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186. Jahrgang

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in die Gegenwart nicht mehr hineinpaßt. Diese Ge­genwart erträgt aber bestimmt keine neuen Ver­träge, die nur alte bemänteln sollen, und keine Pakte, die eine gesunde Verständigung von Staat zu Staat unmöglich machen.

1. Die Anmeldepflicht beschränkt sich auf Personen, die noch wehrpflichtig sind, die also spätestens am 31. März 1937 das 45. Lebens­jahr (in Ostpreußen das 55. Lebensjahr) vollenden.

Innerhalb des wehrpflichtigen Alters sind anmeldepflichtig:

1. Die Offiziere und Beamten aller Gattungen des früheren Heeres, der Schutztruppe, der Kaiser- lichen Marine, der Reichswehr (des Reichsheeres und der Reichsmarine). Hierunter fallen demnach auch die Kriegsteilnehmer, soweit sie Offiziere und Beamte des Beurlaubtenstandes waren.

2. Alle seit dem 1. Januar 1921 aus der Wehr- macht oder der Landespolizei ausgeschiedenen Deck­offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, forme alle Männer, die durch eine von der Wehrmacht oder Landespolizei veranlaßte furdfriftige Aus­bildung militärisch geschult sind, sofern sie einem älteren Geburtsjahrgang als 1913 (in Ostpreußen 1910) angehören. .

Maßgebend für die Anmeldepflicht ist im yalle der Ziffer 2 nur die Tatsache, daß der Wehrpflich­tige seit dem 1. Januar 1921 ausgeschieden oder militärisch geschult ist, gleichgültig, ob er Kriegs- Iteilnehrner rft oder nicht.

Die Sanktionen konnten ebensowenig wie die oftafrikanische Expedition den Gang der italie­nischen Außenpolitik aufhalten, noch ihre Be­wegungsfreiheit beschränken. Die einzigen kon­struktiven Abmachungen von Bestand, die in der Sanktionszeit in Europa getroffen wur­den, entstanden unter Mitwirkung Italiens und außerhalb des Kreises der Sanktionsmächte.

Im übrigen hätten Italien auch in diesen Mona­ten der Verdunkelung des europäischen Horizonts die internationalen Freundschaften nicht gefehlt und Italien entbiete diesen bewähr­ten Freunden in dieser Stunde seinen Gruß. Von den Ländern des anderen Lagers aber erwarte es, daß sie nunmehr die Richtung ihrer Politik klar zu erkennen geben.

Iribuna weift darauf hin, daß das Ende der Sanktionen mit dem Abschluß der deutsch­österreichischen Verständigung zusammenfalle, deren glänzender Erfolg geradezu wie gerufen komme, um die vollkommene Ohn­macht des Völkerbundes und die auf- bauende Kraft anderer Methoden zu beweisen. Mik dem Sanktionsexperiment sei auch der M y t h o s d e r ü o l l e k t i v sicher-

London, 14. Juli. (DRV.) Die Sanktio­nen gegen Italien verlieren am Mitt­woch um Mitternacht ihre Wirksamke i t. Gleichzeitig laufen die gegenseitigen Bei- tandsversicherungen ab, die im vergan­genen Dezember zwischen einer Reihe von Mittel­meermächten und England ausgetauscht wurden, und in denen sich die Länder gegenseitige Hilfe für den Fall versprachen, daß irgendeiner der Staaten von Italien wegen der Durchsührung der Sank­tionen angegriffen werden sollte.

..Preß Association" weift darauf hin, daß die von Außenminister Eden am 18. Juni abgegebene Erklärung nach wie vor Gültigkeit habe. In die­ser Erklärung bezeichnete Eden als Ansicht der bri­tischen Regierung, daß auch bei Einstellung der Sanktionen die von England an gewisse Mittelmeermächte gegebenen Versi­cherungen nicht ungültig würden. Sie würden vielmehr für die Dauer der Unge-

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des Obel- izrß wie- There!- durch die Ergebnis

Paris, 15. Juli. (DNB. Funkfpruch.) Der französische Botschafter in London ist von seiner Regierung beauftragt worden, beim Foreign Office vorstellig zu werden, um auf der Abhaltung der Brüsseler Konferenz auch ohüe die Beteiligung Italiens zu b e st e h e n.

