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186. Jahrgang

Metzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Kr.89 Erster Blatt 186. Jahrgang Donnerstag, 16. April 1936

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MM General-Anzeiger für Oberhessen

zr°nftutt?m"main N68« vruck und Verlag: vrühl'sche UniverfitStrvuch- und Steindruckerei «.Lange in Gießen. Schriftleitung und GeschSftsstelle: Schulftratze 7 Mengenabschlüsse Staffel B

Die kvlvnialeGewiffenssrage in England.

Von Dr. Paul Rohrbach.

Die englische Oberhausdebatte am 25. März ließ schon erkennen, daß sich unter den Lords ein Ge­wissen in der Kolonialfrage gegenüber Deutschland regte. Im Oberhaus sitzen überhaupt Persönlich­keiten, denen man über ihr spezifisch englisches Bewußtsein hinaus ein moralisches Format zu­billigen muß. Ein Zeichen dafür, daß auch bei derjenigen Richtung, die grundsätzlich alles behalten möchte, was England einmal in Hän- L>en hat, ein besseres Nachdenken beginnt, war die Haltung Lord Lugards in jener Sitzung. Er gab zu, daß es den vom Kolonialbesitz Ausgeschlossenen nichts nütze, wenn man sie darauf verweise, ihren Rohstoffbedarf in fremden Kolonialge­bieten einzukaufen, sie müßten auch die Möglich­keit haben, ihre Ware dort zu verkaufen. Noch mehr: Lord Lu gar d wollte in den Mandats­gebieten gleiche Chancen für alle bei der Uebernahme öffentlicher Arbeiten bewilligt sehen. Gegenwärtig kommen dafür praktisch nur'Angehö­rige der betreffenden Mandatsmacht in Frage. An­dere Oberhausmitglieder nahmen bedeutend entschie­dener Stellung im Sinn eines gerechten Ausgleichs der kolonialwirtschaftlichen Ansprüche.

Nach diesem Borspiel kann es nicht mehr über­raschen, daß nun auch die englische Regierung, -7 diesmal nicht, wie im Februar, durch den Kolo­nialminister Thomas, sondern durch den Schatzkanz- ler Neville Chamberlain zur Kolonial­frage eine Erklärung abgegeben hat, die, bei aller formalen Zurückhaltung, doch eine grundsätzliche Aenderung der bisherigen offiziellen Haltung in der Mandatsfrage bedeutet. Bis jetzt versuchte man den Unterschied zwischen eigenen Kolonien und Man­daten zu ignorieren, vermied jedenfalls ihn öffent­lich hervorzuheben, und als von interessierter Seite die Rohstofffrage immer bestimmter aufs Tapet gebracht wurde, blieb das WortKolonien" noch Möglichkeit unerwähnt: statt dessen redete man von zu gewährender Rohstoffnutzung und dergleichen. Diesmal erkannte der Minister den klaren Unterschied" zwischen Kolonie und Mandatsgebiet an:Mandatsgebiete sind nicht Kolonien, sie gehören in eine andere Kategorie und sind nur im Gesprächssinn ein Teil des Briti­schen Reichs."

Das weitere verdient eine genauere Analyse. Chsmberlain glaubte erstens feststellen zu müssen, daß für den Uebergang eines Mandats von der ursprünglichen Mandatsmacht zu einer anderen keine Regelung vorgesehen fei; solle ein solcher Uebergang stattfinden, so gehöre dazu die Zustim­mung sowohl der gebenden und der empfangenden Macht, als auch des Völkerbundes. Das soll also bedeuten, daß grundsätzlich nicht eine Rückgabe, sondern nur eine Mandatsübertragung in Frage käme.

Der zweite Punkt läßt sich im Sinne der eng­lischen Regierungserklärung so zusammenfassen: England hat bisher die Uebertragung von Man­daten nicht ins Auge gefaßt (Chamberlain bezog sich dabei auf die Februarerklärung des Kolonial­ministers Thomas): sollte in Zukunft davon die Rede sein, so würde wohl keine der am Mandats besitz beteiligten Regierungen die Frage der Ueber­tragungohne Rücksicht darauf diskutieren, was mit den Mandatsgebieten geschieht, die die übri­gen Mächte innehaben." Hier wird also mit wün­schenswerter Deutlichkeit zugegeben, daß eine k 0 - loniale Frage besteht, daß Englandzukünf­tige" Verhandlungen (The action of future Go- vernments!) prinzipiell nicht ablehnt, daß es aber solche nur gemeinsam mit den andern Mandatsmächten führen würde. Diese Mächte sind, außer England, noch Frankreich für den größeren Teil von Kamerun und die Hälfte von Togo, die Südafrikanische Union für Südwestafrika, A u st r a l i e n für Neu-Guinea und die dazugehörigen Inseln, Neu-Seeland für Samoa und Japan für den übrigen alten deutschen Besitz in der Südsee.

