Ausgabe 
21.7.1933 Frühausgabe
 
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SJl.-fpott

1900 bei den westdeutschen Meisterschaften.

Im Stadion zu Hamm (Wests.) kommen am Samstag und Sonntag dieser Woche die westdeut­schen Meisterschaften zum Austrag. Bei der hoch­entwickelten westdeutschen Leichathletik kommt diesen Meisterschaften ganz besonderes Interesse zu. Die Spielvereinigung 1900 ist durch einige ihrer Besten vertreten. In den beiden Sprinstreckcn (100 und 200 Meter) startet Eugen E l d r a ch e r. Wenn man weiß, daß die zur Zeit fünf besten deutschen west­deutschen Sprinter sind (Jonath, Borchmeyer, Buthe- Pieper, Hendrix und Siebeck), wird man ermessen können, wie schwer es fällt, sich hier durchzusetzen. In den übrigen Wettbewerben liegen die Verhält­nisse kaum anders, lieber 400-Meter-Hürden, die für 1900 Heini Jung bestreitet, hat der westdeutsche Spiekoerband von jeher hervorragende Könner ge­habt. Weit überragend ist hier zur Zeit der deutsche Rekordmann Nottbrock (Köln). Zwei weitere Lauswettbewerbe werden von Paul Gerhardt bestritten, nämlich die 10 000 Meter und der 25= Kilometer-Marsch. Obwohl sich diese Konkurrenzen auf zwei Tage verteilen, wird der 1900-er ganz aus sich herausgehen müssen, wenn er sich placieren will. Im Diskuswerfen wird Arthur Kilo (1900) auf alte Rivalen wie Hoffmeister, Debus, Heiberg usw. stoßen. Es dürfte hier die Tagesform für die Placierung maßgebend sein. Für das Kugelstoßen war Unteroffizier Gugel (1. Komp. J.-R. 15) als Vertreter der Spielvereinigung 1900 vorgesehen. Seiner derzeitigen Form nach wären ihm auch allerbeste Chancen einzuräumen gewesen, leider ist er nicht abkömmlich.

Sportabteilung des Tv. Wieseck.

Wiefeck I Schiedsrichter-Vereinigung Gießen I 9.4 (6:2).

Die Schiedsrichter-Vereinigung Gießen war am vorigen Sonntag in Wieseck zu Gast und verlor mit 4:9 Toren. Das Spiel verlief, wie zu erwarten war, sehr fair. Die beiden Anwärter, von denen jeder eine Hälfte des Spieles leitete, zeigten sich von der an­genehmen Seite. Die Vertreter des Verbandes waren mit den Schiedsrichterleistungen zufrieden.

Kreisschießen in Bieber.

Das auf den 9. Juli in Bieber festgesetzte Kreis­schießen des Kreises Biedenkopf-Süd (im Lan­desverband Hessen-Nassau des Reichsverbandes Deutscher Klein-Kaliberschützen) mußte infolge eines schweren Gewitters abgebrochen werden und wurde am 16. Juli zu Ende geführt. Es siegten im Mann­schaftskampf W e t t k a m p f k l a s s e II (Altschützen) Krofdorf mit 344 Ringen und in Wettkampf­klasse I (Jungschützen) Bieber mit 272 Ringen. Einzelmeister wurden bei den Altschützen Karl Wagner, Krofdorf, mit 81 Ringen und bei den Jungschützen Adolf Rerh, Bieber, mit 76 Ringen.

Deutschland führt im Turniersport.

