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Hauptschristleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertr. Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Der- antwortlich für Politik und für die Bilder i. B.: Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VI. 36: 9400. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

ordnung der Regierung wurde ein Hilfszug nach Bansko entsandt, um für die Obdachlosen Unter­kunft zu schaffen. Für die Beraunasarbeiten sind sieben Feuerwehrzüge sowie 1300 Arbeitssoldaten eingesetzt worden. Der Sachschaden wird auf 15 Millionen Lewa geschätzt.

Gefährliche Tat eines betrunkenen Matrosen.

Dieser Tage drang ein betrunkener englischer Matrose in das Bakteriologische Laboratorium der Hafenverwaltung von Alexandrien ein und zerstörte alles, was ihm in die Hände fiel. Wie sich nunmehr herausstellte, zerschlug der Betrunkene auch einige Glasbeh^ilter^, die Kulturen von Cholerabazil­len enthielten.

Die verhängnisvolle Tat des Matrosen hat die Behörden zu umfangreichen Vorbeugungsmaßnah­men v-canlaßt. 3 0 0 Personen, die mit dem Matrosen in Berührung gekommen waren, erhielten sofort eine Schutzimpfung gegen Cholera, darunter die Beamten des Laboratoriums, britische Polizeibeamte, sowie ein Teil der Besatzung des KreuzersLondon".

Ein Beamter des Gesundheitsministeriums er­klärte zwar, daß es sich um Cholerakulturen gehan­delt habe, deren Bazillen in freier Luft ein­gehen. Trotzdem hat man sich aber veranlaßt ge­sehen, alle nur denkbaren Vorsichtsmaßregeln zu treffen. Falls bis Donnerstag keine Choleraerkran­kung eintritt, wird der Fall als erledigt angesehen

IV.

Die politischen Gefahren der Wirtschaftslage.*)

Asuncion, Mitte Juni 1936.

Es gibt Leute, die dem neuen Regime in Para­guay ein rasches Ende prophezeien. Der Wunsch mag hierbei der Vater des Gedankens fein. Andere find vorsichtiger; sie orakeln, daß spätestens im kommenden August die große Auseinandersetzung kommen müsse zwischen den verschiedenen Kräften, die um die Herrschaft ringen. Es ist natürlich schwer, in einem Lande wie Paraguay, in dem Partei­hader und Revolutionen seit Jahrzehnten niemals so recht abrissen was in andern südamerika­nischen Staaten übrigens kaum anders ist und was man auch durchaus nicht überschätzen darf, die Lebensdauer einer Revolutionsregieruna voraus­zusagen; hatten doch einflußreiche Angehörige der vor der Revolution vom 17. Februar allein regie­rendem Liberalen Partei, also der Partei, die heute als die Reaktion bezeichnet werden muß, bereits am 28. Mai in aller Stille versucht, die Macht durch einen Staatsstreich wieder an sich zu reihen. Es wäre ihnen um ein Haar geglückt, in letzter Minute erhielt die Regierung Kenntnis von dem geplanten Putsch und ließ die Verschwörer dingfest machen. Die Bevölkerung hatte von den Vorgängen kaum etwas bemerkt. Als die Kunde davon aber durchsickerte, schwirrten die unglaublichsten Tataren­nachrichten umher und halfen, Unsicherheit und Nervosität zu erhöhen. Mißtrauen zog in das öffentliche Leben ein. Keiner traute dem anderen, und es macht heute kaum jemand einen Hehl aus seiner Unzufriedenheit. Selbst in den militärischen Kreisen, die bisher der Regierung treu ergeben waren, sind Strömungen zu bemerken, die darauf schließen lassen, daß auch in diesem Lager die all­gemeine Unzufriedenheit Fuß gefaßt hat. Der eigentliche Führer der Revolution vom 17. Februar, Oberst Smith, der Wegbereiter Francos, der an Stelle von General Estigarribia Oberst­kommandierender der Armee geworden war, wurde seines Postens enthoben; er wollte, das ist offenes Geheimnis, eine Militärdiktatur durchdrücken, um dem ewigen politischen Kuhhandel ein Ende zu machen. Das dauernde Paktieren mit allen mög­lichen Gruppen und Grüppchen hat es mit sich ge­bracht, daß die Regierung heute eigentlich isoliert ist. Alle Versuche der letzten Wochen, eine Regie­rungspartei zu bilden, sind gescheitert, und auch die Frontkämpferorganisation, dieAsociacion de Ex- combatientes", deren Ehrenpräsident Oberst Franco

