Ausgabe 
14.2.1933 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

M) 10.

-tztz UW JlObi/fe »

r 2,50 Dk,'

en.

für It\;

Z^ZL

»ine ßtabt

166120 216770

260289 268337

288128 317949

354929 373642

172859 196403 226112

262BI0 270260" 288702 322144 357622 386870

!S'57 3433 «643 «936 17676 12444 >2949 71303

3 16859 24686 28804

76 56732 59940 61431

67 82684 84270 85391

8254 103448 106891

8790 138938 141997

376 163850 154097

2910 163951 ------

'lüg

Wito tis-fotittk

Mni(f0erto(e1|

10- Stbtuat 1933 NtourbenSmingt Mögen

107 «301 95172

W 346680

17 165329 193509

g ss d

8272 16693 18408 BMoHiumL60 70508 R«°iS5 ' 25084 °33 167025 168248 38 201521 206507 173 236141 233329 261 306503 313105 8» 332932 348545

W-

ebung wurden ©etoinnt gezogen

statt nachdem in der Woche vorher in den einzelnen Schulen, in denen die Deutsche Sinheits- kurzschrift gelehrt wird, ein Schön- und Rlchtig- schreiben durchgeführt worden ist. Das Schnell­schreiben beginnt in der Geschwindigkeit von 60 Silben ab. Schülerinnen und Schüler aller Schulen und jeden Alters, die die Deutsche ®in- heitskurzfchrift beherrschen, können sich beteiligen.

Zur Richtigstellung. In der gestri­gen Ausgabe wurde eine Notiz über den Gesund­heitszustand der männlichen Kaufmannslehrlinge veröffentlicht. In der 7. Zeile jener Mitteilung mußte es natürlich richtig heißen: »Die Unter- suchung findet nach Absolvierung des ersten Lehr jahres (nicht Lebensjahres) statt."

Lugend Hilst der Lugend!

Oie Zugendverbände wirken für das Zugend-Notwerk.

Jugend in Not! Ein inhaltsschweres Wort und eine ernste Mahnung zur Hilfe­leistung an alle! Diel ist schon geleistet wor­den, um die Not der deutschen Iugend zu lin­dern, dennoch bleibt aber alltäglich noch sehr viel zu tun im Kampfe gegen die physische und see­lische Not, unter der die deutsche Iugend un­verschuldet zu leiden hat.

Neben die Aelteren hat sich gestern auch die Iugend selbst eingereiht in die Front derer, die Hilfe für die Iugend bringt. Die Iuyend- verbände unserer Stadt veranstälteten zu diesem Zwecke im Stadttheater einen Sing- und Spielabend, dessen Ertrag zugunsten des Notwerks der deutschen Iugend Verwendung fin­den soll. Es verdient alle Anerkennung, daß die jungen Menschen, die ja noch nicht in der Lage sind, aus eigenen Mitteln helfen zu können, auf den Ausweg kamen, durch ihre Musik und ihren Gesang, ihre spielkünstlerischen Darbietungen oder durch ihr turnerisches und sportliches Können eine Veranstaltung zur Mobilisierung von Geldmitteln für dasNotwerkaus- zustatten.

Das Orchester der Deutschen Iugendkraft leitete das interessant gestaltete Programm mit einem flotten Marsch ein. Hierauf sprach der Vor­sitzende des Notwerks der deutschen Iugend in Oberhessen, Syndikus Münch -Gießen, über die Entstehung, die Arbeit und das Ziel des Not- Werkes, wobei er in eindrucksvoller Weise um Verständnis für die leibliche und seelische Not der jungen deutschen Menschen und um tat­kräftig helfende Anstrengung aller Dolkskreise bei dem Kampfe gegen diese N o t warb. Er konnte darauf Hinweisen, daß dem Notwerk mit seinen über 900 Jugend­lichen, die täglich beruflich, geistig und sportlich betreut und mit einem warmen Mittagessen be­köstigt werden, in dankenswertester Weise bis­her von der Landbevölkerung, der städtischen Ge­schäftswelt und vielen weiteren Einwohnern der Städte und Dörfer durch Spenden von Nahrungsmitteln und Geldbeihil­fen in großzügiger Weise geholfen worden ist. Er mußte aber auch, aus dem Verlauf der Dinge heraus, die eindringliche V i 11 e aus­sprechen, bei diesem Hilfswerk nicht zu erlah­men und alle Kraft einzusehen, damit das Werk weiterhin wirksam zum Wohle der Iugend durchgeführt werden kann. Möchte dieser Appell überall in Stadt und Land aufnahme- bereite Herzen und viele offene gebe­freudige Hände für das Notwerk gewinnen!

