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erhielten machten.
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drei Monaten verurteilt. Die Untersuchungshaft wurde ihm auf das Strafmaß angerechnet.
Ein Landwirt aus Staufenberg hatte sich in einer dortigen Gastwirtschaft in angetrunkenem Zu- . - . L • v CTß .“t U A Kia Y1.H Ttrt Hfl IO
Auch am Rentenmarkt herrschte neben Gc- schästsstille eine schwächere Tendenz vor. Altbesitz
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Gefängnis st rase von 10 Tagen, die durch die Untersuchungshaft als verbüßt gelten solle. Auch hier entsprach das Gericht dem Antrag des Staatsanwaltes. Die Angeklagte wurde außerdem zur Tragung der Kosten des Verfahrens verurteilt.
Ein älterer, dem Trünke ergebener Hausierer hatte zu nächtlicher Stunde in Friedberg vor einem Lokal, in dem er gezecht hatte, randaliert und dabei die gegenwärtige Regierung verunglimpft. Er behauptet zwar, daß seine Aeußerun- gen nicht auf die gegenwärtige Regierung gerichtet gewesen seien, sondern der früheren Regierung gegolten hätten. Durch einen glaubwürdigen Zeugen wurde ihm aber das Gegenteil nachgewiesen, und so wurde er, entsprechend dem Antrag des Staatsanwaltes, zu einer Gefängnis st rase von
Kunst und Wissenschaft.
Deutsche Kunst in Hessen und Hessen-Nassau.
Eine im Sinne der Heimatkunde bemerkenswerte Ausstellung planen für September und Oktober der Kampfbund für Deutsche Kultur, Ortsgruppe Wiesbaden, die Wiesbadener Künstlerschaft und der Nassauische Kunstverein. Die Ausstellung, die in den Raumen des neuen Museums in Wiesbaden ihren Platz finden soll, betitelt sich „Deut che Kunst in Hessen und Hessen-Nassau .Werke, die vor 1930 entstanden sind, werden zu der Ausstellung nicht zugelassen. Dagegen werden die Arbeiten aus dem letzten Jahr bevorzugt. Es sind folgende Abteilungen vorgesehen: Das deutsche Land, die Arbeit, das Feit, Volk und Staat (1933), Wandern und Reisen, und Bildnis (unter Bevorzugung der engeren Heimat).
Drei wissenschaftliche Reichsanstalten kommen nach Potsdam.
Nach langwierigen Verhandlungen ist nunmehr entschieden worden, daß drei bedeutsame wissenschaftliche An st alten nach Potsdam verlegt werden. Es handelt sich um die physikalisch-technische, die chemisch-technische und eine dritte wissenschaftliche Reichsanstalt, die in 30 neuen Gebäuden untergebracht werden sollen. Die Neubauten, die etwa 20 Millionen. Mark kosten werden, werden im Laufe von etwa 4 Jahren erstellt werden.
Eine ganze Zamilie durch Moiorrad- unfall schwer verletzt.
Mainz, 2. Sept. (WSN.) In der Nähe von Mainz ist der Pirmasenser Polizeihauptwachtmeister Kraut! ohr, der sich in Darmstadt in Urlaub befand, schwer verunglückt. Er war mit seiner ganzen Familie auf einer Motorradtour begriffen, als sich kurz vor Mainz in einer Kurve seine Beiwagenmaschine überschlug. Krautlohr wurde vom Sitz geschleudert und blieb schwerverletzt mit einem Schädelbruch liegen. Seine auf dem Soziussitz mitfahrende Frau erlitt einen Armbruch und sonstige Verletzungen, seine drei in dem Beiwagen untergebrachten Kinder wurden ebenfalls mehr oder weniger schwer verletzt. Man lieferte alle 5 Personen in das Städtische Krankenhaus in Mainz ein.
Hetzschriften empfangen und nicht adgeliefert.
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ger Erzeugnisse, wenn dafür ein überragendes Bedürfnis der gesamten deutschen Volkswirtschaft anerkannt wird, Steuererleichterungen gewahrt werden.
