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düng des § 33 wird in der Regel gegeben sein, wenn die Belastung mindestens beträgt:

Bei Steuerpflichtigen ohne Kinder mit einem Einkommen

bis 5000 RM. - 10 v. H. des Einkommens, mehr als 5000 RM. bis 10 000 RM. = 12 v. H.

des Einkommens,

mehr als 10 000 RM. bis 15 000 RM. = 15 v. H. des Einkommens,

mehr als 15 000 RM. = 20 o. H. des Einkommens.

Bei Steuerpflichtigen mit 1 oder

2 Kindern mit einem Einkommen

bis 5000 RM. - 8 v. H. des Einkommens, mehr als 5000 RM. bis 10 000 RM. = 10 v. H.

des Einkommens,

mehr als 10 000 RM. bis 15 000 RM. = 12 v. H. des Einkommens,

mehr als 15 000 RM. - 15 v. H. des Einkommens.

Bei Steuerpflichtigen mit mehr als 2 K i n d e r n mit einem Einkommen

bis 5000 RM. = 6 d.5). des Einkommens, mehr als 5000 RM. bis 10000 RM. - 8 v.H.

des Einkommens,

mehr als 10 000 RM. bis 15 000 RM. = 10 v. H. des Einkommens,

mehr als 15 000 RM. = 12 v. H. des Einkommens.

Hierbei sind nicht nur die Kinder mitzuzählen, für die Kinderermäßigung gewährt wird, sondern auch alle anderen, insbesondere die volljährigen Kinder, wenn sie vom Steuerpflichtigen ganz oder haupt­sächlich unterhalten werden.

§JL-$VOTt

HandballimKreisLahn-Nill(GauXU)

Das Hauptinteresse am kommenden Sonntag richtet sich naturgemäß auf das Zusammentreffen der beiden Staffelsieger der 1. Kreisklasse

Tv. Hochelheim Tv. Heuchelheim in Hochelheim zur Ermittlung des Kreisbesten. Ob­wohl das Spiel keinerlei Bedeutung für den Auf­stieg hat, ist es doch um deswillen von Wichtigkeit, weil man sich hier zum erstenmal ein Bild von der Stärke der beiden Staffeln der 1. Kreisklasse machen kann. Eine Voraussage über den Ausgang zu tref­fen, ist nicht möglich. Die Hochelheimer haben am vergangenen Sonntag in Lützellinden wenig ge­zeigt, allerdings ohne ihre beiden besten Stürmer. Wenn diese mit von der Partie sind, ist die Mann­schaft, zumal auf heimischem Gelände, sehr schwer zu schlagen. Heuchelheim hat sich in der Verbands­runde als eine der beständigsten Mannschaften er­wiesen, deren Spieler nicht nur gute Einzelkönner sind, sondern auch als Mannschaft dem stärksten Gegner zu trotzen verstehen. Die Els mit den besten Nerven wird Sieger bleiben.

Freundschaftsspiele.

VfB.-R. Gießen Tv. Ruttershausen. Am morgigen Sonntag spielt auf dem Waldsport­platz Ruttershausen I gegen DfB.-Reichsbahn II. Die Gäste spielen einen guten Handball. Da die VfB.er mit einer starken Mannschaft antreten, müssen die Turner alles daran setzen, wenn sie ehrenvoll abschneiden wollen. Es dürfte ein schönes und schnelles Spiel zu erwarten sein.

Tv. Grüningen Tv. Holzheim: Ein Lokaltreffen steigt in Grüningen. Die einheimische Mannschaft wird sich schwer strecken müssen, um gegen die zweifellos besseren Nachbarn einiger­maßen ehenvoll abzuschneiden.

Tv. Grüningen Jgd. Tv. Holzheim Jgd.: Auch in diesem Spiel ist mit einem Sieg der Gäste zu rechnen.

