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». Liebesgaben auch mit Verstand packen?

I eown und Nöte eitttr Keldpostversandstette.

W Tage, nachdem unsere Truppen bie pol.

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flji Grenze überichritten hatten, nahm auch die olcch mit der Wehrmacht wieder erstandene

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iDOuen. Sein Mittelpunkt war aber vielleicht her Sandomir als Radom.

m Frontsoldaten ist Radom nicht nur wegen großen Schlacht ein fester Begriff, sondern weil tut den erbeuteten MGs., Gewehren, Pistolen ill den Ort Radom als Herstellungsstätte ein» öen findet. Alles, was in diesem Distrikt in

!anreichte, den Massenbedarf der ostoberschle- r Industrie zu decken. Wer aber weiß, was eine i'.e, noch niemals angestellte geologische Unter» ui-g dieses Gebietes, das voll alter Erzlager­

sondern mit Panjepferden.

Rur in der Nähe größerer 5nb u ftriegen» tren wie der 800 000-Menschenstadt Lokn, wie Petritau und Kielce trifft man auf wohlhaben­dere Höfe, auf reichhaltigere Kulturen. Aber man macht sich schwer eine Vorstellung von dem nied­rigen Lebens st andard in diesen Städten. | Diese Industriestädte sind ja alle jungen Ursprungs.! Ihre Bevölkerung ist stark bäuerlich verwurzelt. Mag auch die Frau des Beamten, des Apothekers Kunstseidenstrumpfe tragen ein ungewöhnliches Zeichen von Wohlstand, denn die Polinnen sah man solange es warm war, nur mit nackten Füßen und dem obligaten schreiend bunten Kopftuch durch die Straßen wandeln den bäuerlichen Ursprung verleugnete sie kaum. Die Not des Kri-aes und das Mchtlingselend ließen gerade diese Bedursmslosig- keit häufig genug besonders stark hervortreten. Hier ist viel Arbeit für deutsche Organisation und für deutschen Aufbau.

nen unb Tomaten, die die Driefhülle auf« geweicht und die zuMatsch" geworden sind, fön» nen natürlich auch durch Lazarettbehandlung nicht mehr ihr Ziel erreichen. Das mag eine Mahnung

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aber auf eine Feldpostsendung eine falsche Nummer I ge|d)rieben hat, soll sich nicht bei der Feldpost dar- über beschweren, daß ihre Lieben im Feld« von den vielen Briefen und Liebesgaben nichts erhalten haben.

Die Liebesgaben, die bei der Berliner Post- sammelstelle ein Drittel aller Sendungen aus- machen, sind ein Kapitel für sich. Wenn einmal das vorgeschriebene Höch st gewicht von 250 Gramm dabei überschritten wird, drückt die Feld- post gnädig ein Auge zu. Aber die Verpackung'. Liebesgaben soll man nicht nur mit Liebe, sondern auch mit Verstand einpacken! 9n1 ber Sammelstelle gibt es das sogenannteLaza - r e t t", in dem zwölf Arbeitskräfte die schlecht verpackten und darum nicht versandfähigen Päckchen richtig einpacken. Während wir diese mühevolle Arbeit beobachten, kam gerade wieder eine lazarettbedürftige Sendung, ein fetttriefender Kloß, der auch die in seiner Nachbarschaft liegen­den Zigarettenspenden ungenießbar und viele Briese und Karten unleserlich gemacht hatte. Es war ein halbes Pfund Butter, das mit viel Liebe und wenig Verstand in einen gewöhnlichen Briefumschlag gesteckt worden war. Die vie- len zerquetschten Weintrauben, Dir-

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Zwischen Warschau und Sandomir

Don unserem Or. B -Sonderberichterstatter.

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flc automatWn Fernfprachverkehr kann die bleilxn, daß das F-ldpostlazarett in Berlin täglich :ri sasiche Nummerwahl herbeigefuhrte Falsch. 200 Päckchen nachbehandeln muh

Mdung rasch wieder korrigiert werden: wer! _____

Kraut bilden ja das Hauptnahrungsmittel dieser mehr als armen Bevölkerung. Je mehr man sich Warschau nähert, desto größer werden die Weiß­kohl- und Gemüsefelder, desto ausgedehnter vor allem auch die Ob st Pflanzungen. Längs der großen Straße von Radom nach Warschau und von Rawa nach Warschau dehnen sich oft kilometerlang Neuanpflanzungen von Aepfel- und Birnbäumen, treffen wir überall Gemüsekulturen und Felder gro­ßen Ausmaßes an, die offenbar erst in den letzten Jahren entwickelt worden sind. Sie dienten der Versorgung der Millionenstadt Warschau. Irgend ein Export größeren Stiles ins Ausland fand von diesen Gebieten aus nicht statt. Was Polen an Ge­treide, Fleisch usw. lieferte, kam aus den hochent­wickelten landwirtschaftlichen Gebieten von Posen und Westpreußen.

