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Die Erfolge der Eleklro-Gas-Fronl

des Rhein-Min-Gebiels im Winter 1934/35

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neu entstanden bzw. ausgebaut worden. Für unsere Jugend kann niemals genug geschehen. Deshalb wenden wir uns an alle Volksgenossen mit der Bitte, dem Reichsverband für deutsche Jugendher- beraen die notwendigen Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben zur Verfügung zu stellen.

Am 15. und 16. Juni finden Opfer- und Werbe­tage für das deutsche Jugendherbergswerk statt. Es darf keinen Deutschen geben, der seiner Verbunden­heit mit der Jugend unseres Volkes nicht auch durch eine Spende Ausdruck gibt."

DNB. Anläßlich des Reichswerbe- und Opfertages des Reichsverbandes für Deutsche Jugendherbergen am 15. und 16. Juni haben die Reichsminister R u st, Dr. Goebbels, Göring, Darr6, Dr. Frick, Kerrl, Seldte, Graf Sckwerin von Kro - sigk, Freiherr von Eltz-Rübenach und Dr. G ü r t n e r sowie der Jugendführer des Deut­schen Reiches, Baldur von Schirach, folgen­den Aufruf unterzeichnet:

Aus der Notwendigkeit heraus, unserer wandern­den Jugend Heimstätten zu schaffen, wurde die Idee

folgen die Mainkraftwerke AG. in Höchst, das Elektrizitätswerk Rheinhessen AG. in Worms, das U e b e rl a n d w e r k Oberhessen in Fried­berg, alle mit einem Umsatz von über 200 000 Mark.

Die Gaswerke des Rhein-Main-Gebiels melden insgesamt einen Umsatz von rund 1,75 Millio­nen Mark, womit sie das statistisch erfaßbare Ergebnis des Vorjahres noch um 0,50 Millio­nen Mark übertreffen.

An Gasgeräten haben sie im Rahmen der Elektro- Gas-Front während des letzten Winters im Verein mit den anderen Mitgliedern der Gasgemeinschaf- ten u. a. abgesetzt: 8821 Gasherde (im Vorjahr nur 1225) und 741 kombinierte Herde, 890 Badeöfen und Druckautomaten, 1125 Schnellwassererhitzer (im Vorjahr 810), 365 Heizöfen und Waschmaschinen (im Vorjahr 50). Weitaus an der Spitze stehen die Main-Gaswerke AG. in Frankfurt a. M. Es folgen Mainz, Darmstadt, Höchst, Wiesbaden. Alle Umsatz­zahlen finden naturgemäß ihren Niederschlag in den Veränderungen der Arbeitslosenkurve. Eine genaue ziffernmäßige Analyse des Rückganges der Erwerbslosen ist indessen aus technischen Gründen leider nicht möglich.

Immerhin ist die Zahl der erwerbslosen In­stallateure während des Winters nicht nur ge­halten worden, sondern um ein beträchtliches gesunken.

Besonders wichtig für die Beurteilung der Aus­wirkungen der Aktion der Elektro-Gas-Front er­scheint die Feststellung, daß auch die den Elektro- und Gasgemeinschaften angeschlossenen mittleren und kleinen Betriebe eine wesentliche Stützung er-

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nieder. Hoffen wir, daß jetzt endlich die Beteilig­ten die nötigen vorgeschriebenen Jsolierungsmaß- nahmen genau durchführen, damit endlich der Scharlach, der seit einem halben Jahre hier um­geht, aufhört.

