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Ur. 252 Erstes Blatt

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189. Jahrgang

Englands Krieg gegen Frauen und Kinder am Pranger

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werden.

Heue deutsch-russische Wirtschastsverhaudluugeu

Großzügiger Warenaustausch. - Russische Delegation zur Information in Berlin

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Ä'l i-chenbare Rot der beeilen Bolfsmaffen ^rant il vorausahnen.

Ä. 11 »ekanntlich verbieten es Me durch mternatto= gtuntui itMes Recht allgemein anerkannten Grundsätze die «*.: l i »° ° run g 5»*'

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Starker Eindruck bei deu neutralen

: Die von der russischen Regittung d°m britischen kitlchafter in Moskau überreichte Antwort auj o

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nähren könnte.

Wenn auch Deutschlands Versorgung mit Fleisch aus eigener Produktion in der Hauptsache sicher­gestellt ist, so ist in Krisenzeiten, wie es ein Kriegs­zustand bedeutet, jeder Zuschuß willkom-

England.

Die britische Flugzeug-Industrie will nach Kanada übersiedeln.

Rom, 26. Okt. (Europapreß.) Aus Paris wird eine Meldung des .^ntransigeant" wiedergegeben, derzufolge die gesamte britische Flugzeugindustrie nach Kanada verlegt werde, um sie vor den zu erwartenden großen Angrifsen der deutschen Luftstreitkräfte in Sicherheit zu bringen. Ferner würden in Kanada die Werften zur Ausbesserung i beschädigter Schiffe erweitert.

Nachricht nach Hf

Moskau, 26. Okt. (DRV.) Der Stellvertretende Bolkskommissar für auswärtige Angelegenheiten, Ä o t e m k i n, überreichte dem englischen Bot­schafter in Moskau folgende Antwort der lowjetrussischen Regierung auf die englischen Noten Kom 6. und 11. September 1939 bezüglich des Banngutes:

,L)as Volkskommissariat für auswärtige Ange- llegenheiten hat im Auftrag der sowjetrussischen Regierung die Ehre, in Beantwortung der Noten der englischen Botschaft vom 6. und 11. September «939 folgendes zu erklären:

3 j. Die durch einseitiges Vorgehen der britischen Regierung erfolgte Aufste llung einer Li sie von Waren, die in der Note vom 6. September vls Kriegskonterbande erklärt werden, überschreitet die Grundsätze des in- t er nationalen Rechts, wie sie in der inter­nationalen Rechtserklärung über den Seekrieg vom K6. Februar 1909 ihren allgemeinen Ausdruck ge- Ifunden habe, fügt den Inter esse n der neutralen Länder schweren Schaden zu und zerstört den internationalen handel.

Da die britische Regierung auf die von ihr I veröffentlichte Kriegskonterbandeliste Erzeug- visse und Waren wie Brennmaterial, Papier,

i Baumwolle, viehfutter, Schuhe, Kleider und | Rohstoffe für ihre Herstellung und sogar eine Reihe von Lebensmitteln wie

Getreide, Fleisch, Butter, Zucker und andere Urten von Nahrungsmitteln gesetzt hat, erklärt sie somit die hauptsächlichen Artikel bes allgemeinen Konsums als Banngut und schafft die Möglichkeiten vollkommener Willkür in der Beur­teilung aller Artikel des öffentlichen Verbrau­ches als Kriegskonterbande. Dies führt unfehl­bar zu einer tiefenDesorganifierung ber Versorgung der friedlichen Zivilbevölkerung mit lebenswichtigen I Artikeln, bildet eine ernste Bedrohung der Gesundheit und des Lebens ber Bevölkerung und läßt eine unbe-

Verlin, 26. Okt. (DRB.) heute trifft in Ber­lin eine Delegation der Sowjetregierung ein. Die Delegation sieht unter Führung des Volkskommif- fars T e w o h j a n und wird begleitet von dem General der Artillerie Sawtfchenko.

