Ausgabe 
20.2.1933 Erstes Blatt
 
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®ewinnau»<nfl

5 Älaflf 40 t'rfubeübbeuH-ft (266. Preuß.) Siaats-LoNerie Ohne Tewadr Nachdruck ©Idolen

17. fiebruoi 1933

9. Jiedungslag

In der Heuligen Dormitlagszkedung wurden Gewinne

über 4UU M. gezogen

132013

130522

128771

120895

184395

208801

264316 304353

348495

65402

27344

91460

260 '08

224080

290511

188895 211803 270272 327507 H7R767

83086 I 117818 132519 158528 179239 199208 225639 246391 266988 282423 322324 341506 365732 378139

121451 13n554

170022 183598 201376 232281

246464 267597 284500 322766

345561 365956 380833

121078 187158

206375 264361

305393 361981

16o.66 263401

150930 172703 193755

212390 244638

265667 279583 302022 337732

365389 377168

93959

153697 198445

220550

47439

258422

125945 141827

171125 186901 202855

235674

256770 268221

286762 323959 351690 366413 385375

145611 171298 188958 203476 237067

259736 274202

2 0257 325930 355272 369188 395428

155419

201311

245455

291712

183549

201681

256317

295350

149815 171885 190372

205808 237887

260253 278520 291206 334559 362957 372663 398680

265383 327139 335003 345468 357576

3 62 Of*?nn« ,o 2000 15593 33510 41891 60263

59595 04221 68178 69875 70681 71889 76907 79854

---- 81802 85319 87814 89324 89908 113879

298328 306157

28«trinn* »u 3000 M. 175620 187669 244172

*203 500 m». I 1409 1 1626 14001 15166

22030 28585 31218 33878 39319 46742 60817 6'214

3881 14747 27563 31088 81817 85399 85684 91248 * ------ 149148

280078 ______ _____

328289 339532 341809

378804 385599 392274 39/012

397615 399416

104 nm 1000 DI. 36164 56397 59868 60227 ----- 110627 118952

6 »tötn« m 10000 OT. 38717

10tC'1 »u 5000 M. 6406

62 Oft nnt ,0 2000 16593 39510 44891 50263

B0134 56355 72038 74759 83111 107331 136720

15°953 153936 158937 165543 191717 218660

219512 284779 286774 324204 3337 8 351199

361831 365371 377958 389270 393297 396952

Sn der heutigen Nachmittagsziekung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

120263

144 tfttninne in 1000 0M.

16321

81506 84228 65640 86318

106943

207853

277047

363604

140252

159630 206803

239178 284230

309934

330288

361421

399763

327217

112342

247747

92226 197970

252544

332333

119567 146561

182395 211456 256925 294874

316500 340337 377309

115079 135313 156916

180912 212737 228783

245391 288008 328901

357152 377065

100144

200833

276523

337223

119250 135362

161669 186276 214755 230002

260902 292105 333065 359397

377735

131718 157100

191508 212674

264488

298019 322215 345512 388773

121747 148931

165632 196888

224621 244395

274737 319525

347477 376849

383787

169524 207428

249032

293314 309601

331655

369439

129740 152007 176833

209159

225080

244803

279255

326717

353412 3761 89 389467

120848 145393 163168 193512 214888 244010 271754 304174 337336 373299 382514

124798 147994

186860 211479 258547 297890 318330

340397 380434

138757 158148 193892 226658 275410 29'3800 322881

357952 390930

120557 139183 161985 187884 214773 240193

663630 302586 335216 363567 380409

2 ®ettinne ju 10000 M. 91565

6 ®<tx> nnt ju 5000 M. 166377 297267

28 »etDlnre ju 3000 M. 8351 73003

128102 137591 182204 220398 222065 259569 281944 302069 306855 317358

58 »«rinne »u 2000 DL 2301 7630 24585 53057

------ ------ ------ 159996 171720

192 Gewinne ,u 500 Dl. 297 14873 15559 -----

19299 19770 21811 22152 22904 24219 36191 44332 44619 47784 63169 64839 64957 66028 70227 78865 --------------------Q7551 89710 99027 99120