00 Steinbach, 14. Juni. Am gestrigen Donnerstagvormittag fanden im Saale desRit­ter" die durch den Bau der Reichsautobahn und die notwendig gewordene Teilfeldbereini­gung erforderlichen Wahlen statt. Da der vor- liegenoe Wahlvorschlag nicht die Zustimmung der beteiligten Grundbesitzer fand, wurde ein abge­änderter Wahlvorschlag mit großer Mehrheit an­genommen. In die Kommission wurden entsandt: Ortsdauernschaftsleiter Hch. Ludwig Balser und Pg. Altbürgermeister Jakob Krämer II., Stell­vertreter SA.-Sturmführer Th. Müller und Landwirt Otto Karl Gerhard. Ins Schieds­gericht wurden berufen die Bürgermeister von Annerod und Garbenteich. Da das Ergebnis der kürzlich vorgenommenen Jagdverpachtung,

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PREISE: 1.80 u. 3.35 ^2.Liter 5.40

Links: Die neueingerichtete Jugendherberge im landschaftlich reizenden Dambachtal bei Wiesbaden. Diese neue Jugendherberge, in der 250 Betten vor­handen sind, zählt zu den schönsten im ganzen Rheingau. Rechts: Die Jugendherberge Heppenheim an der Bergstraße ist erweitert worden. Ste hat jetzt zirka 70 Betten.

Heist dem deutschen Zugendherbergswerk!

Aufruf zum Reichswerbe- und Opfertag 1935 des Deutschen Lugendherbergswerkes

München, Dortmund, Gießen, den 13. Juni 1935.

Die Beisetzung fand aufWunsch des Verstorbenen in der Stille statt.

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wobei nur die seitherigen Jagdpächter ein Angebot gemacht hatten, der Gemeinde zu gerinn war, wurde der Zuschlag nicht erteilt. Da sich noch andere Jäger für die Ja ad interessieren, hofft man ein angemesseneres Ergebnis zu erzielen.

tn. Lang-Göns, 14. Juni. In diesen Tagen sind es 50 Jahre, daß Frau Elisabeth W e n« z e l Wwe. als Hebamme in den Dienst der Gemeinde eintrat. Sie hat während dieser langen Zeit immer gewissenhaft und pflichteifrig ihr Amt ausgeführt und weit mehr als tausend Kinder gebracht". Ihr zu Ehren soll deshalb am 7. Juli eine kleine Feier in der Turnhalle abgehalten wer­den, die sicherlich gut besucht wird, schon auch aus dem Grunde, weil Frau Wenzel vier Tage später, am 11. Juli, ihren 7 0. Geburtstag feiern kann.

Kreis Schotten.

* Schotten, 13. Juni. Dor einem halben Jahr wurden aus einem Schuppen in einem S t e i n b r u ch bei Schotten eine Feldschmiede

Kraftfahrer schützt das Wild!

Ein Appell des Reichsjägermeisters.

Die jährlichen Wildverluste, die durch Ueberfah- ren mit Kraftfahrzeugen vor allem nachts entstehen, sind dauernd im Zunehmen begriffen. Die außer­ordentliche Ausdehnung des Kraftfahrzeugverkehrs w der Zeit feit der Machtergreifung, hat diese un­serem deutschen Wild drohende Gefahr immer mehr gesteigert, so daß Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die dem Wildstand drohenden Schäden zu mildern.

In vielen Fällen ist das Ueberfahren von Wild, welches plötzlich die Fahrbahn überqueren will, un­vermeidlich. Es muß aber darauf hingewiesen werden, daß in zahlreichen Fällen Unachtsamkeit obar Mutwillen des Kraftfahrzeugführers vorliegt. Häufig läßt sich ein Ueberfahren bei einiger Vor­sicht vermeiden. Das Wild bleibt normalerweise vom Scheinwerfer geblendet ruhig auf der Straße stehen ober flieht die Fahrbahn entlang. Durch Ab­blenden und Verringerung der Fahrgeschwindigkeit, evtl, auch durch Hupen, ist es stets möglich, das Wild von der Fahrbahn zu vertreiben.

