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Nr. 305 Erstes Statt

Donnerstag, 28. Dezember 1939

189. Fahrgang

England strebt nach neuen Stutzpunkten am persischen Golf

der Deutschen Lufthansa 21. G. und der Hauptverwaltung der Zivilluftflotte beim Rate der Volkskommissare der UdSSR-, Aeroflot, über die Aufnahme eines planmäßigen Luft­verkehrs zwischen Berlin und Moskau haben bereits zum Abschluß eines Abkommens ge­führt. Der planmäßig« Luftverkehr zwischen Berlin und Moskau soll nach Zustimmung der beteiligten Regierungen am 21. Januar 1940 aufgen o m° men werden. Versuchsflüge werden voraussichtlich vom 8. Januar 1940 ab durchgeführt werden.

Englischer Minenqürtel von Schottland bis zur Themse.

Amsterdam, 27. Dez. (DRV.) Wie die bri­tische Admiralität bekannt gab, wird an der eng­lischen Ostküste ein Minengürtel von Kinnaird Head in Schottland bis zur Themsemündung gelegt werden. Dieser Minengürtel soll, 8 Meilen von der Küste entfernt, einensicheren Schiff­fahrtsweg" für die englische und neutrale Handels­schiffahrt bieten. Bisher seien angeblich an der eng­lischen Ostküste nur drei verhältnismäßig klein« Minengürtel vorhanden gewesen, nämlich am Ka­nal, an der Thmesemündung und vor der englischen Ostküste in Höhe von Flamborough Head.

ms der 26 000 Frauen und Kinder, die in den britischen Konzentrationslagern im Burenkriege ihr Leben lassen mußten, erklärte Pastor Kotze, als die Engländer nach Südafrika gekommen seien, habe für die Buren ein 130jähri- ger Freiheitskampf begonnen, der heute noch nicht beendet sei. Das Afrikandertum wolle frei sein von der Gewaltherrschaft, es wolle heraus aus dem Empire, in dem kein Platz sei für ein Volk mit Selbstachtung. England ver­suche durch Unterdrückung, Spaltung und Ver­mischung die Afrikander zu einem minderwertigen Volk zu stempeln, damit sie an ihrem nationalen Volkstum verzweifeln sollten. Für ein zielbewußtes Afrikandertum könne es niemals eine Aus­söhnung mit England geben. Alles Gerede von einer Gleichberechtigung der Nationen inner­halb des britischen Reiches sei nichts als Betrug. In diesem britischen Reich gelte nur englischer Nationa­lismus. Nationale Gefühle der Afrikander wurden nicht geduldet, sie würden alsNazismus" gebrand- markt und unterdrückt. Kotze forderte seine Zuhörer auf, in die afrikanischen Kirchen zu gehen, da in den englischen Kirchen keine Predigtfreiheit herrsche.

Wolle und das Getreide Argentiniens und Uru­guays, durch deren Transport der durch den Krieg stark verringerte europäische Frachtraum aufgesogen wird. Der einzige kriegswichtige Exportartikel Bra­siliens, die brasilianische Baumwolle, hat aber mit Eintritt des Krieges ihren größten Kunden, die deutschen Spinnereien, verloren.

Auch der Außenhandel Argentiniens und Uruguays ist, wenn auch weniger stark, als der brasilianische, durch den Krieg sehr zuruckgegangen. Die Zunahme der englischen Fleischkäufe m diesen Ländern stellt nur einen unzureichenden Ersatz für Die Ausfälle auf den anderen Gebieten der Ein- und Ausfuhr dar. Dies ist besonders deshalb der Fall, weil der englische Großtunde nur so geringe Preise zahlt, daß zum Beispiel die uruguayische Regierung gegenwärtig eine Beihilfe von fast 20 v. H. des Exportwertes aufbringen muß, um die uruguayischen Viehzüchter und Gefrierfleischhäuser vor den Schädi­gungen diesesGeschäftes" zu bewahren.

