Randnoten
Ostsragen im Auswärtigen Ausschuß
aufsorderlen, dorthin zu eilen.
führt, daß polnische Staatsangehörige genug Ge- legenheit hätten, Arbeit im Gebiet des eigenen ausgedehnten polnischen Eisenbahnnetzes zu finden, ohne daß sie zu diesem Zweck in das Danziger Gebiet zu tommcn brauchen. Die Danziger Eisenbahner dürften nicht unter polnischen Ar-
In zahlreichen Stadtgegenden tauchten kommunistische Sprechchöre auf, die die unwahre Behauptung verbreiteten, daß am Bülowplah Barrikadenkämpfe stattfänden und die Massen
rufen. Kurz nach 14 Uhr muhte die Polizei an der Gormonnstrahe gegen eine sie bedrohende Menschenmenge von der Schuhwasse Gebrauch machen.
Bei diesem Zusammenstoß wurde der Ober- Wachtmeister Heise vom Revier 87, ter sich in Zivil befand, schwerverletzt. Er erhielt zwei Lungenftiche und einen Stich in den Kopf. Der Beamte gab auf die ihn bedrängende Menschenmenge acht Schüsse ab, ohne jedoch jemand zu verletzen. Dann wurde ihm die Pistole «ni- wendet. Der Schwerverletzte ist in die Universitätsklinik gebracht worden. Zwei bei dem Zusammenstoß anscheinend schwer verletzte Zivilpersonen sind von ihren Anhängern fortgebracht worden. 3n der Kaiser-Wilhelmstraße war Die Polizei genötigt, zahlreiche Schreckschüsse abzugeben. Am Weidenweg wurde von den Kom- munisten ein Eimer Petroleum auf die Straße gegossen und angezündet, um die Aationalsozialisten beim Weitermarsch zu behindern. In der Ackerstraße wurde eine Anzahl großer Müllkästen auf die Straße geworfen. Da die Demonstranten in der Rahe des Friedrichshains auch auf Balkons ihre Eprechchöre aufgestellt hatten, muhte die Polizei mehrfach mit schußbereitem Karabiner die Beteiligten auf.ordern, die Fenster zu schließen.
Die Zahl der B er letzt en erhöhte ,ich bis
Lnnaqme von anjeigej für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher.
Preis für l mm höbe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlich 8, auswärts 10 Neichspsennig: für Re- blameanzeigen von 70 n m Breite 35 Neichspsennig, Platzoorschrist 20u , mehr.
Chefredakteure
Dr. Fnedr. Wilh. Lange. Derantwortlich für Politik Dr. Fr. Wilh. Lange: für Feuilleton Dr H.THyriot; für den übrigen Teil Ernst Diumschein und^ur denAn- zeigenteil i.D. Th. Kümmel sämtlich m Gieren.
silbergrau und rosa: einzelne Teile des Musters bilden graue, braune, grüne und goldfarbene Fluhperlen. Die in den Teppich eingewebten Perlen — etwa 12 000 Stück — sollen zunächst von einer Pariser S^ezialiirma gelö't und sortiert werten. Der Geckwar von Baroda, einer der reichsten indischen Fürsten, hat aus seinem Edel- steinbestand, der vom britischen Kolonialamt auf etwa 6 Millionen Pfund Sterling geschäht wird, Diamanten, Farbe e fiel, e uno Per.en im Werte von 3 Millionen Pfund Sterling nach Paris geschickt, um sie nach und nach unter- zubringen. Es ist klar, daß bei ter im Augenblick auherortentlich beschränkten Aufnahmefüh.g- keit des Marltes ein Berkaus solcher Mengen schwer fallen wird, aber wenn die Verkäufer ihre Preise zeitgemäß einsetzen können, dann werten sie dieses Geschäft glatt abzuwickeln vermögen. Aus diesem Grunde wird das schon stark in Anspruch genommene Syndikat in Amsterdam auf ter Hut sein und nötigenfalls selbst als Käufer auftreten müssen, um nach Möglichkeit die Edelsteinüberschwemmung in seine Safes zu leiten, was allerdings erheblicher Geldmittel bedarf.