Die Siege der deutschen Reiteroffiziere bei dem soeben beendeten Turnier in Luzern gegen schwerste ausländische Konkurrenz aus Italien, Irland, Frankreich, Ungarn, Belgien und der Schweiz haben die Ueberlegenheit der deutschen Reiter und Pferde erneut bestätigt. Die führende Stellung, die Deutsch-

Das Deutsche Bundeskegeln in Frankfurt hat am Donnerstag seinen Höhepunkt erreicht und überschritten. Das große, von den Keglern freu­dig begrüßte Ereignis war der Besuch des Reichs­sportkommissars von Tschammer und Osten. Bun­despräsident Schluck begrüßte den Reichssport­kommissar und dankte ihm für diesen Besuch, der den Sportkeglern die Hoffnung gebe, daß der Ke­gelsport im neuen Deutschland Gleichberechtigung mit den anderen Sportarten erhalte. Diese Mei­nung wurde dann auch durch die Ansprache des Reichssportkommissars bestätigt. Herr von Tschammer und Osten versprach, den Kegel- sport unbedingt allen anderen Turn- und Sport­arten gleichzustellen. Anschließend begab er sich in die Sporthalle, wo er mit großem Interesse den Wettkämpfen, namentlich dem Länderkampf DeutschlandAmerika folgte.

Zwei Siege und eine Niederlage in den Länderkämpsen.

Am späten Mittwochabend und am frühen Don­nerstag kamen drei Länderkämpfe zur Entscheidung- Zwei endeten für die deutschen Mannschaften sieg-

land heute in internationalen Turniersport ein­nimmt, ist das Ergebsnis einer § i e l b e- wußten jahrelangen Arbeit innerhalb der Warmblutzucht und der deutschen Reiterei über­haupt. Fast jedes beschickte internationale Turnier bringt den deutschen Farben Erfolge über Erfolye und beweist damit, daß sich der deutsche Springstil, die deutsche Springmethode, eine Verbin­dung wertvollster deutscher reiterlicher Ueberliefe- rung mit den neuen Erkenntnissen, nun durchgesetzt hat und von den führenden Stellen damit auch der richtige Weg beschritten wurde. Bei den engen Wech­selbeziehungen zwischen Pferdezucht und Turnier- K die deutschen Reiter sind von ihrem ersten

reten bei internationalen Turnieren an aus­schließlich auf in Deutschland gezogenen Pferden beritten sind die Erfolge auch für die Weltgeltung des deutschen Pferdes und damit für die Warmblut­zucht von allergrößter Bedeutung.

Zwei neue Schwimmrekorde von Deiters.

Anläßlich der We st deutschen Wasser- ballmeisterschastsspiele in Barmen- Mählersbeck führte am Mittwoch der deutsche Kraulmeister Raymond Deiters seine angekün­digten Rekordversuche über 800 und 1500 Meter unter offizieller Kontrolle erfolgreich durch. Auf der 50-Meterbahn legte der Kölner die 800 Meter in 11:00,8 (früher Neitzel 11:18) zurück, er schwamm gleich weiter bis zu 1500 Meter und unterbot hier mit 20:55,8 seine eigene Höchstleistung um genau 40 Sekunden. Die Zwischenzeit von 1000 Meter war 13:50, die ebenfalls besser als sein erst vor wenigen Tagen aufgestellter Rekord mit 13:55,4 ist; die 1000-Meter-Zeit wurde jedoch offiziell nicht genom­men und kann daher keine Anerkennung finden. Deiters hält nunmehr von 200 Meter bis 1500 Me­ter alle deutsche Kraulrekorde.

Die 20. Etappe derTour".

Auch die 20. Etappe derTour de France", die über 182 Kilometer von Bordeaux nach La Rochelle führte, wurde eine Beute des Belgiers I. A e r t s. Da der Franzose Speicher diesmal auf den 5. Rang gefetzt wurde, konnte Aerts in der Gesamtwertung, in der allerdings Speicher nach wie vor in Führung liegt, um einen Platz vorrücken. Die drei Deutschen Stöpel, Geyer und Thierbach wurden mit auf den 5. Platz gesetzt. In der Gesamtwertung ist Stöpel auf den 10. Platz zurückgefallen; Geyer steht an 12., Thierbach an 20. Stelle.

Carnera in Konkurs.

