t
& "Xi
MU N
'ODD-
W
. x
; 4-
KT:. < ;, z * , , ■>i >' ’ .
C:' < tä& .i J,7 , i
VVk& M *H
■-^;v'7Aw . "'■
ivksur^.
^T^L.
»des
Betrieben.
ifen Beitrags. Landarbeiter. i)Qiipt gehören ! rM von 4,5 ^e, in denen '• Daraus ergibt i1 ^itiagsznhiunq ht auf die Ein- I; '^terfchaft der < i inben Teil mo= ' höheren Grup. "i rhaupt nur 0,1 1
Liters für den j >e für die Fort- 1 unten Standes. | zur Verfügung J rselbstwie- I nung der fach. :- Schulung, durch | agsbaues, durch || h Vergünstigung j| Sicherung feiner H Absatzes feines: igniffe auf der i schließlich durch 11 Berufsehre [ jtere ist für den ! ing, als mancher r, der neben den )er Lauern und .
als Mriebe- t)t als qte/dj' Letritbsge- Neichsnahr- stoerwaltung! Er n großen Dingen lt neben seinen
iftung der Land- igfeit insofern ;eil nur zahlt, art, um an der lihuatbeiten, son- auf die Ge- er gleichma- . ja so, daß nur
le Teil die finan- lusses trug, wah. i lediglich die Er ollte. 5)ier mirti
Landwirt- nb Zustimmung des NeichsnM. lieber nach allen ss-tf
"des Reiches nut-
?r
l.
3« K®8 k' !in
Ittt
' Nen7 48^°ten: Ibe'^eine d»' ^Qmmcl Öen öugeteilt. et ließen ibilm=lfe 1936
7 «1: Eng- gen. - coj.
I« w
^‘WMtung L$l*fts. .V.; Hnnt. 5ftele für un.
Hr. 158 Drittes Blatt
Donnerstag, 9. Juli 1936
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Deutschlands junge Künstler im Zeltlager
lande zur Erinnerung an den großen Aufbruch der | Nation gepflanzt worden find, haben den Beweis
dafür genügend erbracht.
Gießener Vertreter
I bei der Ilughafenweihe in Frankfurt.
Aus der Provinzialhauptstadt
die
alten
oder
oder
oder
und
b°d 'n lää von der Scheune getrennt, noch über dem Sollte der geneigte Leser an dte er Stelle oen -au-.
ä taftS s srjwsÄ H°u" hemm llnd oben Illrch erhebliches E-wtnkel, darüber aufgeklärt hat.
„Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum..."
„Es steht ein Lind in jenem Tal, ach Gott, was tut sie da ..."
„Unter der Linden, an der Heide, wo ich mit meinem Trauten faß.
Gelernt ist gelernt!
Von Ernst W. Ireihler.
Straußenfarm hatte. Diese drei gehen morgen mit dem Dampfer „Ambriz" nach Loanda und von dort zum Zoologischen Garten nach Lissabon. Da fällt mir eine Geschichte mit Straußen ein, die ich dir unbedingt erzählen muß: es war eigentlich eine sehr gefährliche Sache. Also hör zu!" Er stopfte mit dem kleinen Finger die kokelnde Asche in der Pfeife fest, sog einigemal puffend und fuhr dann fort: „Damals war ich Sprengmeister in dem Bergwerk ,Bahnpunkt 344' hinten in der fast baumlosen Sandsteppe. Es war eigentlich nur ein viereckiges Loch, dieses Bergwerk: die Sohle 1 lag nur vierzehn Meter tief, dann kamen Sohle 2 und 3. Alles war Fels. Es mußte immer mit Dynamit gesprengt werden. Ich hatte vier Kisten Dynamit von Du Dont und eine kleine Eisenkiste mit Sprengkapseln. Da haben wir manchmal Spaß bei den Sprengungen gehabt. Wenn ich unten die Zündschnur'ansteckte und rief: „Alles raus! , dann kamen immer zwei oder drei von den faulen Negern, die nicht schnell genug kletterten, von der Plattform der Sohle 1 mit dem Luftdruck herausgeflogen rote
So sehen wir, daß die Linde nicht nur ein Lieblingsbaum des deutschen Volkes ist, sondern infolge ihrer vielseitigen Berroendbarkeit schon von jeher allgemeine Beachtung gefunden hat. Möge sie uns hinfort sein und bleiben, was sie unseren Vätern war. Denn in ihr spiegelt sich nicht nur ein beträchtlicher Teil deutscher Sitte, sondern auch deutscher Eigenart und deutschen Lebens, und wo man ihrer vergessen haben sollte, da muß sie wieder zu Ehren und zur Geltung kommen. Die letzten Jahre, in denen junge Linden überall im deutschen Vater-
Zu der Weihe des Weltflughafens Rhein-Main am gestrigen Mittwochnachmittag waren auch von Gießen verschiedene Vertreter der Behörden erschienen. Unter den Ehrengästen sah man Oberbürgermeister Ritter, der auch in seiner neuen Eigenschaft als Leiter des Fremdenverkehrsverbandes Rhein-Main anwesend war. Ferner sah man Kreisdirektor Dr. Lotz, Provinzialrat Vogt, den Ratsherrn Walter, den Intendanten unseres Stadttheaters Schultze-Griesheim und verschiedene andere Herren.
