Ausgabe 
22.3.1933 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

»itU'ßi:

<§Ha

'^eschSdig^

^schädigt«, l,, u ölieber r W

titQu8e 1> Q a i $ M Ärf,: JE, AutralW ltm Äieöct

Ewn^vvker Ä

EAer D-tonllng !' eine .gute Der. L <]n*r flefaU ? Unserem Dater. ft* » «rie e v°ben, bleiben Ax

küchrichjen.

aller Lün fbnung M . I°r>°l' "tchen Drmf. k.vom 21. März sich verboten.

mster Dr. Schar- hrn 3nnenminifter üätritt erklärt.

.aKonalschalWchen ' mmissarischen ersten bestellt.

Iaht

der Pflug mit ben denn ihre erste tiger Erdaemh steigt die Schollen gläiuen ib Dachstelzen lesen r ausgerissenen Erde.

bedächtig das weiße ; um und füllt es mit iuf dem Wagen liegt.

'rbeit, die uns von würdigste aller 2t<

tiiirivuna

>he und 0 ntljche

iere Dorsahren. Der tets eingeleitet mit iit einem Gedanken i Wachsen und ©e* ilte ©olt!" sagt der Samenkörner in drei, irühlingslust wie ein tende Erde. Schwer Dauer, wendet am t, den zweiten Strei-

Ugten, damplen' den Acker hin, begleitet, umfangen mbcn Höhen...

ganz zuletzt erfahren, title geschwiegen und Derfe geste«! gehört hatte, dah/r -horchte nach oben, zlafe, in welchem «J Umerte,besannt tud. Ein InmJ war

Man verdarb sich

iss«

ike herab QU^en ^datz di?Gegenstände

. datz0.fijHpommen *

M M***

Stephalue!

me ^'2ren Traum Noch v»rren

< «Ngnqen, nach ;5nT=*«tn ' . - Bei Sank«-

1$, wann

X, well er (Ange^

»*-**"

waren gut Einige Teilnehmer vollbrachten sehr gute Leistungen, so daß damit gerechnet werden kann, dast unter den Preisträgern einige ®te- ßener Teilnehmer sind.

Heffen, Land und Leute.

Wie alljährlich soll im kommenden Sommer eine Kunstausstellung auf der Mathild nh h.' in Darm- stadt stattfinden, mit deren CßorbercLung bereits begonnen wurde. Die Ausstellung wird unter der Bezeichnung .Hessen, Land und Leute" dem Gedanken der Heimat gewidmet sein und ein Bild des zeitgenössischen hessischen Kunstschaffens aus dem Erlebnis der engeren Heimat heraus bie­ten Die hessische Landschaft das Bolk, wie eS lebt und arbeitet, das Porträt des Volkes in feinen landschaftlich verschiedenen Typen, Bild­nisse hessischer Persönlichkeiten, die heimische Pflanzen- und Tierwelt das ist eine überreiche Stosfülle, aus der der Künstler schöpfen kann. Zum erstenmal sollen außerdem in dieser Ausstel­lung die Erzeugnisse noch lebendiger volkstümli­cher Handwerkskunst gezeigt werden.

Die Ausstellung wird vom hessischen Staat, der Stadt Darmstadt und dem Gau Volksstaat Hes­sen des Reichsverbandes bildender Künstler ge- mcmfam veranstaltet. Die Veranstalter sehen in die Ausstellung die Hoffnung, daß sie der in vie­len Menschen neu erwachten Empfindung für die Heimat und die in ihr beschloffenen unvergäng­lichen Werte entspricht und daß sie ein umfassen­des Bild von der Vielfalt künstlerischen Schaffens tn Hessen bringt.

Förderung des Obstbaues durch Vertilgung der Obstbaumschädlinge.

Für den Kreis Gießen sind vom Kreisamt folgende Anordnungen zur Vertilgung der Obst­baumschädlinge getroffen.

