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Das „Olympische Dorf" im Entstehen
Liebe dumme Mama
Automobil-Clubs nach Deutschland verbinden damit
athletik-Meisterschaften AC. mit 1:56,1 Min.
in Neuyork der Neuyorker auf.
Die Serie der Großen Preise, die alljährlich in Europa und Afrika veranstaltet werden, nähert sich ihrem Höhepunkt, dem Großen Preis von Deutschland für Rennwagen, der am 28. Juli auf der klassischen Rundstrecke der Nordschleife des N ü r - burgringes ausgetragen wird. Wie alljährlich, so macht man auch jetzt die Erfahrung, daß unsere Konstrukteure sich zunächst die ersten Erfahrungen der Saison zunutze machen, um dann im Juli mit den Fahrzeugen antreten zu können, die tatsächlich das Höchste und Letzte an Vollendung bedeuten. Somit erwartet die gesamte europäische motorisierte Welt den Großen Preis auf dem Nürburgring mit ganz besonderer Erwartung.
Die deutsche Industrie ist für dieses Rennen gerüstet. Mercedes-Benz hat allein fünf Wagen mit den Fahrern Caracciola, von Brauchitsch, Fagioli, Geier und Lang gemeldet, und nach den großen Erfolgen des Jahres — das Stuttgarter Werk hat bisher allein sechs „Große Preise" in dieser Saison gewonnen — werden manche Kreise auch jetzt in Mercedes die Favoriten erblicken wollen.
Aber auch die Auto-Union ist an der Arbeit, sich für diesen Tag zu rüsten, und wenn man sich erinnert, daß Hans Stuck im vorigen Jahre den Großen Preis auf dem Nürburgring mit 123 Stdkm. gewonnen hat und daß das Werk heute mit vier Fahrern ins Rennen geht (Stuck, Varzi, Rosemeyer und Pietsch), die alle mit dem Nürburgring bestens vertraut sind, so weiß man, daß die Äuto-Union alles daransetzen wird, um am 28. Juli glänzend zu bestehen.
Während man also in erster Linie mit einem scharfen Kampf der deutschen Marken zu rechnen
Den Großen Preis von Berlin, der am kommenden Sonntag in Hoppegarten gelaufen wird, und mit 38 000 RM. eines der bestdotierten deutschen Galopprennen ist, dürfte voraussichtlich folgende acht Pferde am Ablauf vereinen: Janitor (Streit), Admiral Drake (Bridgeland), Denver (Elliott), Athanasius (Grabsch), Blinzen (Schmidt), Sturmvogel (Printen), Travertin (Zehmisch), Ehrenpreis (Narr).
Deutsche Ruderer werden am kommenden Sonntag an der Regatta auf dem Bagsvaerd-See bei Kopenhagen starten. „Hansa" Hamburg trifft im Vierer auf den Europameister von 1933, Sorö- Roklub, der 1. Kieler RE. bestreitet den Leichtgewichtsvierer, „Wiking" Berlin den Junior-Achter.
Von den einstöckigen Wohnhäusern, deren jedes 16. 20 oder 24 Betten enthält, werden insgesamt 140 Stück gebaut. Rund 3000 Gäste werden darin Unterkunft finden, immer zwei in einem Zimmer. Jedes Haus enthält reichliche Waschgelegenheit, einen Gemeinschaftsraum mit vorgelagerter Terrasse und einen Münzfernsprecher. In jedem Haus sorgen zwei Stewards für die leiblichen Bedürfnisse der Bewohner, soweit es sich nicht um die regelmäßigen Mahlzeiten handelt. Alle Häuser sind massiv aus Stein gebaut.
