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Statt besonderer Anzeige.

im Alter von 76 Jahren.

02049

Heute entschlief nach schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser treusorgender Vater

In tiefer Trauer:

Lina Bechthold, geb. Will Selma Jaeger, geb. Bechthold Kurt Bechthold Christian Jaeger

Anna Bechthold, geb. Bender.

Krofdorf, den 4. Mai 1936.

Die Beerdigung findet Donnerstag. 7. Mai. nachm. 2% Uhr statt

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Gießen (Frankfurter Straße 27), den 5. Mai 1936.

Die Beerdigung findet in der Stille statt

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Im Namen der Hinterbliebenen:

Hedwig Pickert, geb. Mentzel

zwei Tage vor Vollendung ihres 74. Lebensjahres, nach einem arbeits­reichen und leidvollen Lebensweg von uns gegangen.

Nach langem, sehr schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden entschlief sanft am Dienstagvormittag mein lieber Mann, unser guter Bruder, Schwager, Onkel und Großonkel

Heute ist nach kurzer, schwerer Krankheit meine liebe Frau, meine un­vergeßliche Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Tante

Frau Marie Sommerkorn, geb. Pfeiffer

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Otto Pickert

Major der Landwehr a. D.

Gustav Sack.

Gießen, den 6. Mai 1936.

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Danksagung.

Für die erwiesene Anteilnahme beim Heimgang unserer Entschlafenen Frau ElisaUeth Sack, ged. Plank sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank.

Für die trauernden Hinterbliebenen:

ist eine willkommene Abwechslung im Speisezettel. Nochjeder Mahlzeit sind zu empfehlen die extra starken

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Gießen, den 5. Mai 1936.

(Ederstrafie 21 und Am Kugelberg 8)

Die Beisetzung erfolgt am 7. Mai 1936, nachmittags 2% Uhr, auf dem Neuen Friedhof.

General von Lettow-Dorbeck in Alsfeld.

'+ Alsfeld, 5. Mai. Auf Einladung desR o- ten Kreuzes, Frauenoerein für Deut- sche über See" sprach in der vergangenen Woche der heldenmütige Verteidiger Deutsch-Ost- afrikas im Weltkriege, General von Lettow- Vordeck, im großen Saal desDeutschen Hau­ses" über seine Erlebnisse im Kampf gegen die eng'

nommene Brandstätte (gräfliche Herrnscheuer) zu bringen. m

Hierauf marschierten die Teilnehmer unter Vor­antritt der hiesigen Feuerwehrkapelle zumSolm- ser Hos", wo die Derbandstagung stattfand. Kreis­feuerwehrinspektor E b e r h e i m erstattete nach der Begrüßung der Vertreter den Jahresbericht, der einen Einblick in die umfangreiche Tätigkeit der Feuerwehr gab. In acht Brandfällen mußte im vergangenen Jahre von den Wehren eingegriffen werden. Die Feuerwehrfachschule Mainz und die Luftschutzschule Gießen wurden von Vertretern der Wehren besucht. Es konnten zahlreiche Anmeldun­gen für die Teilnahme an dem im Juli stattfinden­den Landesfeuerwehrtag in Nieder-Olm entgegen­genommen werden. Regierungsrat Schwan sprach namens des Kreisamts Schotten dem Feuerwehr­inspektor und den Wehren für ihre aufopfernde Tätigkeit Dank aus und wies darauf hin, sich jeder­zeit auch in Zukunft für die gute Sache einzu­setzen. Sodann wurden mehrere neue Kommandan­ten und Stellvertreter vereidigt. Der Vertreter der Aufsichtsbehörde schloß seine Ausführungen mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer, dem der Gesang der Nationalhymnen folgte. Für die Kreisleitung der NSDAP. Schotten, sowie für die Ortsgruppe Laubach sprach Pg. Braun, der der Tagung einen guten Verlauf wünschte. Als Ta­gungsort des nächstjährigen Kreisfeuerwehrtages wurde Ober-Schmitten bestimmt. Zum Schlliffe machte Verwaltungs-Praktikant Riebel ('schot­ten) interessante Ausführungen über die Bedeutung des zivilen Luftschutzes.

Große Strafkammer Gießen.

