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verrechnet worden find, waren Ende 1935 insgesamt 30 Mill. Mark noch nicht bezahlt, well der Grund­erwerb noch nicht endgültig abgewickekt oder die Enteignungs- und Umlegungsverfahren noch nicht . völlig durchgeführt waren

Die hieraus sich ergebenden Schulden find in der Bilanz unter Verbindlichkeiten als Verpflichtungen aus Grundstückskäufen besonders aufgeführt. An Verwaltungskosten sind im Berichtsjahr 30 Mill. Mark gleich 6 v. S). der Gesamtausgabe für 1935 entstanden, feit Baubeginn bis Ende 1935 sind hier­für insgesamt 50,5 Mill. Mark bezahlt, gleich 7,19 vorn Hundert der Gesamtausgabe verrechnet- Der Anteil der Verwaltungskosten' an der Gesamtaus­gabe stellt sich mithin in angemessenem Rahmen.

In Ergänzung des Abschlusies wird von der Ver- waltung unterstrichen, daß im vergangenen Jahr an Ausgaben für die Reichsautobahnen etwa eine halbe Milliarde Mark in die deutsche Wirtschaft ge- pumpt worden sind und seit Baubeginn etwa 900

FWD. Im dritten Geschäftsjahr wurden die Ar­beiten an den Kraftfahrbahnen mit.gleicher Tatkraft wie in den beiden Vorjahren fortgeführt. Den 1191 Kilometer Strecke, die Ende 1934 im Bau waren, standen Ende 1935 = 1866 Kilometer gegenüber. Die Erdarbeiten für den Fahrunterbau konnten auf grö­ßeren Abschnitten bereits abgeschlossen werden. Drei Teilstrecken mit insgesamt 108 Kilometer Länge wurden im Berichtsjahr in Betrieb genommen. Reben zahlreichen Bauwerken der freien Strecke wurde eine größere Anzahl von Kreuzungs- und Anschluß-Stellen in Bau genommen oder fertigge­stellt. Dem größeren Umfang der Bauarbeiten ent- prach eine höhere Anzahl der auf den Baustellen der Reichsautobahnen beschäftigten Unternehmer­arbeiter, deren Hochstzahl Ende 1933 nur 3900, im November 1934 schon 83 863 und im Juli 1935 so­gar 113139 betrug. Die Anzahl der geleisteten Tag­werke stieg im Berichtsjahr um 24,98 auf 37,04 Millionen, die Zahl der Vauabtellungen im Laufe des Berichtsjahres um 15 auf 74. Die Finanzierung des Baues an Kraftfahrbahnen wurde in der glei­chen Weise wie im Vorjahr mit Hilfe eines von der Reichsbank zur Verfügung gestellten Rediskonkredits durchgeführt.

Eine Betriebsrechnung ist auch für 1935 noch nicht angelegt worden. Die Ausgaben für die 1935 bereits für den öffentlichen Verkehr freigegebenen Strecken sind als Ausgaben für einen Pröbebetrieb noch auf die Kapitalrechnung übernommen. Dem­gemäß ist auch noch feine Gewinn- und Verlust­rechnung aufgestellt worden.

Die Kapitalrechnung des Geschäftsjahres 1935 schließt ab in Ausgabe mit 485,07 (208,74) Mill. Mark, in Einnahme mit 1,92 (3,70) Mill. Mark. Der Saldobetrag von 483,15 (205,04) Mill. Mark teilt die Anlagekosten des Jahres 1935 dar. Von den Ausgaben, die feit Baubeginn bis Ende 1935 für den in Besitz genommenen Grund und Boden

Die GesellschaftReichsautobahnen int Geschäftsjahr 1935.

an ein Bein zu binden, ihnen oder anderen In­fekten mutwillig Beine ober Flügel auszureißen, gilt als strafbare Tierquälerei. Auch schädliche Tiere dürfen nicht gequält werden.

Deshalb ergeht vor allem an die Ellern die Aufforderung, dafür zu sorgen, daß ihre Sin­der oder die ihrer Aufsicht unterstehenden son­stigen Personen auch dem fleinften Tier gegen­über die gebührende Achtung und Rücksicht­nahme zeigen.