Im Dorfe wohnen nur die männlichen Teilnehmer der Spiele, hie Mannschaftsführer und ihre Helfer, die Aerzte, die Masseure und Köche der Mannschaften. Die Frauen, die an den Spielen teilnehmen, erhalten ein eigenes Heim in unmittelbarer Nähe des Olympia-Stadions. Von jedem nationalen Olympischen Komitee können bis zu vier Mitglieder im Dorfe wohnen, auch werden einige von den Kampfrichtern hier untergebracht, die von den internationalen Sportoerbänden nach Berlin berufen werden. Ein Zwang zum Wohnen im Dorfe wird natürlich in keinem Falle ausgeübt: es steht jeder Mannschaft frei, wenn sie es vorzieht, sich in einem Berliner Hotel einzumieten. Die Mehrzahl aller Athleten wird sich aber wahrscheinlich im Dorf einquartieren.
Aehnlich wie in einem großen Hotel erfordert die Versagung und Betreuung der 3000 Gäste im Olympischen Dorf einen umfangreichen Apparat von Sacheinrichtungen und Personal. Kein Hotelbetrieb der Welt aber steht unter so eigentümlichen Bedingungen wie unser Dorf: daß alle seine'Gäste junge Athleten sind, die um die höchsten sportlichen Lorbeeren dieser Erde zu streiten sich anschicken,
Dle deutschen Schwimmer, die am kommenden Wochenende in Budapest den Länderkampf gegen Ungarn bestreiten werden, sind: Sietas, Fischer, Küppers, Freese, Storck und Esser für die Einzelwettbewerbe, Gaucke, Fischer, Nüßke und Heibel für die 4X200-m-Staffel, und Klingenburg, Dr. Schürger, Gunst, Pohl, Schlüter, Schirrmeister und Allerheiligen für das Wasserballspiel.
Anhalt hat, wirken in den Tanzgruppen auch die Palucca, Harald Kreutzberg und Mary Wigman mit.
sehr groß. Mehrere ausländische beabsichtigen, zum Großen Preis zu kommen. Viele Automobilisten eine Reise nach Deutschland.
Eine neue Weltbestleistung in der Schwedenstaffel stellte bei den amerikanischen Leicht-
^yzeum. Der Kursus in Lollar wird verlegt; die genaue Uebungszeit wird noch bekanntgegeben.
feinen drei Stockwerken und einer benutzbaren Bodenfläche von 11700 qm das größte Gebäude des Dorfes.
Nicht weit vom Eingangsgebäude auf dem nordöstlich davon gelegenen Hügel wird ein großes „G e m e i n s ch a f t s h a u s" errichtet, das zum geselligen Treffen und für kleinere Veranstaltungen der Nationen bestimmt ist. Seine Säle werden den Tag über auch als Uebungsstätten dienen, z. B. für Ringer und Gewichtheber. Die wichtigsten Uebungs- gelegenheiten jedoch liegen auf der kleinen Hochebene an der Nordostecke. Der Sportplatz, der genau die Ausmaße der Kampfbahn im Olympischen Stadion hat, wird von einer Schwimmhalle mit einem 25-Meter-Becken und einer Turnhalle flankiert. — Für den ärztlichen Dienst wird an einer ruhigen Stelle des Dorfes ein besonderes Haus eingerichtet.
Nach dem Vorbilde von Los Angeles wird das Olympische Dorf ein „Dorf ohne Frauen" sein. Nicht nur insofern, als keine Besucherinnen eingelassen werden, sondern auch das gesamte Personal wird sich nur aus Männern zusammensetzen. Die Stewards und das Küchenpersonal — etwa 400 Mann — wird der Norddeutsche Lloyd stellen.
Mehrere hundert Berliner Jungen unterziehen sich jetzt schon freiwillig besonderem Sprachunterricht, um in den 150 Wann starken „Ehrendienst" ausgenommen zu werden, der den Dorfbewohnern für kleine Botengänge, Besorgungen, Führungen usw. zur Verfügung stehen soll.
Der Reichskriegsminister als Hausherr des Olympischen Dorfes wird der Mannschaft jeder Nation einen ihrer Sprache mächtigen jungen Offizier beiordnen, der ihr kameradschaftlicher Betreuer, Berater und Helfer sein soll.
