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Nun hört mit Furcht und Grausen..."

Aus der Geschichte des Bänkelsangs und der Moritaten.

Lindenstruth allen Mitwirkenden, die zum Gelingen des Festtages beigetragen haben.

Den Schluß des Festtages bildete eine musika­lische F e i e r st u n d e in der St.-Markus-Kirche, die den Meistern Schütz, Bach und Händel gewid­met war und nur Werke von diesen Komponisten Aum Dortrag brachte. Ausgeführt wurde diese Feierstunde von namhaften auswärtigen Künst­lern und den Kirchenchören des Dekanats.

Dolksfestwoche in Bad-Nauheim.

Bad-Nauheim, 7. Juli. Im Rahmen der Hundertjahrfeier des Staatsbades veranstaltet das Städtische Verkehrsamt gemeinsam mit der Turn­gemeinde Bad-Nauheim eine sogenannteBad-Nau­heimer Dolksfestwoche", die sich vom 6. Juli bis zum 14. Juli erstreckt.. Der erste Teil das Kreisturnfest des Turnkreises Wetterau-Dogelsberg ist an dieser Stelle schon ausgiebig besprochen. Im zweiten Teil der Festwoche gibt die NS. Kul- turaemeinde Bad-Nauheim in Gemeinschaft mit der Hessen-Nassauischen Volksbühne am Mittwoch, 10. Juli das Festspiel ,Lieselott von der Pfalz" auf der Freilichtbühne des neuen Sportfeldes im Hoch­wald. Die NS.-GemeinfchaftKraft durch Freude" wird auf der gleichen Stelle am Sonntag, 14. Juli, dasTell-Spiel der Schweizer Bauern" als Frei­lichtaufführung bringen und daneben noch Volkslie­der und Volkstänze beides ausgeführt von der Laienspielgruppe, dem Tanzkreis und der Singschar der Hochschule für Lehrerbildung in Friedberg. Erst­malig werden also auf der neuen Sportanlage im Hochwald Freilichtaufführungen gegeben. Auf die Anzeige vom Samstag sei besonderes hingewiesen.

Landkreis Gießen.

* Annerod, 7. Juli. Die etwa 67 Jahre alte Landwirtsehefrau Marie Schäfer von hier mußte mit erheblichen Weichteilverletzungen im Gesicht und mit einem Oberarmbruch in die Klinik nach Gießen gebracht werden.

* Leihgestern, 7. Juli. Das 10jährige Töch­terchen des hiesigen Schuhmachermeisters Binz er­litt durch einen unglücklichen Sturz einen Bruch des linken Oberarmes und mußte in ärzt­liche Behandlung gebracht werden.

s. Lang-Göns, 8.Juli. Am Samstagabend fand die Besichtigung unserer Freiwil­ligen und Pflichtfeuerwehr durch Kreis­feuerwehrinspektor Bouffier (Gießen) statt. Im ersten Teil der Besichtigung wurden Fuß- und Geräteübungen auf dem Platze vor der Turnhalle vorgeführt. Es folgte dann ein Brandangriff auf eine Scheuer der Mohrgasse und die umgebenden Gebäude, bei dem auch die Kreis-Motorfeuerspritze in Tätigkeit trat. Die Uebungen hatten eine große Menschenmenge angelockt, die mit größtem Interesse die Arbeit der Feuerwehr verfolgte. Das Wasser wurde dem zu diesem Zweck besonders gestauten Gönsbach entnommen.

+ Di Hin gen, 7. Juli. Heute feierten in bester Gesundheit der frühere Dreschmaschinenbe­sitzer Heinrich Ester und seine Ehefrau das Fest der g o l d e n en Hochzeit. Von einem schwe­ren Unglücksfall wurde die Ehefrau des hiesigen Landwirts Wilhelm Koch betroffen. Sie war auf der Wiese mit Heuaufladen beschäftigt, als plötzlich die Pferde durchgingen und die Frau vom Wagen geschleudert wurde. Schwer verletzt wurde die be­dauernswerte Frau nach Hause gebracht.

* Ettingshausen, 7. Juli. Die Heuernte geht ihrem Ende entgegen. Die Arbeiten gingen rasch vonstatten. Die Ernte ist ausreichend und als sehr gut zu bezeichnen. Dieser Tage fand die Musterung der Gestellungspflichtigen aus Ettings­hausen in Gießen statt. Auf geschmücktem Wagen fuhren sie unter Sang und Klang aus dem Dorfe.

Kreis Büdingen.

