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Flakartillerie, Luftnachrichtentruppe und Regiment General Göring Bewerber von 18 bis 25 Jahren. Bewerber aus den Geburts­jahrgängen 1915 bis 1918 müssen vor der Einstel­lung ihrer Arbeitsdienstpflicht genügt haben.

Die Freiwilligen für die F l i e g e r - u n d L u f t- nachrichtentruppe müssen sich auf eine Dien st zeit von 4Vz Jahren verpflichten. Bei Verwendung als fliegendes Personal wird eine Zusatzverpflichtung auf insgesamt 12 Jahre gefordert. Die Freiwilligen für die Flakartillerie verpflichten sich auf ein Jahr, zweijährige Verpflichtung erwünscht. Die Freiwil­ligen des Regiments General Göring müssen sich bei der Frühjahrseinstellung (16.4.1936) auf 2V2 Jahre, bei der Herbsteinstellung (1.10.1936) auf zwei Jahre verpflichten.

Berlin, 11. Jan. (DRB.) Das Reichsluftfahrt­ministerium gibt die Richtlinien für die Einstellung von Freiwilligen in die Luftwaffe bekannt:

Die nächsten Einstellungen von Frei­willigen in die Luftwaffe erfolgen im Früjahr (16.4.) und im Herbst (1.10.) 1936, Melde­schluß für die Frühjahrseinstellung am 15.3.1936, für die Herbsteinstellung am 30. 4.1936. Für die Einstellung kommen in Frage: für die Flieger­truppe Bewerber von 18 bis 23 Jahren; für die

Die Bewerber müssen die deutsche Staatsange­hörigkeit besitzen, wehrwürdig, deutschen oder art­verwandten Blutes, unbescholten, unverheiratet und Tauglich 1 oder 2 für den Wehrdienst sein. Mindest­größe nicht unter 1,60 Meter. Bevorzugt ein» gestellt werden Angehörige des DLV., Personal der Luftverkehrsgesellschaften, Personal der Luft­fahrtindustrie, Bewerber, die bereits an einem Lehrgang einer Motorsportschule des NSKK. teil­genommen haben oder sich zur Ableistung eines derartigen Lehrganges vor Diensteintritt verpflich­ten, Angehörige der HI., Inhaber von Sportab­zeichen.

Bewerber, die noch nicht gemustert sind, müssen sich persönlich bei der zuständigen polizei­lichen Meldebehörde in die Wehrstammrolle Einträgen lassen und die Ausstellung eines Frei­willigenscheines für den Eintritt in den aktiven Wehrdienst beantragen. Angehörige der bereits ge­musterten Jahrgänge 1914 und 1915 brauchen sich bei der polizeilichen Meldebehörde nicht zu melden. Dann melden sich die Bewerber möglichst schriftlich bei dem Truppenteil. Weitere Auskünfte erteilt das für den Wohnsitz zuständige Wehrbezirkskom­mando, in der entmilitarisierten Zone die untere Ersatzbehörde.

Oie militärische Sicherung Aegyptens.

Das riesige Zeltlager in S i d i B i s h r, das in der Nähe des Meeres liegt und von meilenlangen Stacheldrahtverhauen umgeben ist. Die Mannschaften leben hier in kleinen spitzen Zelten, während die Pferde in Baracken untergebracht sind, weil selbst in Aegypten die winterlichen Nächte recht kalt zu sein pflegen. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Die Abessinier melden die Rückeroberung Makalles.

Addis Abeba, 12. Jan. (DNB.) Nach hier I .ingetroffenen abessinischen Meldungen hat der echte Flügel der Heeresgruppe Ras cd e 9 0 u m s den Angriff gegen Makalle ,orgetragen. In den Morgenstunden des Frei­tag begannen erbitterte Kämpfe um die Stadt, die m Laufe des Tages mehrmals ihren B e -

i tz e r wechselte. Nach schwersten Nachkämpfen ionnten sich die abessinischen Truppen, nach den abessinischen Frontberichten, am Freitagabend end­gültig in Makalle f e st s e tz e n und b e - a u p t e n. Eine größere Anzahl von Gefangenen, Gewehren, Munition und Kriegsmaterial sollen in : ie Hände der Abessinier gefallen sein.