213018 215458 232995 282934 286792 298973 372411 389452 393379

1947 5908 6492 10819

46372 58817 7653Ö 80228 80336 83468 86260 89529

99910 110958 114660 116018 116950 117449 118334 ---- ------ ------ ------ ------ 140998

391176 395781

Christlichen PfandfindersckM und die Ziele des Bunds Er schilderte die Jahresaufgoben, die der Bund leinen Mitgliedern stellt, um sie zu den sitt- lichen Ideen eines christlichen Lebens zum Tat- christentum zu erziehen. Die Arbeit und der Kamp, gehe aber auch um Volkstum und Heimat. Die Hei­mat fei in vielen Fahrten erwandert worden, und das schwarze Danner mit dem weißen Kreuz wehte auch schon im Auslande, in Schweden und Nor­wegen, an der Nordsee und am Mittelländischen Meer, in England, im deutschen Osten und an den Stätten des Heiligen Landes. Aus innerer Der- pslichtung sei die Christliche Pfadsinderschast auch an den Gräbern der deutschen Helden in Frankreich gewesen. Die Pfadfinderschaft wolle Helfer fein im Ausbau des neuen Reiches, das nicht ohne den Glauben an Gott und Jesus Christus geschaffen werden könne. Nach einem weiteren Scharlied sprach der Führer des Gießener Stammes, cand. theol. Walter Hotz über die Frankrelchfahrt deut­scher Christlicher Pfadfinder. Der Vortragende Ichil- derte in lebendiger Sprache die große Reise, welche die kleine Gruppe in heiß umstrittenes Kampfge- lande in Frankreich führte und sie jenes gigantische Ringen, an den Zeugnissen und Denkmälern, an zerstörter Landschaft und zerschossenen Hausern, an ragenden Baumstümpfen und aufgewühlter Erde nacherleben ließ. So wanderten sie auf den Spuren des Weltkriegs durch die Vogesen und den Wasgen- wald zur blutgedrängten Erde von Verdun, m die weiten Ebenen der Champagne, bis Reims, Pilger- ten zu den deutschen Kriegergräbern, um nach er­lebnisreicher Fahrt in die Heimat Zurückzukehren. Der Vortragende schilderte die vielen Erlebnisse an Hand einer Reihe ausgezeichneter photographischer Aufnahmen, die von den Jungens wohl zum gro­ßen Teil selbst gemacht worden waren. Die vielen Zuhörer folgten dem Vortrag mit gespannter Aus- merksamkeit. Ein Sprechchor und das gemeinsam gesungene Deutschlandlied beschlossen den Abend.

Das Auto im Mühlbach.

u Großen.Linden. 19. Febr. Am SamS- tag gegen 10 Ahr ereignete sich unweit der Aniversitätsmühle ein Anfall, der noch ver­hältnismäßig glimpflich ablief. Ein Person e n- t r a f t w a g e n aus Frankfurt geriet in der Kurve nahe der Aniversitätsmühle auf der glat­ten Straße ins Rutschen, glitt gegen den Muhl- hach zu und stürzte die etwa 1,50 Meter hohe Mauer hinab in den Dach. Der Kraftwagen fiel dabei auf die Seite, so daß den sofort her­beieilenden Einwohnern Gelegenheit gegeben war, den Insassen einen Herrn und zwei Damen, die sich auf der Reise nach Göttingen befanden die Türen des Autos zu öffnen und sie aus ihrer unangenehmen Lage zu befreien. Glück­licherweise hatte niemand Verletzungen erlitten. Das Auto wurde schwer beschädigt durch eine Gießener Firma mittels eines Kranes aus dem Dach gehoben und abgeschleppt.