Der neue Schwergewichts-Weltmeister Primo Car- nera hat von seinen zum Teil recht erheblichen Börsen so gut wie nichts retten können, so daß schließlich gegen ihn das Konkursverfahren eröffnet | wurde. Vor dem Gericht wurde dann festgestellt, daß der Riefe lediglich ein Auto und zwei Bank­konten mit 565 und 66 Dollar besitzt. Die Irving Trust Co. wurde daraufhin zum Konkursverwalter bestimmt. Carnera scheint also von seinen vielen Managern gründlich ausgenutzt mort m zu sein, denn in seiner bisherigen Boxerlaufbahn hatte der Italiener ein Vermögen verdient, wie es in Amerika sicher nur wenige seiner Kollegen besitzen.

reich, auf der )-Bahn wurde Amerika geschlagen und auf der Asphaltbahn kam es zu einem Sieg über die Schweiz. Dagegen ging der Länderkampf gegen Schweden auf der )-Bahn knapp verloren. Im einzelnen brachten die drei Länderkämpfe fol­gende Resultate:

Deutschland schlägt die Schweiz auf Asphalt mit 5403 zu 4827 Punkten ganz überlegen. Beste Einzelkegler: Metz 556, Kämpf 553, Pick 548 (alle Deutschland).

Deutschland s ch l ä g t U S A. auf der ^-Bahn mit 4296 zu 3686 Punkten ebenfalls ganz über« legen. Beste Einzelkegler: Hartmann-Deutschland 831 P., Rutkowski-USA. 757, Andres-Deutschland 727, Dolle-Doutscyland 715 P.

Schweden schlägt Deutschland auf der )-Bahn mit 5747 zu 5601 Punkten. Beste Einzel­kegler: Ericson-Schweden 819 P., H. Törnquist 749, Björkander-Schweden 742, Pilz-Deutschland 740 P.

Abschluß der Mannschafts-Meisterschaften.

Die Deutsche Meisterschaft für Berbandsmann- schaften konnte am Donnerstag abgeschlossen werden. Nachdem am Mittwoch nachmittag be­

reits mit dem Verband Hamburg der Meister auf Bohle ermittelt war, fielen nun nacheinander auch die Entscheidungen auf 1-Dahn, Schere und Asphalt. Die einzelnen Ergebnisse waren:

Internationale Bahn: 1. Derband Frankfurt 3538 P., 2. Verband Stuttgart 3493 P., 3. Verband Berlin 3432 P.

Schere: 1. Verband Berlin 3437 P., 2. Ver­band Hagen 3410 P.» 3. Verband Hannover 3390 P.

Asphalt: 1. Verband Forst/Lausih 2693 P., 2. Verband Chemicia Chemnitz 2685 P., 3. Ver­band Dortmund 2672 P., 4. Verband Wiesbaden 2671 P., 5. Verband Mannheim 2670 P.

Abschluß der Linzel-Meisterschaften.

Während am Donnerstag im Freien eine an die Tropen erinnernde Hitze herrschte und das Festgelände wieder von unübersehbaren Massen bevölkert wurde, kamen in der Sporthalle die letzten Einzel-Meisterschaften zur Entscheidung. Es gab durchweg wieder gute Leistungen, von denen die des Senioren Wichmann, Hannover, be­sondere Erwähnung verdient, da er Doppelmeister auf Dohle und Asphalt werden konnte.

Senioren: Bohle: 1. Wicymann,Hannover, 756 Punkte. 2. Wittig, Luckenwalde, 752 P. 3. Diettrich, Braunschweig, 745 Punkte.

Männer: Asphalt: 1. Eichler, Meerane, 1130 Punkte. 2. Schönfelder, Wilkau, 1128 P. 3. Trautner, Zwickau, 1123 Punkte.

Bohle: 1. Buckow (Berlin) 1515 P.; 2. Köppe (Cuxhaven) 1507 P.; 3. Ehrhardt (Hannover) 1507 P.