So hoffen die deutschen Organisatoren der Olympischen Spiele, daß alle erdenklichen Vorbedingungen vorhanden sein werden, um das Olympische Dorf allen, die darin wohnen werden, zu einem wohltätigen und freundlichen Aufenthalt werden zu lassen und um ihnen etwas von jenem Erlebnis herzlicher Kameradschaft und sportlicher Solidarität zu vermitteln, das über die Klüfte verschiedener Sprache und Nationalität hinweg sich noch immer eingestellt hat, wo sportbegeisterte Jugend zusammenkam.
hat, kommt das Ausland mit neuen Wagen zum Nürburgring, die zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon als sehr ernste Konkurrenz anzusprechen sind.
Da ist in erster Linie die Scuderia Ferrari mit dem neuen Alfa-Romeo-Wagen zu nennen, dann die Scuderia Subalpina mit dem neuen 16-Zylinder-Maserati. Bugatti wartet offenbar den Großen Preis von Belgien noch ab, um seine letzte Entscheidung für den Nürburgring zu treffen. Recht beachtlich aber ist auch das Auftreten der English Pacing Automobiles Ltd., die mit zwei neuen Era-Wagen erscheint, einem Zweiliter-Grand- prixwagen, wofür Mays und der deutsche Rennfahrer von Delius verpflichtet wurden. Bei dem glänzenden Abschneiden dieser Wagen gelegentlich des Eifelrennens muß man diese Fahrzeuge als recht aussichtsreich bezeichnen, zumal der robuste Motor und die ausgezeichneten Bremsen auf der Rundstrecke des Nürburgringes eine volle Kraftentfaltung des Motors gestatten. Auch einige Prioa^ahrer kommen noch zum Nürburgring, so der Budapester Hartmann auf Maserati, der Schweizer Rue sch auf Maserati. Mit einigen anderen Fahrern schweben zur Zeit noch Verhand- lunaen. Man rechnet mit etwa' 24 Wagen am 28. Juli am Startplatz des Nürburgringes.
Schon heute ist, wie aus den hundertfachen Anfragen, die dauernd bei der Nürburgring-Verwal- tung eingehen, das Interesse im In- und Auslande
Oer „Große preis von Deutschland".
Oer Höhepunkt im Auto-Rennsport. — Bereits 20 Nennungen.
Für die Weltmeisterschaften im Radfahren, die vom 10. bis 18. August in Brüssel stattfinden, haben bisher Frankreich, Italien und Belgien ihre Meldung abgegeben. Deutschland hat offiziell noch nicht genannt, wird aber mit einer vollständigen Mannschaft in Brüssel vertreten sein.
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Erwin Sietas, der deutsche Europameister im Brustschwimmen, zog sich im Langener Schwimmstadion einen schweren Leistenbruch zu, der eine sofortige Operation notwendig machte. Die Operation verlies glatt, doch kann Sietas das Training erst nach Monaten wieder aufnehmen. In Budapest wird an Stelle von Sietas der Göppinger Schwarz die 200 Meter Brust schwimmen.
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Der Karten-Vorverkauf für die Olympischen Winterspiele 1936 in Garmisch-Partenkirchen beginnt am 15. Juli.
Von den 40 offiziell geführten Weltrekorden im Gewichtheben befinden sich nicht weniger als 16 in deutschem Besitz
Holland in einem in
Sportkurse des Sportamts Gießen „Kraft durch Freude".
Das neue Sportprogramm für das Vierteljahr Auli — September ist eingetroffen und kann unentgeltlich auf dem Sportamt, Schanzenstraße 18, abgeholt werden. Aus den neuen Programmen ist alles Wissenswerte über die KdF.-Sportkurse zu ersehen. KdF.-Sportkurse erhöhen die Lebensfreude und machen stark und widerstandsfähig.
Der Stützpunkt Gießen hat bisher folgende Kurse eingerichtet:
Allgemeine Körperschule.