Heber den gesetzlichen Zwang hinaus hat jedoch jeder Volksgenosse die sittliche Pflicht, in Fällen von Tierquälerei einzugreifen und weiteres Unrecht an den wehrlosen Tieren zu verhüten. Wer dies nicht tut, trägt dazu bei, daß die deutsche Jugend in ihrem Gefühl gegenüber dem lebenden Tier ab- stumpft und verroht.

Es ist die Aufgabe der erwachsenen Generation, aus der Jugend mitempfindende und hilfsbereite Menschen zu machen. Kinder, die zum Verständnis für das Leben und Fühlen aller Tiere erzogen wer­den, werden auch als Erwachsene nicht gleichgültig und tellnahmslos bleiben, wenn es gilt, den Volks­genossen zu helfen.

Deshalb überlasse man Kindern auch nicht die Tötung von Maikäfern, wenn sie in größerer Zahl an einem Ort auftreten und der £anb- und Forstwirtschaft Schaden bringen. Derartige Maßnahmen dürfen, wenn sie erforderlich werden, nur von Erwachsenen und nur in sach­kundiger Weise durchgeführt werden, damit jede unnötige Quälerei den Tieren erspart bleibt.

Die Zeit des Maikäferfanges veranlaßt den Reichs- Tierschutzbund, folgendes bekanntzugeben:

Das Reichs-Tierschutzgesetz bezweckt den Schutz aller Tiere vor Quälerei und Mißhandlung. Nicht allein die Haustiere, sondern auch die frei in der Natur lebenden Tiere und unter diesen ebenfalls die sog. niederen Tiere genießen heute den Schutz des Staates.

Es ist an sich ganz gleich, ob jemand einen Hund in der erforderlichen Haltung, Pflege oder Unterbringung vernachlässigt oder ob er Maikäfer ober andere kleine Tiere in eine Zigarrenkiste sperrt und sie in dieser hungern und elend umkommen läßt. 3n jedem Falle verstößt er gegen die Bestimmungen des Reichs- Tierschuhgesehes und seht sich der strafrechtlichen

Verfolgung aus.

Der Sinn dieses Gesetzes besteht nach der vom Ge- etzgeber selbst gegebenen Erklärung darin, Ro- ;eiten und Pflichtoergefsenheiten beß Menschen gegenüber dem Tier entgegenzuwirken und das Mitgefühl, einen der höchsten sittlichen Werte des Volkes, zu erwecken und zum fördern. Um diesen Sinn des Gesetzes voll zu erfüllen, hat der natio­nalsozialistische Staat in den umfassenden Bestim­mungen des Reichs-Tierschutzgesetzes auch eine sehr ernste Verpflichtung für Eltern und sonstige Er­wachsene festgelegt. Es wird nämlich nicht allein der Tierquäler bestraft, sondern auch derjenige, der es versäumt, Kinder oder andere Personen, die einer Aufsicht unterstehen und 3u seiner Hausge­meinschaft gehören, von einer Tierquälerei abzu­halten. Die alte Unsitte. Maikäfern einen Faden

sprechung kam auch die Veranstaltung eines Preis» schießens der hiesigen Kameradschaft im kommenden Monat. Es soll an drei Sonntagen geschossen wer­den (100 Meter, beliebiger Anschlag). Die Kame­raden August Velde, Wikh. Dudenhöfer H. und Karl Dudenhöfer II. wurden als Schieß­ausschuß bestimmt, die zusammentreten und alles ro eitere veranlassen werden. Kameradschafts sichrer M u s j e n e r schloß mit dem Gruß an den Führer den Kameradschaftsappell.

O Groß-Rechtenbach, 19 Mai. Die älteste Einwohnerin unserer Gemeinde, Frau Weber, beging unter starker Anteilnahme der Bevölkerung ihren 9 0. Geburtstag. Der Jubllarin wurden vielerlei Beweise der Freund­schaft und Verehrung zutell.

Die kanadische Bisonherde, die im Februar ihren Einzug tm Berliner Zoo hielt, hat in der vergangenen Woche Zuwachs erhalten. Vier Kälber tummeln sich mit den Alten im Freigehege. (Scherl-M.)

