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Der Tag des Eintopfgerichtes am n ä ch -
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l? Durchführung dieser Aufgabe zur Verfügung zu
dien. Die deutsche Frau und deutsche Mutter ist
|(l jeher der Inbegriff der Treue gewesen. Sie
Wir waren im Lohnbüro und haben uns über-
mrd auch jetzt den Rus des Führers hören «lld zu erfüllen wissen. Jede Hausfrau |orgl dafür, datz sie in einen unsichtbaren Wettbewerb mit allen anderen deutschen Hausfrauen tritt, um an diefcm Tag so wenig Geld wie nur irgend Wglich für das eigene Essen auszugeben und so viel Geld als irgend möglich in die Sam- mibüchsedes Winterhilfswerks einzuwerfen!
Es ist im Grunde genommen nur ein kleines Opfer, das vom deutschen Menschen verlangt wird. Aber die Auswirkung dieses Opfers roi H um so größer sein, je eindrucksvoller dieser Tag erweisen wird, daß niemand sich der Pflicht entziehen kann, die ihm sein Kanzler zur Ueberwindung der Rot gestellt hat.
Eine ganze Welt sieht mit staunender Bewunderung, wie hier in einem grandiosen Gestallungv- willen Führer und Volk den Weg gehen, der allein die Garantie einer deutschen Zukunft dac- stellt, den Weg der deutschen Selbsthilfe.
3n diesem Dollen muß der Tag des Eintopfgerichtes begangen werden, damit dem letzten Zweifler die Augen darüber geöffnet werden, daß jeder deutscheMensch bereit sein wird,sein Letztes zu geben. Rur erfüllte Pflicht ist ein Bekenntnis zur nationalen Solidarität!
imgefähr dem normalen Wasserverbrauch einer 'Stobt von 30 000 Einwohnern).
verschwunden und hätten dem Gedanken der Volks- gemeinschaft Platz gemacht. Um das Ziel des Führers zu erreichen, müßten die Wirtschaftsführer und ihre Gefolgschaft eng Zusammenarbeiten. Die Rede schloß mit einem Appell an die Belegschaft, am 12. November ihre Pflicht zu erfüllen.
lieber die zweite Besichtigung der Dunlop-Werke in Hanau berichtet der Gau-Betriebszelle n- zne ss e w a r t:
bis 30 000 Kilogramm pro Stunde, der elektrische vtoomverbrauch im Jahre nicht weniger als 11 Mil-
Stehe nicht abseits!
Arbeite mit am WHW.
Wer am 5. November
das Eintopfgericht hält, Läßt den Kochtopf eines hungernden
Volksgenossen dampfen!
Eine halbe Stunde später besichtigte Gaubetriebszelleninspektor Göbel die
Zigarrenfabrik von Rinn & Eloos in Heuchelheim.
Das Werk ist die Zentrale von 43 Fabrikationsbetrieben und 5 Sortierfabriken Mitteldeutschlands. Die Gesamtbelegschaft aller Werke beträgt 4698 Mann. Im vergangenen Jahre waren es nur 3910, innerhalb eines Jahres konnten also 788 Personen eingestellt werden. In dem Werk in Heuchelheim
Hausfrauen an die Front!
Das ganze Deutschland soll es sein!
jv n’ui zum Illyrer zu oerennen. vein gen
h nD, Nit bem Icmen Gesang des Liedes „Ich hab mich erge i>oüe^n BUlbc bic vaterländische Kundgebung geschlosf«
rn 9AUnbN
Wöyz sle n Sonntag ist der Tag der deutschen haus- 2 Pflanzungen öcnn ber 5ü^ter die Forderung ausgestellt wünscht dem ba& an diesem Tage sich das ganze Volk ver- Lebensadend! ^"den fühlen soll in einer Schicksalsgemeinschafl, ^erige Forsts I® bedeutet diese Forderung nichts anderes, als den kn-Linden, Auf an die deutsche Hausfrau, sich für
„Wir gehen in die Betriebe!"
Deutsche Dunlop Gummi Compagnie AG. Hanau.
find 445 Arbeiter und Arbeiterinnen beschäftigt und zwar 144 männliche und 301 weibliche. Neben der Zigarrenfabrikation werden in Heuchelheim auch die Zigarrenkisten fabriziert. Auch bei dieser Arbeit wird fast alles mit der Hand gemacht.