Der Abend brachte sodann eine abwechslungs­

reiche und mit viel Begeisterung für die gute Sache erfüllte Reihe von Darbietungen. Die Wehrloge Hessens Kampfschar und Mädchen der Jungschwe- sternjchaft des Iungdeutschen Ordens erfreuten durch hübsche und graziös vorgeführte Volkstänze. Der Mandolinen- und Gitarrenverein Neapolita brachte unter der Leitung seines Dirigenten H. Sonntag eine von diesem komponierte Ouver­türe in ^-Moll mit guter Besetzung des Mando­linenorchesters zu Gehör. Mitglieder des Rad­klubs Germania 1899 zeigten hervorragende Lei­stungen im Rad-Kunstfahren, Mitglieder des Gießener Radfahrervereins 1885 führten ein in­teressantes Rad-Ballspiel vor. Der Wandervogel- Höhenflug stellte hübsche lebende Bilder. Nach einer kurzen Pause kam die Deutsche Iugendkraft mit ihrer Orchesterdarbietung eines ukrainischen Volksliedes wiederum zu Gehör, sodann zeigten eine Turnerriege und eine Iugendabteilung der Gießener Turnerschaft Ausschnitte ihrer Arbeit im Geräteturnen, wobei namentlich das Darrentur­nen der Tümer unter der Diegenführung von Karl Reuter außerordentlich eindrucksvoll war. Der Horst Gießen des Deutschen Pfadfinderbundes fang hierauf mit frischen und wohldisziplinierten Stimmen vier Lieder aus seinem reichen Lieder­schätze, zum Schlüsse der Darbietungen brachte der VereinDie fahrenden Gesellen" das Hans-Sachs- Spiel ^Der gestohlene Fastnachtshahn" in köst­licher Weise zur Aufführung. Sämtliche Darbie­tungen wurden verdientermaßen mit starkem Bei­fall ausgenommen.

Regierungsrat Dr. D u e s richtete als Leiter des Arbeitsamtes Gießen ein kurzes Schlußwort an die Besucher, in dem er die von Syndikus Münch zum Ausdruck gebrachten Gedanken unter­strich und darüber hinaus aufforderte zu einigem Zusammenwirken und festem Zusammenstehen aller Volksschichten in Stadt und Land als Vor­aussetzung für die Erringung einer besseren deut­schen Zukunft und glücklicherer Daseinsgrundla­gen für bie deutsche Iugend. Er legte allen Be­suchern dringend ans Herz, das vorbehaltlose Be­kenntnis zur nationalen Volks- und Schicksalsge- meknschaft als Richtschnur alles Handelns gelten zu lassen und von dieser Grundlage aus der deut­schen Iugend aller Volksschichten Hilfe zu brin­gen. Der gemeinsame Gesang des Deutschlandlie- oes, zu dem der Redner aufforderte, war der Zusammenklang zwischen allen Mitwirkenden und den Zuschauern in der Gedanken- und Willens­einheit, zugleich auch der schöne Abschluß der denk­würdigen Veranstaltung.

Der Ertrag der Beranstaltung beläuft sich auf 365,45 Mark.