Man macht sich überhaupt vielleicht manchmal eine falsche Vorstellung von Innerpolen! Das gesamte Gebiet zwischen Tschenstochau und Kalisch im Westen, Warschau und Sandomir an der Weich­sel im Osten ist Heide, eine Fläche von seltener Trostlosigkeit auf weiten Gebieten. Geht man in einen der Bauernhöfe, die häufig genug vereinzelt und seltsam zerstreut an unpassierbaren Feldwegen längs der Straßen liegen, dann trifft man immer auf winziger Ackernahrung nicht eine, sondern Mei bis drei Familien in einer Strohhütte! Sie ver­kaufen ein wenig Kartoffeln, ein paar Schweine und einige Gänse zu Spottpreisen an die den Han­del beherrschenden Juden aus der nächsten Klein­stadt. Landwirte sagten mir, daß diese Bauern größtenteilsvon ihren Pferden aufge- fressen" werden. So klein auch der Hof fein mag, man pflügt nicht wie in Deutschland auf ähnlichen Kleinbesitzungen mit Kühen den leichten Sandboden,

Mr durch das besetzte Gebiet in Polen reisen 5i?., tut gut, sich folgende Verkehrsverbindungen I recken: In den letzten Jahren vor Ausbruch iS lanfljktes hat man sich endlich in Warschau jjgrafft, wenigstens einige Staatsstraßen staub- tl lusjubauen. So gibt es gute Straßen von Iar4)au über Posen Richtung Landesgrenze, von taifjau über Plonsk nach Westpreußen, von iaif)au über Lodz nach Ostoberschlesien und von Smshau über Radom nach Sandomir. An der zu- |t genannten Staatsstraße quer durch die Lysa tot bemerkt man zahlreiche Wohnhausneubauten

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Starkes Iniereffe in Argentinien.

Strikte Neutralität

Buenos Aires, 20. DH. (Europopreß.) Ar- oentmien verfolgte mit groher^Anteilnahme i>te Konferenz der jkandinanijchen Staatsoberhäupter. Dies besagte auch em Sympathie-Telegramm des araentinitoen Präsidenten Ortiz. Sie überwiegende Mehrheit des Volkes beurteilt die Knegsau-ficht-n trofi starker wirtschastiicher Bindungen an England durchaus objektiv Die Oessentlichkeit ist vor allem stark beeindruckt durch die wirksamen deutschen Gegenmaßnahmen gegenüber der englisch-französischen Blockade. S'arksies In^r- esse erwecken vor allem die erfolgreich- U - B ° ° t -Täti g k e it und die A n gri s se der s «k f * o n Luitwasse auf die bntischen Flak feneinhetten Die Versenkung des Shlachtschiffes Bonal Oak" sowie die deutschen Angriffe aus Scapa -tlow haben besonders großen Eindruck hinterlassen hn b e Verwundbarkeit Englands aufgezeigt

'6 Demaegenuber werden die Ausführungen Lhamberla "s" °und Churchills im Unterhaus als aT'Pa!s" »"N e utralität kann ? u *har Beschlüsse der Panama-Konferenz. In S&K « ft'Ä'S öffentlichen W A bereits hatte Argentinien als WrsLme»^.atbeideret.Mche^e- ^bensMitteln und nichtmilitäri,chen

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Per ist, noch erbringen kann!

-Es gibt kaum etwas Trostloseres als diese Fahr- I turch ben Staub und Dreck polnischer hdstraßen abseits der Staatsstraßen. Was hi Wäldern, von allem in der Lysa Gora I in deren Hängen sich eines der größten ge- Iflsnen Waldgebiete Polens ausdehnte, konnte Ms einen Vergleich mit forstgerecht gepflegten Men Waldungen aushalten. Zum Teil scheint [Raubbau in schlimmstem St i l ge­hn worden zu sein. Erstaunlich wird eine Tat- $ bleiben: daß trotz der großen Dürre im Spät- prrr 1939, trotz des Versiegens vieler Brunnen 13äche, trotz der vielen schweren Waldkämpfe k Zeschiehungen polnischer Truppenteile in den pb rn keine Waldbrände großen Stiles um sich Mki. Der Holzreichtum dieser Gebiete blieb also Wlsn. Man stützt immer wieder in den kleineren MUrn und längs der großen Straße auf Holz- Insrfe und -stapel.

fies der typischen Merkmale eines polnischen F<5 in diesem Gebiet ist der aufgestaute Bach, k dessen Wehr, an dem auch fast immer eine liegt, bie große Straße führt Stößt man finufer von massivem Steinbau, dann kann fast fk- damit rechnen, daß sie von be u t f hr u f i e b I e r n erbaut worden sind. Ich css solche Siedlungen überall in diesem Raum M-ior allem dicht vor Warschau selbst. Sprach mit den Männern, die häufig genug eben aus

V erfchleppung befreit worden maren, bann Bjfrn sie nur einen Wunsch: möglichst rasch ihre Mtizen Heidehöfe mit einer Siedlerstelle rnner- r.:,es Reichsgebietes zu vertauschen. Ihr bebens- M>rd lag stets über dem der polnischen /tuch- r; und war trotzdem im besten Falle nur burfhg. «ber sich die mächtigen runden Getreide ch ob er Ernten, wo große, wohlbestellte Ackerflächen Moosdehnten, wo überhaupt Anzeichen besserer Wk vorhanden waren, da lugte stets aus einem Merten alten Park ein Herrenhaus im sa- Ml- Soviel man übersehen kann, war die Be° Mc.aftung der großen Güter durchaus moDern.