Nachdem bei den Wirtschaftsverhandlungen in Moskau in den letzten zwei Wochen eine Eini­gung über Lieferungen der Sowjet­union nach Deutschland erfolgt ist, insbe­sondere über die Lieferungen großer Mengen von Getreide, Erdöl und Erdölcrzeug niffen, von Baumwolle, Rohphospha- ten, ferner von Flachs, Platin, Mangan­erz und anderen Erzen, gehen zur Zeit in Moskau die Verhandlungen über die deutschen Waren­lieferungen weiter, die sich nach dem Brief­wechsel zwischen dem Reichsminister des Auswär­tigen Ribbentrop und dem Präsidenten des Rates der Volkskommissare der UdSSR. Molotow vom 28. September 1939 auf längere Zeit erstrecken werden. Bei diesen Lieferungen an die Sowjet­union handelt es sich neben größeren Lieferungen von M a f ch i n e n der verschiedensten Art auch um große industrielle Anlagen, bei denen Deutschland der Sowjetunion seine neuesten Er­fahrungen auf dem Gebiet der künstlichen Herstellung von Benzin, Kautschuk und anderem zur Verfügung stellen wird. Die

Ferner waren ------------- _

Generalleutnant Seifert, m Vertretung des Chefs des Wirtschaftsstabes des Armee-Oberkom­mandos, Oberst Becker, und Persönlichkeiten von Industrie und handel anwesend, ebenso der sowjet- ru fische Botschafter in Berlin, Schkwarzew. Die Kommission wird mehrere Wochen in Deutschland bleiben, um die Fühlung mit verschiedenen Zweigen der deutschen Industrie aufzunehmen und einige für die Lieferung nach Rußland in Frage kommende Werke sowie deutsche' soziale Einrichtungen zu be-

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Frischer Wind aus dem Osten

Aon unserer berliner Schristleitung.

Rußland gegen den englischen Handelskrieg.

Scharfe Warnung Moskaus vor völkerrechtswidriger Ausdehnung der Konterbande

in Berlin eintreffende Delegation hat von der Sow­jetregierung den Auftrag erhalten, sich zu diesem Zweck an Ort und Stelle zu informieren. Bei die­ser Gelegenheit wird eine Besichtigung von In- uw|----- --------, . v

duftrieanlaaen, wirtschaftlichen Einrichtungen,- m e n. Jedenfalls ist mit einem Zuwachs zu rechnen, stungsbetrieben usw. stattfinden. der Maßnahmen überflüssig macht rote sie 1914/1.)

M ' getroffen werden mußten. Damals war der sog.

Schweinemord unvermeidlich, denn es fehlte die seit Jahrzehnten eingespielte Zufuhr von Futtermitteln

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britischen Banngutnoten bringt in erfreulich klarer und eindeutiger Weise den Jnteressenstandpunkt der neutralen Mächte gegenüber der britischen See­kriegspolitik zum Ausdruck. Ebenso wie in den Er­klärungen der Panama-Konferenz und in Einzel­erklärungen einer Reihe neutraler Länder in lieber» fee und in Europa wird festgestellt, daß die von Großbritannien ergriffenen Maßnahmen in völ­ligem Widerspruch zum Völkerrecht stehen und die Interessen der neutralen Länder durch die Zerstörung des internationalen Handels schwerstens schädigen. Mit Nachdruck wird darauf verwiesen, daß die britische Banngut-Liste in ihrer weiten Fassung Willkürmaßnahmen aller A r t ermöglicht und in erster Linie die Versorgung der friedlichen Zivilbevölkerung auch in den neu­tralen Ländern unterbindet. Ebenso wird eindeutig festaestellt, daß durch die britische Seekriegsmaß­nahmen die Grundsätze der elementaren Freiheit der Handelsschiffahrt in gröbster Weise verletzt werden.

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Washington, 26. DH. (DRB.) Mit starker Verspätung gab das Staatsdepartement der Ber- einigten Staaten die übliche Liste über die Lizenzen wr Ausfuhr von Kriegsmaterial im September aus. Di- Liste des ersten Kriegsmonats .r. .. r,____:V__x. anirhtnn her niirtpnblKT»

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Schlappe, die die Diplomatie ber Westmächte durch die völlig verunglückten Militäroerhandlungen erlit­ten hat."