Der Gasschutz im zivilen Lustschutz

122236

zeugen umlagert sei, von Flug chalb 2 Stunden sämtliche beut

3992 7022

3718

1982 377'6 3439

3959 1260

>887

187365

222104

248509

279877

303768

321298

344075

388757

8706

Ml

>7 117201 140229

i 14058 138677

8 40732 64926 79930 073 206824 213959 1762 286348 313432 5194 399071

9 6006 12056 15347 i63 64437 7571082709 141822 152708 163909 13599 189076 191 79 11935 240557 247431 10843 286210 294367 )3147 321598 331839 16718 350677 360948

zeugen, die innerhalb 2 Stunden sämtliche deut­schen Städte mit Bomben belegen könnten, da sie bei einem Aktionsradius von 500 bis 600 Kilo-

aehe daraus hervor, daß Deutschland von 12 000 startbereiten Slug;

138998 1720?4 188010 225072 249362 286926 314026 326531

348897

15623 21931 23836 569 65991 61759 678 1 142 83317 83322 90613 170 108762 1 08816 8383 121799 *nn'* 7718 138718

- 169697

Ruhe und Beschaulich- in den kalten Mn ei- >a und zur Bahn fuhr,

.Fremde zu

Mm, was -hm M

in-

nerddeN' r töt)

Meter im 300-Kilvrneter-Ternpo fliegen und große Höhen erreichen können. Die Technik des An­griffs habe Fortschritte gemacht, aber auch die Technik der Abwehr. Deutschland habe zwar auch Flugzeuge, es sei aber ein großer Llnterschied zwi­schen Verkehrs- und Kampfflugzeug, bzw. dem Aombenschlepper.

Alan unterfcheidek drei verschiedene Arien von Bomben und zwar Brifanjbomben bis zu 1000 Kilogramm Gewicht, Brandbomben (300 Gramm bis 3 Kilogramm schwer) und Gas­bomben.

Degen die schweren Drisanzbomben sei kaum ein ausreichender Schuh möglich, sie gelten aller­dings meist wichtigen Industriezentren ober ber Eisenbahn unb werben gezielt geworfen: die Brandbomben würben wahllos abgeworfen, sol­len nur Dächer burchschlagen unb auf ben Dach- böben zünden. Man unterscheibe hier Termin- unb Pyosphor-Brandbomben. Gasbomben gebe es die verschiebensten Arten. Schon heute sei ober die Möglichkeit gegeben, sich gegen®- bomben lOOprozentig z u schützen. Deutschland fei gegen Gasangriffe besonders emp­findlich. Das Land sei dicht besiedelt und am dichtesten an den Grenzen (Ruhrgebiet, Sachsen usw.). Berlin sei von Posen her durch polnische Flugzeuge auf das schwerste bedroht.

Wie schon erwähnt, gebe es gegen Brisanz­bomben, außer teuren meterbiden Zementmauern, feinen wirksamen Schuh. Dranbbomben seien be- svnders zu behandeln. Phosphor-Branbbomben seien nur mit Kupfervitriol-Lösung unschädlich zu machen, Termin-Bomben nur mit Sand ober Äsche. Wasser helfe nichts.

Vie Wirkung des Gases sei abhängig von der Dichte des Auftretens.

Dan unterscheide drei Gase, nämlich Reizgase, er­stickende unb ähenbe Gase. Schutzmaßnahmen gebe ei gegen alle Gase. Reizgase trugen im Kriege ben Namen.Gelbkreuz", stickende wurden.Grün-

DaS akademische wissenschaftliche Kreisamt an der Landesuniversität Gießen hatte auf gestern zu einem Dortrag in das neue Studentenhaus eingeladen. Professor Dr. Eger begrüßte die Teilnehmer, insbesondere die zahlreich vertrete­nen Mitglieder ber Gießener freiwilligen Sani­tätskolonne, unb wies mit wenigen Worten auf die große Debeutung bes Themas hin. Sodann sprach Diplom-Ingenieur Brandt von den Auerwerken in Oranienburg überDer Gasschutz im zivilen Luftschutz". Das Gebiet des Luft­schutzes fei, fo führte er u. a. aus, außerordentlich umfangreich.

Seit dem Iahre 1926 sei Deutschland der pas­sive zivile Luftschutz gestattet.