Die großen Mineralien-Exporteure, die Länder der südamerikanischen W e st k ü st e, Chile, Bolivien, Peru dürsten bei einer längeren Kriegsdauer durch die zunehmende Nachfrage nach ihren Produkten, Salpeter, Kupfer, Zinn und anderen Erzen, begün­stigt werden, doch haben sie vorläufig namentlich unter der Schrumpfung und Verteuerung der Ein­fuhr zu leiden, was sich bei Chile bereits in zu­nehmender Benzinknappheit zeigt. Bolivien, dessen Zinnausfuhr größtenteils nach England ging, litt während der ersten Kriegswochen ebenfalls be­trächtlich unter dem Rückgang der Englandfrachten und hat bereits Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über die Verhüttung der bolivianischen Zinnerze in Nordamerika (anstatt wie bisher in England) eingeleitet. Andere, weitgehende Pläne sind auf die Errichtung einer Derhültungsindustrie in Bolivien, mit vorzugsweise nord amerikanischem Kapital, gerichtet. Eine derartige Kapitalzufuhr, verbunden mit dem Ausfall der europäischen Fer­tigware neinfuhr, wird nicht zuletzt dazu beitragen, der Industrialisierung dieses Kontinents, die im letzten Kriege begann und während der gro­ßen Wirtschaftskrise von 1931/33 weitere Fortschritte machte, einen neuen Auftrieb zu verleihen.

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schafters in Tokio und den immer wieder auftau­chenden hoffnungsvollen Meldungen über die Mög­lichkeit einer Wiederanknüpfung der Wirtschaftsbe­ziehungen, zwischen der Verstärkung der Seestreit­kräfte im südlichen Pazifik und dem Ausweichen gegenüber englischen Wünschen in der Richtung einer asiatischen Aktion, klaffen Unterschiede, die kaum mit dem Stichwortvorsichtiges Abwarten" allein zu erklären sind. Zu keiner der großen Fra­gen also eine spontane, klare, aus dem Herzen her­aus gegebene Antwort keine Antwort, wie sie der gibt, der den Willen hat zu seinem Entschluß zu stehen. Wie um das Problem der dritten Präsi­dentschaft Roosevelts nur Unklarheiten und Un­sicherheiten. Wird das Jahr 1940 Klarheit, Ent­schlüsse, Taten bringen?

Südammkamsche Manz.

Von unserem os.-Korrespondenten

Buenos Aires, Dezember 1939.

Auch für die südamerikanischen Staaten große wie kleine ist der europäische Krieg das weitaus wichtigst« Ereignis des abgelaufenen Jahres. Alle diese Staaten leiden unter der Störung des nor­malen Wirtschafts- und Handelsverkehrs, die dieser Krieg im Gefolge hatte. Sie leiden in verschiedenem Ausmaße. Am meisten ist zweifellos Brasilien be­troffen, das ttotz seiner umfangreichen Rohstoff- und Lebensmittelproduktion und seiner in kräftigem Aufschwung befindlichen Industrie in hohem Maße auf den Außenhandel angewiesen ist, dessen Export aber insogle des Krieges starke Einbußen erlitten hat. Einmal sind diese Einbußen auf den Mangel an Frachtraum zurückzuführen. Außer der Baum­wolle stellen Kaffee, Kakao und Früchte die wlchtrg- ten brasilianischen Exportartikel dar, die aber von )en Kriegführenden nicht für so lebensnotwendig angesehen werben, wie das Fletsch, die Häute, die

Unklarheit in USA.

Von unserem Y-Korrefpondenten.

Washington, Dezember 1939.

Von der Stadt des Weißen Hauses und der Volksvertretungen der USA. schweifen zu dieser Jahreswende öfter als je zuvor die Blicke über den Potomac nach dem jenseitigen Ufer, auf dem der Ehrenfriedhof der USA. liegt. Masten längst versunkener Schiffe, Ehrenmäler und Ge­denksteine bezeichnen die Gräber der Toten, die in den von den USA. geführten Kriegen gefallen sind. Auf der halben Höhe des Abhanges, auf einer klei­nen Terrasse, steht der Katafalk, der die Ueberreste des Unbekannten Soldaten aus dem Weltkriege 1914/18 birgt

Dieses Denkmal ist es, das die Gedanken am meisten beschäftigt. Soll es noch einmal so kommen? Soll noch einmal die Jugend der USA.

Ermäßigte Grundpreise Bäderanzeigen und behördliche Anzeigen von 22 mm Breite 6 Rpf.

Amsterdam, 27. Dez. (DRV.) Am 16. De­zember feierte die burische Bevölkerung der Süd­afrikanischen Union ihren Nationalfeiertag zur Er­innerung an den von Voortrekkern unter Andnes Pretorias 1838 über den Zuluhäuptling Dingaan erfochtenen Sieg. Bei der Einweihung eines Denk­mals für den von Dingaanhorden ermordeten Voor- trekkerführer Piet Retief rief Dr. Malan, der Führer der südafrikanischen Nationalisten, das Afrikandertum zur Einheit und zur wirtschaftlichen und politischen Organisation auf

Auf einer Kundgebung tm Park von Groote Schuut bei Kapstadt wies der Präsident des Ober­sten Gerichtshofes der Kap-Provinz v a n Z y l auf die wirtschaftliche Unterdrückung des Afrikandertums unter der britischen Besetzung hin. Die Afrikander, früher die Herren des Landes, feien heute z u Holzhack ern und Wasser­trägern erniedrigt, sie seien nur noch Knechte und Sklaven ausländischer finanzieller Interessen. Diesem entwür­digenden Zustand müsse die große afrikanische Volksbewegung ein Ende machen.