Konkordatsverhandlungen in Hessen?
Darmstadt. 22. Jan. (WSA.) 3n einer Bei ->rechung zwischen dem hessischen Staatspräsidenten Dr. Adelung und Vertretern des Hess. Landeslehrervereins wu.de, wie der ..Schulbote für Hessen" mitteilt, von Regir- rungsseite zugegeben, daß auch in Hessen schon seit 3ahren Vorbesprechungen über ein neues Abkommen zwischen dem hessischen Staat und den Kirchen stattgefunden hätten Den Vertretern der Lehrerschaft seien Mitteilungen über den Stand der Verhandlungen nicht ge- macht worden. Die Lehrerschaft habe zum Ausdruck gebracht, dah sie gegen den Abschluß von Verträgen zwischen Staat und Kirchen grundsätzlich nichts einzuwenden habe, aber genau wie in den übrigen Ländern die Aufnahme von Bestimmungen über die Schule in die Kirchen- vertrage bekämpfen würde.
gegen 14 Mr auf etwa 30. Gerüchte darüber, dah Personen getötet worden feien, bestätigten sich bisher nicht. Bedrohlich gestaltete sich dic Lage vorübergehend am Richardplah in Aeu- tölln und am Görl.her Bahnhof. Hier gab es eine gröbere Anzahl von Verletzten.
3n der (Brünauer Straße hallen Kommunisten mit Pcroleum übergossene Matratzen angc- jüntet, die jedoch erst in Flammen ausgingen, als der Zug der Jlationalfopaliften bereits vorüber war. Auf der Kolonnenbrücke wurde der Bau einer Barrikade versucht.
Etwa zehn Personen zogen vier Müllabfuhrwagen auf die Brücke und stellten sie quer über Die Strahe, um den nationalsozialistischen Anmarsch zu stören. Das Hindernis wurde von der Feuerwehr beseitigt. Einige Täter wurden festgenommen.
Auf dem Bülowplah.
Die Feier auf dem Friedhof.
In kurzen Abständen traf ein SA.-Zug nach dem anderen aus dem Bülow platz ein. Gegen 14.1 > Uhr marschierte die SS. aus.
Insgesamt standen etwa 18 000 uniformierte Nationalsozialisten auf dem Bülowplah mit der Front gegen das Karl-Liebknecht-Haus. Der
Ein Linruhe-Gonntag in Berlin.
Oie Giaatsautoriiäi verschafft sich Geltung. - Llmfangreiche kommunistische Siörungs versuche gegen die Kundgebung der AGOAp. gescheitert.
Es ist an der Zeit, sich einmal mit dem M i l i tärwesen des heuen Rußland Hu beschas- Hgen, nachdem Stalin, der „rote Zar , in einer Sitzung des Zentralexekutivkomitees der Kommum- iliichen Partei neben der Ablegung eines Rechen- fchastsberichtes über den Fünsjahresplan gleichzeitig von dem außerordentlich starken Ausbau der sow)et- -russischen Rüstungsindustrie gesprochen hat Wir wissen längst, dah Sowjetrußland ich seit seinem bestehen hauptsächlich mit dem Ausbau seiner Militärmacht beschäftigt hat, w.r wissen ebenso gut, daß Die russischen Angaben beim ^ol erbundssekre- lariat über die Gesamtsumme der russischen Effektw- bestande von 562 000 Mann nicht stimmen. Die lowjetrussische Regierung gibt auherdem noch die militärisch organisierten Formationen ZU, als da sind die Grenzwache der GPU. mit 28150, die <cPU im Innern mit 17 240, die nchutzwache mit 13 20-1 also insgesamt 58 590 Mann. Die Zahl der oluaze'uqe soll nach dem Bericht an den Völkerbund V.O betragen, Die Flotte 54 Schiffe zählen, mit einer < "samltonnage von 160 892, Darunter Drei Lmien- schiffe, zwei Kreuzer, siebzehn Zerstörer, sechzehn i'nterseeboote. Eigenartigerweise wird aber die im Coli von Biserta liegende Wrangel-Flotte mit 15 Schiffen und 40 000 Tonnen aufgezählt, die nach len Kämpfen des Generals Wrangel in Sudruh. land von Der französischen Regierung beschlagnahmt wurde. Man kann daraus entnehmen, daß einmal Sowjetrußland seinen Anspruch aus Auslieferung dieser Flotte aufrechterhält, oder dah es sich bereits — einen Ersatz besorgt hat.