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Die Neuordnung des staatlichen Naiurfchutzdienstes in Hessen. Don Dr. Karl Rudolf Fischer, Siaatl. Vertrauensmann für Naturschutz in Hessen.
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> Großen-Buseck, 3. Sept. Die Spar« und Darlehnskasse e. G. m. b. H. Großen- Buseck hielt heute ihre diesjährige Generalversammlung im Saale des Mitglieds Wagner ab. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Herr Dr tm ei n begrüßte die erschienenen Mitglieder und wies in einer längeren Rede auf die Stellung der Genossenschaften im nationalsozialistischen Staate hin. Darauf erstattete Direktor Damm einen ausführlichen Geschäftsbericht und legte die Bilanz zur Genehmigung der Versammlung vor. Die Spareinlagen betrugen 26" 000 Mark, der Reserverfonds in Hohe von 17 278 Mk., sowie 5000 Mk. aus dem Reingewinn wurden zuzüglich 22 300 Mark Genossenschaftsbeihilfe des Staates Zur Sanierung der Kasse für den von der Reichsgenossenschaftshilse als abfchreibungswürdig angesehenen Betrag von 45 578 Mk. verwandt. Aus dem verbleibenden Reingewinn von 2470 Mk. wurden auf Vorschlag des Vorstandes 4,5 v. H. Dividende verteilt. Der Mitgliederstand betrug zu Beginn des Geschäftsjahres 257, hiervon schieden aus 16, neueinaetreten sind 18. Dberrevisor Hartmann (Gießen) erläuterte in längeren Ausführungen die von der Reichsgenossen- chaftshilfe angebotene Sanierung, deren Annahme von der Versammlung beschlossen wurde. Dem Vorstand wurde alsdann Entlastung erteilt.
<> Grünberg, 4. Sept. Am Sonntag veranstaltete die Südwe st deutsche Sportflie- ger-Vereinigung Gießen einen nationalen Flugsport-Werbetag in Grünberg, zu dem die hiesige Ortsgruppe der N S D A P. und die SA. die Vorbereitungsarbeiten geleistet hatten. Das günstige Wetter hatte eine große Zuschauermenge von nah und fern zu der Veranstaltung herbeigeführt, die auf der Wiesenfläche an der .
Staatliche Förderung deutscher Qualitätsarbeit
Don Direktor K. Zannot, Gotha.
stände in bcmviauiw.. —। - _nr
Regierung geäußert und außerdem die SA. verunglimpft. Trotzdem er von anderen Gasten auf das Ungehörige seines Verhaltens hingewiesen wurde, unterließ er seine "ngen i ^en ^irb die" gemeinübliche "land- und forstwrrt-
Anbetracht der schweren B igungen 8 schaftliche Landesnutzung durch den Grundstucks- der Staatsanwalt ein f . e r Monate eigentümer, den Pächter oder dessen Beauftragten, Monaten. Das Urte bisberiae Unbescholten- sowie die diesen Zwecken dienenden Maßnahmen, ? e f ° n b » ' s. weiterhin die Ausübung der Jagd und der Fische
gezogen wurde. 9Die Untersuchungshaft wurde in rei durch das Gesetz nicht beschnitten. Lediglich Anrechnung gebracht. landschaslsverandernde und damit den Grund-
^nrecynung gea j charakter zerstörende Handlungen unterliegen
dem Slaatsoerbot,
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ähnlich, wie sich der Staat auch den Schutz von Baudenkmälern in Privathänden gesichert und durch die Schaffung des „Denkmalschutzes" dem Spannraum der menschlichen Willkür eine Grenze gesetzt hat.
Das hessische Naturschutzgesetz ist von manchen Seiten kritisiert worden. Das dürfte em Unrecht sein. Nach meinen Begriffen ist es ideal. Es ist streng weil es straft. Aber es ist auch gütig, weil es belehrt. Das ist alles, was man von einem weitsichtigen Gesetzgeber neben sachlicher Vollkommenheit verlangen kann. Und es ist auch uneigennützig, weil es nicht an uns, sondern unsre Enkel denkt.