Nach der Besichtigung des Werkes versicherte der Werkleiter Herr Rinn, daß alles getan werde, um die wirtschaftliche Lage der Arbeiter und Arbeiterinnen, deren Löhne niedrig sind, zu verbessern. Oie hygienischen und sanitären Einrichtungen des Werkes Heuchelheim sind als einwandfrei zu bezeichnen. Zum Abschluß des Besuches wurden alle Werksangehörigen zusammengerufen. In einer kleinen Ansprache teilte Herr Rinn mit, daß aus einer Wohlfahrtskasse, die jetzt den Betrag von 980 000 Mark erreicht habe, im Augenblick 17 Pensionäre eine zusätzliche Pension erhalten. Für Neubauten und Umbauten sind für das laufende Geschäftsjahr 200 000 Mark vorgesehen. Mit einer Ansprache an
schaffen werden können, da werden sich Gaubetriebszellenleiter Becker und Generaldirektor Bräu- ning selbst — das haben sie sich in die Hand versprochen — gemeinsam dafür emsetzen, sie zu erreichen. Ganz nebenbei sei hier bemerkt, daß die damals veröffentlichte Lohntüte die eines jungen Mannes war, der sich noch in feiner sechswöchigen Einarbeitung befindet. Ueber 50 Werksangehörige blicken auf eine 25jährige Dienstzeit und über 130 auf eine solche von 15 Jahren zurück.
Wir haben die sozialen Einrichtungen der Firma tennengelernt. Es steht eine große Kantine, die über 1500 Personen faßt, zur Verfügung. In einer neuzeitlichen Küche werden in Spezialdampfkesseln die Speisen zubereitet und ein auskömmliches Essen von 20 Pf. an verabreicht. Aus einem Wohlfahrtsfonds werden namhafte Spenden für Jubiläen, Hochzeiten, Sterbefälle, sowie für die Kinder der Werksangehörigen, Konfirmandenbeihilfen und Weihnachtsgeschenke verteilt. Weitgehende Schutzvorrichtungen an Maschinen und Apparaten sind vorhanden, gut eingerichtete Wasch- und Ankleideräume, Bäder und Brausen stehen der Belegschaft zur Verfügung.
Für die Adolf-Hitler-Spende, wie auch für die Winterhilfe wurden jedesmal 20 000 Mark gestiftet, und es ist ein Kennzeichen für den guten Geist der gesamten Belegschaft, wenn man hört, daß eine Sammlung für die Winterhilfe im Betrieb einen Betrag von 8000 Mark ergeben hat.
Die Deutsche Dunlop-Gummi-Gesellschaft ist heute weitaus das größte industrielle Unternehmen :m Stadt- und Landkreis Hanau. Dank seiner vorbildlichen Organisation hat es sich zur zweitgrößten Reifenfabrik Deutschlands erfolgreich heraufgearbeitet. Besonders hat uns gefreut, daß die großen Reden unsere- Führers und alle grundlegenden Aeußerungen unseres Pg. Dr. Robert Ley jedem einzelnen Werksangehörigen in gut ausgestattetem Sonderdruck kostenlos feit unserer Machtübernahme zugestellt werden.
Bei dieser zweiten eingehenden Besichtigung des Betriebes haben wir wirklich ein günstiges Urteil von der Deutschen Dunlop gewonnen.