Nach Ausrufung der Sowjetregierung wurde mit kein Dekret vorn 28. Januar 1918 die „Rote Arbeiter- und Bauernarmee" geschaffen, die eine starke .von 640 000 Mann (nach Aussagen Trotzkis) oder 3 300 000 Mann, wie andere Quellen meldeten, hatte, 'kn diesem ersten Sowjetheer haben die roten Macht-
Die Sammelpunkte der Nationalsozialisten waren stellenweise von großen Menschenmengen umgeben, die Schmährufe ausstießen. Besondere Unruhe herrschte in den Straßen zwischen Bülowplatz und Alexanderplatz. Auf dem Bahnhof Alexanderplatz kamen fast ununterbrochen kleinere Trupps von Nationalsozialisten an, um sich zu ihren Sammelplätzen zu begeben. Sie wurden von Tausenden von Kommunisten empfangen, die Schmäh- und Nieder-Rufe ausstießen, und auf die Nationalsozialisten ein- schlugen. Die Polizei räumte schließlich gegen Drei
Crld)tint tägltd), außer Sonntags und feiertags Beilagen: Die.Illustrierte (Ti,neuer ^rnihenbtatter $eimat mDild D" Scholle monats-Bejugsprets:
<gitt 4 Beilagen Uli 1.95 Ohne Illustriert. . 180 Zustellgebühr. .
Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt.
5erns7rechanschlüffe unter Sammelnummer 2251. Amchrist für Drahtnachrichten Anzeiger Lietzen.
pofischecilonto:
f ronlftrt am Dlatn 11686.
beitskräften leiden.
Solche perfonalftreifigteiten könnten übrigens gar nicht entstehen, wenn es statt der widerrechtlich in Danzig sich befindenden pornrnerell- fchen Lifenbahndireklion in Danzig nur eine Danziger Direktion ausschließlich für die Danziger Bahnen geben würde, die einzurichten Polen verpflichtet ist, und deren Durchführung Danzig in einer Note in diesem Monat verlangt hat.
Der verstorbene Graf G r a v i n a hat übrigens in seiner Entscheidung vom 3anuar 1932 die Gruppe der höheren Beamten, Dic polnische Staatsangehörige sein dürfen, eng umrissen und fcstgrstellt, daß außer dem Auhenpersonal auch das gesamte Büropersonal bei Der Cisenbahndirek- tion unD Den Aemtern einschließlich Der Amts- Vorsteher von Danziger Staatsangehörigen, soweit Kräfte vorhanden, zu stellen sind.
Die Zahlungen an Belgien.
Eine belgische Erklärung.
Brüssel, 21. 3an. (WTD.) Die Belgische Telegraphenagentur teilt mit: Zu dem gestrigen Antrag der Aationalsozialisten erfahren wir. daß die deutsche Reichsregierung Der belgischen Regierung keine Mitteilung über eine eventuelle Aufhebung der Auszahlungen in Wart gemacht Hot. Es liegt daher für Brüssel keinerlei Veranlassung zu der Annahme vor, daß es in den Absichten der deutschen Re- g'.erung gelegen lei, ihre Verpflichtungen nicht zu respektieren. Cs handelt sich um den gestrigen nationalsozialistischen, nur vom Auswärtigen Ausschuß des Reichstags angenommenen Antrag, dah Dic Deutschen Zahlungen an Belgien aus dem Ablom- men vom 13. 3uli 1929 in Anbetracht der im Lausanner Abkommen vom 9. 3uli 1932 auch von Belgien anerkannten wirtschaftlichen Aotlage Deutschlands bis auf weiteres einzustellen feien.
