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tu Snblen auch die sonst sehr friedliebenden Bur- mesen erfassen könnte und somit die Befestigungs­anlagen unb die dahingehenden Pläne eine Stö­rung erfahren würden.

Großbritannien begnügt sich nicht allein mit dem Ausbau von Singapur, sondern es beschäftigt sich auch mit dem Plan eines Sperrgürtels von Singapur bis Port Darwin in der Form des Dreiecks Singapur, Hongkong, Port Darwin. Nichts zeigt vielleicht das veränderte Weltbild deut­licher als die Tatsache, daß das englische Weltreich in einen Verteidigungs- und Befestigunqszustand versetzt worden ist. Man rüstet sich in den Uebersee- gebieten für den Kriegsfall in einer Weise, welche eine ganz neuartige Erscheinung darstellt. England erblickt in der Befestigung des Hafens Haifa ein sicheres Mittel für die Sicherheit des indischen Rei­ches. Wenn einst Napoleon der Ansicht war, daß Jaffa der Schlüssel Indiens sei, so steht heute Großbritannien auf dem Standpunkt, daß durch die Befestigung Haifas der Sicherheit Indiens besser ge­dient sei als durch Jaffa. Der neue Hafen von Haifa ist überdies der Knotenpunkt der Eisenbahnen in Arabien und wird voraussichtlich absoluter Zentral­punkt der arabischen Eisenbahnen werden, gleich­zeitig Navigationsstation und Flughafen des eng- lischon Militärs. Sehr wichtig ist auch, daß die Oel- gewinnung von den Oelfeldern Iraks nach Haifa geleitet wird. Dadurch wird die englische Flotte in den Stand gesetzt, sich mit Jraköl zu versorgen. Es wird gleichzeitig geplant, den Hafen Haifa in seinen Anlagen zu verdoppeln, wofür auch bereits ein Kostenanschlag festgelegt worden ist. Haifa soll so stark ausgebaut werden, daß hier ein strategischer Zentralpunkt errichtet werden kann. Großbritan­nien versucht ebenfalls auf der arabischen Halbinsel einige militärische Stützpunkte zu erlangen, um einerseits die täglich wachsende japanische Expansion im Nahen und Fernen Osten im Keime zu ersticken und anderseits außerhalb Indiens militärische Be­festigungen und Stationen zu erlangen, welche bei eintretenden schärferen Unruhen Indiens sofort Hilfe senden können.

Wie die neuesten Nachrichten arabischer Blätter bekannt gaben, ist Japan sehr bemüht, i n S y r i e n eine bedeutende Propaganda aufzuziehen. Japan hat in letzter Zeit eine ZeitschriftTokio" in arabisch- sranzösischer Sprache unter die Bevölkerung in gro­ßen Massen verteilen lassen zu dem Zweck, die Han­delsbeziehungen auf gesunde Basis zu stellen. Die arabische Presse berichtet ferner, daß zwischen Irak und Japan ein Vertrag zustandegekommen ist, wo­nach Japan seine Waren nach Irak liefert und Rohmaterial und Irakdatteln übernimmt. Es ist schon statistisch festgestellt worden, daß eine bedeu­tende Hebung des japanischen Marktes prozentual im Irak zu bemerken ist. Der Ausbau des Flug­hafens Bagdad zeigt andererseits, daß Großbri­tannien militärische Flugzeuge in Bagdad unter­bringen läßt, um diese bei größeren Unruhen in Indien sofort in Tätigkeit setzen zu können. Aehn- lichen Zwecken soll u. a. natürlich auch der neu be­festigte Hafen Haifa dienen, der ein ausgespro­chener Kriegshafen wird.

Schließlich fanden noch zu Ende Dezember 1935 wieder gewaltige Manöver in Singapur statt, an welchen sich außer der Marine auch die Luftflotte und die Landarmee beteiligt hat. Diese Manöver sind aufs neue ein Beweis dafür, daß Großbritan­nien den Wert Singapurs erkennt und unterstreicht. Singapur ist der Schlüssel zu Indien vom Fernen Osten aus und muß unter allen Umständen das Gibraltar des Ostens bleiben.