Weitere Meldungen von der Nordfront besagen, die Kämpfe um Makalle ihren Fortgang neh- nen. Besonders heftig seien die Kämpfe 2 0 Kilo­meter westlich von Makalle. Der abessi- ische Stoß richte sich jetzt gegen Abaro, das ngefähr 25 Kilometer nördlich von Makalle liegt. Die Lage der Italiener wird als äußerst gefährdet gezeichnet. Infolge des f a ft 1 4 tägigen R e - ens seien sämtliche alten und neugebauten O t r a ß e n für den italienischen Nachschub gänzlich . nbraudjbar geworden. Diese Lage werde von leen Abessiniern auch weiterhin ausgenutzt.

Der »italienische Heeresbericht vom k-amstag besagt:

Unsere Abteilungen haben gestern st a r k e Lindliche Kräfte angegriffen, die sich

auf die Umgebung des Zusammenflusses von Gabat und Geb» vorgeschoben hatten. Die unter Zusammen­arbeit mit Artillerie und Luftwaffe entfaltete Aktion hat mit dem Rückzug des Gegners geen­det, dem unsere Abteilungen nachdrängten. Die Abessinier haben st arte Verluste erlitten.

Aus den italienischen Berichten über die Somali­front zwischen dem 1. und 7. Januar ergibt sich eine rege Gefechtstätigkeit und zahlreiche Er- kundungs- und Bombenflüge der Ita­liener. Am 3. Januar rückte der auf italienischer Seite kämpfende Sultan von Schiwali mit 1000 Mann und.zahlreichen Maschinengewehren nach einem Marsch von 200 Kilometer in das Tal des oberen Schebeli, wo er in der Gegend von Gabba überlegene abessinische Streitkräfte an- griff und zurückschlug. Die Verluste der Abessinier sollen 474 Tote und zahlreiche Verwundete betragen haben. Die Krieger des Sultans wurden bei ihrem Angriff durch italienische Bombenflug­zeuge unterstützt. In der Gegend von Dolo wurden zur Feststellung der Stärke der Streitkräfte von Ras Desto Aufklärungsflüge unter­nommen. Es wird berichtet, daß bei verschiedenen Zusammenstößen hie Abessinier über 200 Tote verloren, während die Verluste auf ita­lienischer Seite fünf Tote und einige Verletzte be­trugen. Bei dieser Gelegenheit gelang es, einen von den Abessiniern umzingelten Tank aus seiner be­drohlichen Lage zu befreien.

Aoch keine Zeil für eine neue Vermittlung?

London, 13. Jan. (DNB. Funkspruch.) Das kritische Kabinett tritt voraussichtlich diese Woche z«rn ersten Male nach Weihnachten zusammen. ,Daily Mail" glaubt, die Mehrheit der Minister knlte eine Oelsperre für nicht ers 0 rder - 1 ch; zudem stelle sie eine Gefahr für den Frie- d n dar. Die Vertreter dieser Politik wüßten, daß auf die Unter st ützung Lavals rechnen t nnen. Andere jedoch, und zwar besonders die- jimigen, die die Ablehnung der Pariser Friedens- o»rschläge veranlaßten, glaubten, daß der abessi­nische Streit am schnellsten durch eine sofortige Oelsperre beendet werden Fiinnte. Außenminister Eden wolle zeigen, daß er b reit sei, alle Möglichkeiten zur Erzielung des siedens zu erschöpfen ohne zu herausfordernden I aßnahmen zu greifen.

Der römische Berichterstatter desDaily Tele- giaph" will von zuverlässiger Seite erfahren, daß t)= italienische Regierung ernstlichen Frie­ds ms v 0 rs ch l ä g e nkein Hindernis in den Weg teufen" würde. Das Worternstlich" bedeute aber -ich italienischer Ansicht gebietsmäßige Ge- nii nne. Man glaube, daß der Negus noch nicht zu sichen Zugeständnissen bereit fei, und daß daher niue Vorschläge solange geringe Erfolgsaussichten hl den, dis die italienische Armee in Abessinien wei­te' vorgerückt sei. Der abessinische Krieg verlause ircht günstig für Italien. Das frühe Einsetzen von ^genfätlen werde wahrscheinlich ebenso ernste Fol- gti für Mussolini haben, wie die verfrühten Lthneefälle für Napoleon in Rußland. DieTimes" Staubt nicht, daß die italienische Entmutigung be- -lits den Punkt ereicht habe, wo irgendwelche für Vv- anderen Parteien annehmbaren Vorschläge in hm ernstlich geprüft werden würden.

