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voller Wucht geaen einen Telephonmast, der dabei umgedrückt wurde. Der Führer des Kraftwagens erlitt innere Verletzungen und mußte ins Kranken­haus gebracht werden; einer der Beifahrer erlitt eine Knöchelverletzung, der andere Schnittwunden am Kopf und an den Händen. Der Kraftwagen mußte abgeschleppt werden.

Kreis Büdingen.

* Unter-Widdersheim, 24. April. Die 67 Jahre alte Frau Emilie R u p p e l von hier erlitt durch einen unglücklichen Sturz einen Bruch des rechten Oberschenkels und mußte zur ärztlichen Behandlung nach Gießen gebracht werden.

* Lißberg, 23. April. Als er auf seinem Fahr­rad unterwegs war und einem entgegenkommenden Gefährt ausweichen wollte, ft ü r z t e der 41 Fahre alte Steinbrucharbeiter Wilhelm Seipel von hier mit seinem Fahrrad. Der bedauernswerte Mann erlitt dabei eine Gehirnerschütterung und einen Schlüsselbeinbruch, die seine Üeber- führung nach der Gießener Klinik erforderlich machten

Kreis Schotten.

ch Groß-Eichen, 19. April. Wie bereits be­richtet, feiern heute die Eheleute Johannes Rühl II. und Katharine, geborene Müller, das Fest der goldenen Hochzeit. Der Ortsgeistliche über­reichte dem Jubelpaar ein Gedenkblatt des kom­missarischen Propstes von Oberhessen Trom- mershausen aus Frankfurt a. M. und im Namen der Kirchengemeinde einen gerahmten Ge­denkspruch. Der Jubilar gehörte seit 1928 der Kir­chengemeindevertretung an. Des weiteren über­reichte Bürgermeister Faust ein Glückwunsch­schreiben des Gauleiters Sprenger. Für die Innere Mission gingen in Der vergangenen Woche 73,25 Mark in unserem Kirchspiel ein.

ch Groß-Eichen, 23 April. Gestern wurden in feierlichem Gottesdienst die Konfirmanden eingesegnet Es waren 18 Konfirmanden, 12 Kna­ben und 6 Mädchen, darunter zwei Knaben aus Klein-Eichen. Am heutigen dritten Oftertag fand der traditionelle Konfirmandenausflug statt, der dies­mal nach Amöneburg. Neu-Ulrichstein, Homberg (Ohm) führte

Preußen.

Kreis Wehlar.

* Launsbach, 23. April. Im Rahmen des großen Werbefeldzuges des Reichsluftschutz­bundes wurde auch in unserem Dorfe eine rege Hauswerbung durchgeführt. Es wurden 23 neue Mitglieder gewonnen, so daß der RLB. in unserer Gemeinde nunmehr 277 Mitglieder zählt, das sind rund 31 v. H. der Gesamtbevölkerung. Der RLB. ist die stärkste Organisation in unserem Orte

Kreis Warburg.

* Nordeck, 23. April. Am 2. Osterfeiertag kam der 11 Jahre alte Sohn des Schlossermeisters

Schönewand von hier so unglücklich zu Fall, daß er einen U n t e r s ch e n k e l b r u ch erlitt. Der bedauernswerte Junge mußte nach Gießen in die Klinik gebracht werden.

Eröffnung des 3. Kynologischen Welt­kongresses in Frankfurt.

LPD. Frankfurt a.M., 23. April. Am Oster- montag fand hier im Römer die feierliche Eröffnung des 3. Kynologischen Weltkongresses statt, zu dem sich zahlreiche Vertreter aus allen Län­dern eingefunden hatten. Im Anschluß an diesen Kongreß beginnt die große Internationale Hunde­ausstellung auf dem Ausstellungsgelände.