$ Nidda, 7. Juli. Der NS.-Lehrerbund ver­anstaltete am Samstag und Sonntag in der hie­sigen Turnhalle für die Öffentlichkeit eine A u s - stellung von Zeichnungen, Scheren­schnitten, Aufklebearbeiten, Aufsätzen- Tabellen u. a. der gesamten Jugend aus allen Schulgattungen Hessens, von der kleinsten Land­schule bis zum Gymnasium. In allen Darstellungen wurde das Winterhilfswerk 19 3 4/35,

In übermütiger Laune fallen Klampfen- und Ziehharmonikaspieler zuweilen unversehens in eine alte B än kel weise, und sie singen dazu eine jener tragikomischen Moritaten, die fast schon in Vergessenheit geraten sind. Die Bänkelsänger haben vor Zeiten einmal eine große Rolle gespielt, denn sie übernahmen es, die Kenntnis von geschicht­lichen Begebenheiten allerdings in komischer Verzerrung bis in die entferntesten Orte zu tragen. Im 16. Jahrhundert wurden sie darum auch Zeitungssinger" genannt, wenn die Historien, Räuber- und Schauergeschichten, die sie unter Vor­zeigung bebilderter Tafeln von einer Bank herab vortrugen, auch eine recht ungenügende Art der Nachrichtenübermittlung darstellten.

Der NameMoritat", wie man die Bänkelgesänge, vielleicht im Anklang an die spätmittelalterlichen Moritates" oder Moralitäten, wahrscheinlicher aber in Zerdehnung des Wortes Mordtat nannte, ist für diese Darbietungen bezeichnend, die an die Jahrmärkte und Messen gebunden waren. Mit großen Leinwand- und W a ch s t u ch bil­de r n, auf denen die Hauptszenen ihrer Lieder­texte dargestellt waren, zogen die Sänger von Ort zu Ort und schlugen überall ihr Podium auf.. Mit weithin schallender Stimme verkündeten sie als­dann, was sie neues zu berichten hätten, und wenn sich genug Zuhörer angesammelt hatten, begann der Vortrag der Lieder an Hand der Bil­der. Diese Bilder hatten die Bänkelsänger aber nicht selbst gemalt, sondern sie wurden von beson­deren Lieferanten bezogen. So ist ermittelt worden, daß die meisten der Schauergemälde, die im 19. Jahrhundert überall gezeigt wurden, aus der Werkstatt eines einzigenKünstlers" stammten, eines gewissen Friedrich Adam B a r n u tz in Jever, der für ein Hamburger Haus arbeitete und sich seine Kunst nach Quadratfuß bezahlen ließ.

Doch gab es vor ihm noch andere Spezialisten auf diesem Gebiet, wenigstens ist ein Bild von Chodowiecki erhalten, das aus einer Heck stammt, zu der Barnutz noch nicht wirksam sein konnte. Es handelt sich um die Darstellung einer Jahrmarktsszene, in deren Mitte sich ein Gestell be­findet, auf dem eine große Tafel mit dreizehn Bil­dern zu sehen ist. Ein kriegerisch aufgeputzter Mann steht davor und weist mit einem langen Stab auf die Bilder, und ihm gegenüber steht ein Invalide mit abgerissenem Rock, der auf der Geige spielt. Die schaulustige Menge scheint sich aufs beste zu

der Auffassungskraft und Fertigkeit der verschieden­sten Altersstufen entsprechend, zum Ausdruck ge­bracht. Man staunte, wie selbst die jüngeren Schü­ler durch einfache Strichzeichnungen, aber die schon fortgeschritteneren durch Anwendung von Farben ihr Gefühlsleben zum Ausdruck brachten. Zahlrei­cher Besuch von Erwachsenen zeigte das große Interesse, das man der eigenartigen Veranstaltung entgegenbrachte. Als Anerkennung für Ver­dienste um den Kyffhäuserbund wurde folgenden Kameraden das Kyffhäuser-Ehrenzeichen 2. Klasse verliehen: Hch. Diehlmann, Gg. Helfrich, Frd. H eh mann, Herm. Seum und Hch. W e tz st e i n. In dem Nachbarorte Unter-Schmitten stürzte der Rentner Frd. D e - ch e r t infolge raschen Anfahrens rückwärts vom Wagensitz in die auf dem Wagen liegende Sense und zog sich im Rücken erhebliche Verletzungen zu, die sofortige ärztliche Behandlung erforderten.

Kreis Alsfeld.