In Bloemfontein, an dem Denkmal zum Gedacht-

Heraus aus dem Empire!"

Kür ein freiheitliebendes Afrikandertum gibt es keine Aussöhnung mit England

Weltpolttik an der Jahreswende

Unsere Ausländskorrespondenten berichten.

Direkter Verkehr

zwischen Deutschland und Rußland

Aufnahme des unmittelbaren Eisenbahngüterverkehrs und planmäßigen Luftverkehrs.

daran, daß z w i s ch e n Ae g y p t e n und Sa u di - Arabien vor einiger Zeit bereits ein Abkommen abgefchloffen worden ist, durch das Aegypten sich verpflichtet, den Bau neuer Straßen in Saudi-Arabien zu finanzieren. Der Hauptzweck der Besprechungen zwischen dem Emir von Kowett und Ibn Saud scheint jedoch zu sein, den Transport beträchtlicher Petroleummengen von den im südlichen Persischen Golf gelegenen Bahrein-Inseln durch das Gebiet von Saudi- Arabien zu erwirken.

Oer Wehrmachtsbericht.

Vorstoß britischer Flugzeuge gegen die deutsche Nordseeküste gescheitert.

Berlin. 28. Dezember. (DRV. Funkspruch.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Westfront keine besonderen Ereignisse.

Britische Flugzeuge versuchten gestern Rachmittag, gegen die deutsche Rordseeküste vorzustohen, wurden aber durch rechtzeitige Abwehr daran gehindert. Von zwei Flugzeugen, die bis zur deutschen Küste gelangten, wurde eines durch einen Jagdflieger abgeschossen, das andere durch Flakseuer vertrieben.

Regierungskrisis in Iavan.

Tokio, 27. Dezember. (DNB.) Die 75. Sitzung des japanischen Reichstages wurde vom Kaiser eröffnet. In seiner Thronrede stellte der Kaiser mit Genugtuung zunehmende freundschaftliche Beziehun­gen zwischen Japan und den Dertragsmächten fest. Bei der Betrachtung des Chinakonfliktes erkannte er den Einsatz an der Front und die Geschlossenheit der Nation in der Heimat an. Die Welllage, die mit dem Ausbruch der europäischen Feindseligkeiten ver­wickelt geworden sei, erfordere energische Anftren- gungen zum Ausbau aller nationalen Kräfte, um die Sicherheit des Reiches und die Stabilisierung Ostasiens zu gewährleisten.

250 Parlamentsmitglieder aus allen politischen Parteien nahmen eine Mißtrauensentschließung gegen das Kabinett Abe an, dem der Rück- tritt nahegelegt wurde. Die Regierung zeigt sich ; trotz der Demonstration hoffnungsvoll und verweist ! auf die Versicherungen, die di« Führer aller pvlitt- ' scheu Parteien abgegeben haben, daß sie die Regie­rung bei der Regelung des Chinakonfliktes unter­stützen wollen. Man wird versuchen, die unzufrie­denen Parlamentsmitglieder durch die parlamentari­schen Minister zu beruhigen, die fünf politische Par­teien im Kabinett vertreten.

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Moskau, 26. Dezember. (DNB.) Auf Srunb der Verhanvtungen zwischen der R-uhsregrerung und der Regierung der UdSsR. wird der un­mittelbare Eifenbahnguteroerkehr Milchen den beiden Ländern über die deutfch-fow- cmtereffengren3e aufgenommen. Gleichzeitig K^ndLL7^ch-I°°eüIcher ® ü t -rtarif in Kraft Der Ausfuhrverkehr von der Ud»sR. nach Deutschland hat bereits begonnen, msbefondere mit Mineralöl und Getreide in ganzen Zugen, ^6r die wichtigsten Güter (Getreide, Mineralöle, Baraffin Eistn und Stahl, Eisen- und Stahlwaren lon ttae Metallwaren, Garne aus chan, und ^ach Eistn und Manganerze) sind Art, k°l- »orii- ausgestellt, die für die in Frage kommen, den Bahnhofsverbindungen direkte Frachtsätze ent. haltem Artikeltarise für weitere Guter werden sol- gm-

toS ®üter °us den deutschen Grenzub-rgangs- in deutsche Güterwagen umgelaoen.