Deutschland sei, was die ßufttoaffe anbetreffe, zwar wehrlos, brauche deshalb aber in Zukunft gegen diese Waffe nicht mehr schutzlos zu sein. Wie wichtig die Frage des Luftschutzes ist.

kreuz" und ätzende Gase ^Slaukreuz" genannt. Als sehr gefährlich habe sich Phosgen erwiesen. Unter ungünstigen ilmftänben konnte das Unglüd von Hamburg statt der nur elf Toten 20 000 fordern. In Amerika habe man eine Zeitlang geglaubt, in demLewisit" ein besonders gefährliches Gas zu haben.Lewisit" habe sich aber als schwä­cher erwiesen denn deutsche Senfgase. Wert lege man bei der Gasherstellung auf möglichst wenig Geruch. Frankreich habe im Kriege Blausäure als Kampfmittel verwandt, das aber völlig ohne Wir­kung blieb, da es leichter ist als Luft unb in höhere Luftschichten entwich. Bon insgesamt 3000 bekannten Gasen seien nur 25 im Kriege verwen­dungsfähig.

In Anbetracht der Gefahr, in der sich die deutsche Bevölkerung durch die ständige Bereitschaft der Luft­flotte ber uns umgebenden Staaten befinde, sei es notwendig, einen Luftschutz, sowie einen Gasschutz zu organisieren. Die Polizei werde eine große Rolle spielen. Die gegenwärtig im Dienste des Luftschutzes stehenden Organisationen (Sanitätskolonnen, Feuer­wehr und Technische Nothilfe, sowie die Luftschutz­abteilungen in Öen Industriewerken) reichten aber nicht aus.

Etwa 15 bis 20 v. h. der Bevölkerung müßten im Luftschutz aktiv tätig fein.

Bei der Industrie müsse der Prozentsatz möglichst noch höher sein. Den bisher ins Leben gerufenen Luftschutzorganisationen liege naturgemäß ein ganz bestimmtes System zugrunde. Man unterscheide die Flugwachen an den Grenzen, das Luftschutzkom­mando, das von den Flugwachen sofort nach der Sichtung feindlicher Flugzeuge benachrichtigt werde, ferner gebe es Warn-Zentralen, Benachrichtigungs­gruppen, Wachtrupps, Hilfstrupps, Aufräumungs­trupps usw. Für den Ernstfall gelte es darüber hin­aus Material bereitzustellen, die Aerzte müßten in Bereitschaft fein, Autos für ben Transport bereit- stehen, Schutzkeller gelte es anzulegen, u. a. m. Im Falle des Alarms im Ernstfälle sei es notwendig, daß äußer ft e Ruhe bewahrt werde. Eine Panik mache jede Arbeit unmöglich. In seinen wei­teren Ausführungen wandte sich der Redner den eigentlichen- Schutzgeräten, den Gasmasken zu. Er schilderte die technischen Einzelheiten der Filter-, Isolier- und Frischluftgeräte, erklärte die Anwen- düng der Masken, schilderte die Bor- und Nachteile der einzelnen Systeme und zeigte an Hand von aus­gestellten Gerätschaften die verschiedensten Filter­einsätze und ihre Wirkung. Mit besonderem Inter- esse folgte man den Ausführungen über die Dauer ber Gebrauchsfähigkeit der Masken. Der Vortrag, ber einen tiefen Einblick in bie Technik des Gas­krieges und des Gasschutzes gestattete, wurde von den Zuhörern sehr beifällig ausgenommen.

Wettervoraussage.

Die nordöstliche Störung greift immer weiter nach Deutschland vor unb läßt durch ihre Rück­seite in Verbindung mit ber Vorderseite des britischen Hochs anhaltend maritime Nordwest­luft nach dem Kontinent hin fließen. Somit ge- geftaltet >icy bas Wetter noch wechselhaft. Neben Bewölkung, bie burch zwischenzeitliches Aufklaren unterbrochen wirb, treten vereinzelte Schnee- schauer auf. Die Temperaturen halten sich in Gesr ierpunktsnähe.

s

eld' >.>> Qus dem

W*6ie? hoh er mii ileres an, JJJ Pcch

"MM"' .Sr^SßerAen*

^sichern, M £ ?ii Lj

en. Lerche"!^, W | verändert er '! I ecn MenschenoU5

ffin golM^ II

Aussichten für Mittwoch: Wechselnd wolkig mit vorübergehendem Aufklaren. Tempe­raturen um Null schwankend, vereinzelte Schnee­schauer.