Endlich der dritte Punkt. Chamberlains Ausfüh­rungen dazu lauteten wörtlich:Ich füge hinzu, daß wir bestimmte Verpflichtungen gegenüber.den Eingeborenen dieser Ge­biete anzuerkennen haben (Beifall), und daß wir nicht daran denken würden, diese Verpflichtungen oufzugeben oder diese Gebiete einer andern Macht einzuhändigen, selbst nicht um der allgemeinen friedlichen Regelung willen, nach der wir alle so sehr verlangen, es sei denn, wir würden darüber beruhigt, daß die Interessen aller Beoölkerungs- teile in diesen Gebieten voll garantiert werden." Wenn hier vonallen Bevölkerungsteilen" die Rede ist, so sind damit erstens die Weißen ge­meint, zweitens die Eingeborenen, drittens die Inder, die in Ostafrika zahlreich sind und wirtschaftlich ein allen Weißen gleich unerwünsch­tes, der Entwicklung anständiger Handelsbetriebe schädliches Element bilden. Offenbar denkt man in England bereits an drohende Beschwerden aus Indien. Den Indern war während des Krieges Ostafrika mit halben Worten als eine Art von eig­ner Kolonie versprochen worden.

Die Ueberlegungen an amtlicher englischer Stelle gehen also in der Kolonialfrage schon bis in be­stimmteGarantien" hinein, die man für den Fall der Uebertragung von Mandaten zu haben wünscht. Darüber im voraus zu diskutieren ist nicht nötig. Keine Kolonialmacht hat bei ihren schwar­zen Untertanen je größere Anhänglichkeit genossen, als Deutschland, und was das Wohlbefinden nicht­deutscher Europcier unter der alten deutschen Ko­lonialverwaltung betrifft, so braucht man nur an

Sarraut über Frankreichs Friedensideal.

Diekollektive Sicherheit".Lleberlegenheii der materiellen Mittel Frankreichs."

Paris, 16. April. (DNB.) Ministerpräsident Sarraut hielt am gestrigen Mittwochabend vor den Vertretern der französischen Provinzpresse eine Rede, die auch auf sämtliche französische Rundfunk­sender übertragen wurde.

Sarraut drückte zunächst sein Bedauern dar­über aus, daß gerade die Provinzpresse, die das wahre Gesicht Frankreichs spiegle, so wenig im Ausland gelesen würde. Die internationalen Kanz­leien dürften sich, um sich ein Bild von dem Geist Frankreichs zu machen, nicht darauf beschränken, fast ausschließlich die unvorsichtigen und übertrie­benen Ausführungen jener Polemik zu sammeln und ihr einen großen Widerhall zu geben, die Frankreich ein entstelltes und haßerfülltes Gesicht geben. Er könne nur tief diese schlimmen Auswir­kungen des Mangels an nationaler Disziplin be­dauern. Demgegenüber brauche er nur auf die Ruhe hinzuweisen, in der sich ausschließlich die Wahlpro­paganda vollziehe. Sie bedeute, daß Frankreich an­gesichts einer bisher nicht gekannten diplomatischen Verwirrung fühle, daß die Lösungen für den Schutz Frankreichs nur in der Einigkeit aller geboren werden könnten.

In einem der hauptsächlichsten Punkte, so er­klärte Sarraut, sei diese moralische Einigkeit be­reits vorhanden, in dem Willen zumFrieden.

Die Regierung wünsche den Frieden, aber in der Sicherheit und in der Würde des franzö- fischen Friedensideals, das sie seit dem Kriege unablässig selbst bewiesen habe. Dieses Frie­densideal finde seinen Ausdruck in der kollek­tiven Sicherheit. Die französische Regierung wünsche alle Organe der Ordnung gegen den zu sammeln, der versuchen sollte, den Krieg vom Faun zu brechen.

Vertragsrecht unter den Staaten, freiwillig unter­zeichnete Abkommen gegenseitigen Beistandes, um ihre Achtung zu sanktionieren und auf diese Weise die Last der internationalen Rüstungen yerabzusetzen, das sei das Gerüst des Friedensgebäudes, dessen ge­meinsamer Schutz ohne Unterschied allen gutgewillten Völkern angeboten werde.Soll es dazu kommen", fuhr Sarraut fort,daß äußerste Enttäuschungen, die unseren festen Glauben in das hohe Ideal einer kollektiven Friedensorganisation brechen, uns eines Tages von Genf hinwegführen? Sollen wir angesichts des Egoismus der einen, der Aus­flüchte und des Versagens der anderen auf die Hoffnung auf ein internationales Regime der Soli­darität und des Beistandes verzichten, um fortan nur noch ein die Garantien unserer eigenen Sicher­heit zu denken?" Der französische Ministerpräsident erklärte sodann, daß Frankreich mit einerver­dienstvollen Geduld" gegenwärtig olle Möglichkei­ten erschöpfe, um den aus derVerletzung"'(!) des Locarnovertrages sich ergebenden Streit mit fried­lichen Mitteln zu lösen.