Reichsjägermeister Hermann Göring ist der festen Ueberzeugung, daß es nur eines Appells an die Einsicht der Kraftfahrer bedarf, um die ge­schilderten Mißstände abzustellen. Die im Reichs­jagdgesetz und dem Tierschutzgesetz verankerte Stel­lung des deutschen Volkes zum Tier ist so eindeutig, daß kein Zweifel daran besteht, daß sich auch die Kraftfahrer sicherlich bemühen werden, alles zu ver­meiden, was nur den Anschein von Rücksichtslosig­keit dem Tier gegenüber erwecken könnte.

Vornotizen.

des deutschen Jugendherbergswerkes geboren. In jahrzehntelanger Arbeit ist hier ein Werk entstanden, welches vorbildlich für die ganze Welt ist. Der na­tionalsozialistische Staat betrachtet es als eine seiner wesentlichsten Aufgaben, die Verbindung des deut­schen Menschen zur Scholle und zur Heimat wieder herzustellen und die Jugend aus den Steinwüsten der Städte zur Natur zurückzuführen.

Um diese Aufgabe erfüllen zu können, muhte das deutsche Jugendherbergswerk ausgebaut werden. In allen Teilen des Reiches sind Jugendherbergen

Tageskalender f ü r Freitag. NSG. Kraft durch Freude": 20 bis 21.15 Uhr allgemeine Körperschule im Lyzeum. Lichtspielhaus, Bahn­hofstraße:Frischer Wind aus Kanada". Ober- hessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde: 20 Uhr c. t. im Hörsaal des Botanischen Instituts Sit­zung der Naturwissenschaftlichen Abteilung gemein­sam mit der Biologischen Fachschaft der Universität. Gießener Wohnungsbau-Genossenschaft e. G. m. b. H.: 20 Uhr Generalversammlung im Gebäude der Handels- und Gewerbebank e. G. m. b. H. (Kraus- . müllerfaal).

** Geschäftsjubiläum. Am morgigen Samstag, 15. Juni, kann Herr Ludwig Brat- fisch, der alleinige Inhaber der von ihm gegrün­deten Tuchgroßhandlung, Gießen, Bahnhofstraße 42, das Jubiläum eines 25jährigen Bestehens seines Ge­schäftes feiern und gleichzeitig auch auf eine 45- jährige Reisetätigkeit zurückbllcken. Mit unermüd­lichem Fleiß und in vorbildlicher Pflichterfüllung brachte er sein Geschäft auf die heutige Höhe. Seine umfangreichen Fachkenntnisse und seine reichen Er­fahrungen verschusen ihm das volle Vertrauen seiner Kundschaft. Mit dem Personal seiner Firma hält der Jubilar schöne Kameradschaft.

** Eine Zweiundachtzigjährige. Am kommenden Sonntag, 16. Juni, kann Frau Sophie -Sick, Wwe., Hammstraße 7, ihren 82. Geburtstag feierp. Die hochbetagte Frau ist eine treue Leserin des Gießener Anzeigers.

** Unfall. Gestern gegen 14.30 Uhr ereignete sich an der Ecke Licher Straße und Anneröder Weg ein Unfall, der leicht schlimmste Folgen nach sich ziehen konnte. Ein Kraftwagen, dessen Führer an- fchoinend die Herrschaft über das Fahrzeug ver­loren hatte, als er in den Anneröder Weg einbiegen wollte, durchbrach eine dichte Hecke und fuhr bann die Böschung hinab in den dahinterliegenden Haus­garten bis kurz vor das Haus. Der Kraftwagen erfaßte auf dieser Fahrt die gerade im Garten tätige Frau Margarete Laudenbach und riß sie ein Stück mit. Die bedauernswerte Frau erlitt habet eine Gehirnerschütterung, sowie Verletzungen an den Beinen. Die Verunglückte mußte sofort durch die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in die Chirurgische Klinik gebracht werden. Ihr Befinden gibt glücklicherweise zu keinerlei Be­denken Anlaß. Die Insassen des Kraftwagens kamen nicht zu Schaden.

