Die Heimbeschaffung -er Hitler-Jugend
Die Hermann-Göring-Werke
be- für die
Abrädor
Wä IchtHände
rillenfauber
dieser Arbeitsgemeinschaft vereinigte Kreis seine Tätigkeit nicht nur in der Befriedigung des Hei m- bedürfnifses unsererJugend gesucht hat, sondern auch zugleich in der E r r i ch t u n g s o l - cher baulicher Vorbilder, die das Wollen der Speer und Giesler, um zwei Namen der großen Baukunst unserer Zeit zu nennen, tausendfach ins Kleine übersetzt und in der heimatlichen Sprache der jeweiligen Landschaft ausdrückt.
Mit besonderem Nachdruck behandelte der Reichsjugendführer die Frage der Inneneinrichtung. Es gelte, den gipsernen Trompeter von Sackingen zu zertrümmern und gewisse, scheinbar unentbehrliche Nippsachen zu beseitigen. Es soll durchaus nicht verkannt werden, daß wir auch hier ganz allgemein oorangekommen sind und gewisse Furchtbarkeiten der vergangenen Zeit, in Gestalt von Bertikow? und Riesenanrichten, die eher den Eingang zu einer Gruft anzudeuten scheinen, als ihren freundlichen Inhalt, überwunden haben. — Aber es ist noch nicht so, wie es sein müßte. Wir besinnen uns mehr und mehr auf edle, zweckmäßige Formen, stellen aber dennoch in manchen Fabriken am laufenden Bande die greulichsten Zimmerserien her. Da nach meiner Ueberzeugung die nationalsozialistische Erziehung der Jugend ein Ganzes darstestt, das alle Mittel umfaßt, die für die Bildung eines edlen Charakters, tapferen Herzens und
einem deutschen Bürgermeister gestellt sein, als gerade an der Verwirklichung dieser Ziele mitzu- helfen! Der Bürgermeister darf aber auch gewiß sein, daß die ständige Fühlung, die er dadurch mit der HI. gewinnt, besser als jedes andere Mittel in unserer Jugend Aufgeschlossenheit für die Bedeutung und für das Wirken unserer Gemeinden weckt; der deutschen Gemeinde ist in der Gemeindeordnung ein ganz umfassender Bereich öffentlicher Aufgaben zugewiesen. Sie ist es, die auf einer Vielzahl von Gebieten all die Einrichtungen erhalten muß, ohne die wir uns unser soziales und kulturelles Leben nicht vorstellen können. All diese Aufgaben müssen im Rahmen der örtlichen Leistungsfähigkeit und nach Maßgabe des örtlichen Bedürfnisses erfüllt werden. Denn darin liegt ja gerade das Wesen der gemeindlichen Selbstverwaltung, daß sie die Leistungen der örtlichen Gemeinschaft in den Dienst der örtlichen Ausgaben stellt. Es ist nötig, Leistungskraft und Aufgabenerfüllung stets zu dem der örtlichen Lage entsprechenden Ausgleich zu bringen. Gewiß kann der Staat die Unterschiede, die sich hieraus zwangsläufig ergeben, in etwas ausgleichen, wie Sie dies z. B. aus der Förderung der Grenzlandheime der HI. in den letzten Jahren ersehen; er kann und darf aber die im Wesen der Selbstverwaltung liegenden Verschiedenheiten nicht nivellieren.
Wenn es also in einer Gemeinde mit der Förderung der Aufgaben der HI., mit der Schaffung neuer Heime einmal nicht so schnell vorangehen sollte, so ist das keineswegs der böse Wille eines Bürgermeisters, sondern die Leistungskraft und die Rangordnung sonstiger vordringlicher Aufgaben können auch dem besten Willen des Bürgermeisters Grenzen stellen. In vielen Fällen stehen auch sonstige Schwierigkeiten, die sich aus unserer gegen- madigen Gesamtlage ergeben, der Verwirklichung mancher Planung im Wege und hieran trifft unter keinen Umständen etwa den Bürgermeister die Schuld.