„Raum für alle hat die Erde.
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gaben 0,13 v. H., Neubesitz 20 Pfg. und späte Reichsschuldbuchforderungen 0,40 v. H., sowie Amnestieanleihe um 0,50 auf 100 v. H. nach. Stahlvereinbonds eröffneten unverändert, Reichsbahnvorzugsaktien verloren 0,40 v. H., Goldpfandbriefe ließen überwiegend um 0,25 bis 0,50 v. H., Liquidationspfandbriefe teilweise 0,25 o. H. und Kommunalobligationen durchweg 0,50 o. H. nach.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 4. Sept. Auftrieb: 1649 Rinder (473 Ochsen, 125 Bullen, 505 Kühe, 422 Färsen), 391 Kälber, 29 Schafe, 3867 Schweine. Es notierten: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwerts, jüngere 29 bis 32 Mark, ältere 25 bis 28; sonstige vollfleischige 21 bis 24. Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 27 bis 29, sonstige vollflei- schige oder ausgemästete 22 bis 26; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 24 bis 27, sonstige vollfleischige ober ausgemästete 20 bis 23, fleischige 16 bis 19, gering genährte 12 bis 15; Färsen (Kalbinnen): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 29 bis 32, vollfleischige 26 bis 28, fleischige 23 bis 25. Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 38 bis 43, mittlere Mast- und Saugkälber 32 bis 37, geringere Saugkälber 27 bis 31, geringe Saugkälber 22 bis 26. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 44 bis 46, vollfleischige. Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund 44 bis 46, von etwa 200 bis 240 Pfund 43 bis 46, von etwa 160 bis 200 Pfund 40 bis 45, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 38 bis 41 Mark. Marktverlauf: Rinder ruhig, geringer Ueberstand; Kälber und Schafe mittelmäßig, geräumt; Schweine mittelmäßig, ausoerkauft.
Zoologische Handlungen, Präparaloren, 3nfef- fenbörfen und ähnliche Einrichtungen werden hinfort ebenfalls besonders überwacht.
lieber alle Erwerbe geschützter, lebender wie toter Tiere, auch Puppen, Larven, Eier und Nester ist Kontrolle zu halten, es sei denn — was glaubhaft nachzuweisen ist —, daß sie von auswärts, aus Gegenden, wo sie nicht geschützt sind, eingeführt, von dem Besitzer selbst gezüchtet oder sonstwie ohne Verletzung des Naturschutzgesetzes in das Privateigentum des Besitzers gelangt sind. Gewerbsmäßig wie gelegenheitsmähig tätige Präparatoren und Ausstopfer sind gehalten, sich bei der Entgegen- nähme von Facharbeiten eine Herkunftsbescheinigung ausstellen zu lassen, die auf Verlangen den Vertrauensleuten oder den von ihnen geschickten Polizeibeamten vorzulegen ist und über die Rechtmäßigkeit des Auftrages Auskunft zu geben hat. Händler und Präparatoren im Hauptgewerbe haben sogar ein Verzeichnis zu führen, das Namen, Wohnort und Wohnung des Einlieferers und Empfängers der Tiere, sowie Angaben über Ankunft und Abgang unter Benennung der Stückzahl der einzelnen Arten zu enthalten hat.
So ist sowohl auf dem Wege des Einzelschußes, der die Sammeltätigkeit für immer entscheidend । unterbindet, als auch durch Schaffung von Natur- I schutzgebieten, in denen sich die bedrohten Selten- I heilen als Art erhalten, alles für den Heimatschutz
und Gasangriff auf einen Unterstand u. a. Mit besonderer Spannung wurde ein gelungener Fallschirmabsprung verfolgt. Zum Schlüsse fanden noch einige Passagier- und Freiflüge statt.