Oer Darmstädter Do'ssbanl-Prozeh.

MSN. D a r m st a d t, 18. Febr. In der heutigen Sitzung des Prozesses gegen den Aussichtsrat und die Direktoren der Darmstädter Doltsbank wurde zunächst der Kausmann H e tz l e r , der Inhaber der A.-G. für das Papierfach in Darmstadt, ver­nommen, der in den Jahren 1925 und später eben­falls bei der Doltsbank erhebliche Spekulations­geschäfte abwickelte und im Jahre 1931 einen Ver­lust von etwas über 200 000 Mark erreicht hatte. Der Zeuge gibt an, daß auch bei ihm die Kredite ohne die notwendigen Sicherheiten gegeben worden eien. Der angeklagte Direktor Becker, dem er eine Bedenken wegen der Höhe seiner Schulden chon früher geäußert habe, habe ihn jedoch Der- tröstet mit der Bemerkung:Machen Sie sich keine Sorgen, wir haben ja einen sehr vernünftigen Auf- sichtsrat**, ober in ähnlichem Sinne. Den Zusam­menbruch feiner Firma führte der Zeuge auf den Schalterschluh der Doltsbank zurück.

Auch der Zeuge Gandenberger hat bei der Doltsbank erhebliche Spekulationsgeschäfte getätigt. Auch ihm gegenüber habe die Direktion der Volks- bank in der gleichen weitherzigen Weife bei der Sicherheitsanforderung verfahren. Es sei wohl von ihm einmal eine Hypothek verlangt worden, die in­dessen nie eingetragen wurde.

Der Geschäftsführer der drei Darmstädter Bau­genossenschaften, S u b f e , betonte, daß die ganze Konstruktion der von ihm geleiteten Genossenschaf, ten nach seiner Ansicht normalerweise nur mit einer Unterbilanz arbeiten konnte. Die Baugelder wur­den nämlich durch Vermittlung der Genossenschaft bei der Handwerker-Zentralgenossenschast beschafft. Die Genossenschaften mußten der HZG. Sicherheiten geben, worauf die HZG. die Baugelder mit Ruck- orderungsrecht an die Dolksbank überwies. Mehr» ach sei jedoch das Geld bereits an die Genosfen- chast ausgezahlt worden, bevor die Sicherheiten gegeben waren.

Rach einer längeren Auseinandersetzung zwischen dem Vorsitzenden, dem Anklagevertreter und dem Zeugen S u b k e über die Finanzwechsel gab der Zellae zu, daß es möglich sein könne, daß die re Floren der Volksbank die Wechsel angeforbert hätten, um den Sollsaldo der Baugenossenschaften herunkerzusetzen.

Das Gericht beschloß weiter die Vernehmung des Rechtsanwalts Neuschäffer und die Vernehmung der von der Staatsanwaltschaft geladenen Steno- typiftin Riedel, die über die Vernehmung des Angeklagten Werner in der Voruntersuchung vor dem Staatsanwalt Aussage machen sollte. Es ergab sich, daß sie sich an Tatsächlichkeiten nicht mehr erinnern konnte und das Empfinden habe, daß Suggestivfragen nicht gestellt wurden.

Landkreis Gicken.

Garbenteich, 19. Febr. Heute nachmittag ereignete sich hier auf dem Grundstück von i Stumps ein Anglücksfall. Die junge Ehefrau

Wirtschaft.

Marie Stumpf stürzte, als sie mit Futterholen in der Scheune beschäftigt war, von der auS- gleitenden Leiter ab und erlitt einen Anter- schenkelbruch. Durch die Freiwillige Sani­tätskolonne vom Roten Kreuz Gießen wurde die bedauernswerte Frau nach der Ehirurgischen Klinik gebracht.

Oie Offenbacher (Heldräuber noch nicht gefaßt.

Das Auto gefunden.