<£ Rodheim a. d. Bieber, 19. Mai. Sportgemeinde Rodheim veranstaltete am Sonntagnachmittag im Mantschen Gartenlokale ein Werbe-Schauturnen, bei dem außer Rod- Heimer Tümern und Turnerinnen auch Turnerin-

# Groß-Eichen, 19. Mai. Der Krieger- verein hielt am Sonntag fein diesjähriges Kleinkaliber-Preisschießen ab. Von den 214 geschossenen Nummern erzielte Albert P h i 1 l i p p i den 1. Preis mit 35 Ringen, Georg Rahn den 2. Preis mit ebenfalls 35 Ringen, Gu­stav Seim den 3. Preis mit 34 Ringen. Die c den Ehrenscheiben schossen Albert P h i l l i p p i

in der GastwirtschaftZum goldenen Stern" unter der Leitung des Aufsichtsratsoorsitzenden, Bürger­meister Schäfer, ihre ordentliche Generalver­sammlung ab. Nachdem die Versammlung zwei verstorbene Mitglieder in üblicher Weise geehrt hatte, erstattete der Direktor Balthasar Pitz UI. den Geschäftsbericht von 1935. Nach feinen Dar­legungen hat die Kasse im verflossenen Jahre eine weitere günstige Aufwärtsentwicklung erfahren. Die Bankschulden feien erheblich gesunken, die Spar­einlagen seien gestiegen. Die Schulsparkasse und der Verkauf von Sparmarken hätten wesentlich höhere Beträge erbracht. Die Mitgliederzahl ist um 20 gestiegen, so daß die Kasse Ende des Jahres 1935 mit 447 Mitgliedern und 448 Geschäftsantei­len abschloß. Rechner Ludwig Schmidt V. erläu­terte die Bilanz und wies gleichfalls auf die günstige Entwicklung der Kasse hin. Die Einlagen seien von 189 000 Mk. auf 277 550 Mk. gestiegen. Für 50 000 Mark wurden neue Kredite eingeräumt, insgesamt wurden bisher 525000 Mark ausgeliehen. Die Ver- maltungstoften beliefen sich auf 0,8 v. S). der Bilanz­summe. Die Spareinlagen stiegen um 24 000 Mark auf 426 000 Mk. Reservefonds und Geschäftsgutha­ben beziffern sich zusammen auf 43 000 Mk. Der Ge­samtumsatz der Kaffe belief sich auf 2 618 871,80 Mk. Den Revisionsbericht gab Oberrevisor Hartmann, der dabei die ordnungsgemäße Führung der Kasse feststellte. Vorstand und Aufsichtsrat wurden ent­lastet. Nach dem Vorschlag des Vorsitzenden wurden bestimmt für den Vorstand: Lehrer Karl Phi­lipp XII., Direktor: Karl Hirz I., Stellvertreter; Balthasar P i tz III., Kontrolleur ; Ldw. SchmittV., Rechner; Hermann Sommer. Dem Aufsichtsrat gehören an: Bürgermeister Schäfer, Vorsitzender; Stellvertreter Karl Jung I., ferner Karl Bur­ger I., Heinrich Schäfer, Karl Andermann, Ludwig Harnisch IV., Karl Philipp IV., Bal­thasar Häuser II. und Johs. Schäfer III. Hier­auf sprach Dberreoifor Hartmann über das Ge­nossenschaftswesen. Ortsgruppenleiter Philipp machte einige Ausführungen über die Ernennung der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat. Der neuernannte Direktor bat die Mitglieder um weitere Mitarbeit und restloses Vertrauen. Sodann wurde die Versammlung vom Vorsitzenden in üblicher Weise geschlossen.

* Lollar, 20. Mai. Der 17 Jahre alle Metzger­lehrling Ernst Kuhl von hier erlitt bei einem Sturz einen O d e r s ch e n k e 1 b r u ch und mußte nach Gießen in die Klinik gebracht werden.