Berlin, 21. Jan. (BDZ.) Der Auswärtige Ausschuß des Reichstages fetzte unter dem Vorsitz des Abg. Dr. Frick (NS.) heute die große außenpolitische Aussprache sort. Im Vordergrund der Debatte standen Ost fragen, wie das Verhältnis zu Danzig, zwischen Danzig und Polen, die Sicherheitspakte und andere Probleme. Von der Reichsregierung war Reichs- außenminister Freiherr von Neurath mit seinen Beamten erschienen. Die Beratungen sind streng vertraulich. .. ....
Die umfangreiche Tagesordnung ermöglichte es dem Auswärtigen Ausschuß nicht, seine Verhandlungen am Samstag zum Abschluß zu bringen. Die Abstimmung über verschiedene von den nationalsozialistischen Ausschußmitgliedern eingebrachte Anträge, die die spezielle Lage D a n z i g s zum Gegenstand hatten, wurden zunächst zuruckgestellt
Nachdem noch die mit O e st e r r e i ch zusammenhängenden Fragen der deutschen Außenpolitik behandelt worden waren, vertagte sich der Ausschuß aus Donnerstag, 26. Januar. Dann sollen noch die aus der Tagesordnung stehenden, heute unerledigt gebliebenen Fragen zu Ende geführt werden. Es handelt sich um den Schutz der deutschen Minderheiten im Ausland, um die handelspolitische Lage Deutschlands, um K o 1 o n i a 1 s r a g e n und um die Erörterung des fernöstlichen Konflikts im Zusammenhang mit dem Völkerbund.
Neue polnische Schikane gegen Danzig.
Danzig, 21.3an. (TU.) Die Danziger Regierung hat eine Rote an den Hohen Kommissar des Völkerbundes gerichtet, in Der sie sich über die Verdrängung von deutsch stämmigen Beamten bei den Danziger Eisenbahnen beschwert und die Entscheidung des Oberkommissars anruft. Es handelt sich darum, daß Polen bei angeblichenDe- organisationsmahnahmen der Eisenbahnverwaltung verschiedene deutsch - Danziger Beamte ent lassen hat. Polen ist verpflichtet, in erster Linie die deutsch-Danziger Beamten, An- gestellten und Arbeiter zu beschäftigen. Schon 1921 hat der damalige Völkerbundskommissar H a k i n g in seiner Eisenbahn-Entscheidung deren Vorrang vor den Polen eindeutig festgestellt und ausge-
Berlin, 22. 3an. (TU.) Die Berliner Schuh- Polizei befindet sich seit Sonntagfrüh m höchster Alarmbereitschaft. Der AufmarschderBer- l i n e r S A. u n d S S. zur Gedenkfeier am Grabe Horst Wessels und die Aufforderungen der k o m m u n i st i s ch e n P r e s s e , dem Aufmarsch der Aationalsozialisten Widerstand entgegenzusetzen, hatten die Polizei zu Dorslchtsmah- nahmen veranlaßt, wie sie in diesem Umfang bisher noch nicht in Berlin zu verzeichnen waren Die K o ,.i m u n i st e n hatten auch in der Aacht zum Sonntag Flugblätter verteilen lassen, m denen sie ihre Anhänger zum Widerstand a u f r i e f e n.
Die Nacht ;um Sonntag verlief recht unruhig. In zahlreichen Stadtgegenden kam es zu Zusammenstößen zwischen den politischen Gegnern.
So wurden in der Wörtherstraße zwei national- sczialisten durch Messerstiche und Schlage verletzt. Don den Fahrern eines M^rrates mit Beiwagen wurden in mehreren S raßen Schüsse auf Gastwirtschaften abgegeben, toujei eine 50- jährige Frau einen Schuh durch den Arm erhielt. Die Schützen entkamen unerkannt.
General-Anzeiger für Oberhessen
Crrd on6 otrlcp: vrLHI'lcht UniDttfitäH Bu»- und Steinöruderei B. taige in LIehri. Schriftlettun, und S-schZftrl-H-: Salute 1.