Weiter wandte sich Sarraut dagegen, daß gerade diejenigen, die sich am 8. März über die Schärfe seines Protestes aufgehalten hätten, ihm jetzt vorwerfen, daß er nicht Machtmittel ein­gesetzt habe. Der Ministerpräsident nahm in diesem Zusammenhang gegen die Behauptung von der Unterlegenheit der französischen militärischen Ausrüstung gegenüber derjenigen Deutschlands Stellung und betonte, daß er mit den Leitern der Landesverteidigung ernst den Bestand der Streit­kräfte und die neuen ergänzenden Maßnahmen ge­prüft habe, die geeignet wären, ihren Wert und ihre Wirksamkeit zu erhöhen.

Er habe im Verlauf dieser Arbeit eine tiefe Genugtuung empfunden, ein tröstliches Gefühl des Vertrauens und der Erleichterung in An­betracht der Ueberlegenheit der materiellen Wittel Frankreichs.

Es fei gut, daß Frankreich dies selbst wisse für die Eventualität einer dauerhaften Friedensregelung und der Annäherung, die es in einem freien Geiste zu verhandeln beabsichtige und nicht unter Drohungen. Denn diese Regelung werde nur dann dauerhaft, fruchtbar und wirksam sein, wenn man wisse, daß Frankreich kein schwacher Partner sei. Frankreich befinde sich Schwierigkeiten gegenüber. Es sei jedoch bestrebt, die Lösung dieser Schwierig­keiten in einer Anstrengung der Versöhnung zu finden, die ihm die Wahl zwischen gleichmäßig wertvollen Freundschaften erspare.

Die Generalstabsbesprechungen.

London, 15. April. (DNB.) Die gemeinsamen General st abs-Befprechungen zwischen England, Frankreich und Belgien wurden am Mittwochvormittag im Gebäude der Britischen Admiralität durch den englischen Vizeadmiral James eröffnet. Die erste Besprechung dauerte nur eine halbe Stunde.

Die Besprechungen sind nach einer Meldung der Preß Association geheim. Es seien, so wird hin­zugefügt, alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um ein Durchsickern von Nachrichten über den Verlauf der Besprechungen zu verhindern.

Die Generalstabsbesprechungen wurden am Nach­mittag, diesmal nach Waffengattungen räumlich ge­trennt, fortgesetzt. Die Marineoertreter der drei Nationen tagten in der Admiralität, die Vetreter der Armee und der Luftstreitkräfte im Kriegsmini­

sterium bezw. im Luftfahrtministerium. Für Ende der Woche ist wieder eine gemeinsame Sitzung der Vertreter sämtlicher drei Waffengattungen vor­gesehen.

Italien bleibt reserviert.

Rom, 15. April. (DNB.) Zu der Nichtbe. teiligung Italiens an den Londoner Gene­ralstabsbesprechungen wird in unterrichteten Kreisen Roms betont, daß dies eine Folge der reser­vierten italienischen Haltung zu der gesamten Locarnofrage fei, die Italien von Anfang an eingenommen und durch seinen Londoner Botschafter bereits bei der ersten Sitzung der Restlocarnomächte zum Ausdruck gebracht habe. Da die Sanktionen andauern, bestehe, so er-

Botschafter von Hoeschs Heimkehr.

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In London wehten am Mittwoch die Fahnen auf Halbmast, als die sterblichen Ueberreste des deutschen Botschafters von Hoesch in die Heimat geleitet wurden. Zehn Garde-Unteroffiziere trugen den Sarg aus der Botschaft auf eine Lafette, mit der er zum Bahnhof gebracht wurde, um später auf dem Zer­störerScout" in die Heimat übergeführt zu werden. Unser Bildtelegramm zeigt die Garde-Unteroffiziere mit dem Sarg vor der deutschen Botschaft. (Scherl-Bilderdienst-M.)