Petit Parisien" meldet, daß man in Rom der Ansicht sei, eine neue Anregung zur Lösung des ost- afrikanischen Streitfalles könne nach dem Scheitern des Laval-Hoare-Planes nurvom Negus oder oomVölkerbund kommen. Die Note des Ne­gus, in der eine Untersuchung über d i e Art der Kriegführung verlangt werde, scheine eine neue Tatsache darzustellen. Die italie­nische Regierung habe wissen lassen, daß sie von einer Untersuchung nichts zu fürchten habe, weil sie nichts zu verbergen brauche. Man frage sich also in Nom, ob es nicht möglich sei, die Note des Negus als eine neue Gelegenheit zu ergreifen, um einen Aussöhnungsversuch zu machen. Die Untersuchung könnte sich auf die tatsächliche Lage Abes­siniens erstrecken. Das würde gestatten, die Prüfung der italienischen Denkschrift vom 4. September wieder aufzunehmen. Somit könnte ein ueU er Plan ausgearbeitet werden, der sich auf okyektlve Betrachtungen" gründen würde.

Was kostet England die SühnepoM?

London, 13. gan ^NB. Funkspruch.) Das Parlament wird sich Lj feinem Wiederzusammen- tritt am 4. Februar mit den Kosten beschäftigen, die England aus der Anwendung der Sühnepolitik und aus den militärischen Vorsichtsmaßnahmen im Mittelmeer erwachsen. I Daily Expreß" glaubt, daß die Ausgaben sür die militärischen Vorbereitungen Ü V ec 1 1'0 " Pfund in der Woche

belaufen. Auch die Verluste infolge der Anwen­dung von Suhnemaßnahmen feien auf mehrere Millionen Pf und zu schätzen. Es sei damit

zu rechnen, daß diese Ausgaben den erwarteten Haushaltsüberschuß beträchtlich verringern werden.

Der König von Rumänien in Belgrad.

Fühlungnahme in der Sanktionsfrage.

Bukarest, 12. Jan. (DNB.) König Ka­rol II. und der Thronfolger Michael haben am Samstag Bukarest verlassen. Amtlich wurde mitgeteilt, daß sich der König und der Konprinz aus Jagd begeben haben. Wie aber feststeht, sind beide zu einem 23 e f u ch na ch Belgrad gefahren. In Begleitung des Königs und des Kronprinzen befinden sich keine Minister oder Politiker.

Der Besuch wird von der englischen Presse stark beachtet.Daily Telegraph" meldet aus Bel­grad, daß der wirkliche Grund für den Besuch p 0 - litis eher Natur sei. Der südslawische Prinzre­gent Paul wünsche eine eingehende Erörterung mit König Karol über die Stellungnahme der bei­den Ländern zu der Frage schärferer Sühnemaß- n ah men. Eine besondere Rolle habe dabei der Jugoslawien von Großbritannien vorgelegte Fragebogen über d i e Stärke der ju­goslawischen Flotte, die Flottenstütz­punkte und ähnliche Dinge gespielt. Der Besuch König Karols in Belgrad scheine das Vorspiel einerReihederartigerdiplomatischer Reisen zu sein. Wahrscheinlich werde der rumä­nische König im März nach England kommen. In letzter Zeit seien vermehrte Anzeichen dafür fest­zustellen, daß die kleine Entente und besonders Rumänien den Schutz ihrer Unabhän­gigkeit mehr bei England als bei Frankreich suchen.

Oer griechische Thronfolger beim englischen Flottenmanöver.