1. Die Verpflichtung der Baumbesitzer, binnen 4 Wochen nach Aufforderung durch die Orts­polizei, dürre Bäume und Aeste aus Feld und Gärten zu entfernen:

2. die Verpflichtung der Vaumbesiher, inner­halb 14 Tagen nach erfolgter öffentlicher Be­kanntmachung oder nach vorausgegangener be­sonderer Aufforderung durch die Bürgermeisteret Bäume, Sträucher und Hecken von R a u pen­ne st e r n zu befreien:

3. die Verpflichtung der Vaumbesiher, inner­halb 14 Tagen nach erfolgter öffentlicher Be­kanntmachung oder nach vorausgegangener beson- derer Aufforderung durch die Bürgermeisteret die Bäume in Feld» und Gartengrundstücken und Hofreiten von Misteln zu reinigen:

4. die Verpflichtung der Vaumbesiher oder Autzungsberechtigten. die mit B l u t l ä u s e n be­hafteten Bäume binnen 8 Tagen nach öffentlicher Benachrichtigung durch die Ortspolizeibehörde zu reinigen. . v

Bei Zuwiderhandlungen wird nicht nur aus Geldstrafe erkannt, sondern es kann auch Ent­fernung der dürren Bäume und Aeste und der mit Aaupennestern behafteten Zweige und Aeste sowie das Ausschneiden der Misteln auf Kosten der Säumigen durch die Ortspolizei vorgenom­men werden. . ,

In Anbetracht des Umstandes, daß lahrlich bis zu 40 Prozent der Obsternte durch Schädlinge ver» nichtet werden, und in Anbetracht der Bedeutung einer guten Baumpflege für die im Interesse der Volksernährung nötige Erhöhung unserer Obster­trägnisse wird allen Beteiligten eine gewissenhafte Bekämpfung der Obstbaumschädlinge zur Pflicht gemacht. Gleichzeilig wird daraus hingewiesen, daß das Bespritzen der Bäume mit Mitteln der Schäd­lingsbekämpfung jetzt von besonders guter Wir­

kte Bürgermeistereien des Kreises sind beauf­tragt, alsbald die Baumbesitzer zur Entfernung der dürren Bäume und Aeste. fowie zur Säu­berung der Bäume, Sträucher und Hecken binnen vier Wochen aufzufordern, die Durchführung der Vorschriften streng zu überwachen und bei Ver­säumnis der Vaumbesiher die Entfernung der dür­ren Bäume und Aeste und der Obstbaumschad- singe aus Kosten der Säumigen durch die Gemeinde zu veranlassen

VornoNzen

Tageskalender für Mittwoch: Stadttheater, 20 bis 22.15 Uhr,Nina". Guftao- Adolf-Derein, VDA., Stadtkirche, 20 Uhr, Vortrag mit Lichtbildern überKirchliche und oolkliche Not in Siebenbürgen." - DHV., 18.25 Uhr, im Heim, Rundfunk-Zwiegespräch über Angestelltenoersiche- rung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Der Re­bel?.

Aus dem Stadttheater bureau wird unS geschrieben: Heute. 20 Uhr. alS 23. Vor­stellung im Mittwoch-Abonnement zum letzten Wale die KomödieAina" von Bruno Frank: Spielleitung: Karl H e y s e r- Gewöhnliche Preise. Ende 22.15 Uhr. Die nächste Wiederholung der OperettenneuheitGlückliche Aeise" am Frei­tag. 24. März. 20 Uhr. als 24- Vorstellung im Freitag-Abonnement- Operettenpreise. Ende 23 Uhr Die letzte Aufführung der Operetten- AcvueIm weißen Röhl" am Sonntaa. 26. März Kleine Opcrettenpreise. Vorzugsgutscheine haben Gültigkeit.

Osterskikurs in der blauen Sil­vretta! Der Hessenskikursverlag. Darmstadt.

Welche Gedanken mögen den jungen Siedler be­wegen. wenn er so zum erstenmal den Samen auswersen kann auf dem neu erworbenen Landl All seine Wünsche und Hoffnungen legt er in diese Saat Unwillkürlich wird diese Arbeit zu einer feierlichen Handlung.

Unfc ist es in unseren Garten mcht ebenso/ Denn die Mutter noch spät nachmittags Gemüse- und Salatsamen ausstreut. daneben aber nicht ver- gißt, in kleinen Kistchen und Töpfen den Blumen­samen legen? Dicht nur die Sorge für das 12gliche Leben etfüllt sie, nein! Sie denkt auch an etwas Freude und Farbe, die uns so bitter not- hm. Und so sät sie sorgsältig und hossnungssroh den feinen Blumenfamen, um sich und die Ihren dereinst an den leuchtenden Frühlings- und Som­merkindern zu erfreuen.

Die Tage der Saat sind scheu und zagend, aber voller Sonnenschein und Erwartung auf kommende, blühende Zeiten. . 2t S.

