Einzelbild herunterladen

die

SJlXfpOTt

Handball int Gau XII (Lahn-Dillkreis)

das

Gau kl ässe (Pflichtspiele): Tuspo 86/09 Kassel Tuspo Bettenhausen; CT. Kassel SpV. 1900 Gießen; Tv. Wetzlar Tura Kassel.

Bezirksklasse (Aufstiegspiel): Tv. Kessel­stadt Tv. Pohl-Göns.

Wirkung zu ziehen. Das Gesetz hat aus diesem Grunde im § 12 den beamteten Tierarzt als sach­verständigen für diese Fragen (§ 2) bestimmt und für landwirtschaftliche Betriebe den Reichsnähr­stand.

Im weiteren Teil seines Dortrages ging Dr. Keller eingehend auf die einzelnen Paragraphen des Gesetzes und ihre Erläuterung mit Beispielen ein.

Das neue Tierfchuhgeseh stellt eine kulturelle Großtat ersten Ranges dar. Das nationalfozia- listische Deutschland steht mit diesem Gesetz an der Spitze aller Kulturnationen.

Es entspricht dem ureiaensten Wesen des Deutschen, der aus dem Grunde seiner Seele heraus gut und freundlich zu den Tieren ist und in der Schöp­fung den Schöpfer verehrt. Wir wollen uns jedoch klar sein, daß mit der Schaffung dieses vorzüglichen Gesetzes allein es nicht sein Bewenden haben kann, sondern es muß das Verständ­nis für den Tierschutz, in der Schule an­fangend, bis in alle Gebiete des öffentlichen Le­bens geweckt und gefördert werden. Nur beides zu­sammen, Gesetz und Belehrung, können zu einem schönen und dauernden Erfolg führen. Lassen Sie mich mit einem Wort von Manfred K y b e r schließen:

Wer mit den Augen der Andacht geschaut, Wie die Seele der Erde Kristalle baut, Wer die Flamme im keimenden Kern gesehen, Im Leden den Tod, Geburt im Vergehen, Wer in Menschen und Tieren den Bruder fand, Und im Bruder den Bruder und Gott erkannt, Der feiert am Tische des heiligen Gral Mit dem Heiland der Liebe das Abendmahl, Er sucht und findet, wie Gott es verhieß, Den Weg ins verlorene Paradies.

richten können.

TD. Wißmar TV. Roth. Der AusgangIrichten

in einer Krise, wird sich mächtig anstrengen müssen, wenn den aufstrebenden Gästen ein gleichwertiges Spiel geliefert werden soll.

Z.-Sp.-D. 1926 Steinbach

denen durch den Fachschaftsleiter Dr. Keller schön gerahmten, künstlerisch ausgeführten Ehren­urkunden mit Glückwünschen überreicht wurden. Dr Keller sprach dabei die Bitte aus, daß die Geehrten auch in Zukunft in gleichem Geiste wir-

Der Vortrag wurde mit großer Aufmerksamkeit verfolgt und mit lebhaftem Beifall belohnt.

3m Anschluß daran schritt man zur

Ehrung verdienter Tierpfleger und Tierhalter,

Ein Jahr Reichstierschuhgeseh

Auszeichnung verdienter Tierfreunde.

funden hat.

, HE-Teutonia" Watzenborn-Steinberg

Am kommenden Sonntag herrscht auf dem Platz der Teutonen in Watzenborn-Steinberg Hochbetrieb. Die erste und zweite Mannschaft sowie die Fugend haben sich zu Freundschaftsspielen Gegner ver- pflichet, die schon öfter durch ihre Leistungen von sich reden machten.

Die Fugendmannschaft empfängt die sehr spiel­starke Fugendelf des Sportvereins 1920 Heuchel­heim. Beide Mannschaften kämpften schon oft mit wechselndem Erfolg gegeneinander.