2et.^einä har: Führer Müller (Kriegerverein Hörnsheim), c ff ^nem bu Führer Wenzel (Kriegeroerein Lützellinden) und di - bah » Vorsteher a. D. Jung (Kriegeroerein Hochelheim), i; 6e Wtsiilin, $ie folgenden Darbietungen der Reichswehrkapelle hb* Wr wurden von den zahlreichen Zuhörern mit stärkstem z.-j^Das Ü3ef. Beifall und großer Begeisterung ausgenommen. fften ist b Polizeihauptwachtmeister Langsdorf dankte zum Cchlutz allen Mitwirkenden und forderte auf, am 12. November zur Wahlurne zu gehen und sich er» mut zum Führer zu bekennen. Mit dem gemein» fernen Gesang des Liedes „Ich hab mich ergeben"
'm Hess.-Nass. |fd 7 zur kosten. Itl ÖSttfl Sä.“
^rotoetreik f fer Kartoffeln ' i,Jer Spenim ' cWorganifati0. i Wen Aolkrqe. i her fiieisfeihmq Waffung des । sand im Amte, und Arbeiter bet « Äutz-Sch»,. Mwftage imb usfthrungen de- Me verfolgt.- )Q gab hier eine er_lumf)ane. Der Schröder lei- chulungsleiter bet ab einen Mckbliik
die Belegschaft durch den Gaubetriebszelleninspektor Göbel schloß die Besichtigung ab. Für jede Arbeit, so führte er aus, sei allein maßgebend der Wille des Führers, für den jeder Deutsche bereit fein müsse, Opfer zu bringen. Der Klassenkampf und die liberalistisch-kapitalistischen Gedankengänge seien
nacht werden, baß _ ____ z _ z. . __________
ich den Unknm Zßionen Kilowatt, der Wasserverbrauch bis zu 400 (, es müsse $ub .Kubikmeter pro Stunde (dieser Verbrauch entspricht ffen „Sicger-mö - mx " ' ' '
hte'; es bürfe «t ;it hatten Wam , , _
lenen Regiettingito-Ieugk, daß die Firma die tariflichen Bestimmun- Lersllavungs-Be.i'«gtt roll und ganz einhält. Daß es bei einer Be° « bes Dolksoermö'lSchaft von 2000 Mann nicht 2000 Zufriedene gibt, 5 hcrausbeschworenfist unter Berücksichtigung der menschlichen Natur ibe an den Kriegs-«vohl verständlich. Daß unter dem heutigen scharfen yrrade den Dpfern?B(tt6eroerb schwer gearbeitet werden muß, ist auch »5 Dateilandes ge-inrständlich und wurde uns auch in allen anderen n'uht verloren. Düipchen Betrieben bestätigt. Wo Erleichterungen ge= x niiljning unser!:
selbst ^"^Muberuswerk, Abteilung Lollar.-Zigarrenfabnk Rinn & Clooö, Heuchelheim.
--^urTberen $n' Um Mittwoch besichtigte Gaubetriebszelleninspek» -iin-fidiert betametoiler Göbel die Buderuswerke, Abteilung '"mürbe die ihnen!Llüir und die Zigarrenfabrik Rinn & Eloos Ptutari» feiern Heuchelheim bei Gießen. Ueber diese Besuche wird o firiea^ ^m Büro der Arbeitsfront in Frankfurt fol- L LÄ" S'^.berichtet:
iam ju fflafelenJ ®,c Main-Weser-Hütte in Lollar ub" Mr un^jMörf dem Merk in Lollar zu den Bude- V“ InMAaft USDerken in Wetzlar. Das Werk Lollar fa- ^^--,rnstehenb»Wert Heizkessel und Radiatoren. Wir verfolgen . Ln unb f“1” ®au eines Heizkörpers vom rohen Erz bis zum
«Werten Heizkörper, der vielleicht schon in 14 Ta- sgenoW. y^öen. M in einem Neubau in Tätigkeit tritt. Das Rohweck Ausbleiben- »sm lagert unter freiem Himmel. Wir gehen in fit 7' nUt Frie-!M weitgelagerte Halle, in der Dutzende von klei- fi/tone- itboci Tier. Fkämmchen leuchten und dos düstere Grau er» «rum 'sei ^Mn. An der Seitenwand der Halle steht eine Bat- ' . mnnembet0 DOn W Schmelzöfen. Ein Arbeiter läßt flüs- 12' -tl ebt 109 Eisen in einen Transportwagen laufen. In n und ।f. !!.tinen Töpfen wird flüssiges Eisen fortgeschafft
an!®0“ in die Formen gegossen. Schon nach wenigen
?ineM ^.USutiiten rFfaltet das Eisen, und die Heizrippe ist ib das DJLj(J)lan>®ßl®c.en- Sie wird in eine Schüttelmaschine gehängt in das umi in kurzer Zeit von Schmutz und Sand gerei- maen. ä Mit Hammer und Meißel wird dann der 9 UloD. $ej.fJ{.l'tmcflungsprode6 fortgesetzt. Eine Maschine dreht , SonnH.’?1" <9eromt)e m tue Oeffnungen und die einzelnen
„„ aus btt ^ hfl5E|mTippen werden dann untereinander verbunden. 7r t ®efegfrf)aft ifljefet wieder so stark wie im
Gallons 15.3LÄel913 <Ste betragt letzt 1290 Mann. Seit dem
1^2 sind wieder einige hundert Mann ein» ° ttaä ber ae,! M roorben- Man wird diese Zahl auch halten Ä-ckk Tbern'”-1^' faUs ber Absatz geringer als die gegenwär- vvch.b7ge Produktion wird, denn die Direktion des Wer- :tnS shat für die Auffüllung des Lagers einen Betrag lisAte.""2 Millionen Mark bereitgestellt. Das Werk pro» tfXinbe 0®jRiert gegenwärtig 28 000 Tonnen. Den zum Teil ^^ittlhauplvv^ Irenen Auslandsmarkt in Südamerika und auf 7 n* bi(m,_®aIfan hofft man in Kürze wieder erobern f,n hen sV Jonnen.