Eine bessere Aufgabenerfüllung namentlich in den kleinen Gemeinden soll vor allem aber auch das Gesetz zur Förderung der HI. sicherstellen. Wenn dieses Gesetz bisher noch nicht verkündet worden ist, so liegt der Grund vor allem darin, daß die großen Aufgaben, die im letzten Jahre die Rückkehr der Ostmark und der sudetendeutschen Gebiete stellten, vordringlicher Erledigung bedurften. Der Gesetzentwurf ist nunmehr der Reichsregierung zur Beschlußfassung zugeleitet. Ich bin überzeugt, daß damit der Schaffung einfacher und würdiger Heime auf dem flachen Lande, wie sie unserer Jugend geziemen, ein neuer Auftrieb gegeben wird. Unsere deutschen Bürgermeister werden es nicht an sich fehlen lässen; denn sie wissen, daß die deutsche Jugend, die in der HI. zusammengeschlossen ist, Deutschlands Zukunft ist.
senden Industrie erheblich erweitert wird, die Auswirkungen der Errichtung der neuen Hüttenwerke ändern vielmehr die Struktur der ganzen deutschen Wirtschaft. Die Standortbesttmmung für die Werke im Gebiet zwischen Salzgitter und Braunschweig rückt den Rohstoff Eisen näher a n die mitteldeutsche Wirtschaft heran. Die Versorgung der verarbeitenden Industrie wird auf eine neue Fracht-Grundlage gestellt. Die Thomasmehlerzeugung als Neben-
liches und unwesentliches, Echtes und Unechtes erforderlich sind, hat die Hitlerjugend auch der Inneneinrichtung ihre besondere Aufmerksamkeit zuoe- wendet. Der Hausrat der HI. hat seine eigene Bedeutung, die wir nicht unterschätzen dürfen. Auch dieser einfache Hausrat erzieht im Sinne des Führers und damit im Sinne der großen klassischen Zeit der Menschheit zur Anschauung und durch die Anschauung.
Der Reichsjugendführer konnte feststellen, daß der vor einem Jahr <m gleicher Stelle ausgesprochene Hinweis nach Schaffung eines Juaendgelän- des in Verbindung mit dem HJ.-Heim an vielen Orten feine Verwirklichung erfuhr. Bei den Planungen wurden in Verbindung mit den Heimen von vornherein ein Sportplatz, eine Spielwiese, ein Schießstand und ein Schwimmbad berücksichtigt. Besondere Bedeutung erhält dieses Jugendgelände für die in kameradschaftlicher Zusammenarbeit mit der Wehrmacht durchgeführte vormilitärische Ertüchtigung.
1939 komme es vor allem aus den Bau von Klein- und Klein st Heimen aus dem Lande an. Ein solches Bauprogramm bedeute einmal eine erhebliche Einsparung von Rohstoffen, zum anderen eine Förderung der Landjugendarbeit der Hitler-Jugend. Der aktive Kampf der Hitler-Jugend gegen die Landflucht mache eine schnelle und befriedigende Lösung der Heimfrage im Dorfe dringend erforderlich. Hierzu komme als neue Aufgabe der Bau von Landdienst Heimen. „Der Lflnd- dienst ist die im Rahmen der Hitler-Jugend entstandene Bewegung der von der Stadt aufs Land zu- rückkehrenden jungen Mannschaft, die in ihrem Dienst an der heimatlichen Scholle die Erfüllung einer hohen sittlichen Pflicht sieht. Diesen Kameraden, die als unbekannte Pioniere unter oft schwierigen Verhältnissen und in mangelhaften Unterkünften den ehrenvollen Dienst verrichten, gelte es, Heime zu bauen und damit in den Dörfern, die Landdienstgruppen beherbergen, einen Mittelpunkt für das Leben der Dorfjugend selbst zu schaffen."