* Vgl. Gießener Anzeiger Nr. 154 vom 4. Juli, Nr. 158 vom 9. Juli, Nr. 160 vom 11. Juli.

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!)

werden. Andernfalls hat man die Absicht, in gro­ßem Umfange Schutzimpfungen unter der Bevölke­rung Alexandriens vorzunehmen.

Schweres Kraftwagenunglück in Südtirol.

In der Nähe von Gonazei in Südtirol stürzte ein mit Militärpersonen besetzter Kraftwagen in den Trafoi-Bach. Drei Personen kamen ums Leben und sechs wurden schwer verletzt.

2300 Todesopfer der Hitzewelle in Amerika.

Die anhaltende Hitze, die seit Tagen über den Vereinigten Staaten lagert, ließ die Zahl der Toten in den letzten Tagen auf 2300 ansteigen. Die Durchschnittstemperatur liegt um 38 Grad Celsius. Die Bevölkerung leidet unsagbar unter der Treibhauswärme, und die Erkrankungen und Todes­fälle nehmen fast stündlich zu. In Michigan starben unter dem Einfluß der Hitze am letzten Tage 466 Personen, in Wisconsin 284. Die Chikagoer Wetterwarte teilte mit, daß die Kühlwettermasse, die in der Nacht zum Montag in einigen Teilen der Staaten Temperaturstürze herbeiführte, sich süd­ostwärts nach dem Mittelwesten mit einer Durch­schnittsgeschwindigkeit von 33 Stundenmeilen fort­bewege, so daß am Mittwoch unter Umständen Regenfälle zu erwarten sind. Die Ernteschäden infolge der anhaltenden Dürre werden bei sehr vorsichtiger Berechnung auf über 1 Milliarde Dollar geschätzt.

ist, dürfte vielleicht in dem Augenblick versagen, wo es gelten würde, die Regierung ernstlich zu ver­teidigen.

Natürlich wird bei diesen politischen Fragen die wirtschaftliche Lage des Staates eine sehr erhebliche Rolle spielen. Ein Land, das von Wirtschaftskrisen und Wirtschaftsnöten geschüttelt wird, gibt leichter den Nährboden für Mißvergnügen und Unruhe ab, als ein wirtschaftlich gefestigtes Staatswesen. Das ist eine Binsenweisheit, aber es mag doch gut sein, sich dies von Zeit zu Zeit vor Augen zu halten. Es ist noch niemals ein Volk an wirtschaftlichen Schwierigkeiten zugrunde gegangen, wohl aber können wirtschaftliche Nöte schwere innenpolitische Erschütterungen des Staates nach sich ziehen. Und da gibt die Wirtschaftslage Paraguays doch sehr viel zu denken.

Die auswärtige Schuld des Landes ist unbe­deutend: sie beträgt 600 000 Pfund Sterling und stammt noch aus der Zeit vor dem Chacokrieg. Amortisation und Verzinsung, die während des Krieges aufgehoben waren, sollen jetzt wieder aus­genommen werden. Drückender als die auswärtige ist die innere Verschuldung, die sich auf. etwa 10 Millionen Peso Argentino Gold beziffert. (Die paraguaysche Währung basiert auf dem argenti­nischen Peso.) Ein unter Ayala bereits erlassenes Gesetz, das die innere Schuld in der genannten Höhe konsolidieren sollte, ist von der neuen Regie­rung aufgehoben worden. Die Frage der Konsoli­dierung ist seither in der Schwebe. Im großen und ganzen ist die Finanzlage des Staates aber keines­falls ungünstig, geschweige denn ungesund.