Für Frauen und Männer gemeinsam. Eintritt jederzeit. Dienstags von 19 bis 21 Uhr, Donnerstags von 16 bis 18 Uhr, Universitätssportplatz, Freitags von 20 bis 21.15 Uhr, Lyzeum, Dammstraße.
Fröhliche Gymnastik und Spiele.
Ungarn schlug
Amsterdam ausgetragenen Leichtathletikkampf mit 73,5 : 46,5 Punkten überlegen.
Reiten.
Für Frauen und Männer gemeinsam. Montags von 21 bis 22, Dienstags von 21 bis 22, Mittwochs von 20 bis 21, Freitags von 20 bis 21, Freitags von 21 bis 22 Uhr, Reitschule Schömbs, Brand- platz. Für die Reitkurse Montags und Freitags von 21 bis 22 Uhr können noch Anmeldungen schriftlich mit Angabe der gewünschten Uebungszeiten auf dem Sportamt abgegeben werden. Fernruf 2919.
Reichssportabzeichen.
Für Frauen und Männer gemeinsam. Donnerstags von 18.30 bis 20.30 Universitätssportplatz am Kugelberg. Dieser Kursus läuft vorerst über acht Stunden. Anschließend wird die Prüfung für das Sportabzeichen abgenommen. Erwerbt das Reichssportabzeichen!
Leichtathletik.
Für Frauen und Männer gemeinsam. Samstags von 15 bis 17 Uhr Universitätssportplatz am Kugelberg.
Schwimmen.
Für Frauen und Männer gemeinsam. Montags von 18 bis 19.30 Uhr Männerbadeoerein, Mittwochs von 20 bis 21 und 21 bis 22 Uhr Volksbad Gießen, Samstags von 16 bis 18 Uhr Lollar, Lahnbad.
Tennis.
Für Frauen und Männer gemeinsam. Montags von 18 bis 19 und 19 bis 20, Dienstags von 6.15 bis 7.15 Uhr Tennisplätze am Schützenhaus. Für Fortgeschrittene werden Uebungsstunden ohne Lehrer eingerichtet. Anmeldungen schriftlich an das Sportamt. In den Gebühren für die Anfängerkurse sind Bälle, Schläger, Balljungengebühr und Platzbenutzung mit einbegriffen.
Noch vor wenigen Monaten war auf dem Gelände des Olympischen Dorfes bei Döberitz wenig mehr zu sehen als zwei Probehäuser und eine kleine Schar von Arbeitern, die mit Schippen, Feldbahngleisen und Lorenzügen Erde und Sand bewegten und Bäume aus- und wieder eingruben. Jetzt stehen schon ganze Reihen der langgestreckten, einstöckigen Häuser unter Dach, fast täglich kann man verfolgen, wie die Mauern weiterer Häuserreihen unter hunderten fleißiger Maurerhände emporwachsen, und es , gehört gar nicht mehr viel Phantasie dazu, sich vorzustellen, wie das Ganze nach Fertigstellung — also nach dem 1. Mai 1936 — aussehen wird
„Dotf“ ist ein fast zu bescheidener Name für diese, in der Well einzigartige Siedlung, die hier von der Wehrmacht des Reiches als ein Geschenk an die zu den Spielen der XI. Olympiade Berlin 1936 kommende Sportjugend der Welt angelegt wird.
Ihr Umfang ist freilich nur der eines mittleren Bauerndorfes, nämlich 55 Hektar. Da über ein Viertel dieser Fläche von dichtem Walde bestanden ist, mit Kiefern, Birken und Eichen, und da weiterhin die natürlichen Vorzüge des Geländes — seine sanften Hänge und das liebliche Tal mit dem See darin, der Vogel- und Wildbestand — getreulich bewahrt und gehütet werden, wird man auch durchaus das Gefühl haben, hier auf dem Lande zu fein, inmitten freier Natur. Aber im übrigen möchte man angesichts der Planmäßigkeit der ganzen Anlage, der Vorkehrungen für alle Bequemlichkeiten heutigen Wohnens, der Kanalisation usw., doch mehr von einer Stadt reden.