WSR. Offenbach, 19. Febr. Die drei Räuber, die am Freitag die beiden Dank­boten um 1 4000 Mark beraubt haben, konnten bisher noch nicht ermittelt wer­den. Das zur Flucht benutzte Auto ist in der Wehrheimstrahe in Frankfurt a. M.-Bornheim herrenlos aufgefunden worden. Rach den FeststeUungen der Polizei ist der Wagen am 10. Januar in Düsseldorf gestohlen worden.

Briefkasten der Hcöaffion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung »

Jraa 211. IN., Gießen. Die Frage der Dersiche- rungspflicht ist bei Stundenmaocyen im Aller von 16 bis 21 Jahren im allgemeinen dann zu bejahen, wenn ihr Gesamteinloinmen den Detrag von monatl. 21,90 Reichsmark überschreitet. Cs ist dabei zu berücksichtigen, daß Sachbezüge (Kost, Wohnung, Kleidung) in den vom Versicherungs- amt festgesetzten Werten dem Einkommen zuzu- rechnen sind. Zuständig für die Versicherung ist die Allg. Ortskrankenkasse Giehen-Stadt. Wir empfehlen Ihnen, Deitragstabelle bei der Kasse anzufordern und die Frage der Dersicherungs- pflicht durch die Kasse bzw. das Dersicherungs- amt prüfen zu lassen.

Wettervoraussage.

Obwohl da- (Barometer über dem Festlande an- gestiegen ist und somit der hohe Druck von Westen her sich bis über Westdeutschland ausgebreitet hat, bleibt das W .er noch nicht ganz störungs­frei. Der Hauptteil des Tiefdruckgebietes ist wohl südlich nach dem Mittelmeer abgezogen, doch sind über Ostdeutschland noch flache Storungsrest« erhalten geblieben. Auch entwickelt sich das Rord- meertief weiter südöstlich und versucht warme 2ufi vorzutreiben. Da über dem Kontinent aber durch­weg Kaltlust Platz gegriffen hat und durch di< wenn auch geringe Schneedecke die Ausstrahlunx begünstigt, bleibt zunächst der Frost erhalten. Di< Warmluft des Rordmeertiefs dürfte sich bei uni nicht sonderlich auf die Temperaturen auswirken doch wird dadurch zeitweise Bewölkung hervor- gerufen, wobei auch einzelne Schneefälle nicht aus­geschlossen sind.

Aussichten für Dienstag: Roch Frost teils wolkig, teils aufklarend, vereinzelt auch etwas Schnee.

Aussichten für Mittwoch: Fortdauei des Frostwetters.

Berlin freundlich.

Derlin, 20. Febr. (WTD. Funkspruch.) Die freundliche Grundstimmung, die in den letzten Ta­gen die Dörse beherrscht hatte, hielt auch zu Be­ginn der neuen Woche an. Zwar konnte das Ge­schäft im Durchschnitt kaum größeres Ausmaß an- nehmen, doch zeigte sich nach wie vor geringes Kaufinteresse des Publikums für verschiedene Spe­zialpapiere. Cs wurde vor allem als ermutigen­der Faktor angesehen, daß die Kundschaft an ihrem Besitz sesthält. Hinzu kamen heute Käufe aus Stillhaltegeldern, und im Zusammenhang hiermit stellte man weiter Betrachtungen über die Folgen des Stillhalteabkommens an. Die Beruhi­gung über die Detroiter Dankschwierigkeiten, die in Amerika Platz gegriffen hat, die gut behaup­tete Tendenz der Reuyorker Dörse vom Samstag, die beabsichtigte Ermäßigung der Autosteuer und noch einige andere Momente haben sich natür­lich günstig ausgewirkt. Die Kurse wiesen zwar keine ganz einheitliche Haltung auf, doch über­wogen Desserungen, die bis zu 2 Proz.^ gingen. Verschiedentlich waren auch kleine Rückgänge sest- zustellen, die aber kaum über 0,5 Proz. hinaus- gingen. Darüber hinaus gingen Elektrisch Schle­sien 1,25 Proz. und Chade 3,25 Mark ein. ©tar­ier gefragt waren Harpener, Siemens, Rheinische- Westfälische Elektrische, Akkumulatoren, Stöhr, Deichsbank und Allgemeine Lokalbahn sowie Deutsche Werke, die sogar 2,5 Prozent anzogen. Im Vordergrund des Interesses standen aber Rheinische Braunkohlen, die bei Plus-Plus-Rotiz 9,25 Proz. gewannen. Die bekanntgewordenen Einzelheiten über den neuen Dividendengarantie­vertrag zwischen Rhein.-Westf. Elektrische und Rhein. Braunkohlen, der in der Aufsichtsrats- sihung bei Rhein. Braunkohle am 23. Februar zur Beratung kommen wird, veranlaßten das Rheinland und die hiesige Spekulation zu Kaufen.