VerkaufamGautag derNSOAp.1936
Unter der blühenden Linde.
2)U Lindenbcmme stehen nieder in voller Blüte. Ihr berauschender Duft erfüllt die Luft mit köstlichem Wohlgeruch. Wie ergötzend ist es, an den warmen Sommerabenden unter ihnen zu verweilen und den erquickenden Balsam einzuatmen. In der Abendämmerung flimmert plötzlich ein Leuchtkäfer- chen auf, einem wandelnden Funken vergleichbar. Es verschwindet; an einer anderen Stelle taucht es wieder auf.
Wenn wir unter den mächtigen Lindenveteranen mit ihrem schweren, weit ausholenden Geäst rasten, jo werden wir im Geiste in frühere Zeiten versetzt, in denen unsere Altvordern in voller Rüstung sich dort zur ernsten Arbeit zusammenfanden, um in irgendeiner Angelegenheit zu Gericht zu sitzen und Recht zu sprechen. In manch alter Urkunde finden wir heute noch die Aufzeichnung, die mit den Worten beginnt: „Gegeben unter der Linde am...." Fern- und auch Rechtslinden sind Namen, die sich für Jahrhunderte alte Lindenbäume bis auf den heutigen Tag erhalten haben.
Zweifellos ist die Linde ein echt deutscher Baum von jeher gewesen, und sie darf als ein Liebling des naturfreundlichen deutschen Volkes auch hinfort bezeichnet werden. Keine Burg, keine Stadt, kein Dorf war früher ohne eine mächtige, weitschattige Linde denkbar. Neben dem Eichbaum wurde sie mit Vorliebe nach siegreichen Kriegen als Friedenslinde Überall gepflanzt, und die uralten Lindenbäume, die die Ruinen so manch zerfallener Burg Überschatten, legen noch heute Zeugnis ab von dem einstigen Glanz und der Herrlichkeit. Linden m ihrer ewig-jungfrischen Blütenfülle künden uns auf Friedhöfen in Stadt und Land, bei Kirchen und Kapellen, an Dorfbrunnen und Weihern von dem Wandel der Zeiten. Denn viel Freud und Leid ist unter ihrer einladenden Krone ausgetauscht worden.
Heute noch findet sich die Jugend an Sommer- abenden, wenn sie von der schweren Arbeit aus-
Und dann begann der Strauß zu fliegen, vielmehr das, was von dem Strauß noch übrig war. Der lange Hals mit dem Kopf und die Beine stiegen so hoch, daß ich sie nie mehr wiedergesehen habe, und die Federn sind sicher bis nach Kapstadt geflogen. Und da, wo den Vogel die Kugel traf, war ein Loch in der Erde, in das man ein Haus hätte stellen können!"
„Na, Perry, nun hör aber auf mit dem Haus! So schlimm wird es wohl nicht gewesen sein."
„Was!? Noch viel schlimmer, ich war doch selbst dabei! Aber nun gib mal 'ne neue Pulle Whisky, dann werde ich dir von einer anderen Sprengung erzählen, daß du staunen wirst."