In Vertretung des leider erkrankten Reichsstatt­halters und Gauleiters Sprenger eröffnete Oberbürgermeister und preußischer Staatsrat Dr. Krebs den Kongreß mit einer Ansprache, in der er u. a. darauf hinwies, daß ein Kongreß von wahrhaft internationalem Ausmaß und von inter­nationaler Bedeutung seinen Anfang nehme. Nicht weniger als 32 Nationen hätten ihre Vertreter zu diesem Kongreß entsandt und nicht weniger als 3325 unserer treuen vierbeinigen Freunde, die 124 verschiedenen Rassen angehörten, ständen vom 26. bis 28. d. M. zur Schau. Der Redner hieß dann im Namen des erkrankten Reichsstatthalters von Hessen als des Vertreters des Schirmherrn des 3. Kyno­logischen Weltkongresses, des Herren Reichs- und preußischen Ministers des Innern Dr. Frick, als auch selbst als Leiter der Stadt Frankfurt, die Gäste herzlich willkommen und wünschte ihren Verhand­lungen den besten Erfolg. Er dankte allen maß­gebenden Personen der Federation Cynoligique Internationale dafür, daß sie Frankfurt a. M. als Kongreßstadt auserwählt haben und meinte, daß dies kein bloßer Zufall fei, denn Frankfurt habe auf kynologifchem Gebiete eine beachtliche Tradi­tion, u. a. fei Frankfurt auch die Geburtsstätte des deutschen Kartells für das Hundewesen.

Im Anschluß an die Begrüßungsworte des Ober­bürgermeisters dankte der "derzeitige Vorsitzende der Federation Cynologique Internationale, Hans Glöckner- Deisenhofen bei München, dem Schirm­herrn des Kongresses Reichsminister Dr. Frick und dem Ehrenführer des Kongresses Reichssportführer von Tschammer und Osten, ferner dem Reichsstatthalter von Hessen und dem Oberbürger­meister der Stadt Frankfurt a. M. für all das, was sie zum Gelingen der Ausstellung und des Kongres­ses beigetragen haben.

Mr. Baron H o u t a r d - Belgien, der frühere Vorsitzende der Föderation, gab der Hoffnung Aus­druck, daß die so erfolgreich auf den beiden ersten Kongressen von Florenz und Monaco aufgenomme­nen Arbeiten in Frankfurt ebenso erfolgreich fort­gesetzt werden können. Herr Larsen-Genf gab dann einen Ueberblick über die Arbeiten des Kon­gresses und die Arbeitseinteilung.

/^Wer wollte da nicht mitmachen V

Jeder kann teilnehmen an den Zeltlagern der Hitlerjugend, die nun bald wieder an den land­schaftlich schönsten Plätzen des Gaues, im Taunus, im Vogelsberg, im Spessart, in der Rhön, im Odenwald, in der Rhein-Main-Ebene, im Wester­wald, errichtet werden, um allen Jungen, gleich welchen Berufs, gleich welcher Konfession, Wochen der Erholung und der Kameradschaft zu geben.

Rundfunkprogramm

Freitag, 26. April.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15 und 6.30: Gyrnastik. 6.55: Morgenspruch. Choral. 7: Frühkonzert. 9: Werbekonzert und Nachrichten. 9.15: Unterhal­tungskonzert. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 1145: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I der Ka­pelle Willi Wende. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags­konzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschafts- bcricht. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau. 15.25: Fremde Gäste". Ein Hörbild von Lily Biermer. 15.45:Drei Ringe." Von Richard Dehmel. Ge­sprochen von Rudolf Rieth. 16: Kleines Konzert. 16.30: Aland germanisches Jnselreich im Bal­tischen Meer. Ein Reisebericht mit schwedischen Schallplatten. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Ju­gendfunk. 18.45: Das Leben spricht! 19: Ernstes und Heiteres rund um den 1. Mai. 19.40: Funk-nagel- neu. 20: Nachrichten. Anschließend: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20.15: Stunde der Nation. Der Mensch zwischen Himmel und Erde." Ein Funkspiel. 21:Dichtung" und Wahrheit. Histo­

rische Persönlichkeiten als Operettengestalten. 22S Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sendebe­zirk. 22.15: Im Tal zu Dagestan. Gedichte von Lermontow und Puschkin. 22.30: Die Sportschau der Woche. 23: Der Reichssender Frankfurt fährt über Land: Ausschnitte aus Bunten Abenden im Sende­bezirk. 24 bis 2: Nachtmusik.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

3. B. in B. Unseres Erachtens haben Sie mit dem Mieter des Stalles Miteigentum an der Jauche. Sie können infolgedessen Ihren Anteil ver­langen.

Gruß von derTragflciche des Flugzeugs.

Bei dem Flugtag in Berlin-Tempelhof am Oster­sonntag erregte besondere Aufmerksamkeit der Luft­akrobat Oskar 2) impfet, Der Die waghalsigsten Kunststücke auf Den Tragflächen unD an einem Trapez unterhalb Des Flugzeugs vollführte. Hier sieht man Dimpfel, wie er, auf Der Tragfläche stehenD, zu Den Zuschauern hinübergrüßt.

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