+ Groß-Felda, 6. Juli. Mit Unterstützung der NSV. wurde hier ein Kindergarten er­öffnet, der sich eines guten Zuspruchs erfreut. 25 bis 30 Kinder besuchen ihn. Die Einrichtung wird allgemein begrüßt. Vorläufig ist es nur für die Sommerszeit gedacht. Die ftillgelegte frühere Gebirgsmolkerei dient als Obdach.

* Windhausen, 6. Juli. Auch bei uns wurde ein Kindergarten mit Unterstützung der NSV.

unterhalten, obwohl die Bilder, wie aus den In­schriften hervorgeht, nicht nur Moritaten zeigen. Sie beschäftigen sich mit folgenden Themen: Weih­nachten, Neu-Jahr, Ball, Schlittenfahrt, Hochzeit, Streitigkeiten, Ehescheidung, Konzert, Schauspiel, Diebstahl, Picknick und Krankheit, alles Dinge, die von den Zuschauern offenbar mit großem Interesse ausgenommen wurden.

Die Hauptsache bei diesen Darbietungen aber war nicht der Vortrag, in dem die eigentliche Geschichte in Prosa erzählt wurde, sondern das Lied, das meistens von einer Bänkelsängerin eintönig her­untergeleiert worden ist. Mit einem VerkaufF l i e- gender Blätter" schloß dann dieVorstellung" ab.

Durch dieseFliegenden Blätter" kann man einen genaueren Einblick in jene eigenartige Volks­belustigung und ihre Hintergründe tun. Da ist schon der lange Titel sehr spannend:Das le­bendig begrabene Kind oder Gott ist gerecht. Eine traurige Begebenheit, wie eine Stiefmutter an ihrem Kinde handelte, geschehen am 2. Mai vorigen Jahres in Milow, eine Stunde von Rotterdam in Holland." Auch folgende lieber» schrift lockte die Zuschauer herbei:Schauervolle Begebenheit eines Kornwucherers namens Stein­holz, ein Handelsmann im 66. Jahr feines Alters, welcher den 29. Januar 1795 von den Mäusen lebendia aufgefressen worden, aus Savoyen von einem Augenzeugen beschrieben. Nebst einem kur­zen Bericht von zwei Getreidelieferanten, welche in Mainz aufgehangen worden find."

Mit der genauen Angabe von Zeit und Ort wollte man seine Glaubwürdigkeit erhöhen. Der moralische Zweck tritt in den Anreden hervor, wieNun lernt Ihr Eltern und Ihr Kinder" und Nun hört mit Furcht und Grausen". Diele dieser Bänkellieder sind sogar zu einer Art von Volks­lied geworden, wie jenes vom Räuberhauptmann Rinaldo Rinaldini und vom Schinderhannes. In der Zeit der Romantik, in der man sich eingehen­der mit der Volksliteratur beschäftigte, hatten übri­gens Arnim und Brentano eineVeredlung" des Bänkelgesangs ins Auge gefaßt. Sie wollten eine Bänkelsängerschule gründen, durch die Goethe- sche Gedichte mit Melodien von Mozart im Volk verbreitet werden sollten. Sie sind von dieserVer­edlung" des Bänkelgesangs allerdings wieder abge­kommen.

eingerichtet. Er steht unter der Leitung einer Kindergärtnerin aus dem Arbeitslager Storndorf.

Kreis Lauterbach.

LPD. Lauterbach, 7.Juli. Ein Bauer aus Heister wurde sei einigen Tagen vermißt. Wie­derholtes Suchen blieb erfolglos. Jetzt wurde noch­mals die ganze Gegend abgesucht, wobei man auch die Feuerwehren der Umgebung einsetzte. In der Gemarkung Steinfurt fand man schließlich die völlig zerfetzte Leiche des Vermißten. Der Unglückliche hat wahrscheinlich eine Spreng­ladung unter s i ch zur Entzündung ge­bracht. Die Gründe für diesen Selbstmord sind nicht bekannt.

Preiräen.

Kreis Dehlar.

_L Waldgirmes, 7. Juli. Gestern wurde die Ehefrau des Ludwig Schmidt a. von hier Minna, geb. F e t h, im Krankenhaus zu Wetz­lar von Drei gefunden Mädchen entbunden.

* Frankenbach, 7. Juli. In Ausübung fei­nes Berufes verunglückte hier der etwa 25jährige Zimmermann Adolf W a l d f ch m i d t. Er erlitt Brüche an beiden Armen, ferner einen Nasenbeinbruch und erhebliche Gesichts- oerletzungen. Der bedauernswerte Mann mußte zur Behandlung nach Gießen gebracht wer­den.

OberlaunuSkreiS.