Anschließend tritt die zweite Mannschaft der glei­chen des Sportvereins Ober-Roßbach (Taunus) ge­genüber. Eine Vorhersage über den Spielausgang ist nicht möglich. e . .

Fm letzten Spiel des Tages kämpfen dann die beiden ersten Mannschaften von Watzenborn-Stein­berg und Ober-Roßbach um den Sieg. Die Gaste- Mannschaft ist bekannt als sehr spielstarke Bezirks-

* ga a Jtl ö 01

SS

Frankfurt ersten M ® Äa? Äntentun». unter d-"> Md -"der« D tereste, so H Mele stä) da Spezialwerte, papiere wenig1 berg entwickelt denzahlung en stellte sich aus rückgang von eine größere 1 reite gestern wurden mitgez Don Montana Dividendenhoss v.h.) mit 96,' auch Stahlver größeres Ges 99,50 (99), D ändert, währe (211) zuriickgin mit 35,40 bis lagen die Km 116,25, Sieme 101,50. Stärke mit ca. 92,50 Farbenindustri lebhafter, fern und Rütgersw statt lagen mit dem Conti 0 Maschinen mit ein: hanswerk 75,50 (75), M Hof 39 (38,75 werte, Moenu nach dem lebh gingen auf 91 die geftrigen fleifabantanth leiem beginn (:

Der Rente ^eichrschMuch zurück, wahren Kommunat'-Ums 5 v. Sy Stahtve JJn der W Mast auf der 3n Autowerte Daimler 96,25 (89,50). Ferne bank auf 168 behauptet, au

Höhe, fest blieben 0 »en. Im übri derungen.

Mm Renter Kurse bröckel Mittelstahl 1 Nahlverein °uf 92,25 (92 und Liquida: "wnal-Obliga fy)P., die 95,i

Mgek>iete Werten gäbe ^agesgeld Z,, . Mn der 2lbt

Geschäft L 'N ruhig

habenA. ger"' die W ÄjW Ox- 7 «roi S-SS

nWft D S).

Fn den Reserven der Badestadter stellt sich eben­falls der Gruppenmeister vor. 1900s 2. Elf tonnte dieses Fahr weniger in Erscheinung treten und kann man ihr gegen den guten Gegner nur wenig Chancen geben, wenn auch der auswärtige Sieg des Vorsonntags ein Lichtblick war. Vielleicht gibt der eigene Platz den Hiesigen besseren Rückhalt. Sie müssen aber auch mit Eifer und Siegeswillen bei der Sache sein.

1900 1. Jugend Mainz 05 1. Jugend.

Die Gießener beginnen am morgigen Sonntag eine Serie abgeschlossener Gesellschaftsspiele gegen gute Gegner, um die im Sommer zu den Senioren aufrückenden Spieler zu guten Leistungen und in bester Verfassung zu bringen. Als erster wurde die 1. Jugend von Mainz 05 verpflichtet, eine Elf, der ein technisch hochstehender Fußball nachgesagt wird. Auch die Gießener sind zur Zeit in bester Ver­fassung.

Am Vormittag empfängt die zweite Jugend der Spielvereinigung die erste Jugend von Lollar. Die Lollarer sind nicht zu unterschätzen und die Blau- weißen werden sich merklich anstrengen müssen, wenn sie erfolgreich bestehen wollen.

Um allen Gerüchten entgeaenzutreten sei mitge- teitt, daß die Austraguna aller Spiele durch den Gauführer Riemann (Kassel) gestern telephonisch genehmigt wurde.

VfB.-Heichsbahn Gießen.

haben. t .

Nach § 360 Nr. 13 RStrGB. wurde derjenige, welcher öffentlich oder in ärgerniserregender Weise Tiere boshaft quälte oder roh mißhandelte, wegen Uebertretung mit Geldstrafe bis zu 150 Mark oder mit Haft bestraft.

Sie ersehen daraus, daß der Tierquäler nicht bestraft wurde, weil er ein Tier mißhandelt hatte, sondern weil er andere Menschen in ihren Gefühlen für Anstand und Mitleid mit der gequälten Kreatur verletzt hatte.