Nur für Frauen. Eintritt jederzeit. Donnerstags von 20 bis 21 Uhr fr“ ' ■ ~~
Uhr für Aeltere im Li
Die Lieferung von 155 t Vafaltkleinpflafterfteinen 8/10 und 140 lfdm. Bordsteinen 20 cm hoch, 25 bis 30 cm lang und 10 bis 12 cm breit (Los I) und die Ausführung von Pflastererarbeiten (Los II) auf dem Bahnhof Wölfersheim-Södel der Strecke Fried- berg Hungen soll öffentlich vergeben werden. Angebote für Los I und II können, solange der Vorrat reicht, zum Preise von je 1 RM. (nicht Briefmarken) vom Reichsbahnbelriebsamt Gießen 1 bezogen werden. 4047D
Vergebung unterliegt als Vergebung einer öffentlichen Stelle den Bestimmungen der Verordnung zur Ergänzung der Verordnung über Preisbindungen und gegen Verteuerung der Bedarfsdeckung vom 29. März 1935.
Eröffnung der Angebote am 25. Juli 35, 11 Uhr. Reichsbahn-Betriebsamt Gießen 2.
Gchöstenaericki Gietzen.
Vor den Schranken des Gerichts hatte sich der I. G. B., geb. am 28. Juli 1892 in Frankfurt a. M., wohnhaft daselbst, zu verantworten.
Der Angeklagte, der einen Viehhandel betrieb, ließ sich am 5. Dezember 1933 bei der Spar- und Darlehenskasse Wenings ein Konto einrichten und zahlte 1000 Mark ein. Bald danach hatten seine Scheckverpflichtunqen den eingezahlten Betrag überschritten und der Angeklagte wurde deshalb von der Sparkasse gemahnt, was zur Folge hatte, daß er kleinere Beträge einzahlte. Als schließlich die Kasse einen Gefälligkeitswechsel in Höhe von 3000 Mark diskontieren sollte, weigerte sie sich, da die eingezahlten Beträge bei weitem zur Deckung nicht ausreichten. Er ließ sich sodann bei der Landwirtschaftsund Gewerbekasse in Büdinaen ein Konto-Kor- rent eröffnen, und zahlte 500 Mark ein. Auch diese Kasse lehnte die Diskontierung des genannten Wechsels ab. Bei dem Abschluß der Viehkäufe übergab der Angeklagte den Landwirten jeweils einen Scheck mit dem Bemerken, daß sie ihr Geld von der Sparkasse in Wenings bzw. in Büdingen bekämen. Der Angeklagte hatte jedoch schon von seiner Geschäftseröffnung eine Schuld in Höhe von 2000 Mark und stand sozusagen mittellos da. Der Vertreter der Anklage beantragte eine Gefängnisstrafe von 7 Monaten unter Freisprechung in zwei Fällen. Das Ge- richt erkannte auf 3% Monate Gefängnis und stellte auf Grund des Straffreiheitsgesetzes vom 7. August 1934 das Verfahren ein.
Das Gericht befaßte sich mit dem K. N. aus Wirtheim wegen versuchter Erpressung. Durch Strafbefehl wurde er zu 100 M k. Geldstrafe evtl. 20 Tagen Gefängnis verurteilt. Der dagegen eingelegte Einspruch hatte keinen Erfolg. Es blieb bei der erkannten Strafe.
Rundsmtkprogramm.
Samstag, 13. Juli.