Die Pariser Presse weift zwar darauf hin, daß man in London wenig Neigung zeige, unter den gegenwärtigen Umständen nach Brüssel zu gehen, hält es aber dennoch für ziemlich wahrscheinlich, daß die britische Regierung schließlich nachgeben werde, zumal Belgien den fran­zösischen Standpunkt teile, hinsichtlich des Aus­gangs der Dreier-Besprechungen geben sich die Blätter allerdings keinen allzu großen Hoffnungen hin.

Rom, 14. Juli. (DRV.) Das Ende desSank- tionskrieges begeht ganz Italien auf Anord­nung Mussolinis wie seinerzeit den Beginn in vollem Flaggenschmuck. Die Presse verherrlicht aus diesem Anlaß die Volksge­meinschaft, die in Italien in den 241 Tagen der wirtschaftlichen Belagerung auf allen Gebieten die Probe bestanden habe.

Mit der geistigen und wirtschaftlichen Kraft Italiens sei zugleich seine militärische Stärke gewachsen, während der Versuch der wirtschaft­lichen und politischen Isolierung Italiens schei­terte.

Der Freudentag Italiens bedeute, so führt G i o r n a I e d ' I t a l i a" im einzelnen aus, nach den harten Sanktionsmonaten den Beginn eines neuen Lebens. Der Sieg, den Italien in Afrika statt in drei Jahren in wenigen Mona­ten errang, habe ihm das Imperium gebracht. Zu­gleich stehe es am Ende des Sanktionskrieges in Europa und in der Welt stärker, sicherer und ent­schlossener da. Im Bewußtsein seiner Mission habe Italien in den Sanktioj-smonaten nicht getan, was Europa und seiner Kultur unheilbaren Schaden gebracht hätte. Andererseits könne es auf feine seiner Rechte verzichten, begonnen mit der ihm ge­bührenden Achtung.

Paris fordert die Konferenz in Brüssel

Ein offizieller Schritt der französischen Regierung in London.

Schluß mit den Sanktionen Englands

Oie gegenseitigen Beistandsverpflichtungen außer Kraft.

wißheit bestehen bleiben, die unvermeidlich der Beendigung der gemäß Art. 16 der Völker- bundssatzungen durchgeführten Aktion folgen müsse. Es handelt sich demnach um eine e i n s e i t i g e E r- klärung von englischer Seite.Preß Association" betont, daß keine der drei in Frage kommenden Mittelmeermächte, nämlich die Türkei, Griechenland und Südslawien, ähnliche Verpflichtungen einge­gangen sei.

35 englische Kriegsschiffe aus dem Mittelmeer zurück.

London, 15. Juli. (DRB. Funkspr.) In Ver­folg der Ankündigung der britischen Regierung, daß die Mittelmeerflotte aus den nor­malen Stand zurückgebracht werden soll, werden in den nächsten Tagen rund 3 5 britische Kriegsschiffe aus dem Mittelmeer nach Groß­britannien zurückkehren.

!lr. 165 (Elftes Blatt 186. Jahrgang Mittwoch, 15. Juli 1956

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Italiens polilische Sanktions-Bilanz.

Herrliche Bewährung der Volksgemeinschaft. Llngeschminkte Wahrheiten über den Völkerbunds-Bankrott.

Der RSLB. an den Führer.

Dank durch letzten Einsatz im Dienst an der deutschen Jugend.

Berchtesgaden, 14. Juli. (DRB.) Die Reichstagung des R S, - L e h r e r b u n d e s m Bayreuth hat an den Führer und Reichskanzler folgendes Telegramm gerichtet:

30 000 deutsche Erzieher und Erzieherinnen, die sich zur machtvollen Kundgebung im Rahmen Der Reichstagung des NSLB. in Bayreuth zusammen­gefunden haben, entbieten Ihnen, mein Führer, durch mich in Verehrungund Liebe treue Grüße. Diese Tausende beseelt nur der eine Wunsch, Ihnen, mein Führer, für Ihre Errettung Deutschlands vom bolschewistischen Chaos und sur Ihr geniales Aufbauwerk zu danken durch

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London für Aufschub der Konferenz?