In'der Richtung von Deutschland nach der Sowjet­union wÄn die Güter auf den sowjetischen Grenz- ^«nlhrthnböfen umgeladen. Verhandlungen ^Cr9hen ter one nve?kehr werden demnächst fchg-n Dft Verhandlungen zwischen den Vertretern

auf europäischen Schlachtfeldern bluten? Das Volk das zeigen die wiederholten ^Befragungen durch die verschiedenen Kontrollinstitute der öffentlichen Meinung lehnt einen solchen Gedankengang ent­rüstet ab. Aber die Mittel, die ins Spiel gebracht werden, um diese Einstellung zu beeinflussen und zu ändern, werden mit unbedenklicher Rücksichts- losigkett angewendet, nicht immer erfolgreich das zeigen die Erfahrungen des Propagandaredners Duff Cooper. Bei verschiedenen Gelegenheiten entging er knapp jenem so geräuschvollen Zeichen des Mißfallens, das der Amerikaner alsthe raspberry" bezeichnet. Man weiß dieses Mal doch zu gut Bescheid über die Methoden, über Zweck und Ziel dieser Propaganda; und es wird schon sehr starker Betäubungsmittel bedürfen, um dieses Wissen, diese Erinnerung einzuschläfern.

Eine andere, ungeklärte Frage ist die, wie die führenden Köpfe der politischen' Parteien in den USA. über diese Dinge denken, und wie weit der Einfluß gehen wird, den sie möglicherweise in einer entscheidenden Stunde werden ausüben können. Wohl nie zuvor ist die Gröhe dieses Faktors so unbetont und so unübersichtlich gewesen, wie dieses Mal. Die Geschichte pflegt sich nicht zu wiederholen. Ob der Krieg in Europa Roosevelt tatsächlich zu einer weiteren Präsidentschaft verhelfen wird, wie seinem Vorgänger während des Weltkrieges, ist völlig unsicher. Ja selbst Gewicht und Einfluß der Parteien find unbestimmt wie nie zuvor.

Wollte man die Fieberkurve der öffentlichen Er­regung graphisch niederlegen, die in diesem Jahre das politische Wirken in den USA bestimmt hat, so ergäbe sich eine Linie von einer Kraushett, einem Auf- und Abpendeln, daß jeder Versuch zur Fassung eines Durchschnitts, eines Normalmaßes trügerisch sein müßte. Die großen politischen The­men waren nicht so sehr die Frage einer dritten Kandidatur Roosevelts und die des Werdens und Vergehens der traditionellen Parteien die wich­tigsten Fragen ergaben sich auch nur mittelbar aus der Wirtschaftsnot; die Hauptprobleme waren kon­tinentaler und außenpolitischer Natur Die verschie­denen Konferenzen mit panamerikanischen Ziet- fetzungen sind hierfür als Symptome ebenfo bedeut- f°m wie das Problem des ,° heftig Neutralitätsgefetzes. Viel zu lange hat die Volks- Meinung keine Gelegenheit mehr gehabt, m einer entscheidenden Abstimmung sich zu -utzern a MB man wüßte, wie groß die Teile der Beno k-rung in den USA. sind, die hinter den 3(otatiomften stehen, und in welchem Verhältnis siezu denen stehen, die die Abänderung des Neutralitatsg-setzes für eine Tat eines gesunden Neutralttatswillens

Diele Meinungsunterschiede hat d-e Wirt s ch ° f t s n ° t zum Schweigen gebracht. V>° e Ge­wissen hat die Hoffnung auf eine Knegskoniunktu betäubt oder verwirrt. Neben deneny d>e fest ent schlossen sind, aus dem Krieg eine KoniunNur zu machen, stehen die kühlen Rechner, denen genau be könnt ist, über welch- Vorräte an Auslandsgut hoben, an Geld und an sonst °°>E°kke?-b ver- nationalen Werten England und Frankreich er füaen Si« lieben daraus den Schluß, datz v Hoffnung auf einen großen Wirtfchaftsauffchwun in "den USA., gemessen. °.n^sen Mitt lm wett übertrieben ist. Charakteristisch für ^ese Emftellu 9 war die Anfrage jener Industriellen, d P

und London wissen ließen, sie feien bereit-

zur Ue'oernahrne von Rüstungsauftrag wolle man aber in Paris und .London die^ Mittel hergeben, um die nötigen Dergroße ?jnflniteren? gänzunaen des Maschinenparks zu f 3 . .