Auch am Rentenmarkt schien daS Kauf­interesse anzuhalten. 2m Verlaufe wurde das Geschäft allgemein etwas lebhafter und die Kurse konnten erneut bis zu 1,50 Prozent anziehen, wobei Kalipapiere, Siemens, Rheinische Braun­kohle und Contigummi im Vordergrund standen.

Am Geldmarkt hat sich in der Erwartung einer Diskontermäßigung eine leichte Versteifung durchgesetzt, so daß sich der Tagesgeldsatz auf 4 50 bzw. 4,40 Prozent an der unteren Grenze stellte. Reichswechsel per 15. Mai und Reichs­schatzanweisungen per 16. Oktober blieben weiter recht gut gefragt, doch ist daS Geschäft am Privatdiskontmarkt ruhiger geworden.

Frankfurt ruhig und fest.

F r a n k f u r t a. M., 20. Febr. (WTD Draht- Meldung.) Mangels nennenswerter Publikums- bete'ligung eröffnete die Dörse zu Beginn der neuen Woche zwar in sehr stiller Haltung doch war die Tendenz weiter befestigt, wobei die Eonderbewegung einiger Epezialwerte dem Gesamtmarkt etwas Anregung bot-

Im Vordergrund des Interesses standen Rhei­nische Braunkohlen, die auf den bevorstehenden Abschluß des Interessengemeinschaftsvertrages mit dem RWE...der den Aktionären der Rheini­schen Braunkohlen-AG- mater-e.Ie Verbesserungen bringt u. a. ist eine Mindestdividende von 12 Prozent garantiert, um 2 Prozent auf 203,5 Prozent anzogen. Der Amsah war ledoch nicht groß, ebenso hielt er sich auch auf den übrigen Marktgebieten in engen Grenzen. Stärker befestigt waren noch Siemens mit plus 4 Prozent, wobei man erneut Käufe aus Stillhaltegeldern beobachtet haben wollte. Bei Beginn betrugen die durchschnittlichen Kursbesserungen von 0,5

bis 1 Prozent, doch traten später meist neue Erhöhungen von 0,5 bis 1 Prozent ein.

Am Chemiemarkt eröffneten 2G. mit 108,50 Prozent unverändert, später zogen sie auf 109,75 Prozent an. Deutsche Erdöl blieben mit 92,13 Prozent gut behauptet. Von Montanwerten er­öffneten Harpener 0,75 Prozent, Buderus, Gel­senkirchen, 2Tfe Bergbau-Genuß, Phönix und Rheinstahl je 0,50 Prozent höher, Mannesmann blieben nur knapp gehalten. Am Elektromarkt be­trugen die Besserungen von 0,50 bis 1 Prozent. Olur Bekula setzten etwas schwächer ein.