Die riesige Aufrüstung der Sowjetunion.

Einzelheiten aus der Rede Tnchatschewskis.

Moskau, 16. Jan. (DNB.) Der Stellvertreter des Volkskommissars für Verteidigung, her Mar­schall der Sowjetunion Tuchatschewski, machte in seiner bereits gemeldeten Rede vor dem Hauptoollzugsausschuß der Sowjetunion im einzel­nen noch folgende Angaben über die riesige Auf­rüstung Sowjetrußlands.Bis 1935 haben wir 74 v. H. kurz dienender Divisionen und 26 v. H. Kaderdivisionen gehabt. Zur Erhöhung der Mobi­lisationsbereitschaft zur Abwehr eines plötzlichen Ueberfalls haben wir auf Anregung Stalins die Schützendivisionen der Roten Armee auf der um­gekehrten Grundlage umgebildet: 7 7 v. H. Kader­divisionen und nur 23 v. H. kurz dienende Divisionen, wobei der Personalbestand der Kaderdioisionen an den Personalbestand in Kriegszeiten angenähert worden ist. Dieses System macht die größte Annäherung der militä­rischen Ausbildung zu Friedenszeiten an die Be­dingungen der wirklichen Lage zu Kriegszeiten möglich. Wenn es die Regierung wünscht, können wir in jedem beliebigen Augenblick unseren Fein­den an den Ost- und Westgrenzen der Sowjet­union eine wuchtige und immer bereite bewaffnete Macht gegenüberstellen."

Die Macht unseres Flugwesen s", so er­klärte er,können diejenigen nicht außer acht lassen, die von einer Eroberung von Sowjetgebiet träumen." Sie müssen auch in Erwägung ziehen, daß die Ausdehnung unserer Union unüberwind­liche Hindernisse für einen Angriff feindlicher Flug­zeuge auf die meisten unserer Industriezentren dar­stellt, während unsere etwaigen Gegner derartige Vorteile nicht besitzen.

Wir schassen eine mächtige Hochseeflotte und richten vor allem unsere Bemühungen auf die Unterseeflotte. Küstenoerteidigung und Seeflugwesen wurden zahlenmäßig um ein Vielfaches vergrößert und mit neuen Flugzeugen modernsten Typs vervollständigt.

Alle diese Maßnahmen, so fuhr der Redner fort, hatten die unvermeidliche Erhöhung der ge­samten zahlenmäßigen Stärke der bewaffneten Kräfte zur Folge. Mit dem Jahre 1936 ist die zahlenmäßige Stärke der Roten Armee auf 1 3 0 0 0 0 0 Mann gestiegen. (Hurra-Rufe und stürmischer Beifall.) Die Leistungs­fähigkeit der Roten Armee verbessere sich von Jahr zu Jahr.Diese unsere Arbeit", so schloß Tucha­tschewski,schafft die Bürgschaft dafür, daß die Kampfausbildung der Roten Armee auf einer be­sonders hohen Stufe stehen wird, die für keinen anderen Staat erreichbar ist."

Spanische Kommunisten mißbrauchen Kinder zur Wahlpropaganda.

Madrid, 17. Ian. (DNB.) Bei allen nicht- marxistischen Spaniern hat das Vorgehen der kommunistischenRoten Hilfe", die Waisenkinder der Oktober - Revolu­tion aus Asturien über ganz Spanien zu Pro­pagandazwecken verschickt, tiefste Entrüstung hervorgerufen Jetzt hat sich herausgestellt, daß von derRoten Hilfe" auch solche Kinder zu marxistisch- revolutionärer Propaganda verwendet werden, die nicht zu den obenerwähnten Waisen zählen, aber

von verantwortungslosen Angehörigen für Wahl­kampfzwecke zur Verfügung gestellt wurden. So ist ein Fall bekannt, in dem die Kin­der einer Witwe, deren Mann bereits vor einigen Jahren gestorben ist, alsa st u r i s ch e Waisen­kinder" undOpfer staatlicher Will­kür" in die spanischen Städte geschickt worden sind. Um Amerikas Eintritt in den