** Straßensperren. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten wird die Wegestrecke von der Abzweigung der Straße nach dem Ortsteil Bieber bis zur Ortsgrenze im Zuge der Straße Gießen Gladenbach vorn 17. bis 22. Juni für jeglichen Ver­kehr polizeilich gesperrt. Die Umleitung erfolgt in­nerhalb des Ortsberinges. Wegen der Ausfüh­rung von Gleisumbauarbeiten am Bahnhof zu Ech­zell ist die Provinzialstraße EchzellBisses am 21. und 22. Juni gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Grundschwalheim. Wegen der Ausführung von Arbeiten an der Reichsautobahn wird die Provin­zialstraße Ober-RoßbachKöppern (Landesgrenze) an der Kreuzungsstelle mit der Reichsautobahn für die Dauer von sechs Wochen halbseitig gesperrt.

** Wieder billige Sonderzüge zu denBerlinerFunktagen. Wie im vergan­genen Jahre, werden auch in diesem Jahr die bil­ligen Sonderzüge des Reichsverbandes Deutscher Rundfunkteilnehmer anläßlich der Großen Funk­ausstellung in Berlin wieder verkehren. 6000 Per­sonen allem aus dem Gau Hessen-Nassau benutzten im Vorjahre diese günsüge Gelegenheit, an den Veranstaltungen, Tagungen und Führungen durch Berlin und Potsdam teilzunehmen. Aufgebaut auf ten Erfahrungen des Vorjahres, ist dte Orga­nisation diesmal noch vereinfacht und verbessert worden, so daß jedem Teilnehmer für wenig Geld

LPD. Frankfurt a. M., 13. Juni. In der Rhein-Mainischen Wirtschafts-Zeitung" stellt der Referent der Industrie- und Handelskammer für das Rhein-Mainifche Wirtschaftsgebiet Dr. Emil S t u d t fest, daß auch im letzten Winter der Elektro-Gas-Front ein voller Erfolg belieben war. Während im Winter 1933/34 Reichszuschüsse und Zinsvergütungsscheine in Höhe von insgesamt 38 v. H. gewährt wurden, hätten im vergangenen Winter keinerlei öffentliche Mittel ähnlicher Art mehr zur Verfügung aestanden. Den­noch habe der Präsident des Rhein-Mainischen Industrie- und Handelstags, Professor Lüer, im Auftrag des Gauleiters Reichsstatthalter Spren­ger die zweite Elektro-Gas-Hront im Gau Hessen- Nassau durchgeführt.

Die von den Werken gemeldeten Umsahzahlen seien noch um über eine Million Mark gegen­über dem Vorjahr gestiegen.

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Am 1. Feiertage entschlief sanft unser lieber, Vater, Großvater, Ur­großvater, Bruder und Onkel

Herr Rentner Ernst Jughard

im 93. Lebensjahr.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Im einzelnen werden folgende Ergebnisse mitge­teilt: Die Elt-Gemeinschaft Rhein-Main, Arbeits­gemeinschaft der größeren Elektrizitäts-Versorgungs- Unternehmunqen im Rhein-Mainischen Wirtschafts­gebiet, schließt mit einem Gesamtumsatz von 3 725 507 Mark ab. Sie setzte im Rahmen der Elektrd-Gas-Front (ohne Erfassung der Zahlen für Mainz, Wiesbaden, Fulda, Gießen und Ober­scheld) im Zusammenwirken mit den übrigen Mit­gliedern der Elektro-Gemeinschaften u. a. 4406 elektrische Herde und Speicher ab, im Vorjahr nur 1500, versah etwa 4500 Altwohnungen mit elek- Irischen Installationen, im Vorjahr 3500, und ver­kaufte für rund eine halbe Million Mark elektrische Kleingeräte. Den größten Umsatz weisen die Städti­schen Elektrizitätswerke in Frankfurt a. M. und. die Hessische Eisenbahn AG. in Darmstadt auf. Es fahren haben.

ein Höchstmaß an Unterhaltung, interessanten Dar­bietungen und Erholung geboten wird. Die Son- derzüge verkehren in der Zeit vom 17. bis 25. August und sind so gelegt, daß je nach Wunsch ein Zug mit einem Aufenthalt in Berlin von drei Tagen oder einer Woche gewählt werden kann. Anmeldungen nehmen die Kreisrundfunkstellen ent­gegen, die auch nähere Auskunft erteilen.