„Wer Flugblätter verteilt/ spielt mit dem Lebens
WSN. Offenbach, 2. Sept. Die Pressestelle der Polizeidirektion Offenbach teilt mit: Vereinzelt tauchen immer noch in der Stadt, sowie innerhalb des Schutzgebietes Offenbach marxistische Flugblätter auf. Der kommissarische Polizeidirektor macht ausdrücklich darauf aufmerksam,, daß, wer Flugblätter verteilt, mit seinem Leben spielt, da Anweisung gegeben ist, daß auf flüchtige Flugblattverteiler sofort und ohne dreimaligen Anruf geschossen wird. Außerdem ist angeordnet, daß künftig bei Entdek- tung eines marxistischen Flugblattes bekannte M a r x i st e n , KPD. wie SPD., f e ft genommen und ins Konzentrationslager
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Arbeit und Schaffen gebar der Erhaltungstrieb, „des Leibes Notdurft und Nahrung". Je geringer und primitiver das Bedürfnis, je geringer und primitiver die Arbeit und das Schaffen. Die Steigerung der Bedürfnisse bedingte den otoang zur Arbeit, zum Schaffen, und erzeugte gleichzeitig durch die Freude am Erreichten den Schaffens- drang, die Hingabe zur Arbeit, das Vorwartsstre- ben auf handwerklichen, auf geistigen, auf technischen und kulturellen Gebieten.
Zunächst handelte es sich um die Bedürfnisse des Einzelnen. Mit der Steigerung der Bedürfnisse wurde ein Austausch des Geschaffenen unter den Einzelnen bedingt. Der Austauschkreis vergrößerte sich auf die Stammeszugehörigen, Volkszugehon- ^Der Staat wurde Hüter der Arbeit und Be
schützer des Schaffens nach innen und außen. Er muhte die Arbeit und das Schaffen tn Dege leiten, die nicht nur dem Einzelnen, sondern vor allem dem Ganzen dienten.
Unsere Regierung hat sich daher als vornehmste Aufgabe die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zum Ziel gesetzt. Demjenigen, der Arbeit und Brot schafft, wird eine Vorzugsstellung eingeräumt. Das beweisen z. B. die Gesetze über Steuererleichterungen. Der Staat muß Maßnahmen ergreifen, um die in der Weltwirtschaft entstandenen Welthandels- schwierigkeiten zu überbrücken, und zwar in zweierlei Richtungen: Einmal um die U n a b - hängigkeit der eigenen Volkswirt- f d) a f t sicher zu stellen, und zum anderen um die Ankurbelung der Ausfuhr gu er= möglichen. Diese beiden Ziele können nur durch Steigerung der nationalen Arbeit auf den Gebieten erreicht werden, die uns vom Ausland unabhängig machen und ferner auf den Gebieten, auf denen wir dem Ausland etwas Besseres, als es selbst schaffen kann, bieten können. Besonders wichtig ist daher die Bestimmung über
Steuererleichterungen,
wonach Unternehmungen zur Entwicklung neuer Herstellungsverfahren oder zur Herstellung neuarti=
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(Schluß.)