Weltkrieg

Washington, 17. Jan. (DNB.) Aus einem Auszug aus Dem Tagebuch des Beraters des Präsi­denten Wilson, Oberst House, der dem Munitions­ausschuß vorgelegt wurde, ergibt sich, daß Staats­sekretär Lansing bereits Anfang Januar 1917 wünschte, daß Präsident Wilson die Beziehungen zu Deutschland abbreche. Der vom 4. Januar 1917 datierte Auszug lautet:

Ilerju imru umt(id) in aller Form mitgeteilt, ' daß die Nachrichten von 21 bis 3 r e> ne r f un den und erlogen sind. Es handelt sich t> Volk deshalb in den Krieg z u gehen wieder einmal um jene sattsam bekanme bereit fei, weil einige Amerikaner getötet Methoden dieser Auslandpresse, durch wire l ) wurden. | Lügennachrichten Unruhe in das deutsche Volk zu

Mitglieder des Senatsausschusses wiesen darauf tragen, und im In- und Auslande ungunmg hin, daß die Vereinigten Staaten nicht die Beach- fungen für das Deutsche Reich deroorzurus - tung der Rechte der Neutralen durch Großbritannien Führer erfreut sich einer in jeder 25 e 31*5> 9

erzwungen hätten und daß deshalb die deutsche Re- ausgezeichneten <3 e f u n 0 9^ e 11, io B gierung keinen anderen Ausweg gehabt es auch nicht nötig hat, irgendwelche gerate im u habe, als den unbeschränkten Ubootskrieg zu er- j und Auslande ganz zu schweigen von juo im klären. I Aerzten in Anspruch zu nehmen.

Lansing wünscht, daß der Präsident bieEntschei-.

düng über die Ubootsfrage beschleu - mache, yn oiejem ^ujammeiiyuny t

nige und den deutschen Botschafter Graf Bernstorsf Namen von Aerzten im In- und Ausl 9 beauf- heimsende. Lansing drängte in einem Schreiben ' die mit der Durchführung dieser Ope den Präsidenten, eine fefte Haltung einzuneh- tragt worden seien, men. Er glaubte jedoch nicht, daß Wilson dies tun Hierzu wird a m werde, da der Präsident ihm neulich gesagt habe,1 K:*

er sei nicht der Ansicht, daß das amerikanische den und erlogen

Zur Widerlegung der Behauptungen Morgans daß die Vereinigten Staaten von1 änfan0 an auf feiten der Alliierten gewesen seien, w rde, § Senatsausschuß ein ricatbrlef I verlesen. In diesem vom 7-Apnl 1917, - V- Tag nach der Zustimmung des Kongresses S Kriegserklärung datierten Schr^ben, vertr Lan^ sing die Ansicht, daß, falls die Kriegserklärung, m F e b r u a r dem Kongreß unterbreitet worden are d i e Z a h l d e r G e g n e r für einen solchen EchMt im Repräsentantenhaus dreimal so g tz 9 wesen wäre.

Oas Ende einer Auslandslüge

B e r l i n , 18. Jan. (DNB.) In den. letzten.Tagen sind in einem Teil der Auslandpresie Meldungen ' erschienen, wonach der 3 " hrer unb H kanzler erneut an dem Kehlr°pfl-'den erkrankt sei, das eine Operation erfordert ch

Herriot will zurücktreten.

Trotz eines Absiimmungserfolgs in der Kammer Krisenstimmung um das Kabinett Laval.-Oer Partei-Vorsitz der Radikalsozialisten.