Katastrophal dagegen ist die Lage der Währung, durch die geradezu unhaltbare Verhältnisse geschaffen worden sind. Der paraguaysche Peso war seinerzeit im Verhältnis von 18:1 zum argentinischen Peso stabilisiert worden, und solange die Währung stabil war, ließ sich damit rechnen und wirtschaften. Im Kriege jedoch sank die Währung ganz beträchtlich, so daß heute im freien Handel das Verhältnis zum argentinischen Peso etwa 80:1 und noch schlechter ist. In Buenos Aires ist das Währungsverhältnis noch ungünstiger: 89:1 und darüber. Die para­guaysche Staatsbank hatte monatelang den Kurs im Verhältnis von 60:1 und 61:1 halten können, der Finanzminister Dr. Luis Freire Esteves hatte behauptet, daß es ihm ein leichtes sei, die Währung stabil zu halten und den Anforderungen des Han­dels an argentinischem Gelds gerecht zu werden. Unmittelbar nach dem inzwischen erfolgten Rück­tritt des Finanzministers jedoch gab die Staats­bank nur mehr für den Import lebenswichtiger Nahrungsmittel argentinisches Geld zum Kurse von 60:1 ab. Das Verbot des Handels mit Devisen wurde aufgehoben.

Die Inflation hat eine allgemeine Teuerung be­wirkt. Denn Paraguay ist ausschließlich Agrarland

und in sehr vielem auf die Einfuhr angewiesen. Man kann nicht sagen, daß Mangel an Waren herrscht, im Gegenteil, man gewinnt den Eindruck, daß alles da ist. Nur ist für den Durchschnitts­paraguayer alles so unerschwinglich teuer, daß er sich nur sehr bescheidene Ausgaben leisten kann. Auch der Bessergestellte. Die Preise für alle einge­führten Waren, und das sind die weitaus meisten, sind genau im Verhältnis zur Abwertung des paraguayschen Peso gestiegen, die Löhne und Ge­hälter aber sind lange, lange die gleichen geblieben wie früher, und wenn auch in der letzten Zeit eine fühlbare Aufbesserung der Einkommen eingetreten ist, so reicht sie doch im entferntesten noch nicht hin, um den erforderlichen Ausgleich zwischen Waren­preisen und Einkommen zu schaffen. Das aber be­deutet eine Stagnation des gesamten Wirtschafts­lebens.

Normale monatliche Durchschnittsgehälter sind heute in der Hauptstadt Asuncion für Korrefpon- denken und Kassierer 6000 bis 7500, nicht selbstän­dige Buchhalter 5000 bis 5500, sonstige kaufmän­nische Angestellte 3000 bis 4500 Peso (paraguayisch). Monteure erhalten einen Durchschnittstagelohn von 150 Peso pro Tag. Im Innern sind die Gehälter nicht viel anders, eher noch etwas niedriger. In Villa Rica zum Beispiel erhält der Koch eines großen Hotels ein Monatsgehalt von 2000 Peso, ein Kellner (der allerdings manches Trinkgeld be­kommt) 1000 Peso, die Zimmermädchen 400 Peso bei freier Kost und Wohnung. Für landwirtschaft­liche Arbeiter werden bei Villa Rica 25 bis 30 Peso (ohne Kost) täglich in Lohn gezahlt, in der Kolonie Jndependencia nördlich von Villa Rica, wo der Bedarf an Arbeitskräften zu gewissen Zeiten größer ist als das Angebot, im Durchschnitt bis zu 40 Peso (hier mit Kost). Das Monatseinkommen landwirtschaftlicher Arbeiter schwankt also um 850 Peso herum; aber nur in den Kolonien, auf den Estancien weiter im Innern ist es geringer.