Amtsniederlegung des Beigeordneten

Or. Bosenberg

Der ehrenamtliche Beigeordnete unserer Stadt­verwaltung, Zustizrat Dr. Rosenberg, der seit dem Sommer 1919 der Verwaltung angehörte, hat jein Beigeordnetenamt niederge- legt. Iustizrat Dr. Rosenberg, zu dessen De­zernat die Geschäfte der land- und forstwirtschaft­lichen Deputation, des Marktwesens und des so­zialpolitischen Ausschusses gehörten, hat sich in lang­jähriger Mitarbeit stets eifrig um die beschicke un­seres Gemeinwesens bemüht und sich durch sein Wir­ken große Verdienste um die Allgemeinheit unserer Stadt erworben.

Schwarz-weiß-rote Kokarde für die hessische Polizei und Gendarmerie.

WSA. Der Staatskommissar für da« Polizei- wesen, Dr. B e st, hat anaeordnet, daß die hessi­schen Polizei- und Gendarmeriebe- amten künftig an der Dienstmütze über der Landeskokarde die Reichskokarde Ächwarz-Weiß-Rot zu tragen haben.

Gruß der Sänger.

Anläßlich der vaterländischen Kundgebung am gestrigen Abend hatte wie man uns mitteilt der Bauer sche Gesangverein aus dem Seltersweg am Hotel Hindenburg Aufstellung ge­nommen und begrüßte in kurzen Abständen die einzelnen Zuggruppen durch Sängersprüche, für die durch stürmische Heilrufe der Zugtell- nehmer gedankt wurde.

Daten für M ttwoch, 22 März

1459: Kaiser Maximilian I. in Wiener-Neustadt geboren; 1797: Kaiser Wilhelm I. in Berlin ge­boren. 1832: Johann Wolfgang von Goethe in Weimar gestorben.

Berusswettkamps im OHV.

Die Ortsgruppe Gießen im Deutschnatio- nalen H a n d l u n g s g e h i l f e n - V e r b a n d führte am Sonntag wie man uns berichtet einen Berufswettkampf für mann- siche Kaufmannsgehilfen und Lehr­linge bis zum 22. Lebensjahr durch. An ihm nahmen über 50 Iungkaufleute teil. Das Pro­tektorat über den Berufswettkampf hatte für Hessen Herr Staatspräsident Prof. Dr. ®er- ner übernommen. Der Ehren- und Prüfungs­ausschuß in Gießen setzte sich aus Lehrern der Kaufmännischen Berufsschule, Arbeitgebern und Kausmannsaehilsen zusammen. Kreis,ugendführer Bepperling. Gießen, wies in seiner Ve- grüßungsansprache auf die Bedeutung des Be- russwettkampfes hin. der keine Spielerei sei. sondern eine Uebung. in der sich der Iungkauf- mann einer Selbstprüfung unterziehen solle. Wer diese Prüfung bestehe, dem werde es ein An­sporn zur weiteren Berufsausbildung sein, wer dagegen Mängel in seiner Berufsbildung fest- stelle, der müsse durch rastlose Arbeit an ihrer Beseitigung arbeiten, wozu ihm durch die viel­seitigen Bildungseinrichtungen des DHV. hin- reid^nb Gelegenheit gegeben sei. Die DHV.» Iugend bekenne sich freudig zum neuen Staat auf nationaler und völkischer Grundlage. Wer aber diesem Staate dienen wolle, der könne es am besten über den Beruf, denn nur Fleiß und Tüchtigkeit des Einzelnen und Einordnung in das Ganze, könne Deutschland zur Freiheit führen. Deshalb dürfe es für die DHV.-Iugend nur das eine Ziel geben, im Berufe die Tüchtigsten zu sein.

Die Teilnehmer traten sodann in den Wett­kampf ein, der in den Pflichtfächern in Deutsch, kaufmännischem Rechnen und Situationsaufgaben bestritten wurde, wozu Wahlfächer in Handels- Geographie, Fremdsprachen und Kurzschrift tra­ten. Das große Interesse der Iungkaufleute an ihrem Berus wird wohl am besten dadurch be­kundet daß fast alle Teilnehmer neben den Pflichtfächern ein oder mehrere Wahlfächer, teil­weise sogar sämlliche, belegten. Der Prüfungs­ausschuß. der unter Vorsitz von Diplom-Handels- lehrer Rück nach dem Wettkampf zusammentrat, ermittelte die besten Arbeiten, die dem Gau- Prüfungsausschuß in Frankfurt a. 1 zugeleitet wurden. Die durchschnittlich erzielten Leistungen

Eine Porzellan-Medaille, die die Staatliche Porzellan-Manufaktur in Berlin anläßlich der Reichstags­eröffnung herausgibt.