Pans und London unter dem Eindruck der Ribbentrop-Rede.

Die italienische Presse berichtet.

Rom, 26. Okt. (Europapreß.) Die Berichte der römischen Pressevertreter in London und Paris zeigen, daß man dort trotz der krampfhaften Be­mühungen die Danziger Rede des Reichsaußen­ministers von Ribbentrop als belanglos abzutun, immer noch unter der Nachwirkung dieser Rede steht, wenigstens insofern, als man sich nicht ohne | Besorgnis fragt, o b und in welcher F or m ber .Krieg bis zum Ende und mit allen Mitteln , den Deutschland als Antwort auf die hartnäckige Ab­lehnung seines Friedensangebotes angekündigt hat, einsetzen werde. Wenn die Franzosen auch beteuer­ten baß Deutschland mit seinem Versuche, Frank­reich von England zu trennen, feine Erfolge haben werde, so mißfalle es ihnen doch feine 5= wegs, baß infolge der unüberwindlichen Schran- fen, die von ber Schweiz bis zur luxemburger Grenze laufen, bas stolze Albion, bas feine fest­ländischen Interessen von Frankreich verteidigen lassen wolle, den Hauptstoß auszuhalten haben werde Die Soldaten ber Maginotlime waren wirk­lich allzu selbstlos, wenn sie sich über die Verlage­rung des Mittelpunktes des europäischen Erdbebens beklagen würden.

Kriegsmaterialausfuhr aus den Vereinigten Staaten stark geschrumpft.

8. Sich auf das Borangegangene st^-nd, behaU tz di- fowi-trnssische Regierung das Recht vor, vo hr britischen Regierung Entschadigu g ^u ii-d) die oben erwähnten Maßnahmen

Ihm Regierung den sowietrusslschen O 9 1 unt>

Institutionen und Bürgern 3ugefugte

Hi Aktionen der britischen Behörden zu sofern 8 Die Note ist von Volkskommissar Molotow lMerzeichnet. * z

Stockholm, 26.Okt. (Europapreß.) Auf den ersten Seiten der schwedischen Zeitungen wird am Donnerstag die ausführliche und nach Ansicht hie­siger politischer Kreis- für England recht unange­nehme Not« der russischen Regierung an die Adresse Londons wiedergegeben. Der berechtigte Vorwurf, daß England bei der Durchführung seiner Blockade­maßnahmen nicht nur die Z i r> l l b e 0 0 l t e r n n g in Deutschland in Mitleidenschaft ziehe, snndern auch in seiner Behandlung der neutralen Staaten aeaen die Grundsätze des internatio­nalen Rechts verstoßen habe wird in den neu- ü-°l n skandinavischen Ländern besonders beachtet. A tonbladet" undRya Dagligt Allehanda Uber- schreiben ihre Berichte fast gle.chlau end nut den Schlagzeilen:Rußland gegen England in der Konterbande-Frage."Moskau verweigert strikt die englische Konterbandellste.

England peinlich berUrl.

. - ;?wt M meqen der englischen Konterbandeordnuna «lnf ck berührt" Inwieweit dieser Protest Auswir- erhoffte Ausdehnung ber englisch- EUinUrht>n Handelsbeziehungen haben wird, ist noch r!Änr NonMstä^ig-rS-it- wird bisher kbig= mnaewi^n, dab die von den Russen Konterbande-Bestimmungen im roefent- di-während des Weltkriegs E d-n Alliierten, also auch von Rußland ange-

'^Gleich,eilig muß die s owse.ru, sische K«aierung erklären, daß die sowiekrussischen Handelsschi,f d e m S > a a« g - h ä r e n und schon aus diesem kinzigen Grunde irgendwelchen gegenüber p taten Handelsschiffen angewandten Zwangs Maßnahmen nicht unterworfen

Giessener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

Druck und Verlag: Vrühlsche Univerfitatsdruckerei R. Lange in Gießen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schulftraste 7