'^ier Desichtigung hinterließ den Eindruck, daß die
cineM ,'.V,r eine schwere und anstrengende Tätigkeit ir^en haben und ihre Arbeitszeit in schlechter, 'JB- ifftan(Pra ßuft zubringen müssen, durch eine chemi- ।t b! Se!chiE/Ä sNalyse ist aber festgestellt, daß die Luft auch tr bie?eineTn^M' Fechter als in anderen Fabriken ist. igen tn ßn Blick in die Werkstätte Des Deutschen Luft- lerlan? ttricg'^'^-u^handes, der in dem Werk eine Ortsgruppe hrer schloß den Besuch ab.
n
Bei unserem ersten Besuch war uns infolge der kurzen Zeit nur Gelegenheit gegeben, einen kleinen Seil der maßgebenden Werksanlagen zu besichtigen. ) und iprai'mei- bürfte verständlich sein, daß man in zwei Stun- DolksabsiimMtg L" /em abschließendes Urteil über ein großes finfifiefienb nnh e-rf faIIen kann, über em Werk, das feine heutige Wuf überMe Be Stellung der persönlichen Initiative und den i‘mu5 in Juhrereigenschaften eines Mannes verdankt, mann inr Mich! Ein Mann und sein Werk, so mochten wir - iu aeb?n * ™ l?fen' wenn wir über Dunlop sprechen. Auf persönliche Einladung des Generaldirektors B r ä u n i n g mürbe die Firma van Gaubetriebszellenleiter Becker, feinem Propagandaleiter und dem Gauwirtschafts- ietater Eckhardt noch einmal besucht. 35 Jahre sind es her, daß der damals 27jährige die Leitung Isgruppt Srofhotl ber Fahrradreifenfabrik übernahm, die 1898 einen Jorge tau am Hamm von 40 Arbeitern und 16 Angestellten isgruppen-Doman- leite. In oorangegangenen harten Auslanosjahren titgüeceroerfomm- baffe Direktor Bräuning gelernt, was „arbei» ■ izbuarb $oos ttn" tjeifct. Der Erfolg dieser Arbeit war, daß das M turja öt- Wrk heute 2200 Arbeiter und Angestellte zählt mit zu festem ?>u;- '94 Vertretern und 20 eigenen Verkaufsstellen in Hauptstädten Deutschlands. Das Fabrikgelände is, yo Wne tr umfaßt jetzt 120 000 Quadratmeter, wovon 45 000 : bezichtigen, uns Quadratmeter bebaut sind. In einem modernen bei.habe der beut- Mechaus dienen 2000 Quadratmeter Heizfläche mzösische und eng- öem Betrieb. Der Dampfverbrauch beträgt 25 000 ian. Dem Ausland gh 30 000 Kilogramm pro Stunde, der elektrische
VvlksMimmuW am 12. Aovember 1933.
Betr.: Volksrundgebung am 4. November in Gießen.
An die Iührer sämtlicher Vereine,
Berufsverbände und ähnlicher Gliederungen.