Tv. Krofdorf Tv. Dorlar: Der Aus­gang dieses Treffens wird zeigen, ob Dorlar reif für die erste Kreisklasse ist. Obwohl Krofdorf nicht mehr die Spielstärke früherer Jahre besitzt, muß man das Spiel als offen bezeichnen.

Tv. Wißmar To. Treis: Wißmar wird es, trotzdem feine Mannschaft an Spielstärke zurück- gegangen ist, nicht schwerfallen, sich gegen die Neu­linge zu behaupten.

Mtv. Gießen Tv. Launsbach: Die Spielstärke der Gäste hat sich in der letzten Zeit erheblich gebessert. Das geht schon daraus hervor, daß sie als einzige Mannschaft dem Staffelsieger Dorlar in item letzten Spiel einen Punkt ab­hängen konnten. Unter diesen Umständen wird es eine komplette 2. Mannschaft der Gießener schwer

haben, gegen die aufstrebenden Launsbacher Tur­ner zu bestehen.

Tv. L i ch Tv. Hausen: Zwei Mannschaf­ten, die schon oft und mit wechselndem Erfolg ihre Kräfte gemessen haben, treffen in Lich aufeinander. Wenn die Einheimischen ihre Elf nicht aufgefrischt haben, dürfte mit einem sicheren Sieg der Gäste zu rechnen sein.

Tv. Lützellinden II Tv. Allendorf an der Lahn: Die aus jungen Spielern neu zu- sammengestellte Mannschaft des Tv. Allendorf an der Lahn wird wenig Aussicht haben, gegen den spielstarken Gegner zu bestehen.

Tv. Dornholzhausen Tv. Kirchgöns: In diesem Spiel haben die Platzbesitzer trotz des ihnen eigenen Eifers und trotz ihrer Schnelligkeit wenig Aussicht auf Erfolg. Die Gäste sind eben doch zu stark, um ihnen eine Gewinnchance zu lasten.

Tv. Dornholzhausen Jgd. Tv. Kirch- göns Jgd.: Auch hier dürften die kampferprobten Gäste Sieger bleiben.

Tuspo. W. - Niedergirmes SpV. 05 Wetzlar: Beide Vereine treten nach langer Zeit wieder einmal mit kombinierten Mannschaften auf den Plan. Obwohl mit Rücksicht darauf eine Vor- anssage schwer ist, möchten wir die Girmeser Tur­ner als sichere Sieger bezeichnen.

Tv. Dutenhofen Tv. Atzbach: Obwohl Dutenhofen den Vorteil des eigenen Platzes für sich hat, wird es gegen die eine Klaffe höher spielenden Gäste kaum aufkommen können.

Tv. Garbenheim Reichsheer Gie­ßen. Es kann für Garbenheim nur von Vorteil sein, sich eine Mannschaft zu verpflichten, wie sie die Gäste darstellen. Die Soldaten, die nicht nur einen guten Handball spielen, sondern auch durch ihre ritterliche Spielweise überall zu begeistern wis­sen, werden in Garbenheim ein dankbares Publi­kum finden.

*

Den Berichten über die Freundschaftsspiele Lützellinden Hochelheim vom ver­gangenen Sonntag ist, wie uns aus Lützellinden mitgeteilt wird, berichtigend nachzutragen, daß das Spiel der ersten Mannschaften mit 9:4 (4:1) und das Spiel der zweiten Mannschaften mit 11:2 (5:0) Toren für Lützellinden endeten. Als Ergebnisse waren 8:5 und 11:4 Tore berichtet worden.

Handball der Gp.-Vg. 1900.

Das für morgen nachmittag im Anschluß an das Ligaspiel vorgesehene Handballspiel einer kombinier­ten Mannschaft der Spielvereinigung 1900 gegen die erste Elf des Tv. Heuchelheim muß aus- f all en, da Heuchelheim zu einem Austtiegfpiel antreten muß.