/ veu

i , j

358 bis

(TinMirfw Jlothrirbfett

Evangelische Gemeinden.

Mittwoch, den 22. März.

Stadtkirche. 18 Uhr: 4. Passionsandacht: Pfarrer Becker.

Auf dem heutigen Schweinemarkt standen Ferkel zum Verkauf. Es kosteten: Ferkel 6 Wochen alt 18 bis 20 Ml., 6 bis 8 Wochen alt 20 bis 24 Ml., 8 bis 13 Wochen alt 25 bis 29 Mt Tendenz: Mittelmäßig, Ueberstand.

Wirtschaft.

Schweinemarkt in Gießen.

führt über Ostern feinen letzten Skikurs für diese Saison durch. Ludwig Lantschner, einer der bekannten Innsbrucker Skiläufersamilie wird den Skiturs auf dem 2400 Meter hohen Dersailhaus leiten. Die Schneelage auf dem Versailhaus be­trägt zur Zeit etwa 3 Meter. Das Gelände ist für Anfänger und Fortgeschrittene erstklassig. Zwei Skilehrer erteilen Unterricht. Näheres ist aus der gestrigen Anzeige ersichtlich.

B u n d H a u s u n d S ch u l e. Del dem am Freitag, 24. März, 20 Uhr, im Iohannessaat ftattfinbenben Familienabend wird Amtsgerichts­rat GrosOberhessische Erzählungen" vor­tragen. Musikvorträge werden den Vortrag um­rahmen. Siehe heutige Anzeige.

*

Bilder vom Fackelzug und weitere Bilder von bet militärischen Feier im Kasernenhof fink) von heute nachmittag ab im Schaukasten des Gießener Anzeigers" in der Schulstrahe zu sehen. Unsere Mitbürger seien besonders darauf hinge- toiefen. ,. ,,

* Eine Spülung sämtlicher Stra- henkanäle findet in der Zeit vom 27.Marz bis 22. April statt. Die Leitung der städtischen Kanalisationswerke hat der Bürgerschaft gestern in einer Bekanntmachung davon Kenntnis ge­geben.

Die erste Schnepfe im Schiffen- berger Wald wurde am Freitag von Forst- reserendar Grell geschossen.

Berlin zunächst fest, tpäter uneinheitlich.

Berlin, 22. März. (WTB. Funkspruch.) Durch die gestrige Börsenunterbrechung haben sich die Orders bei ben Banken in so starkem Umfange an- gehäuft, daß ihre Ausführung heute zu den ersten Kursen manchmal Schwierigkeiten bereitete. Zahl­reichen Käufen standen aber auch Derkaussaufträge gegenüber, so daß das Geschäft wider Erwarten festen Charakter annahm, ohne daß diese Umsatz­tätigkeit kursmähig immer so stark zum Ausdruck kam. Bevorzugt lagen natürlich wieder Spezial­papiere, zu denen außer IG. heute noch Reichs­bankanteile, Deutsche Linoleum, Lahmayer, Gold­schmidt, AEG., Licht und Kraft und Dortmunder Union zu rechnen sind. Lahmeyer, und Goldschmidt erschienen sogar mit Plus-Plus-Zeichen. Schif­fahrtsaktien lagen demgegenüber heute vernach­lässigt und Westeregeln mit minus 3,75 v. H. und Rheinische Braunkohlen mit minus 2,75 v. H. sogar ausgesprochen schwach. Arn unnotierten Markt setz- ten Wintershall auf die angeblich beabsichtigte Einführung in den amtlichen Verkehr ihre Auf­wärtsbewegung um 2 v. H. fort. Auch im Verlause blieb es auf den Aktienmärkten zunächst freundlich. Goldschmidt wurden 6 v.H. höher auf 58,50 v.H. festgesetzt. Auch AEG. im Zusammenhang mit den neuen Auslandsaufträgen und IG.-Farben in Er­wartung der Dioidendenentscheidung auf der am 7. April stattfindenden Bilanzsitzung setzten ihre Aufwärtsbewegung weiter um 0,50 v.H. fort.

