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festgestellt worden mar. Man setzte große Hoffnun­gen darauf, das Gestüt gut abstoßen zu können. Der ^»tudienrat drängte immer mehr auf Sicherheiten. Er bekam schB.'ßlich den Schmuck der Ehefrau des Kon­suls im Werte von 80 000 bis 90 000 Mark. Aus den weiteren Ausführungen des Zeugen ergab sich, daß die Wechseloerbindlichkeiten, die bis über 700 000 Mark betrugen, von der Mimopa erfüllt wurden. Der Zeuge bezeichnete es als selbstverständlich, daß der Angeklagte wußte, daß die Firma Verpflich­tungen von über 1 Million Mark hatte.

Nach zweitägiger Verhandlung wurde heute der Prozeß zu Ende geführt. Der Staatsanwalt bean­

tragte gegen den Angeklagten, ben er in beiden Be­trugsfällen für überführt erachtete, neun Monate Gefängnis. Das Gericht sprach den Angeklagten in dem einen Falle mangels Beweises f r e L im zweiten Falle hielt es den Sachverhalt für nicht völlig geklärt; es hätte noch einer Vernehmung des Vaters des Angeklagten bedurft, der aber krank ist. Es komme hier nur Betrugsversuch in Betracht. Der unter dem Einfluß seines Vaters gestandene Ange­klagte hätte eine höhere Strafe als sechs Monate Gefängnis nicht zu erwarten gehabt. Deshalb wurde das Verfahren auf Grund der Amnestie-Ver­ordnung eingestellt.

ein wichtiger Schritt auf dem Wege zur Qualitäts­steigerung kündigte der Redner dann die vom Reichs­nährstand beabsichtigte

Einführung der Reichssortenliste

an, die für Bohnen, Gurken und Spinat bereits in nächster Zeit zu erwarten sei. Durch diese Reichssortenliste soll der Aufzucht einer Un­zahl von Sorten ein und desselben Gemüses ge­steuert werden, um auf diesem Wege zu einem ta­dellosen Saatgut zu gelangen, das ein für alle Mal eine gleichbleibende Güte verbürge. Auf der Reichssortenliste sollen nur diejenigen Arten Auf­nahme finden, die im deutschen Anbaugebiet eine große Streubreite besitzen, wobei natürlich auf die regionalen wirtschaftlichen Verhältnisse Rücksicht genommen werden solle. Unter keinen Umständen könne es aber angehen, daß von einem Gemüse bis zu 150 Sorten auf den Markt kämen, die ein allgemeines Durcheinander verursachten.

Der Gartenbau in der Erzeugungsschlacht.

Landesbauernführer Dr. Wagner spricht auf einer Tagung der Gartenbauer.

LPD. F r a n k f u r t a. M., 8. Jan. Im großen Saal des Palmengartens fand heute nachmittag eine außerordentlich stark besuchte Tagung der Gartenbauer aus Hessen-Nassau statt. Nachdem in Vertretung des Landesfachwartes Garten" Herr Hund- Wiesbaden den _ Landes­bauernführer und die zahlreichen Berufskollegen aus der näheren und weiteren Umgebung begrüßt hatte, begann

Landesbauernführer Dr. Wagner seine Ausführungen mit der Feststellung, daß der heutige Gartenbautag einberufen worden sei, um die Gärtner auch in die Erzeugungsschlacht einzu- sügen und den grundsätzlichen Weg aufzuzeichnen, den sie gehen müßten, denn Obst und Gemüse seien ebenso lebensnotwendig wie Brot und Fleisch. Seit der Machtübernahme sei auch für die Gärtner so viel Gutes erzielt worden, er erinnere nur an die Marktordnung und an die Preisordnung, daß es jetzt auch an der Zeit sei, daß die Gärtner sich ihrer Pflicht bewußt würden und ebenfalls mrt- arbeiteten an dem großen Werk der Unabhanglg- machung der Ernährung des deutschen Volkes vom Auslande.

Die politische und vor allem die geographische Lage Deutschlands machten die Abschnürung der Einfuhr von Obst und Gemüse geradezu zu einer unbedingten Notwendigkeit.