T Lollar, 19. Mai. Im Kameradschaftslokal .Lum Schwanen" fand ein Schulungs- und Kame­radschaftsabend der Kriegerkameradschaft Lollar statt. Nach Begrühungsworten des Kame­radschaftsführers T a u b e r t hielt Kam. Strack aus Allendorf a. d. Lda. einen fesselnden Schulungs- oortrag über das Thema:Sie Weltrevolution und das heutige Rußland". Der Redner gab ein sehr anschauliches Bild von den Zuständen in der Sowjetrepublik und zeigte, wie von dort aus die

Straße zwischen Lauter und Grünberg das Fohlen vor einem vorbeifahrenden Motorrad. B., der die Halfter um die Hand gewickelt hatte, konnte das Fohlen nicht loslaffen und wurde geschleift. Er er­litt einen N a f e n b e i n b r u ch und Hautabschür­fungen.

§ Steinheim, 20. Mai. Am heutigen Tage begeht Schreinermeister Gustav O st h e i m fein 25jähriges Geschäftsjubiläum. In Ech­zell geboren, ging er nach feiner Lehrzeit auf die Wanderschaft, um sich in Hannover und Hamburg in seinem Berufe zu vervollkommnen. Allgemein wird er hier und in der Umgegend als Meister seines Faches geschätzt. Gleichzeitig feiert er auch mit seiner Ehefrau Marie, geb. Berk, das Fest der Silbernen Hochzeit.

Kreis Schotten.

Laubach, 19. Mai. Am Sonntag veranstal­tete der Schützenverein fein diesjähriges Er­öffnungsschießen. Wenn auch die Beteiligung im Verhältnis zu ftüheren Jahren eine geringere war, so waren aber doch die Ergebnisse sehr gut. Den Wanderbecher für 1936 errang Arnold En­ders. Auf der Meisterscheibe (100 Meter) wa­ren die besten Schützen: 1. Arnold Enders, 2. Dr. Roßbach, 3. Karl Heinz Moennig, 4. Karl Pitz und 5. Otto Högy. Die drei besten Blättchen es waren zehn geschossen erzielten: 1. Am. Enders, 2. Karl Pitz, 3. Karl Heinz Moennig. Die Ergebnisse auf der Kleinkaliber-Mei st erscheibe wa­ren: 1. Karl Heinz Moennig, 34 Ringe; 2. Fritz Kircher, 34; 3. Am. Enders, 33; 4. Otto Högy, 32; 5. Karl Poch, 32 und 6. Friedrich Stotz, 32 Ringe. Die Kteinkaliber-Ehrenscheibe gewann Karl Poth. Das Pferd des hiesigen Landwirts Semmler wurde dieser Tage mit dem Schild Kriegskamerad" ausgezeichnet.

Revolutionierung der ganzen Well betrieben wird. Die Unruhen sowohl in Europa als auch in den anderen Weltteilen find auf das Konto dieses Staates zu schreiben. Die letzte treibende Kraft aber ist das Freimaurertum und die internationale Judenschaft. Ihr gelte daher unser Kampf, und er müsse geführt werden bis zum siegreichen Ende. Der Redner schloß mit der Mahnung an die Kame­raden, in diesem Kampfe an der Seite Adolf Hillers chren Mann zu stellen, so wie sie chn draußen au den Schlachtfeldern des Weltkrieges einst stellten. Kameradschajtsführer la über t dankte dem Vor­tragenden für seinen mit großem Beifall aufge­nommenen Dortrag. Anschließend fand eine Reche Vereinsangelegenheiten ihre Erledigung, u. a. wur­den die neuen Mitgliedsbücher, -nadeln, Mützen- abzeichen usw. ausgegeben. Eine Anzahl Kameraden meldete sich zur Teilnahme am Reichskriegertag in Kassel. Kamerad Rektor i. R. D a a b, der 42 Jahre dem Kriegeroerein angehört, Gründer der Krieger­kameradschaft Bersrod, wo er früher wirkte, ist, bann lange Jahre Vorsitzender des hiesigen Vereins und Bezirksvorfitzender der Kriegerkameradschaft Hassia war, wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Er dankte für die Ehrung und versprach, der Kamerad­schaft auch weiterhin die Treue zu halten und ihr seine Kräfte zu widmen. In der Üblichen Weie wurde sodann der Kameradschaftsabend geschlossen.