Am Samstag, dem 4. November, um 14 Uhr, findet auf dem Trieb in einem eigens hierzu erbauten Zelt eine große Volkskundgebung statt. Es sprechen: Reichsstatthalter in Hessen und Gauleiter Sprenger, Reichsernährungsmlnisier Walter Darre, Staatssekretär Backe und Landesbauernführer Dr. Wagner.
Die Kundgebung muß im Hinblick auf ihre Bedeutung, die weit über das Stadt- und Kreisgebiet hinausgeht, auch den erforderlichen äußeren Rahmen haben. Unter Bezugnahme auf die mit den Führern der Vereine getroffene Verabredung, ihre Mitglieder den Volksabstimmungskundgebungen zuzuführen, fordere ich alle Führer von Vereinen, Berufsverbänden und sonstigen Gliederungen auf, wie zur Kundgebung mit Reichsstatthalter Wagner eine geschloffene Beteiligung ihrer Verbände zu oeranlaffen.
Rückfragen sind an die Kreisleitung, £ 0 - ber st raße 9, Fernruf 4032, zu richten.
Gez.: Dr. Harth, Kreisleiter.
*
Zu der am Samstag. 4. November, auf dem Trieb stattfindenden
Volkskundgebung,
bei der Gauleiter und Reichssiatthalter Sprenger, Reichsbauernführer und Reichsminisier Dr. D a r r ö, Staatssekretär Backe, sowie Landesbauernführec Dr. Wagner sprechen werden, sind in Gießen Kartenvorverkaufsstellen eingerichtet, und zwar bei
Richter, Frankfurter Straße
Krauch, Papierwaren, Bahnhofskolonnaden B u ch l a d e n . Seltersweg Oberhessische Tageszeitung
Ortsgruppe Nord bei N 0 h l, Ederstraße Ortsgruppe Oft bei Weber, fiaiferaUee Kreisleitung, £öberstraße.
Ueber 230 Arbeiter find mit der Aufrichtung des Riefenzeltes auf dem Trieb beschäftigt. Allein 8000 Bieter Bank werden zur Schaffung von Sitzgelegenheit benötigt. Line große Anzahl Sonderzüge ist erforderlich, um die Taufende von Volksgenossen aus den benachbarten Gebieten nach Gießen zu bringen. Nach den bis jetzt vorliegenden Meldungen wird die Kundgebung die größte werden, die Gießen jemals gesehen hat. Tausende Volksgenossen werden an diesem Tage ein Treuegelöbnis ihrem Führer gegenüber ablegen und sich geschlossen hinter den Volkskanzler stellen.
Den Ordnungsdienst wird an diesem Tage der SS.-Sturmbann 4/33 durchführen.
Sechs Sonderzüge fahren zur Volkskundgebung nach Gießen.
Die große Volkskundgebung, die morgen nachmittag in Gießen stattfindet, hat die Reichsbahn veranlaßt, eine Reihe von Sorcherzügen nach Gießen verkehren zu lassen. Nachstehend seien lediglich
die Abfahrtszeiten und Ankunftszeiten der einzelnen Züge bekanntgegeben:
1. Homburg — Ufingen — Wetzlar — Gießen: Homburg ab 9.22, Wetzlar ab 11.37, Gießen an 12 Uhr.
2. Fulda — Gießen: Fulda ab 9.02, Gießen an 11.21 Uhr.
3. Frankfurt a. M. — Gießen: Frankfurt ab 10.05, Gießen an 12.14 Uhr.
4. Dillenburg — Gießen: Dillenburg ab 10.30, Gießen an 11.45 Uhr.
5. Limburg — Gießen: Limburg ab 10.45, Gießen an 12.10 Uhr.
6. Gelnhausen — Gießen: Gelnhausen ab 10.25, Gießen an 12.08 Uhr.
Der Zug Gelnhausen — Gießen hält bis Nidda auf jeder Station, von Nidda aus fährt er aber ohne Aufenthalt bis Gießen durch.
Der Zug Limburg — Gießen hält auf keiner der Untermegsftationen.
Die übrigen genannten Züge halten in jedem Vahnhos. Nähere Auskunft über die Abfahrtszeiten von den einzelnen Bahnhöfen geben die Beamten an den Fahrkartenausgabeschaltern.