Athen, 11. Januar. (DNB.) Die hier liegenden englischen Zerstörer gehen am Sonntag zu Manöver» in See. An Bord des ZerstörersEx- rnouth" nimmt der griechische Thron­folger Prinz Paul, der Bruder des Königs, an den Manövern teil.

Wenn die Flottenkonferenz scheitert.

Erweiterung des englischen Flottenbau­programms.

London, 12. Jan. (DNB.)The People" ver­öffentlicht eine bisher allerdings noch nicht be­stätigte Meldung, wonach der Haushalt für die britische Flotte, der im nächsten Monat veröffent­licht werde, voraussichtlich Gelder für zwei neue britische Schlachtschiffe vorsehen dürfte, von denen jedes rund 90 Millionen Gold- rnark kosten solle. England würde diese Schiffe bauen, weil der Zusammenbruch der Flottenkon­ferenz dies erforderlich mache. In den nächsten fünf Jahren würden neun Schlacht­schiffe des gleichen Typs gebaut werden. In diesem Jahre werde das Bauprogramm fer­ner drei Kreuzer, neun Zerstörer und drei U-Boote enthalten. Das Blatt behauptet, England habe ursprünglich vor 1937 keine neuen Schlachtschiffe bauen wollen. Die Regierung fei jedoch zu der Ansicht gekommen, daß angesichts des voraussichtlichen Fehlfchlagens der Flottenkonferenz durch eine Vertagung der Schlachtschiff- Neubauten nichts zu gewinnen fei.

Der Kamps um die Jstacdoualds.

Baldwin unterstützt ihre Kandidatur.

London, 13. Jan. (DNB. Funkspruch.) Ange­sichts des starken Wider st andes gegen bie Kandidatur der beiden Macdonalds bei den Nachwahlen in Schottland hat Ministerpräsident Baldwin eine Sonderbotschaft an die schotti­schen Universitäten gesandt, in der er die Kandidatur Ramsay Macdonalds energisch befürwortet. Baldwin schreibt:Ich bin der Ansicht, daß Mac- donald bei dieser Wahl ohne Murren unterstützt werden soll, da ich es für außerordentlich wichtig halte, daß er als Mitglied der Regierung, zu deren Zustandekommen er im Jahre 1931 so viel beige­tragen hat, im Parlament bleib t."

Randolph Churchill hielt vor den Konserva­tiven des Wahlkreises Roß and Cromarty eine Rede, Für die Ausstellung Malcolm Macdo­nalds als Kandidat für das Unterhaus fei die kon­servative Parteizentrale und der Haupteinpeitscher der Partei verantwortlich. Malcolm und sein Vater Ramsay Macdonald seien nur aufgestellt worden, da man in einer nationalen Regierung Männer aller Parteien haben will. Beide würden a l 5 Vertreter der Arbeiterpartei hingestellt. Aber welche Arbeiterpartei werde denn durch sie vertreten? Gebe es einen einzigen Arbeiterwahl­kreis, der für diese beiden Männer sei? Auch sei es grotesk, die beiden Macdonalds als national zu be­zeichnen. Wo feien die beiden Macdonalds im

Kriege gewesen? Vorn patriotischen Standpunkt sei Ramsay Macdonald der letzte, der für eine na­tionale Regierung in Frage komme. Die konserva­tive Versammlung beschloß nach dieser Rede mit 160 gegen 47 Stimmen, Randolph Churchill auf­zustellen.

Wiederaufnahme des Reiseverkehrs nach der Schweiz.

Berlin, 11. Jan. (DNB.) Amtlich wird ge­meldet: Die in den letzten Tagen hier geführten deutsch-schweizerischen Besprechungen über die Wie­deraufnahme des Reiseverkehrs nach der Schweiz haben am Samstag zu einer Einigung geführt. Die deutschen Ausgabestellen von schweizerischen Reisezahlungsmitteln erhalten Anweisung zur Erteilung von R e i s e b e w i l l i g u n g e n nach der Schweiz.

Kunst und Wissenschaft.