W-nn man sich dazu nicht -ntsch-seb-n könne so s - den betr. Industriellen das Geschäft mäst sicher 9 nug und die anzulegenden Kosten ju ert)

In diesem Zusammenhang erscheint es f b°lr!ch. daß d.estm Jahre d Ausforderung der USA. an Aj' schulden Machte ergangen ist, 1 v r e m r 9 i mit Zins und Zinseszinsen zu berei g wartet nach all diesen Jahren, in änberung. worden ist, nicht --n-ptotz-ch- Zste wenn man Aber es ist mehr als eme bW®^6 Iat. betont, daß auch der Krieg m C_P & noch

lache nichts ändern könne, daß d,-I° L-chUio > nicht bezahlt seien.Cash and Carry Parole, mit der die Wirtschaft m USA

Problemen in Europa geg-nubersteh^ äWn Ebenso unklar w'- d,e Haltung zum -u^p^ fren

Problem, ebenso undeutlich M 9 ^ordent- Serno ft fragen. Zwischen de l usA.Sot« lid) scharfen Äußerungen des neuen

Rom, 27. Dez. (Europapreß.) WieMessaggero" aus Kairo meldet, veröffentlicht die ägypttsche Presse eine Meldung, daß zwischen Saudi-Ara­bien und dem Emirat von Koweit Verhand­lungen im Gange seien über die britischen Forde­rungen nach Errichtung von Flotten­basen und befestigten Stützpunkten an den Küsten des Persischen Golfs. Die Blätter mel­den dazu, daß der Emir von Kowett, El Riad, sich in der Hauptstadt Saudi-Arabiens befinde. Er habe von den Engländern den Auftrag, von Ibn Saud die Zustimmung zu einer Verstärkung d e s Warenverkehrs durch Saudi-Ara­bien zu verlangen. Die ägyptische Presse erinnert

Me Feuertaufe her heMen MlschasiSpMk.

Ein Rückblick auf das Jahr 1939.

Um das Wirtschaftsjahr 1939 zu würdigen, be- darf es keiner Suche nach Worten der Anerken­nung. Die Leistungen und Erfolge des 7. Jahres nationalsozialistischer Wirtschaftspolitik sprechen für ick) selbst. Schon die Fülle der wirtschafllichen Ge- etze und Verordnungen, die im abgelaufenen Jahre in Kraft getreten und wirksam geworden sind, ist erstaunlich. Ob es sich dabei um nur einige die- er Gesetze und Verordnungen anzuführen um dieS i ch e r st e l 1 u n g des K r ä f t e b e da r f s" vom 14. Februar, um die Neufassung des Ein­kommensteuergesetzes vom 27. Februar, um denNeuen Finanzplan" vom 20. März, um das großdeutsche Zollgesetz vom 1. April, um die Einführung der Aroeitsbuch- pflicht vom 22. April, um das Gesetz über die ©eftaltung her Reichsbank vom 15. Juni oder um die Verordnung über die Wirtschafts­verwaltung vom 27. August handelte, in jedem einzelnen Falle wurde ein wichtiges Wirt­schaftsgebiet entweder neu betreten oder weiter aus» gebaut. Alle diese Gesetze und Verordnungen wirt­schaftlicher Natur fügten sich den Gesetzen und Maßnahmen der vergangenen Jahre organisch ein und setzten damit eine Wirtschaftspolitik fort, deren Richtigkeit in dem steigenden Steueraufkommen sichtbar zum Ausdruck kommt. So betrugen die Einnahmen des Reiches an Steuern, Zöl­len und anderen Abgaben 1937/38 13 964,3 Mil­lionen RM. und 1938/39 17 712,1 Millionen RM. und erreichten damit eine vom Ausland nicht für möglich gehaltene Höhe.

Neben diesen wirtschaftlichen Gesetzen und Ver­ordnungen liefen zugleich viele wirtschaftliche Ak­tionen. Kennzeichnend für den Geist des neuen Reiches war die feierliche Uebernahme der ehrwür­digen Fuggerhäuser in Augsburg. Diese Pflege kaufmännischer Tradition zerstörte manches jenseits der Grenzen gern weitergetragene Ammenmärchen von derWelchandelsfeindlichkeit"' Großdeutsch-

Siebener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhesfen

Druck und Verlag: vrühlsche UniDerfttätsbrudcrei «.Lange in Sietzen. Schrislleilung und SeschäftsNelle: Schulftrahe 7