Aussichten für Donnerstag: Noch keine wesentliche Aenderung der Wetterlage.

Lufttemperaturen. Am 13- Februar, mittags: 3,9 Grad Cels., abends: 3,2 Grad Eels-: am 14. Februar, morgens: 1,4 Grad Cels. Maxi­mum: 4.5 Grad Cels., Minimum: 0,1 Grad Cels. Sonnenscheindauer: 6 Minuten.

Wirtschaft.

Berlin lustlos und schwächer.

Berlin. 14. Febr. (WTD. Funkspruch.) 2m Anschluß an die Frankfurter Abendbörse ergaben sich heute weitere Abbröckelungen. An­regungen fehlten, und die Spekulation hatte von gestern her noch etwas Ware übrig, die sie bei dem mangelnden Publikumsirckeresse eher abzu- stoßen geneigt war. Außerdem mahnten die neue Opposition gegen die IRG.-Einigung, die schlechte Lage der Eisengießereien und die noch unentschiedene Frage, ein wie großer Teilbetrag des Reichsbank-Rediskontkredites am 4. März zu­rückzuzahlen fein wird, zur Vorsicht. Demgegen­über regten bie anhaltend leichte Verfassung des Geldmarktes, bie Fortschritte ber Stillhaltever- handlungen und die Arbeitsbeschaffungsaufträge für Julius Berger etwas an.

Bei nicht ganz einheitlicher Kursgestaltung er­gaben sich oortmegenb Abbröckelungen bis zu 1 Prozent. Mannesmann, Berger, Reichsbank und AG. für Verkehrswesen verloren bis zu 1,65 Pro­zent. Durch festere Haltung fielen einige /Braun- kohlenwerte auf, von denen Niederlausitzer Kohle 3 Prozent getiynnen. Thüringische Gas waren 1,50 Prozent unb Deutsche Kabel auf eine kleine Zusallsorber 2,25 Prozent gebessert. Sonst blie­ben gelegentliche Steigerungen nur unbebeutenb.

Im Verlaufe ergaben sich vielfach weitere Ab­bröckelungen. Das Geschäft war nur sehr klein, unb bie Verluste betrugen bis zu 1 Prozent. Stärker gebrückt waren insbesondere einige Elektropapiere, nachdem dieser Markt anfangs eine etwas widerstandsfähigere Haltung gezeigt hatte. Rheag gelangten verspätet 2 Prozent niedriger zur Notiz. Auch Mansfelder wurden im Verlaufe 1,75 Prozent niedriger festgesetzt.

Deutsche Anleihen waren völlig uneinheit­lich: Altbesitz gewannen 45 Pf. unb zogen im Verlaufe nochmals 0,39 Prozent an. Neubesitz eröffnete 30 Pf. niebriget und bröckelten weiter leicht ab. Reichsschuldbuchforderungen konnten sich bei kleinen Schwankungen recht gut halten. Die übrigen festverzinslichen Werte, mit Ausnahme der teilweise etwas schwächeren variablen In­dustrieobligationen, lagen in , Erwartung einer baldigen Diskontsenkung bei verhältnismäßig leb­hafterem Geschäft ziemlich freundlich. Don Aus­ländern waren Türken, Anatolier und ßiffabonner Stadtanleihe etwas freundlicher. Im übrigen lag dieser Markt geschäftslos.

Sranffurf sehr still.

Frankfurt a. M., 14. Febr. (WTB. Drahtmel- bung.) Die heutige Börse eröffnete mangels jeglicher Anregungen in sehr st i l l e r Haltung. In Re­aktion auf bie gestrigen Kurssteigerungen neigte bie Tenbenz etwas nach unten, da bie Kulisse kleine

Realisationen vornahm, zumal bie Privatkunbschaft ber Börse wieder fast vollkommen fehlte. Man übte allgemein ft ä r t ft e Zurückhaltung, wobei neben ber unsicheren innerpolitischen Situation auch bie zunehmenbe außenpolitische Spannung Veran- lassung gab.