Nun einige Warenpreise zum Vergleich! Ein An­zug aus reiner Wolle kostet 8000 bis 10 000, ein solcher ausCasimira" (Wolle-Gemisch) 4500 bis 6000, ein leichter heller Sommeranzug ohne Weste, sogenannterTropical", 3000 bis 3800, Oberhemden der billigsten Sorte 250, bessere 350 bis 600, billigste Schuhe für den Kamp 250 bis 300 Peso das Paar, bessere genagelte Schuhe 500, gute und genähte Schuhe 750 bis 1200 Peso; ein Hut billigster Filz- sorte 350 bis 500, bessere Sorte 800 bis 1000 Peso. Eine Flasche in Asuncion gebrautes Bier kostet 30 bis 35, ein Halber-Liter-Schoppen 15, einMei­nes Helles" 9, eine Schachtel Streichhölzer 5 Peso.

Die Preise sind ständig gestiegen und befinden sich auch weiterhin im Steigen. Zahlte man z. B. vor drei Jahren in Asuncion in einer guten Pen­sion monatlich einen Pensionspreis von 1000 Peso, so zahlt man heute in einer ganz einfachen, billigen Pension 3000. Noch vor einem Jahre kosteten in der Stadt Villa Rica, also einem immerhin länd­lichen Bezirk: ein Liter Milch 5 Peso, heute 10; ein Kilogramm Schafwolle 40, heute 80, ein Kilo­gramm Schmalz 20, heute 48; ein Kilogramm Butter 100, heute 140; ein Sack (70 Kilogramm) Mehl 600, heute 1230 Peso. Selbst die Cana, der Zuckerrohrschnaps, ist in Jahresfrist von 20 auf 40 Peso pro Liter gestiegen. Fleisch und Verba (Mate) dagegen weisen nur geringe Preissteige­rungen auf: Fleisch ist von 10 auf 16 und Perba von 12 auf 14 Peso pro Kilogramm gestiegen. Beides sind aber ureigenste Landesprodukte.

Das Mißverhältnis zwischen dem Einkommen und den Preisen des notwendigsten Bedarfs ist so groß, daß das Wirtschaftsleben dadurch aufs emp­findlichste in Mitleidenschaft gezogen wird. Darm liegt natürlich auch eine große politische Gefahr. Sie würde allerdings weit größer sein, wenn der Paraguayer nicht so überaus bedürfnislos wäre. Seine Genügsamkeit und seine Bescheidenheit haben fast etwas Rührendes an sich, und diesen Vorzügen ist es wohl in der Hauptsache zu danken, daß die Wirtschaftslage nicht so stark die Politik beeinflußt, wie es bei Völkern mit einem höheren Lebens­standard und höheren Lebensansprüchen der Fall ist. Aufdeckung einer Verschwörung.

Asuncion, 14. Juli. (DNB.) Die Polizei deckte eine Verschwörung gegen d i e Regie­rung auf, an der mehrere führende Persönlich­keiten des durch die Februar-Revolution gestürzten Regimes beteiligt waren. Der Führer des Kom- plots war Oberleutnant Arturo Bray, der seiner­zeit von der Regierung aus Paraguay ausgewiesen und nach Argentinien verbannt wurde. Es wurde festgestellt, daß Bray, mit dem verschiedene Offiziere

und Politiker verhaftet worden sind, sich schon eit längerer Zeit heimlich wieder in Asuncion auf. hielt.

Büchertisch.