(,r w SrüUauSgab« 18Z.Zahrgan, Montag, 2$.3atuiarW53
Siebener feiger
nickt zu erlangen. ....
Die letzten Paraden in Moskau haben deutlich Genug gezeigt, wie stark Rußland als militärischer Faktor ist. Aus der Rede Stalins ist zu ersehen, Daß die Russen keineswegs daran denken, mit ihren Rüstungen aufzuhören, obwohl sie immer wieder Durch Nichtangrifsspakte auf ihre Friedensliebe hm- A/lc x«,wu—, 0-0— ---
weifen. Aber dasselbe tut ja auch das in Brassen . Uf)r &en Alexanderplatz vollständig.
starrende Frankreich... Die ersten Züge der SA. trafen um 14.15 Uhr
* auf Dem Bülowplatz ein. Trotz aller Störungsver-
Zu den notleidenden Gewerben gehör! heutzu- suche hatten sie ihren Marsch durch die Stadt: m tage auch die Edelste: nin duft rie. die, soweit der vorgesehenen Zeit durchgesuhrt Die- kommu- es sich um den Rohstoff handelt, in dem Amster- nistischen Mitläufer der Zuge Eten durch die Damer Diamantensyndikat vertrustet ist. Sie hat Polizei wieder abgetrennt, A J 9 &te glänzende Jahre hinter sich, als überall gut verdient Gummiknüppel Gebrauch gemacht werten mutzte, wurde und Die Amerikaner ihren Ueberschuß in Verschiedentlich sind auch Polizeibeamte von den Diamanten anlegten. Seitdem aber ist es rapide Kommunisten angegriffen worden.
r tfnrärts gegangen. Die Produktion ist gestiegen. Menschenmengen in den Anmarschstrahen
Die Nachfrage Dagegen hat fast vollständig ausge- pesiesen sich auf viele Zehnlausende. Sie be-
hört, mit Der notwendigen Folge eines Preissturzes, flr rite ton alle ^üqe mit Geschrei und Nieder-
Der nur deshalb nicht katastrophale Formen an= I a nahm, weil das Syndikat zuletzt dazu übergegangen ist, die Erzeugung zu drosseln unb_ den Markt sparsam zu beliefern, während alle überschüssigen Steine in Erwartung besserer Zeiten einstweilen in die Tresors gelebt wurden. Dadurch ist lange Zeit ter Ausgleich gelungen, es gab kein Überangebot mehr, und das Preisniveau konnte einigermaßen gehalten werden.
3eht ist aber schon wieder Unruhe in Amster-
Die Zusammenstöße setzten sich am Sonntagvormittag fort. Verschiedentlich wurden kom- munistische Sprechchöre, die auf Straßen und Höfen zu Demonstrationen auf dem Bülowplatz aufforderten, von Der ;^^eKxer,Imi^,^m;^Xnü«t,, I SchuhpolM^"L Äiz/wE „ach den Milizsystem) von 637 000 Mann zur eine starke Polizeitruppe besetzt. Eme40M ann
Seite. Von diesen Territorial-Truppen wird jeweils starke kommunistische Schutzwache
nur ein Cadre Bestand in Höhe von etwa 10 Pro- wurde aus dem Gebaute entfernt. An allen Zu vnt sC5 s'obenden cheeres zu kurzer Ausbildung gangsstraßen zum Bülowplah standen starke Pott
unter dke Fahnengerufen um danach zur Reserve »eitetten. 3cter Zutritt zum Platz war unmog-
beurlaubt zu werden. Durch dieses Doppelsystem lich gemacht Die ^ationalsoziattstmi ^mmelten
hat man die Vorteile des stehenden und des Miliz- sich um 11.30 Uhr inde n ^rfchled^Stadt-
Heeres geschickt vereinigt, um so dem erstrebten keil^- Die Anmarschstrahen wE cben Ideal — das Volk in Waffen — so nahe wie mog- falls polizeilich ltark gesichert, ^ter Zug
sich zu kommen. Wehrfähig sind laut Gesetz alle wurde von mehreren Pol.zelkraftwagen tegleitet.