Wie gut wäre es im großen Krieg gewesen, wenn man auch den Bauern so mobil gemacht hätte wie die Armee." Man müsse durch geschickte Organi­sation so weit kommen, daß Obst und Gemüse als Dauerware ebenfalls auf Lager gelegt werden könn­ten, um in der schlechten Zeit auf den Markt ge­worfen zu werden. Er könne sich sehr wohl vor- stellen, daß selbst der Erbhofbauer in Zukunft seines Hofes verlustig gehen könne, wenn er die­sem Gedanken der Volksgemeinschaft nicht Rechnung trage, indem er vielleicht andere Pflanzen und Früchte züchte als die, die zur Ernährung des Volkes in allererster Linie notwendig sind.

Dann ging der Landesbauernführer eingehend auf die Lage auf dem Obstmarkt ein und zeigte die Wege, um auch hier zu einer ausgedehn­ten Leistungssteigerung zu gelangen. Im Jahre 1934 gab es in ganz Deutschland 174 Millionen Obstbäume, davon in Hessen-Nassau 10 Millionen. Der Durchschnittsertrag eines Obstbaumes belief sich auf 33 Pfund Obst, in Hessen-Nassau aber nur auf 19 Pfund. In manchen besonders bevorzugten Ge­genden war der Durchschnitt 40, 60 und sogar 80 Pfund. Für den Zentner Obst, alle Sorten inein­andergerechnet, wurden 8 Mark erzielt. Das ergab einen Betrag von 460 Millionen Mark, für Hessen- Nassau machte das 26 Millionen Mark aus. Es handelte sich allerdings nur um eine mittlere Ernte.

Es könnten bis zu 50 Millionen Mark aus Hessen - Nassau am Obst gewonnen werden. Dieser Betrag müsse durch zweckentsprechende Behandlung der Bäume und gute Aussorlie- rung in den Baumschulen auf 60 bis 70 Mil­lionen Mark gesteigert werden. Nicht nur die Ernährung des Volkes, sondern auch die Ar­beitsbeschaffung könne verbessert werden, denn jährlich würden auch viele Millionen Mark als Arbeitslohn in den Konservenfabriken gezahlt.

Devisen für die Einfuhr von Obst zu verlangen, sei bei dieser Sachlage jedenfalls als ein Mangel der Obstbaumpflege zu bezeichnen. Die heutige Sicher­heit der Preise sichere dem Erzeuger zudem einen auskömmlichen Lohn für seine Arbeit, und dazu komme noch die Garantie, daß das, was er erzeuge, auch voll abgenommen werde. Die Obstbaumschulen hätten die Äufgabe, gute Ob ft bäume zu er­zeugen, und sie müßten besonders die entsprechen­den Anordnungen genau befolgen.

Das gleiche, was er für Obst gesagt habe, gelte auch für Gemüse und Blumen. Die Verwen­dung hochwertigen Saatgutes, sachgemäße Pflege und die Vereinheitlichung der zu vielen Sorten müß­ten zu einer Qualitätssteigerung führen.

Zu dem ThemaWege zur Leistungsstei- gerung im Ob st - und Gemüsebau" sprach dann der Sachbearbeiter im Reichsnährstand

ör Kampe, Berlin

Unter Erzeugungsschlacht verstehe er weniger eine Steigerung der Menge nach, als eine Q u a l i t ä t s- steigerung; denn diese bringe zwangsläufig auch eine Steigerung der Menge mit sich, denn je besser die Qualität, desto geringer der Schwund. Eine der wichtigsten Fragen scheint dem Referenten die richtige und reichliche Ersatzbeschaffung für den mangelnden Stallmist zu fein, damit die Kräfte, die der Erde durch die Ernte entzogen werden, wieder in genügendem Maße ersetzt werden. Als

Für die auf die Reichssorlenlifle zu sehenden Gemüsearlen kämen neben der großen Streu­breite vor allen Dingen Widerstandsfähigkeit, Gesundheit und die Eignung zur Dauerware und zur Konservierung neben Ausgiebigkeit in Frage.