Die größte Aufgabe der Vertrauensleute ist die Vorbereitung zur Durchdringung der weitesten Volks sch ichten mit der Ideenwelt d e s Naturschutzes und der Heimatwerte allgemein. Insbesondere haben die Vertrauensleute bei allen sich bietenden Gelegenheiten ihren persönlichen Einfluß im Sinne der Naturschutzbestrebungen aeltend zu machen und in diesem Sinne die örtliche Natur zu überwachen, leichtfertige Verschandelungen des Landschaftsbildes zu verhindern, gegebenenfalls die Behörden rechtzeitig auf die Gefährdung von Naturwerten aufmerksam zu machen, sowie Maßnahmen zur Erhaltung und zur Wiederherstellung zerstörter Land- jchaftsteile anzuregen. Das setzt aber auch voraus, daß die Bevölkerung auf dem Wege über die Schulen, durch Vorträge und Führerschulungen bei dem Freiwilligen Arbeitsdienst über Sinn und Zweck des Naturschutzes, die geltenden allgemeinen Schutzvorschriften und die zu dem Schutz von bestimmten, nur in ihrem Gebiete heimischen Pflanzen, Tieren, Denkmälern oder gar Gebieten erlassenen Anordnungen aufgeklärt wird, um ihr frühzeitig eine Vorstellung über die Größe etwaiger Vergehen gegen diese idealen Heimatgüter und Volkswerte zu erwecken und somit für den Schutz und die Erhaltung mehr auf vorbeugendem als auf st rasendem Wege zu erreichen. Auch das Forst- und Feldpolizeipersonal ist durch die Vertrauensleute auszubilden und mit den geschützten Pflanzen und Tieren, deren Vorkommen und den üblichen Nachstellungen bekannt zu machen. Ja sogar die Marktpolizei der Städte hat auf Rundgängen durch die Blumenstände, möglichst in Begleitung der ortszuftändigen Vertrauensleute, sich 0u vergewissern, daß keine auf unrechtmäßige Art in den Besitz des Verkäufers gekommenen geschützten Pflanzen gegen Entgelt abgesetzt werden. Bei der Ueberwachung dieser zum Schutz der Natur erlassenen umfassenden Vorschriften und örtlichen Anordnungen ist Verstößen gegenüber zunächst hinweisend und aufklärend einzugreifen, nötigenfalls aber auch Anzeige zu erstatten, sowie das zuständige Forstamt von den vorkommenden Zuwiderhandlungen zu unterrichten.
Die Arbeitsweise der Vertrauensleute untereinander und der oberen Forstbehörde gegenüber ist nach besonders zweckmäßigen Gesichtspunkten geregelt. Außer den lokalen Vertrauensleuten bestehen noch eine Reihe von beratenden Vertrauensleuten, die für ganz Hessen zuständig sind und denen ganz bestimmte Spezialgebiete zur Bearbeitung zugewiesen werden.
So ist auf gesetzlichem Wege hinsichtlich der Organisation der Naturschutzbestrebungen das Menschenmöglichste getan, um eine einwandfreie und ausreichende Durchführung der vom Staat erlassenen Anordnungen zu gewährleisten. In Zukunft kann es also nicht mehr vorkommen, daß irgend ein gewissenloser oder unwissender Grundbesitzer z B. Drainagearbeiten auf einer Wiese vornehmen läßt, die seltene und somit geschützte Pslanzen birgt und die durch Veränderungen des Wasserhaushaltes im Boden restlos vernichtet werden würden.
Es wird nicht mehr möglich sein, daß Wanderer allsonniciFich dicke Blumensträuße geschützter Pflanzen von ihrer Bergwanderung ungeahndet mit nach hause bringen.
WSN. Frankfurt a. M., 3. Sept. Ein hiesi- herbeigefuyrt. Die auf oer 'zmeienjiaaje an oer « ger Rechtsanwalt und ein Fabrikant Straße nach Lauter stattfand. Zwei Doppeldecker, aus Groß-Auheim wurden verhaftet, weil sie ein Eindecker und ein Segelflugzeug führten ein (von Frankreich Hetzschriften reichhaltiges Programm vor: Geschwaderflug, | und der Polizei keine Mitteilung davon Kunstflüge aller Art, Ballonjagd, Bombenabwurf I --------
getan und es ist nichts vergessen worden, was den Naturschutzgedanken und seine Bestrebungen an irgend einer Stelle wirkungslos machen konnte, gen .s^L^Zeift üb?r' bie“nationale mit ftiner praktisch
beleidigender JBetß über Die nationale rr Huf>füörunfl beließ, sieht es für solche
auf Fälle vor, wo es dem Staat nicht möglich ist, be- en schränkend in die Rentabilität des nutzwirtschaft
lichen Privateigentums einzugreifen. In solchen
gebracht werden, auch wenn ihnen eine Teilnahme an der Flugblattverteilung nicht nachge. wiesen wird. Diese Maßnahme soll eine Vergeltungsmaßnahme im Hinblick darauf fein, daß immer noch verbrecherische Elemente versuchen, das Volk gegen die jetzige Regierung aufzuhetzen. Diejenigen also, die Flugblätter verteilen, schädigen in erster Linie ihre eigenen Gesinnungsgenossen, die für die Tat der anderen auf das empfindlichste büßen müssen, während die Wirkung der Flugblätter naturgemäß äußerst gering ist, da niemand sich die Mühe geben wird, ein solches Schmierblatt
Wenn es soweit ist, werden sie sich auch nicht mehr darauf berufen können, sie hätten es nicht gewußt, daß diese Pflanzen geschützt seien, sondern, genau so, wie man im Walde darauf aufmerksam gemacht wird, daß man eine Hege vor sich hat, deren Be- AuflösUNgsVenaMNllUNg
treten verboten ist, wird man belehrt sein, daß man j. . AoffiMttn fdnhbutlbeä
in einem Naturschutzgebiet wandert, dessen Verun- veS ©CfWGJCn fcOnOPIlUPW.