Fußball der heimischen Mannschaften.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

1900 Liga Germania Marburg Liga. -

Nach Beendigung der Meisterschaftsspiele wollen die Blauweißen die noch verbleibende kurze Zeit bis zum Beginn der Verbandspokalspiele (am 24. März) gut ausnutzen. Die Spielleitung hat des­halb Gesellschaftsspiele mit Bezirksklassenmannschaf­ten der Nachbarbezirke abgeschlossen. Als erster Geg­ner gastiert am morgigen Sonntag der Rasensport­verein Germania 08 Marburg in Gießen. Die Be­gegnung dürfte einen Aufschluß geben über die der­zeitige Spielstärke in beiden Gruppen. Die Mar­burger Germanen behaupten einen guten Mittel­platz. Der Verlust zahlreicher guter Spieler konnte nicht schnell genug und auch zweckentsprechend er­setzt werden. Jedoch sind die Germanen wieder im Aufstieg, dank des guten Ersatzes, den sie in ihren eignen Jugendreihen gefunden haben. Sie werden auch diesesmal mit ihrem schnellen Spiel und der Schußfreudigkeit ihres Sturmes, die Gießener vor eine schwere Probe stellen. Der Sieger ist nicht vor­auszusagen.

Die Hiesigen haben die endgültige Aufstellung noch nicht getroffen, denn es steht noch nicht fest, ob Mank gesundheitlich wieder hergestellt ist. Er­wähnenswert ist aber, daß Kaps und Birkenbiel, der noch vor kurzem den Angriff des Lokalgegners VfB.-Reichsbahn recht geschickt führte, zum ersten- male Spielberechtigung besitzen. Man verspricht sich eine Verstärkung der Durchschlagskraft, da bekannt­lich 1900s Mannschaft immer wieder an der man­gelnden Schußkraft scheiterte. Man erwartet auf Grund der freundschaftlichen Beziehungen einen fairen Kampf.

VfB. Krofdorf I 1900 II.

1900s Ligareseroemannschaft bestreitet das letzte Meisterschaftsspiel der Saison, und zwar aufwärts. Es wird für die Blauweißen bei der derzeitigen spielerischen Schwäche auch in Krofdorf nichts zu gewinnen geben, es fei denn, daß man sich auf früher gezeigte Leistungen besinnt und sich zu be­sonderen Taten aufrafft

Zugendklubkampf 1900 VfB.

1900 1. Jugend VfB. 1. Jugend.

Am Sonntag steigt her mit Spannung erwartete Klubkampf 1900 VfB. Im Spiel ter beiden ersten Jugendmannschaften, der vor tem Ligaspiel

der Spielneremigung 1900 ftattfintet, wird man ein spannendes Spiel zu sehen bekommen. Die VfBer konnten ihre 1. Jugend stark verbessern. Trotzdem erwartet man einen Sieg der 1900er auf Grund ihrer größeren Technik und Spielerfahrung. Die erste Jugend der 1900er spielt wie folgt: Rahn; Weiß, Schäfer; Jakob, Schmidt, Jördens; Erhard, Schellhaas, Bingel, Jung, Koch.

1900 2. Jugend VfB. 2. Jugend.

Im Kampf der 2. Jugendmannschaften erwartet man einen knappen Sieg des VfB.

1900 1. Schüler VfB. 1. Schüler.

Die Kleinsten werden sich einen offenen Kampf liefern, bei dem der Sieger nicht vorauszusagen ist.

VfB.-Reichsbahn Gießen.

Warburg-Ockershauseu Liga gegen VfB.-Reichsbahn Liga.