„No! Es ist schon gut. Ich staune so schon genug. Geh lieber hinab in die Koje und leg dich schlafen."
Piet Hein.
„Ein Vöglein fang im Lindenbaum in lauer Sommernacht..."
war groß.
Sollte der geneigte Leser an dieser Stelle den Aus«
NSG. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß zum Gautag der NSDAP, nur d i e Verkäufer zu- gelassen werden, die eine Verkaufsbescheinigung der Deutschen Arbeitsfront haben. Die Karte ist sichtbar zu tragen. Es darf jeder Verkäufer nur'die Waren verkaufen, die auf der Karte vermerkt sind. Die Ausweise sind bei der Wirtschaftsgruppe ambulantes Gewerbe, Frankfurt a. M., Kronprinzen- ftrahe 41, gegen eine Gebühr von 3.— Mark zu haben. Verkäufer, die ohne diese Karte angetroffen werden, werden rücksichtslos von der Straße entfernt und bestraft.
Oie Zehntage-Wettervorhersage
für die Zeit vom 9. bis 18. Juli.
Herausgegeben von der Forschungsstelle für langfristige Witterungsvorhersage des Reichsamtes für Wetterdienst am 8. Juli, abends.
Die vorausgesagte Unterbrechung des leicht unbeständigen Westwetters durch einige schönere und recht warme Tage ist in einem großen Teil Deutschlands, vor allem in der Osthälfte des Reiches, eingetreten. Das Westwetter hat neuerdings wieder
_____ verschiedene andere mehr erschallen. Bei fröhlichem Tanz und lustigem Reigen, jauchzend und musizierend, schwingen die Burschen ihre Dorf- jchönen. An Sonntagnachmittagen sind die Sitze der Lindenbank, die schon seit Menschengedenken
zuletzt über ein Treppchen, das schon mehr eine Hühnerleiter war, hinauf- oder heruntergetragen werden.
Dabei merkte ich sehr scknell, daß mir das rechte Zeug zum Sackträger fehlte. Und von da war es nur ein Schritt zu dem Kolumbusei, in die Giebelwand des Schüttbodens eine Türe zu sägen, an einem Stützbalken eine Seilrolle hinausbaumeln zu lassen und alle Lasten von da an mit Seilaufzug zu befördern.
Das war im Frühsommer. Die Gerste kam herein, Korn und Weizen, endlich der Hafer, und die Einrichtung bewährte sich großartig. Ich war durchaus nicht abgeneigt, mich für einen ausgepichten Sapperment zu halten, der ein Ding wohl zu drehen verstand. Leider war es mir nicht gegönnt, diese gute Meinung ungetrübt zu bewahren.
Als im Oktober unser Mehlvorrat aufgebraucht war, und einige Säcke Korn und Weizen zur Mühle sollten, hatte 'ich zum ersten Mal Gelegenheit, den Auszug nach abwärts zu betätigen. Hinauf hatte ich immer nur einen Zentnersack gezogen, da es nun aber hinunter gehen sollte, bergab sozusagen, blies mir der Teufel den Gedanken ein, daß dabei die Last wohl größer genommen werden könnte? Und mein sonst so messerscharfer Verstand ließ sich ein- lullen und sagte mir nicht' —
Genug! Als ich die zwei Zentnersacke mit dem Fuß über den Türrand hinausgezogen hatte, geschah das Unausbleibliche: sie sausten zur Tiefe und rissen mich, der, mit damals etwa hundertsechzig Pfund, am andern Seilende hing, mit der ganzen Gewalt eines Naturgesetzes hoch. Sobald ich mit dem Kopf gegen die Deckenbalken stieß, begriff ich meinen physikalischen Denkfehler allerdings sofort, lockerte den Griff meiner Hände, die von dem gleitenden Seil leicht angesengt waren, und kam in elegantem Aufsprung zu Boden.