Unter Ausschluß der Öffentlichkeit wurde der Otto Nagel aus Gambach wegen Sittlichkeits­verbrechens, begangen an Kindern unter 14 Jahren, zu drei Jahren Zuchthaus unter Anrech­nung von vier Monaten Untersuchungshaft ver­urteilt. Dem Verurteilten wurden außerdem die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren aberkannt.

Wegen des gleichen Delikts hatte sich der G. H. aus Schwickertshausen zu verantworten. Der An­geklagte wurde freigesprochen.

Sodann befaßte sich die Kammer mit dem O. Oe. Der Angeklagte wurde seinerzeit vom hiesigen Schöffengericht wegen Betrugs und Urkundenfäl­schung zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt Während der zu einem Jahr Zuchthaus verurteilte Mitangeklagte B a ch aus Frankfurt a. M. das Urteil anerkannte, legte Oe. Berufung ein. Der Angeklagte verkaufte im Jahre 1935 zusammen

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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Sommerkorn Ernst Sommerkorn.

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fische Ueberrnacht. Fanfaren des Jungvolkes und das von der Hitlerjugend vorgetragene Safari-Lied leiteten den Abend ein. Hauptmann Freiherr von Rots mann begrüßte die stattliche Versammlung und besonders den Vortragenden mit herzlichen Worten. Er bat zugleich um tatkräftige Unter­stützung desRoten Kreuzes", das in aller Welt für deutsche Volksgenossen schwere Aufgaben zu erfüllen habe. Dann sprach General Lettow-Vor- beck in interessanter Weise über die unter schwierig­sten Umständen durchgeführten Kämpfe der kleinen deutschen Schutztruppe. Die Hauptaufgabe der deut­schen Verteidiger habe darin bestanden, möglichst große feindliche Truppenteile zu fesseln. Da die Deutschen aber nicht für einen Kriegsfall vorberei­tet und ausgerüstet waren, konnten Beschaffung und Transport der Lebensmittel nur unter größten Schwierigkeiten durchgeführt werden. Die geringen Waffen- und Munitionsvorräte zwangen die Truppe, das notwendige Kriegsmaterial vom Feind zu erobern. Auch die Bekämpfung der Tropen­krankheiten und die Herstellung von Arzneimitteln mußte unter schwierigsten Umständen erfolgen. Ne­ben den aufopfernd kämpfenden Deutschen muffe auch die einheimische Bevölkerung besonders er­wähnt werden, die freiwillig Heeres- und Trager- dienfte leistete. Nur der eiserne, unbeugsame Wille aller Kämpfenden und die nie erlahmende deutsche Zähigkeit und Beharrlichkeit hätten diese unge­heueren Aufgaben lösen können, trotz zehn- bis hundertfacher feindlicher Uebermacht. Die zahl­reichen Besucher, die sich auch aus der näheren und weiteren Umgebung Alsfelds eingesunden hatten, dankten für "das eindringliche Erlebnis des Vor­trags mit begeistertem Beifall.

Kreisfeuerwehrtag in Laubach.

Laubach, 5. Mai. Am Sonntag fand hier der diesjährige Verbandstag der Frei­willigen Feuerwehren des Kreises Schotten statt. Sämtliche Wehren waren ver­treten, ebenso waren alle Bürgermeister der zum Kreise Schotten gehörigen Gemeinden erschienen.

Zunächst wurde im Schloßhof von Teilnehmern des 23. Lehrganges der Feuerwehrfachschule Mainz vorschriftsmäßiges Geräte- und Fußexerzieren ge­zeigt. Anschließend führte die unter dem Kommando des Oberbrandmeisters Heinrich Kopp stehende Laubacher Freiwillige Feuerwehr einen großange­legten Brandangriff vor, wobei die Motorspritze, zwei Handdruckspritzen, ein Hydrant und das Pump­werk der städtischen Wasserleitung in Betrieb ge­setzt wurden. Es gelang somit, aus fünf Schlauch­leitungen die nötigen Wassermengen an die ange-

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mit Bach einem Geschäftsmann von Lauterbach ein Auto. Obwohl dieses älteren Baujahres war, sicherten beide dem Käufer zu, es handele sich um einen Wagen, der erst sechs Monate gelaufen sei. Zwecks besserer Ueberzeugung des Käufers legte man ihm eine gefälschte Zulassungsbescheinigung vor. Der Angeklagte gab an, von diesen Machen­schaften, die er dem bereits abgeurteilten Bach zu- chob, nichts gewußt zu haben. Das Gericht er­kannte auf Grund der Beweisaufnahme unter Auf­hebung des Urteils des Schöffengerichts wegen eines Verbrechens der schweren Urkundenfälschung auf sechs Monate Gefängnis.