^^von^den oben erwähnten Erwägungen aus­gehend, kann sich die Sowjetregierung nut der Note der britischen Regierung vom 6. Septem­ber nicht einverstanden erklären und lehnt es ab, dieser Rote irgend welche Kraft zuzu-

| Tw "öwietvustische Regierung erNärt ebenfalls Lch sie mit ber britischen Note vom 11. Septemve richt einverstanden ist und dieser Note keine Kraft zuerkennt, in ber durch einseitiges Vorgehen ber britischen Regierung die Errichtung ei Systems der Durchsuchung von han- delslckiffen neutraler Lander m du 01 fern Zweck von ber britischen Regierung besonders bezeichneten Häfen mitgeteilt wird. nnf<

Die Sowjetregierung betrachtet es als eine voll kämmen unbegründete und willkur- licbe Forderung, baß bie oben erwähnten Cchiffe gezwungen sind, in diese Häfen Zuläufen, 'Forderung, die durch die Drohung der mal - simen Einbringung der Schisse >n d>ese Halen shv-rt wird. Solch- Maßnahmen u ber, ch r - > ten die Grundsätze der el°men ar-n Freiheit der h a n d e l s s ch i f f a h r t. tote ' ^sprechen gleichfalls nicht der wlerna o lhaager Schiedsgerichtserklarung vom .26. geb tu »9 ebenso wi- der Entscheidung des mternatl l« Haager Schiedsgerichtes vom 6 Ma, ISIS >n b?r Angelegenheit des französischen Sch ss »

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bis zur Mastreife etwa eine halbe Tonne Fi getreibe. Wir können also mit bem russischen Fi . getreibe rund zwei Millionen Schweine mehr mästen, und bie Bedeutung bieser Mehr­mästerei wird klar, wenn man sich vor Augen hält, baß ganz England nur VA Millionen Schweine hat. Rußland hat uns schon vor bem Weltkriege das notwendige Futtergetreide, vor allem Gerste, geliefert. Die ungeheuren Möglichkeiten des Welt- agrarlandes Rußland find noch längst nicht er­schöpft. Das landwirtschaftlich brauchbare Land ist nur zu 18 v. h. ausgenutzt. Man hat berechnet, baß Rußland bei intensiver statt extensiver Wirtschaft ! nicht 170, sondern 900 Millionen Menschen er«

Heute Einmarsch litauischer Truppen in das Wilnagebiet.

Sorono, 27. Oktober. (DRB.) Wie amtlich be- [tätigt rtrirb, beginnt ber Einmarsch ber litauischen Armee in das Wilna gebiet am 27. Oktober, 9 Uhr vormittags. Die Besetzung ber Stadt Wilna erfolgt am 28. Oktober. Die in das Wilnagebiet eünrüf- kende litauische Armee führt die Sammelbezeich­nung Wilnadetachement und steht unter bem Befehl des Brigadegenerals Vitkauskas. Der Einmarsch ist das Ergebnis ber Verhandlungen Zwi­schen der in Kowno weilenden sowjetrussischen Mili­tärkommission und ber litauischen Heeresleitung.

Oie gesamte finnische MoSkau- Oelegation wieder in Helsinki.

$) elfiri fi, 27. Oft. (Europapreß.) Entgegen ber ursprünglichen Absicht, baß nur Minister Tanner und Staatsrat Paasifivi zur Rücksprache mit ber Regierung nach Finnland zurückfehren sollten, tft am Donnerstagvormittag bie gesamte fin­nische Moskau-Delegation wieder in Helsinki eingetroffen, um ber Regierung den zw eiten s o w j e t r u s s i s ch e n Vorschlag zur Prüfung vorzulegen. In ben Nachmittagsstun­den gewährte Finanzminister Tanner ein Inter­view, in dem er auf die Frage, ob die Modifikation der ursprünglichen Forderungen eine Verbesserung bedeute, betonte, daß die letzten Verhandlunaen nur in kleinstem Kreise zwischen Stalin und Molotow einerseits und Tanner und Paasikivi anderseits ge­führt worden seien. Die Verhandlungssprache sei russisch. Der Geist, in dem die Besprechungen ge­führt wurden, sei freundschaftlich und ka- meradschaftlich gewesen. Nach ihrer Ruck- kehr aus Moskau wurden bie Minister Paasikivi und Tanner vom Präsidenten empfan- qen, wobei auch Staatsminister K a i a n b e r und Außenminister Erkko zugegen waren. Die Mög­lichkeit ber Befragung des finnischen Reichstages scheint nicht ausgeschlossen zu sein. Von Regierungsseite wurde angedeutet, daß der für die Konsultation Paasikivis mit seiner Regierung in Helsinki benötigte Aufenthalt unter Umstanden eine Woche dauern könne.