Neue Richtlinien Englands?

London. 15. Juli. (DRB. Funkspruch.) Das britische Kabinett tritt am Mittwoch zu seiner wöchentlichen Sitzung zusammen. Es wird sich voraussichtlich mit der durch das deutsch- österreichische Abkommen geschaffenen Lage und mit der Frage der Locarno-Kon­ferenz befassen.

Mit der gleichzeitigen Rückkehr Außenministers Eden von seinem achttägigen Urlaub werden wichtige Besprechungen über den künftigen Verlauf der britischen Politik einsehen. 3n zu­ständigen politischen Kreisen nimmt mehr und mehr die Ansicht zu, daß der französische Vorschlag, die Locarno-Konferenz auf Großbritannien. Frankreich und Belgien zu beschränken, von der britischen Regierung als zwecklos betrachtet wird, da man glaubt, daß Belgien ebenfalls dieser Ansicht ist. Angesichts dieser Lage rechnet man in der Morgenpresse mit einem Aufschub der Konferenz und mit der Wahrscheinlichkeit, daß Großbritannien neue Richt­linien vorschlagen werde.

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

Der diplomatische Mitarbeiter derTime s" schreibt, als erster und unmittelbarer Abschnitt müsse eine eingehende Rücksprache mit den anöereen Re­gierungen einsetzen. Eine durchdachte Pla­nung und sorgfältige Vorbereitung auf diplomatischem Wege sei unter den gegenwärtigen schwierigen Umständen notwendiger als je, wenn ein baldiger Fortschritt zu einer not­wendigen Regelung einer der hauptsächlichsten euro­päischen Schwierigkeiten erzielt werden solle.

Der diplomatische Mitarbeiter desDaily Telegraph" schreibt, es seien

keine Anzeichen dafür vorhanden, daß die briti­sche Regierung die Hoffnung aufgeben wolle, daß es noch möglich sein werde, mit Deutsch­land die umfassendsten Pläne für eine allge­meine europäische Befriedung zu erörtern. Das Kabinett sei fest überzeugt, daß der Versuch gemacht werden müsse.

Diese Gründe seien zum Teil dafür verantwort­lich, daß die britische Abordnung in Montreux die französischen und rumänischen Vorschläge für eine Ausdehnung der langen Liste europäischer Defen- sivpakte etwas lauwarm behandelt habe.

Verständigung mit Deutschland!

Eine Rede des Erzbischofs von Canterbury.

London, 14. Juli. (DRB.) Der Erzbischof von Canterbury behandelte in einer Rede in Canterbury u. a. auch die internationale Lage.

r Sch" erlitt^ Ja

Uns genügt es, dem Locarno-Wirrwarr die Hand­ffeste Tatsache der deutsch-österreichischen SBerftänbigung entgegenzustellen, die tausend Mal mehr wiegt als alles Gerede der anderen von ürgendwelchen Sicherheitspakten. Wo man Sinn für «Realitäten hat und nicht mit rückwärts ge­sandtem Blick vorwärts zu schreiten versucht, wird j ja auch offen anerkannt, daß die deutsch-osterrei- ( ichische Verständigung ein wertvoller Beitrag für die $ ^Entspannung der Verhältnisse in Europa ist. Aber \ «Paris kommt nun einmal aus den alten G l e i- < e n seines Kollektivismus nicht heraus, dem es, ( mebenbei bemerkt, in der Praxis stets eine ganz , »andere Bedeutung zu geben versucht, als es Die ^französische Propaganda tut. Frankreich glaubte : »Brüssel benutzen zu können, um die Engländer an ssich heranzuzjehen und womöglich auch die Europa 'ftets in Unruhe versetzenden Generalstabs- lbesprechungen neu anzukurbeln. Dem sind kdie Engländer ausgewichen, ohne sich dabei große Mühe geben zu müssen, nachdem Frankreich selbst »alles getan hatte, um die Brüsseler Konferenz zum »Scheitern zu bringen, ehe Zeitpunkt und Toges- mrbnung festgesetzt waren. Allerdings und das Hott niemals vergessen werden steht die franzö­sische Außenpolitik unter stärkstem Moskauer ID ru ck. Man mag in Paris sagen, was man will, iier Sowjetpakt ist und bleibt die Richt­schnur des außenpolitischen Handelns ^Frankreichs, so lange er existiert. Darum Wollte Frankreich auch vorweg mit den Engländern nns militärische Geschäft kommen, um, menn notig, «etwas Neues in der Hand zu haben, falls beim Abschluß eines Westpaktes Sowjetrußland verärgert Den Rückzug antreten sollte. Aber Moskau ist nicht !so ungeschickt, den Franzosen absolut freies Spiel .zu gewähren. Es sorgt stets vor, daß man am Quai ld'Orsay nichts unternimmt, was nicht in den Ray- :men der sowjetrussischen Wünsche hinempaßt.