6 Uhr: Choral — Morgenspruch. Gymnastik. 6.15: Fruhkonzert. 8.10 Gymnastik. 9: Nachrichten. 9.15: Konzert. Heitere Verse von Wilhelm Schütz. 10: Sendepause. 11.30: Sozialdienst. 11.45: Bauern- funk. 12: Mittagskonzert I. Buntes Wochenende 13: Nachrichten. Anschließend Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.15: Wirtschaftsbericht: Quer durch die Woche. 14.45: Aus der Wunderwelt der Natur. 15: Jugendfunk. Helfende Jugend. Hörspiel um einen Waldbrand. 16: Der frohe Samstagnachmittag. 18: Die Insel Reichenau. 18.20: Stegreifsendung. 18.30: Feierabend' im Arbeitsdienstlager. 19: Präsentier- und Parademärsche. 19.45: Die Wochenschau des Zeitfunks. 20: Nachrichten. 20.10: Bunter Abend mit Rundfunksprecher - Wettbewerb. Reichsverband deutscher Rundfunkteilnehmer mit Reichssender Frankfurt. 22.30: Nachrichten. 22.45: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 23: Tanzmusik zum Wochen- ende. 24 bis 2: Nachtmusik. Landsknechtlieder und Balladen.
Lichtspielhaus Gießen
Ab heute Donnerstag der neue Lustspiel-Schlager der „Bavaria mit den besten Darstellern:
Hermann Thimig
Luise Ullrich
Theo Lingen
Leop. Konstantin
Gustav Waldau
denen alle Neugier der Umwelt, Autogrammjägerei und sonstige Störung ferngehalten und jede Möglichkeit gegeben werden muß, sich seelisch und körperlich auf diese schwere Probe für Nerven und Muskeln vorzubereiten.
Die Zentrale der Dorfverwaltung wird in dem Eingangsgebäude untergebracht. Hier residiert der Dorskommandant, und hier sind die Räume für einige Abteilungen der Dorfoerwaltung: das Rechnungswesen, die Hausverwaltung, die innere Organisation, den Transport- und Gepäckdienst und die sporttechnische Abteilung, der die Hallen und Plätze, die Geräte und die Organisation des Uebungs- betriebes unterstehen. Sehr wichtig ist dabei die Arbeit der Transportabteilung, die den Verkehr der Dorfinsassen von und zum Reichssportfeld und zu den Uebungsstätten außerhalb des Dorfes zu bedenken und zu besorgen hat.
So enthält das Eingangsgebäude insgesamt 75 Zimmer für die Verwaltung, von denen allerdings mehr als die Hälfte den INann- fchaftsführern der Rationen als Diensträume und zum Empfang von Besuchern zur Verfügung stehen werden.
Die „Halle der Nationen", an der die Dienstzimmer der Mannschaftsführer liegen, wird besonders schön ausgestattet. Im Eingangsgebäude sind des weiteren vorgesehen eine Post- und Bankstelle, eine Gepäckaufbewahrung, fünf Läden für den Bedarf der Dorfinsasfen und die Räumx für den Betrieb eines großen öffentlichen Restaurants, das hauptsächlich den Besuchern des Dorfes dienen soll.
Ein Teil der Dienststellen der Dorfverwaltung, Jngenieurdienst mit Klempnerei und Reparaturwerkstatt, Feuerwache, Fernsprechzentrale, Sanitätsdienst, Auskunftswesen, Gärtnerei, Wirtschaftsabteilung mit Einkauf und Lagerung, mit Wäschekammer und Wäscherei usw. hat seinen Sitz im Wirtschaftsgebäude, das am Ende der Ost-West- Achfe des Dorfes Bekrönung und Abschluß der ganzen Anlage bildet. In der Hauptsache dient dieses jedoch der Verpflegung der Dorfbewohner.
Damit für jede Ration nach ihren Gewohnheiten von ihren eigenen Köchen gekocht werden kann, enthält es neben 38 Speifefälen 38 voneinander getrennte Küchen. Ls ist mit
(Die heiratslustige Witwe) |
Ein heiteres Lustspiel von gestern und B heute — von einer kleinen Mama und ■ einer großen Tochter. Vorher: I
Beiprogramm und Ufa-Ton-Woche I Werktags: 4.00, 6.00 und 8.80 Uhr. - I Sonntags 3.00, 5.30 und 8.30 Uhr. .n„A WW
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