Ehrung der Deutschen Meister.

Am Donnerstagabend entwickelte sich auf dem großen Festgelände wieder ein wahres Volksfest, dem über 50 000 Menschen beiwohnten. Zur gleichen Zeit fand im Bachsaal die Siegerehrung der Deut­schen Einzelmeister statt, zu der auch der Herr Reichssportkommissar o. TschammerundOsten wieder erschien.

Zaustballrückrunde des 7. Kreises im Bezirk Hessen DT.

Am kommenden Sonntag wird in Garbenteich die Ruckrunde im Faustball des 7. Kreises ausgetragen. Außer den sieben Mannschaften der Vorrunde wird

Anzeigepflicht für Devisen und im Aus­land befindliche Vermögensstücke.

Von der Industrie - und Handelskäm­me r Gießen wird uns geschrieben:

Durch das Gesetz gegen den Verrat der Deutschen Volkswirtschaft vom 12. Iuni 1933 wird denjeni­gen Personen, die sich der Kapital- und Steuer­flucht schuldig gemacht haben, die letzte Mög­lichkeit gegeben, Straffreiheit zu erlangen. Der Schlußtermin zur Anzeige der anmeldepflichtigen Werte bei dem zuständigen Finanzamt oder einer anderen Behörde der Reichsfinanzverwaltung ist der 31. August 1 93 3. In Anbetracht der we­gen Schädigung der deutschen Volkswirtschaft ver­ordneten schweren Strafen bei vorsätzlicher und fahrlässiger Unterlassung der Anzeige wird noch­mals auf diesen nicht mehr fernen Termin hin­gewiesen.

Rach dem Gesetz gelten als im Ausland be­findliche Vermögensstücke und sind deshalb an­zeigepflichtig alle ausländischen Wertpapiere (Ak­tien, Obligationen uftoj, wobei es nicht dar­auf ankommt, ob sie sich im Inland oder Aus­land befinden; dasselbe gilt für Devisen aller Art sowie für Gold. Auch deutsche Wertpapiere, die im Ausland liegen, gehören zu den im Ausland befindlichen Vermögensstücken und sind daher an­zeigepflichtig. Das Gesetz sieht Straffreiheit vor, wenn der Kapital- und Steuerflüchtige seinen Auslandsbesih bis zum 31. August 1933 anzeigt. Es sind lediglich die zu wenig gezahlten Steuern nachzuzahlen. Zinsen und Verzugszuschläge wer­den für die Zeit vor dem 1. September 1933 nicht erhoben.

Die zu diesem Gesetz am 28. Iuni 1933 ergan­gene Durchführungsverordnung bringt eine will­kommene Klärung der für den Laien schwer ver­ständlichen Vorschriften. Sie enthält Angaben über die Arten der anzeigepflichtigen Vermö- gensstüche, über die Anzeigepflicht bei bereits vor­handener Kenntnis der Steuerbehörde oder der Reichsbank, über die Devisenanmeldung und über zulässige Ausnahmen, über Freigrenzen, Zurech­nung, Form der Anzeige, Verlängerung der An­zeigepflicht, tätige Reue usw.

Es empfiehlt sich, daß derjenige, der eine Anzeige abzugeben hat, die Durchführungsverordnung, die im RGBl. 1 Är. 71 erschienen ist, genau stu­diert, um alle Angaben den gesetzlichen Dorschrif- I

noch der Turnverein 1846 Gießen antreten. An Hand der bei den Vorspielen gezeigten Leistungen kann man mit sehr spannenden Soielen rechnen. Am Nachmittag findet ein Handball-Werbespiel statt.

Erfolge des

I. Krast- und Sportklub 1893 Gießen

auf dem Sreisfesl in Fulda.

Bei fast 200 Teilnehmern (die Besten aus den beiden Gauen des 7. Kreises Hessen) errang im End­kampf um die Kreismeisterschaften im Ringen und Stemmen der 1. Kraft- und Sportklub 1893 Gießen wieder sehr schöne Erfolge.