Uns ist völlig gleichgültig, was an neuen Re­zepten zur Sicherung des europäischen Friedens .ausgestellt werden sollte. Die Vorschläge von Mach- cken, die es bisher zu k e i n e r l e i p v s l 11 v e n !Friedensbeiträgen gebracht haben, Aleyen [heute nicht mehr, nachdem das nationalsozialistische iDeutschland erneut aller Welt vor Augen geführt lhat, wie man dem Frieden dienen kann und wie Deutschland von sich aus nichts unter­läßt, um mit seinen Nachbarn zu ireund- ischaftlichen Verhältnis en zu gelangen. ^Überhaupt nehmen sich die lendenlahmen Locarno- Dersuche, so wie sie sich vor u.^ren Augen ab- fspielen, jener Außenpolitik gegenüber mehr als küm­merlich aus, die allen Anfeindungen zum Trotz »gerade d i e Früchte zu sammeln vermag, die man iihr immer wieder streitig macht. Der Brußeler Zwischenakt ist beendet, ehe sich überhaupt derVor- hana hob. Das war das Beste für alle Beteilig en, mindestens für diejenigen, die das Gute wollen Kiber darin durch französische 2 "er * ei Ibereien immer wieder gehindert werden. Die Zeiten haben sich eben geändert, mit Versailler und Machoersailler Methoden läßt sich lM heutlgen Eu- ropa nichts mehr beginnen. Wer am F ? d en Mitwirken will, der muß auf diplo­matische Hinterhältigkeiten oerzlch- rten, muß sich vor allem von dem lossagen, was

Kernpunkt aller Schwierigkeiten und Ursachen der in Europa herrschenden Unruhe sei das deutsch- französische Verhältnis. Für England gebe es im gegenwärtigen Augenblick keine andere Rolle als die eines Mittlers zwischen diesen beiden Großmächten.

Er glaube, im Namen aller zu sprechen, wenn er erkläre, daß keine diplomatische Förmlichkeit den sofortigen Beginn von Ver­handlungen Englands mit Deutsch­lands verhindern dürfe. Ziel solcher Verhand­lungen müsse es sein, eine Verständigung zu erreichen, und später müsse England die französische Regierung bewegen, dar­an teilzunehmen. Sicherlich habe der Völkerbund, von dem so viel für den Frieden der Welt abhänge, nur geringe Erfolgsaussich- ten, solange nicht Deutschland zur Rückkehr be­wogen werden könne.

Auf alle Fälle dürfe man die Ideale des Völker­bundes nicht aufgeben. Alle etwaigen Aenderungen müßten auf die schließliche Stärkung und nicht auf die Schwächung des Völkerbundes ausgehen. Es sei jetzt nutzlos, sich in Bedauern über die Eroberung Abessiniens zu ergehen. Die Völkerbundssatzungen würden sich nicht als wirksam erweisen, solange nicht die Mitgliedsstaaten gewillt seien, sie dem Geiste und dem Buchstaben nach zu achten.

Verlaßt Mexiko den Völkerbund?

Mexiko, 15. Juli. (DNB.) Die ZeitungUlti- mas" überrascht ihre Leser mit einer Meldung, daß die mexikanische Regierung den Beschluß gefaßt habe, aus dem Völkerbund auszu­treten. Das Blatt behauptet, diese Meldung aus zuverlässiger Quelle zu haben, und es geht sogar soweit, von dem Dorliegen dieses Entschlusses bei dem Genfer Vertreter der Regierung zu schreiben. Diese Nachricht wird bisher vom Aus­wärtigen Amt weder bestätigt, noch dementiert.