Schließlich hielt dann noch Dr. Krümmel vom Institut für Pflanzenbau an der Universität in Halle einen Lichtbildervortrag über die Befruch- tungsoerhältnisse im allgemeinen.

Mit Sieg-Heil auf den Führer schloß die Tagung, die allen Teilnehmern viele Anregungen vermittelt haben dürfte.

Wirtschaft.

Die Industrie- uni» Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

18: Behandlung der Lohnsteuerbelege für das Ka­lenderjahr 1935.

19: Neue Leipziger Messeordnung.

20: Niederländische Wirtschaftsprognosen.

21: Bekanntmachung K? 87 der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle betr. Kurspreise.

22: Aenderung des Umrechnungskurses bei der Be­rechnung der Wertzölle in Belgien. Verteue­rung für deutsche Waren

23: Zolländerungen von feiten Finnlands. *

* Harpener Bergbau AG., Dortmund. Wie der Fwd. erfährt, beabsichtigt die Harpener Bergbau AG., Dortmund, die bisher noch still- liegende Kokerei Hugo wieder in Betrieb zu neh­men. Die Inbetriebnahme der Anlage, die eine Jahresproduktion von 150 000 Tonnen Koks errei­chen soll, wird voraussichtlich am 1. 4. d. I. erfolgen. Bei der geplanten Maßnahme handelt es sich um eine Auswirkung der durch den Üebergang der Ge­werkschaft Mont-Cenis auf Harpen und die für die Maximilianshütte vorgesehenen Kokslieferungen von Harpen geschaffenen neuen Lage.

Rhein-Mainische Börse.

Mittagsbörse uneinheitlich.

~ o n f f u r t a. M., 8. Jan Die Börse brachte bei wieder nur sehr kleinen Umsätzen keine stärkeren Kursveränderungen. Am Aktienmarkt war die Entwicklung uneinheitlich, das Geschäft beschränkte sich zumeist nur auf einige Spezialwerte, in denen auch größere Abweichungen zu verzeichnen waren. An sich war die Grundstimmung freundlich und nach den erstell Notierungen ergaben sich überwiegend leichte Erholungen. Schwach lagen AEG. mit 37 (39), da im Hinblick auf Presseäußerungen über die Abschlußaussichten größeres Angebot vorlag. Fest waren andererseits Westdeutsche Kaufhof mit 26 (25) auf die Verlautbarung der Verwaltung, daß kaum mit einem Verlustabschluß zu rechnen sein dürfte. Höher eröffneten außerdem Deutscher Eisen­handel mit 107106,75 (105,25), AG. für Verkehrs­wesen mit 89 (88), ferner bestand auf Abschlußhoff­nungen für Muag zu 72,75 (71,75) Nachfrage. IG. Farben konnten sich mit 147,25 (147,25) nur knapp behaupten, auch Montanwerte gaben anfangs zu­meist 0,250,50 v. H. nach, höher lagen jedoch Ilse Genuß mit 126 (125). Elektrowerte blieben größ­tenteils voll behauptet. Schiffahrtswerte lagen un­verändert, Reichsbankanteile bröckelten auf 177,75 (178) ab. Auf den übrigen Marktgebieten herrschte Geschäftsstille.

Der Rentenmarkt war weiter freundlich, das Geschäft aber auch nur klein. Altbesitz 110,25 (109,75), Zinsvergütungsscheine 92,40 (92,25), Kom- munal-Umschuldung etwa 87,75 (87,65), späte Schuldbuchforderungen unv. 96,50. Von fremden Werten lagen Mexikaner etwas fester, 5proz. äußere

Gold 12,90 (12,65), 4proz. Gold 7,70 (7,40), ferner 4proz. Ungarn Gold 9,20 (9,175).

Im Verlaufe verstärkte sich die freundliche Hal­tung und die Aktienkurse wiesen in den meisten Fällen nach oben. Größeres Geschäft hatten AG. für Verkehr mit 90,25 nach 89, Westdeutsche Kauf­hof mit 26,50 nach 26,13, Muag mit 73,75 nach anfangs 73,50 und gestern 71,75, außerdem zogen Stahlverein auf 74,65 nach 73,65 und Hoesch auf 84 nach 83 an. Sonst lagen noch mäßig höher IG. Farben mit 147,50 (147,50), Chade AC mit 287,75288,50 (288), Felten mit 113,40 (112,75), Kunstseideaktien gewannen 0,250,50 v. H. Schwä­cher waren Harpener mit 108 (109,50) und Rheag nach Pause mit 127,75 (132).

