Nr. 68 Dritter Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Zreitag, 20. März M6
Buch die kleinsten wollen den Führer begrüßen
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Deine Stimme üem Zührerl
Der Führernachwuchs aus Hessen-Nassau
Dr. Ley zur persönlichen Auslese in Frankfurt a. M.
Lpd. Frankfurts. M., 19. März. Reichsorganisa- tionsleiter Dr. Ley traf am Donnerstagvormittag mit dem Flugzeug in Frankfurt ein und begab sich vom Flugplatz aus direkt zum Gauhaus, um hier — wie bereits in zahlreichen anderen Lan- desteilen — persönlich die Auslese des Führer Nachwuchses aus dem Gau Hessen- Nassau vorzunehmen.
Nach der Begrüßung durch Gauleiter u. Reichsstatthalter Sprenger, sowie Gauwalter Willi Becker richtete Dr. L e y eine Ansprache an die aus allen Teilen des Gaues anwesenden 35 Anwärter. Er betonte dabei besonders, daß die Idee und die Form dieser Auslese
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Dr. Le y im Gauhaus zu Frankfurt a. M. bei der Auslese des Führernachwuchses aus dem Gau Hessen-Nassau. Neben Dr. Ley Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger. (DNB.-Heimatbilderdienst. Photo: Schwarz.)
etwas ganz Neues und Einmaliges in der Welt darftelle. Sie gebe dem einfachsten deutschen Arbeiter die Möglichkeit, zu den höchsten Stellen in
Partei und Staat zu gelangen. Während des zweijährigen Aufenthaltes auf der Ordensburg werde man sehr hohe Anforderungen an jeden einzelnen Anwärter stellen, denn nur die Besten sollten aus diesen Ordensburgen als Führernachwuchs hervor- gehen.
Nach seiner Ansprache unterhielt sich Dr. Ley mit jedem einzelnen Anwärter und stellte verschiedene Fragen nach Alter, Beruf, Gesundheit usw. an ihn. Die Auswahl der Anwärter erfolgt
nach dem Gesichtspunkt der bisherigen Bewährung in der Partei und ihrer Gliederungen sowie nach dem Gesundheitszustand, wobei besonders auch die Erbgesundheit eine nicht unwesentliche Rolle spielt.
Die aus dem Gau stammenden Anwärter werden nunmehr zusammen mit rund 500 Kameraden aus dem ganzen Reich am 1. Mai 1936 auf die neu erbaute Ordensburg Vogelsang in der Eifel kommen, um hier die zweijährige Ausbildunaszeit mitzumachen, wobei die weltanschauliche und sportliche Erziehung im Vordergrund steht.
Der neue Mlstem-Iimd im Vogelsberg.
Don Studienassessor Hans Szczech, Assistent am Oberhessischen Museum in Gießen.
In unserer gestrigen Ausgabe berichteten wir aus Lauterbach über einen neuen Mal- stein-Fund. Dazu erhalten wir die nachstehende fachmännische Darstellung. D. Red. Wiederum hat uns der Zufall im Kreise Lauterbach einen Fund geschenkt, der zusammen mit früheren Funden und Beobachtungen ein neues Licht auf die Besiedlungsverhältnisse des nordöstlichen Vogelsbergs wirft. Nachdem bereits im November vergangenen Jahres auf der Südseite des sog. Lauterbacher Grabens in der Steinversteifung einer alten Ackerterrasse ein Malstein der jüngeren Eisenzeit gefunden worden war, konnte nun auf der Nordseite wiederum ein solcher Reibstein sichergestellt werden. Der Stein befand sich in der untersten Schicht einer Trockenmauer, welche nach den Aussagen des Finders der vordere Abschluß eines sog. Podiums zu sein scheint. Damit bezeichnet man halbkreisförmige, gegen den Berg errichtete Kanzeln, auf denen die Wohnstätten der bronzezeitlichen Bevölkerung gestanden haben. Zusammen mit übereinander gelagerten Ackerterrassen treten sie in diesem Teil unserer Provinz zahlreich auf unO wahren uns zusammen mit den Grabhügeln die ersten Spuren menschlicher Besiedlung, die wir nach Grabinventaren und Einzelfunden in die mittlere große Zeit setzen konnten.