Arn Rentenrnorkt hielt die lebhafte Nach­frage nach Deutschen Anleihen an. Die Neubesitz, anleihe konnte 0.90 v.H. gewinnen, Schutzgebiete gingen etwa 0,50 v. H. höher um und die Altbesitz­anleihe kam 1.25 v. H. über Montag zur Notiz. Reich.Zchuldbuchforderungen waren relativ wenig verändert, Industrieobligationen lagen nicht ganz einheitlich, Reichsbahnvorzugsaktien erreichten die Parigrenze. Auslandsrenten lagen meist leicht gebessert, Anatolier gewannen 1,25 o. H. Don wenigen Papieren abgesehen, wurde es gegen

12.45 Uhr an den Aktienmärkten etwas schwächer. Während Schubert & Salzer und Eintracht Braun- kohle je 2,50 o. H. gewannen, und Stolberger Zink noch um 1 o. H. anzogen, bröckelten die meisten Papiere bis zu 0,50 v. H. und Spezialwerte wie Rheinische Braunkohlen, Contigummi, Berlin, Karlsruher Industriewerke und Julius Berger 1,50 bis 2 v. H. ab. Am Geldmarkt blieb die Situa­tion vollkommen unverändert. In Reichsschatzan­weisungen, Reichswechseln und Privatdiskonten war die Umsatztätigkeit nicht übermäßig groß.

$ranffurt fest.

Frankfurt a. M., 22. März. (WTB. Draht­meldung.) Die Aufwärtsbewegung an der Vörse nahm auch nach der Unterbrechung des Ver­kehrs ihren Fortgang. Allerdings kam das Ge­schäft bei Beginn nur zögernd in Gang und das Interesse konzentrierte sich in erster Linie auf den Aktienmarkt. Obgleich besondere Anregungen nicht Vorlagen, blieb auch die Abschwächung in Reuyorl ohne Einfluß. Die Kundschaft hatte weitere KauforkXtrs gesandt, denen sich die Ku­lisse mit Deckungen bzw. Käufen anschloß, nach­dem sie verschiedentlich leicht realisiert hatte. Die ersten Rotierungen wiesen durchschnittliche Befestigungen von 1,50 Prozent auf. Darüber hinaus waren Spezialwerte bis zu 4 Prozent höher. Besonders fest waren Elektrowerte, voran Lahmeyer, die zunächst mit Plus-Plus,Zeichen erschienen waren und schließlich mit 5,50 Prozent auf 140 Prozent anzogen. Auch Schuckert mit plus 4 Prozent und Gesfürel mit plus 3,75 Pro­zent lagen bemerkenswert fest. Auf erneute Aus­landsaufträge konnten sich AEG. um 2 Prozent erhöhen. Siemens gewannen 1,50 Prozent. Am Chemiemarkt standen IG. mit plus 4 Prozent im Vordergrund des Interesses, es erhielten sich Hoffnungen auf eine unveränderte 7prozen- tige Dividende. Rütgerswerke lagen 1,25 Prozent höher, wogegen Deutsche Erdöl 0,75 Prozent nachgaben. Am Montanmarkt eröffneten Laura- hütte 2,65 Prozent, Gelsenkirchen, Phönix und Stahlverein bis zu je 1,50 Prozent fester. Fest waren u. a. noch Reichsbank mit plus 3,25 Pro­zent, Bank für Brauerei-Industrie mit plus 2,50 Prozent und Deutsche Linoleum mit plus 3,50 Prozent. Schiffahrtsaktien lagen heute we­sentlich ruhiger und von 0,39 bis 0,75 Prozent niedriger. Aus den übrigen Marktgebieten hiel­ten sich die Erhöhungen in dem oben erwähnten Durchschnitt. Aach den ersten Aotierungen lagen einige Papiere auf Gewinnmitnahmen etwas schwächer. Am Rentenmarkt hielt sich die Umsatz- tätigkeit in bescheidenen Grenzen. Von Deutschen Anleihen gewannen Altbesitz 1,13 Prozent, Aeu- besih 0,39 Prozent und Schutzgebiete etwa 0,65 Prozent. Späte Reichsschuldbuchforderungen und Stahlvereinsbonds lagen bis zu 0,50 Prozent höher. Fest waren Reichsbahnvorzugsaktien, die mit plus 0.75 Prozent die Parigrenze um 0,25 Prozent überschritten.