Unten am Hause erhob sich ein Stimmaufwand: wie ich feststellen mußte, hatte die niederstürzende Last, der führenden Hand beraubt, einen jungen Kirschbaum geknickt, dieser aber im Sterben die beiden Säcke aufgeschlitzt, so daß nun Korn und Weizen — wer hätte denken können, daß das Nebeneinander so enden würde! — gut gemengt den Boden bedeckten. Mein Hinweis, daß die Schatten- morelle ja ohnehin schon abgeerntet, und die Fruchte eingekocht seien, drang nicht durch. Der Jammer
r* V lieht sich y in der Welt um. V Er lernt viel und spare tüchtig. So kommt er bald zu einem eigenen Geschäft, viel hält er auf gute Ware. Oeshalb verkauft er besonders gern Or. Oetker's Puddingpulver und Backpulver,Mackin" mit dem „hellen Kopf". Da» — schafft treue Kündens Achtung- ousschaelüent preksaulgabe I
ruht, an der knorrigen Dorflinde ein und läßt Volksweisen:
Sin neues Werk des Gießener Ehrendoktors 0r. h. c. Alfred von Wegerer.
Von der Pressestelle der Universität Gießen wird uns mitgeteilt:
Jrn Jahre 1928 hat die philosophische Fakultät der hessischen Landesuniversität den verdienten Geschichtsforscher und Herausgeber der Berliner Monatshefte, Major a. D. Alfredvon Wegerer, zu ihrem Ehrendoktor ernannt auf Grund, wie es im Ehrendiplom hieß, seiner außerordentlichen Verdienste um die „Aufhellung eines der größten Probleme der Geschichtsforschung, der Kriegsschuldfrage". Dieser seiner Lebensaufgabe dient auch das kürzlich erschienene neueste Werk Alfred v. W e g e- r e r s „Im Kampf gegen die Kriegsschuldlüge", das sein Verfasser zum Dank für die einst verliehene Würde der Ludwigsuniversität Gießen gewidmet hat. Von den über 300 Zeitungs- und Zeitschriftenaufsätzen, die der unentwegte Vorkämpfer gegen die Grundthese von Versailles im Laufe der letzten 17 Jahre geschrieben hat, sind etwa 30 in dem vorliegenden Bande gesammelt. Sie geben ein lebendiges Bild, an welchen Punkten Wegerer mit seinen Forschungen eingesetzt hat, um die Weltöffentlichkeit aufzuklären über die wahren Verantwortlichen des großen Krieges. Ohne die Fehler und Versäumnisse der deutschen und der österreichischen Vor- kriegsdiplomatie zu verschleiern, deckt Wegerer vor allem in der groß-serbischen Nationalistenbewegung und in der des französischen Bündnisses allzu sicheren russischen Kriegspartei die Hauptschuldigen der Julikrise 1914 auf. Mit Recht sieht der Verfasser nach wie vor eine wichtige Aufgabe der deutschen Wissenschaft darin, die unhaltbare und nur dem I Haß entsprungene These von der Alleinschuld
Zahlreiche junge Künstler trafen aus dem ganzen Reich in einem Reichskulturlager in der Nähe von Heidelberg zusammen, in dem sie bis zum 16. Juli weilen werden. — (Presse-Bild-Zentrale-M.)
Sektkorken. — ,,.,, . ,
Aber ich wollte ja die Geschichte von dem Strauß erzählen. Also eines schönen Morgens hatte ich vierzehn Stücke Dynamit fertiggemacht, schon mit der Hand geformt und in jedes Stuck eine Zun^ kapsel tief 'hineinqesteckt. Diese Patronen hatte ich dann fein nebeneinander auf die niedrige DUmer aelegt um die richtigen Längen von der Zündschnur abzuschneiden. Und'als ich damit fertig war, ging ich hin und — was denkst du!? — alle vierzehn Dynamitpatronen waren weg! Ich rief ben in der Nähe Sand schaufelnden Neger Kimbungu an. He du dreckiger Huambo! Hast du die Dynamit-
der Hand in- Feld und sagte: „Nein, Herr, ich nicht! Aber der Strauß da!