Nachdem der Malstein vom vorigen Jahre eine Besiedlung in der ausgehenden Eisenzeit wahrscheinlich machte, ist es nunmehr nicht ausgeschlossen, daß auch schon im dritten vor - christlichen Jahrtausend, also während der jüngeren Steinzeit, der Nordosten unserer Provinz besiedelt gewesen ist. Allerdings waren die Beweise dafür bis jetzt spärlich. Don einigen Steinbeilen, die man in der Füllerde der Grabhügel zu finden pflegt, hatte man keine anderen Unterlagen für die Annahme meolithischer Besiedlung. Anderseits war eine Besiedlung des breiten und unter günstigen Witterungsoerhältnis- fen stehenden Lauterbacher Grabens nicht ausgeschlossen, zumal man für die anderen Stufen der Vorgeschichte Beeinflussung und Abhängigkeit aus der Fuldaer Gegend feststellen konnte. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, daß der hier abgebildete Malstein das Werkstück eines jungst einzeitlichen Bauern gewesen ist, der vielleicht aus dem Fuldaer Land in den Lauterbacher Graben vorgedrungen ist.
Der Stein lag mit der abgearbeiteten Fläche nach unten, so daß er zu der Zeit, wo die Steinbrüstung für das Wohnpodium gebaut wurde, nicht mehr benutzt worden sein kann. Es liegt nahe, anzunehmen, daß der bronzezeitliche Besieb-
l e r keine Verwendung mehr für diesen großen Steinblock hatte und ihn als willkommenen Baustein für seine Hausgründung benutzte. Das dürfte um so wahrscheinlicher sein, weil die sonst mit solchen Reibsteinen verbundenen Funde, nämlich Scherben und Aschenspuren, diesmal vollkommen fehlten. Immerhin ist es nicht ausgeschlossen, daß bei sorgfältiger Beobachtung der der Fundstelle benachbarten Aecker solche ergänzenden Beweisstücke zutage gefördert werden, die uns dann die jetzige Vermutung zur Gewißheit werden ließen.
Der Fund selbst und die Umstände zeigen wiederum, wie jeder einzelne, der in Feld und Wald zu arbeiten hat, beitragen kann, Licht in das Dunkel der vorgeschichtlichen Siedlungsverhältnisse unserer Heimat zu bringen. Ohne eine gewisse Vorschulung des betreffenden Bauern, der auf seinem Acker rodete, wäre dieses wichtige Beweisstück nicht sichergestellt worden. Es mag also eine Mahnung und Ansporn sein für alle, keinen Bodenfund so gering einzuschätzen, als daß er nicht wert wäre, berufenen Stellen gemeldet zu werden.
Aus der Provinzialhauptstadt.
Wir helfen dir!
Es gibt Leistungen, die in der Stille vollbracht Erfolge zeitigen, die Freude und Hoffnung gerade da erwecken, wo sie für immer gebannt scheinen.
In den Jahren nach der Machtübernahme sind derart unerhörte Erfolge erfochten worden, daß manchen das richtige Maß für die Anerkennung außergewöhnlicher Arbeit verloren gegangen ist. Dies gilt für fast alle Gebiete des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Was kann z. B. die endgültige Unterbringung von fünf Arbeitslosen gelten, wenn das nationalsozialistische Regime während seiner kurzen Wirkungszeit über fünf Millionen Menschen dem Arbeitsprozeß angegliedert hat! Aber diese fünf Erwerbslosen bilden besonders schwierige Fälle, ja, es waren verlorene Opfer einer bis zum Widersinn zugespitzten Wirtschaftsgesinnung. Sie waren entweder jahrzehntelang ohne Beschäftigung, alt, geschwächt oder gehörten einem durch die einseitige wirtschaftliche Entwicklung überflüssig gewordenen Berufszweig an, oder sie waren von irgendeinem sonstigen Uebel betroffen, das sie zwangsläufig aus den Reihen der Schaffenden ausschloß. Verzweifelte Fälle, die aber
in einem Lande des wirklichen Sozialismus, d. h. der Verbundheit aller für alle, gelöst werden müssen.