Am Pfandbriefmarkt bestand überwiegend kleine Aachfrage, so daß meist Erhöhungen von 0,50 bis 1 Prozent zu verzeichnen waren. Kom­munalobligationen waren stark gesucht und etwa 2 Prozent fester. Stadtanleihen und Staatsrenten sowie Industrieobligationen lagen ruhiger. Im Verlaufe herrschte fast Geschäftslosigkeit und die Kurse bröckelten auf Gewinnsicherungen leicht ab. Die Grundtendenz blieb aber fest. Von Renten lagen späte Rechsschuldbuchforderungen matt und etwa 1 Prozent niedriger, auch Deutsche An­leihen gingen etwas zurück. Tagesgeld war xum Satz von 3,50 Prozent zwar verändert, doch war erhöhte Aachfrage vorhanden.

Oer neue Spezial-Betrachlungs-Apparai O.R.G.M

natur-nikotinarm, aber hoch aromatisch, fast

kräftig-würzig und nur 5 Pf. Der dazu ge­hörige Spezial-Detrachtungs-Apparat D.R.G.M.

Ävparai tntt Ltniemchuy bei Nichkbeautzuug flach luiammertflcflappt

ZumJUifMen luden Steg rm y4 Bogen nach unten uno rechten Steg ün ¥i Bogen herumNapoen

ist für 90 Pf. vorn Zigarettenhändler oder gegen Üeberweisung auf Postscheckkonto Dresden 28893 -Bllderstelle Lohse, Dresden-^. 24", portofrei er» ^ältlich.

ist in sehr exakter Werkstattarbeit aus kräftigem Metall hergestellt und äußerst haltbar lackiert. Gegenüber älteren Modellen besitzt er den Vor­teil ganz flach zusammenklappbar zu fein, so daß er bequem in der Westentasche mitgefuhrt werden kann. Weiterhin ist es nicht mehr (tote bisher) erforderlich, die Bilder in den 21pd^i zu stecken, wodurch die Ränder verdeckt und die Bilder beschädigt werden und außerdem noch durch Wölbung verzerrt erscheinen Der Spe­zial-Betrachtungs-Apparat wird einfach aus flach liegende oder im Album eingeklebte Vilder auf» gestellt und eignet sich für kleinste Leica-Bilder b.s zum Rolleifler-Format von 6x6 cm. Die bikonvex geschliffene Präzisions-Optik zeigt die Bilder 3'^rnal vergrößert, läßt also kleinste Einzelheiten erkennen und zeigt außerdem die Fotos so plastisch wie im Stereoskop, wodurch die Bilder erst Leben bekommen. Man sollte deshalb alle Ausnahmen durch den Spezial-Ve- trachtungs-Apparat ansehen. Die Optik hat - trotz starker Vergrößerung fast keine Rand» verzeichnung. Der Apparat ist unentbehrlich für Aufnahmen mit der Kleinkamera und zum Er­kennen von Einzelheiten größerer Bilder. Er eignet sich zum Betrachten der Zigaretten»

Bilderserie .Die schönsten Frauen der Welt" und ist unbedingt notwendig für die gegen­wärtig interessanteste Zigaretten-Bildersamm- lung Zeppelin-Weltfahrten". Wer mit Muhe die Bilder dieser einzigartigen Sammlung durch den Llpparat betrachtet, erlebt herrliche Feier­stunden. Ein Stück deutscher Geschichte wird herbeigezaubert, vom Aufstieg des ersten Luft­schiffes 1900 bis zu den Weltreisen des®raf Zeppelin". Die Ausrüstung der Luftflotte im Weltkrieg wird erstmalig in allen Einzelheiten gezeigt und die technische Einrichtung moderner Luftschiffe im Bilde erklärt. Die interessanten Landschaftsaufnahmen vom Luf.schiff aus regen die Phantasie an, und in Gedanken erlebt man die Reisen des stolzen Schiffes über die Sümpfe Sibiriens, die Eiswüsten der Arktis und die Palmen Südamerikas. Der Apparat eignet sich nur für echte Fotos, aber nicht für Imi­tationen (Drucke). Allerdings sollte man auch nur wertvolle Bilder und kein Talmi sammeln. 264 echte Bromsilber-Fotvs im Großformat von 42x60 mmZeppelin-Weltfahrten" liegen den Packungen folgender Zigarettenmarken bei: Club 3Vz Pf., flach mit und ohne Gold, Liga SV» dick-rund, o. M., fowie Sanct Georg,