* Usingen, 7. Juli. Dieser Tage kam es un­weit unseres Ortes zu einem schweren Ver­kehrsunfall. Eine Gruppe junger Leute aus dem Siegerland befand sich auf einem Radausflug in unserer Gegend. An einer abschüssigen Stelle der Straße verlor der etwa 19 Jahre alte Walter Grube aus Weidenau die Herrschaft über fein Fahrrad und fuhr heftig gegen einen Baum. Er erlitt einen schweren Schädelbruch und einen Kieferbruch. Nach der ersten Hilfeleistung wurde er in die Gießener Klinik überführt. Der junge Mann liegt in ernstem Zustand darnieder.

Kreis Biedenkopf.

LPD. Biedenkopf, 7.Juli. In der Ortschaft Feudingen zog sich das achtjährige Töchterchen einer Witwe beim Spielen durch einen unglück­lichen Sturz so schwere Verletzungen zu, daß es nach mehrtägigem Schmerzenslager ver­starb.

Ä4X Die deutsche Arbeitsfront

? n.9.=6emeinf(haftKraft durch frcuöc"

Gastspiel des Schumann-Theaters im Stadttheater.

Arn Donnerstag, 11. Juli, gastiert das von feiner letzten Tournee in bester Erinnerung stehende Schumanntheater aus Frankfurt a. M mit voll­kommen neuem und großem Varietsprogramm im Gießener Stadttheater. Die Preise der Plätze sind sehr niedrig gehalten, so daß es jedem Volksgenos­sen möglich fein wird, diese Vorstellung zu besuchen. Preise der Plätze sind: 0,60, 1, 1,30 und 1,50 Reichsmark. Karten sind u. a. zu haben im Vor­verkauf im Musikhaus Challier, Schokoladen- Haus H u n t e m a n n , auf der Kreisdienststelle, Schanzenstraße 18, bei Ortswart Pg. Fritz Rich­ter, Feuerbachstrahe 10, und bei sämtlichen Be­triebswarten der NS.-GemeinfchaftKraft durch Freude".

KdF.-Sonderzüge aus Kassel zum Gauturnfest in Gießen.

Die NS.-GemeinschastKraft durch Freude", Gau Kurhessen, hat die Absicht, zu dem vom 2. bis 4. August stattfindenden Gauturnfest einen oder Zwei Sonderzüge mit je 800 Teilnehmern nach Gießen zu fahren. Da diese 800 bis 1600 Teilneh­mer nicht alle in Gasthäusern untergebracht wer­den können, rechnet man stark mit der Gastfreund­lichkeit unserer Gießener Mitbürger, besonders derer, die schon an KdF.-Fahrten teilgenommen haben. Wir bitten deshalb darum, die in nächsten Tagen wegen der Quartiere vorsprechenden Volks­genossen nicht abzuweisen und für das große Sport­fest das gastliche Haus zu offnen.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

k. Sp. in E.: 1. Als Kleinwohnungen gelten Wohnungen, die eine nutzbare Wohnfläche von höchstens 75 m2 haben. Diese Grenze kann u. a. überschritten werden, wenn es sich um Wohnungen für kinderreiche Familien handelt, und zwar um je 7,5 m2 für das vierte und jedes weitere Kind. (Für Eigenheime gelten besondere Bestimmungen.) 2. Als nutzbare Wohnfläche gelten die Wohn- und Schlafräume und die Küche, wenn die Neben- räume in ortsüblichen Grenzen bleiben. Soweit die Nebenräume die ortsüblichen Grenzen über­schreiten, rechnen sie zur nutzbaren Wohnfläche. Wohn- und Schlafräume sind solche Räume, die dauernd zum Wohnen ober Schlafen Geeignet find. Auf die Art der Bezeichnung der Räume (z. B. Stube. Zimmer, Kammer usw.) und auf die Art ihrer Benutzung durch den Inhaber kommt es nicht an. 3. Als Nebenräume kommen in der Regel insbesondere die folgenden Räume in Betracht. Hausflur, Treppenflur, Wohnungsflur (Gang), Bal- kon, Veranda, Speisekammer, Bad, Abort, Wasch­küche, Kraftwagenhalle, Abstell- oder Lagerräume im Kellergeschoß ober Dachboden usw.

Blumenschmuckwettbewerb

Wir veranstalten auch in diesem Jahre einen Blumen­schmuck Wettbewerb und ersuchen alle Einwohner durch Bepflanzung der Häuser, Vorgärten und Veran­den sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Auch die mit geringen Mitteln durchgeführte Schmückung wird berücksichtigt Anmeldungen für Teilnahme an dem Wettbewerb müssen auf vorgedrucktem For­mular, erhältlich im Verkehrsbüro, Seltersweg 89, bis 1. August 1935 bei uns eingegangen sein.