Oberhessen.

Neues Heim für die HL.

= Steinbach, 13. Juni. Hier sand die Ein­weihung des im Dachgeschoß der neuen Schule geschaffenen Heimes der HI. statt. Die PO., der Gemeindevorstand und die HI. hatten sich im neuen Heim versammelt. Ortsgruppenleiter Bürger­meister H. Rink hielt die. Einweihungsrede und übergab das Heim der HI.

Stadtratssitzung in Butzbach.

pb. Butzbach, 13. Juni. In der gestrigen Stadtratsjitzung wurden folgende Be­schlüsse gefaßt: Dem Verkauf des Bauplatzes des Armenfonds Flur VIII Nr. 551 an Frl. Minna Knabenschuh und Moritz Bender zum Preis von 3 RM. pro Quadratmeter wird zugestimmt. Dem Antrag des Julius Schmidt auf Erteilung der Konzession für Schankwirtschaft für dieWil- helmshöhe" stehen Bedenken nicht entgegen, die Bedürfnisfrage wird bejaht. Ebenso wird dem Antrag auf Ueberschreibung der Wirtschaftskon­zession des Vaters des Julius Sommerlad auf letzteren im Haufe Weifeler Straße 34 zugestimmt. Zur Behebung der dringendsten Wassernot ist in den letzten Wochen ein Anschluß an das Griedeler G e m e i n d e w a s s e r w e r k aus­geführt worden. Die Stadt Butzbach ist dadurch in der Lage, wenn ihre Quellen nicht ausreichen, täglich bis zu 300 Kubikmeter Wasser von der Gemeinde Griedel zu beziehen. Die Kosten des Anschlusses betragen 2500 RM. Mit der Ausfüh­rung des Anschlusses erklärt sich der Rat nachträg­lich einverstanden. Georg D a h m e r beabsichtigt, auf seinem Gelände in der Kleebergerstraße am Waldrand zwei Wohnhäuser zu erbauen. Die beiden Baugesuche werden genehmigt.

Landkreis Gießen.

X W i e s e ck , 13. Juni. Morgen kann in körper­licher und geistiger Frische unser Mitbürger Speng­ler Wilhelm Größer, Rabenauerstraße 7, seinen 8 0. Geburtstag feiern.

<£ Steinbach, 14. Juni. Der hier immer noch herrschende Scharlach auch in dieser Woche wurde ein neuer Fall bekannt hat leider nun auch ein blühendes junges Menschenleben als Opfer gefordert. Der Schüler Otto Haas, 11 Jahre alt, der einzige Sohn feiner Eltern, starb in der Klinik zu Gießen an» einer schweren Sepsts, die vermutlich die Folge des Scharlachgiftes gewesen ist. Unter großer Beteiligung der ganzen Ge­meinde und der Schulklasse, die ihrem Kameraden auch ein Lied am Grabe sang, wurde der so jah Dahingeraffte gestern zu Grabe gebracht Einige Kameraden, die mit 25 anderen Jungvolkiungen gegenwärtig im Lager zu Grünberg weilen, waren zur Beerdigung erschienen und legten einen Kranz

Heute nacht entschlief sanft nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden im Alter von 67 Jahren unsere herzens­gute, treusorgende Mutter

Frau Eduard Rupp Witwe geb. Schäfer.

In tiefer Trauer«

Die Hinterbliebenen.

Gießen, den 13. Juni 1935.

Die Trauerfeier findet statt am Samstag, dem 15. Juni, 11 Uhr vormittags, in der Kapelle des Neuen Friedhofs.

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