Reichsilmenminister Dr. Frick
gab einen Ueberblick über die staatlichen Bemühungen für die vom Führer befohlene Schaffung von Erziehungsstätten der Hitler-Jugend und kündigte ein Gesetz über die HI.-Heimbeschaffung an. Er sagte: Es sind nun schon einige Jahre verflossen. seitdem zwischen den deutschen Gemeinden und der Hitler-Jugend jene Zusammenarbeit in die Wege geleitet worden ist, die a u f zahlreichen Gebieten reiche Erfolge gezeitigt hat. Der deutsche Bürgermeister weiß, daß die Arbeit der jenes starke Geschlecht deutscher Männer und Frauen zu schaffen berufen ist, das für alle Zeiten das Glück des deutschen Volkes gewähr- leisten soll. Welch schönere Aufgabe könnte aber
München, 23.Jan. (DNB.) In München gann der Januar-Lehrgang der Kommission Wirtschaftspolitik der NSDAP. Die Tagung, 2500 Teilnehmer zählt, steht in diesem Jahre unter der Parole „Europäisches Wirtschaftszentrum". Der Leiter der Kommission für Wirtschaftspolitik der NSDAP., Bernhard Köhler, erklärte, daß der wirtschaftspolitische Arbeitskörper der Partei die notwendige Festigkeit aufweife und sich feine Zielsetzungen und seine Methoden als tragfähig und wirksam erwiesen haben. Die für die zukünftige deutsche Wirtschaftspolitik entscheidenden Tatsachen seien: Größtes Volk und stärkste Wirtschaft. Das Deutsche Reich ist das größte Reich Europas. Das deutsche Volk ist das größte Volk Europas. Die deutsche Volkswirtschaft ist die stärkste Volkswirtschaft Europas und wlll daher auch den größten Einfluß haben, und die deutsche Wirtschaftspolitik ist entschlossen, aus diesen Tatbeständen alle Folgerungen zu ziehen. Die Gegner dieser nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik find heute zwangsläufig auch die Gegner einer Blüte Europas. Drei Tatsachen, so fuhr Bernhard Köhler fort, stünden der Erfüllung unserer Aufgabe noch entgegen. Das deutsche Volk sei durch die Herrschaft des Mischen Kapitalismus an jahrhundertelange Ausbeutung und an falsche Methoden gewohnt worden. Es habe während eines ganzen Jahrhunderts Millionen Söhne seines Blutes verloren, so daß heute 80 Millionen das leisten müßten, was 100 Millionen vollbringen könnten. Und schließlich sei der Raum zu klein. Diese Hemmnisse zu überwinden, sei mit ein Auftrag an die wirtschaftspolitische Gruppe der Partei.
Generaldirektor Daul Pleiger gibt in der Zeitschrift „Dierjahresplan" eine fesselnde Darstellung von den Gedanken und Zielen, die zu der Planung der Hermann- Göring-Werke zugrunde lagen.
Die deutsche Rohstahlerzeugung ist nach dem Befehl des Generalfeldmarschalls so zu erweitern, daß der gesteigerte Bedarf von Staat und Wirtschaft jederzeit auseigenerProduktion gedeckt werden kann, ohne den Export zu vernachlässigen. Die deutsche Erzförderung ist so zu steigern, daß die normale Produktion der deutschen Eiseninbu- trie zum größten Teil aus deutschen Eisenerzen hergestellt wird. Also Steigerung der Produktion und zugleich erhebliche Erweiterung der heimischen Roh- toffbasis. Das sind Aufgaben, die der deutschen Eisenindustrie noch nie gestellt wurden und deren Lösung von den meisten Menschen bis vor kurzer Zeit noch für völlig unmöglich gehalten wurde.
Dazu hat schließlich der Generalseldmarschall noch eine letzte, aber entscheidende Erkenntnis in die Rechnung gesetzt: daß nur er in der Lage war, seine Ueberzeugung von der Richtigkeit des Weges und feinen Willen auf andere zu übertragen. Hermann Göring hat nicht beim Professor Weigeltin Halle Geologie studiert, um alle Theorien dieses Vorkämpfers für die Bestimmung der Lagerstätten der Salzgitterer Erze zu lernen; und er hat auch nicht bei Hermann Brassert die Konstruktion seiner Hochöfen geprüft — aber er hat ihnen klare Fragen gestellt und dafür auch klare Antworten erhalten.