Reichsbank lagen 1,75 Prozent fester, ferner konnten sich Holzmann 1,25 Prozent und 3cment Heidelberg um 0,75 Prozent und Aku um 0 50 Prozent befestigen. Deutsche Erdöl gaben da­gegen 1 Prozent nach, Daimler blieben zu 24,25 Prozent unverändert.

Am Rentenmarkt lagen Reubesih, späte Reichs­schuldbuchforderungen und Stahlvereinoonds gut behauptet, wogegen Altbesitz 0,25 Prozent Nach­laßen. Der festverzinsliche Markt lag fast ge- schäMos bei meist unveränderten, teilweise et­was nachgebenden Kursen. Auslandrenten sehr ^ojm Aktienmarkt waren die Kurse im Verlause bei äußerst geringer Amsatztätigkeit unverändert. IG. zogen vorübergehend auf 110,25 Prozent an, gingen aber wieder aus 109,75 Prozent zu­rück, Reichsbank waren nochmals um 0,75 Prozent höher, Rheinische Braunkohlen und Siemens blie­ben mit 204 bzw. 142,50 Prozent gut gehalten Deutsche Anleihen bröckelten etwas ab. Tagesgeld war zu 3,75 Prozent unverändert.

Frankfurter Lchlachtvrehnrarkt.

Auftrieb: Rinder 1280 Stück: darunter 374 Och­sen, to Bullen, 391 Kühe, 344 Färsen. Kalber 636, Schafe 44, Schweine 3712. Es wurden no­tiert: Rinder. Ochsen: vollfleischige, ausgemastete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 27 bis 30, ältere 24 bis 26, sonstige vollsleischige, jüngere 21 bis 23; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlacht- Werts 26 bis 29, sonstige vollfleischige oder aus- gemäftete 22 bis 25; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 23 bis 26, sonstige voll- fleischige oder ausgemästete 19 bis 22; fleischige 16 bis 18, gering genährte 12 bis 15; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige, ausge­mästete, höchsten Schlachtwerts 28 bis 31, voll- fleischige 25 bis 27, fleischige 22 bis 24; Kälber: beste Mast- und Saugkälber 37 bis 40, mittlere Mast- und Saugkälber 33 bis 36, geringe Kalber 27 bis 32; Schweine: vollsleischige Schweine von zirka 240 bis 300 Pfd. Lebendgewicht 44 bis 47, desgl. von zirka 200 bis 240 Pfd. Lebendgewicht 43 bis 47, desgl. von zirka 160 bis 200 Pfd. Le­bendgewicht 43 bis 46, fleischige Schweine von zirka 120 dis 160 Psd. Lebendgewicht 40 biS 43. Marktverkauf: Rinder rege, ausverkauft, Kälber und Schafe rege, geräumt, Schweine lebhaft, aus­verkauft.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 18. Febr. Bei weiter- hin sehr geringen Zufuhren blieb die Stimmung fest, die Preise zeigten überwiegend neue Er­höhungen von 0,50 Pf. per Stück. Das Geschäft gestaltete sich weiter lebhaft, da der Kleinhandel infolge des besseren Absatzes kauft, was zu be­kommen ist. Zeitweise erfuhr das Geschäft eine Stockung, weil der Großhandel nicht genügend Ware vorrätig hatte. In Fachkreisen rechnet man mit Anhalten der gebesserten Lage. Es notierten in Pf. per Stück loco Frankfurt (Main): Bul­garen 8,50 bis 9, Jugoslawen 8,50 bis 9, Rumä­nen 8,50 bis 9, Holländer 9 bis 11, Flandern 9 bis 9,75, ungestempelte bayerische Landeier 9 bis 9,50, deutsche Frischeier je nach Größe 8,50 bis 12.

Lufttemperaturen am 19. Februar: mittags1,1 Gräd Celsius, abends6,4 Grad: am 20. Februar: morgens4,4 Grad. Maximum1,6 Grad, Mini­mum 8,5 Grad.*

Weiße Zähne: Chlorodont

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