Der Rentenmarkt blieb still. Auch Pfand­briefe und Stadtanleihen zeigten keine besondere Veränderungen, die Haltung war freundlich. Von Auslandswerten waren Schweiz. Bundesbahn-Ob­ligationen höher gesucht. Tagesgeld sehr leicht mit 2,25 (2,50) v. H.

Abendbörse fest.

Die Abendbörse nahm im Anschluß an die Mit- tagsbörse einen verhältnismäßig lebhaften und festen Verlauf. Gegen den schon hohen Berliner Schluß überwogen weitere Befestigungen von etwa 0,50 v. H. Darüber hinaus fliegen Rhein. Braun­kohlen auf 213,50 (211,50), Metallgesellschaft auf 114 (112,50), Siemens auf 167,25 (166,50) und Scheide­anstalt auf 210 (209). Lebhafter waren IG.-Farben mit 148,50 bis 148,75 (148,25) und einzelne Montan­aktien, sowie Gesfürel mit 126 bis 126,50 bis 126 (125,50). AEG. blieben zu 37,65 unverändert, AG. für Verkehr bröckelten etwas ab auf 90,75 (91,25). Der Rentenmarkt lag ebenfalls freundlich, die Kurse blieben aber unverändert. Anregung bot der bisher gute Zeichnungseingang auf die neuen Reichsbahll- Schatzanweifungen. Bankaktien lagen bis 0,40 v. H. höher, Deutsche Ueberfeebanf 82,75 (80,50).

U. a. notierten: Allbesitz 110,40, JG.-Farbenbonds 123, 4proz. Ungarn Gold 9,20, 4,5proz. Gold­rumänen 8,90, 4proz. Schweiz. Bundesbahn 185, 5proz. Goldmexikaner 12,75, Commerzbank 84, DD- Bank 82,75, Dresdner Bank 83,25, Reichsbank 178, Harpener 109, Ilse Genuß 126, Klöckner 82,65, Mansfeld 123, Hoesch 85,40, Rhein. Braunkohlen 213,50, Rheinstahl 105, Stahlverein 75,40 bis 75,50, Aku 52,50, AEG. 37,65, Bekula 136,50.

Frankfurter Pserdeniarkt.

Frankfurt a. M., 8. Jan. Der erste Pferde­markt im neuen Jahr war reichlich beschickt; auch der Besuch, insbesondere aus Kreisen der Land­wirtschaft, war gut. Aufkäufer von Großhandels­firmen aus Bayern, der Provinz Sachsen und dem Rheinland brachten große Transporte zur Ver­ladung. lieber zwei Drittel der gesamten Zufuhr wechselten den Besitzer. Gute mittelschwere Pferde waren lebhaft gefragt und dementsprechend die Preise anziehend', teilweise hoch. Dagegen waren magere Schlachtpferde überständig und erreichten nur Preise von 24 bis 26 Mk., fette Ware 32 bis 34 Mk. je 50 kg Schlachtgewicht.

Frankfurter Schlachtviehinartt.

Frankfurt a. M S. Jan. (Borberidjt) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Sorauftneb: 114 Rinder (7 Ochsen, S Bullen, 82 Kühe, 20 Färsen», 844 Kälber, 298 Schafe, 600 Schweine. Es kosteten: Kälber 35 bis 70 Mark, Hämmel 43 bis 48, Schafe 30 bis 43, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktver- lauf: Kälber ruhig, Hämmel und Schafe lebhaft, Schweine wurden zugeteilt.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 8. Jan. Der Getreidegroß­markt lag allgemein still und gegen den Markt vom Montag unverändert. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 207, W16 210, W 19 214, W 20 216; Roggen R12 170, R15 173, R18 177, R19 179, Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste, Sommergerste für Brauzwecke 225 bis 230, Hafer. Weizenmehl W13 28,15, W 16 28,40, W19 28,40, W 20 28,75, Roggenmehl R12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Wei- zennachmehl 17,00, Wsizenfuttermehl 13,50. Wenen- kleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11,00, W 20 11,10; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlenfestpreise ab Mühlen­station. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 16,20, Palmkuchen m. M. 16,80, Erdnußkuchen m. M. 18,30, Treber, Trockenschnitzel 8,92, Großhandels­preis ab Fabrikstation, Heu 8,70 bis 9,00, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 3,80 bis 4,00, ge­bündelt 3,50 bis 3,80.

