 35 000 Mann Der Bevölkerung fehlen unD Daß
nr. 246 Stifts Blatt 186. Jahrgang Dienstag. 20. Gttsber 1056
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Berlin, 19. Ott. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler Hai folgende Verordnung erlassen:
Verordnung zur Durchführung des Vierjahresplanes vom 18. Ottober 1936.
„Die Verwirklichung des von mir auf dem Parteitag der Ehre verkündeten neuen Vierjahresplanes erfordert eine einheilliche Lenkung aller Kräfte des deutschen Volkes und die straffe Zusammenfassung aller eintägigen Zuständigkeiten in Partei und Staat. Die Durchführung des Vierjahresplanes übertrage ich dem Ministerpräsidenten Generaloberst Göring. Ministerpräsident Generaloberst Göring trifft die zur Erfüllung der ihm gestellten Aufgabe erforderlichen Maßnahmen und hat soweit die Befugnis zum Erlaß von Rechtsverordnun- gen und allgemeinen Verwaltungs- Vorschriften. Er ist berechtigt, alle Behörden, einschließlich der obersten Reichsbehörden, und alle Dienststellen der Partei, ihrer Gliederungen und der ihr angeschlossenen Verbände anzuhören und mit Weisungen