Der Glaube und die Energie des Generalfeldmarschalls haben wie ein Magnet auf alle die Männer gewirkt, deren jahrzehntelange Arbeit der Lösung der jetzt praktisch gewordenen Probleme gegolten hat. Mögen die Verdienste der einzelnen Fachleute an der Bewältigung der gestellten Aufgabe noch so groß sein — man wird nie dabei vergessen dürfen, daß nur einer sie zu gemeinsamer Leistung zusammenbringen konnte, nur einer sie gegenüber den Zweiflern ihrer Fachkollegen ermutigen konnte und nur einer sie veranlassen konnte, für ihre Ansicht auch in der Praxis einzu- stehen — der im Auftrag des Führers handelnde Generalseldmarschall. Deshalb tragen die zur Er- füllung der gestellten Aufgabe gegründeten Werke den Namen Hermann-Göring-Werke.
Der Plan der Errichtung eines Hüttenwerkes b e i Braunschweig auf der Basis der Salzgitterer Erze und der Errichtung eines zweiten Hüttenwerkes i n L i n z auf der Basis der Erzvorkommen in der Steiermark ist bekannt. Der Bau der Werke ist im Gange; die ersten Schächte für den Erzbergbau sind im Abteufen begriffen. Das Wort des General- seldmarschalls, daß er so lange bohren lassen wird, bis wir die Erzlager gefunden haben, die wir brauchen, ist wahrgemacht worden. Seit Gründung der Hermann - Göring - Werke wurden im Salzgit - tergebiet 72 000 Bohrmeter gebohrt. Die Ergebnisie der Bohrungen bestätigen in vollem Umfange die vom Generalseldmarschall gegenüber allen Zweiflern durchgehaltene Ueberzeugung, daß auf lange Iah.rzehnte hinaus genügend Erzvorräte vorhanden sind, um das neue Produktionsprogramm zu erfüllen.
Um den Entschluß des Generalfeldmarschalls richtig würdigen zu können, muß man sich klar machen, daß mit der Gründung der Hermann- Göring-Werke eine wirtschaftliche Sero e g u n g eingeleitet worden ist. wie mir sie bisher noch nicht erlebt haben. Denn es handelt sich ja nicht darum, daß die Kapazität der Eisen schaf
Oer Stabschef fährt nach Italien.
Berlin, 23. Ian. (DNB.) Einer vom Gene- ralstabschef der Faschistischen Miliz, General Russo, übermittelten Einladung des Duce folgend, wird sich Stabschef Lutze Anfang Februar nach Italien begeben. Das Programm sieht die Teilnahme am Staatsakt des 1. Februar anläßlicb der Wiederkehr der Gründung der Faschistischen Nationalmiliz vor. Anschließend wird der Stabschei von Jeinetn Kameraden Russo nach Neapel und Sizilien geleitet werden. Von hier aus ist ein kurzer Besuch von Tripolis vorgesehen. Dann wohnt der Stabschef einer Regatta in Genua bei, an der sich auch Einheiten der Marine-SA. beteiligen. Weiterhin wird der Stabschef in Rom an den zum ersten Male durchgeführten Reiter- und BoxMett- kämpfen zwischen SA. und Miliz teilnehmen.
Nach einem Vortrag von Staatsrat Professor B o e r g e r über die politische Erziehung des deutschen Volkes behandelte Hauptdienstleiter Staatsrat Schmeer, Leiter der Hauptabteilung 111 im Reichswirtschaftsministerium die konkrete Aufgabe der Rationalisierung. Die staatliche Wirtschaftsführung habe ein Interesse daran, daß vom Auftraggeber bis zum Vertrieb der einzelnen Produkte rationell gearbeitet werde. Zur Steigerung der Leistung sei nicht generell erforderlich, die Arbeitszeit in Deutschland auszudehnen. Aus den zahlreichen Einzelmaßnahmen, die von staatlicher Seite auf dem Gebiet der Rationalisieruna erwogen und vorbereitet werden, Hobe Parteigenosse Schmeer die Derbindlichkeitserklarung so! cher Normen hervor, die sich in der Praxis.vielfach bewährt hätten. Große Aufmerksamkeit werde der Umschulung und der Nachwuchslenrung gewidmet.