Die Gießener fahren zum Rückspiel nach Ockers­hausen. Die Gastgeber haben im Vorspiel bewiesen, daß sie immer noch die Kampfmannschaft sind, als die sie sich bei ihren früheren Spielen auf hiesigem Boden entpuppt hatten. In diesem Spiele haben die Ockershäuser den Vorteil des eigenen Platzes, und man weiß, daß unter diesen Umständen die Gast­geber kaum zu schlagen sind. Bei den Hiesigen wird Göbel wieder in der Verteidigung mitwirken. Leider muß der Sturm der Hiesigen erneut eine Umstellung erfahren. Trotzdem kann die Mannschaft ein ehren­volles Resultat erzielen.

VfB.-Reichsbahn II Sportfreunde Wetzlar I

In diesem Spiel haben sich die Gießener vielleicht einen Gegner verpflichtet, der zu schwer für die Mannschaft ist. Die Wetzlarer stehen in der Kreis­klasse an zweiter Stelle und haben eine wesentliche Verstärkung erfahren. Die Hiesigen treten in ihrer bewährten Aufstellung an.

Die 1. Jugend und die 1. Schüler spielen auf dem Platze der Spieloereinigung 1900 gegen die gleichen des Gastgebers. Auf dem Waldsportplatz stehen sich die zweite Jugend im Lokalkampf gegenüber. Der Ausgang der Spiele ist offen.

FE.Teutonia" Watzenborn-Steinberg

Nachdem nun die Spielferie 1934/35 beendet ist, hält der FC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg am heutigen Samstagabend im Vereinslokal seine Jah­

reshauptversammlung ab. Diese Versammlung wird den Mitgliedern über die gesamte Arbeit und die erzielten Erfolge des abgelaufenen Dereinsjahres Aufschluß geben.

Watzenborn-Steinberg II Lollar II.

Am Sonntag treten dann die beiden aktiven Mannschaften auf eigenem Platz auf den Plan. Die Gegner stellt in beiden Spielen der Sportverein 1920 Lollar. Im ersten Spiel treten sich die zweiten Mannschaften beider Vereine gegenüber. Leider muß die Platzmannschaft einige Spieler an die erste Elf abgeben und die Siegesaussichten sind teher nicht die günstigsten.

Watzenborn-Steinberg I Lollar I.

Anschließend kreuzen die beiden ersten Mann­schaften die Klingen. Lollar, trie einstige Bezirks­klassenmannschaft, spielt einen ausgezeichneten Fuß­ball und nimmt, trotzdem ihr Start zu Beginn der lekten Serie nicht ter beste war, noch einen guten Platz in ter Tabelle ein. In jüngster Zeit ist noch eine stärkere Formoerbesserung der Elf festzu­stellen. Gelang ihr doch über den Meister ter Kreis­klasse im letzten Verbandsspiel ein Sieg von nicht weniger denn 9:1 Toren. Die Teutonen haben da­her allen Grund, dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, zumal die Mannschaft infolge Verletzungen und Erkrankungen nicht komplett an­treten kann.

VfB. Krofdorf-Gleiberg.

Krofdorf I 1900 Gießen II.

Zum letzten Verbandsspiel empfängt Krofdorf am nächsten Sonntag die Ligareserve der Spielvereini­gung 1900 Gießen. Ob der Krosdorfer Mannschaft ein Sieg gelingt, ist sehr fraglich, denn 1900 wird wohl alles aufbieten, um die Niederlage vom Vor­spiel wett zu machen.

Sportverein 1920 Heuchelheim.

In Heuchelheim erwartet man am morgigen Sonntag die 1. Mannschaft vom VfR. Lich zum letzten Meisterschaftsspiel. Obwohl den Einheimischen nunmehr die Meisterschaft nicht mehr streitig ge­macht werden kann, ist es doch eink Prestigefrage, daß dieses Spiel auch noch gewonnen wird. Die Gäste stellen zur Zeit eine Elf, welche nicht zu unterschätzen ist.

Fußballabteilung des Turnvereins Wieseck.