Wieder 1,1 Millionen für Arbeits­beschaffung durch die DBG.

LPD. D a r m st a d t, 8. Jan. Die Deutsche Bau- und Siedlungsgemeinschaft in Darmstadt (DBS.) hat das neue Jahr zur verstärkten Arbeitsbeschaf­fung sofort mit einer neuen Baugeldzuteilung in Höhe von 1 144 000 RM. zur Erstellung und Ent­schuldung von 115 Eigenheimen begonnen. Die Ge­samtsumme der Darlehensverleihungen der DBS. steigt damit auf über 67 Millionen RM. zur Er­stellung oder Entschuldung von rund 6000 Eigen­heimen. Außer der neuen Bau-Darlehensausschüt- tung liegen bei der DBS. zu Beginn der neuen Bausaison noch weitere 4,5 Millionen RM. zum Abruf bereit.

Drei Jahre Zuchthaus für einen Wüstling.

LPD. Mainz, 8. Jan. Die Große Strafkammer verurteilte den 57 Jahre alten Heinrich Stahl­ofen aus Mainz wegen Kindesschändung nach § 176 Abs. 3 zudrei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust. Der Angeklagte hatte sich im September 1934 an einem schulpflichtigen Kinde vergangen. Das Gericht sah diesmal zum letzten Male von der Sicherungsverwahrung gegen den bereits mehrfach vorbestraften Angeklagten ab.

Rundfunkprogramm

Freitag, 10. Januar:

6 Uhr: Choral Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9.30: Allerlei zur Unterhaltung. 10.15: Schulfunk. 10.45: Hausfrau hör zu? 11: Nachrichten. 11.30: Bauernfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittags­konzert I. 13 Nachrichten (auch aus dem Sendebe­zirk). 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen Zwei und Drei. 15: Wirt­schaftsbericht. Die fortschrittliche Eisenbahn. 15.15: Aus dem Buche der Landschaft. 16: Kammermusik. 17.30: Stammbaum oder Ahnentafel? Ein Zwiege­spräch von Emil Finkernagel. 17.45: Schlechtes Wetter schlechte Laune! 18: Unterhaltungskon­zert. 20: Nachrichten. 20.10: Unterhaltungskonzert. 20.45: Die Treue. Funkballade. 21.30: Kammer­musik. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk).

Samstag, 11. Januar.

6 Uhr: Choral; Morgenspruch; Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.45: Auf zum Staatsjugendtag! BDM.-Sport. 10.15: Schulfunk. 11: Gaunachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Buntes Wochenende. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: StuttgartMünchenWien. Eine bunte Melodienfolge. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15: Wirtschafts­bericht. Quer durch die Woche. 15.15: HJ.-Funk. 16: Der frohe Samstagnachmittag. 18:Die Schaf­fenden müssen hart werden." Funkspiel um ein Wort von Hans Thomas. 18.20: Stegreifsendung. 18.30: Wir schalten ein! 18.40: Die Wochenschau des Zeitfunks. 19: Militärkonzert. 19.55: Ruf der Jugend. 20: Nachrichten. 20.10: Der arme Jona­than. Operette von Millöcker. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.15: Aus­schnitte aus dem großen Reichswehrkonzert in der Festhalle zugunsten des Winterhilfswerkes. 23: Wir bitten zum Tanz. 24 bis 2: Nachtmusik.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Sranuuri a. M.

Lerna

Schluß­kurs

Schlußk.

Abend-

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

7.1

8.1.

7-1.

8 1.