Flaggen heraus!
von der Stadtverwaltung wird uns geschrieben:
Am Samstag, 4. November, 14 Uhr, findet auf dem Trieb eine große Volkskundgebung statt. Es sprechen: Reichsstatthalter in Hessen und Gauleiter Sprenger, Reichsernährungsminister Walter Darr 6, Staatssekretär Backe und Landesbauernführer Dr. W a g n e r.
Zu dieser großen vaterländischen Kundgebung, die in ihrer Bedeutung weit über das Stadt- und Kreisgebiet hinausgeht, muß die Stadt imFest- s ck m u ck erscheinen.
Wir fordern deshalb die Bevölkerung auf, am 4. November die Häuser festlich zu beflaggen!
GG-Giurmbann IV/33.
Während der am Samstag, 4. November, 14 Uhr, stattfindenden großen Kundgebung auf dem Trieb mit Reichsminister Darre und Statthalter Sprenger verrichtet der SS.-Sturmbann IV/33 den gesamten Ordnungsdienst.
Ich bitte deshalb die Arbeitgeber, die bei ihnen beschäftigten S S.- 2TI ä n n e r z u beurlauben. Von den Behörden erwarte ich ohne weiteres, daß sie im Interesse der Sache die SS.- Männer vom Dien ft befreien.
Der oftmals angezogene Erlaß des Stabschefs Röhm kann für diesen Sonderfall nicht gelten.
Der Führer
des SS.-Sturmbannes IV/33 SS.-Stanbarte.
21L d. F. b.:
Nickel, SS.-Sturmhauptführer.
Hitler-Lugend/ Bann 116.
Auf besonderen Wunsch des Reichsstatthalters Sprenger nimmt die Hitler-Jugend geschlossen an der morgigen Bauern-Kundgebung teil. Wir fordern daher alle Lehrherren auf, ihren Lehrlingen Gelegenheit zu geben, ihrem Dienst in der Hitler-Jugend nachkommen zu können.
Die Führung der Hitler-Jugend, Bann 116.
Vekannlmachungen
Beförderungen:
Zum Polizeioberst-Leutnant unter gleichzeitiger Ernennung zum Landespolizeiführer der Polizeimajor Heinrich Jacobsen zu Darmstadt;
zu etatmäßigen Polizeihauptleuten die charakterisierten Hauptleute Hans Jetschi n und Ernst B a ch zu Darmstadt;
sämtliche mit Wirkung vom 16. Oktober 1933 ab.
Wiedereinstellungen:
Der Polizeimajor a. D. Karl Geppert zu Darmstadt zum etatmäßigen Major unter Beibehaltung des Charakters eines Polizei-Oberstleutnants, mit Wirkung vom 16. Oktober 1933;
der überplanmäßige Polizei-Oberleutnant Heinz Balser zu Darmstadt zum Polizei-Oberleutnant mit Wirkung vom 1. August 1933.
Lharakterisierungen:
dem Polizeimajor Ludwig Emil Hofmann zu Mainz wurde der Charakter eines Oberstleutnants, dem Polizeihauptmann Karl Philippi zu Darm
stadt der Charakter eines Polizeimajors
mit Wirkung vom 16. Oktober 1933 verliehen.
(Ernannt wurde:
am 20. Oktober 1933 der außerplanmäßige außerordentliche Professor und Oberarzt der Nerven- klinik der Universität Tübingen, Dr. Hermann 9 Hoffmann, zum ordentlichen Professor für Psychiatrie und Nervenkrankheiten und zum Direktor der Nervenklinik an der Landesuniversität in Gießen mit Wirkung vom 1. November 1933 an.
Am 20. Oktober 1933 der Amtsgerichtsrat beim Amtsgericht Offenbach a. M., Dr. Heinrich Eise, mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 zum Amtsgerichtsdirektor beim Amtsgericht Darmstadt.