Die erste Mannschaft der Fußballabteilung des Turnvereins Wieseck wird am kommenden Sonntag zum nochmalig angesetzten Verbandsspiel in Grün- berg zu Gast sein. Die Mannschaft, die mit Ersatz antreten muß, wird in den Platzbesitzern einen guten Gegner haben, der auf eigenem Platz fick nur schwer schlagen lassen wird. Wieseck wird sich sehr anstrengen müssen, wenn aus dem letzten Ver­bandsspiel keine Schlappe mit nach Hause gebracht werden soll.

Die zweite Mannschaft des Tv. Wieseck kommt einer Rückspielverpflichtuna in Alten-Buseck nach und wird alle Register ihres Könnens aufziehen müssen.

Sportverein 1928 Garbenteich.

Die 1. Mannschaft des Sportvereins Hungen wird am morgigen Sonntag zu einem Freundschaftsspiel in Garbenteich antreten. So viel bekannt ist, stel­len die Gäste eine spielstarke Mannschaft ins Feld, die schon manchem Gegner schwer zu schaffen machte. Die Aufstellung der Mannschaft macht den Gast­gebern diesmal einige Sorge. Es müssen drei Spie­ler ersetzt werden. Man erwartet aber trotzdem einen anregenden Kampf, dessen Ende und Ausgang nicht vorauszusehen ist.

Fußball im TV. Großen-Linden.

Auf Wunsch vieler Interessenten wurde hier eine Fußballabteilung gegründet, deren Mannschaft am morgigen Sonntag das erste Spiel bestreitet. Als Gegner wurde die spielstarke Mannschaft von Allen­dorf (Gruppenmeister) verpflichtet. Die jungen Spie­ler von Großen-Linden werden sich sehr anstrengen müssen, wenn die Niederlage nicht zu hoch ausfallen soll.

Leichtathletik der Sp.-Dg. 1900.

Feldwebel Gugel beim hallensporlfest in Fritzlar.

Am morgigen Sonntag veranstaltet der Tusp. Fritzlar ein gauoffenes Hallenspvrtfest. Als Vertre­ter der Spielvereinigung 1900 Gießen nimmt Feld­webel Gugel (1. Komp. I. R. Gießen) teil. Er geht im Kugelstoßen an den Start und hat die starke Gegnerschaft eines Groß-Fengels (Mar­burg), L u h (VfB.-Reichbahn Gießen), sowie der beiden Kasselaner Hartung und von Hofe. Da die derzeitige Form der Teilnehmer nicht bekannt ist, lassen sich Voraussagen nicht machen. Man hofft jedoch, daß der 1900er mit einer guten Leistung aufwartet.

Trainingsbeginn der Ruderer.

Wieder ist die Zeit gekommen, zu ter die Ru­derer ihre Boote an die frische Luft bringen und mit den täglichen Uebungsfahrten beginnen. Die mühevolle und darum gerate so reizvolle Zeit des Rutertrainings tritt aus dem Stadium der Win­terarbeit und tes Ergänzungstrainings in das Stadium der Arbeit auf tem Wasser in Licht, Luft und Sonne. Das Rudertraining mit seiner restlosen Hingabe jedes einzelnen an seinen Sport, der vorbildliche Kameradschaftsgeist und unbeug­same Wille, machen aus Jünglingen ganze Kerle, die, außer ihrer beruflichen Arbeit nichts anderes kennen als die Ausübung ihres Sportes und da- mit Ertüchtigung ihres Körpers.