I Mainzlar, 19. Mai. Die jüngste Pfund- sammlung im Lebensmittelopferring zeigte wiederum ein befriedigendes Ergebnis. Bei der Werbung zur Mitgliederschaft in der NSV. gingen bis jetzt in der Ortsgruppe ca. 15 Neuanmeldungen em.

> Daubringen, 19. Mai. Am Sonntagnach­mittag fand eine Besichtigung der hiesigen Pflichtfeuerwehr durch Kreisfeuerwehrin­spektor Bouffier statt. Die Wehr führte als Hebung einen schneidigen Brandangriff auf bas Gehöft des Ortsbauemführers durch, wobei die Kreismotorspritze zu Schulungszwecken eingesetzt wurde.

§ Allendorf a.d. Lumda, 19.Mai. Heute mor- aen zwischen 6 und 7 Uhr ereignete sich hier in der Londorfer Straße ein Hnalücksfall. Der Lehr­ling des Metzgermeisters Volkmann von Lollar war im Begriff, ein zur Schlachtung bestimmtes Rind zur städtischen Diehwaage zu verbringen. Kurz vor dem Rathaus scheute das Tier infolge eines vorbeifahrenden Autos, und sprang zur Sette, wodurch fein Führer, an die Treppe des Landwirts Johs. Rein L gedrückt, hinfiel und von dem Rind einige Meter mitgeschleift wurde. Infolge des Falles hat sich der Verunglückte außer einigen kleineren Verletzungen einen Ob er fchenkelbruch am linken Bein zugezogen. Dr. Kunz von hier leistete die erste ärztliche Hilfe. Der Bedauernswerte wurde durch das Sanitätsauto zur Klinik nach Gießen verbracht.

ch Allertshausen, 19. Mai. Am Sonntag­nachmittag wurde die hiesige Pflichtfeuer­wehr von dem Kreisfeuerwehrinfpektor Bouf­fier besichtigt. Die Kreismotorspritze wurde den Feuerwehrmannschaften bei einer Schulübung im Betrieb oorgeführt. Kreisfeuerwehrinspektor Bouf­fier sprach den Feuerwehrleuten seine Anerken­nung für ihre guten Leistungen aus.

< Reiskirchen, 19. Mai. Die Kamerad­schaften 1 und 2 der Hitler-Jugend, Schar 3 Reiskirchen, unternahmen am Samstag und Sonntag eine Radfahrt nach Braunfels. Die Stadt und das Schloß wurden am Samstag und Sonntag eingehend besichtigt, ferner wurde auch der Umgegend die gebührende Aufmerkfam- keit gewidmet.

Gustav Seim.

Preußen.

firete Detzlar

mann hielt eine Begrüßungsansprache, die zu­gleich ein Werberuf wurde an die deutsche Jugend, sich mehr denn je dem Turnsport zuzuwenden. Hoffentlich find eine Reihe von Reueintritten die Ernte des wohlgelungenen Sonntagnachmittags. Die Kriegerkameradfchaft Rodheim hielt Sonntag abend im Saale von Schlierbach einen Kameradschaftsappell ab, der von 37 Kame­raden besucht war. Hauptpunkte der Tagesordnung waren die Aufnahme zweier neuer Kameraden, die Bekanntgabe der neuesten Befehle, die Meldungen des Schießwarts und des Fechtmeisters über Kreis- appell in Wetzlar und Besprechungen über Teil­nahme am Reichskriegertag in Kassel am 4. und 5. Juli und am Kreisgeneralappell am 19. Juli in Ulm sowie am 40jährigen Stiftungsfest der Nach­bar käme rad schäft Bieber am 21. Juni. Zur Ve­

nen aus Heuchelheim mitwirkten und durch ihre Stabübungen und Hebungen im Keulenschwingen besonders gut gefielen. Die Geräteübungen der Rodheimer Turner zeugten von guten Anlagen unserer Turnerjugend und ließen auf planvolle und gediegene Vorarbeit schließen. Vereinsführer Hof-

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40jähriges Arbeitsjubiläum.