Der Kriminal-Hauutwachtmeister Ludwig Schei - k e r zu Darmstadt wurde auf Grund des § 5 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums mit Wirkung vom 1. November 1933 zum Polizei-Hauptwachtmeister ernannt.
am 28. Oktober 1933: der Oberschulrat bei dem Hessischen Staatsministerium, Ministerialabteilung für Bildungswesen, Kultus, Kunst und Volkstum, Dr. Rudolf Blank, zum Direktor der Hessischen Landesbibliothek in Darmstadt mit Wirkung vom 1. November 1933 an;
der Architekt Regierungsbaumeister a. D. Erich Mindner aus Heidelberg zum ordentlichen Professor für Baukunst an der Technischen Hochschule mit Wirkung vorn 16. Oktober 1933 an; ber Architekt Joseph Tiedemann aus Berlin zum ordentlichen Professor für Baukunst an der Technischen Hochschule Darmstadt mit Wirkung vom 1. November 1933 an;
durcb den Herrn Reichsstatthalter in Hessen auf Vorschlag der Hessischen Regierung:
am 20. Oktober 1933: der hauptamtliche Vorsitzende des Arbeitsgerichts Offenbach a. M., Arbeits» aerichtsdirektor Dr. Hermann Feilbacb, zum Amtsgerichtsrat beim Amtsgericht Offenvach । a. M. mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 an; !
des perfonalamles.
der hauptamtliche Vorsitzende des Arbeitsgerichts Mainz, Arbeitsgerichtsdirektor Dr. Reinhard Koch, zum Amtsgerichtsrat der Besoldungsgruppe A2b beim Amtsgericht Mainz mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 an.
3n den Ruhestand verseht wurden:
Am 13. August 1933 auf fein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. November 1933 der Vorstand der Buchhaltung des Hessischen Staatsministeriums, Ministerialabteilung 3 (Arbeit und Wirtschaft), Rechnungsdirektor Adam Mahr zu Darmstadt, mit gesetzlichem Ruhegehalt in Anerkennung seiner dem Staate geleisteten Dienste und unter Würdigung des im nationalen Interesse bekundeten Opfersinns.
Auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt wurde der Oberrechnungsrat bei der Buchhaltung der Mini- sterialabteilung I d (Finanzen), Wilhelm Herberg zu Darmstadt mit Wirkung vom 1. Oktober 1933 unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten langjährigen treuen Dienste und dessen im nationalen Interesse bekundeten Opfersinns.
Aus ihr Nachsuchen wurden in den Ruhestand versetzt:
auf Nachsuchen der Kammunalfarstwart Peter Pfeifer zu Lindenfels mit Wirkung vorn 1. Dezember 1933 unter Anerkennung der ge» geisteten langjährigen treuen Dienste;
am 13. Oktober 1933 auf Nachsuchen der Pflege- meister Georg Adam M e i ft e r bei der Landes- Heil- und Pflegeanstalt bei Alzey mit Wirkung vom 1. Februar 1934;
am 18. Oktober 1933 auf sein Nachsuchen mit Wirkung vorn 1. Januar 1934 der Verwaltungs- Oberinspektor bei dem Hessischen Staatsministe- rium, Ministerialabteilung 1/e (Landwirtschaft) Friedrich Enael mit gesetzlichem Ruhegehalt in Anerkennung seiner dem Staate geleisteten Dienste und unter Würdigung des im nationalen Interesse bekundeten Opfersinns;
der Polizei-Verwaltungsoberassistent Jakob Schanz zu Worms auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. November. 1933, unter Anerkennung der dem Staate geleisteten Dienste;
am 20. Oktober 1933 auf Nachsuchen der Werkführer Wilhelm S o l b a ch an der Landes-Heil- und Pflegeanstalt bei Gießen mit Wirkung vom 1. Februar 1934 und die Oberpflegerin Katharina Neff bei der Landes-Heil- und Pflegeanstalt bei Gießen mit Wirkung vom 1. Dezember 1933;
am 23. September 1933 der Gewerbeinspektor beim Gewerbeaufsichtsamt Mainz Johann Georg M e s- s e r mit Wirkung vom 1. Dezember 1933.
Der Volizeimajor Otto Schmitt zu Darmstadt wird auf Grund des Artikels 17 des Gesetzes über die Schutzpolizei mit Wirkung vom 1. November 1933 aus dem Staatsdienst entlassen.
ro'i Wundsein: Pen aten-Creme
in npoin.-urog. DU, -.UU,