Chamberlain wirbt für -en nationalen Hilfsdienst.
London, 23. Jan. (Europapreh.) Minister- Präsident Chamberlain ward Uber den Rundfunk 1 für den freiwilligen nationalen Hilfsdienst, der „notwendig ist für die Sicherheit des Landest „Es ist ein Schema", so sagte er, «das uns für einen Krieg bereit machen soll. Das bedeutet nicht, daß ich glaube, daß ein Krieg kommt. Je besser wir vorbereitet sind, uns selber zu verteidigen und einem Angriff zu widerstehen, desto unwahrscheinlicher ist es, daß ein Angreifer ein Abenteuer unternehmen wird. Wir müi- sen, falls wir unsere Zivilbevölkerung in Kriegszei- ten schützen wollen, die notwendige Örgantfation in Friedenszeiten oorberciten."
Ein Handbuch für zivile Verteidigung werde noch im Laufe dieser Woche an jede englische und schottische Familie ausgegeben werden. Jeder britische Staatsbürger müsse selber wählen, für welche Art eines Hilfsdienstes er sich befähigt fühle. Manche Staatsbürger stünden auf Posten, deren Innehaltung in Kriegszeiten lebenswichtiger fei, als der Dienst an anderer Stelle. Eines müsse gelingen, die Besetzung aller vorgesehenen Hilfsposten. Die Regierung habe das Vertrauen, daß sie ohne Zwang die notwendigen freiwilligen Menschenkräfte bekommen werde.
Die „Times" schreibt, Chamberlains Ausführungen seien nicht im geringsten alarmierend gewesen. Sie hätten lediglich aufs neue die Wahrheit bestätigt, daß man am besten den Krieg vermeiden könne, wenn man den etwaigen Angreifer davon überjeuge, daß ein Krieg ein gefährliches Abenteuer sein würde. England versuche jetzt auf freiwilliger Basis die verschiedenen Derteidi- gungsdienste aufzuuehen und das müsse auch gelingen. Jeder Engländer müsse jetzt verstehen, daß im Kriegsfälle die Dienstpflicht für alle eingeführt werde. Je mehr also England frei» willig dem Rufe der Regierung folge, um so geringer seien die Aussichten auf Krieg und Zwangsdienst, pflicht.
Oer Aufstand in Burma.
Rangun, 23. Jan. (Europapreh.) Die Regie- rung beginnt angesichts der Ausbreitung der Streik- und Aufstandsbewegung in Burma nervös zu wer- den. Zum erstenmal in der Geschichte der englischen Herrschaft in Burma machten Die militärischen Zwangsmaßnahmen nicht Halt vor den heiligen Stätten des buddhistischen Kults. Am Montag« vormittag Drang englische Infanterie in die Shwe- Dago-Pagode em und verhaftete Dort zehn Per- fönen, angeblich Rädelsführer der nationalen Auf- ftartbsberoegung. Es hat nicht Den Anschein, als ob sich Die Aufstmwsbewegung durch diese Maßnahmen einschüchtern ließe. Die streikenden burmesischen Studenten haben durch Die Presse Die Bevölkerung aufgefordert, die Bewegung zu unterstützen. Die Auftorderung klingt aus m Den Worten: „E s lebe die Revolution!"
Programm der Nationalen Front in der Schwei;.