ftaltung und Verändern durch Menschenhand Be- WSN. Friedberg, 2. Sept. Um Die auf ftrafung zur Folge hat. Die Tafeln mit den Ab- Grund des Neuaufbaues des landwirtschaftlichen bilbungen der in diesem Gebiet vorkommenden Oraanisationswesens erforderliche Ueberführung des seltenen Pflanzen und Tieren werden es wissen Hessischen Landbundes in den Hessisch-Nassauischen lassen, welche Werte und Naturschönheiten sich an Bauernstand satzungsgemäß durchführen zu können, diesem Ort erhalten haben, dem Naturfreoler zur findet am Donnerstag, 21. September, in F r i e d -
Warnung, dem wißbegierigen Naturfreund aber zur berg eine außerordentliche Versammlung des Hessi- Belehrung und zum Genuß: „Zum Sehen geboren, scheu Landbundes statt.
aber zum Schauen bestellt". Landkreis Gieken.
Die Bevölkerung der bedrohten Naturgebiete ö
aber wird bis dahin so aufgeklärt sein, daß sie stolz Y Staufenberg, 2.Sept. Em alter schöner ist auf die Eigenarten ihrer engsten Heimat, und Brauch, der fast zur Volkssitte geworden, wird vom jüngsten Schulbuben bis zum Förster aber durch die Einwirkung des alten politiftfjen und Feldschütz ein wachsames Auge haben auf alle Systems saft eingeschlafen war und nur durch die Frevler, die sich an ihrem Eigentum, an „ihre r" Treue der Schulfugend m kindlichem Spiele auf- Heimatnatur und an „ihren" Waldwerten und rechterhalten wurde, ist fetzt wieder lebendig ge° Bergschönheiten vergehen. Und wehe dem Sünder, worden. Heute abend flammten an den erhöhten der dann, trotzdem er hinreichend gewarnt ist an Lahnufern m Staufenberg und Ruttershausen wach- Ort und Stelle, auf seiner Rückkehr abends mit tige „S e b a n f e u e r auf. Eine große Volksverbotenen Blumen belaben burchs Dorf geht, wenn menge, befonbers bie nationale Jugenb umgab bas alle Leute vor ben Türen fitzen! Das schließt es Feuer unb sang begeistert feine vaterlanbischen auch aus, baß gewisse Leute bes Dorfes noch weiter Weisern
wie in früheren Zeiten zum Zwecke bes Gelber- 1 s a D,- Snar.
werdes ganze Körbe mit geschützten Blumen auf ben Markt ber nahen Stabt bringen. Sollte es benqoch vorkommen, wirb bie Marktpolizei bas ihrige tun. In ähnlicher Weise werben von Bergwacht unb Naturhegern gemeinsam auch bie Futterpflanzen von all ben seltenen Schmetterlingen betreut, unb man wirb ein wachsames Auge haben auf Fremde, die sich auf ihren Spaziergängen an ihnen zu schaffen machen.