«uch mit unserer Jntensivwirtschaft nicht ver- Wi«r. .

Irj) war nicht wenig erstaunt, als mir ein Volks' f'^er klagte, er könne sich keine Kartoffeln kau- Ifobei dehnten sich rings um den Ort e n b I o 1 e r 0 f f e I f e I b e r wie überall in 1>1^en}^au7lnel U' die ungewöhnliche Dürre dieses Herbstes yal 1 -^rtoffelmißernte bedrohlichen Ausmaßes zur M gehabt. Die Preise sind infolgede sen auf das t* und Sechsfache hinaufaeschnellt Aehnlich 6i mit den Krautpreijen. Kartoffeln und

o ft ihre Tätigkeit auf. Am 3. September mi |ie zum vollen Einsatz. Sie lehnt sich an die märte Feldpost des Weltkrieges an, aber chre Achtungen sind heute natürlich wesentlich ver- fltimmnet und technisch verbessert. Die Feldpost deute ist selbstverständlich motorisiert, sie rfiqt über große Kraftomnibusse mit vollständi- r Lostdiensteinrichtung nach Art der schon be° fiiten fahrbaren Postämter. Eine wesent- h? Aenderung gegenüber dem Weltkrieg besteht ;nr. daß heute auf der Anschrift an den Emp- njr im Felde nicht mehr der Truppen- ifi bezeichnet wird, sondern daß statt dessen nach m Namen als sozusagen Ortsbezeichnung die postnum m er folgt, die in jedem Falle nsfillig ist.

3r. der Heimat sind als Fetdpostbeförderungs- iDr die sogenannten P ost s a m m e l st e l l e n nccid)tet, für den Bereich jedes Wehrkreiskom- in!35 eine. Die größte dieser Postfammelstellen in Berlin. Hier werden täglich rund eine a(i e Million Feldpostsendungen von jtraufenb Arbeitskräften zum Start an den rich­te-? Empfänger bereit gemacht. Das System der inlfilligen Nummern vereinfacht die Sortierung stöber es kann auch zu bitteren Enttäuschunge k'-'i-nK-n «blenber führen, die nicht mit k.....,. ..... |lu .....

M-n vennui-keit am die Nummer achten. 1 fein für all-, die es angeht. Es darf nicht jo

igafter Hast erbaut wurde, ist künstlichen Ur- 35 und wird sich wirtschaftlich kaum behaupten 1, da die Voraussetzung der überspannte pol- - - | Großmachtsdünkel, erledigt ist. Don ben vie-

mernerSitW ,r L öfeeren Eisenwerken, die in diesem 35 Seiteni»'in Konskie usw. anzutreffen sind Kielce in seiner Umgebung die sicherlich reichhaltig- EeinenH^ |i?n ^afeneifener^ager haben allerdings die ^ugoverMßleism durch den Feldzug schwer gelitten. Polen iu dem Gebiet zwischen Tschenstochau und etwa 700 000 Tonnen Eisenerz jährlich, Erz ge6rerMl|n! geringer Qualität, das nur zu einem Bruch- ^6 W® InnroiAlö Kar» m>zin»rrh»hnrf Kt»r nllvberlcklle-

altenem&i 3r°fec gelbe Wegmarkierungen. Dies ist in- gegenVoizdi|itift der Trostlosigkeit der Heidedörfer so auf» er zu RM.i'3jtoe'b, daß auch ein nichtgeschultes Auge sofort ilndefliutou infatj zu einer großen staatlichen Initiative & 3n Ostrowiec fand ich die große, eben aus» ibate Eisen- und Stahlhütte fast vollkommen un= u 60PtHireiTt- ®era^e in diesen Distrikt hatte die pol- nsh- Regierung seit einigen Jahren zahlreiche . - Mirbeiter aus Ostoberschlesien gebracht, um hier "' ks ^genannte polnische Rüstungsdreieck

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Der kostbare Scbwarzmeertabak der Landschaft Samsoun ist ein unentbehrliches Bindemittel für eine ausgeglichene Mischung. Er besitzt die unschätzbare Eigen­schaft, die Charaktere verschie­denartiger Tabake innerhalb der Mischung gegeneinander abzu­gleichen und zu einer abgerun­deten Geschmacksfülle zu binden und zu glätten.

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