Zürich, 23.Jan. (Europapreß.) Die Nationale Front hielt in Zürich eine Tagung ab, m der 170 Vertreter der einzelnen Gaue und Ortsgruppen teil» nahmen. Nationalrat Dr. Robert Tobler wurde auf ein weiteres Jahr zum Landesfübrer der Bewegung Der Nationalen Front gewählt. In einem Aufruf wird die Wiederherstellung der vom ganzen Volke getragenen Neutralität Der Schweiz und
schlachten nur verlängern würde, ohne an bim endgültigen Ergebnis irgend etwas zu ändern. Das wäre eine Maßnahme gegen Spanien und gegen den europäischen Frieden, ein Fehler, den Frankreich nicht begehen Dürfe. Das Blatt wendet sich auch gegen bie Aufnahme der sowjetspanischen Flüchtlinge in Frankreich. Man müsse zunächst an die Sicherheit Der eigenen Bevölkerung und an Die Gefahren denken, Die diese unerwünschten Elemente für sie darstellten. Es gehe aber auf keinen Fall an, bie besiegten sowjetspanischen Frontkämpfer in Frankreich aufzunehmen, um sie an einem anderen Grenzabschnitt wieder nach Spanien zu schicken. Eine solche Maßnahme wäre eine lieber» tretung Des Nichteinmischungsabtommens.
Produkt der Hütte wird unsere gesamte bisherige Thomasmehleinfuhr weit übersteigen. Der Verkehr auf Dem Mittelland kanal für Den BeDarf Der Hütte steigert sich auf Das Vielfache Der bisherigen Leistung. Der mitteldeutsche Wirtschafts- raum erhält nach Vollausbau der Werke eine Ferngasversorgung, Die fast Der Leistung Der Ruhrgas-AG. entspricht. Der Vebarf an Kokskohle erforbert gesteigerte Leitungen in ber Kohlenprobuktion. Der Rhein—Main—Donau- Kanal wird Den Westen über bie Lagerstätten Der fränkischen Doggererze mit Der Ostmark verbi n D e n und damit völlig neue Möglichkeiten für Den Austausch von Rohstoffen schaffen. Die Zahl Der Menschen, die in Den neuen Industriegebieten angesiedelt unb versorgt werden müssen, erreicht Die Einwohnerzahl von Großstädten.
Alle diese unmittelbaren Auswirkungen erfolgen nicht wie bei Der Entwicklung unserer bekannten Industriegebiete langsam im Laufe Der Jahrzehnte, sonDern in wenigen Jahren. Die Grün- Dung Der Hermann - Göring - Werke bebeutet also nicht nur Den Entschluß zur Lösung eines technischen Problems unb Der Erfüllung notwendiger roehrwirtschaftlicher unb volkswirtschaftlicher Forderungen, fonbern er ist eine Tat, bie als Musterbeispiel nationalsozialistischer Wirtschaftspolitik bezeichnet werben muß.
die Ausschaltung aller ausländischen politischen Einflüsse, insbesondere Der international abhängigen Parteien, gefordert. Weiter wird eine Konzentration der politischen Kräfte des Lanbes durch Gewährung größerer Kompetenzen an Die ausführende Gewalt verlangt. Ein geschloffener Einsatz aller wirtschaftlichen Kräfte fei im Interesse der Ver- sorgunq des Landes mit lebenswichtigen Erzeugnissen und zur Förderung der Ausfuhr notwendig. Alle Arbeitslosen müßten planmäßig in den Dienst der militärischen und wirtschaftlichen San- desverteidigung eingesetzt werden. Zum Schluß fordert Der Aufruf eine planmäßige Aufklärung des schweizerischen Volkes über Die geistige, politische uns wirtschaftliche Entwicklung Des 20. Jahrhunderts und Die Hebung Des Selbstvertrauens Der Nation in ihre eigene Kraft.
Größtes Volk
und stärkste Wirtschaft.
Lhvalkovfkys berliner Besuch.
„Die alten Hindernisse und Borurteile überwunden".