Was übt nun diesen mächtigen Bann aus? Rennrudern bedeutet Kraftanspannung und Kraft­entfaltung in höchster Konzentration. Von Körper und Seele wird alles verlangt: letzter Einsatz und eiserne Energie.. Die völlige Hingabe, die von jedem Trainingsmann gefordert wird, ist das Geheimnis dieser unwiderstehlichen Anziehungskraft. Die Gie­ßener Rudergesellschaft 18 7 7 e. V., de­ren Ruderer mit zu den Besten in Deutschland zählen und die bekanntlich durch den Führer des Deutschen Ruderverbandes zur Olympiazelle er­nannt wurde, verpflichtet am Sonntag, 10. März ihre Rennruderer zum Vortraining mit gleichzeiti­gem Beginn der täglichen Uebungsfahrten. (Am 23. März läuft übrigens im Bootshaus der GRG.

gewinne anzusehen; sie erhöhen daher den Gewinn. Bei Gewerbetreibenden, die nach dem Ergebnis ihrer Buchführung veranlagt werden, hat bie Be­wertung ter Steuergutscheine mit den Anschaffungs­oder Herstellungskosten ober mit dem niedrigeren Teilwert zu erfolgen. Es ist im Hinblick darauf, daß die Steuergutscheine dem Betriebsvermögen ohne Gegenleistung zugeflossen sind, nichts dagegen einHuwenten, daß der Steuerpflichtige die Steuer­gutscheine zu dem für den Bilanzstichtag maßgeben­den Kurs bilanziert.

Wie in den vorhergehenden Jahren ist die Ein- fommenfteuerDergünftigung der Durchführungsbe­stimmungen zur Steuergutscheinoerordnung auch für das Wirtschaftsjahr 1934 (1933/34) dadurch herbei­zuführen, daß der Steuerpflichtige außerhalb der Bilanz vom Gewinn vier Fünftel des Kurs­wertes der im Kalenderjahr 1934 vom Finanzamt erhaltenen Steuergutscheine nach dem Börsenkurs vom 31. Dezember 1934 absetzt. Der Einfachheit wegen kann der Abzug auf 84 v. H. bemessen werden.

Einkünfte aus hausbesih.

Als Hilfsmittel zur Ermittlung der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung werden, wie seit­her, Pauschsätze für Werbungskosten ausgestellt. Für den Landesfinanzamtsbezirk Darmstadt ist zugelas­sen, daß bei der Ermittlung der Einkünfte" aus Häusern, die lediglich Wohnzwecken dienen, die Fi­nanzämter von einer Beanstandung der Steuer­erklärungen dann absehen können, wenn die von dem Steuerpflichtigen geltend gemachten Werbungs­kosten mit Ausnahme der Grundsteuer, der Sonder- gebäutefteuer, der Schuldzinsen und dauernden La­sten, sowie der großen Instandsetzungen 30 v. H. der Mieteinnahmen nicht überfteigen. Auf die Anwen­dung des Pauschsatzes von 30 v. H. haben die Steuerpflichtigen jedoch keinen Rechtsanspruch.

Nach dem Einkommensteuergesetz 1934 kann der Nutzung^wert der Wohnung im eigenen Hause in einem Hundertsatz des zuletzt festgestellten Einheits­werts des Grundstücks bemessen werden. Dieser Hun­dertsatz wird als Durchschnittssatz für den Netto­mietwert aufgestellt werden. Dadurch werden in Zukunft die Schwierigkeiten beseitigt, die erfah­rungsgemäß bei Ermittlung des Mietwertes von größeren Einfamilienhäusern vielfach entstanden sind. Da die Aufftellung eines Durchschnittsatzes für den Nettomietwert der Wohnung im eigenen Hause für die Veranlagung für 1934 noch nicht durchge­führt werden kann, muß es zunächst noch bei dem bisherigen Verfahren verbleiben. Der Mietwert muß also geschätzt werden. Dies hat in der Weise zu geschehen, daß zunächst der Bruttomietwert an Hand des durchschnittlichen laufenden Erhaltungs­aufwands unter Hinzurechnung einer angemessenen Nettoverzinsung des investierten Kapitals oder un­mittelbar nach der Erfahrung des Lebens in einem fmntertfafc des investierten Kapitals geschätzt wird. Non dem so ermittelten Bruttomietwert ist der tat­sächliche Erhaltungsaufwand im Kalenderjahr 1934 abzusetzen.