London, 15. April. (DNB.) Die sterbliche Hülle des deutschen Botschafters von H 0 e s ch wurde am Mittwochvormittag vom Botschaftsgebäude in der Carlton House Terrace in feierlichem Zuge zum Victoria-Bahnhof übergeführt. Die englische Regie­rung erwies dem toten Vertreter des Deutschen Reiches militärische Ehren, indem sie mehrere Trup­penteile für das Leichenbegängnis zur Verfügung stellte. Von sechs Gardespldaten wurde der Sarg aus dem Sterbehaus herausgetragen und in der Mall, der zum Buckinghampalast führenden Prunkstraße, auf die Geschützlafette gelegt, wo be­reits eine Abteilung Gardekavallerie, sowie zwei Kompanien des 1. Bataillons der Garde-Grenadiere Aufstellung genommen hatten. Unmittelbar hinter dem mit der Hakenkreuzflagge bedeckten Sarg schritt ein Neffe des Verstorbenen. Ihm folgten als Vertreter des Führers und Reichskanzlers Mini­sterialdirektor Dr. D i e ck h 0 f f, der Landesgrup­penleiter der NSDAP, für Großbritannien und Irland, Otto Bene, und Botschaftsrat Fürst, Bismarck. Anschließend folgten als Vertreter I der britischen Regierung Außenminister Eden,'

Innenminister Sir John Simon, sowie der Erste Lord der Admiralität, Lord Monsell. Unmittel­bar hinter ihnen schritten die Mitglieder des Diplo­matischen Korps, die Angehörigen der deutschen Botschaft und schließlich zahlreiche Mitglieder der deutschen Kolonie. Als sich der Zug in Bewegung setzte und die Musikkapelle der Gardegrenadiere Trauerweisen ertönen ließ, wurde im Hydepark zu Ehren des verstorbenen Botschafters ein Trauer­salut von 19 Schuß abgefeuert. Größere Menschen­mengen säumten die vom Verkehr gesperrten Stra­ßen, durch die der Leichenzug führte. Besonders groß war der Andrang am Victoria-Bahnhof, wo eine Ehrenwache des 2. Bataillons des Goldstream- Garderegiments mit einem Mufikzug Spalier bildete.

In Dove.r wurden dem verstorbenen Botschaf­ter die gleichen militärischen Ehren erwiesen. Hier wurde der Sarg an Bord des englischen Zerstörers Scout" gebracht, der bald darauf nach Wilhelms­haven auslief, wo er am Donnerstagmittag gegen 13 Uhr eintreffen wird.

den seinerzeit sehr bekannt aewordenen Brief der Kameruner Firma John Holt zu erinnern, deren Chef es geradezu aussprach, die Deutschen ließen einem Engländer unter ihrer kolonialen Flagge an Liebenswürdigkeit und Gerechtigkeit nichts zu wün­schen übrig.

Zu der offiziellen Regierungserklärung im Par­lament ist übrigens noch eine Ergänzung ange­bracht. Anfang April äußerte der Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt Lord Stanley auf einer Zusammenkunft der Zentralorganisation der Kon­servativen Partei, daß ohne Zweifel bald die Zeit kommen werde, wo England Tanganyika (d. h. unser altes Ostafrika) an Deutschland zurückgeben werde; man brauche sich darüber nicht aufzuregen, da es ja sowieso nicht englisches Eigentum sei! Der Evening Standard", der diese Mitteilung bringt, bemerkt dazu, Lord Stanleys Worte seien ein Be­weis, daß sich die Ansichten der englischen Regie­rung seit der Erklärung vom Februar sehr ge­

ändert hätten. Bis zu einem gewissen Grade wird das auch durch die Stellungnahme Chamber­lains im Unterhaus am 6. April bezeugt. Sollte der abessinische Friede da einen Schatten voraus­werfen?

Das Reichslreffen der Kreisleiter

Burg Crössinsee, 15. April. (DNB.) Die Tagung aller Äreistciter der NSDAP, auf der Ordensburg Crössinsee wurde, wie die NSK. berichtet, durch Hauptdienstleiter Pg. Schmeer in Anwesenheit von Gauleiter Schwede- Coburg eröffnet. Pg. Schmeer umnß in seinen Einführungsworten Ziel, Aufgabe und Gestaltung her Tagung.

Reichsleiter Dr. Ley gab in einer Ansprache einen Ueberbficf über seine Arbeit als Reichsleiter der Deutschen Arbeitsfront. Er schilderte die Schwie­rigkeiten, die zunächst bei der Machtübernahme sich

dem großen Werk entgegengestellt hatten und zeigte die grundsätzlich neuen Wege auf, die die nafto- nalsozialistische Bewegung bei der Heranbildung des politischen Führernachwuchses beschritt.

In Vertretung des Reichskriegsministers sprach dann General F r 0 m m zu den versammelten Kreis- leitern der Partei.

Der erste Tag der Schulungswoche wurde durch einen Vortrag des Leiters des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP., Pg. Dr. Groß, abge­schlossen.

Parade am Geburtstag des Führers.

Berlin, 15. April. (DNB.) Anläßlich des Ge­burtstages des Führers und Reichskanz­lers findet am 20. April in Berlin eine Parade statt, an der Einheiten aller drei Wehrmachtteile beteiligt sind. Der Vorbeimarsch der Truppen wird etwa um 11.30 Uhr am Kleinen Stern (Tiergarten) aus Richtung Brandenburger Tor beginnen.