Nicht fünf, sondern 10 000 solcher Fälle wurden im vergangenen Jahr durch das Sozialamt der Deutschen Arbeitsfront in Hessen-Nassau bearbeitet. Im Monat Februar 1936 allein wurden 1500 soziale und sozialpolitische Angelegenheiten in Angriff genommen. Jeder Fall muß individuell erledigt werden; das bedeutet eine Unmenge zäher Kleinarbeit, die vielfach zu einem förmlichen Ringen um die glückliche Lösung eines Einzelschicksales sich steigert.
Aber der Erfolg ist um so größer, als er unverhofft kommt. Um dies zu ermöglichen, ist enge Zusammenarbeit mit den politischen Hoheitsträgern, Arbeitskontrollämtern, Landesarbeitsamt und Arbeitsämtern und mit den vielen Groß-, Mittel- und Kleinbetrieben in Hessen-Nassau notwendig. In der Praxis ist das erfolgreicher Arbeitseinsatz für „ewige Erwerbslose".
Diese gleiche fürsorgende Leistung wird bei Patenten an den Tag gelegt, die irgendein talentierter ober genialer Volksgenosse nicht verwerten kann, weil ihm buchstäblich alle materiellen Erfordernisse
Feuer zu verkaufen!
(Seltsame Berufe in Amsterdam.
Eines der merkwürdigsten Stadtviertel in_ der an Merkwürdigkeiten gewiß nicht armen otabt Amsterdam ist der Jordaan, ein altes und altertümliches Wohnguartier, das zwischen den Grach-' ten, die hinter dem Dam (dem Mittelpunkt der Stadt) liegen, sich hinzieht. In den Kellerwohnungen dieses Viertels, dessen Häuser längst abbruchreif sind, haben sich seltsame Existenzen niedergelassen, die in unserer modernen Zeit zum Teil sehr befremdlich wirken. So kann der Fremde, der neugierig und vielleicht auch auf Abenteuer begierig dieses Stadtviertel durchstreift, wohl da und dort einen Mann sehen, der in Sägemehl sich krümmende Aale auf offener Straße zum Räuchern fertig macht. Oder er sieht in eines der Kellerlöcher hinein, in denen ganze Familien damit beschäftigt sind, grüne Bohnen abzuziehen und sie in großen Fässern einzumachen, während nebenan ein Mann aus alten Fahrraddecken Pantoffeln macht.
Alte Fahrraddecken gibt es in Amsterdam ja genug; denn Amsterdam wird nicht mit Unrecht das Paradies der Radfahrer genannt. Soviel Radfahrer gibt es hier, daß in jedem dritten Haufe des Jor- baans eine Fahrrabreparaturwerkftatt mit Fahr- rabgarage anzutreffen ist. 25 Cent bie Woche kostet die Unterstellung eines Fahrrades, und es wird viel Gebrauch von dieser Möglichkeit gemacht. In die Wohnungen kann man die Fahrräder in Amsterdam ja nicht mitnehmen, sind doch die Hausflure meist so eng, daß sogar die Möbel ohne Ausnahme außen am Hause hochgezogen und durch die Fenster hereingebracht werden müssen. Wer trotzdem die 25 Cent sparen will, dem bleibt nichts übrig, als sein Fahrrad am Geländer der schmalen Treppe festzumachen, was den Zugang zu den Wohnungen gewiß nicht erleichtert. Als eine Besonderheit dieses Viertels mag in diesem Zusammenhänge noch erwähnt werden, daß es hier auch einen Handwerker gibt, der Fahrräder nach Maß anfertigt, wie er auf einem Plakat stolz mitteilt.