* Lollar, 19. Mai. Am Freitag konnte das Gefolgschaftsmttglied Heinrich Schneider aus Odenhaujen (Lahn) auf eine 40iährige Tä­tigkeit bei den Buderusfchen Eisen- werken in Lollar zurückblicken. Seine Ar­beitskameraden vom Lohnbüro hatten sich am Ju- biläumstage besonders früh eingefunäen, um den Arbeitsplatz ihres treuen und allgemein beliebten Kameraden festlich zu schmücken. Dem Jubilar wur­den in Anerkennung seiner treuen Dienste durch den Betriebsführer ein Diplom und ein größerer Geldbetrag überreicht. Als äußeres Zeichen kame­radschaftlicher Verbundenhett erhiell er von seinen Mitarbeitern ein schönes Geschenk. Aber auch die Jubiläumskaffe tat das Ihrige. Zu der Jubiläums­feier im Anschluß an das Tagewerk hatten sich die Arbeitskameraden, einige Gäste, sowie der Betriebs­führer Direktor Jantzen eingefunden. Herzliche Worte, von echtem Kameradschaftsgeist getragen, wurden gewechselt. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, und so verflogen die Stunden bei fröhlichen Liedern allzu schnell.

Generalversammlung der Laubacher Bank.

ßa uba cf), 19. Mai. Die Laubacher Bank hielt imSolmser Hof" ihre diesjähnge Hauptver­sammlung ab. Nach Begrüßung der Mitglieder durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrats Friedr. Düll, wobei er auch dem Vorstand und den übri­gen Aufsichtsratsmitgliedern für die unermüdliche treue Mitarbeit Dank und Anerkennung ausfprach, erstattete der Dttektor der Kaffe, L. Hohmann sen., den Geschäftsbericht, der ein günftiges Ergeb­nis zeiate. Weitere 10 Mitglieder traten im Laufe des Geschäftsjahres bei, so daß die Zahl der Mit­glieder auf 84 gestiegen ist. Die Gesamthaftsumme beträgt 21000 Mark. Der Jahresumsatz ist um wettere 364 000 Mark gestiegen, ein Beweis dafür, daß die Kredttanstatt das Vertrauen der Bürger­schaft gefunden hat, was nicht zuletzt auch darauf zuruckzuführen ist, daß die Gläubiger des in Liqui­dation befindlichen Vorschuß-Vereins vor Verlust bewahrt werden konnten. Die Ausführungen des Direktors wurden durch die Ausführungen des neuen Rechners B o h n über allgemeine Kaffe- und Bilanz­prüfungen ergänzt. Wetterhin wurde der Reoisions- bericht aus 1935 bekanntgegeben. Allgemein fand die Tatsache lebhafte Anerkennung, daß durch das unermüdliche Arbeiten der Kaffenorgane die an­fänglichen Schwierigketten, die bei der Gründung der Kaffe vorhanden waren, beseitigt sind. Die vor­gelegte Bilanz als auch die vorgeschlagene Ver­wendung des Reingewinnes wurden von den Mit- aliedern einstimmig genehmigt. Verbandsrevisor K r ö ck aab sachkundige Erläuterungen über das Genossenschaftswesen. Die satzungsgemäß ausschei­denden Mitglieder des Aufsichtsrats Gg. Lamm, Wich. Kreicker und Hrch. Graf (Gonterskirchen) wurden wiedergewählt. Die Aktiokreditgrenze wurde auf 400 000 und die Höchstgrenze für die Kredit­gewährung an Kassemitglieder neu festgesetzt. Nach Schluß der umfangreichen Tagesordnung brachte der Vorsitzende des Aufsichtsrats Friedr. D ö l l ein Sieg-Heil auf den Führer aus, in das die Mit­glieder begeistert einstimmten.

Landkreis Gießen.

OO Klein-Linden, 19. Mai. Die von der hie­sigen Volksschule durchgeführte Geldsammlung für den VDA. (Voltsbund für das Deutschtum im Ausland) ergab 47,70 Mark. Für den Verband der Deutschen Jugendherbergen (DJH.) . sammelten die Schüler der oberen Klaffen den Betrao * Sauter, 18.Mai. Ein schweres M ge- von 39,65 Mark. ch l ck traf dieser Tage den Landwttt K. B. Als er

VWatzenborn-Steinberg, 19.Mai. Du '?in einjähriges Fohlen zur Jungviehweide nach - - ~ - - - ......Nieder-Ohmen bringen wollte, scheute auf der