Paris, 16. Ian. (DNB.) Die Aussprache in der Kammer über die von der Regierung beantragte sofortige Behandlung der landwirtschaftlichen An­fragen stand im Zeichen wiederholter An­griffe der Linken gegen das Kabinett Laval und der Versuche der Sozialisten, Kom­munisten und selbst einiger Rabikalsoziallsren, die­jenigen Radikalsozialisten zu beeinflussen, die eine Regierungskrise nicht wünschen. Besonders eindringlich wandte sich der Führer der Marxisten L6on Blum an seine politische Nachbarn: Es sei unmöglich daß die Radikalsozialisten eine füh­rende Rolle in der Volksfront spielten und gleichzeitig einer ihrer hervorragendsten Ver­treter an der Regierung beteiligt sei. Wenn die Radikalsozialisten heute nicht geschlos­sen gegen d i e Regierung stimmen würden, so würden sie damit das Schicksal der aus den Wahlen hervorgehenden Mehrheit im voraus be­lasten.

Ministerpräsiden Laval stellte die Ver­trauensfrage zu der Forderung auf sofor­tige Behandlung der landwirtschaftlichen An­fragen. Da er die Vertreter der verschiedenen An­fragen ohnehin nicht zufriedenstellen könne, so wolle er sich nur an Diejenigen wenden, die der Ansicht seien, daß eine allgemeine politische Aus­sprache zur Zeit unnötig sei. Die Regie­rung sei über ihre Finanz-, Innen- und Außen­politik befragt und ihre Politik auf diesen Gebieten auch gebilligt worden. Nur die landwirtschaftlichen Fragen blieben demnach noch zu klären. Leon Blum sei entschieden besonders geeignet, sich an die Radikalsozialisten zu wenden, da er und seine Freunde bisher jede radikalsoziali- stische Regierung, die es je gegeben habe, gestürzt hätten.

Die Forderung Lavals auf sofortige Behandlung der landwirtschaftlichen Anfragen erzielte 315 gegen 251 Stimmen für die Regierung, also 6 4 Stim­men Mehrheit. Nach der Abstimmung ver­langte der Abgeordnete Fernand Laurent (Unab­hängige Linke), daß das Abkommen mit Sowjetrußland möglichst beschleunigt zur Be­handlung komme. Ministerpräsident Laval antwor­

tete, daß er sofort nach seiner Rückkehr von Gens verlangen werde, die Ratifizierung der Vertrage auf die Tagesordnung zu setzen.

Bei der Vertrauensabstimmung in der Kammer haben 88 radikalsoziali st ische Abgeord­nete gegen tfn D etwa 5 0 f ü r die Regle - rung Laval gestimmt. Somit wurde ihr zu der 64 Stimmen Mehrheit verholsen. Diese hätte der Regieruna in der Kammer eine gute Arbeitsgrund­lage schaffen können, wenn nicht d i e R ü ck t r i 11 s- absichten des Staatsmini st ers Her­ri 0 t die außenparlamentarischen, innerpolitischen Leidenschaften am Abend wieder stark angesacht hätten. Herriot will zurücktreten, um sich erneut um den Vorsitz der Radikalsoziali st ischen Partei bewerben zu können. Herriot wünscht in­dessen, daß die übrigen radikalsozialistischen Mi­nister weiter in der Regierung oerblei- den, damit eine Kabinettskrise vermieden werde. Es handelt sich um Handelsminister Bonnet und Handelsmarineminister 23 er trän b. Man nimmt an, daß die beiden Minister weiter in der Regierung verbleiben werden.

Trotzdem macht sich wachsende Unruhe bemerkbar. Man meint, daß der Sieg der Regieruna in der Kammer die Stellung Lavals wider aUcs Erwarten nicht gefertigt, sondern vielmehr die Gefah­renzone verbreitert hat. In der Presse wird daher der Parlamentarismus angegriffen. Der marxistischePopulaire" klagt über die gestern verpaßte Gelegenheit zum Regie­rung s st u r z. Er redet den Radikalsozialisten zu, sich doch für die Wahlen durch die Sozialisten eine sichere Stütze zu schaffen und das Kabinett Laval mit den sechs radikalsozialistischen Ministern über d i e Klinge springen zu lassen. DerMa- tin" schreibt dagegen:Wozu sich über die Zukunft den Kopf zerbrechen? Wenn man, wie man es gestern erlebt hat, die Stellung einer Regierung ge­rade in dem Augenblick in Frage stellen will, in dem sie aus einer Kammeraussprache gefestigt her­vorgeht, dann kann man sich auf alles gefaßt machen. Solange persönliche Machenschaften an Die Stelle Des normalen Spiels Des Parlaments treten, haben Logik unD Vernunft ihr Recht verloren."