In anderen Häusern und Kellern des Viertels wohnen Zigarrenmacher, die ihre Ware selbst an die Kundschaft verschleißen, Schuster, Schneider und andere Handwerker sind natürlich ebenfalls hier zu finden, aber auch die vielen kleinen Händler, die an anderen Orten der Stadt mit Heringen, sauren Gurken und Leberwürsten handeln, wie man bei uns mit Speiseeis handelt, sind hier zu Hause. Daneben aber gibt es noch eine ganze Reihe von
Existenzen, die die Gewohnheiten eines gemächlicheren Jahrhunderts in das von Technik und Rationalisierung bis an den Rand gefüllte 20. Jahrhundert hinübergerettet haben. Gibt es hier doch noch Läden, in denen es Feuer z u kaufen gibt und andere, deren Inhaber mit kochendem Wasser handeln. Zwar sind sie selten geworden, aber bei einiger Mühe findet man doch noch solche Läden, in denen Frauen, die zu Hause kein Feuer haben, sich einen Eimer marines Wasser oder brennende Briketts holen, mit denen sie sich schnell ein Feuerchen anmachen, wenn sie nach des Tages Arbeit zurück in die enge Wohnung kommen.
Auch einen Porrder fand ich noch. So nennt man die Männer, von denen man sich im Jordaan morgens wecken läßt. Die Erfindung der Weckuhr hat diesem Beruf natürlich seine Grundlage entzogen, aber es gibt immer noch Leute, die sich
für einen Betrag, der zwischen 30 und 50 Cents
die Woche schwankt, vom Porrder wecken lassen.
Zu diesem Zweck geht der Porrder jeden Morgen
zwischen Vs3 und 7 Uhr durch die Straßen und klopft mit einem kurzen Holzpflock an die Tür seiner Kunden. Er verläßt seinen Platz nicht eher, bis die Geweckten geantwortet haben. Vor allem sind es Händler, die früh zum Markt oder Arbeiter, die zur Arbeit müssen, die sich auch heute noch vom Porrder wecken lassen, dem sie mehr Vertrauen schenken als der modernsten Weckuhr. Der Porrder übrigens, den ich antraf, war eine alte Frau, die über 50 Jahre ihrem seltsamen Gewerbe nachgeht. Aber es gehört kein besonderer Beruf dazu, um im Jordaan Geld zu verdienen. Es genügt, daß man ein Dutzend Eier kauft, sie kocht und von der Haustüre weg verkauft, um ein paar Doubbelchen zu verdienen, wie das hier üblich ist; denn vor fast jedem zweiten Hause ist ein kleiner Tisch als Verkaufsstand aufgebaut. Und wenn es nicht gerade Eier sind, mit denen man hier handelt, so sind es Fische, Blumen oder Krabben, die von der ganzen Familie in gemeinsamer Arbeit geschält werden. Nebenan klopft unterdes jemand seine Teppiche oder Kinder lärmen und bewerfen sich mit Dreck.
Aber es gibt auch stille Straßen in diesem Viertel. Straßen, die vom Handel und Lärm der Kinder, die oft zu zehn und zwanzig auf den hohen Treppen sitzen, frei sind. Friedlich schauen ihre Giebel auf die grünummooften Wasser der Grachten, durch die nur manchmal der Aschenmann oder auch der Gemüsehändler seinen Kahn zieht. Denn das ist Sitte nicht nur im Jordaan: gehandelt wird vom Wasser aus. Kohle, Blumen, Holz, Gemüse, alles kommt per Kahn an die Häuser heran, und
auf dem Kahn werden auch die Abfälle der Viertels fortgeschafft. Selbst Haushaltwaren kann man auf solchen Schiffen kaufen.
Was man aber nicht auf diesen Schiffen kauft und nicht in den kleinen Läden des Viertels ersteht, das kauft man Samstags morgens auf dem Markt an der Lindengracht. Da trifft man nochmal all die Typen an, die an den anderen Tagen die Stadt mit ihren Wagen durchfahren. Da ist der Lappenmann, der mit Stoffresten und Flicken handelt, der Fischhändler ist da und der Mann, der zehn Tafeln Schokolade für einen Gulden abgibt, fehlt auch nicht. Und sie alle reden auf die Vorübergehenden ein und versuchen ihre Ware an den Mann ober an die Frau zu bringen. Und wer nicht reden Fann, der hat doch große Schilder an seiner Bude hängen, die seine Ware anpreisen. Auf einem dieser Schilder las ich diese merkwürdige Inschrift: Ich bin doof. Nanu, dachte ich, Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung, aber da klärte man mich schon darüber auf, das Schild bedeutete nur, daß der Inhaber des Verkaufsftandes taub sei und man darum deutlich und laut mit ihm sprechen müsse.