Ausgrabungen in Kassel. 1

Bei den auf dem Marställerplatz in Kassel vor­genommenen Ausgrabungen ist man in der Nähe des Justizgebäudes auf Mauerwerk gestoßen. Nach Freilegung stellte man fest, daß es sich hier­bei um eine massive Marktlaube mit etwa 20 bis 30 kleineren Zellen handelt, die Baumeister En­gelhardt im Jahre 1783 auf Veranlassung des Landgrafen Friedrich II. angelegt hat. Bei einer anderen Grabungsstelle des Platzes stellte man eine romanische Säule und zwei Grundmauern von verschiedener Stärke fest. Der Leiter der Ausgra­bungen, Dr. Paetow, ist der Ueberzeugung, daß es sich hierbei um ein mittelalterliches Bauwerk und zwar um die Krypta der alten Cyriakuskirche aus dem Jahre 1325 handelt. Von dem Länasschiff der Kirche hat man noch nichts entdeckt. Wahr­scheinlich, weil es im Jahre 1526 vollständig ab­getragen worden ist, um dem Landgrafen Philipp dem Großmütigen die für feinen Schloßbau be­nötigten Steine und den Sand zu liefern. Die weiteren Ausgrabungen sind darauf gerichtet, die Krypta ganz freizulegen, um ihre Maße und ihre Gestaltung zu erforschen. Dann soll versucht wer­den, den Glockenturm der Cyriakuskirche aufzu­finden. Es scheint festzustehen, daß auf dem Mar­ställerplatz die älteste Kirche Kassels überhaupt ge­standen hat.

Aus aller Wett.

34 Tote

bei einem Schiffsuntergang in USA.

Wie der küstenwachtdienst in Astoria im Staate Oregon meldet, ist der 3500 Tonnen große ameri­kanische FrachtdampferIowa" mit 3 4 Wann an Bord während eines schweren Wirbelsturmes untergegangen. Der Dampfer zerschellte auf den Klippen in der Wündung des Lolumbia-Flus- les. Die Küstenwächter mußten, ohne helfen zu können, mit ansehen, wie die hauhohe Brandung Stück um Stück des Frachters wegrih, bis nach zwei Stunden der letzte Wast verschwunden war; Hilfe war bei dem hohen Seegang unmöglich. Wan fürchtet, daß noch zwei bisher vermißte Schiffe dem Wirbelsturm zum Opfer gefallen sind.

Opernball 1936.

Berlin, 12. Jan. (DNB.) Der Opernball 1936, der a u f Einladung vom Ministerpräsi­dent Göring am Samstag veranstaltete Ball der Preußischen Staatstheater, stand unter dem Zeichen der Würde des Hauses, in dem er statt- fand Die schönen Räume der Staatsoper waren durch die neuen von Künstlern erdachten und er­schaffenen Einbauten, die auch bei großen Staats­akten und festlichen Veranstaltungen Verwendung finden werden, der Rahmen für einen Abend der Kultur und der Tradition dieser Stätte. Künstle­rische Darbietungen leiteten den Ball ein. Die Staatskapelle unter Leitung von Clemens Krauß spielte dieFledermaus"-Ouvertüre von Jobann Strauß, es folgte der Zigeunerchor aus Zigeunerbaron" und ein Ausschnitt aus derFleder­maus", gesungen von Mitgliedern der Staatsoper. Abschluß und Höhepunkt bildete ein Walzer mit außerordentlichem Können von der gesamten Tanzgruppe der Staatsoper getanzt, der mit gro­ßem Beifall ausgenommen wurde. Die zahlreichen Gäste, unter ihnen Mitglieder des Reichskabinetts, Reichsleiter, führende Persönlichkeiten der Partei und des Staates, fast alle Botschafter, viele Ge­sandten und hervorragende Vertreter des künstle­rischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens der Reichshauptstadt blieben noch lange in den schönen und geschmackvoll ausgestatteten Räumen zusammen.

München im tiefen Schnee.

München hat am Sonntag einen gewaltigen Schneefall erlebt, der feit langen Jahren einer der größten Schneefälle eines einzelnen Tages über­haupt ist. Das tief im Schnee steckende. München

Der Sturm über dem Rheinland.

Arn Albert-Leo-Schlageter-Platz in Düffeldorf hat der Wirbelsturm furchtbare Verwüstungen angerichtet. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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