6% Deutsche Reichsanlethe v. 1927

100,25

100,4

100,5

100,5

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

97,1

97,1

97,1

97,1

5*/t% Young-Anleihe von 1930 ..

103,5

103,4

103

103

Deutsche Anl.-Mlös.-Schutv mV

Ausios.-Rechten .............

109,75

110,4

109,75

110,4

4l/«% Deutsche Reichspostschatzan

Weisungen von 1934, I.......

99,9

99,9

99,9

99,9

6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929

(rüclzahlb. 102%)............

97

97,25

97,5

97,5

471% ehem.8% Hessische Landes-

banl Darmstadt Gold R. 12....

96,4

96,4

-

96,25

57t% ehem. 4/,% Hess. Landes

Hypothekenbank DarmstadtLiaui

100,75

100,8

_

47i% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landest».Goldschuldvericbr. R.6

93,25

93,25

-

_

Oberhessen Provinz-Anleihe mV

Auslos.-Rechten .............

117,25

_

Deutsche Komm. Sammelabl. Aw

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

112,9

113,13

112,75

112,9

47i% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

96,5

96,5

_

57i% ehem. 47i% Franks. Hyp.

Bank-Liqu.-Pfandbriese.......

101,25

101,25

_

57i% ehem. 4>/2% Rheinische

Hyv.-Bank-Liqu.-Goldpfc.....

101,65

101,5

101,4

101,5

47i% ehem. 8% Pr. Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

97

97

97

47i% ehem. 7% Pr.Landespsand-

briefanst., Gold Komm. Obl.VI

97

97

97

97

Steuergutlch.Verrechnungsk. 34-38

108,13

108,2

108,13

I 108,13

4% Oesterreichische Golbrenle...

29,5

30

4,20% Oesterreichische Silberrente

1,3

1,3

1,35

1,35

4% Ungarische Goldrente .......

9,175

9,2

9,15

9,25

4% Ungarische Staatsrente v. 191C

9,13

9,05

9,1

9,15

47t% desgl. von 1913.........

9,15

9

9,05

9,13

5% abgest. Goldmexikaner von 92

12,65

12,75

12,75

12,7

4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

Serie 1...................

9,5

9,5

'

3-ranffur< a.M. |

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußl. Mittag­börse

Datum

7-1

8.1.

7-1.

81

4% vesgl. Serie 11 ...........

9,5

9,5

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

5,65

5,65

5,75

5,8

4'/2%Rumän.vereinh.Rentev.i913

8,75

8,9

8,65

8,6

4% Rumänische vereinh. Rente

2 7*% Anatolier...........

4,9

4,95

4,9

4,95

39,13

39,4

39,5

Hamburg-Amerika-Paker .....

u

15

15,4

15,13

15,5

Hamburg-Südam. Dampfschiff

0

Norddeutscher Lloyd .........

0

16,9

17

17

17,25

A.G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

88

90,75

87,75

91

Berliner Handelsgesellschaft ...

6

115

114

114,65

113,5

Commerz- und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto-

0

83,5

84

83,5

83,65

Gesellschaft................

0

82,5

82,75

82,5

82,5

Dresdner Bank..............

0

83,25

83,25

83,25

83

Reichübank ................

12

178

178

177,75

177,75

A.E.G......................

U

39

37,65

39,13

37,65

Bekula....................

10

136

136,5

135,9

136,4

Elektr. Lieferungsgeiellschaft..

5

111,5

111,75

111,5

114

Licht und Kraft ........... 6%

127,25

127,5

127,5

127,5

Felten & Guilleaume........

4

112,75

114,25

113,13

114,5

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

125,5

126

125

125,5

Rheinische Elektrizität .......

6

127,75

128,25

Rhein. Wests. Elektr..........

6

127

128,75

127

128,25

Schustert L Co...............

4

121

123

121,5

123

Siemens & Halske............

7

165.5

167,25

165,5

166,5

Lahmeyer & So..............

124

123,5

123,5

123,5

Buderus ..................

4

94,5

95

94,25

95

Deutsche Erdöl .............

. 4

108,9

108,75

108,75

108,65

Harpener..................

. (

109,5

109

109,5

108,75

Hoesch EisenKöln-Neuessen .