Generalappell des NSKK.

Oer Stellvertreter des Führers und Korpsführer Hühnlein sprechen in der Oeutschlandhalle über Arbeit und Aufgaben des NSKK.

Berlin, 16. Ian. (DNB.) In Gegenwart meh­rerer MitglieDer Der Reichsregierung, Des Führer­korps Des NSKK. aus Dem ganzen Reich unD zahl­reicher Ehrengäste fand in Der festlich ausgeschmück­ten Deutschlandhalle ein großer Generalappell des Nationalsozialistischen Kraft­fahrkorps vor Dem Korpsführer Hühnlein statt. Außer sämtlichen Gruppenführern, Inspek­teuren und Brigadeführern des NSKK. waren die gesamte Motorbrigade Berlin sowie zahlreiche Ab­ordnungen der Kraftfahrinspektion Süd zugegen.

Oer Stellvertreter des Führers, pg. Rudolf Heß,

richtete an das NSKK. eine Ansprache, in der er betonte, daß das neue Jahr wieder Arbeit unD wie­der Sorgen bringen werDe wie Das vergangene, ober auch roieber neue Erfolge.Heute", so führte Der Stellvertreter Des Führers u. a. aus, brauchen wir nicht mehr wie vor her Machtergrei­fung einem fommenhen Jahre mit Der Ueberzeu- gung entgegenzusehen, Daß Doch alles Mühen ver­geblich sei. Alle bisherigen Erfolge her beutschen Wieberaufbauarbeit wären nicht möglich gewesen ohne hie freuhige Mitarbeit bes Volkes unb her (Einorbnung bes einzelnen unter hie höheren In­teressen. Die Männer Des NSKK. hätten sich zum großen Teil, schon bevor Der Nationalsozialismus Staatsprinzip rourDe, freiwillig eingeglieDert in eine Organisation, die ihrerseits nur den gemeinsamen höheren Interessen Diente unb bient.Neben her freien Zeit, bie bet NSKK.-Mann opfert, bringt er materielle Opfer, zerschleift er seinen Wagen. Es wird von ihm gefordert, daß er Vorbild ist, daß er opferbereiter, mutiger ist, daß er die Fahrdisziplin besser hält als jeder andere deutsche Kraftfahrer. Von ihm wird erwartet, daß er trotzdem in seiner Haltung sich nicht erhebt über andere, daß er nicht etwa bei Straßenkontrollen und sonstigen Gelegen­heiten, bei denen er mit Staatsorganen in Berüh­rung kommt, ein Vorrecht für sich verlangt, kurz, bah er N a t i 0 na l s 0 z i a l i st durch und durch i ft.

Als Nationalsozialist soll er sogar ein be­sonderes Opfer bringen, ein Opfer, das

gerade der gute Automobilist en.nttndeL Ich habe in einem Erlaß verlangt, daß der kraft­fahrende Parteigenosse im allgemeinen feine Höchstgeschwindigkeit beschränkt, damit Reifen und IKaferial gespart werden, so­lange, bis wir Darin wieder veberfluh haben. Sie Dürfen mir glauben, Daß Die Herausgabe Dieses Erlasses mir nicht geraDe leicht gefallen ist. Denn ich fahre als alter Flieger auch sehr viel lieber 120 Kilometer als 80 bis 90. Unb im übrigen geht Der Führer wie überall auch hier mit gutem Beispiel voran. Sicher ist. Daß nur 10 v. h. geringere h 0 ch stge. schwinDigkeit im gesamten Deutschen Kraft­fahrwesen im Iahr Millionen an er­sparten Devisen beDeuten. Es ist natio­nalsozialistisch, in Erkenntnis Dessen Das Opfer eines Vergnügens zu bringen! Denn Ge- schwindigkeilen über 100 Kilometer finh in erster Linie ein Vergnügen unD nicht so sehr eine Zeitersparnis, wie jeDer alte Kraftfahrer unter Ihnen weih. Der festgestellt hat, wie wenig es auf Die Gesamtfahrzeit ausmacht, wenn man Den Dagen bis zum Aeuhersten ausfahrt!"