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Diese Möglichkeit muß tn ganz besonderem Maße propagiert und ausgebaut werden. Es muhte mit oiesem großen Gedanken nicht nur eine großzugiae Ankurbelung der Technik, sondern auch der Landwirtschaft verbunden fein, insbesondere auch Die Förderung der Siedlung, des Obst- und Gemüseanbaues, die sachgemäße Einlage und Behandlung von Dauerobst, die Förderung der Pelztierfarmen usw. Dieser Gedanke sollte nicht nur auf die steuerliche Förderung beschränkt bleiben, er mußte in ganz großzügiger Weise durch Ausschreibungen, Messen usw. ausgebaut werden. Wird eine ftaat- 1 liche Anerkennung zur Beschaffung eines geeignet FranlsUN schwächer,
ten Ersatzes für ein ausländisches Metall oder Frankfurt, 4. Sept. (WTB.-Drahtmeldung.) einen Rohstoff, den wir einführen mujfen, ausgc« I erne Börse der neuen Woche eröffnete in schrieben, wird beispielsweise em Verfahren vom schwächerer Haltung, während man noch im Vor-
Staate prämiiert, das die deuts chen Kleider- bärsenoerkehr ziemlich unveränderte, zum Teil so-
stosse den englischen gleichwertig macht, so wurde festere Kurse genannt hatte. Von der Kund- bas zweifellos einen großen volkswirtschaftlichen jVgu1 Iaflen keine Kaufaufträge vor, im Gegenteil/ Auftrieb auslösen. Dafür sollte man ^^uffstng | e5 erfolgten in einigen Spezialpapieren roieber einer Staatsmebaille erwägen, die selbstoerstand- rtärtere sibqaben, was die Zurückhaltung bei der
lich viel hochwertiger fein mußte als die früheren gu(iue nur verstärkte. Da auch aus der Wirtschaft
„Hoflieferantenwappen . Auch staatliche Anerken- jegliche Anregung vermißt wurde, stand dem her-
nungsprämien würden den Gedanken fordern. auskommenden Angebot fast keine Aufnahme
Es müßte ein Goldenes Buch der deutschen I gegenüber, so daß gegenüber den Wochenschlußvolkswirtschaft eingerichtet werden, in dem kursen durchschnittliche Verluste von 1 bis 1,5 v. H.
eingetragen ju werden, die höchste national- 3U verzeichnen waren. Das Geschäft hielt sich da-
wirtschastliche Auszeichnung bedeuten würde. bei in sehr engen Grenzen. Schwach lagen ganz
Hand in Hand mit der Durchführung dieses Vor- besonders am Elektromarkt Siemens, die 4,5 v.H. schlaaes hätte ein deutsches Warenzeichen einbüßten. AEG. und Bekula gaben bis 0,90 v. H., au gehen Nicht nur ein Warenzeichen für die ins Gesfürel 2,5 v. H. nach. Matt lagen auch I. 0., bie Ausland gehende Ware. Wie uns England vor dem zunächst 0,5 v. H. niedriger eröffneten, nach dem Weltkrieg gezwungen hatte, bei unserer Ausfuhr- ersten Kurs aber rasch weitere 2 v. H. verloren, wäre „ Made in Germany" anzubringen — das Scheideanstalt gingen um 1,25 v. H. zurück, wäh- anftatt der deutschen Industrie Schaden zuzufügen, rend Metallgesellschaft widerstandsfähig waren, nur Vorteile gebracht hat — so müssen wir ein Merklicher Kursdruck bestand auch am Montan- deutsches Warenzeichen haben, das die deutsche markt, wobei Harpener, Rheinstahl und Stahlver- Ware gerade im eigenen Lande deutlich kennzeich- ein mit Einbußen von 2 bis 2,5 v. H. am stärksten net gedrückt waren. Schwächer eröffneten außerdem
Reichsbank mit Minus 2 v.H., Contigummi mit Minus 1,90 v. H. unb AG. für Verkehr mit Minus 1,5 v. H. Schiffahrts- unb Kunstseibeaktien gaben bis 0,5 v. H. nach, ferner bröckelten Zement Heibel- berg unb Daimler um je 0,5 v. H. ab. Etwas fester lagen nur Sübbeutscher Zucker mit Plus 1,25 v. H.