Annahme von Lnzetgen ffli die Mittagsnummer vis8'/,Uhr des Vormittags

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menget worben wären.

Gute Miene zum bösen Spiel".

(O p n f 27. Okt. (Europapreß.) Bei einer Betrach- regen diplomatischen Tätigkeit Eng- a^bs die sich vor all-m auf Italien, Spanien, Le/ s £J&rnnb erstreckt, schreibt der Londoner LSA. unb . 6 ®afler Nachrichten":Was bas «Oerr/bPä?tn u Rubland anbetrifft, |o ver- Verhalt n i s 5u d * Miene zum N. p.u"s«

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nicht am Krieg beteiligte weite Bevölkerungsschich­ten der Not und der Verelendung ausgeliefert wer­den. In überzeugender Weise geht aus der russi­schen Erklärung hervor, welch schwere Ver­antwortung gegenüber der ganzen Welt Eng­land durch sein schuldhaftes Verhalten auf sich ge­laden hat. Die Abwehrfront der Neutralen gegen die britische Willkür und Anmaßung wird durch die russische Erklärung zweifellos, erheblich gestärkt

Rußland hat mit Deutschland im Rah­men des zwischen beiden Staaten abgeschlossenen Vertragswertsben größten Getreideab­schluß, der jemals zwischen zwei Ländern verein­bart wurde", getätigt. Innerhalb weniger Monate sollen eine Million Tonnen gutterge-

Rußland hat sich mit seiner Erklärung kraftvoll treibe geliefert werden. Diese Tatsache macht in die Front der neutralen Mächte eingereiht, bie durch die Hungerblockabepläne ber britischen Pluto- sich mit Recht gegen bi c GrbroHetung traten einen bieten Strich, unb alle Lügen über ihrer H a n b e l s s ch i s f a h r t unb ihrer Transport- unb sonstige Schwierigkeiten sinb eng- Wirtschaft durch England zur Wehr setzen. Es lischt Nebel. Die Bedeutug dieses Ankaufs rusfi- hat in ebenso bestimmter Form wie einige süd- schen Futtergetteides für unsere Vi ehwirt- amerikanische Staaten gegen bie britische Erklärung schaff unb F l e i s ch v e r s o r g u n g geht aus von Artikeln des zivilen Verbrauches zu Banngut folgenden Uebertegungen hervor: Im Zuge unserer protestiert und eindrucksvoll darauf verwiesen, daß Dorratspolitik führten wir 1937 2% Millionen durch dieses völkerrechtswidrige britische Vorgehen Tonnen Futtergetreibe ein, 1938 2% Millionen ------- Tonnen. In ben Jahren 1933 bis 1936 hatten wir einen Normalbedarf von runb 515 000 Tonnen, bie auch eingeführt wurden. Ein Schwein braucht utter-

Oie sowjetrussische Wirtschafts­delegation in Berlin eingetroffen, m fn . cyfinfipr lDNB s Am Donnerstäa-! 78 908 525 Dollar wurden vom Staatsdepartement abknd Ä' unier Mh^ung des Lsk7mM aL infolge ber Proklamationen Roosevelts vom 5. 8

~ * 58 Millionen auf Frankreich und 15 Millionen auf

und Greise Lustbombarbierungen auszufetzen. Aus demselben Grunde betrachtet es die Sowzetregie- ma als unzulässig, daß bie friedliche Be- . mlkerung durch bie Erklärung von 2trtl,feln e " öffentlichen Verbrauches als Banngut von Lebens- «ein, Brennstoff unb Kleibern beraubt 'st und tckurch Kinder, Frauen, Greife und Kranke allen Men von Entbehrung unb dem Hungertod aus.

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