Prag, 23. Jan (Europapreß). Zu der Reise Des Außenministers Dr. CHvalkovsky nach Berlin nimmt zunächst nur ein Teil Der tschechischen Dresse Stellung. Hervorgehoden wirD vor vollem Die Möglichkeit einer Vertiefung Der Zusammenarbeit zwischen dem Reich und Der Tschecho-Slowakei. So schreibt Der „Den - k o w", ehemals das Hauptblatt Der tschechischen Agrarier, Deren Führer Der jetzige Ministerpräsident Beran war: „Die neue Politik zwischen Der Tschecho-Slowakei und Deutschland hat die alten Hindernisse und Vorurteile über- wunden. Einzig und allein Die Rücksicht auf Die realen Verhältnisse soll in Zukunft Richtschnur Des weiteren Vorgehens in Den Beziehungen zwischen Prag unD Berlin fein. Durch die neue Lage wurden so die Voraussetzungen für Die künftige Sicherung Des Friedens zwischen beiden Völkern geschaffen. Die verantwortlichen deutschen Kreise haben auch mit Anerkennung eine Aende- rung in Der Orientierung Der tschecho-slowakischen Regierung seit Der Entscheidung von München fest- gestellt. Das neue Verhältnis zwischen Dem Deut- schon Reich und der Tschecho-Slowakei, zu Dem Dr. Chvalkovfky bie Grundlagen gelegt hat, e r - hält bereits normale Formen, sowohl in politischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Für die Zukunft ist eine Vertiefung dieser Beziehungen sowohl im Hinblick auf das Kennen- lernen Der beiderseitigen kulturellen Bestrebungen, als auch der wirtschaftlichen Bedürfnifse zu erwarten/
Die „Rarodni Politika" meint, alle Anzeichen ließen Darauf schließen, daß die Berliner Verhandlungen einen günstigen Verlaus genommen hätten. Die äußeren Formen des Besuches hätten veroie- sen, daß Deutschland eine immer enger werdende Zusammenarbeit mit der Tschecho-Slowakei an- strebe auf Der Grundlage Der vollkommenen Selbständigkeit und Souveränität. — Der „Slowak", das Hauvtblatt Der Slowakischen Volkspartei Hlin- kas, erklärt: „Wir wissen, daß ein wichtiger Durchbruch in der tschecho-slowa tischen Innen- und Außenpolitik bevorsteht."
Berlin, 23. Jan. (DNB.) Im Römersaal beieines klaren EntscheiDungsoermögens für Wesent- Kroll trat derArbeitsausschutzfürdie HI - "' * ..... .....
Heimb eschaf funa zu seiner Iahrestaguna zusammen. Der Iugendsührer des Deutschen Reiches, Reichsleiter v. Schi rach, wies auf Den ersten Aufruf des Führers zum Bau von Hitler-Jugend- beimen an die deutsche Oefsentlichkeit hin. Seit dieser Zett fei mit großem Erfolge an Der Verwirklichung des Planes, jeder Einheit der deutschen Jugend chre weltanschauliche Erziehungsstätte zu sichern, gearbeitet worden. Es habe sich vom kleinsten Dorf bis zur Großstadt fast jede Gemeinde bemüht, im Rahmen des Möglichen an Der Heimfrage mitzuwirken. „Wo kein Geld vorhanden war, haben Die Volksgenossen oft nach vollbrachtem Tagewerk im Beruf und in echter nationalsozialistischer Gemeinschaftsarbeit ihren Kindern das Heim »er Hitler-Jugend gebaut, das auf solche Art zu einem zweiten Elternhaus geroorDen ist. Zur Bekundung der herzlichen Verbundenheit Der Hitler-Jugend mit Reichsminister Dr. Frick gab Der Reichsjuaend-. führer Die Verleihung des Namens „Wilhelm-Frick- Heim Der Hitler-Jugend" an das HJ.-Heim in Pößneck in Thüringen bekannt.
Baldur v. Schirach brachte eine Reihe Gedanken Der jungen Generation zum nationalsozialistischen Bauen und sagte u. a.: Allein Die Anschauung und innliche Wahrnehmung der in Stein gestalteten Idee kann Den strebenden jungen Künstler zur Kenntnis Der Gesetze führen, Die wir nicht verletzen Dürfen, ohne nicht unser deutsches Leben tödlich zu verwunden. So wird es verständlich, daß ber in