" Und da stand wahrhaftig einer der zahmen Strauße des Buren Marlspiek mit dick angeschwollenem Bauch: ich sah gerade noch, wie die letzte Dynamitpatrone durch seinen langen Hals rutschte. Wenn du es nicht wissen solltest: Strauße fressen nämlich alles, was sie erwischen können mit Ausnahme von Kirchen, Dampfschiffen und sonstigen ^Di7 Gesahst'war groß, denn e- war °u-g°r°ch- net der zahmste Strauß von Marlspiek. Und jetzt kam er sogar näher.. Wahrscheinlich hatten chm Me Dinger o gut geschmeckt, daß er noch mehr suchte.
Da bekam ich es doch mit der Angs zu un -ich nahm meine Winchesterbuchse, zielte lange und genau direkt auf den dicken Bauch des Tieres und drückte ab. Es gab einen Krach, als ob das Linienschiff .Washington' eine Breitseite abgefeuert hatte.
Sturm und Wetter getrotzt hat, von benachbarten Bauersleuten belagert.
Nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die Kinder wissen schon die Linde, vielmehr ihre Blüten, als Heilpflanze zu würdigen und zu schätzen. Ein aus lufttrockenen Blüten hergerichteter Tee wirkt gegen viele Krankheiten. Nicht jedem Freund dieses Lees ist bekannt, daß der Wohlgeschmack durch eine Kognak- oder Rumbeigabe wesentlich erhöht werden kann. Kopfschmerzen sollen nachlassen, wenn man nach einer alten Ueberüeferung Lindenblätter um die Stirne legt. Längst hat man in der Arznei- kunde der Bedeutung des Lindenhonigs, den tausende Bienchen aus den Millionen duftenden Blüten heimholen, die nötige Beachtung geschenkt. Geradezu überraschend erscheint seine losende Wirkung bei Husten, Heiserkeit und Verschleimung. Lindenfrüchte dienen zur Bereitung eines dem Mandelöl ähnlichen Oeles. Aus dem Holz werden Holzkohlen hergestellt oder es dient Schnitzern und Bildhauern als willkommenes Material.__________
In einer Unzahl von Romanen ist von Stadtmenschen zu lesen, die aufs Land zurückgefunden haben, von Malern, Musikern und Schreibern aller Art — nur wiederholt sich da allermeistens eine Lücke: Die Gründe der Stadtflucht sind überzeugend geschildert, und die ungeheuere Freude über das Leben auf eigener Scholle nicht minder — aber die Zwischenstufe fehlt oder findet sich doch nur andeutungsweise. Gestern Konzertgeiger und morgen Ackersmann hinter dem Ochsengespann — nein, so einfach ist es nicht. Für alle, die sich zu einer regelrechten Schule nicht entschließen konnten, liegt eine Lehrzeit dazwischen, in der so mancher, der doch als Jäger, Fischer oder Bergsteiger wer weiß wie enge Naturverbundenheit mitzubringen glaubte, sich angestellt hat wie der tote Hund zum... Bellen mit Verlaub, ach ja. Daher wohl das schamhafte Hm- weggleiten über die ersten Gehversuche. Und darum sei hier eine Erinnerung dieser Art zu Nutz und Frommen aller ähnlich Beflissenen ausgezeichnet.
Das Bauernhäuschen, das wir zu Beginn der Inflation erwarben, war in einen Hang hmemgebaut, o daß man unten zu ebener Erde f^nem innen die Treppe hoch und im Oberstock zur Hintertür wieder zu ebener Erde hinausgehen konnte; ganz lustig soweit, aber nicht recht bequem, denn der Schutt-
Dornotizen.
Tageskalender für Donnerstag.
Gloria-Palast, Seltersweg: „Sehnsucht". — KdF.-Dolkstanzkreis, 20 Uhr, Treffen an der Volkshalle.
Zirkus Busch kommt nach Gießen.