Nach dem Reichsstrafgesetz waren eben die Tiere nurSachen" im Sinne des römischen Rechtes und konnten, wenn öffentliche Aergerniserregung nicht vorlag, ohne Bestrafung als Sachen behandelt wer­den. Die verhängten Strafen waren als Uebertre» tungsftrafen nicht sonderlich hoch. Außerdem war in vielen Fällen von Tiermißhandlungen der Tat- bestand des Aergernisnehmens nicht gegeben, oder nur sehr schwer durch Zeugen zu erbringen, da die Leute sich scheuten, vor Gericht aufzutreten. Zusam­menfassend kann deshalb gesagt werden, daß der Tierschutz vor der Zeit des nationalsozialistischen Umbruchs in Deutschland gesetzlich vernachlässigt worden war.

Durch das Reichstierschuhgeseh vom 24. Novem­ber 1933 wurde endlich die längst ersehnte gründliche Wandlung geschaffen. Das Tier als denkende und fühlende Schöpfung ist nicht mehr eine Sache ohne Recht, sondern rechtlich ge­schützt um seiner selbst willen.

Sein unnötig verursachter Schmerz und sein Leid ist wenigstens bei höheren Tieren ebenso gefühlt, wie der körperliche Schmerz, der Menschen zugefügt wird, und verlangt ebenso nach einer Bestrafung des Schuldigen. Das neue Tierschutzgesetz sieht deshalb für Tierquäler erhebliche Strafen vor. Nach § 9, Absatz 1 wird Gefängnisstrafe bis zu zwei Fahren und Geldstrafe bis zu 10 000 Mark denjenigen auf- erlegt, die unnötigerweise oder aus einer rohen Gesinnung heraus Tiere quälen oder mißhandeln.

Alle Tiere ohne Ausnahmen fallen unter das Gesetz. Es wird strafrechtlich kein Unterschied zwischen höheren und niederen Tieren, zwischen warm- und Kaltblütern, oder zwischen Haus- lieren und anderen Tieren gemacht.

öder absichtlich quält, mit Gefängnis bis zu sechs Monaten oder mit Haft bestraft werden kann. Dies bedeutete jedoch nur eine vorläufige Regelung, denn der Tierschutz sollte in Bälde durch ein Son­dergesetz geregelt werden. Ehe ich auf dieses neue Gesetz mit seinen fünf Abschnitten und seinen 15 Paragraphen eingehe, möchte ich kurz die gesetz­lichen Grundlagen des Tierschutzes erwähnen, die bis zum 1. Juni 1933 vorhanden waren, damit Sie einen Vergleich zwischen Einst und Jetzt vor Augen

Meid.;

aSs

-LZÄ

leife e

Ä

4i?/nhflnti£äo1

OkK

Dieses Gesetz greift, wenn man sich diese Tat- fachen vor Augen hält, in manchen Fällen ganz erheblich in die menschliche Haushaltung und da­mit in überkommene Gewohnheiten ein. So könnte z. B. die Benutzung bestimmter Arten von Fallen zur Bekämpfung von tierischen Schädlingen schon im Widerspruch zu den Bestimmungen des Tier­schutzgesetzes stehen. Es ist also gar nicht so einfach, den Trennungsstrich in allen Fällen zwischen Tier­quälerei und unvermeidbarer schmerzhafter Ein-

Gpielvereinigrrng 1900 Gießen.