werktätigen Männer, im Kriege auch Die Frauen-, 3n den Seitenstraßen hatten sich um 11 Uhr be-
ouücrDein gibt es Dann noch Die sogenannten Ar reits Tausende von Menschen angesammelt. Die
bcit^bataiUonc, Dic im Falle eines Krieges von Ansammlungen wurden von ^er Polizei 'mmer
unsicheren Elementen" gebildet werden. Während wieder aufgelöst. Qhid ten Gruppen heraus hortt
die eiaentlidie Dienstpflicht vom 20. bis 40. Lebens- man immer wieder Aufsorterungen zum Wider-
iahre ^also 21 Jahre Dauert, beginnt die militärische stand gegen ten Anmarsch der Aationalsozialisten.
Jugenderziehung schon mit Dem Schulansang, um Zwischen 12 und 13 Uhr spitzte sich die Lage dann vom 16. bis 19. Lebensjahre in Die chände von einzelnen Stadtteilen bedenklich zu. staatlichen Behörden, Genossenschaften und Derban- - - -
Den überjugeben. Leiter dieser Kurse sind Angehörige Der russischen Kerntruppen, Die sich aus Den rerfdjieDenen Vereinigungen Der GPU. zusarnmen- setzen. Außerdem gibt es 20 000 „Verteidigungs- Zentren", in denen Die Zivilbevölkerung gegen Gas- und Fliegerangriffe gedrillt wird. Besonders in den letzten Jahren ist die militärische Fliegerei und die chemische Kriegsindustrie im neuen Rußland aus- gebaut worden, doch find hierüber genaue Zahlen
schwerreichen 3ndcr dürften wohl tee seit Anfang dieses 3ahres einschendcn st a r k e n G o I d- abflüsse von 3ndien nach London gewesen sein, denn bisher wurden seit ter wirtschaftlichen und verkehrstechnischen Er.chtt^ung Brittsch°3ndicns nur ganz unwesentliche Gold- mengen nach England ekportiert. Dagegen ver- | schwand ein sehr großer -teil der jahrttchen Wüt-
Dstsmal haben Personen einen Angrisf auf Golderzeugung in^nSchatz.ammerndcr in- das Syndikat - allerdings unfreiwillig - unter- dischen Zursten. Zetzt v^uchen tec Rad chas b nommm, von denen bisher als sicher anzunchmen ter Abstoßung hr.r 3uwclentestan^ war, daß sie ihre Bestände an Schmuckgcgcn- Kapital m Gold boto. in nutzbrrngente ^nve ständen auf keinen Fall auf den Markt werfen, st.tionen umzuwandeln.
icW.a« benn würden. D!« in- Es >ft ersten-.ch und >n,er-,,NN,
yischen Maharadschas sind es, die sich was von diesen Aabobs so plohl.ch aus den zur Zeit krampfhaft bemühen, ihre 3uwelenschähe teuersten Markt der Welt geworfen w.rte Em zu verlausen. Der Wert der Edelmetall- und Radscha auf Eey on hat D- außer zahtte^en 3uwclenreserven der indischen Fürsten ist ge- Farbcdelste.nen einen Perlenteppich m den Tre- radezu imaginär, und es ist daher Wohl ver- sor einer Pariser Großbank gelegt ter meE ständlich, daß die kontrollierenden Herren m Der Große von 2,20 mal l.iO ®«ta Phantast' Edclsteinmetrovole in einige Ausregung geraten sches Vogelmuster zeigt, das von einer Wunder sißd zumal da sie noch nicht einmal genau tothen, baren Blumenbordure umrahmt w-rd. Der ganze wiä ' sie diesem Edelsteinrun begegnen sollen. | Teppich besteht aus Perlen m ten verschiedenste Schr^d an dieser plötzlicher? Verlaufswut ter Auancen. Dre vorherrschenden Farben sind weiß.