Sonderausgaben.

Nach dem Einkommensteuergesetz 1925 waren Spareinlagen für den Steuerpflichtigen und seine nicht selbständig veranlagten Haushaltsangehörigen als Sonderleistungen abzugsfähig, wenn die Rück­zahlung des. Kapitals nur für den Todesfall oder für den Fall des Erlebens innerhalb einer Zeit von nicht weniger als zwanzig Jah­ren vereinbart war und die Vereinbarung unter Verzicht beider Vertragsteile auf eine Abänderung ober Aufhebung dem für den Steuerpflichtigen zu­ständigen Finanzamt angezeigt wurde. Die Vor­schrift ist in das Einkommensteuergesetz 1934 nicht übernommen worden. Für die Uebergangszeit und für die Abwicklung der bisherigen Spareinlagen gilt das folgende:

Spareinlagen, die den Vorschriften des § 17 Absatz 1 Ziffer 3 Einkommensteuergesetz 1925 entsprechen und im Kalenderjahr 1934 geleistet worden sind, können bei Ermittlung des Ein­kommens in voller Höhe abgesetzt werden. An einem Verzicht auf Abänderung oder Auf­hebung von Vereinbarungen, die Der Vorschrift des § 17 Absatz 1 Ziffer 3 Einkommensteuer­gesetz 1925 entsprechen, besteht steuerlich ein vinteresse nicht mehr. Wenn Steuerpflichtige und Sparkassen hinsichtlich derartiger Spar­kasseneinlagen ihre Vertragsbeziehungen neu regeln, so entsteht aus einer früheren Rückzah­lung des Kapitals eine Einkommensteuerpflicht nicht.

Nach dem Einkommensteuergesetz 1934 gehören zu den Sonderausgaben auch Beiträge des Steuer­pflichtigen für sich, für feine Ehefrau und feine Kinder, für die ihm Kinderermäßigung gewährt wird, an Barsparkassen zur Erlangung von Bau­darlehen. Es muß sich um Bausparkassen handeln, bie die Paragraphen 112 bis 121 des Gesetzes über die Beaufsichtigung der privaten Versicherungs­unternehmungen und Bausparkassen vom 6. Juni 1931 (Reichs-Gesetzblatt I Seite 315, 329) gemäß der Aufsicht unterliegen. Abzugsfähig sind nur die Beiträge, die bis zur Erlangung des Baudarlehns entrichtet werden. Die nach der Erlangung ent­richteten Beiträge find nur insoweit abzugsfähig, als darin Zinszahlungen enthalten find.

Berücksichtigung besonderer wirtschaftlicher Verhältnisse.

Bei der Veranlagung werden auf Antrag b e - sondere wirtschaftliche Verhältnisse, die die steuer­liche Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen we­sentlich beeinträchtigen, durch Ermäßi­gung der Einkommensteuer nach Maßgabe des §33 Einkommensteuergesetz 1934 berücksichtigt, wenn das Einkommen 20 000 Reichsmark (bei Steuerpflich­tigen, denen Kinderermäßigung für mehr als zwei Kinder zusteht, 30 000 Reichsmark) nicht übersteigt. Besondere wirtschaftliche Verhältnisse' sind ge­geben beiaußergewöhnlichen Bela st u n- g e n", die sich in der Regel aus Aufwendungen für Unterhalt von Kindern oder bedürftigen Ange­hörigen ergeben, oder durch sonstige notwendige Aufwendungen, die nicht zu den Sonderausgaben gehören, insbesondere Ausgaben wegen Krankheit, Todesfall oder Unglücksfall. Es muß sich um Be­lastungen handeln, die nicht in allgemeinen Verhältnissen, sondern in den bunteren Verhältnissen des einzelnen Steuerpflichtigen oder einer kleinen Minderheit von Steuerpflich­tigen begründet sind. Die Voraussetzung für die An-^

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