- !

84

85,4

83,75

85

Ilse Bergbau ..............

. 6

155

154

Ilse Bergbau Genüsse.......

. fl

125

126

125

126

Klostnerwerke ..............

. r

81

82,65

81

82

Mannesmann-Röhren.......

. 0

77,65

79

77,65

79

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

7-1

8.1 .

7.1.

8 1

ManSfelder Bergbau ..,

.. 5

120

123

120

123

Kokswerke..........

.. 6

115,75

116

Rheinische Braunkohlen ....

12

210,5

213,5

210,5

211,5

Rheinstahl ...............

.. 4

103,5

105

103,25

105

Bereinigte Stahlwerke......

.. 0

73,9

75,5

73,75

74,9

Olavi Minen .............

.. o

Kaliwerke Aschersleben......

.. 5

_

122

123

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

_

_

119

119

Kaliwerke Salzdetfurth.....

7 7i

181

I. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

147,5

148,75

147,25

148,25

Scheideanstalt.............

.. 9

210

910

Goldschmidt ..........

.. 5

107,5

107.5

108.75

Rütgerswerke.......

.. 6

113,75

113,75

115

Metallgesellschaft...........

.. 4

112,25

114

111,75

112,5

Philipp Holzmann.........

.. 4

87,5

89,5

87,5

89,5

Zementwerk Heidelberg ....

.. 7

119

119

-

Cementwerk Karlstadt.......

.. 6

128

128

-

Schultheis Payenhofer .....

.. 4

101,5

102

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

52

52,5

52,25

52,5

Bemberg.................

.. 5

100,25

102

101

101,75

Zellstoff Waldhof ..........

.. 5

115,75

117,25

115,5

116,9

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

78

79

78

79

Dessauer Gas .............

.. 7

119,5

120,65

Daimler Motoren..........

.. 0

90,5

91,5

90,4

91,25

Deutsche Linoleum.........

.. 8

139,75

139,75

140

139

Orenstetn & Koppel ........

.. 0

73,13

74,75

Westdeutsche Kaufhof....

.. 0

25

27,25

24,65

27,13

Chade....................

71/,

288

288,5

288,5

288,5

Accumulatoren-Fabrik......

. 12

169

169

171,5

Conti-Gummi.............

160

161

160

160.75

Grihner................

?6 75

26,75

26,75

| 26 9

Mainkraftwerke Höchst a.M..

.. 4

88,5

89

Süddeutscher Zucker .......

. 10

197,25

197

l197,25

1 197,25

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

7-Jcu uar

8.Januar

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

I Brief

Buenos Aire

0,668

0,672

0,669

0,673

Brüssel ....

41.86

41,94

41,86

41,94

Rio de Ian.

0,137

0,139

0,138

0,140

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,73

54,83

54,77

54,87

Danzig-----

46,80

46', 90

46,80

46,90

London....

12,255

12,285

12,265

12,295

Helsingfors..

5,40

5,41

5,40

5,41

Paris .....

16,40

16,44

16,39

16,43

Holland ...

168,72

169,06

168,63

168,97

Italien.....

19,98

20,02

19,98

20,02

Japan ......

0,715

0,717

0,717

0,719

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

61,54

61,66

61,59

61,71

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon...

11,12

11,14

11,125

11,145

Stockholm...

63,19

63,31

63,24

63,36

Schweiz ...

80,80

80,96

80,79

80,95

Spanien...

33,99

34,0b

33,97

34,03

Prag.......

10,29

10,31

10,28

10,30

Budapest ..

Neuyork ...

2,486

2,490

2,486

2,490

Banknoten

Berlin,8 Januar

Z»rit

Amerikanische Noten..............

2,438

2,458

Belgische Noten..................

41,72

41,88

Dänische Noten .................

54,56

54,78

Englische Noten .................

12,23

12,27

Französische Noten...............

16,34

16,40

Holländische Noten...............

168,21

168,89

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

61,43

61,67

Deutsch Oesterreich, 4 1OO SchMng

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,07

63,33

Schweizer Noten.................

80,61

80,93

Spanische Noten.................

33,61

33'75

Ungarische Noten................