Seit einigen Tagen fallen in unserer Stadt die großen Reklametafeln auf, die der Zirkus Busch aufrichten und mit seinen vielen bunten Plakaten bekleben ließ. Zwar war erst vor kurzer Zeit ein Zirkus in Gießen zu Gast, sicherlich werden aber auch dem Zirkus Busch viele Volksgenossen ihre | Aufmerksamkeit nicht versagen. Der Zirkus Busch, der seit Jahren bemüht ist, seine Leistungen immer mehr zu steigern, wird sicherlich das Gießener Publikum nicht enttäuschen. Das Programm, mit dem das Unternehmen in unserer Stadt aufwarten wird, enthält eine Fülle echt zirzensischer Kunst. Es ist von Interesse zu wissen, daß die älteste Schulreiterin, die 77jährige Therese Renz, ihre Kunst zeigen wird; ferner werden acht Caroli, Akrobaten zu Pferd, die Blitzjongleure d'Angoli, verschiedene Raubtiergruppen und originelle Clowns zu sehen sein. Ferner wird der Zirkus auch diesmal wieder mit einer großen Wasser-Pantomime unter dem Titel „Durch Feuer und Eis" aufwarten, in der sich 200 Künstler aller Länder, verschiedene Balletts in eigens dafür angefertigten Kostümen und viele exotische Tiere zeigen werden. Aus die dieser Tage veröffentlichte Anzeige sei besonders aufmerksam gemacht.
alsUnLnCi0 er schon seit Stunden bei mir, er- xäbhe0 und trank/Gerade sprach er van seinem
’S bä s
»«§‘'“7 “be^einlw^
du? Da brachte mich der ünstrer Vateö
Teppichklopf-Jnstittit „KHldust .n u i
ftabt Oklahoma. Das war so etwas wr mm konnte ich meine Muskeln^ spielen lasM. * der beste Tepplchk opfer der Fi m einf)Unbertunb; glauben oder nicht, ich gab g ba5
Zwanzig Schlage m^Manila-Bambus. Und einem schweren Klop^r aus __ __ Was ist
d°L d°r«?'^°"n7y gib'mal schnell deinen Stern- tiefer her! Da fommt ‘““s. blickte zum
Perry nahm das alte Fernroyr u Strand. Dort trieben Bw-i Nege »
Strauße zur Beech hm. Perry f » Jakob
Deutschlands am Ausbruch des Weltkriegs zu widerlegen und — im Verein mit amerikanischen Gelehrten vor allem — einer gerechten Beurteiluna der Vorkriegsgeschichte die Bahn zu brechen. Auch das gehört zu dem deutschen Abwehrkampf gegen Versailles!
Es war darum ein glücklicher Gedanke, das neue Werk des Ehrendoktors unserer Universität beim Semesterschlußappell als Preis an die Gießener Sieger im Reichsleistungskampf der deutschen Studentenschaft zu verteilen.
Die peeisaufgaben der Llniversiiät.
Von der Pressestelle der Universität Gießen wird uns mitgeteilt:
Der Veröffentlichung über die bei der Jahresfeier am 27. Juni 1936 bekanntgegebenen Ergebnisse der für das Jahr 1935/36 ausgeschriebenen Preisaufgaben ist noch nachzutragen:
Für die bei der Theologischen Fakultät eingegangene Arbeit „Das Verhältnis von Kirche und Staat bei Philipp Jakob Spener" wurde dem stuck, theol. Heinz Becker aus Darmstadt ein voller Preis zuerkannt.
Oer Oynamii-Gtrauß.
Aufregende Geschichte aus dem Schwarzen Erdteil.
Der winzige Gafselschoner „Algarve" schaukelte geruhsam Ln seiner rostigen Ankerkette auf der Reede von Mossamedes ganz nahe dem Strano. Das konnte er sich leisten, denn er hatte nur knapp 150 Meter Tiefgang. Unbarmherzig brannte me afrikanische Sonne, und die endlose Flache des Atlantik wurde von der gewaltigen Dunung m regelmäßigen Intervallen gehoben und gesenkt; wie ein riesiges dunkelblaues Wellblech sah es au^ Don dem niedrigen Achterdeck des Schoners zogen riesige Rauchwolken gen Süden. Die entströmten der stinkenden Maiskolbenpfelfe des alten Perry, der neben mir auf der Reeling saß und schwitzte. Wir waren alte Freunde und trafen uns per Zu-
Monaten war P-rry aus der Wal- fanqstation des norwegischen Kapttans Pedersen Ä ««•
“öd morning, old Henry! Howdyou?‘S Jagte Whisky im'Kockpitrega"°bie batte'id). Noch mehr