Weiterbericht

des Reichswelkerdiensies. Ausgabeork Frankfurt.

Auch am Dienstag kam es in fast allen Teilen Deutschlands bei weiter steigenden Temperaturen zur Ausbildung örtlicher Wärmegewitter. Da von Westen her kühlere Meeresluft über Frankreich vorstößt, wird voraussichtlich heute der Höhepunkt der Erwärmung erreicht werden. Noch kann mit verbreiteterem Auftreten von Gewittern gerechnet werden. Im Bereich der kühleren Meeresluft wird anschließend bewölkteres Wetter vorherrschen, doch wird der Witterungscharakter keineswegs un­freundlich.

Aussichten für Donnerstag: Nach Ge­wittertätigkeit überwiegend wolkiges und nicht mehr ganz so warmes Wetter, doch nicht unfreundlich, veränderliche Winde.

Aussichten für Freitag: Voraussichtlich wieder neue Wärmezunahme und Gewitterneigung.

Lufttemperaturen am 5. Mai: mittags 23,2 Grad Celsius, abends 14,9 Grad; am 6. Mai: morgens 15,3 Grad. Maximum 24,5 Grad, Minimum heute nacht 9,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 5. Mai: abends 17,5 Grad; am 6. Mai: morgens 13,1 Grad. Sonnenscheindauer 11,5 Stunden.

Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwort­lich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor KümmeL D. A. IV. 36: 10 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch-und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Form einen Stoff aus dem Gebiet der Technik be­handeln, wobei Arbeiten, die sich mit dem Wirken der Technik in der Landwirtschaft befassen, besonders erwünscht sind. Ohne tiefen Gedanken aus dem Wege zu gehen, soll der Aufsatz doch philosophisch unbeschwert fein. Ohne belehren zu wollen, fall die Technik in ihrer Wirkungs- und Erscheinungsweise als ein ewiges Gut des menschlichen Daseins be­griffen werden. Phantastische, überschwengliche oder unrichtige Darstellungen scheiden aus, ferner rein philosophische Betrachtungen, Schilderungen oder Deutungen des physikalisch-technischen Weltbildes, mit dem Ziel, technisch-materialistische Weltanschau­ungen zu verkünden oder in den Streit für oder wider die Technik einzugreifen.

Ein Lehrstuhl

für Heraldik an der Offenbacher kunsigewerbeschule.

Zur Pflege des im Dritten Reich zu neuer Be­deutung gelangten künstlerischen Schaffensgebietes der Heraldik wurde an der Offenbacher Kunst­gewerbeschule eine Fachklasse für Heraldik neu begründet. Als Leiter der Fachklasse wurde der Graphiker Willi Harwerth berufen; er hat sich durch seine Arbeiten, die ihn vielfach mit Rudolf K o ch in Zusammenarbeit brachten, einen bekannten Namen gemacht.

Der österreichische PLN.-Klub neu konstituiert.

Der österreichische PEN-Klub wurde dieser Tage neu konstituiert. Wie erinnerlich war vor zwei Jahren bei einer bewegten Generalver­sammlung in Raqusa eine Gruppe arischer und na­tionaler 'Schriftsteller österreichischer und reichs­deutscher Staatszugehörigkeit aus dem PEN.-Klub ausgetreten. Seit dieser Zeit hatte die österrei­chische Zweigstelle in Wien keinerlei Tätigkeit mehr entfaltet. Nunmehr hat man zu dem sei­nerzeit übrig gebliebenen Vorstand, der fast durch­weg aus Juden besteht, den Staatssekretär Ham- merstein-Eguord, Graf Coudenhooe- Kaier gi und Professor Gregor ergänzend ge­wählt.

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