Karl Wenzel errang im Ringen in der Ju- gend-Leichtgewichts-Klasse ohne Niederlage den ersten Preis. Wenzel ist noch ein sehr junger, eifriger Ringer. Seine ruhige Ringweise wurde vom Publi­kum mit großem Beifall belohnt.

Hch. Emmerich erzielte im Stemmen (Jugend- Schwergewicht) den 1. Preis, im Ringen (Jugend- Schwergewicht) den 2. Preis. Die Leistungen des 18jährigen Emmerich sind außerordentlich, gelang es ihm doch, einarmig 140 Pfund zu reißen, beidarmig 193 Pfund zu stoßen. Im Ringen kam er wohl nur durch eigene Leichtsinnigkeit zu einer Niederlage und mußte sich deshalb mit dem 2. Preis begnügen. .

Alois Funk errang in der aktiven Federgewichts­klasse den 4. Preis. Funk war zweifellos der beste Mann in seiner Klasse. Sein großes Können stellte er mit vier Schultersiegen unter Beweis. Er wurde jedoch im Endkampf durch das Versagen eines Kampfrichters unverdient um seinen Sieg gebracht.

Adolf K l o tz errang in der aktiven Leichtgewichts­klasse den 4. Preis. Klotz zeigte ebenfalls eine schöne Ringweise, jedoch war er trotz guter Technik im Endkampf den stärkeren Konkurrenten nicht mehr gewachsen.

Im Tauziehen bis 900 Pfund Körpergewicht bezwang Fulda im ersten Gang Alsfeld. Im zwei­ten Gang wurde Kassel von Gießen geschlagen. Im Endkampf siegte Fulda über Gießen und errang zum erstenmal den Wanderpreis der Stadt Gießen.

Der 1. Kraft- und Sportklub 1893 Gießen steht heute unter zielbewußter Führung, die in der Er­ziehung zur Körperertüchtigung im vaterländischen Gedanken ihre höchste Aufgabe erblickt und feiert demnächst fein 40jähriges Bestehen.

ten entsprechend zu machen. Die Anzeigefrist kann auf Antrag bis zum Ablauf des 31. Oktober 1933 verlängert werden, wenn dies durch wichtige Gründe gerechtfertigt ist. Fristverlängerung kann nur dann bewilligt werden, wenn der Antrag auf Fristverlängerung vor Ablauf des 31. August 1933 eingeht.

Der Markt für Kraftfahrzeuge.

Die Belebung auf dem Markt für Kraftfahr­zeuge hat sich bis in den Iuni hinein fortgesetzt. In den letzten Iahren wurde der Saisonhöhepunkt regelmäßig im Mai erreicht. Im Iuni flaute das Geschäft schon merklich ab. In diesem Iahre lagen die Zulassungen im Iuni im arbeitstäglichen Durchschnitt noch um etwa 5 Prozent über dem Maiergebnis. Die rückläufige Saisontendenz wurde also durch die zunehmende konjunkturelle Besserung überkompensiert. Die Zulassungen la­gen um etwa 36 Prozent über denen des Iahres 1931 und um 4 Prozent über denen von 1930.

Auch die Zulassungen fabrikneuer La st­und Lieferkraftwagen haben in- Mai und Iuni weiter zugenommen (gegenüber 1932 um 62 bis 63 Prozent). Auch hier zeigt sich im Iuni noch keine saisonmäßige Abnahme des Absatzes. Die arbeitstägliche Zulassung fabrikneuer Kraftwagen betrug für Personenwagen im Mai 1933 364,0 Stück gegen 202,8 i. V. und 364,8 in 1931. Für Iuni lauten die entsprechenden Zisfern 382,7 gegen 188,5 bzw. 280,3. Im Mai 1933 wurden arbeits­täglich 45,5 Lastkraftwagen zugelassen gegen 27,8 im Mai 1932 und 64,4 im Mai 1931. Für den Sunt betragen die Zahlen 45,7 gegen 28,2 bzw. 62,1.