1900 I Vad-Nauheim I.

Der Meister der Bezirksklasse Gruppe Oberhessen stellt sich morgen auf dem Sportplatz an der Liebigs- höhe vor. Diese Begegnung wird sicher sehr inter­essieren, besonders da es dabei zu einem Kräfte­vergleich der benachbarten Gruppen kommt. Die bis fetzt zwischen beiden Vereine zum Austrag ge­kommenen drei Treffen endeten jedesm-cvl mit knappsten Ergebnissen. Einem Unentschieden (2:2) tehen zwei l:O-Niederlagen der Gießener gegen­über, und es dürfte diesesmal wieder so werden, denn keinesfalls wird einer der Gegner den ande­ren spielerisch übertreffen. Bad-Nauheim stützt sich hauptsächlich auf seinen vorzüglichen Mittelläufer. 1900 wird fast in der bewährten Aufstellung des Vorsonntages antreten, lediglich Kaps wird dieses­mal mit eingesetzt werden. Lippert nahm diese Woche an einem DFB.-Kursus in Duisburg teil, steht aber jetzt wieder zur Verfügung und wird der Blauweißen Hintere Reihe gut verstärken helfen. In Anbetracht der Gleichwertigkeit der Gegner ist der Ausgang nicht vorauszusagen. Man erwartet aber einen rassigen, ritterlichen Kamps.

1900 II Dad-Nauheim II.

Montag, 18. März.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15, 6.30: Gymnastik. 6.55 O Herre Gott, dein göttlich Wort. 7: Frühkonztm 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.W Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Kuck- und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzerr 13: Nachrichten. Nachrichten aus dem Sendebezw 13.15: Mittagskonzert. 14.15: Nachrichten. 14-ä- Wirtschaftsbericht 15.15: Kinderfunk. Jetzt haften wir eine Schreibmappe. 15.30: Jugendfunk. 1 _ Nachmittagskonzert. 18: Jugendfunk. Der erfte x J des Reichsberufswettkampfes. Funkbericht, lo>« Bücher, die uns erwarten. 18.30: Deutsche C spräche:Deutsch-schweizerische Begegnungen , otn Dr. Helmut Schilling, Bem. 18.45: Das Level spricht! 19:Unterhaltungskonzert. 20: Nachrichtt - Anschließend: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel 20.15: Im Park von Schwetzingen, Funkfolgr 20.45: Kleines Konzert. 21: Musik aus dem Keue.- Eine fröhliche Folge. 22: Nachrichten. 22.15: Vtao

I richten aus dem Sendebezirk.

ken möchten.

Ehrenurkunden erhielten:

Die Fuhrleute W. F l i ck bei Fa. A. Lyncker, Heinrich Haus sau er bei Weinhandluna Schwan, Karl Schwing bei Fa. Hellmold & Plank, Otto Spruck beim Landwirtschaftlichen Versuchsgut, Heinrich Wenzel bei der Fa. August Dürr und Christoph Wetz bei der Lohnkutscherei Haas.

Die Tierpfleger Valentin Pfeiffer beim Rotlaufinstitut Marburger Straße, Philipp Schä­fer und Friedrich Sommerl ad, beide bei der Veterinär-Klinik. Ferner- wurde der Feldschutz Christoph Schneider (bei der Stadt Gießen tätig) ausgezeichnet. .

Ehrenurkunden erhielten außerdem die Polizei- Hauptwachtmeister Becker,. Lühring, Nies, Rau II. und Seng.

Der Ortsringleiter des RVH., Dr. M i ch e l, über­brachte die Glückwünsche des Landschaftsführers Ringshausen und mahnte die Ausgezeichneten zu weiterem treuen Dienst im Tierschutz. Im Namen Der Ausgezeichneten dankte Herr Haussauer mit kernigen Worten für die Ehrung. Herr Dr. Kel­ler brachte noch verschiedene Fälle von Bestrafung von Tierquälerei zur Sprache und nahm zu ver­schiedenen aus der Versammlung geäußerten Fraaen Stellung. Herr Gärtner Diehl wies noch auf die von ihm in jedem Winter durchgeführte Vogel- füttenmg in den Anlagen hin. Schließlich berich­tete der Ortsringleiter des RVH. noch über orga­nisatorische Aenderungen im Reichsbund und machte auf die kommenden Veranstaltungen aufmerksam.