Die Umsatztätigkeit beschränkte sich auf ein Mini- mum, unb bie ersten Kurse kamen zögernd zustande. Die Rückgänge gegenüber der Abendbörse hielten sich im Rahmen von 0,25 bis 0,75 o. H. Stärker abge- schwächt waren lediglich Reichsbank mit minus 2 d. Sy, ferner am Montanmarkt Mannesmann mit minus 1,65 und Rheinstahl mit minus 1,25 o. H. Im übrigen eröffneten IG., Deutsche Erdöl und Phönix Bergbau je 0,25 o. H. niedriger, während Gelsen­kirchen, Stahloerein, Scheideanstalt und Siemens be­hauptet waren. Auf den übrigen Marktgebieten stagnierte das Geschäft fast vollkommen. Nach den ersten Notierungen bröckelten die Kurse infolge der Geschäftsstille meist um 0,25 bis 0,50 o. H. ab. Le- biglich Lahmeyer kamen 1,25 o. H. fester zur Notiz.

Deutsche Anleihen unb späte Reichsschuldbuch- forberungen lagen, bei kleinen Umsätzen schwächer, unb zwar Altbesitz unb späte Reichsschuldbuchsordc- rungen 0,1h bzw. 0,25 unb Neubesitz um 0,30 v. H. Stahlvereinbonds eröffneten zunächst behauptet, flaben aber später 0,25 v. H. nach, wogegen Reichs- oahnvorzugsaktien 0,25 v. H. höher einsetzten. Don fremben Werten blieben Bagbab-Bahn Serie 2 mit 5,90 v. H. behauptet.

(Schluß des redaktionellen Teils.)

Ein interessantes Schaufenster zeigt wiederum im Lekleidungshaus Köhler, Gießen, Seltersweg, wie sich derHerr von heute" in seiner Kleiderfrage entscheiden muß. Umwälzende neue Errungenschaf, ten in der Kleibertechnik machen es zur Wahrheit, daß auch ber Anspruchsvollste zu einem gut ver­arbeiteten, eleganten Anzug kommen kann, der im Preis weit unter den sonst bekannten Maßpreisen liegt. Das Sonderfenster für Maßbekleidung zeigt neben einer übersichtlichen, reichen Auswahl von Stoffneuheiten, die Entstehung des Anzuges vom Stoff zur ersten, zweiten unb britten Probe bis zum elegant sitzenden Anzua. Die ausgelegten Stoffe tragen einGarantie-Gütezeichen". Das Ziel der bekannten Firma Köhler, auch Maßbekleidung in vorbildlich schönem Schnitt zu volkstümlichen Preisen zu liefern, ist einleuchtend Schaufenster­entwurf unb Ausführung von Dekorateur I. Schnei- ber von ber Firma Köhler unter bem Motto: Deutsche Gründlichkeit", 1096A

Zum Schuh vor Ansteckung Förmamttf

Tabletten

in die Schule mitgeben.

Glai mit 56 T«bl. letzt M 1.58In ted. Anothekeu. Drogerie.

M

GOLDPLAKEUEN

in jeder Packung der mild-süssen

der Lieblinge von Bühne und Film löml

i i

^2?

:at nd a* C8

In« >st. um lieb JaS cc

Die das ncll zur wrt um- auS »all­ein rar. arbe Han egen über de» ifrig :nem j »dien jreu- : zur Hlllß schie-

1.

iger i. Die j igcnb- nben. 1 äume.

a 200 wirb.

achsen Haus ourgs- ager eben- j ig fin- nähen, I n Ar- I kochen, "sorge ozialen i junge jen sich .ächsten ich er-

hiesige , t buid)

n g mit

f er weit hinaus - »nwerke, urts - nftc um ! ia" er*

)25, be- eS Ver- ,tig zum hört seit 2ahntal* des Ge* ieCa­lder, der Sanges- >cnb bas , nttc für

hat hier ib leider rrt. Zwei en Man*

Lebens* 2 r ft er­laufen A Huf- an dessen

and wei­tere Wet- unb nach t. Durch illerdings , bie über ergiebige südlichen rben ob­en Druck wolkigem ichen sich s, später*

Nieder*

iftig und > trocken.

Vielfach Tag und jen mild,

10,8 Grad morgens Minimum in 10 cm

9. März: e 0,0 mm.