Carl Beck: Deutsches Reisen im Wandel der Jahrhunderte. Mit 27 Jllu. trationen nach zeitgenössischen Bildern. 336 Seiten. Halbleder. Volksverband der Bücherfreunde, Weg. weiser-Verlag G. m. b. H., Berlin-Charlottenburg 2. (162) Seit den ersten Anfängen deutscher Ge. chichte erleben wir endlos scheinende Wanderun- gen, ruhelose Bewegungen gewaltiger Menschen- tröme wie in den Zeiten der Völkerwanderung, aber auch tathaft abenteuerliches Drängen einzel- ner Helden, Seefahrer und Krieger nach den unbe- kannten Küsten fremder Reiche Symbol jener Suche nach dem Traumbild einer ziellos schweifen- den Sehnsucht, die immer die größten deutschen Ta- ten geboren hat. Kultur und Wissenschaft, Dichtung und Kunst, Kriegertum und Technik danken den deutschen Reisenden die Entdeckung unbekannter Räume der Landschaft, des Wissens, der Seele. Wie der Deutsche im Laufe der Geschichte reifte, zu Schiff, zu Fuß und Pferd, im Bauerntreck oder im Auto, welche Abenteuer und Erlebnisse ihm be­gegnen konnten, was ihn antrieb, er auf ihnen ent­deckte, wie er von ihnen erzählt, sie bedichtet und umschwärmt, schildert dieses Buch des ausgezeich- neten Kulturgeschichtlers C. Beck aus einer Fülle von Ueberiieferungen, Anekdoten und Urkunden heraus. Er gestaltet ein fesselndes Kulturbild, bald scherz- haft, bald ernst, aber immer als Ausdruck deutscher Art bis zu unserer Gegenwart.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 599: 24. Deutsche Ostmesse vom 23. bis 26. August 1936 in Königsberg. 600: An- träge auf Ausfertigung von Glückwunschschreiben für 40jährige Dienstzeit von Angestellten und Ar­beitern sind mindestens sechs Wochen vor dem Ju- biläumstag bei dem zuständigen Kreisamt einzu­reichen. 601: Durchführung der Familienunter- stützung bei Einberufungen. 602: Anordnung 13 der Ueberwachungsstelle für Eifen und Stahl über Schrottverbrauch. 603: Neuregelung des Reise­verkehrs mit der Schweiz.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Ein besonders kräftig entwickelter Wirbel ist rasch vom Atlantik zum Kanalgebiet vorgestoßen. Er verursachte an seiner Vorderseite zunächst eine Ueberflutung mit feuchter subtropischer Warmluft, die besonders in der Nacht zum Mittwoch ausge- dehnte und ergiebige Regenfälle brachte. Mit der Ostwärtsverlagerung des Wirbels kommen wir wieder in den Bereich frischerer Meeresluft, die anfangs unter Böen heftige Schauertätigkeit, dann aber Witterungsbesserung, wenn auch vorerst noch keine Beständigkeit, bringen wird. Mit dieser Ent­wicklung scheint sich eine Umgestaltung der Groß- Wetterlage einzuleiten.

Aussichten für Donnerstag: Auch an­fangs hefttge Böen und verbreitete Niederschlags- tätigfeit namentlich in der Nacht zum Donnerstag, wechselnd bewölktes Wetter mit zeitweiser Aufhei­terung und nur noch einzelne Schauer, bei lebhaf­ten Westwinden frischer.

AussichtenfürFreitag: Einzelheiten sind noch nicht absehbar, doch voraussichtlich sortschrei- tende Besserung, wenn auch noch keine Beständig­keit. .

Lufttemperaturen am 14. Juli: mittags 19,9 Grad Celsius, abends 16,5 Grad; am 15. Juli: morgens 14,4 Grad. Maximum 20,7 Grad, Minimum heute nacht 13,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 14. Juli: abends 18,9 Grad; am 15. Juli: mor­gens 16,1 Grad. Niederschläge 11,7 mm. Son- nenscheindauer 8,9 Stunden.

Paraguay, der Garten Südamerikas.

Von unserem Or.M.I,-Korrespondenten.

Wir haben uns vermählt:

Gießen, im Juli 1936

AIILEtt

1936

03214

Generalvertretung: H.Wagener, Gießen

spricht über:

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MAVMeleumelWel

Verreist

Dr. Marie Gürtler

Ärztin

Wiese»

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