Rundsunkproaramm

Sonntag, 17. März.

6.35 Uhr: Hafenkonzert. 8.20: Gymnastik. 8.452 Choralblasen. 9: Katholische Morgenfeier. Aus dem Franziskanerkloster Frauenberg-Fulda. 9.45: Deui- sches Schatzkästlein:Walhall". Eine Funkfolge zum Heldengedenktag. 10.15: Chorgesang. 11: Hans Schernrn t zum Gedächtnis. 11.15: Aus der Marte- Hilf-Kirche in Freiburg i.Br.: Orgelmusik. Len» und Schwert. Gedichte von Theodor Körner. 1? Aus der Berliner Staatsoper: Reichssendung: he!" dengedenkfeier. 13: Ein Arbeiter erzählt aus seinem Leben. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Kinderfunk' 15: Stunde des Landes. 15.25: Der Bauer gedenk« der toten Soldaten. Eine Funkfolge 16: NachmN' tagskonzert. 16.55: Fußball-Länderkampf DeuM land Frankreich. Uebertragung der 2. HalbM 17.40: Nachmittagskonzert. 18.30: Jugendfunk. Die Totenstandarte. 20: Konzert. I. Werke von J v' Bach. 22: Nachrichten.

Die Fachschaft Tierschutz im Reichsbund Volks­tum und Heimat, Ortsring Gießen, hielt gestern abend im Saale des Kaufmännischen Vereins­hauses eine Versammlung ab, die ihre besondere Bedeutung dadurch erhielt, daß eine Reihe ver­dienter Tierfreunde ausgezeichnet wurde. Der

Fachschastsleiter Dr. Keller eröffnete den Abend, hieß die Teilnehmer willkom­men und sprach sodann über das Thema:Ein Jahr Reichstierschutzgesetz". Seinen Ausführungen fei folgendes entnommen:

Am 24. November 1934 jährte sich der Tag, an dem Deutschland ein Reichstierschutzgesetz erhalten hot, und am 1. Februar 1935 war dieses Gesetz bereits ein Jahr in Kraft. Wir haben in der Fach­schaft Tierschutz im Reichsbund Polkstum und Hei­mat allen Grund, mit Freude und Genugtuung an diesem Tage Rückschau und Ausschau zu halten und den ersten Jahrestag dieser kulturellen Großtat dankbar zu begehen. Leider war es nicht möglich, diesen Gedenktag am 24. November 1934 oder am 1. Februar 1935 zu feiern, da er mit einer Ehrung verdienter Gießener Tierpfleger verbunden sein sollte. Die in Darmstadt angefertigten, künstlerisch ausgestalteten Diplome für die Ausgezeichneten sind uns erst vor wenigen «Tagen zugegangen, so daß der heutige Tag dafür ausevsehen werden mußte.

Nach der Machtergreifung hat die nationalsozia­listische Regierung auch auf dem Gebiete des Tier­schutzes mit rascher Hand zugegriffen und als erste Tat das Gesetz über das Schlachten von Tieren am 21. April 1933 erlassen.

hiernach wurde als dringlichste tierschühle- rlfche Maßnahme für ein humanes und schmerz­loses Schlachten der Tiere Sorge getroffen, vor der Vlutentziehung müssen alle Tiere, gleich­gültig ob es sich um Grohtiere, oder Kleintiere einschließlich des Geflügels handelt, vollkommen betäubt werden. Das sog. Schächten wurde grundsätzlich verboten, hiermit wurde eine grausame und verrohend wirkende Tötungsarl, gegen die von Tierfreunden und Tierärzten tau­sendfach vergeblich angekämpft worden war, mit einem Schlage beseitigt.

dieses Treffens wird mit dazu beitragen, eine Der- gleichsrnöglichkeit über die Spielstärke der einzelnen Klassen zu schaffen. Denn Roth spielt Bezirksklasse, Wißmar aber 2. Kreisklasse. Im übrigen Durfte der Ausgang feftstehen, d. h. Roth als sicheren Sieger sehen. . , ,

TD. Treis TV. Lollar. Treis hat Ge­legenheit, in diesem Spiel sein Können zu beweisen Es ist ein ausgeglichener Kampf zu erwarten, bei dessen Ausgang vielleicht der Vorteil des eigenen Platzes etwas mitspielt.