Nicht lange daraus hatte ich das Gewühl des Marktes an der Lindengracht bereits hinter mir, die breiten Straßen und ruhigen Grachten anderer Stadtviertel nahmen mich auf, aber ich dachte doch noch lange zurück an die schrulligen Existenzen im Jordaan und die seltsamen Berufe, die sie ausüben.
E r i ch G r i s a r.
Falkenbeize in unserer Zeit.
Die Jagd auf Federvieh und kleines Haarwild mit Hilfe besonders abgerichteter Raubvögel, namentlich Falken, war im Mittelalter in Deutschland weit verbreitet, vor allem unter den Rittern, und noch heute hat die Beize in den Steppenländern Asiens und Afrikas viele Anhänger. Jetzt scheint sie auch in Europa eine Wiederauferstehung zu erleben ebenso wie in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, wo sich die Studenten der Cornell-Universität als leidenschaftliche Züchter von Raubvögeln erweisen, die für die „Falknerei" besonders geeignet sind. Das gilt vor allem für den Jagdfalken selber, aber auch für den Fischadler, den Habicht, den Sperber und den Baumfalken. Nun darf die Jagd selber von den jumgen Menschen nicht ausgeübt werden, denn im Staate Neuyork besteht ein entsprechendes Verbot. So wird die Beschäftigung mit der Aufzucht und Erziehung der Raubvögel wenigstens als ein Sport getrieben, der eine Fülle von spannen-1
den Erlebnissen bietet. Die Abrichtung, das Lockermachen oder Abtragen geschieht durch Hunger und Schlafentziehung. Auf diese Weise werden die Raubvögel gezähmt, so daß sie sich wie schon vor vielen Jahrhunderten auf der Faust tragen lassen, die durch einen dicken Handschuh geschützt ist. Bevor das Tier losgelassen wird, ist es mit einer Haube bedeckt, bas heißt verkappt. Wird es abgehaubt, so fliegt es davon zu seinem Jagdzug. Es kommt nun alles darauf an, daß der Falke wieder auf die Faust zurückkehrt, was man durch das Vorhalten eines besonders geschätzten Fleischstückes erreicht, das von einem Bündel Federn umhüllt ist.
Sochschulnachrichten.
Professor Dr. Hans K a u f f m a n n , Extraordinarius für Kunstgeschichte an der Universität Berlin, wird mit Beginn des Sommersemesters vertretungsweise den seit dem Weggang von Professor Dr. E. A. B r i n cf m a n n verwaisten kunstgeschicht- l'chen Lehrstuhl an der Universität Köln übernehmen und mit der Leitung des dortigen Kunst- wissenschaftlichen Seminars beauftragt werden.
Professor Dr. Adolf R e m a n e, Ordinarius für Zoologie an der Universität Halle, ist in gleicher Eigenschaft an die Universität Kiel berufen worden.
Professor Dr. Rudolf S m e n d , Ordinarius für öffentliches Recht an der Universität Berlin, ist in gleicher Eigenschaft an die Universität Göttingen berufen worden.
Professor Dr. Joseph Vogt, Ordinarius für alte Geschichte an der Universität Würzburg, hat den an ihn ergangenen Ruf an die Universität Breslau als Nachfolger von Professor Dr. Korne mann angenommen.
Professor Dr. Fritz Schach er meyr, Ordinarius für alte Geschichte an der Universität Jena, hat den an ihn ergangenen Ruf an die Universität Heidelberg zum 1. April angenommen.
Von den amtlichen Verpflichtungen mürben ent« bunben wegen Erreichung ber Altersgrenze: Professor Dr. Robert G a u p p , Orbinarius für Psychiatrie unb Neurologie an ber Universität T ü - hingen; Geheimer Hofrat Professor Dr. Otto von Zwiebeneck-Sübenhorst, Ordinarius für Nationalökonomie, Finanzwirtschaft, Statistik unb Versicherungswissenschaft an ber Universität M ü n« chen; auf feinen Antrag: Professor Dr. Felix Ehrlich, Orbinarius für Biochemie unb Landwirtschaftliche Technologie an ber Universität Br es- l a u.