Verkehrs- und Verschönerungsverein Giehen e V.

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Näheres Horst-Wessel-Wall 6.

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Dienstag, den Muli 1935,1 illbr, sollen imLöwen", hier, Neuen­weg 28 bzw. an Ort und Stelle (Bekanntgabe in obigem Lokal) zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden: Haus-,Laden» u. Büromöbel aller Art, 1 Schreib­maschine, 1 Kassenschrank, 1 Ne- tzistrier- u. Ladenkasse, Eisschränke, Oefen, 2 Klaviere, Anzugstoffe, 1 Näh-, Bohr- und Bandschleif- maschine, 1 Motor, 1 Radio, eine Violine, 8 Pelzmützen, m. Regen­mützen, 1 Abziehavparat Bestimmt: Mehrere Flurgardero­ben, 500 Rollen Krepp - Papier, mehrere Bücher, 1 Schrank- und Lisch - Grammophon, 1 Mignon- Schreibmaschine. 3997d

Scharmann, Gerichtsvollz.,Gießen Wernerwall 83.Tel. 3108.

ine wertvolle

N.S.V. sein

URKUNDE für spätere Geschlechter wird die Firmenmitglied- schäft der

4008 V

Ole Belegschaft der FilialelMnns(AoosA.-G. Gladenbach dankt ihrem Chef, Herrn Ludwig Rinn, und dessen Hause für die freundliche Spende anläßlich des 40jährigen D- stehens der Firma.

Gefolgschastsmiiglieder Filiale Gladenbach

4010 V

Bekanntmachung.

_ 5n den beidsn General - Versammlungen vom 26. April 1934 hat die Genossenschaft ihre Auf­lösung beschlossen. Sämtliche Aktiven und Passiven gehen auf die Bauer!. Bezugs- und Absatzgenofsen- schaft über. Die Gläubiger der Unterzeichneten wollen sich während der gesetzlichen Sperrzeit melden.

Leihgestern, den 15. Mai 1934.

Landw. Konsumverein 8 e. G. m. u. H. in Liauid. Die Liauidatoren: Heß. Binz. Dern. Krick. Liquidationsbilanz vom 12. Mai 1934

Aktiva. 9UL Kassenbestand.. 34.30 Warenbestand.. 857.11 Rückstände.....1164.33

Bankguthaben. 48.00 Darlehn...... 478.00

Inventar...... 35.00

2 616.74

Passiva. SUt

Warenschulden. 1323.67

Geschäftsguth. . 265.00

Reservefond ... 900.00

Betriebsrücklage 152.04

Rückvergütung . 105 00

2745.71

Verlust........ 128.97

Geschastslasten. 9UK, Gehälter.......277.50

Sackst. Kosten... .887.67 Emballagen 26.68

Rückvergütung . .105.00

Abschreib^Jnv.., 5.00 672.88

801.85 Verlust.........128.97

Mitgliederstand 35.

Leihgestern, den 15. Mai 1934.

Landw Konsumverein 2 e.«r.m.u.H. in Liauid.

Heb. Binz. Dein. Krick. W3Sd

Geschäftserträgnisse

Bruttogewinn.. .647.48

Emballagen......25.40

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der den Rahmen des alltäglichen sprengt!

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SCHARLACHROTE BLUME

Ein Fllmwerk ans der Zeit der französischen Revolution, nach dem gleichen Roman von Baronesse Orezy. 3996a Vorher: Gates Beiprogramm und UIn-Ton-Woche

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Am Dienstag, dem 9. d. 211., kommt in dem Ge- memdewald Cleeberg nachstehendes Holz öffentlich zum Verkauf.

Nutzholz:

Distrikt 1,3 Fuchskopf und 30b. Altenwald Zirka 100 Stück Nadelholzstangen 2. Klasse, zirka 800 Stück Nadelholzstangen 3. Klasse.

Brennholz:

Distr. 23a Gaulskopf 68 rm Eichenlohholz 1. Klasse, Distr. 37a Sprengersheck 280 rm Eichenlohholz 1. Kl. 75 Stück Lohholzstangen (Baumstützen).

Zusammenkunft vormittags 9 Uhr am Zechen­haus (Neuer Saatkamp). 4001V

Cleeberg, den 4. Juli 1935.

Der Bürgermeister: Klingelhöfer. K