Das NSKK. steht, ebenso wie es den anderen Formationen der nationalfozialistischen Bewegung kameradschaftlich verbunden ist, auch zur Wehrmacht m enger Kameradschaft. Die verschiedenartigen Auf­gaben, die die Motorisierung dem deutschen Kraft- sahrer stelle, hat die Kameradschaft der Führung und der Einzelnen zur Grundlage und zur Voraus- setzung. Weltanschaulich im Nationalsozialismus wie ernst stehen die deutschen Kraftfahrer im kommenden >)ayr vor Ausgaben, zu deren Bewältigung ich ihnen oon dieser Stelle Kraft und Energie unb bie Daraus pch ergebenben Erfolge wünsche! Ich weiß, unb bas erfüllt uns alle mit stolzem Bewußtsein, daß auch die nationalsozialistischen Kraftfahrer gemeinsam mit des Führers am Ablauf des Wir k ?936 ro,el)er melden können:

2ßir haben unsere Pflicht getan!

Korpssührer Hühnlein

dankte dem Stellvertreter des Führers^ r anerkennenden und mahnend^^ b e n i 11 u. a. aus:In Ihnen der nicht

ler des Willens des.^Vnd Reinheit müde wird, die Eln f ach durch dessen Hände der B e w e g u "9 3U bem inneren Leben der das alles geht, was au e Wehrmacht her- Parteigliederungen °n Staat rid)lunggebenbe anzutragen ist um* 11 ßorps stets bindende fügungen und Mn pro«en bedeuten."

Unterlagen Jur seine Erzreyung geroanbf fuhr

Zum R e ich s krie 9 smini|ter g der Korpsfuhrer fo - ch tätig zu sein,

meinem Korps m Aufg 9 liegen. Wenn

sichrer e n na» ihrer Motorbegabung und Motor-

Htt eine Arbeit, der Sie, Herr Reichskrt-gsmmister, in dankenswerter Weise stets em Höchstmaß idealer Unterstützung angede'hen lassen.

Der Korpsführer streifte sodann Das ausge­zeichnete kameradschaftliche Verhältnis, Das sich Durch Den gemeinsam betriebenen Kraftsport, insbesondere demkraftfahr-Getände- - fport, zwischen Korps unD Wehrmacht, und hier vor allem mit Der k r a f t f a h r - k a m p f- truppe, herausgebildet habe. So sei es ver- stänDlich, wenn geraDe Die jungen SolDaten Der motorisierten Truppenteile Des Heeres nach Ab­leistung ihrer Dienstpflicht zum Eintritt in Das NSKK. sich befonDers hingezogen fühlten, in

Dessen Reihen Der gleiche frische wind wehe.

Nach Worten Der Begrüßung an Den Reichsver- kehrs/ninister Frhr. oon Eltz-Rübenach als Den tatkräftigen Förderer Des Deutschen Kraftfahr- sports gab Der Korpsführer foDann feiner FreuDe Darüber AusDruck, Daß sämtliche Gliederungen Der Partei und des Reichsarbeitsdienstes, an ihrer Spitze der Chef des Stabes der SA., Lutze, der Reichsjugendführer v 0 n S ch i r a ch und der Reichs- orbeitsführer Hierl bei diesem Generalappell des NSKK. vertreten feien und so Die Geschlossenheit und Einheit Der Partei, Den Willen Des Führers und sein"S Stellvertreters auf Das nachdrücklichste zu unterstreichen dokumentierten.