TV. Lich 1. und Jgd. TV. Münzen berg 1. und Jgd. Münzenberg, eine der führenden Mann­schaften der 1. Kreisklasfe im Kreis 11, wird es nicht schwer haben, in Lich zum Sieg zu kommen, da die Einheimischen sich bis jetzt noch nicht richtig ge> funden haben. lieber die Stärke der Jugendmann- schäften ist nichts bekannt.

Tufpo. Butzbach TV. Münchholzhau­sen 1. und Jgd. Die Gäste kommen einer alten. Rückspielverpflichtung nach. Ob es ihnen gelingt, die Butzbacher auf eigenem Platz zu schlagen, mod)" ten wir bezweifeln, zumal sie mit Ersatz antreten.- Auch die Jugend wird es nicht leicht haben, gegen ihren spielstarken Gegner zu bestehen.

Da sich die erste Mannschaft des Fußbollsportver. eins Steinbach die Gruppenmeisterschaft in Der zweiten Kreisklasfe erringen konnte, hat sie am Sonntag an Den Aufstiegspielen teilzunehmen. Steinbach empfängt Die erste Mannschaft von Ober­biel (Kreis Wetzlar). Den Gästen geht ein guter Ruf voraus. Steinbach (Deuker; SchmiDt, Gerhardt; Keßler I., Burger, Keßler II.; Größer, Leineweber, Becker, Münch, Heckroth) muß alles Daransetzen, wenn das Spiel gewonnen werden soll.

Fußbattabieilung des Tv. Kinzenbach.

Vetzberg Kinzenbach.

Zum vorletzten VerbanDsspiel weilt die erste Mannschaft kommenden Sonntag in Vetzberg. Falls sie komplett antreten kann (was jedoch sehr fraglich ist) wird ihr sicher ein Erfolg beschieden sein. Die Vetzderger sind in ihrer Form etwas schwankend, haben aber schon mancher Mannschaft harte und er­folgreiche Kämpfe geliefert. Die Mannschaft wird am Sonntag alles daranfetzen, um die im Vorspiel erlittene Niederlage auszuwetzen.

Fußball im Turnverein Oroßen-Linden

Großen-Linden Leihgestern.

Nachdem die neugegründete Fußballmannschaft des Turnvereins Großen-Linden am vergangenen Sonntag in ihrem ersten Spiel recht gut adschnei- Den konnte, hat man sich nunmehr die 1. Mannschaft Der Spielvereiniguna 1926 Leihgestern zu einem Kampfe verpflichtet. Die Spielvereinigungsleute, Die, trotz Ersatz, im letzten Spiel gegen den Tabellenfüh­rer der Kreisklasfe! nur knapp unterlagen, werden den Turnern eine harte Nuß zu knacken geben. Die junge Elf von Großen-Linden wird sich aber alle Mühe geben, um ehrenvoll zu bestehen.

Beginn der Deutschen Dillardmeisterschasten in Kassel.

Die deutsche Billardmeisterschaft wurde in Kassel in der Billardakademie durch eine kurze Ansprache des Kasseler Dereinsführers Dr. v. Hagen eröff­net. Wie erwartet, gewann der vorjährige deutsche Meister Förster (Aachen) gegen den anfangs gut startenden Thielens (Gelsenkirchen) mit einer schönen Serie von 117, die die Wendung der Partie brachte. Sorge (Berlin) gewann wider Erwarten gegen den favorisierten Joachim (Berlin). Eine empfindliche Niederlage mußte Hahn (Düsseldorf) gegen Lütgehetmann (Frankfurt) einstecken. Trotzdem Dr. H e r b i n a (Hannover) den größten Teil der Partie gegen Wölfel (Nürnberg) führte, mußte er sich knapp geschlagen bekennen. Der wei­tere Verlauf der Kämpfe brachte unter anderem eine große Ueberraschung. Sorge (Berlin) rang in hervorragender Spielweife und beispielloser Ruhe! den Altmeister Förster (Aachen) nieder. Gegen Thielens (Gelsenkirchen) konnte Joachim (Berlin) sich wieder finden und erreichte 400 Punkte, wäh­rend Thielens 182 aufzeichnen konnte.