Frankfurter Abendbörse schwächer.

Frankfurt a. M., 20. Iuli. An der Abend­börse kam keine Unternehmungslust auf, zumal die Auslandsbörsen meist erneut schwache Kurse mel­deten und vor allem seitens der Kundschaft kaum Orders Vorlagen. Die Spekulation verhielt sich weiterhin reserviert. Bei minimalen Llmsähen blieben die Berliner Schlußkurse kaum behauptet. Mansfelder Bergbau lagen 1 Prozent fester, wo­bei die Ausführungen auf der heutigen GD.» daß sich bei weiterer Belebung der Wirtschaft in absehbarer Zeit wieder eine Rendite erzielen lassen müsse, anregten. Renten lagen geschäftslos und bröckelten etwas ab, ebenso von Goldpfand­briefen Rhein. Hhp. Dank um 0,5 auf 85 Proz.

Das 18. Deutsche Bundeskegeln.

Der Heichssportkommiffar als Gast.

Abschluß von drei Länderkämpfen und Beendigung der Einzelmeisterschasten.

Wirtschaft.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt bejchlosfenen Dividende an. Retchsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 o. H. 1

Franksuri a. DI.

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Frankfurt a.M.

Berlin

Sranlfuri a. 271.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2tt.

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19. Juli

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Datum

19.7-

20-7

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Datum

19.7.

20.7

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Datum

19-7-

20-7

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20.7.

Geld

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Phönix Bembau.............0

Rheinische Braunkohle» ......10

Rheinstahl ..................0

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Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth.......v

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34% Anatolier ..............

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Hamburg-Südom. Dampfschiff. 0 Hansa Dampfschiff...........0

Norddeutscher Lloyd .........0

A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft.... 4 Commerz» und Privat»Bank... 0 Deutsche Bank und DiSconto-

Gesellschaft................0

Dresdner Bank..............0

Reichsbank .................i

A.E.G......................c

Prag.......

Budapest ...

Sofia.....

Holland ....

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Kopenhagen. Stockholm... London.....

Buenos Aires Neuyorl.... Brüssel.....

Italien.....

Paris ......

Schweiz.... Spanien....

Danzig....

Japan......

Rio de Jan. . Jugoslawien

Lissabon....

Obcrhessen Provinz »Anleihe mit Auslos.-Rechlen ............

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12..........

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Deutsche Komm. Sammelab I.An leihe Seriel mit Auslos.-Rechten 6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bani

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hhp.»Banl

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Bank-Liqu.-Psandbrtese .....

t>V*% ehem. 4>/,% Rheinische

Hhp.»Bank»Liqu..Goldpsc. ... 6% ehem. 8% Pr. LandeSpsand briesanstalt, Psandbriese R. 19 6% ehem. 7% Pr. LandeSpsand

brtesanstalt, Psandbriese R. 1C Verrechnungskurs

4% Oesterretchtsche Goibrenie... 4,20% Oesterreichische Sitberrente 4% Ungarische Goidrenie.......

4% Ungarische StaatSrente v. 1910 4y,% desgi. von 1913..........

5% abgell. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 191] 4% Türkische Bagdadbahn-Anlcih-

Gerte i...............

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Banfnofen.

Elektr. LieferungSgesellschaft... 6

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öerlln, 20.Juli

Geld

Bries

Amerikanische Belgische Note Dänische Note Englische Note Französische N Holländische N Italienische N Norwegische N Deutsch Oester Rumänische N Schwedische N Schweizer No Spanische Not Ungarische Ro

Noten..............

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2,92 58,43 62,03 13,90

16,40

169,21 22,06 69,91

71,76

80,94

34,93

2,94 58,67 62,27 13,96 16,46

169,89 22,14

70,19

72,04 81,26 35,07

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