Locarno-Wirrwarr.

Rund um Locarno herrscht wieder einmal heil- ioses Durcheinander. Nachdem man in Genf aus- niebig getafelt und dabei den Beschluß gefaßt hatte, ;ine Locarno-Rumpfkonferenz nach Brüs­sel anzuberaumen, also ohne Deutschland zu agen, ist nun plötzlich alles wieder anders. Als Jastgeber wollte Belgien die Einladung an die Dkestlocarnomächte hinausgehen lassen, was natür- ich nur Dann einen Zweck gehabt hätte, wenn diese Regierungen auch eine zustimmende Antwort v o r- ier mit Sicherheit in Aussicht gestellt hätten. Doch »a ergaben sich über Nacht Schwierigkeiten, die aus lerschiedenen Richtungen tarnen. Zunächst war es Italien, das, wegen der Sanktionen nach wie vor verbittert, keine Lust zeigt, sich mit den Mäch­en an einen Tisch zu setzen, die es durch eine Wirtschaftsblockade wieder vom afrikanischen Fest­land vertreiben und ihm eine demütigende Nieder­lage bereiten wollten. Außerdem nahmen die Ita­liener noch Anstoß an den englischen Vereinbarun­gen mit einigen Staaten des östlichen Mittelmeers, tieren Aufhebung sie mit nicht erlahmender Hart­näckigkeit verlangten. Rom lehnte jedenfalls ab, nach Brüssel zu gehen, es gab auch noch zu verstehen, vaß es ohne Teilnahme Deutschlands nicht erscheinen werde. England, Frankreich und Belgien standen somit vor der Tatsache, unter ich zu bleiben. Das waren sie bereits in Genf, dort Satte man ja auch alles, was zum Locarno-Problem Zehörte, gehörig durchgekaut. An der Themse merkte man zeitig, aus welcher Richtung der Wind wehte London wollte infolgedessen retten, was noch zu retten war. Es schlug den Franzosen eine der Kon­ferenz vorauszuschickende gemeinsame öffentliche Erklärung vor, die den Wunsch nach Abschluß eines Westpaktes und nach Eintritt Deutschlands in den Völkerbund zum Ausdruck Dringen sollte. Frankreich erklärte sich nach alter «Gepflogenheitgrundsätzlich" mit den hier zum Ausdruck gebrachten Gedanken einverstanden, um bann sofort anzufügen, daß eine derartige Erklä­rung nur a u f Der Konferenz fei b^t abge­geben werben könne. Die selbstverständlich ohne Deutschland zu beginnen habe. Damit hatte Paris die Brüsseler Konferenz praktisch t o r p e = viert. Belgien als einladende Macht tat ein üb­riges. Es erklärte seine Mission für erledigt, so daß die Restlocarno-Mächte nach einer Periode be­zeichnenden Hin- und Herzerrens und des dazu ge­hörigen Durcheinanders wieder Dort stehen, wo sie ursprünglich stanDen.

letzten Einsatz im Dienst an der deut­schen Jugend. Es ist unser ernstes Bemühen, durch nationalsozialistische Haltung vor der Geschichte bestehen zu können. Es lebe unser deutsches Volk und sein Führer. Fritz W a ch t l e r.

Der Führer hat hierauf mit folgender Drah­tung geantwortet:Für die mir telegraphisch über­mittelten Grüße der zur Reichstagung in Bayreuth versammelten deutschen Lehrer und Lehrerinnen danke ich Ihnen herzlich. Ich erwidere sie in Da n k- barer Anerkennung Der von Den öeut- schen Erziehern und Erzieheri nn en bisher geleisteten Arbeit mit Den besten Wünschen für weiteren erfolgreichen Dienst an per Deutschen Jugend. Adolf Hitler.

Oie Melbepfiicht der alten Goldaten.

Berlin. 14.Juli. (DNB.) Auf Grund verschie- bener Anfragen über bie Anmelbep flicht militärisch ausgebildeter Wehrpfl i ch- tiger älterer Geburtsjahrg a n g e wird nochmals auf folgende Punkte hingewiesen:

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