Billard im Dienste der Winterhilfe.

Der Ertrag der Billardveranstaltung im Cast > Amend (Begegnung Lütgehetmann Sommer) in . Höhe von 26,10 Mark wurde dem Winterhilfswert : überwiesen.

klasfeneff. Man hofft, nachdem die Punktekämpfe und Punktejagd beendet ist, wieder mehr technisch hochstehende Kämpfe zu sehen. Die endgültige Mann- fchastsaufstellung ist noch nicht bekannt.

Kreisklaffenspiele des Sonntags.

Gesellschaftsspiele: 1900 Bad-Nau- heim; Steinberg Ober-Roßbach; Lollar Tode. Wetzlar; Grünberg Hungen; Laubach Wiß­mar; 1900II Bad-Nauheim II; Steinberg II Ober-Roßbach II; Lollar II VfB. III; Wieseck Tv. 1846 Gießen; 1900 Jgd. Mainz 05 Jugend.

Derbandsspiele: Vetzberg Kinzenbach; Fellingshausen Rvdheim; Steinbach Oberbiel.

Kußballabteilung des Turnvereins Wieseck.

Am morgigen Sonntag wird eine kombinierte Mannschaft des Turnvereins Wieseck, die erste Mannschaft bes Turnvereins 1846 Gießen auf eige­nem Platze zum Gegner haben. Wieseck, zur Zeit

Kreisklasse:

Der kommende Sonntag dürste die Entscheidung in der Meisterschaftsfrage der 1. Kreisklasse brin­gen. In Heuchelheim stehen sich zum Rückspiel

Tv. Heuchelheim To. Hochelheim gegenüber. Nach dem Ausgang des Treffens vom vergangenen Sonntag zu urteilen, wird man wohl in der Annahme nicht fehlgehen, daß sich Hochel­heim mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit die Meister­schaft holen wird. Es sei denn, die Platzherren würden sich auf sich selbst besinnen und dem Sieger vom Vorsonntag eine Niederlage beibringen.

Auch die 2. Kreisklasse beginnt am nächsten Sonn­tag mit den Aufstiegspielen. Es nehmen daran teil: Tv. Dorlar, Tv. Burggemünden, Tv. Garbenheim, Mtv. Gießen II, Tv. Herborn und Tv. Katzenfurt. Diese Paarungen versprechen spannende Kämpfe, zumal sich die Gegner ziemlich gleichwertig sind. Eine Voraussage über den künftigen Meister kann noch nicht gemacht werden. Es spielen

Tv. Katzenfurt Mtv. Gießen II. Die Gießener Männerturner werden sich strecken müssen, um in diesem Spiel zu einem Erfolg zu kommen. Katzenfurt hat zwar in letzter Zeit wenig gezeigt, wird aber auf heimischem Platz alles daransetzen, um ehrenvoll abzuschneiden.

Tv. Burggemünden Tv. Garben- heim. Die Garbenheimer haben dieses Spiel noch nicht gewonnen. Burggemünden, Das nicht nur einen schönen HanDball spielt, sonDern auch zu kämpfen versteht, wirD Den Gästen keine Chance zum Sieg lassen.

Freundschaftsspiele.