Der Korpsführer gab sodann in kurzen Worten einen Aeberblick über die bei den schweren Kata­strophen des vergangenen Jahres bewiesene Einsatzbereitschaft und Opferwil­ligkeit des NSKK. und sprach einigen gleich­falls zum Appell befohlenen Unterführern des Korps, die sich bei den Rettungsarbeiten von Groß-Heeringen besonders ausgezeichnet hatten, feinen Dank und Anerkennung aus. Die Freiwilligkeit unserer Dienff- leistung", so fuhr Korpsführer Hühnlein fort,ist das Kleinod, das wir zu hegen und zu pflegen haben!"

Der Korpsführer erinnerte sodann an seinen Neu- jahrsbefehl, mit dem er seinen Führern zur Pflicht gemahnt habe, sich in diesem Jahr besonders der Arbeit im Kleinen anzunehmen und Den Dienst Der Stürme nicht allein zu besichtigen, son- Dern lebenDigen Anteil an ihm zu nehmen. Der Sturmführer müsse mehr Durch Das lebendige Beispil wirken als durch das Wort. Er habe seinen Männern vorzuleben, stets für die andern da zu fein und immer daran zu denken, Kamerad feiner Untergebenen zu fein. Nur fo baue er die Brücke von Herz zu Herz und stehe wie ein Fels in der Brandung. Der Sturmführer müsse seine Aufgabe darin sehen, aus den Angehörigen Der verschieDenen SerufsftänDe, jungen wie alten, hingabetreue Kämp­fer ADolf Hitlers zu erziehen und zu einer leben- eigen Einheit zusammenzuschweißen.

Nach dem Sieg-Heil auf den Führer und Dem gemeinsamen Gesang Des Horst-Wessel-LieDes folgte Der Fahnenausmarsch. WährenD Der Korpsführer mit Den Ehrengästen unb Dem Führerkorps Die Halle Derlief3 erhallte das Lied des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps: das Panzerwagenlied. Ein Vorbei­marsch des Ehrensturms unb her Motorstanbarte 31 dem Führerkorps bes beschloß Den Generalappell des National- sozialistischen Kraftfahrkorps, an dem Abordnungen Der MotorbrigaDen Hansa, Leipzig, Mitte, Ostmark, Pommern, Sachsen unD Thüringen, sowie Der selb- ftanbigen Motorgruppe Schlesien in Stärke von je 200 Mann teilgenommen hatten.

Der Osfiziersnochwuchs des Heeres.

Bewerbnnqcn für April 1937 bereits bis Sunt 31. Mürz 1936 einreichcn!

fi®LrIin.. 16- 5<m. (DNB.) Die Offiziere des Fal>nen?u"n^ °U5 Soldaten, die als

ItUDD^n ver^'n.9efte[tt oder aus der werden p 71 Pi Sle O^Zlerslaufbahn übernommen Säbiqfeiten LmrrUj,en.?urd>*« militärischen Ver[ön!id>feifsm.rtG^aka-fterDeranIa9un8 und ihren außerDienstti^^.. bei einroanDfreier in- unb -U-tz'S £*$: w,r

her Beiik ^eUu?9 aIs Fahnenjunker ist °un7erLg°/ fm" L°pU°LuÄung' Eiktsteb

Einstellungstaqe nf* $m,.erber darf am KalLiL $TaesrbUnb9 h°t ¥ 31. Mär^ °äs "ritt 'am 7 Äpril MT V W den' Ein' 1 936 bis 3 1 3 1936 °°m 1. 1.

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Bewerber einqestell?"w^ 3U n$ten' bei dem Der sinD gleicftVeitia e mdd>te- Unzulässig

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ausgewählt unb oom Ob er befehl Ahh" ^uppenteil m bie engere Wahl opnnm? 5^Q er des Heeres erfolgt bann bie Ginberuf^^ roer?en können, der psychologis d) e n \??ii h Ablegung ber ^rüffteüen her sffiehrninrfJi'Tv 9 bei einer M°> Tage. Sie M ben Ät®rh$rü,.fun8 dauert Sandten, die WAen-Lft"uL den°C°hL«