Tv. Hörnsheim I und II Tv. Groß- Rechtenbach I und II. Eine Voraussage für Das Spiel der ersten Mannschaften zu treffen, ist schwer. Beide Gegner haben sich schon oft mit wech­selndem Erfolg gegenübergestanden und erst das letzte Pflichtspiel verlief unentschieden. Bei der Stärke der Mannschaften ist ein ausgeglichener Kampf zu erwarten, bei dem der Glücklichere Sieger bleiben wird. Bei dem Vorspiel erwartet man die zweite Mannschaft der Gastgeber als sicheren Sieger.

TV. Launsbach TV. Dutenhofen. Du­tenhofen wird nach dem schönen Sieg vom ver­gangenen Sonntag auch in diesem Spiel seinen Mann stellen und Dem Gegner einen ausgeglichenen Kampf liefern.

TD. Allendors (Lahn) I TV. Münch­holzhausen II. Die Einheimischen haben hof­fentlich am vergangenen Sonntag etwas gelernt und werden sich etwas mehr anstrengen, um dies­mal wenigstens ehrenvoll zu bestehen.

TD. Lützellinden TV. Wohnbach I und II. In diesem Treffen dürften die Einheimischen sicherer Sieger bleiben, zumal die Gäste der 1. Kreis- klasse angehören und aus diesem Grunde sicher nicht ; über die Spielstärke verfügen, die erforderlich ist, um sie auf heimischem Gelände zu besiegen. Auch Die 2. Mannschaft der Gäste wird gegen die zur Zeit in Hochform spielenden Platzbesitzer wenig aus-

Alle Gutachten über die tierquälerische Tötungsart des Schächtens von hervorragenden tierärztlichen Anatomen und Physiologen, wie der Gießener Professoren Martin und Schauder, sowie von Baum, Trautmann, Hieronymi, Hobstetter, Höflich, Scheunert, Stoß, Zietschmann, Ellenberger, Schmalz, Sohnle und des bekannten Tierschützlers Schlacht- hofdirektor Dr. Klein in Lennep u. a. hatten bei der früheren Regierung keinen Erfolg zu verzeich­nen, da der Mut und der Wille zu einer gesetzlichen Regelung des Schlachtens nicht vorhanden war. Bayern gebührt das große Verdienst, als erster deutscher Staat im Jahre 1930 ein Verbot des be­täubungslosen Schlachtens erlassen zu haben. Es waren außerdeutsche Staaten, Die hier als Vorbild vorangingen. In Der Schweiz war bereits seit 1893 und in Norwegen seit 1929 das Schlachten mir nach vorhergehender Betäubung gestattet und das sog. Schächten unter Strafe gestellt.

Auf das vordringlichste Gesetz, das Reichsschlacht- gesetz, folgte am 26. Mai 1933 ein weiterer Fort- l chritt in der Tierschutzgesetzgebung durch die Em- 1 ügung des Paragraphen 145 b RStrGB., der be« ; timmte, daß Derjenige, der ein Tier roh mißhandelt

Die 1. Mannschaft in Wallau

Die Liga-Mannschaft fährt am Sonntag in Hinterland zum Sportverein Wallau. Die Wallauer haben in Den früheren Jahren mit den Gießener Vereinen als Angehörige der gleichen Klasse öfter mit wechselndem Erfolg Die Spiele ausgetragen. Die Gastgeber stellen, auch wenn sie in Der Ver- banDsrunDe Der Bezirksklasse Marburg in Dieser Serie unglücklich kämpften, eine technisch sehr gute Mannschaft Dar unD ihre Spielweise muß als fair bezeichnet werben. Die Gießener, Die immer noch nicht eine enDgültige Mannschaftsaufstellung gefun» Den haben, werben einen äußerst schweren Stanb haben, wenn sie erfolgreich abschneiben wollen. Der Ausgang bes Spiel ist offen.

Die 3. Mannschaft ist bei ber 2. bes Sportver- eins Lollar zu Gast. Dieses Spiel wirb beweisen, ob bie Mannschaft ihre alte Spielstarke roieber ge-